Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Trefferliste

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Dokumentansicht maximierenStandardansicht wiederherstellen
Inhalt
Aktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:RahmenVO-KM
Fassung vom:05.07.2016 Fassungen
Gültig ab:01.08.2016
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204
Rechtsverordnung des Kultusministeriums über Rahmenvorgaben für die Umstellung
der allgemein bildenden Lehramtsstudiengänge an den Pädagogischen Hochschulen,
den Universitäten, den Kunst- und Musikhochschulen sowie der Hochschule
für Jüdische Studien Heidelberg auf die gestufte Studiengangstruktur mit Bachelor-
und Masterabschlüssen der Lehrkräfteausbildung in Baden-Württemberg
(Rahmenvorgabenverordnung Lehramtsstudiengänge - RahmenVO-KM)
Vom 27. April 2015

Anlage 2

(zu § 2 Absatz 4, § 5 Absatz 3, 6 und 12, § 6 Absatz 5, 10 und 17 und § 7 Absatz 3 und 6)

Lehramt Sekundarstufe I und Lehramt Gymnasium

INHALTSVERZEICHNIS

1.

Allgemeines Kompetenzprofil

2.

Kunst (Lehramt Sekundarstufe I), Bildende Kunst (Lehramt Gymnasium)

3.

Biologie

4.

Chemie

5.

Deutsch

6.

Englisch

7.

Evangelische Theologie/Religionspädagogik (Lehramt Sekundarstufe I), Evangelische Theologie (Lehramt Gymnasium)

8.

Französisch

9.

Geographie

10.

Geschichte

11.

Informatik

12.

Islamische Theologie/Religionspädagogik (Lehramt Sekundarstufe I), Islamische Religionslehre (Lehramt Gymnasium)

13.

Katholische Theologie/Religionspädagogik (Lehramt Sekundarstufe I), Katholische Theologie (Lehramt Gymnasium)

14.

Mathematik

15.

Musik

16.

Ethik (Lehramt Sekundarstufe I), Philosophie/Ethik (Lehramt Gymnasium)

17.

Physik

18.

Politikwissenschaft

19.

Sport

20.

Wirtschaftswissenschaft

1.

Allgemeines Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen aller Studienfächer

haben ein solides und strukturiertes Fachwissen zu den grundlegenden Gebieten ihrer Fächer erworben, sie können darauf zurückgreifen und dieses Fachwissen ausbauen,

verfügen aufgrund ihres Überblickwissens über den Zugang zu den aktuellen grundlegenden Fragestellungen ihrer Fächer,

können sich aufgrund ihres Einblicks in andere Disziplinen weiteres Fachwissen erschließen und damit fachübergreifende Qualifikationen entwickeln,

sind mit den Erkenntnis- und Arbeitsmethoden ihrer Fächer vertraut,

sind in der Lage, diese Methoden in zentralen Bereichen ihrer Fächer anzuwenden,

haben eine wissenschaftlich reflektierte Vorstellung vom Bildungs- und Erziehungsauftrag,

haben ein solides und strukturiertes Wissen über fachdidaktische Positionen und Strukturierungsansätze und können fachwissenschaftliche beziehungsweise fachpraktische Inhalte unter didaktischen Aspekten analysieren,

kennen und nutzen Ergebnisse fachdidaktischer und lernpsychologischer Forschung über das Lernen in ihren Fächern,

kennen Grundlagen der Diagnose und Leistungsbeurteilung,

haben Kenntnisse über Merkmale von Schülerinnen und Schülern, die den Lernerfolg fördern oder hemmen können, und darüber, wie daraus Lernumgebungen differenziert zu gestalten sind,

sind in der Lage, heterogene Lernvoraussetzungen sowie individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen,

kennen Möglichkeiten der Gestaltung integrativer Erziehungs- und Unterrichtsarbeit, auch in inklusiven Settings und in der interkulturellen Erziehung, und reflektieren diese,

verfügen über Kenntnisse zur Auswahl und Nutzung fachrelevanter Medien,

verfügen über Querschnittskompetenzen: Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache, Medienkompetenz und -erziehung, Prävention, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Fragen der Berufsethik und Gendersensibilität.

2.

Kunst (Lehramt Sekundarstufe I), Bildende Kunst (Lehramt Gymnasium)

Studienvoraussetzungen

Zum Studium der Fächer Kunst und Bildende Kunst kann nur zugelassen werden, wer die entsprechende künstlerische Eignungsprüfung besteht. Einzelheiten regeln die Hochschulen durch Satzung.

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen entwickeln als unverzichtbare Grundlage für die Betätigung im künstlerischen Lehramt eine eigenständige künstlerische Position, welche im Laufe des Studiums erarbeitet wird. Vor diesem Hintergrund und im Bewusstsein der Erfahrungen des eigenen ästhetischen Ausdrucks verfügen die Absolventinnen und Absolventen über fachspezifische Kompetenzen im künstlerischen Feld, im theoretisch-wissenschaftlichen Feld und im vermittelnden-pädagogischen Feld. Die kunstdidaktische Orientierung befähigt die Absolventinnen und Absolventen, Kindern und Jugendlichen Experimentierfelder und Vorstellungswelten zu eröffnen, denen sie sich auf der Basis eines künstlerischen oder kunstnahen Denkens und Handelns annähern.

Sie

verfügen über Erfahrungen im künstlerischen Denken und Handeln aus der eigenen Praxis und über ein Repertoire an technisch-medialen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks, auf das sie nach inhaltlichen Maßgaben zugreifen können und haben Einblick in das Denken und Handeln angewandter Kunstbereiche,

sind in der Lage, ihre eigene künstlerische Praxis im Bewusstsein verschiedener künstlerischer Erfahrungs-, Erkenntnis- und Ausdrucksformen zu verorten,

sind in der Lage, Schülerinnen und Schülern einen theoriegeleiteten Zugang zu Werken der Bildenden Kunst und Zeugnissen des kulturellen Erbes zu eröffnen,

verfügen über grundlegende fachwissenschaftliche Kenntnisse in den Bereichen der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften, kennen deren grundlegende Theorien und Methoden und können diese sachgerecht anwenden,

verfügen unter Anwendung kunstpädagogischer und kunstdidaktischer Kenntnisse über erste Erfahrungen hinsichtlich Planung und Umsetzung von Kunstunterricht und -vermittlung im Praxisfeld Schule unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Erkenntnisse, des soziokulturellen Kontextes und des gesellschaftlichen Bildungsinteresses.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Kunstpraxis

sind in der Lage, eigenständige künstlerische Fragestellungen und Konzepte zu entwickeln,

verfügen über breit gefächerte künstlerische, gestalterische und technologische Fähigkeiten,

verfügen über Erfahrungen der Ausstellungspraxis, können Werke der Bildenden Kunst, des Designs und der Architektur in angemessener Form präsentieren und kennen erste Fragestellungen kuratorischer Praxis,

sind in der Lage, Kunst und Design als eigenständige Formen der Wissensproduktion zu beurteilen.

Entwicklung und Strukturierung künstlerischer Arbeitsprozesse

Experimentelle Erprobung der sinnlichen, emotionalen, sozialen und kognitiven Möglichkeiten künstlerischer Darstellungsmittel

Darstellung, Transformation von Wirklichkeit sowie von ästhetischen, sozialen, politischen, psychischen und begrifflichen Zusammenhängen

Traditionelle und zeitgenössische Techniken, Verfahren und Konzepte in den zwei- und dreidimensionalen Bereichen analoger und digitaler Medien

Technologie, Material- und Werkzeugkunde in den oben genannten Bereichen

Analyse, Interpretation, Beurteilung und Präsentation eigener und fremder Werke

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Professionalisierung künstlerischer Arbeitsprozesse

Selbstverantwortlichkeit, Eigenständigkeit und Freiheit bezüglich künstlerischer Problemstellungen und Thematik a priori

Fähigkeit zur adäquaten Beurteilung fortgeschrittener künstlerischer Leistungen von Schülerinnen und Schülern in Schulen mit erweitertem Kunstunterricht, in Kunstzugklassen und in Gymnasien mit künstlerischem Profil sowie im fachpraktischen Abitur

Kunstgeschichte und Kunsttheorie

verfügen über breit gefächertes kunstgeschichtliches und kunsttheoretisches Wissen,

sind in der Lage, eigene und fremde künstlerische Arbeit im Kontext historischer und zeitgenössischer Theoriebildungen zu reflektieren, sowie die künstlerische Arbeit in ihrer Rolle als eigenständige implizite und explizite Theoriebildung zu bewerten,

verfügen über grundlegende Kenntnisse der Geschichte der Kunst und Architektur und ihrer Theorie. Sie sind mit kunstwissenschaftlicher Methodik vertraut und befähigt zu deren schriftlicher und mündlicher Umsetzung in der Interpretation und Vermittlung,

haben die Fähigkeit, unbekannte ästhetische Objekte sachgerecht zu beschreiben, methodisch zu analysieren und darauf aufbauend zu interpretieren.

Geschichte der Kunst im Überblick (Epochen, Positionen, Konzepte, Medien und Techniken, Gestaltungs- und Ausdrucksweisen)

Grundzüge der Design-, Architektur- und Schriftgeschichte

Grundzüge der Philosophie der Kunst und Ästhetik, sowie Grundzüge aktueller kunsttheoretischer Positionen (Problemstellungen, Begriffsbildungen, Reflexion in und der Praxis)

Grundzüge von Analyse- und Interpretationsverfahren

Theoriegeleitete Auseinandersetzung mit Werken der Bildenden Kunst und des materiellen Kulturerbes

Auseinandersetzung mit der Präsentation von Kunst in Ausstellungen, Galerien, Museen, im Öffentlichen Raum und im Außenraum

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Professionalisierung in Analyse, Interpretation, Einordnung und Bewertung der eigenen künstlerischen Arbeit im Kontext des aktuellen Kunstdiskurses und der kunsthistorischen und kunsttheoretischen Zusammenhänge

Professionalisierung in Präsentation eigener und fremder künstlerischer Arbeit vor dem Hintergrund ortsspezifischer Konditionen und Fragestellungen und in Relation zu Formen der Kunstpräsentation

Kunstpädagogik und Fachdidaktik

besitzen Kenntnisse zur Beurteilung und Anwendung kunstdidaktischer und bildungswissenschaftlicher Ansätze,

verfügen über Grundkenntnisse von bildungswissenschaftlichen und pädagogischen Fragestellungen (Erziehung, Bildung, Sozialisation), die hinsichtlich Inklusion, Heterogenität und Lernräumen entstehen,

kennen Grundzüge der Entwicklungspsychologie aus kunstpädagogischer Sicht

kennen Grundlagen der Kommunikation, Interaktion und Konfliktbewältigung,

verfügen über Fähigkeiten zur Planung und Umsetzung von fachlichen Inhalten und Erkenntnissen im Praxisfeld Schule,

kennen verschiedene Methoden des Kunstunterrichts,

kennen und reflektieren Grundzüge und Positionen kunstdidaktischer Forschung,

verfügen über Orientierungswissen, Kunstunterricht im Praxisfeld Schule interdisziplinär durchzuführen.

Wesentliche Konzepte und Methoden der Kunstvermittlung und des Kunstunterrichts und deren kritische Reflexion

Wesentliche Lehr-Lern-Theorien aus kunstpädagogischer Sicht

Theorien der Kreativität

Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und deren Entwicklung bis zum Erwachsenenalter und Grundlagen des Rezeptionsverhaltens

Bildnerische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

Jugendästhetik, Umwelt und Alltag als Bezugspunkt für kunstpädagogische Fragestellungen

Beobachtung, Diagnose und Beurteilung der ästhetischen Prozesse und Produkte von Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung lebensweltlicher Bedingungen

Grundzüge kunstpädagogischer Fragestellungen hinsichtlich Inklusion und heterogenen Lerngruppen

Künstlerische Prozesse und fachwissenschaftliche Sachverhalte aus fachdidaktischer Sicht

Einblick in relevante Methoden und wesentliche Befunde kunstdidaktischer Forschung

Modelle und Methoden der Kunstrezeption im Unterricht

grundlegende Planung, Analyse und Umsetzung von Unterrichtsprozessen auf der Basis eigener und fremder künstlerischer und kunstdidaktischer Erfahrung sowie erziehungswissenschaftlich begründeter Vorgehensweisen

3.

Biologie

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen naturwissenschaftliche Denkweisen, verfügen über grundlegende, anschlussfähige fachwissenschaftliche Kenntnisse und können die Bezüge zwischen verschiedenen Teildisziplinen der Biologie sowie den Organisationsebenen biologischer Systeme darstellen. Sie können unter Beachtung wissenschaftlicher Erkenntnisse Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Biologie planen und durchführen. Sie verfügen über analytisch-kritische Reflexionsfähigkeit sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kompetenzen.

Sie

sind vertraut mit Arbeits- und Erkenntnismethoden der Biologie sowie mit der Handhabung von (schulrelevanten) Geräten,

verfügen über Kompetenzen zur fachbezogenen Reflexion und Kommunikation,

können mithilfe gefestigter Grundlagenkenntnisse biologische Sachverhalte in verschiedenen Kontexten erfassen, sachlich und ethisch bewerten sowie die Bedeutung biologischer Themen für Individuum und Gesellschaft begründen,

können neuere biowissenschaftliche Forschung in Übersichtsdarstellungen, auch in englischer Sprache, verstehen und sie für den Unterricht erschließen,

kennen fachdidaktische Theorien, Modelle und Erkenntnismethoden und können diese analysieren und beurteilen,

verfügen über grundlegende Kenntnisse der Ergebnisse biologiebezogener Lehr-Lernforschung,

können die Bedeutung des Prinzips der Nachhaltigkeit für das Fach Biologie darstellen und begründen,

können überfachliche Bildungsaufgaben des Biologieunterrichts beschreiben und begründen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Grundlagen der Biologie

können Zusammenhänge zwischen Struktur und Funktion belebter Systeme erläutern,

können Entwicklungsprozesse auf verschiedenen Organisationsebenen darstellen,

können Prozesse der Informationsverarbeitung und Informationsspeicherung in biologischen Systemen erklären,

können Steuer- und Regelprozesse sowie Prozesse der Stoff- und Energieumwandlung auf verschiedenen Organisationsebenen darstellen,

können den Zusammenhang zwischen Variabilität, phylogenetischer Entwicklung und Biodiversität aufzeigen,

können wichtige Organismengruppen und -arten, insbesondere der einheimischen Flora und Fauna, erkennen und benennen,

verfügen über wissenschaftsmethodische Kenntnisse und beherrschen fachspezifische Arbeitstechniken,

sind in der Lage, wissenschaftliche Informationen sachbezogen zu erschließen und auszutauschen,

können biologische Sachverhalte aus verschiedenen Kontexten extrahieren, durchdringen und bewerten.

Struktur und Funktion belebter Systeme auf verschiedenen Organisationsebenen (Molekül, Zellorganelle, Zelle, Gewebe, Organ, Organismus, Population, Ökosystem)

Pro- und Eukaryotische Zellen

Zellteilung, Zelldifferenzierung und Zelltypen

Zellbiochemie

Tier- und Pflanzenphysiologie

Physiologie des Menschen

Morphologie und Systematik

Mikrobiologie

Fortpflanzung und Entwicklung

Immunologie

Genetik

klassische und molekulare Genetik

klassische und molekulare Genetik

Humangenetik

Evolution

Theorien und Mechanismen

Humanevolution

Ökologie, Biodiversität, Biogeographie

Artenkenntnis, insbesondere der einheimischen Flora und Fauna

biologische Arbeits- und Forschungsmethoden in Labor und Freiland

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium:

Biochemie

Molekularbiologie

Zellbiologie

Tier- und Pflanzenphysiologie

Immunbiologie

Darüber hinaus:

Zellkommunikation

Soziobiologie und Verhalten

Populationsökologie

Zell- und molekularbiologische Forschungsmethoden

Angewandte Biologie

erkennen die Anwendung biowissenschaftlicher Erkenntnisse in Alltagskontexten (zum Beispiel in der Gesundheitsförderung, Suchtprävention und Nahrung) und können deren Bedeutung darlegen,

können biowissenschaftliche Anwendungen multiperspektivisch analysieren und ethisch bewerten sowie deren Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung darstellen.

Biotechnik, Grundlagen der Gentechnik

wissenschaftliche Grundlagen von Gesundheitsförderung und Suchtprävention

biologische Grundlagen der Wertschöpfungsketten von Naturprodukten, insbesondere von Nahrungs- und Genussmitteln

Grundlagen einer nachhaltigen Entwicklung

Vertiefung der Kenntnisse zur Gentechnik

Reproduktionstechnik,

klassische und moderne Züchtungsmethoden für Nutztiere und Nutzpflanzen

Chemie und Physik für Biologie

verfügen über biowissenschaftlich relevante Grundlagenkenntnisse sowie Arbeitstechniken (und deren Anwendung) der Physik und Chemie.

Chemische und physikalische Grundlagen biologischer Systeme

Biologisch relevante Arbeitstechniken der Chemie und der Physik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium insbesondere in Biophysik

Fachdidaktik

verfügen über grundlegendes fachdidaktisches Wissen,

kennen die Grundlagen adressatenorientierter Unterrichtsplanung,

können Unterricht in elementarer Form planen, durchführen und punktuell reflektieren,

erkennen die Bedeutung überfachlicher Bildungsaufgaben und sind in der Lage, dazu Inhalte und Themenstellungen aufzubereiten,

kennen Sicherheitsvorschriften und Regeln zur Unfallverhütung und Arbeitssicherheit bei der Planung und Durchführung naturwissenschaftlichen Unterrichts.

