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Amtliche Abkürzung:HVVO
Fassung vom:01.04.2014 Fassungen
Gültig ab:09.04.2014
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2234-4
Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Vergabe von
Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen
(Hochschulvergabeverordnung - HVVO)
Vom 13. Januar 2003

§ 3

Frist und Form der Anträge

(1) Der Zulassungsantrag muss

für das Sommersemester bis zum 15. Januar,

für das Wintersemester bis zum 15. Juli

bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen). Diese Fristen gelten auch für Anträge, mit denen ein Anspruch auf Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahl geltend gemacht wird. Die Hochschulen können für Aufbau- und Masterstudiengänge sowie für die in der Anlage 1 genannten Studiengänge hiervon abweichende Fristen durch Satzung festlegen. Soweit Fachhochschulreifezeugnisse, die in Baden-Württemberg an einem Berufskolleg oder an einer Fachschule erworben werden, zu den Terminen nach Satz 1 noch nicht ausgestellt sind, kann der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung für eine Bewerbung zum Wintersemester in Studiengängen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften bis spätestens zum 25. Juli nachgereicht werden.

(2) Anträge, die nach dieser Verordnung ergänzend zum Zulassungsantrag gestellt werden können, sind mit dem Zulassungsantrag zu stellen.

(3) Es können bis zu drei Zulassungsanträge je Hochschule gestellt werden. Die Hochschule kann die Teilnahme am Auswahlverfahren gemäß § 10 auf die beiden erstgenannten Zulassungsanträge beschränken. Wer sich für ein Zweitstudium bewirbt, darf nur einen Zulassungsantrag je Hochschule stellen. Stellt jemand mehr als drei Zulassungsanträge, wird nur über die letzten drei fristgerecht eingegangenen Anträge entschieden. Zur Erprobung des dialogorientierten Serviceverfahrens nach § 7 kann die Hochschule durch Satzung auch mehr als drei Zulassungsanträge nach Satz 1 zulassen.

(4) Die Hochschule bestimmt die Form des Zulassungsantrags und der Anträge nach Absatz 2. Sie bestimmt auch die Unterlagen, die den Anträgen mindestens beizufügen sind, sowie deren Form. Setzt die Zulassung zu einem Studiengang das Bestehen einer Eignungsprüfung voraus, ist der Nachweis über die erfolgreich abgelegte Eignungsprüfung mit dem Zulassungsantrag vorzulegen.

(5) Fällt das Ende einer Ausschlussfrist auf einen Sonntag, gesetzlichen Feiertag oder Samstag, so endet die Frist mit dem Ablauf des entsprechenden Tags und verlängert sich nicht bis zum Ablauf des nächstfolgenden Werktags.

(6) (aufgehoben)

(7) Der Zulassungsantrag kann nur auf eine zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits vorliegende Berechtigung für den gewählten Studiengang (Hochschulzugangsberechtigung) gestützt werden. Werden mehrere Hochschulzugangsberechtigungen vorgelegt, soll für jeden gewünschten Studiengang angegeben werden, auf welche der Zulassungsantrag gestützt wird. Fehlt eine derartige Angabe, wird dem Zulassungsantrag die zuerst erworbene Hochschulzugangsberechtigung zugrunde gelegt. Setzt der Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung für einen bestimmten Studiengang neben einem Schulabschluss eine weitere Prüfung oder die erfolgreiche Ableistung einer fachpraktischen Ausbildung voraus, ist der Zulassungsantrag gleichwohl zulässig; dies gilt auch für die Feststellungsprüfung ausländischer Studienbewerber. Die entsprechenden Nachweise sind bei der Einschreibung vorzulegen.

(8) Liegt das Zeugnis über die Hochschulzugangsberechtigung für den gewählten Studiengang bis zum Ende der Antragsfrist nach Absatz 1 noch nicht vor, kann der Zulassungsantrag auf ein vorläufiges Zeugnis gestützt werden. Das vorläufige Zeugnis muss auf bereits vollständig abgeschlossenen Prüfungsleistungen zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung beruhen, eine vorläufige Bewertung der Prüfungsleistungen enthalten und von einer für die Notengebung oder Zeugniserteilung autorisierten Stelle ausgestellt sein. Eine Zulassung auf Grundlage eines vorläufigen Zeugnisses ist unter der Bedingung auszusprechen, dass die Hochschulzugangsberechtigung bis spätestens zur Einschreibung nachgewiesen wird und sich die vorläufige Zulassung durch das endgültige Zeugnis bestätigt. Im Übrigen bleibt das endgültige Zeugnis bei der Zulassung unbeachtlich. Wird der Nachweis nicht fristgerecht erbracht, erlischt die Zulassung.

(9) Wird von der Stiftung ein Studienplatz zugewiesen und ist im Zulassungsantrag gegenüber der Stiftung für den im Zulassungsbescheid bezeichneten Studiengang die Anrechnung von Studienleistungen eines anderen Studienganges beantragt worden, so gilt der Zulassungsantrag auch als form- und fristgerechter Zulassungsantrag bei der im Zulassungsbescheid bezeichneten Hochschule für das höhere Fachsemester. Dies gilt entsprechend für Bewerberinnen und Bewerber, die für den im Zulassungsbescheid genannten Studiengang bereits immatrikuliert waren.

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