Fachdidaktische Konzeptionen und curriculare Ansätze sowie grundlegende Ergebnisse biologiebezogener Lehr-Lern-Forschung

Präkonzepte, Lernhindernisse sowie Einstellungen, Werthaltungen und motivational-emotionale Orientierungen als Grundlage für die Planung von Lernprozessen

Planung und Gestaltung von Biologieunterricht mit fachdidaktisch begründeter Auswahl von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien

Möglichkeit verschiedener Zugänge zu einem Thema (zum Beispiel Forschungs-, Problem-, Alltagsorientierung) auch unter Berücksichtigung heterogener Lerngruppen

Planung und Gestaltung von Unterricht unter Einbezug fachgemäßer Arbeitsweisen

Grundlagen von individueller Förderung, Differenzierung und fachbezogener Leistungsbeurteilung

Grundlagen biologiebezogenen Kommunizierens und Reflektierens unter Verwendung angemessener Darstellungsformen und der Fachsprache

exemplarisches fachdidaktisches Forschen und Urteilen

Grundlagen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

ethisch-philosophische Betrachtung ausgewählter biotechnologischer Anwendungen und Verfahren

überfachliche Bildungsaufgaben (zum Beispiel Gesundheitsförderung, Sexualbildung, Bildung für Nachhaltigkeit)

4.

Chemie

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über anschlussfähiges fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen in Chemie, das es ihnen ermöglicht, als Lehrkraft Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Chemie zu gestalten.

Sie

verfügen über anschlussfähiges chemisches Fachwissen, das es ihnen ermöglicht, neuere chemische Forschung zu verstehen,

verfügen über anschlussfähiges Wissen über die Inhalte und Tätigkeiten chemienaher Forschungs- und Industrieeinrichtungen,

können chemische Sachverhalte in verschiedenen Anwendungsbezügen und Sachzusammenhängen erfassen und bewerten,

können chemische Gebiete durch Identifizierung schlüssiger Fragestellungen strukturieren, durch Querverbindungen vernetzen und Bezüge zur Schulchemie und ihrer Entwicklung herstellen,

kennen die wesentlichen Arbeits- und Erkenntnismethoden der Chemie und können sicher experimentieren,

kennen die Ideengeschichte ausgewählter chemisch-naturwissenschaftlicher Theorien sowie Begriffe und deren Aussagekraft,

kennen den Prozess der Gewinnung chemischer Erkenntnisse und können die individuelle und gesellschaftliche Relevanz der Chemie begründen,

können die Bedeutung des Prinzips der Nachhaltigkeit für das Fach Chemie darstellen und begründen,

verfügen über anschlussfähiges chemiedidaktisches Wissen auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes, insbesondere über grundlegende Kenntnisse der Ergebnisse chemiebezogener Lehr-Lernforschung,

können auf der Grundlage ihres Fachwissens Unterrichtskonzepte und -medien fachlich gestalten, inhaltlich bewerten.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Allgemeine, anorganische und analytische Chemie

können Grundlagen der allgemeinen, anorganischen und analytischen Chemie theoretisch durchdringen, ihre Entstehungsgeschichte darstellen und sie praktisch und experimentell anwenden,

können die Basiskonzepte der Chemie und deren Bedeutung für den Unterricht beschreiben,

können das Prinzip der Nachhaltigkeit an vielfältigen Beispielen erklären,

können analytische und synthetische Methoden in der anorganischen Chemie anwenden.

Grundlagen des chemischen Experimentierens

Historische Erkenntniswege der Chemie

Nachhaltigkeit als Grundprinzip chemischer Forschung und Produktion

Stoff-Teilchen-Konzept (Atome, Moleküle, Ionen, Periodensystem der Elemente)

Bindungs- und Wechselwirkungsmodelle

Struktur-Eigenschafts-Konzept

Chemische Reaktionen

Akzeptor-Donator-Konzept (Redoxreaktionen, Säure-Base-Reaktionen)

Quantitative Aspekte chemischer Reaktionen (Stöchiometrisches Rechnen)

Energie-Entropie-Konzept

Gleichgewichts-Konzept

Chemie der Nichtmetalle

Chemie der Metalle

analytische und synthetische Methoden in der anorganischen Chemie

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Molekülchemie

Koordinationschemie

Festkörperchemie

Spektroskopie: Methoden und theoretische Grundlagen

aktuelle Aspekte der anorganischen Chemie im Überblick: zum Beispiel bioanorganische Chemie, Materialforschung

Organische Chemie

können Struktur- und Bindungsvorstellungen für organische Moleküle erläutern,

können Eigenschaften organischer Stoffe aus ihrer Struktur und ihren funktionellen Gruppen ableiten,

können organische Reaktionen mechanistisch erklären und sie sicher experimentell durchführen.

Grundlagen des chemischen Experimentierens

Stoffklassen, funktionelle Gruppen

Trennmethoden und Strukturaufklärung durch Spektroskopie

Stereochemie, Isomerie, Chiralität

Ausgewählte Reaktionsmechanismen und Synthesen

Ausgewählte technische Produkte und Synthesen

Naturstoffe

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

weitere Reaktionsmechanismen: zum Beispiel Carbonylreaktionen, pericyclische Reaktionen, metallorganische Reaktionen

aktuelle Aspekte der organischen Chemie: zum Beispiel Syntheseplanung, organische Photo- und Elektrochemie

Polymere

Physikalische Chemie

können Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien der Physikalischen Chemie darstellen und zur Beschreibung von Stoffen und Stoffveränderungen anwenden,

können Alltagsprobleme und neuere Entwicklungen aus dem Bereich der Physikalischen Chemie analysieren und diese in Unterrichtsprozesse transformieren,

können physikalisch-chemische Messmethoden anwenden und die Messergebnisse interpretieren,

können mathematische Beschreibungen wiedergeben und erklären,

können ausgewählte Gesetze (zum Beispiel zu Gasen) herleiten.

Grundlagen des chemischen Experimentierens

Math. Beschreibungen und Herleitungen ausgewählter Gesetze zu Gasen, zur Thermodynamik, Reaktionskinetik, Elektrochemie

Mikroskopische Struktur der Materie (Atome, Moleküle, Molekülspektroskopie)

Phänomenologische Thermodynamik (Hauptsätze, Thermochemie)

Reaktionsgeschwindigkeit, chemisches Gleichgewicht (Massenwirkungsgesetz) und Katalyse

Elektrochemie

Kinetische Gastheorie

Aktuelle Aspekte der Physikalischen Chemie: zum Beispiel elektrochemische Energiespeicher, photochemische Prozesse in Natur, Wissenschaft und Technik, Physikalische Chemie der Effektstoffe (Farbstoffe, Pigmente, Flüssigkristalle, Tenside, Nanopartikel)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Spektroskopische Methoden

Quantenmechanische Grundlagen

Hauptsätze der Thermodynamik aus makroskopischer, phänomenologischer und molekular sowie statistischer Sicht

Phasengleichgewichte, chemische und elektrochemische Gleichgewichte aus thermodynamischer und kinetisch-dynamischer Sicht

Kinetik und Dynamik chemischer Reaktionen (Reaktionsgeschwindigkeit, Reaktionsmechanismen, Transporteigenschaften, Aktivierung und Katalyse)

Entropie (reversible und irreversible Prozesse)

Physikalisch-chemische Messmethoden

Fachübergreifende Studieninhalte

können mathematische Verfahren zur Beschreibung und Modellierung chemischer Sachverhalte anwenden,

können Querbezüge der Chemie zu anderen Naturwissenschaften herstellen,

können an ausgewählten Beispielen technische und industrielle Anwendungen der Chemie erläutern.

Mathematik für Chemiker

ausgewählte Grundlagen der Physik und anderer Naturwissenschaften

technische und industrielle Anwendungen der Chemie

Computer in der Chemie

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Mathematik für Chemiker, weitere Vertiefung der Zusammenhänge mit Physik, Biologie, Technik oder Geologie

Fachdidaktik

verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung, Durchführung und Reflexion kompetenzorientierten Unterrichts,

kennen fachdidaktische Konzepte des Chemieunterrichts,

können den Einsatz von Schulexperimenten im Chemieunterricht unter Beachtung fachdidaktischer und sicherheitsrelevanter Aspekte an Beispielen darstellen,

kennen aktuelle Ergebnisse der chemiebezogenen Lehr-Lern-Forschung,

kennen fächerübergreifende Zusammenhänge.

vertikale und horizontale Verknüpfung von Unterrichtsinhalten, auch in Hinblick auf integrierte Konzepte aus den Fächern Naturphänomene und Technik sowie Naturwissenschaft und Technik

Lernvoraussetzungen und Präkonzepte der Schülerinnen und Schüler

fachdidaktische Betrachtungsebenen: Stoffe und Teilchen, Modell und Wirklichkeit, Fachsystematik und Kontextorientierung sowie in Ansätzen Basiskonzepte im Chemieunterricht

fachspezifische Methoden und Unterrichtsverfahren

Elementarisierung im Chemieunterricht, Fachsprache und Alltagssprache

Medien im Chemieunterricht (Schwerpunkte: Theorie und praktische Übungen zu Schulexperimenten, Modelle)

Diagnostizieren, individuelles Fördern und Formen der Leistungsmessung im Chemieunterricht

erweitert für das Lehramt Gymnasium: Wissenschaftspropädeutik.

5.

Deutsch

Studienvoraussetzungen

Englisch und eine weitere Fremdsprache

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über anschlussfähiges fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen in Deutsch, das es ihnen ermöglicht, als Lehrkraft Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Deutsch zu gestalten.

Sie

sind in der Lage, adressatengerecht sowie rhetorisch, ästhetisch und medial angemessen zu kommunizieren,

verfügen über eine differenzierte und elaborierte Schreib- und Lesekompetenz und sind in der Lage, eigene sowie fremde Schreib- und Leseprozesse zu reflektieren und weiterzuentwickeln,

können die Medialität und Historizität von Sprache und Literatur im Zusammenhang mit Sprach-, Literatur- und Medientheorien reflektieren,

vermögen die gesellschaftlich-kulturelle Bedeutung sprachlicher, literarischer und medialer Bildung, auch in ihrer historischen Dimension, gegenüber verschiedenen Personengruppen darzustellen und zu begründen,

vernetzen Wissen über Sprache und Kommunikation, Literatur und Medien sowie deren Geschichte im Hinblick auf Kinder und Jugendliche,

sind mit anschlussfähigem Orientierungswissen über die Entwicklung von sprachlichen und literarischen Kompetenzen von Lernenden vertraut, auch im Hinblick auf Zweitspracherwerb und Mehrsprachigkeit.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Literaturwissenschaft

sind in der Lage, die Entwicklung der deutschsprachigen Literatur in ihren wesentlichen Zusammenhängen zu beschreiben und anhand von Autoren und Werken zu konkretisieren,

können unter Berücksichtigung geeigneter fachwissenschaftlicher Methoden Literatur in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen analysieren,

können die Bedeutung literarischer Texte als Modus historisch-kulturellen Handelns und als Möglichkeit ästhetischer Erfahrung reflektieren und erläutern,

können Literatur im Hinblick auf Identitätsbildungs-, Sozialisations-, Enkulturations- und Kommunikationsprozesse erschließen,

können literarische Themen, Stoffe und Motive in ihrem gesellschaftlichen und kulturellen Kontext erkennen, vergleichen, analysieren und interpretieren,

können Kenntnisse über den Prozess der literarischen Sozialisation anwenden,

erfassen die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität für ästhetische Erfahrung und literarische Bildung.

Epochen der deutschen Literaturgeschichte, auch im internationalen und interkulturellen Kontext

Autoren und Werke deutschsprachiger Literatur mindestens seit der Aufklärung

Literatur, Theater und Medien im kulturgeschichtlichen und interkulturellen Zusammenhang

Überblick über Entwicklung, Gegenstandsbereiche und aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft unter Berücksichtigung medienwissenschaftlicher Aspekte

Gattungen, Textsorten, Textformen, auch diachron und intermedial

Themen, Stoffe und Motive

Kinder- und Jugendliteratur in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen

Film und Filmgeschichte, Literatur in digitalen Medien

Literaturtheorie, Medientheorie

Modelle der Textanalyse und Textinterpretation

Theorien zur Produktion und Rezeption literarischer und pragmatischer Texte

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Literaturgeschichtliche Entwicklung vom Mittelalter bis zur Gegenwart auch im internationalen und interkulturellen Kontext

Autoren und Werke deutschsprachiger Literatur seit dem Mittelalter

Themen, Stoffe und Motive in historischer Perspektive

Rhetorik, Poetik, Ästhetik in historischer und systematischer Perspektive

Neuere Literatur- und Kulturtheorien

Literaturgeschichte im Kontext der Wissensgeschichte

Sprachwissenschaft

kennen Methoden der Sprachwissenschaft und können sie anwenden,

sind in der Lage, die Struktur und Bedeutung von Wörtern, Sätzen, Texten und Gesprächen methodisch kontrolliert zu analysieren und Zusammenhänge von Sprach- und Schriftstruktur zu beschreiben und erklären,

können linguistisch argumentieren,

können theoriegeleitet Kommunikationsprozesse in unterschiedlichen Medien analysieren,

sind in der Lage, Theorien des Erst- und Zweitspracherwerbs sowie der Mehrsprachigkeit zu erläutern,

können die einzelsprachlichen und soziokulturellen Rahmenbedingungen der Sprachverwendung reflektieren und ihren eigenen Sprachgebrauch daraufhin beobachten,

können zentrale Erscheinungen des Sprachwandels und gegenwärtige Ausprägungen der deutschen Sprache beschreiben und erklären,

berücksichtigen Mehrsprachigkeit und Interkulturalität im Hinblick auf sprachliche Lernprozesse.

Überblick über Phonetik, Phonologie, Morphologie, Lexik, Syntax, Semantik, Pragmatik und Texttheorie

Grammatikmodelle

Kognitive, soziale und kulturelle Aspekte von Sprache und Sprachgebrauch

Sprachgeschichte und Theorien des Sprachwandels

Sprachvarietäten und deren historischer Hintergrund

Theorien und Modellierungen von Mündlichkeit und Schriftlichkeit

Sprachproduktion und -verstehen, Spracherwerb und -entwicklung

Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb

Modelle zu Schriftspracherwerb, Schreib- und Leseprozessen

Systematische und historische Grundlagen der deutschen Orthographie, einschließlich der Interpunktion

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Strukturelle Zusammenhänge des deutschen Sprachsystems von der Lautebene bis zur Text- und Gesprächsebene

Theorien und Modelle der linguistischen Teildisziplinen

Richtungen, Entwicklungen und aktuelle Tendenzen der Sprachwissenschaft des Deutschen

Geschichte der deutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart, Kenntnis des Mittelhochdeutschen

Typologie und Sprachvergleich

Sprache, Denken und Wirklichkeit: Sprachphilosophische Grundlagen

Fachdidaktik

kennen wichtige Fragestellungen, Arbeitsfelder, Positionen und Methoden der Deutschdidaktik und können eigene Positionen entwickeln,

kennen Verfahren der didaktischen Analyse sprachlicher und literarischer Unterrichtsgegenstände,

berücksichtigen die Heterogenität von Lerngruppen im Hinblick auf Sprachproduktion und Textverstehen und kennen fachspezifische Verfahren der Diagnose sowie Möglichkeiten der Differenzierung,

kennen Formen und Besonderheiten des Zweitspracherwerbs und der Mehrsprachigkeit,

können die Rolle der Schrift und des Schrifterwerbs für die Entwicklung der Sprachbewusstheit reflektieren,

sind mit Modellen zum Erwerb von Schreib- und Lesekompetenz vertraut,

kennen Designs und Verfahren deutschdidaktischer Forschung.

Theorien und Konzepte des Deutschunterrichts und seiner Arbeitsbereiche, Methoden der Erprobung und Evaluation im Unterricht

Forschungsmethoden, -diskurse und -ergebnisse zum Lehren und Lernen im Deutschunterricht (zum Beispiel Schreib- und Leseforschung, Forschung zu Sprachnorm und Sprachvariationen, Forschung zu literarischem Lernen und Verstehen)

Deutschunterricht im Wandel: Überblick und Vertiefung nach 1945

Didaktische Modelle zu sprachlichen und literarischen Gegenständen in Printmedien, audiovisuellen Medien, digitalen Medien und Inszenierungen

Methoden und Verfahren der Textanalyse und Textinterpretation im Unterricht, einschließlich der Anleitung zur angemessenen Anschlusskommunikation

Modelle des Grammatikunterrichts

Grundzüge der Mediendidaktik

Mehrsprachenorientierter Deutschunterricht und Zweitspracherwerb

Konzepte der Diagnose, Planung, Förderung und Bewertung sprachlichen und literarischen Lernens

Literaturgeschichtliche, gattungsspezifische, thematische und biographische Aspekte von Literatur unter fachdidaktischer Perspektive

Sprachliche und kulturelle Diversität im Deutschunterricht

6.

Englisch

Studienvoraussetzungen

Englisch Sprachniveau B2 (nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR)) Latinum oder Kenntnis einer weiteren modernen Fremdsprache

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vernetzte Kompetenzen in der Fremdsprachenpraxis, der Sprachwissenschaft, der Literaturwissenschaft, der Kulturwissenschaft sowie in der Fachdidaktik und Schulpraxis. Der schulische Fremdsprachenunterricht erfordert, dass die Absolventinnen und Absolventen das im Studium erworbene Wissen systematisch abrufen und ihre Kompetenzen unterrichtsbezogen einsetzen können.

Sie

verfügen über eine fremdsprachliche Kompetenz, die sich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR) orientiert und in Einzelkompetenzen der Niveaustufe C 2 entspricht,

verfügen über authentische Erfahrungen und Kenntnisse, die sie möglichst im Rahmen eines zusammenhängenden mehrmonatigen Aufenthalts in Ländern der Zielsprache erworben haben,

sie sind in der Lage, ihre fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenz auf dem erworbenen Niveau ständig weiter zu entwickeln und verfügen über ein ausgeprägtes Sprach- und Sprachlernbewusstsein,

können auf vertieftes, strukturiertes und anschlussfähiges Fachwissen in den Teilgebieten der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft zugreifen und grundlegende wie aktuelle Fragestellungen und Methoden erkennen, reflektieren und weiterentwickeln,

verfügen über Erkenntnis- und Arbeitsmethoden des jeweiligen Fachs sowie über einen Habitus des forschenden Lernens,

können auf strukturiertes, anschlussfähiges und in ausgewählten Bereichen vertieftes Wissen der Sprach-, Literatur-, Kultur- und Mediendidaktik zugreifen und die entsprechenden Ansätze für den Unterricht nutzen,

verfügen über ein vertieftes, anschlussfähiges Wissen und ein ausgeprägtes Reflexionsvermögen im Hinblick auf fremdsprachliche Lehr- und Lernprozesse auch unter dem Gesichtspunkt von Mehrsprachigkeit,

verfügen über vertieftes Wissen zur Entwicklung und Förderung von kommunikativer, interkultureller und textbezogener fremdsprachlicher Kompetenz, methodischer Kompetenz und Sprachlernkompetenz von Lernenden.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Sprachpraxis

können die englische Sprache situationsangemessen mündlich und schriftlich, produktiv und rezeptiv gebrauchen,

können sich sozio- und interkulturell angemessen verständigen,

verstehen regionale Ausprägungen der Sprachpraxis und können Besonderheiten dieser benennen,

können unterschiedliche Textsorten rezipieren und produzieren und sich an fachsprachlichen und berufsfeldbezogenen Diskursen beteiligen,

können zwischen Sprechern verschiedener Sprachen vermitteln und Texte übersetzen.

Sprachproduktion und Sprachrezeption: mündlicher und schriftlicher situationsangemessener Gebrauch der englischen Sprache: Wortschatz, Grammatik, Stilistik und Idiomatik; Aussprache, korrekte Lautbildung und Intonation

Soziokulturelle und interkulturelle Sprachkompetenz

Textsortenadäquate Rezeption und Produktion von literarischen, wissenschaftlichen sowie Sach- und Gebrauchstexten

Rezeption von literarischen und audiovisuellen Texten

Sprachmittlung einschließlich Übersetzung

Besonderheiten und regionale Ausprägungen der Sprachpraxis des Englischen; fachwissenschaftliche, fachdidaktische und unterrichtsbezogene Diskurse

Sprachwissenschaft

können Theorien, Methoden und Modelle der Sprachwissenschaft zur Analyse und Interpretation von Äußerungen und Texten einsetzen,

sind vertraut mit den sprachwissenschaftlichen Besonderheiten des Englischen auf allen systemlinguistischen Ebenen auch in vergleichender Perspektive sowie mit den Gründen für die Ausbreitung und Vielfalt des Englischen,

kennen und nutzen Recherchemethoden der Linguistik.

Theorien, Methoden und Modelle der Sprachwissenschaft

Struktureigenschaften, Erscheinungsformen, Entwicklungstendenzen

soziale, pragmatische und interkulturelle Aspekte des Englischen

Terminologie und Methodik der Beschreibung gegenwärtiger Sprachstände

Methoden der Recherche als Basis für forschendes Lernen

Einsatz elektronischer Medien bei der Sprachanalyse (zum Beispiel Corpora)

Theorien des Spracherwerbs

Varietäten, inklusive Englisch als Weltsprache

Aspekte der Mehrsprachigkeit und des Sprachkontakts, inklusive Englisch als Lingua Franca in der Europäischen Union, Sprachenpolitik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Diachronische und synchronische Betrachtung des Englischen

sprachliche Varietätenforschung

Sprachverwandtschaften

Literaturwissenschaft

können Theorien, Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft zur Analyse und Interpretation von Texten aller Gattungen einsetzen,

sind vertraut mit der Entwicklung englischsprachiger Literaturen,

können Autoren und Werke ästhetisch zuordnen und historisch kontextualisieren.

Theorien, Methoden, Modelle der Literaturwissenschaft

Theoriegeleitete Verfahren der Textanalyse und Textinterpretation, der Kategorisierung von Textsorten sowie ihrer ästhetischen Mitteln, Verfahren und Strukturen

Entwicklung der englischsprachigen Literaturen unter besonderer Berücksichtigung der zeitgenössischen Literatur, Gattungen, Themen, Motive

Ästhetische Zuordnung und historische Kontextualisierung von Autoren und Werken der englischsprachigen Literaturen

Elektronische Medien und Literatur

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Textanalysen der englischsprachigen Literaturen seit dem Mittelalter

Vertiefte Kenntnisse einzelner Epochen und Gattungen im jeweiligen historischen Umfeld

Kenntnis von Werken Shakespeares im Original

Reflexion von Literatur in ihrer kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und historischen Kontingenz seit dem Mittelalter

Literaturwissenschaftliche Schwerpunkte einzelner englischsprachiger Literaturen

Methoden der Filmanalyse

Kulturwissenschaft

können Theorien, Methoden und Modelle der Kulturwissenschaft zur Analyse und Interpretation von kulturellen Texten einsetzen,

sind vertraut mit der Entwicklung der Kulturen der englischsprachigen Welt,

können kulturelle Entwicklungen einschließlich inter- und transkultureller Phänomene und Mehrsprachigkeit unter Beteiligung des Englischen analysieren.

Theorien, Methoden und Modelle der Kulturwissenschaft

Theorien des Fremdverstehens,

soziokulturelles Orientierungswissen

Interkulturelle Analysen von Texten, visueller Medien und Internetquellen

Bedeutung der diversen Medialisierungsformen und von Performativität für die englischsprachigen Kulturen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Text- und kontextbasierte Ansätze der kulturwissenschaftlichen Theoriebildung

Methoden und Kernbereiche des kulturwissenschaftlichen Ländervergleichs

Entwicklung der Kulturen der englischsprachigen Welt, einschließlich inter-, trans- und subkultureller Phänomene unter Beteiligung des Englischen

Politische Rhetorik

Fachdidaktik

kennen Theorien des Sprachlernens und die vielfältigen Voraussetzungen für einen gelungenen Spracherwerb,

kennen Ansätze und Verfahren eines kompetenzorientierten, kommunikativen und interkulturell ausgerichteten Fremdsprachenunterrichts und können diese unterrichtspraktisch reflektieren,

verfügen über ein solides und strukturiertes Fachwissen und fachdidaktische Positionen,

können fachwissenschaftliche beziehungsweise fachpraktische Inhalte auf ihre Bildungswirksamkeit hin und unter didaktischen Aspekten analysieren,

kennen Ergebnisse fachdidaktischer und lernpsychologischer Forschung.

Theorien des Sprachlernens und individuelle sowie soziokulturelle Voraussetzungen des Spracherwerbs

Theorie und Methodik kompetenz- und lernaufgabenorientierten Englischunterrichts einschließlich der Feststellung, Evaluierung und Förderung von Schülerleistungen

theoriegeleitete Analyse und Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien

Theorien, Ziele und Verfahren des sprachlichen und interkulturellen Lernens und deren Umsetzung im Unterricht (zum Beispiel Verfahren der Klassenforschung und exploratory practice)

Literatur-, text-, kultur- und mediendidaktische Theorien, Ziele und Verfahren

Relevanz von und Anforderungen an bilinguales Lernen und Lehren

Umgang mit Heterogenität, Differenzierung

7.

Evangelische Theologie/Religionspädagogik (Lehramt Sekundarstufe I), Evangelische Theologie

(Lehramt Gymnasium)

Studienvoraussetzungen

Lehramt Gymnasium: Graecum und Latinum

Lehramt Gymnasium bei Erweiterungsfachstudium im Umfang von 90 ECTS-Punkten: Latein- und Griechischkenntnisse, die die Lektüre lateinischer und griechischer Texte ermöglichen

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über eine grundlegende theologisch-religionspädagogische Kompetenz als Bestandteil eines ganzheitlichen Bildungsprozesses, die sie befähigt, in ihrem späteren Berufsfeld fachlich, didaktisch und pädagogisch angemessen zu handeln.

Sie

kennen grundlegende Strukturen, Inhalte, Probleme und Schlüsselfragen der Theologie in disziplinärer wie interdisziplinärer Perspektive,

sie beherrschen methodische Verfahren der Erkenntnisgewinnung, verfügen über hermeneutische Fähigkeiten und sind im Blick auf die christliche Überlieferung und ihre Gegenwartsbedeutung urteils- und argumentationsfähig,

können in der Begegnung mit anderen wissenschaftlichen Perspektiven, aber auch mit anderen Konfessionen und Religionen sowie anderen weltanschaulichen Lebens- und Denkformen die eigene theologische Position reflektieren und im Dialog argumentativ vertreten sowie die Stellung des Faches im Kontext des schulischen Bildungsauftrages begründen,

sind in der Lage, theologisch reflektiert und in Aufnahme empirischer Befunde die lebensweltlichen Voraussetzungen sowie Entwicklungsstufen und Einstellungen der Schülerinnen und Schüler differenziert einzuschätzen und sie bei der Planung von Lernprozessen zu berücksichtigen,

können zentrale Texte und Themen im Religionsunterricht methodisch gesichert erschließen und didaktisch so transformieren, dass ihre Lebensbedeutsamkeit erkennbar wird,

sind sich der Notwendigkeit bewusst, in kontinuierlicher Aufnahme theologisch-religionspädagogischer Forschungsergebnisse die eigenen Kompetenzen auszudifferenzieren, den Religionsunterricht fächerverbindend zu betrachten, besonders auch in konfessionell-kooperativer Hinsicht, und das Schulleben um seine religiöse Dimension zu bereichern,

entwickeln ein erstes Selbstkonzept als Religionslehrerin oder -lehrer in Auseinandersetzung mit theologischem Fachwissen, der Berufsrolle sowie der wissenschaftlichen Religionspädagogik und sind in der Lage, es im Blick auf die eigene Persönlichkeit und Religiosität kritisch zu reflektieren.

Lehramt Gymnasium: Alle Kompetenzen gelten auf der Grundlage der originalsprachlichen griechischen und lateinischen Quellen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Altes Testament und Neues Testament

verfügen über die Fähigkeit zum methodisch und hermeneutisch reflektierten Umgang mit alt- und neutestamentlichen Texten,

können sich mit ihrer Auslegungs- und Wirkungsgeschichte sowie mit relevanten Texten der antiken Umwelt differenziert auseinandersetzen.

Bibelkunde und Einleitungsfragen

Exegese und Hermeneutik

Geschichte Israels und des frühen Christentums in ihrer Umwelt

Exegese, Theologie und Wirkungsgeschichte zentraler biblischer Themenkomplexe

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

weitere ausgewählte Schwerpunkte der Theologie des Alten Testaments

weitere ausgewählte Schwerpunkte der Theologie des Neuen Testaments

Kirchengeschichte

kennen zentrale Problemstellungen und Entwicklungslinien in der Geschichte des Christentums,

können Entwicklungslinien im Blick auf ihre historische Bedeutung, Wirkungsgeschichte und Gegenwartsrelevanz beurteilen.

Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens

Epochen der Kirchen- und Christentumsgeschichte mit exemplarischen Vertiefungen in Antike, Mittelalter, Reformation und Neuzeit

Theologie und Wirkungsgeschichte der Reformation

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

ausgewählte Themen der Kirchen-, Theologie- und Christentumsgeschichte

Regionale Kirchengeschichte

Systematische Theologie

können zentrale Inhalte des christlichen Glaubens in evangelischer Perspektive darstellen, reflektieren und in Auseinandersetzung mit anderen Deutungsoptionen auf Fragestellungen der Gegenwart beziehen,

können zentrale ethische Problemfelder in evangelischer Perspektive darstellen, reflektieren und in Auseinandersetzung mit anderen Positionen auf gegenwärtige Problemstellungen beziehen.

Theologie als Wissenschaft

Religionstheoretische und -philosophische Grundfragen

Grundlagen und Themen der Dogmatik: Überblick und exemplarische Vertiefung; Grundentscheidungen reformatorischer Theologie

Grundlagen, Konzeptionen und Konkretionen theologischer und philosophischer Ethik: Überblick und exemplarische Vertiefung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Grundentscheidungen reformatorischer Theologie und ihre Rezeption in Dogmatik und Ethik

Gegenwartsfragen als Herausforderungen für die Theologie

Wissenschaftspropädeutik: Erkenntnistheorie und Interdisziplinarität

Theologisch-interdisziplinäre und religionswissenschaftliche Perspektiven:
Ökumene, Religionen und Weltanschauungen

sind in der Lage, sich im Bewusstsein der eigenen evangelischen Identität kritisch-konstruktiv mit anderen christlichen Konfessionen auseinander zu setzen und zu verständigen,

können nichtchristliche Religionen vor dem Hintergrund interkultureller und -religiöser Fragestellungen sachgerecht darstellen und den christlichen Glauben in diesem Rahmen theologisch zur Sprache bringen,

können sich im Gespräch mit weltanschaulich-säkularen Ansätzen theologisch begründet positionieren.

Konfessionskunde, kontroverstheologische Probleme und ökumenische Annäherungen

Grundkenntnisse und vertiefte exemplarische Kenntnisse zeitgenössischer nicht-christlicher Religionen, besonders Judentum und Islam

Geschichte der Beziehungen zwischen Christentum und nichtchristlichen Religionen und interreligiöser Dialog

Religion und Säkularität

Religiöse und weltanschauliche Gruppen und Strömungen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Grundfragen, Theorien und Methoden der Religionswissenschaft und der interkulturellen Theologie

Einführung in grundlegende religionsphilosophische, -soziologische und -psychologische Ansätze

Religionskritik und Atheismus

Religionspädagogik/Fachdidaktik

kennen Grundbegriffe und Theorien der Religionspädagogik,

können Unterrichtsprozesse religionsdidaktisch analysieren, reflektieren sowie Lern- und Bildungsprozesse in Ansätzen sach- und methodengerecht planen,

kennen Grundlagen entwicklungsgerechter Initiierung religiöser Bildungsprozesse und differenzierter Förderung theologischer Denkstrukturen bei Schülerinnen und Schülern,

kennen aktuelle theologisch-religionspädagogische Forschungsergebnisse.

Allgemeine evangelische Religionspädagogik: Geschichte, Theorien, Methoden, didaktische Ansätze, Handlungsfelder und Professionstheorien

Stellung und Begründung des Religionsunterrichts im Kontext allgemeiner Bildung

Religiöse Entwicklung und Sozialisation im Kindes- und Jugendalter

Religionsdidaktik: Fachdidaktik, Bildungsforschung, schulform- und schulstufenbezogene Differenzierung, didaktische Analyse, Elementarisierung, Methoden

Konfessionelle Kooperation

Interreligiöses Lernen

8.

Französisch

Studienvoraussetzungen

Lehramt Gymnasium: Französisch Sprachniveau B2, nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GeR), Grundkenntnisse in einer zweiten romanischen Sprache (Mindestniveau A2 nach dem GeR), Grundkenntnisse in Latein (Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexik, sprachliches und kulturelles Erbe vor allem in Bezug auf die Romania)

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vernetzte Kompetenzen in der Fremdsprachenpraxis, der Fachwissenschaft (Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Landes- und Kulturwissenschaften), der Fachdidaktik und der Schulpraxis. Der schulische Fremdsprachenunterricht erfordert, dass die Absolventinnen und Absolventen das im Studium erworbene Wissen systematisch abrufen und ihre Kompetenzen schülerbezogen einsetzen können.

Sie

verfügen über eine fremdsprachliche Kompetenz, die dem Mindestniveau von C1 (GeR) und in Einzelkompetenzen der Niveaustufe C2 (GeR) entspricht,

verfügen über eine akademische Sprachkompetenz,

verfügen über authentische Erfahrungen und kulturelle Kenntnisse, die sie möglichst im Rahmen eines zusammenhängenden mehrmonatigen Aufenthalts in Ländern der Zielsprache erworben haben,

sind in der Lage, ihre fremdsprachliche und interkulturelle Handlungskompetenz auf dem erworbenen Niveau zu erhalten, auszubauen und ständig zu aktualisieren,

verfügen über Erkenntnis-, Beschreibungs- und Arbeitsmethoden des Studienfachs Französisch sowie über einen Habitus des forschenden Lernens,

können Fachwissen der verschiedenen Teildisziplinen unter Bezugnahme relevanter Nachbarwissenschaften auf Unterrichtsprozesse beziehen,

kennen ausgewählte Ansätze der Sprach-, Literatur-, Kultur- oder Mediendidaktik und können diese für die Planung und Reflexion unterrichtlicher Prozesse heranziehen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Sprachpraxis

können allgemeinsprachliche und fachwissenschaftliche sowie literarische Texte aus mündlichen, schriftlichen und audiovisuellen Quellen rezipieren und verarbeiten,

können fachliche und fachdidaktische Fragestellungen und Forschungsergebnisse reflektiert in der Fremdsprache darstellen,

können textsorten- und adressatenbezogen in verschiedenen Kommunikationssituationen normgerecht mündlich und schriftlich kommunizieren,

beherrschen mündliche und schriftliche Formen der Sprachmittlung,

sind in der Lage, aus der Kontrastierung der Sprachen Sprachbewusstheit aufzubauen (Einsichten in Besonderheiten des Wortschatzes, der Strukturen und des Stils),

sind in der Lage, einen allgemeinsprachlich, fachsprachlich und professionsbezogenen differenzierten Wortschatz situationsangemessen zu verwenden,

verfügen über eine differenzierte und reflektierte Grammatikkompetenz,

verfügen über eine der Standardnorm entsprechende Aussprache und können Prozesse der Lautbildung erklären,

besitzen eine solide, transferfähige Sprachlernkompetenz (Sprach- und Sprachlernbewusstheit; eigenverantwortlicher, auch mediengestützter Spracherwerb).

Sprachwissenschaft

verfügen über vertieftes, strukturiertes und anschlussfähiges Fachwissen und können entsprechende Fragestellungen theoriegeleitet reflektieren,

sind mit den grundlegenden sprachwissenschaftlichen Analyse- und Arbeitsmethoden vertraut und können sie reflektiert einsetzen,

können interdisziplinäre Aspekte erkennen und beschreiben.

grundlegende Theorien und Methoden

grundlegende Bereiche der Sprachwissenschaft: Phonetik und Phonologie, Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik, Lexik und Pragmatik

Aspekte des Spracherwerbs, der Mehrsprachigkeit und des Sprachkontakts, Minderheitensprachen, Sprachenpolitik

soziale, pragmatische und interkulturelle Aspekte des Französischen (Varietäten- und Soziolinguistik)

Grundlagen der Textlinguistik

gesellschaftliche und sprachenpolitische Aspekte der Frankophonie

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

zentrale Prozesse der internen und externen französischen Sprachgeschichte vom Lateinischen bis in die Gegenwart; Sprachwandel und Sprachwandeltheorien

grundlegende Aspekte der Gesamtromania (Synchronie und Diachronie)

Französisch im Kontrast mit anderen Sprachen (Latein, Deutsch, Englisch oder einer zweiten romanischen Sprache)

Literaturwissenschaft

verfügen über vertieftes, strukturiertes und anschlussfähiges Fachwissen und können entsprechende Fragestellungen theoriegeleitet reflektieren,

sind mit den grundlegenden literaturwissenschaftlichen Analyse- und Arbeitsmethoden vertraut und können sie reflektiert einsetzen,

können wesentliche Entwicklungen der frankophonen Literatur beschreiben,

können interdisziplinäre Aspekte erkennen und beschreiben,

sind in der Lage, sich auch aufgrund eigener Lektüre von Werken im Original einen Überblick über die französischsprachige Literatur zu verschaffen.

grundlegende Theorien und Methoden

theoriegeleitete Verfahren der Textanalyse und -interpretation (verschiedene mediale Ausdrucksformen)

Überblick über die Entwicklung der französischsprachigen Literatur unter Berücksichtigung kultureller, politischer, gesellschaftlicher und historischer Aspekte (17. bis 21. Jahrhundert)

vertiefte Kenntnisse einzelner Epochen, Gattungen und Autoren (17. bis 21. Jahrhundert)

Kinder- und Jugendliteratur

historische und ästhetische Kontextualisierung von Autoren, Texten und medialen Ausdrucksformen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Überblick über die Entwicklung der französischsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zum 16. Jahrhundert unter Berücksichtigung kultureller politischer, gesellschaftlicher und historischer Aspekte

Literatur als Element des kulturellen Gedächtnisses, transkultureller Diskurse sowie der Herausbildung von Identitäten unter Einbeziehung der Frankophonie

themenbezogene Analyse und Interpretation von Literatur unter Berücksichtigung verschiedener medialer Ausdrucksformen

Landes- und Kulturwissenschaften

verfügen über vertieftes, strukturiertes und anschlussfähiges Fachwissen und können entsprechende Fragestellungen theoriegeleitet reflektieren,

können interdisziplinäre und interkulturelle Aspekte erkennen, benennen und reflektieren.

landeskundliche und kulturelle Kenntnisse der wichtigsten Zielländer

transkulturelle Prozesse und Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter Berücksichtigung des europäischen Kontexts und der Globalisierung

ausgewählte Phänomene des Kulturraumes

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Gegenstände und Methoden des kulturwissenschaftlichen Ländervergleichs

Französische Medienkultur und ihre verschiedenen Ausdrucksformen, auch aus interkultureller Perspektive

Fachdidaktik

verfügen über ausbaufähiges Orientierungswissen und Problembewusstsein in Hinblick auf fremdsprachliche und interkulturelle Lehr- und Lernprozesse,

können fachwissenschaftliche Inhalte funktional mit fachdidaktischen Fragestellungen verbinden und zunehmend für die unterrichtliche Praxis nutzen,

kennen Ansätze zur Entwicklung und Förderung fremdsprachlicher sowie methodischer Kompetenz,

können in Ansätzen Lernszenarien kompetenzorientiert planen und eigenes Unterrichtsverhalten reflektieren,

kennen Konzepte mehrsprachiger Bildung.

grundlegende Theorien des Spracherwerbs, des Fremdsprachenlehrens und -lernens, auch aus historischer Perspektive

fremdsprachliches und interkulturelles Lernen unter Berücksichtigung relevanter Grundlagentexte (zum Beispiel GeR)

kommunikativer Französischunterricht, Aufgaben- und Kompetenzorientierung

Analyse von Lehr- und Lernmaterialien

Grundlagen der Beobachtung, Planung, Durchführung und Reflexion von Französischunterricht

didaktische und methodische Entscheidungsfelder auf den verschiedenen Schulstufen mit heterogenen Lerngruppen

Grundlagen der Diagnose, der Binnendifferenzierung und individuellen Leistungsförderung sowie der Evaluation

fachbezogene Ansätze der Mediendidaktik

verschiedene Verfahren empirischer Unterrichtsforschung

die Rolle des Französischen im Bildungskontext

Ansätze der Mehrsprachigkeitsdidaktik; Prinzipien des Bilingualen Lehren und Lernens

9.

Geographie

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über anschlussfähiges fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen in Geographie, das es ihnen ermöglicht, als Lehrerin oder Lehrer Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Geographie zu gestalten.

Sie

verfügen über Orientierungswissen sowie vertiefte Kenntnisse von ausgewählten Räumen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen,

verfügen über fundierte physisch-geographische, humangeographische und regionalgeographische Kenntnisse sowie über ein Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen dem System Erde und dem Menschen in räumlicher Perspektive,

können raumwirksame Aktivitäten auf ihre ökologische, ökonomische und soziale Verträglichkeit (Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Leitbild beziehungsweise Konzepte der Nachhaltigkeit) hin beurteilen und gegebenenfalls alternative Optionen erörtern,

kennen Ansätze, Kategorien und Vorgehensweisen geographischer Erkenntnisgewinnung sowie geographische Arbeitsmethoden und können selbstständig theoriegeleitet geographische Erkenntnisse gewinnen, aufarbeiten und fachlich verbalisieren,

verfügen über differenzierte Regionalkompetenz für europäische und außereuropäische Räume,

kennen wesentliche Ergebnisse geographiedidaktischer Forschung,

verfügen über erste reflektierte Erfahrungen in der kompetenzorientierten Planung und Durchführung von Geographieunterricht.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Theorie und Geschichte der Geographie

verfügen über Kenntnisse wissenschaftstheoretischer Grundlagen der Geographie,

sind in der Lage, geographiespezifische Konzepte anzuwenden.

Wissenschaftstheoretische, disziplinsystematische und -historische Grundlagen der Geographie

Grundlegende Konzepte: Handlungs- und Systemtheorien, Raumbegriffe, Maßstabsebenen, unterschiedliche Ansätze geographischer Erkenntnisgewinnung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Physische Geographie

verfügen über grundlegende Kenntnisse der Teildisziplinen der Physischen Geographie und können diese miteinander vernetzen,

sind in der Lage, Räume unter physisch-geographischen Gesichtspunkten zu analysieren und zu bewerten.

Grundlegende Begriffe, Inhalte, Theorien und Modelle aus den Teildisziplinen Geologie, Geomorphologie, Klimageographie, Hydrogeographie, Bodengeographie, Vegetationsgeographie

Geoökologische Zusammenhänge und Wechselwirkungen

Physisch-geographische Raumanalyse und Bewertung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Modellierung physisch-geographischer Prozesse

Klimageographie, Geomorphologie, geoökologische Zusammenhänge und Wechselwirkungen

Humangeographie

verfügen über grundlegende Kenntnisse der Teildisziplinen der Humangeographie und können diese miteinander vernetzen,

erkennen dabei sie Zusammenhänge und Wechselwirkungen.

Grundlegende Begriffe, Inhalte, Theorien und Modelle aus den Teildisziplinen Bevölkerungs- und Sozialgeographie, Wirtschaftsgeographie, Stadtgeographie und Geographie des ländlichen Raumes, politische Geographie

Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Akteuren und humangeographischen Prozessen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Prozesse räumlicher Steuerung

Humangeographische Raumanalyse und Landschaftsbewertung

Mensch-Umwelt-Wechselbeziehungen im Raum

reflektieren auf der Basis der erworbenen grundlegenden Kenntnisse der Mensch-Gesellschafts-Umwelt-Beziehungen Konzepte nachhaltiger Entwicklungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen.

Konzepte der Mensch-Gesellschafts-Umwelt-Forschung: Ökologische und soziale Resilienz, Vulnerabilität, Politische Ökologie

Konzepte nachhaltiger Entwicklung

Klimawandel und gesellschaftsrelevante Folgen

Naturrisiken und Hazardforschung

Ressourcennutzung

Geographische Entwicklungsforschung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Kritische Reflexion von Gesellschafts-Umwelt-Konzepten

Human- und geoökologische Raumanalyse und mögliche Handlungsoptionen

Regionale Geographie

verfügen über solides Orientierungswissen und sind in der Lage, sich in ausgewählten Räumen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen zu orientieren,

können Problemlösungsstrategien zukunftsorientiert einsetzen.

Regionen unterschiedlichen Typs und Maßstabs: Nahraum, Deutschland, Europa, außereuropäische Räume, Geozonen

Problemlösungs- und zukunftsorientierte Strategien

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Komplexere Beziehungen zwischen unterschiedlichen Maßstabsebenen

Empirische Regionalforschung

Methoden

kennen geographierelevante Methoden,

können fragengeleitet geographierelevante Methoden anwenden.

Quantitative und qualitative Methoden natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung

Erhebung geographischer Daten: Geländearbeit, Labor, Befragungen, Literatur- und Internetrecherche, statistische Daten

Datenauswertung und Datenaufbereitung, Visualisierung und Präsentation: zum Beispiel Kartographie, Geographische Informationssysteme (GIS), Fernerkundung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Modellierung

Diskursanalyse

Fachdidaktik

sind in der Lage, wesentliche Ergebnisse geographiedidaktischer Forschung aufzuführen und zu erläutern,

verfügen über theoretische geographiedidaktische Grundlagen und erste Ansätze der praktischen Umsetzung,

können geographiedidaktisch urteilen und forschen.

Wissenschaftstheoretische, disziplinsystematische und -historische Grundlagen der Geographiedidaktik

Leitfragen, Erkenntnismethoden und grundlegende Ergebnisse geographiedidaktischer Forschung

Bildungs- und Erziehungsbeitrag

Fachübergreifendes Arbeiten: Umweltbildung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Interkulturelles Lernen, Bildung für globale Entwicklung

Räumliche Orientierung: Kartenkompetenz, Raumwahrnehmung und -konstruktion

grundlegende Unterrichtsmethoden und Medien, Unterrichtsprinzipien, kompetenzorientierte Unterrichtsplanung und -analyse

vertikale und horizontale Verknüpfung von Unterrichtsinhalten, auch in Hinblick auf integrierte Konzepte aus den Fächern Naturphänomene und Technik sowie Naturwissenschaft und Technik

10.

Geschichte

Studienvoraussetzungen

Lehramt Gymnasium: Latinum, Englisch und eine weitere Fremdsprache (passiv beherrscht)

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vernetzte und für die zweite Phase der Lehrerausbildung anschlussfähige Kompetenzen in Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Schulpraxis, die sie befähigen, Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Geschichte zu initiieren und zu gestalten.

Sie

verfügen über ein strukturiertes Überblickswissen aus allen Epochen, das zentrale Aspekte der europäischen und außereuropäischen Geschichte einschließlich der National-, Regional- und Landesgeschichte umfasst, und können raum-, kulturen- und epochenvergleichende Problemstellungen erarbeiten und Transfers zwischen den verschiedenen Bereichen herstellen,

sind in der Lage, forschungsorientiert historische Sachverhalte zu erarbeiten und zu beurteilen, sind mit den Methoden und Arbeitstechniken des Faches vertraut, beschreiben und erklären wichtige geschichtswissenschaftliche und -didaktische Forschungsansätze und beherrschen die kritische Auseinandersetzung sowohl mit historischen Quellen und den historischen Grundbegriffen als auch mit den Ergebnissen historischer und geschichtsdidaktischer Forschung,

reflektieren in Ansätzen theoretische Konzepte sowie empirische Befunde der Fachdidaktik, um diese bei der Analyse, Diagnose, Planung und Evaluierung von Lernprozessen anzuwenden, die auf die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins auf der Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zielen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Fachwissenschaft: Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Frühe Neuzeit, Neuere und Neueste Geschichte
(19. und 20. Jahrhundert)

verfügen über ein quellenkundliches Basiswissen und sind in der Lage, historische Quellen kritisch zu kontextualisieren und zu analysieren,

verfügen über ein strukturiertes historisches Grundwissen, kennen die konventionellen Gliederungsmodelle von Geschichte und können deren Reichweite kritisch reflektieren,

kennen die epochenspezifischen politischen Ordnungsmodelle und Ideen und sind fähig, sich kritisch mit etablierten beziehungsweise tradierten Forschungsthesen, Begriffen und Paradigmen auseinanderzusetzen,

überblicken die für jede Epoche spezifischen kulturellen, sozialen und religiösen Transformationsprozesse, können geschichtliche Strukturen und Prozesse systematisch beschreiben und kennen die entsprechenden historischen Grundbegriffe in deren Eigengeschichtlichkeit,

haben grundlegende Kenntnisse der verschiedenen Perspektiven der Geschichtswissenschaften und ihrer quantitativen und qualitativen Methoden und können die Qualität geschichtswissenschaftlicher Arbeiten kritisch bewerten,

können historische Erkenntnisse und Geschichtsbilder als zeit- und standortgebundene Konstruktionen erkennen und reflektieren, die historische Prägung der Gegenwart beschreiben und entwickeln ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein.

Numismatik, Schriftkunde, Siegel- und Wappenkunde, historische Bild- und Filmkunde.

Periodisierung

Herrschaftsstrukturen und politische Teilhabe, Strukturen sozialer Ordnung.

Recht als gesellschaftlicher Ordnungsfaktor, Bildung als gesellschaftliche Ressource, wirtschaftlicher und technischer Wandel.

Gender-Geschichte, Historische Anthropologie, Historische Demographie, Ideengeschichte, Klimageschichte, Kulturgeschichte, Globalgeschichte, Regionalgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Landesgeschichte.

Geschichte der Geschichtswissenschaft.

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

epochenspezifisches quellenkundliches Basiswissen und eigenständige und forschungsorientierte Anwendung an ausgewählten historischen Quellen

historisches Grundwissen

Kontinuitäten und Diskontinuitäten einzelner Problemstellungen im Raum-, Kultur- und Epochenvergleich und Auseinandersetzung mit aktuellen geschichtstheoretischen Debatten zu kulturellen, sozialen und religiösen Ordnungsmodellen und Transformationsprozessen

Kenntnisse der verschiedenen geschichtswissenschaftlichen Perspektiven, Ansätze und Methoden

Fachdidaktik

kennen zentrale Begriffe, Konzepte und Prinzipien des historischen Lehrens und Lernens,

rezipieren geschichtsdidaktische Forschungsergebnisse und vernetzen diese mit ihren Kenntnissen,

kennen Kompetenzmodelle historischen Lernens und die Dimensionen von Geschichtsbewusstsein und können diese im Hinblick auf die Gestaltung historischer Lernprozesse reflektieren,

bewerten curriculare Vorgaben auf der Grundlage didaktischer Konzepte,

stellen dar, wie sie die Ausprägung der Heterogenität in Lerngruppen erkennen und welche Maßnahmen sie daraus für das historische Lernen ableiten,

reflektieren ihre Erfahrungen mit der kompetenzorientierten Gestaltung und Durchführung von Geschichtsunterricht und historischem Lernen,

gehen kritisch mit den medialen Dimensionen der Geschichte und der Geschichtsvermittlung um,

reflektieren Ziele, Methoden der Leistungsprüfung und Bewertung im Geschichtsunterricht,

reflektieren die Funktion von Geschichte beziehungsweise historischer Bildung in der Gesellschaft und nehmen Stellung zu aktuellen Diskursen der Geschichtskultur.

Geschichtsbewusstsein, Geschichtskultur, Problemorientierung, Narrativität, Alterität, Multiperspektivität, Gegenwartsbezug, Wissenschaftspropädeutik

Forschungsansätze und -methoden der Geschichtsdidaktik

Historische Frage-, Sach-, Methoden-, Medien-, Narrations-, Reflexions- und Orientierungskompetenz

Zielsetzungen historischen Lernens

Graduierung historischer Kompetenzen, Binnendifferenzierung, individualisiertes Lernen, Unterrichtsarrangements mit Diagnose- und Förderpotenzial

grundliegende Planung von Geschichtsunterricht, thematische Strukturierungskonzepte, historisches Projekt und geschichtskulturelle Phänomene,

Quelle versus Darstellung, Geschichte in den digitalen Medien, Unterrichtsmedien fachgerecht beurteilen und gestalten, media und visual literacy Konzepte

Leistungsdokumentation

Historische Bildung als kulturelles Kapital, Geschichte als politisches Argument, ideologiekritische Verfahrensweisen, Diskurse, zum Beispiel zu Denkmälern

11.

Informatik

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über anschlussfähiges fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen in Informatik, das es ihnen ermöglicht, gezielte Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Informatik zu gestalten und neue fachliche und fächerverbindende Entwicklungen selbstständig in den Unterricht und in die Schulentwicklung einzubringen.

Sie

können informatische Sachverhalte in verschiedenen Anwendungsbezügen und Sachzusammenhängen sowie gesellschaftliche Auswirkungen erfassen, bewerten und erklären,

können Realsituationen analysieren und strukturieren, um diese der Verarbeitung mit Methoden der Informatik zugänglich zu machen,

können informatikspezifische Inhaltskonzepte und Prozesskonzepte auf andere Anwendungsfelder übertragen und ihre erworbenen informatischen Kompetenzen in außerinformatischen Kontexten nutzen,

können die Langlebigkeit und Übertragbarkeit zentraler informatischer Fachkonzepte beurteilen,

kennen die verschiedenen Sicht- und Arbeitsweisen der Informatik von ingenieursmäßigen Zugängen wie Analysieren und Konstruieren über mathematische Verfahren zur Erkenntnisgewinnung wie Formalisieren und Beweisen bis hin zu gesellschaftswissenschaftlichen und empirischen Methoden wie Experimentieren und Simulieren,

können informatische Konzepte wie Datenmodellierung und -strukturierung bei der Nutzung von Standardanwendungen (Text-, Bild-, Audio-, Videoeditoren, Tabellenkalkulation) vermitteln,

können Informatik als Disziplin charakterisieren und die Funktion und das Bild der Informatik beziehungsweise der informatischen Bildung in der Gesellschaft reflektieren,

können aktuelle Entwicklungstendenzen zur Schulinformatik reflektieren und eine kritische Offenheit bezüglich neuer Entwicklungen der Informatik vertreten,

können Bezüge zwischen ihrem Fachwissen und der Schulinformatik herstellen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Algorithmen und Datenstrukturen

können geeignete Algorithmen zur Lösung vorgegebener Probleme identifizieren und unter Verwendung von grundlegenden Ablauf- und Datenstrukturen formulieren,

können Anforderungen realer Anwendungen auf Datenstrukturen abbilden und Vor- und Nachteile unterschiedlicher Datenstrukturen benennen.

Zeit- und Platzkomplexität von Algorithmen

Asymptotisches Wachstum von Komplexität

Sortier- und Suchverfahren

Algorithmische Prinzipien: zum Beispiel Teile und Herrsche, systematische Suche

Entwurf einfacher Algorithmen

Abstrakte Datentypen und ihre Realisierung durch Datenstrukturen (Listen, Bäume)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Graphenalgorithmen

Verteilte Algorithmen, nebenläufige Prozesse

Fortgeschrittene Datenstrukturen (balancierte Bäume, Hash-Tabelle)

NP-Vollständigkeit und Reduktionen

Formale Sprachen und Automaten

können Automaten, Grammatiken und reguläre Ausdrücke konstruieren und einsetzen,

können Aussagen in der Aussagen- und Prädikatenlogik formulieren und umformen,

können Berechenbarkeitsmodelle und Grenzen der Berechenbarkeit erklären und die O-Notation zur Angabe und zum Vergleich von Komplexität verwenden.

Grammatiken als Generatoren von Sprachen

Aussagen- und Prädikatenlogik

Automaten als Akzeptoren von Sprachen

endliche Automaten

Berechenbarkeit und ihre Grenzen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Kellerautomaten und Turing-Maschinen

Chomsky-Hierarchie

Berechenbarkeits- und Komplexitätsklassen

Datenmodellierung und Datenbanksysteme

können fachliche und logische Datenmodelle entwerfen,

können Datenbanken in einem Datenbanksystem implementieren, diese manipulieren und Anfragen formulieren,

können Normalisierungen begründen und anwenden.

Datenmodellierung und Datenbankentwurf

Relationales Modell

Anfragesprachen: Relationenalgebra, SQL

Strukturelle und domänenspezifische Integrität

Relationale Entwurfstheorie: Funktionale Abhängigkeiten, Normalformen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Transaktionsmanagement

Formale Semantik von Anfragesprachen

Programmierung und Softwaretechnik

können Programmierparadigmen vergleichen und beurteilen,

können Probleme mit Hilfe selbst geschriebener Programme lösen,

können verschiedene Strategien zur gemeinsamen Entwicklung von Programmierprojekten einsetzen und Tests zur Qualitätssicherung formulieren und anwenden.

Programmierparadigmen und -sprachen

Vorgehensmodelle für den Entwurf großer Softwaresysteme

Methoden und Sprachen für den objektorientierten Entwurf

Software-Testmethoden

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Syntax und Semantik von Programmiersprachen

Spezifikation und Verifikation von Programmen

Anforderungsmanagement

Architekturschemata, Entwurfsmuster

Rechnerstrukturen und Betriebssysteme

können grundlegende Rechnerarchitekturkonzepte benennen und die Aufgaben von Betriebssystemen erläutern,

können gängige Betriebssysteme administrieren,

können die Funktion verschiedener Protokolle beschreiben,

kennen Kodierungs-, Verschlüsselungs- und Komprimierungsverfahren und können diese anwenden.

Darstellung von Information, Kodierungen

Aufbau und Funktionsweisen von Rechnern und Rechnernetzen

Grundlagen von Betriebssystemen

Robotik

Sicherheit

Internetstandards

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Grundlagen von Schaltkreisen

Netzstrukturen und Basistechnologien

Verteilte und eingebettete Systeme

Protokollarchitektur

Grundlagen der Kryptographie

Informatik, Mensch und Gesellschaft

können Realisierungen von Schnittstellen zwischen Rechner und Außenwelt erläutern,

können gesellschaftliche Chancen und Risiken von Informatiksystemen einschätzen, Informatiksysteme nach Kriterien zur Mensch-Maschine-Interaktion beurteilen, Software unter rechtlichen Gesichtspunkten analysieren und bewerten und Datensicherheitskonzepte umsetzen.

Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion

Datenschutz

Urheberrecht bei digitalen Medien

Informationelle Selbstbestimmung

Schüler und Virtuelle Welten

Internetbasierte Kommunikation und Kollaboration

Fachdidaktik

verfügen über fachdidaktisches Wissen, insbesondere zur Bestimmung, Auswahl und Begründung von Zielen, Inhalten, Methoden und Medien informatischer Bildung,

kennen fachdidaktische Konzepte,

verfügen über erste reflektierte Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Analyse von kompetenzorientiertem Informatikunterricht,

können Lernsoftware und rechnergestützte Lern- und Lehrmethoden zielgerichtet einsetzen.

grundlegende Planung, Organisation und Durchführung von Informatikunterricht

Didaktische Rekonstruktion fachlichen Wissens

Kenntnis, erste Analyse und didaktische Aufbereitung geeigneter Praxisfelder

Methoden und Medien zur Vermittlung informatischer Inhalte

Historische und aktuelle Unterrichtsansätze und typische Unterrichtsmethoden der Informatik

Analyse und Bewertung von Lehr- und Lernprozessen im Informatikunterricht

Fächerverbindende Aspekte im Zusammenhang mit dem Fach Informatik

12.

Islamische Theologie/Religionspädagogik (Lehramt Sekundarstufe I), Islamische Religionslehre

(Lehramt Gymnasium)

Studienvoraussetzungen

Lehramt Gymnasium: Arabisch sowie Türkisch- oder Persischkenntnisse

Lehramt Gymnasium bei Erweiterungsfachstudium im Umfang von 90 ECTS-Punkten: Arabischkenntnisse sowie Türkisch- oder Persischkenntnisse

Türkisch- oder Persischkenntnisse können durch Kenntnisse einer anderen Sprache aus einem islamisch geprägten Kulturkreis ersetzt werden.

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen des Fachs Islamische Religionslehre tragen zur Etablierung eines diskursiven und dialogfähigen Islams im europäischen Lebenskontext bei. Ihre Aufgabe besteht darin, das kulturelle Erbe und die Gegenwart des Glaubens anhand geeigneter Methoden zu reflektieren und zur religiösen Mündigkeit muslimischer Schüler beizutragen.

Sie

verfügen über eine umfassende theologisch-religionspädagogische Kompetenz als Bestandteil eines ganzheitlichen Bildungsprozesses, in dem auch die eigene Persönlichkeit und Religiosität im Hinblick auf die zukünftige Berufsrolle als Religionslehrer/ in kritisch reflektiert und weiterentwickelt wird,

verfügen über die Fähigkeit zum historisch-kritischen Umgang mit den zentralen Quellen des islamischen Glaubens (Koran und Sunna) und kennen ihre Auslegungs- und Wirkungsgeschichte,

sind in der Lage, die koranische Überlieferung, die islamisch-theologische Tradition sowie ihren theologischen Gehalt in der Vernetzung mit politischen, sozialen, institutionellen, kulturellen, wissenschaftlichen und intellektuellen Dimensionen und Entwicklungen in Geschichte und Gegenwart darzustellen,

verfügen über die methodische und theoretische Kompetenz zum Verstehen und zur sachgerechten Darstellung nicht-islamischer Religionen und interkultureller Fragestellungen, verbunden mit der Fähigkeit, den islamischen Glauben im Rahmen interreligiöser und interkultureller Problemhorizonte theologisch zur Sprache zu bringen,

können den islamischen Glauben und seine wesentlichen Inhalte in ihrem Zusammenhang problemorientiert und gegenwartsbezogen reflektieren und darstellen,

können den islamischen Glauben in seiner Relevanz für individual- und sozialethische Fragestellungen reflektieren und im Dialog mit Positionen der philosophischen Ethik und anderer theologischer Ethiken argumentativ vertreten,

sind in der Lage, sich im Wissen um die eigene muslimische Identität kritisch-konstruktiv mit allen islamischen Rechtsschulen und Denkschulen auseinanderzusetzen und diese zu verstehen und zu vermitteln,

verfügen über die Fähigkeit, religionspädagogische Grundfragen im Dialog mit den Bildungswissenschaften zu reflektieren und das Fach Islamische Religionslehre an der Schule und im Kontext der anderen Schulfächer reflektiert zu vertreten,

können die eigene theologisch-religionspädagogische Kompetenz in die grundlegende Planung von Unterricht und die Strukturierung von Lern- und Bildungsprozessen sachgerecht einbringen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Koran und Koranexegese/Klassische und moderne Koranexegese

kennen die koranische Offenbarung und ihren Kontext,

kennen Entstehungs- und Entwicklungsprozesse der Koranexegese und deren Zusammenhang mit anderen Wissenschaften,

sind in der Lage, methodische Ansätze in klassischen und modernen Korankommentaren reflektierend zu rezipieren,

verfügen über fundiertes Wissen der Koranwissenschaft,

verfügen über einen theologisch relevanten Grundwortschatz des Arabischen, arabisch-islamische Fachbegriffe und kennen die Grundlagen der Koranrezitation.

Aufarbeitung der Entstehung und der Hauptthemen des Korans sowie historische und religionsgeschichtliche Einordnung der Grundlinien der klassischen und modernen Koranauslegung

Einführung in die Koranwissenschaften

Methoden historisch-kritischer Textauslegung und der Hermeneutik des Korans

Wirkungsgeschichte des Korans anhand ausgewählter Beispiele

Rezitationsregeln des Korans

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Historisch-kritische, im Rahmen der Hermeneutik des Korantexts vertiefte Exegese des klassischen und modernen Koran-Diskurses

Textuelle und kontextuelle Vertiefung der verschiedenen Koranthemen in der mekkanischen und medinensischen Offenbarungsperiode

Systematische Theologie: Kalam und Άqida

verfügen über Kenntnisse im Bereich einschlägiger theologischer Werke und gegenwärtiger Methoden der islamischen Theologie,

können Begriffe der Methodenlehre, wie etwa Heiligtum, Offenbarung, Schöpfung, Kausalität, Rationalität, Bezeugung erarbeiten und auch Laien erklären,

sind in der Lage, fachwissenschaftliche Texte zu rezipieren und zu reflektieren,

können ethische und dogmatische Problemstellungen methodisch und hermeneutisch verantwortlich im interdisziplinären Diskurs reflektieren.

Theologie als Wissenschaft und theologische Erkenntnislehre

Religionstheoretische Grundfragen; Theologie und Hermeneutik mit speziellem Fokus auf die Beziehungen des Islams mit nichtislamischen Religionen

Zentrale dogmatische Themen der islamischen Lehre in ihrem systematischen Zusammenhang und im interdisziplinären Diskurs

Klassische Konzeptionen der Kalam-Wissenschaften

Grundfragen islamischer Ethik im Dialog mit ausgewählten Beispielen philosophischer Ethik; islamische Philosophie; Ansätze klassischer und moderner Philosophie; Grundzüge der theologischen Anthropologie

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Vertiefung der zentralen Themen der Glaubenslehre

Vertiefung der Geschichte und der zentralen Themen der spekulativen Theologie

Ethische Urteilsbildung und ethische Handlungsmodelle anhand der rationalen Theologie

Die Sira und die Hadith-Wissenschaften

verfügen über Grundlagenkenntnisse der Hadithwissenschaften und kennen ihre Anwendung in gegenwärtigen Diskussionskontexten,

können die Hauptquellen des Islams in gegenwärtigen Diskussionskontexten sicher beziehen,

können den Unterschied zwischen dem Entstehungskontext und dem Anwendungskontext des Hadith einschätzen.

Hadith-Wissenschaften (insbesondere Geschichte, Entstehung, Auslegung, Tradierung)

Zentrale Hadith-Quellen (insbesondere Sammlungen zu Aussprüchen, Handlungen und Überlieferungen des Propheten) und deren Auslegung

Methodik der Hadith-Wissenschaften

Sira (Prophetengeschichte) und Einleitungsfragen

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Sira

Texte: Klassische und moderne Annäherungen zur Sira, Einzelaspekte der Sira

Zentrale Texte aus weiteren Schriften über den Propheten, die Prophetengefährten und die Altvorderen

Geschichte der Hadith-Auslegung mit besonderer Berücksichtigung der historischen Entwicklung der Auslegungsgeschichte

Zentrale theologische, ethische und soziopolitische Themen der Hadith-Werke

Wirkungsgeschichte der Sunna des Propheten anhand ausgewählter Beispiele

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Geschichte der Hadith-Auslegung mit besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Auslegungsgeschichte

Zentrale theologische, ethische und soziopolitische Themen der Hadith-Werke

Wirkungsgeschichte der Sunna des Propheten anhand ausgewählter Beispiele

Islamisches Recht: Fiqh

können mit Rechtsfragen unter Zuhilfenahme von Rechtsquellen und Methoden der Rechtsanwendung umgehen,

sind in der Lage, unterschiedliche Ansätze im Bereich des islamischen Rechts zu bewerten,

können moderne Ansätze zur Erneuerung des islamischen Rechts in gegenwärtigen Lebenskontexten anwenden.

Theorie und Praxis des islamischen Rechts

Theoretische und methodische Grundlagen der islamischen Rechtwissenschaften (usul al-fiqh)

Zentrale rechtswissenschaftliche Fragen im Zusammenhang mit der islamischen Lehre (insbesondere Koran- und Hadith-Wissenschaften)

Geschichte der Rechtsschulen

Kontextualisierung des islamischen Rechtes in der Moderne und in modernen westlichen Gesellschaften

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Rechtliche Strukturen der Religionsgemeinschaften in Europa

Vergleichende Analyse von Rechtssystemen und rechtswissenschaftlicher Methoden und Konzepte

Geschichte des Islam

verfügen über fundiertes Wissen hinsichtlich der Islamentstehung und -verbreitung,

können einzelne Aspekte und zentrale Themen der Islamgeschichte benennen.

Thematisierung der islamischen Geschichte

Dialog zwischen den Schriftreligionen

Brennpunkte in der Geschichte des Islams, seine historische Bedeutung, Wirkungsgeschichte und Gegenwartsbedeutung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Geschichte der Glaubensströmungen, Verhältnis Staat und Religion, Ämter und Dienste, Geschichte muslimischer Staaten und Völker, mystische Orden und religiöse Bewegungen, Heilige (awliya), bedeutende Personen

Dialog der Religionen und Weltanschauungen

sind in der Lage, den Dialog mit »dem religiös Anderen« zu führen,

verfügen über Kenntnisse des »religiös Anderen« (Christen, Juden), seine Geschichte, Inhalte und Denkweisen,

sind in der Lage, Grundfragen und Ansätze der »religiös Anderen« und des Islams aufeinander zu beziehen (Gemeinsamkeiten und Differenzen).

Grundfragen, Theorien und Methoden der Religionswissenschaft und der interkulturellen und kommunikativen Theologie

andere monotheistische Religionen

Geschichte und Gegenwart der Beziehungen zwischen dem Islam und den anderen monotheistischen Religionen; Grundfragen interreligiöser Begegnung; Möglichkeiten und Herausforderungen des Dialogs zwischen Gläubigen verschiedener Konfessionen und Religionen.

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Konzepte der Religionskritik

Weltanschauliche und religiöse Strömungen der Gegenwart

Aufgaben und Grenzen des interreligiösen Dialogs

Forschungen und Theorien der Religionssoziologie

Religionspädagogik/Fachdidaktik

verfügen über Orientierungswissen bezüglich der Planung, Durchführung und Beurteilung kompetenzorientierten Unterrichts,

können die Heterogenität von Lerngruppen, v. a. in religiöser Hinsicht adäquat berücksichtigen und in Ansätzen entsprechende Methoden einsetzen,

verfügen über Kenntnisse zu Grundfragen der Religionspädagogik und der Praktischen Theologie,

verfügen über Kenntnisse der institutionellen, persönlichen und sozialen Voraussetzungen der Religionspädagogik und sind in der Lage, Strukturen religionspädagogischen Handelns zu analysieren und auf der Grundlage professionellen Wissens zu gestalten.

Allgemeine Religionspädagogik: Theorien, Methoden, Ansätze, Handlungsfelder

Erkenntnisse islamischer Religionspädagogik

Institutionen der muslimischen Erziehung (insbesondere Familie, Moschee, Madrasa),

Entwicklungspsychologische und sozialisationstheoretische Zugänge zur Religiosität von Kindern und Jugendlichen

Religionsdidaktik: fachdidaktische Ansätze, Elementarisierung, Kompetenzorientierung, Umgang mit Heterogenität

Selbstverständnis der Religionslehrerin oder des -lehrers; Status des Faches an öffentlichen Schulen

Fachdidaktische Erschließung: Ansätze, Methoden, Themenfelder

Methoden: Lernformen, Sozialformen, Umgang mit Medien

Religiöser Pluralismus, Atheismus und Agnostizismus

13.

Katholische Theologie/Religionspädagogik (Lehramt Sekundarstufe I), Katholische Theologie

(Lehramt Gymnasium)

Studienvoraussetzungen

Lehramt Gymnasium:

Latinum oder Lateinkenntnisse, die die Lektüre der studienrelevanten originalsprachlichen Texte ermöglichen.

Graecum oder Griechischkenntnisse, die ein gutes Verständnis neutestamentlicher Texte ermöglichen.

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen haben die Basis für eine in der weiteren Ausbildung sowie im Verlauf der beruflichen Tätigkeit zu entfaltende theologisch-religionspädagogische Kompetenz erworben.

Sie

verfügen über grundlegendes Wissen in der Katholischen Theologie und angrenzenden Wissenschaften,

können in Bezug auf Religion und Glauben eigenständig reflektieren, argumentieren und sich positionieren,

verfügen über fachdidaktische Fähigkeiten zur Initiierung, Durchführung und Reflexion von Lern- und Bildungsprozessen im Fach Katholische Religionslehre,

können mit Blick auf ihre künftige Tätigkeit den eigenen Glauben rational verantworten und sich mit der Wirklichkeit von Mensch und Welt im Horizont des christlichen Glaubens auseinandersetzen.

Lehramt Gymnasium: Alle Kompetenzen gelten auf der Grundlage der originalsprachlichen griechischen und lateinischen Quellen

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Theologische Grundlegung

können verschiedene Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der einzelnen theologischen Disziplinen anwenden,

können Erkenntnisse der einzelnen theologischen Disziplinen selbstständig rekonstruieren und miteinander verbinden.

Theologie als wissenschaftliche Durchdringung des Glaubens

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Biblische Theologie

können methodisch geübt und hermeneutisch reflektiert biblische Texte interpretieren,

können auf der Grundlage eines vertieften Einblicks in die biblische Literatur mit alt- und neutestamentlichen Texten und deren Auslegungs- und Wirkungsgeschichte sachgerecht umgehen.

Einführung in die jüdische und hellenistische Kultur

Einleitung in die Schriften des Alten Testaments (AT) und des Neuen Testaments (NT)

exemplarische exegetische Auseinandersetzung mit zentralen Texten und Themen aus AT und NT

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

vertiefte exegetische Auseinandersetzung mit weiteren Texten und Themen aus AT und NT

Historische Theologie

können durch einen methodisch geübten sowie hermeneutisch reflektierten Zugang geschichtliche Traditionen des christlichen Glaubens sachgerecht darstellen und beurteilen.

Glaube, Christentum und Sozialgestalt der Kirche in ihrer Geschichte und Geschichtlichkeit am Beispiel ausgewählter Themen aus mehreren Epochen (zum Beispiel frühchristliche Konzilien, Reformation und katholische Reform, Vatikanische Konzilien)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Systematische Theologie

können Religion und Glaube aus der theologischen Binnenperspektive und aus der Außenperspektive anderer Wissenschaften wahrnehmen und reflektieren,

können mithilfe der Glaubens- und Lehrüberlieferungen der Kirche und ihrer sittlichen Grundsätze differenziert argumentieren und urteilen,

können sich im Bewusstsein der eigenen katholischen Identität mit anderen christlichen Konfessionen auseinandersetzen und verständigen,

können sich im fachübergreifenden und fächerverbindenden Diskurs und im Gespräch mit weltanschaulich-säkularen Ansätzen theologisch begründet positionieren.

Glaube und Vernunft

Grundthemen der Dogmatik (zum Beispiel Jesus Christus und trinitarische Gotteslehre, Menschsein und Schöpfung, Kirche und Sakramente, Ökumene),

Grundfragen der Moraltheologie und der Sozialethik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Grundfragen der Religionsphilosophie

vertiefte Auseinandersetzung mit zentralen Themen der systematischen Theologie (zum Beispiel Glaube in der säkularen Welt; Kunst und Theologie; spezielle dogmatische, individualethische und sozialethische Fragestellungen)

Praktische Theologie

können die gelebte Praxis der Kirche sachgerecht darstellen und theologisch reflektiert beurteilen,

können die Frage nach der Lehr- und Lernbarkeit des Glaubens problembewusst beurteilen.

Handeln der Kirche in der Welt von heute

Fundamentalliturgische Themen (Kirchenjahr, gottesdienstliche Feiern)

Staatskirchenrechtliche Grundlagen des Religionsunterrichts

Theorien religiösen Lernens, religiöser Bildung und religiöser Entwicklung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Exemplarische Praxisfelder der Kirche in Auseinandersetzung mit theologischen Disziplinen und Humanwissenschaften (zum Beispiel Religion und Bildung, Schulpastoral, rechtliche Strukturen der Kirche, Orte religiösen Lernens)

Weltreligionen

können nichtchristliche Religionen, vor allem Judentum und Islam, im Horizont interkultureller und interreligiöser Fragestellungen sachgerecht darstellen,

können im interreligiösen Dialog theologisch argumentieren und Position beziehen.

Theologie der Religionen

Judentum und Christentum - Christentum und Islam

östliche Weltreligionen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Fachdidaktik

können den Bildungs- und Erziehungsauftrag des Religionsunterrichts im Rahmen allgemeiner Bildung verstehen und reflektieren,

kennen fachdidaktische Modelle und Konzeptionen, um theologische Inhalte für die Schule zu transformieren,

können Inhaltsbereiche der Religionsdidaktik fachdidaktisch erschließen,

kennen Möglichkeiten, die Lernausgangslage von Schülerinnen und Schülern differenziert einzuschätzen,

kennen aktuelle Tendenzen in der Religionsdidaktik und berücksichtigen sie bei der Planung und Analyse von kompetenzorientiertem Religionsunterricht,

können theologisch-religionspädagogische Forschungsergebnisse kritisch diskutieren.

Theologische und religionspädagogische Begründungen von Religionsunterricht

Theorien, Konzepte, Modelle und Prinzipien der Religionsdidaktik

Inhaltsbereiche der Religionsdidaktik

Methoden, Modelle und Theorien der Unterrichtsplanung

aktuelle Tendenzen in der Religionsdidaktik (zum Beispiel performativer Religionsunterricht, Inklusion religionspädagogisch gewendet)

Professionstheorien und Spiritualität von Religionslehrerinnen und Religionslehrern

Einführung in religionspädagogische Forschungsmethoden

14.

Mathematik

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über anschlussfähiges mathematisches und mathematikdidaktisches Wissen, das es ihnen ermöglicht, gezielte Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Mathematik zu gestalten und neue fachliche und fächerverbindende Entwicklungen selbstständig in den Unterricht und in die Schulentwicklung einzubringen.

Sie

können mathematische Sachverhalte adäquat mündlich und schriftlich und unter Verwendung geeigneter Medien darstellen, sowie zentrale Fragestellungen mathematischer Gebiete und deren Bezug zur Schulmathematik erläutern,

können mathematische Probleme planvoll, strategisch und unter Verwendung geeigneter Werkzeuge lösen sowie mathematische Beweise nachvollziehen und entwickeln,

können den allgemeinbildenden Gehalt mathematischer Inhalte und Methoden und die gesellschaftliche Bedeutung der Mathematik begründen und in den Zusammenhang mit Zielen und Inhalten des Mathematikunterrichts stellen,

können theoretische Konzepte und empirische Befunde der mathematikbezogenen Lehr-Lern-Forschung nutzen, um in Ansätzen Denkprozesse und Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern zu analysieren und individuelle Lernprozesse anzuleiten,

kennen und bewerten Konzepte für schulisches Mathematiklernen und -lehren auf der Basis fachdidaktischer Theorien und empirischer Befunde,

können grundlegend Mathematikunterricht auch mit heterogenen Lerngruppen auf der Basis fachdidaktischer Konzepte analysieren, planen und exemplarisch durchführen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Mathematisch Denken und Arbeiten

explorieren mathematische Situationen, generieren und überprüfen Vermutungen und entwickeln schlüssige Beweise,

entwickeln Lösungspläne, wenden Problemlösestrategien an und analysieren und bewerten Problemprozesse,

entwickeln und nutzen mathematische Modelle, bewerten sie hinsichtlich ihrer Grenzen und modifizieren sie,

verwenden symbolische und formale Darstellungsweisen der Mathematik,

nutzen den Computer als heuristisches und exploratives Werkzeug.

Beweistechniken

Problemlösestrategien

Exemplarische mathematische Anwendungen

Mengen, Aussagenlogik, Terme und Gleichungen, Graphen

Fachspezifische Software zum Beispiel

Arithmetik und Algebra

erklären die Struktur und Eigenschaften von Zahlbereichen im Zusammenhang,

nutzen elementar-algebraische Formelsprache als Werkzeug,

analysieren mathematische Situationen unter Verwendung algebraischer Strukturbegriffe.

Elemente der Zahlentheorie: Teilbarkeit, Primfaktorzerlegung, Restklassen

Zahlbereichserweiterungen

Algebraische Strukturen: Gruppen, Ringe, Körper

Algebraische Beschreibung von Symmetrien

Lösung algebraischer Gleichungen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Algebraisierung geometrischer Konstruktionen

Algebraische Körpererweiterungen

Geometrie

explorieren geometrische Formen und Konstruktionen,

nutzen Maße in Ebene und Raum und erläutern das Prinzip des Messens,

analysieren geometrische Strukturen und Abbildungen mit algebraischen Mitteln sowie nach Invarianz- und Symmetrieaspekten.

Geometrie der Ebene und des Raumes, Symmetrien

Trigonometrie

Grundlage des Messens

Geometrische Abbildungen: Kongruenz, Ähnlichkeit, Projektionen,

Geometrische Gebilde: Kegelschnitte, Rotationskörper, platonische Körper

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Axiomatische Grundlegung der ebenen Geometrie

Euklidische und nicht-euklidischen Geometrie

Parametrisierte Kurven und Flächen

Lineare Algebra und Analytische Geometrie

nutzen Werkzeuge der Linearen Algebra zur Bearbeitung von Problemen verschiedener mathematischer Gebiete,

nutzen das Koordinatisieren geometrischer Situationen als fundamentale Idee,

bestimmen Längen, Winkel und Volumen in Euklidischen Vektorräumen.

Analytische Geometrie und Koordinatisierung

Lineare Gleichungssysteme

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Vektorräume

lineare Abbildungen

Matrizen

Gauß-Algorithmus

Skalarprodukte

Determinanten und Eigenwerte

Funktionen und Analysis

arbeiten mit Funktionen in grafischer und symbolischer Darstellung,

analysieren Funktionen mit infinitesimalen Konzepten,

nutzen Funktionen zur Modellierung realer Phänomene.

Funktionen und ihre grundlegenden Eigenschaften

Änderungsraten durch lokale Approximation

Flächenmessung durch Ausschöpfung

Reelle Zahlen

Elementare Funktionen (Exponentialfunktion, Logarithmus, trigonometrische Funktionen)

Extremwertprobleme

Parameterabhängige Funktionen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Grenzwertdefinition und Stetigkeit

Differentiation und Integration

Funktionentheorie

Potenzreihen

Differentialgleichungen

Mehrdimensionale Differentiation und Integration

Stochastik

nutzen und reflektieren Verfahren der Datenerhebung und -auswertung,

modellieren und argumentieren mithilfe von Wahrscheinlichkeiten,

unterscheiden Wahrscheinlichkeitsaspekte und beschreiben typische Verständnisschwierigkeiten.

Wahrscheinlichkeitsrechnung in endlichen Ereignisräumen: bedingte Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert, stochastische Unabhängigkeit

Grundlagen der beschreibenden Statistik: univariate und bivariate Kennwerte

Beispiele für Anwendungen der Stochastik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Wahrscheinlichkeitsrechnung in diskreten und kontinuierlichen Wahrscheinlichkeitsräumen, Zufallsvariable, Gesetz der großen Zahlen

Zentraler Grenzwertsatz

Grundlagen der schließenden Statistik: Schätzen und Testen

Angewandte Mathematik und mathematische Technologie

wenden mathematische Denkmuster und Darstellungsmittel auf praktische Probleme an,

nutzen Software zur Darstellung und Exploration mathematischer Modellierungen und als heuristisches Werkzeug zur Lösung von Anwendungsproblemen.

Modellbildung und einfache numerische Verfahren in Anwendungen aus Natur-Humanwissenschaften oder Technik

Dynamische Geometrie-Software (auch dreidimensional), Software zur Stochastik und Tabellenkalkulation, einfache Computeralgebrasysteme

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

mindestens ein Gebiet der angewandten Mathematik, zum Beispiel Numerik, Diskrete Mathematik, Lineare oder Nichtlineare Optimierung, Grundlagen der Informatik

komplexere fachspezifische Software

Fachdidaktik

kennen und vergleichen Konzepte für schulisches Mathematiklernen und -lehren,

können Stufen der begrifflichen Strenge und Formalisierungen und deren altersgemäße Umsetzungen beschreiben,

können Lernprozesse in umrissenen Feldern exemplarisch erforschen,

können individuelle mathematische Lernprozesse und Fehler analysieren sowie individuelle Fördermaßnahmen beschreiben,

können kompetenzorientierten Mathematikunterricht auf der Basis fachdidaktischer Konzepte grundlegend planen, durchführen und analysieren,

können zu den Leitideen in der Sekundarstufe I: Zahl, Variable und Operation, Raum und Form, Messen, Funktionaler Zusammenhang, Daten und Zufall und in der Sekundarstufe II zusätzlich zu den Inhalten Differentiation und Integration, Lineare Algebra und Analytische Geometrie, Stochastik verschiedene Zugangsweisen, Grundvorstellungen und paradigmatische Beispiele, typische Präkonzepte und Verstehenshürden sowie begriffliche Vernetzungen beschreiben,

können Ergebnisse der Unterrichtsforschung bei der Gestaltung von fachlichen Lernprozessen berücksichtigen.

Theoretische Konzepte zu zentralen mathematischen Denkhandlungen wie Begriffsbilden, Modellieren, Problemlösen und Argumentieren

grundlegende Methoden zur Erforschung von mathematikbezogenen Lernprozessen

Konzepte zum Umgang mit Rechenschwäche und mathematischer Hochbegabung

Verstehenshürden, Präkonzepte, Grundvorstellungen, spezifische Schwierigkeiten kennen und didaktisch bewerten.

Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung und Möglichkeiten der Berücksichtigung von Ergebnissen bei der Gestaltung fachlicher Lernprozesse

grundlegend Möglichkeiten und Grenzen von Medien, insbesondere von computergestützten mathematische Werkzeugen

Aufgaben Lehr- und Lernmaterialien u. fachspezifische Unterrichtsmethoden

15.

Musik

Studienvoraussetzungen

Zum Studium des Faches Musik kann nur zugelassen werden, wer die entsprechende künstlerische Eignungsprüfung besteht. Einzelheiten regeln die Hochschulen durch Satzung.

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen können musikbezogene Angebote grundlegend pädagogisch so organisieren und gestalten, dass später Schülerinnen und Schülern ein Zugang zu musikalischer Bildung eröffnet wird, der es ihnen ermöglicht, selbstbestimmt am musikalischen Leben teilzunehmen.

Die im Studium zu erwerbenden Kompetenzen beziehen sich auf das Erteilen von Musikunterricht, auf das fächerübergreifende Arbeiten, auf das Betreuen musikbezogener Arbeitsgemeinschaften sowie auf die Kooperation mit außerschulischen Trägern musikalischer Bildungsangebote.

Sie

verfügen über vielseitige musikpraktische Fähigkeiten und künstlerisch-ästhetische Kompetenzen, die es ihnen grundlegend ermöglichen, Schülerinnen und Schüler beim Aufbau eigener musikalischer Fähigkeiten zu unterstützen und sie zur differenzierten Wahrnehmung von Musik, aber auch zum eigenen musikalischen Gestalten und Erfinden anzuregen sowie das Sprechen über Musik und damit das ästhetische Urteilsvermögen zu fördern,

verfügen über Wissen über die Musik und praktische Erfahrungen mit der Musik verschiedener Kulturen und Genres,

verfügen über vertiefte fachwissenschaftliche und grundlegende fachdidaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten,

kennen Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse musikpädagogischer Forschung,

verfügen über ein erstes Repertoire an Unterrichtsmethoden sowie Grundlagen eines musikdidaktischen Reflexionsvermögens, die es ihnen erlauben, Unterrichtsversuche differenziert vorzubereiten und durchzuführen, auch für heterogene Lerngruppen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Musikpraxis

verfügen über vielseitige musikpraktische Fähigkeiten und künstlerisch-ästhetische Kompetenzen,

verfügen über praktische Erfahrungen mit der Musik verschiedener Kulturen und Genres,

verfügen über vielfältige Kompetenzen in der Leitung von Ensembles,

Lehramt Gymnasium: verfügen über die Fähigkeit zur Beurteilung fortgeschrittener künstlerischer auch kompositorischer Leistungen von Kindern und Jugendlichen.

Künstlerisch gestaltete, stilistisch versierte und technisch angemessene Interpretation von Musik, sowohl vokal als auch instrumental

Methoden und Techniken der Ensembleleitung und das Aufbauen von Ensembles unterschiedlicher stilistischer Ausrichtung (zum Beispiel Big Band, Band, Orchester, Chor)

Vielfalt musikalischer Kulturen, insbesondere mit Musik im jugendkulturellen Kontext. Anleitung von instrumentalem und vokalem Musizieren (einschließlich stimmbildnerischer Aspekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche) sowie Improvisieren und Komponieren im Klassenverband

Methoden, Techniken und Einsatzmöglichkeiten schul- und chorpraktischen Klavier- beziehungsweise Instrumentalspiels (auch Klassenmusizieren) unter Einbeziehung verschiedener Stilrichtungen

Musik und Bewegung, szenisches Spiel

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Ausbildung für ein professionelles künstlerisches Niveau

Umfangreiche Werke der Instrumental- und Vokalliteratur

Vielfältiges Spiel in Ensembles (Orchester beziehungsweise Chor, Ensemble, Big Band, Band, Kammermusik), Dirigat (einschließlich dafür relevanter Probentechnik) großer Ensembles, zum Beispiel eines Symphonieorchesters oder einer Big Band, dazu u. a. entsprechendes Partiturspiel und Klavierauszugsspiel

Musiktheorie

verfügen über die notwendigen musiktheoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten, um in Ansätzen Unterrichtsinhalte exemplarisch auszuwählen und zum Unterrichtsgegenstand zu machen sowie wissenschaftliche Publikationen kritisch nutzen zu können.

Allgemeine Musiklehre und musikalische Analyse verbunden mit Gehörbildung in verschiedenen musikalischen Stilbereichen. Methoden und Techniken des Improvisierens und Arrangierens, des Analysierens und Komponierens von Musik unterschiedlicher Stile und Besetzungen, insbesondere für schultypische Besetzungen

Digitale Medien und elektroakustische Instrumente; Differenziertes Musikhören (zum Beispiel im Sinne »angewandter Gehörbildung«) und musiktheoretische Arbeitsweisen für die eigene und schulische Musizierpraxis

Musiktheoretische Modelle, Theorien und Methoden

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

praktisch künstlerische Anwendung und Reflexion musiktheoretischer Modelle, Theorien und Methoden am Klavier,

kompositorische Studien in zeitgenössischer Satztechnik,

umfassende Analysen von Werken der symphonischen und der Neuen Musik,

Instrumentation.

Musikwissenschaft

verfügen über die notwendigen musikwissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, um in Ansätzen Unterrichtsinhalte exemplarisch auswählen und zum Unterrichtsgegenstand machen sowie wissenschaftliche Publikationen kritisch nutzen zu können.

verfügen über Wissen über die Musik verschiedener Kulturen und Genres.

Analyse von Musik zum Beispiel unter ästhetischen, empirischen, ethnologischen, historischen, kulturwissenschaftlichen, philosophischen, psychologischen und soziologischen Fragestellungen, auch in Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Musizierpraxis

Historische und systematische Musikwissenschaft

Grundlegende musikwissenschaftliche und -theoretische Arbeitstechniken und Forschungsmethoden

Überblick über die Musikgeschichte und über aktuelle Musik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

fachwissenschaftliche Fundamentierung erweiterten Musikunterrichts (zum Beispiel ethnologischer, soziologischer und philosophischer Basis)

Musikpädagogik und Fachdidaktik

kennen Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse musikpädagogischer Forschung,

verfügen über ein grundlegendes Repertoire an Unterrichtsmethoden sowie Grundlagen eines musikdidaktischen Reflexionsvermögens, die es ihnen erlauben, Unterrichtsversuche differenziert vorzubereiten und durchzuführen, auch für heterogene Lerngruppen, sowie über erste reflektierte Erfahrungen in der kompetenzorientierten Planung und Durchführung von Musikunterricht,

kennen Grundlagen der Leistungsdiagnose und Leistungsbeurteilung.

Musikpädagogische Theorien, Methoden und Forschungsgebiete unter Berücksichtigung analytischer, ästhetischer, empirischer, ethnologischer, historischer, kulturwissenschaftlicher, pädagogischer, philosophischer, psychologischer und soziologischer Fragestellungen

Berufspraktische Bedeutung musikpädagogischer Forschung; Musikbezogene Lern- und Lehrprozesse unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bezugswissenschaften

Theorien der Lern- und Leistungsmotivation einschließlich Selbstmotivationsstrategien sowie von Möglichkeiten der Anwendung im Unterricht

Musik unter pädagogischen und methodisch-didaktischen Fragestellungen sowie im Hinblick auf die Vernetzung von musikalisch-künstlerischer, wissenschaftlicher und schulischer Praxis

Fachspezifische und fächerübergreifende Modelle, Konzeptionen und Methoden der Musikdidaktik, Unterrichtsforschung

Unterrichtsmaterialien in Bezug zu didaktischen Konzepten und Unterrichtspraxis, Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit dem Fach Musik

Initiierung und Förderung musikalisch-kreativer Prozesse

Einblick in Forschungen zu musikalischer Begabung und Expertise

nur Lehramt Gymnasium:

Interkulturelle Dimensionen bei der Gestaltung von künstlerischen Bildungs- und Erziehungsprozessen

Methoden der Förderung selbstbestimmter, eigenverantwortlicher und kooperativer künstlerischer Produktion

Konzepte der künstlerischen Medienpädagogik und -psychologie sowie Möglichkeiten und Grenzen eines anforderungs- und situationsgerechten Einsatzes von Medien im Unterricht

Verfahren für die Beurteilung von Lehrleistung und Unterrichtsqualität

Bildungswissenschaften Musik, siehe auch Anlage 8 Nummer 3 Bildungswissenschaften Sekundarstufe I und Gymnasium

16.

Ethik (Lehramt Sekundarstufe I), Philosophie/Ethik

(Lehramt Gymnasium)

Studienvoraussetzungen

Lehramt Gymnasium: Latinum oder Graecum

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über die fachphilosophischen und philosophiedidaktischen Kompetenzen, um Bildungsprozesse im Fach Ethik beziehungsweise Philosophie/Ethik zu initiieren und zu gestalten.

Sie

haben ein strukturiertes Grundwissen zu zentralen Disziplinen, Themengebieten, Problemstellungen und Epochen der Philosophie, insbesondere der Praktischen Philosophie,

beherrschen philosophische Methoden und Denkformen, verfügen insbesondere über hermeneutische, analytische, diskursive und argumentative Kompetenz und kritische Urteilskraft,

können in lebensweltlichen Erfahrungen philosophische, insbesondere ethische Herausforderungen erfassen und können mit philosophischen Denkformen konkrete lebensweltliche Problemstellungen kritisch zur Reflexion bringen,

verfügen über fachdidaktisches Grundwissen im Hinblick auf das Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen,

können das Reflexionspotential der Philosophie und das philosophische Orientierungswissen für einen sinnorientierenden Unterricht nutzen, um so zur Identitätsfindung Heranwachsender beizutragen,

haben erste reflektierte Erfahrungen darin, philosophische Bildungsprozesse zu planen, anzuleiten und zu moderieren.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Theoretische Philosophie

kennen Grundzüge der Philosophiegeschichte und verstehen die Rolle der Philosophie im Kontext der Wissenskulturen,

können einschlägige Probleme und Problemlösungsversuche auf den Gebieten der theoretischen Philosophie diskutieren,

nutzen unterschiedliche Verfahrensweisen zur Analyse und Konstruktion von philosophischen Argumenten und sind in der Lage, sie in den philosophiegeschichtlichen Kontext einzuordnen,

verfügen über Kenntnisse grundlegender philosophischer Werke und der Problematik der Rezeptionsgeschichte,

kennen verschiedene Verfahrensweisen zur Erschließung wissenschaftlicher und philosophischer Texte und sind in der Lage, deren Stärken und Grenzen kritisch zu reflektieren.

Positionen und Probleme der theoretischen Philosophie in Geschichte und Gegenwart

Exemplarische Analyse einiger zentraler Themen und Problemstellungen: Probleme der Erkenntnis, der Rechtfertigung und Begründung, Fragen der Entwicklung und der kulturellen Rolle der Wissenschaften, Probleme der Wahrheit und Objektivität, Fragen der Logik und Argumentation, Sprache, Sein und Denken

unterschiedliche philosophischer Strömungen, Schulen, Denkformen

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

vertiefte Auseinandersetzung mit zentralen Problemen der theoretischen Philosophie

verschiedene Gebiete systematischen Philosophierens

Praktische Philosophie

können sich mit den Herausforderungen einschlägiger ethischer Problemstellungen und Theorien auseinander setzen,

kennen Konzepte ethischen Urteilens und Entscheidens und können sie zur Klärung konkreter moralischer Herausforderungen einsetzen,

können sich mit Theorien moralischer Entwicklung und Bildung, auch psychologischer und sozialwissenschaftlicher Provenienz kritisch auseinandersetzen,

können Fragen menschlichen Zusammenlebens in persönlichen Beziehungen, Gesellschaft und Staat als Herausforderungen moralischen und politischen Handelns verstehen und artikulieren,

können die Fragen nach Glück, gelingendem Leben, Sinn, Geschichte, Religion als Grundfragen menschlicher Existenz erläutern.

Überblick über anthropologische, ethische und politische Theorien in Geschichte und Gegenwart

Interpretation grundlegender Werke der Moralphilosophie

moralische Grundbegriffe wie Moralität, Freiheit, Verantwortung, Gewissen, Wille, Tugend, Werte, Normen

Prinzipien und Formen ethischer Urteilsfindung

Bereiche und Problemstellungen der Angewandten Ethik

Theorien moralischer Entwicklung und Bildung unter Einbeziehung sozialwissenschaftlichen, kulturellen und religionskundliches Kontextwissens und der Frage von Normenbegründung und Normenkonflikten in pluralistischen Gesellschaften

sozialphilosophische Themen und Begriffe wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Freundschaft, Recht, Menschenrechte, Toleranz, Macht und Gewalt, Frieden, Ökonomie, Ökologie

Glück, gutes Leben, Sinn als philosophische Themen

Religionsphilosophie: die religiöse Frage und Formen ihrer Äußerung, unter Einbeziehung von Grundlagenwissen über verschiedene Religionen

exemplarisch Bereiche der Kulturphilosophie und Ästhetik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

unterschiedliche Ethik-Theorien, einschließlich metaethischer Fragestellungen

grundlegende Theorien menschlichen Zusammenlebens in Gesellschaft und Staat

Fachdidaktik

kennen Konzeptionen der Fachdidaktik Philosophie/Ethik,

können Möglichkeiten philosophischer Bildung im schulischen Kontext reflektieren,

kennen Wege, philosophische Themen und Problemstellungen philosophierend zur Sprache zu bringen,

haben Einblick in fachspezifische Unterrichtsformen, Methoden, Medien,

verfügen über erste reflektierte Erfahrungen Planung und Durchführung von Philosophie- und Ethik-Unterricht.

fachdidaktische Theorien und Modelle

Konzepte des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen

Konzeptionen schulischen Philosophie- und Ethik-Unterrichts und Bildungspläne

Theorien und Positionen philosophischer Bildung

Formen, Ebenen, Dimensionen des Philosophierens

didaktische Analyse und Konzentration philosophischer Themen

philosophische Unterrichtsformen, Methoden (unter Einbeziehung des Spektrums nicht primär textinterpretierender Methoden), Medien

unterrichtliche Ziele, Kompetenzen, Arbeitsformen zu philosophischen Themen

Heterogenität der Lerngruppen im Philosophie- und Ethik-Unterricht, differenzierende Aufgabenstellungen, Grundlagen der Leistungsdiagnose und -beurteilung

17.

Physik

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen

beherrschen die grundlegenden Arbeits- und Erkenntnismethoden der Physik (Zusammenhang zwischen Theorie und Experiment), sind in der Lage, Experimente selbstständig einzusetzen,

sind mit grundlegenden Konzepten, Modellbildungen und Herangehensweisen der Physik vertraut, können in der physikalischen Fachsprache kommunizieren und physikalische Sachverhalte allgemeinverständlich darstellen,

finden selbstständig Lösungen zu physikalischen Fragestellungen und können dabei die wesentlichen Prinzipien der Physik zur Lösung konkreter Aufgabenstellungen einsetzen,

kennen die Geschichte ausgewählter physikalischer Konzepte, Theorien und Begriffe,

sind in der Lage, neuere physikalische Forschung in Übersichtsdarstellungen zu verfolgen und geeignete neue Themen in den Unterricht einzubringen,

können die gesellschaftliche Bedeutung der Physik begründen, sowie gesellschaftliche Diskussionen und Entwicklungen unter physikalischen Gesichtspunkten bewerten,

sind mit den grundlegenden Begriffen und Methoden der Mathematik zur Beschreibung physikalischer Sachverhalte vertraut,

verfügen über physikalisches und fachdidaktisches Fachwissen, das es ihnen ermöglicht einen schülerorientierten Unterricht zu planen,

verfügen über erste reflektierte Erfahrungen im Planen, Gestalten und Durchführen von kompetenzorientiertem Unterricht,

sind in der Lage, mit Kolleginnen und Kollegen anderer naturwissenschaftlicher Fächer zu kooperieren, um einen abgestimmten Unterricht zu planen.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Experimentalphysik

verstehen die grundlegenden Methoden und Konzepte der experimentellen Physik,

erkennen den Zusammenhang zwischen den physikalischen Experimenten und entsprechenden mathematischen Formulierungen,

sind in der Lage, in allgemein verständlicher Weise über physikalische Sachverhalte zu kommunizieren,

können einfache physikalische Probleme mathematisch formulieren und exakt oder näherungsweise lösen.

Grundlegende Kenntnisse in folgenden Inhalten:

Mechanik (Massenpunkt und Systeme von Massenpunkten, starrer Körper, Drehbewegungen, Schwingungen und Wellen, Newton’sche Gesetze)

Thermodynamik (Temperatur und Energie, Hauptsätze, Phasenübergänge)

Optik (geometrische Optik, Beugung, Interferenz, Polarisation, optische Instrumente)

Elektrodynamik (Coulomb-Gesetz und Lorentzkraft, elektromagnetische Felder und Wellen, elektrische Bauelemente und Kennlinien)

Einblicke in die Atom- und Quantenphysik

Festkörperphysik (Aufbau der Materie, Grundlagen der Elektronen- und Wärmeleitung sowie des Magnetismus und der Halbleiterphysik)

Kern- und Teilchenphysik (Kerne und ausgewählte Elementarteilchen, Kernenergie, biologische Wirkungen ionisierender Strahlung)

Astrophysik und Kosmologie (Planeten, Sterne, Einblicke in Entwicklung des Universums)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Elektrodynamik (elektromagnetische Felder und Wellen in Vakuum und Materie)

Atom- und Quantenphysik (Schrödingergleichung, Teilchen-Welle-Dualismus, grundlegende Quanteneffekte, Spektren und Auswahlregeln)

Festkörperphysik (Kristalle und Beugungsmethoden, Elektronen- und Wärmeleitung, Magnetismus, Halbleiter)

Kern- und Teilchenphysik (Kernmodelle, Elementarteilchen, Beschleuniger)

Astrophysik und Kosmologie (Planetensysteme, Sonne, Sternentwicklung, Schwarze Löcher, Urknall und Entwicklung des Universums)

Theoretische Physik

kennen die grundlegenden Methoden, Modelle und Denkweisen der theoretischen Physik und können diese anwenden,

können einfache Probleme der theoretischen Physik analysieren und lösen.

Übersicht über Strukturen und Konzepte der Physik, insbesondere:

harmonischer Oszillator

Kepler’sche Gesetze

Erhaltungssätze

klassische Gase

elementare thermodynamische Prozesse und Maschinen

Grundaussagen der Maxwell-Gleichungen

Spezielle Relativitätstheorie

Theoretische Mechanik (Prinzipien der Lagrange- und Hamilton-Mechanik, Symmetrie und Invarianz, Nichtinertialsysteme, Keplerproblem, harmonischer Oszillator, deterministisches Chaos)

Thermodynamik (Hauptsätze, thermodynamische Prozesse und Maschinen, statistische Gesamtheiten, thermodynamische Potenziale, klassische Gase)

Elektrodynamik und Relativitätstheorie (Maxwellgleichungen in Vakuum und Materie, elektrodynamische Potenziale und Eichinvarianz, elektromagnetische Wellen, relativistische Raum-Zeit-Struktur und ihre Anwendungen)

Quantentheorie (Postulate der Quantenmechanik und mathematische Beschreibung, Kopenhagener Deutung, Schrödingergleichung, Einteilchenpotenzial-Modelle, Spin, Mehrteilchenprobleme)

Physikalische Praktika

können grundlegende Mess- und Experimentiertechniken anwenden und kennen die relevanten Sicherheitsvorschriften,

beherrschen wichtige Verfahren der Fehlerrechnung und Fehlerabschätzung,

können Laborexperimente auswerten.

Experimentalphysikalisches Grundpraktikum (Messprinzipien und -verfahren, Messgeräte, aus verschiedenen Teilgebieten der Physik, bis hin zu selbst gewählten Problemstellungen aus ausgewählten Teilgebieten der Physik)

Schulorientiertes Experimentieren (Demonstrations-, Schüler-, Freihandexperimente)

einführendes Praktikum (Messprinzipien und -verfahren, Messgeräte, aus verschiedenen Teilgebieten der Physik)

weiterführendes Praktikum (zunehmende Komplexität und Selbstständigkeit in der Durchführung, bis hin zu selbst gewählten Problemstellungen aus ausgewählten Teilgebieten der Physik, zum Beispiel als Projektpraktikum)

Schulorientiertes Experimentieren (Demonstrations-, Schüler-, Freihandexperimente)

Mathematik für Physik

können mathematische Verfahren zur Beschreibung und Modellierung physikalischer Sachverhalte anwenden.

Grundlegende Kenntnisse in Verbindung mit physikalischen Anwendungen der folgenden Teilgebiete:

Vektorrechnung

Funktionen

Elemente der Differential- und Integralrechnung

Einblick in Differentialgleichungen

Statistik

Vertiefte Kenntnisse und physikalische Anwendungen der folgenden Teilgebiete:

Lineare Algebra

Analysis und Vektoranalysis in R und C

Gewöhnliche und partielle Differentialgleichungen

Funktionalanalysis

Stochastik und Statistik

Anwendungen der Physik

erkennen und erläutern physikalische Phänomene und Zusammenhänge in Natur, Technik und Umwelt.

Anwendung der Physik (auch im Zusammenhang mit anderen Fächern) auf Medizin, Sport, Klima und Wetter, Technik, Grundlagen und Anwendungen der Sensorik, Kommunikation, Spielzeug

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Fachdidaktik

können die fachdidaktischen Lerninhalte vernetzen und situationsgerecht anwenden,

kennen Konzepte fachbezogener Bildung und können diese in Ansätzen analysieren, bewerten und anwenden,

kennen fachdidaktische Forschungsergebnisse,

können in Ansätzen individuelle auf Lernprozesse im Physikunterricht bezogene Schülerleistungen beobachten und analysieren.

Fachdidaktische Denk- und Arbeitsweisen

Motivation und Interesse

Schülervorstellungen und Lernschwierigkeiten (mögliche Ursachen und deren Diagnose)

Planung und Analyse von Physikunterricht unter besonderer Berücksichtigung von Kompetenzorientierung, Heterogenität und Genderaspekten

Experimente, Medieneinsatz und Aufgabenkultur im Physikunterricht

Leistungsbewertung im Physikunterricht

Fachdidaktische Forschungen

18.

Politikwissenschaft

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen

sind mit zentralen sozialwissenschaftlichen Fragestellungen und Denkweisen vertraut. Sie beherrschen die Fachsprache sowie wesentliche sozialwissenschaftliche Arbeitstechniken und Methoden und können politische, soziale und ökonomische Probleme und Konfliktlagen angemessen beschreiben und analysieren. Gestützt auf diese Kompetenzen sind sie in der Lage, Wege zur rationalen politischen, sozialen und ökonomischen Urteilsbildung aufzuzeigen und eigene Urteile begründet zu fällen,

verfügen über Wissen in ausgewählten Themen aus Bezugswissenschaften (insbesondere Wirtschaftswissenschaften, Recht, Soziologie),

verfügen über anschlussfähiges fachdidaktisches Orientierungswissen und über erste schulpraktische Erfahrungen,

können grundlegend fachliche Lehr- und Lernprozesse schüler- und problemorientiert diagnostizieren, analysieren, auch für heterogene Lerngruppen planen und arrangieren,

verfügen über erste reflektierte Erfahrungen in der kompetenzorientierten Planung und Durchführung von Gemeinschaftskundeunterricht.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Grundlagen und Methoden der Politikwissenschaft

kennen die Gliederung der Politikwissenschaft sowie ihre Erkenntnisinteressen und zentralen theoretischen Ansätze,

vergleichen die Politikwissenschaft mit anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen,

reflektieren die analytische Bedeutung zentraler politikwissenschaftlicher Kategorien,

erörtern die Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten quantitativer und qualitativer Methoden,

analysieren politische, soziale und ökonomische Probleme und Konflikte mit sozialwissenschaftlichen Methoden,

erörtern die Aufgaben und die Funktionen der politischen Bildung und der Fachdidaktik Politik,

bewerten die Bedeutung aktueller politischer Sachverhalte und politikwissenschaftlichen Wissens für die politische Bildung in der Schule.

Grundbegriffe, zentrale theoretische Ansätze und Teilgebiete der Politikwissenschaft

Arbeitstechniken und Methoden der Politikwissenschaft, zum Beispiel Beschreibung, Erklärung und Bewertung von Informationsquellen (Kennzahlen, Statistiken, Fachtexte und Graphiken)

zentrale politische Kategorien (Macht, Interessen, Gemeinwohl, Gerechtigkeit)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

exemplarische und prozessanalytische Studien

systematische Reflexion und Bewertung der erlangten Erkenntnisse

Fachwissenschaftliche Beiträge der Politikwissenschaft

kennen das politische System der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union und beurteilen deren Strukturen, Arbeitsweisen und Funktionslogiken,

vergleichen, analysieren und bewerten systematisch unterschiedliche politische Systemtypen und Politikfelder,

erläutern die Bedeutung und Funktionsbedingungen internationaler Politik in der globalisierten Welt und beurteilen die Arbeit inter- und transnationaler Akteure,

analysieren und erörtern das Verhältnis von Politik und Wirtschaft im nationalen, europäischen und internationalen Rahmen,

charakterisieren und erörtern die Grundzüge der Geschichte politischer Ideen,

erläutern die Grundbegriffe der politischen Theorie und beurteilen normative und empirisch-analytische Theorien der Politik,

beurteilen zentrale Ergebnisse der politischen Kultur-, Sozialisations- und Partizipationsforschung, insbesondere für die Bedeutung politischer Bildung in der Schule.

Politische Theorie (Grundbegriffe, politische Ideen, Demokratietheorien)

Politische Akteure (insbesondere Parteien, Verbände, soziale Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen)

Staat und Institutionen (Parlament, Regierung, Verwaltung; Verfassungs- und Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland)

Finanzierung, Organisation und Funktion öffentlicher Haushalte und sozialer Sicherungssysteme; Soziale Marktwirtschaft

Politisches System der Europäische Union, Organisation der europäischen Ökonomie, Theorien und Legitimationsprobleme der europäischen Integration

Internationale Beziehungen (insbesondere Strukturen und Prozesse der Globalisierung, Problemlösung und Konfliktbewältigung in einer globalisierten Welt, internationale und transnationale Strukturen und Institutionen, Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Vergleich politischer Systeme (Strukturen, Institutionen und Prozesse in Deutschland und anderen Ländern)

Vergleichende Analyse politischer Kulturen (politische Sozialisation und politische Partizipation)

Politikfeldanalysen (insbesondere Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik, Arbeitspolitik, Industriepolitik, Entwicklungspolitik, Bildungspolitik)

Geschichte politischer Ideen und Theorien

Fachwissenschaftliche Beiträge der Wirtschaftswissenschaft

verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich Wirtschaftswissenschaften.

Kenntnisse aus dem Bereich der Politischen Wirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre

Grundfragen der Wirtschaftstheorie und der allgemeinen Wirtschafts- und Sozialpolitik

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Fachwissenschaftliche Beiträge der Rechtswissenschaft

verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich Rechtswissenschaften.

Grundfragen des Rechts, Grundbegriffe von öffentlichem Recht und Privatrecht

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Fachwissenschaftliche Beiträge der Soziologie

verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich Soziologie.

Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftsstruktur der Bundesrepublik Deutschland

Grundprobleme der politischen Soziologie

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Fachdidaktik

kennen die Ziele der Politischen Bildung,

kennen grundsätzliche didaktische Prinzipien,

vergleichen fachspezifische Unterrichtsmethoden und erörtern deren Einsatzmöglichkeiten,

strukturieren politikwissenschaftliches Fachwissen unter didaktischen Gesichtspunkten für die Unterrichtsplanung,

erstellen Lernarrangements sowie Lehr- und Lernmaterialien,

verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung, Durchführung und Reflexion von kompetenzorientiertem Gemeinschaftskundeunterricht.

Ziele der politischen Bildung und der Politikdidaktik

Wertebildung

Politikdidaktische Prinzipien (Beutelsbacher Konsens) und Konzeptionen

Planung, Analyse und Reflexion von Politikunterricht

Unterrichtsmethoden und -medien

Schülerkonzepte, Lernvoraussetzungen

Differenzierung und Individualisierung

Politikdidaktische Forschungsrezeption

Methoden der Lehr-Lern-Forschung

Voraussetzungen und Handlungsstrategien zur Förderung politischer und gesellschaftlicher Teilhabe von Jugendlichen

19.

Sport

Studienvoraussetzungen

Für das Studium des Faches Sport sind grundlegende bewegungs- und sportpraktische Kompetenzen notwendig, die in einer Eignungsprüfung nachzuweisen sind. Einzelheiten regeln die Hochschulen durch Satzung.

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Kompetenzen in der Sportwissenschaft, in der Theorie und Praxis des Sports sowie in der Fachdidaktik, die für eine berufliche Tätigkeit als Sportlehrerin beziehungsweise Sportlehrer erforderlich sind.

Sie

verfügen über grundlegendes, strukturiertes und anschlussfähiges Fachwissen im Hinblick auf Bewegung und Sport im Zusammenhang mit Bildung und Erziehung, Individuum und Gesellschaft, Bewegung und Training sowie Leistung und Gesundheit und beschreiben Fragestellungen des Faches sowie fachspezifische Methoden und Arbeitstechniken,

verknüpfen Fachwissen über die zuvor genannten Bereiche im Hinblick auf Kinder und Jugendliche,

sind in der Lage, im Hinblick auf Bewegung und Sport analytisch-kritisch zu reflektieren, zu urteilen und verschiedene Methoden zu benennen und zu erklären,

können neuere sportwissenschaftliche Forschungsergebnisse verfolgen und diese adressatengerecht für den Sportunterricht erschließen,

verfügen über ein breites sportartspezifisches und -übergreifendes motorisches Können sowie über fundierte Fähigkeiten in Bezug auf Hilfs- und Sicherheitsmaßnahmen zur Gestaltung von Vermittlungs- und Lernprozessen,

verfügen über grundlegendes, strukturiertes und anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen und Reflexions- sowie Urteilsfähigkeit,

verfügen über erste Erfahrungen in der kompetenzorientierten Planung und Durchführung von Sportunterricht und Schulsport sowie bewegungsorientierter Schulgestaltung.

Die Leistungsanforderungen müssen höher sein als in der fachpraktischen Abiturprüfung im Fach Sport in Baden-Württemberg gefordert wird. Es gelten die Wettkampfbestimmungen der jeweiligen Fachverbände.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Bildung und Erziehung

verfügen über grundlegendes und strukturiertes Wissen über Sport und Bewegung im Hinblick auf Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse,

können Sachverhalte im Hinblick auf Bewegung und Sport im Kontext von Bildung und Erziehung beschreiben und reflektieren sowie deren Relevanz für Kinder und Jugendliche beurteilen und begründen.

Grundlagen der Bildung, Erziehung und Sozialisation

Bildungs- und Erziehungspotenziale von Bewegung und Sport

Kontextbedingungen von Bildungs- und Erziehungsprozessen im Sport

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Bildung und Erziehung im Lebenslauf

Bildungs- und Erziehungswirkungen im Kontext von Bewegung und Sport

außerschulische Settings des Sportengagements

Individuum und Gesellschaft

verfügen über grundlegendes und strukturiertes Wissen über Sport und Bewegung im Hinblick auf Individuum und Gesellschaft,

können Sachverhalte im Hinblick auf Bewegung und Sport im Kontext von Individuum und Gesellschaft beschreiben und reflektieren sowie deren individuelle und gesellschaftliche Relevanz beurteilen und begründen.

Grundlagen von Entwicklung und Lernen, Persönlichkeit und sozialen Einflüssen

Grundlagen von Motivation, Emotion und Kognition

Organisationsstrukturen, soziale Ungleichheiten und Sozialisation im Sport, auch unter historischer Perspektive

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Psychologische Wirkungen von Bewegung und Sport

Entwicklung von Bewegungskultur und Sport

soziale Prozesse im Kontext von Bewegung und Sport

Bewegung und Training

verfügen über grundlegendes und strukturiertes Wissen über motorische Lern- und Trainingsprozesse,

können bewegungs- und trainingswissenschaftliche Sachverhalte beschreiben und reflektieren sowie deren Relevanz für Kinder und Jugendliche beurteilen und begründen.

Grundlagen der Bewegungswissenschaft

Motorisches Lernen und motorische Entwicklung

Grundlagen sportlichen Trainings

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Grundlagen der Biomechanik

Theorien der motorischen Kontrolle

Technik- und Taktiktraining

Leistung und Gesundheit

verfügen über grundlegendes und strukturiertes Wissen über Sport und Bewegung im Hinblick auf Leistung und Gesundheit,

können Sachverhalte im Hinblick auf Bewegung und Sport im Kontext von Leistung und Gesundheit beschreiben und reflektieren sowie deren Relevanz für Kinder und Jugendliche beurteilen und begründen.

Grundlagen der Anatomie und Physiologie

Diagnostik von Fähigkeiten und Fertigkeiten

Grundlagen der Diätetik, Prävention und Gesundheitserziehung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Funktionelle Anatomie

Leistungsphysiologie und Trainingssteuerung

Gesundheit, Bewegung und Sport im Lebenslauf

Spezifische und übergreifende Theorie und Praxis des Sports

verfügen über grundlegendes, strukturiertes und anschlussfähiges sportartspezifisches und sportartübergreifendes motorisches und methodisches Können zur Gestaltung von Vermittlungs- und Lernprozessen,

können fachwissenschaftliches Wissen im Zusammenhang mit Bewegungsfeldern und Sportarten konkretisieren und anwenden,

Lehramt Gymnasium: verfügen über vertieftes motorisches Können und schulbezogene Fähigkeiten des Steuern und Trainierens von sportmotorischen Leistungen oder des Gestaltens und Präsentierens oder des Diagnostizierens und Vermittelns.

schulbezogenes Bewegungs- und sportliches Können sowie Wissen

spezifische und übergreifende Technik- und gegebenenfalls Taktikelemente

Bewegungsanalyse und Bewegungskorrektur

Grundlegende Vermittlungsmethoden in den Bereichen Zielgruppen- und kontextspezifische Schulung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten, Gesundheit und Fitness

Kleine Spiele und integrative Sportspielvermittlung

Laufen, Springen, Werfen (Leichtathletik)

Tanzen, Gestalten, Darstellen (Gymnastik/Tanz)

Turnen an Geräten und Bewegungskünste (Geräteturnen)

Bewegen im Wasser (Schwimmen)

Wurf- und Schussspiele (zum Beispiel Basketball, Fußball, Handball, Hockey)

Rückschlagspiele (zum Beispiel Badminton, Volleyball)

Fahren, Rollen, Gleiten (zum Beispiel Inline Skating, Rudern, Skilauf, Windsurfen)

Kämpfen

Grundlagen und Konzeption von Exkursionen

Fakultativ: erlebnisorientierte Bewegungspraxen (zum Beispiel Klettern)

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

Modelle des Trainierens und Steuerns von motorischen Leistungen oder des Gestaltens und Präsentierens oder des Diagnostizierens, Evaluierens und Vermittelns

Sportwissenschaftliche Profilbildung

verfügen über vertieftes und anschlussfähiges Wissen, Reflexions- und Urteilsfähigkeit sowie methodische Kompetenzen der Fachwissenschaft,

Lehramt Gymnasium: sind fähig, sportwissenschaftliche Fragen auf der Basis theoretischer Modelle und empirischer Befunde vertiefend zu beschreiben, zu analysieren und zu beurteilen.

Analyse und Beurteilung empirischer und hermeneutischer Studien zu Sport und Schulsport

Theoretische Modelle zur Beschreibung und Analyse ausgewählter Probleme in Sport und Schulsport aus naturwissenschaftlicher Perspektive

Theoretische Modelle zur Beschreibung und Analyse ausgewählter Probleme in Sport und Schulsport aus sozial-, verhaltens- oder geisteswissenschaftlicher Perspektive

Sportwissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden

verfügen über die grundlegenden Arbeits-, Erkenntnis- und diagnostischen Methoden der Sportwissenschaft,

können empirische sportwissenschaftliche Studien verstehen und kritisch beurteilen.

Arbeits- und Studientechniken

Grundlagen empirischer Forschungsmethoden und Statistik

Multivariate statistische Verfahren oder Methoden der qualitativen Sozialforschung

Konzeption, Durchführung und Auswertung empirischer Studien

Fachdidaktik

verfügen über grundlegendes, strukturiertes und anschlussfähiges fachdidaktisches Theoriewissen,

können Ergebnisse der empirischen Schulsportforschung verstehen und in Ansätzen für den Sportunterricht erschließen,

verfügen grundlegend über fachdidaktische Reflexions- und Urteilsfähigkeit,

verfügen über erste Erfahrungen der Planung, Gestaltung und Auswertung mehrperspektivischen Sportunterrichts.

Fachdidaktische Positionen und Konzepte

Methoden, Lehren und Lernen im Sportunterricht

Heterogenität, Individualisierung und Differenzierung

Schüler und Lehrer im Schulsport

Beobachtung, Planung und Auswertung von Sportunterricht

Grundlagen der Diagnostik und Leistungsbeurteilung im Sportunterricht

Grundlagen der Curriculum- und Schulentwicklung

Sport im Ganztag, außerunterrichtlicher Schulsport

Empirische Schulsportforschung

20.

Wirtschaftswissenschaft

Fachspezifisches Kompetenzprofil

Die Absolventinnen und Absolventen

sind mit den grundlegenden wirtschaftswissenschaftlichen Modellen und Denkweisen vertraut. Auf dieser Basis können sie gesamt- beziehungsweise einzelwirtschaftliche Problem-, Handlungs- und Konfliktsituationen erkennen, systematisch erklären und mit Hilfe geeigneter Modellvorstellungen ökonomisch analysieren,

können für ausgewählte Probleme spezifische Lösungsvorschläge entwickeln, wobei sie strukturelle Gegebenheiten und institutionelle Ordnungen (Verfassungs- und Rechtssystem, politisches System, Wirtschaftsordnung, Ökologie) systematisch einbeziehen,

können Lösungskonzepte unter Berücksichtigung verschiedener Interessenlagen und Wertorientierungen begründen sowie deren Vor- und Nachteile abwägen,

können ökonomische und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche Sachverhalte in mündlicher, schriftlicher und mediengestützter Form strukturiert kommunizieren und adressatengerecht präsentieren, wobei sie die Fachterminologie adäquat anwenden,

verfügen über Wissen in ausgewählten Themen aus Bezugswissenschaften (Politikwissenschaften, Recht, Geschichte, Soziologie, Geographie),

verfügen über erste reflektierte Erfahrungen in der kompetenzorientierten Planung und Durchführung von Fachunterricht und kennen Grundlagen der Leistungsdiagnose und Beurteilung im Fach.

Kompetenzen

Studieninhalte

Die Absolventinnen und
Absolventen

Studium Lehramt Sekundarstufe I
und Lehramt Gymnasium

erweitert im Studium Lehramt
Gymnasium

Grundlagen und Methoden der Wirtschaftswissenschaft

kennen fachlich relevante Methoden der ökonomischen Erkenntnisgewinnung und können diese konkret anwenden,

kennen Methoden der Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -auswertung,

können elektronische Informations- und Kommunikationstechniken sowie klassische Medien sachgerecht nutzen und können die Grenzen dieser Medien und Techniken kritisch hinterfragen,

können fächerübergreifende und fächerverbindende Bezüge, insbesondere mit der Politikwissenschaft, erkennen und im Sinne eines vernetzten Denkens umsetzen.

Reduzierung komplexer Zusammenhänge auf einfache Darstellungsmodelle

Ausgewählte empirische Methoden

Mathematische Modellierungen

Hypothesenbildung, Theoriebildung und -reflexion

Beschreibung, Erklärung und Bewertung ökonomischer Informationsquellen (Kennzahlen, Statistiken, Fachtexte, Graphiken)

Verfahren qualitativer und quantitativer empirischer Unterrichtsforschung

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium, darüber hinaus:

exemplarische Studien

systematische Reflexion und Bewertung der erlangten Erkenntnisse

Fachwissenschaftliche Beiträge der Wirtschaftswissenschaft

kennen zentrale ökonomische und sozialwissenschaftliche Begriffe, können diese anwenden und kritisch reflektieren,

verfügen über strukturierte Kenntnisse zu den grundlegenden, insbesondere zu den schulrelevanten, Teilgebieten der Wirtschaftswissenschaften,

verfügen über grundlegende Kenntnisse ökonomischer Strukturen, Prozesse, Handlungen und Strategien, die am Leitbild der Nachhaltigkeit ausgerichtet sind,

sind in der Lage, Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher sozialwissenschaftlicher Methoden abzuwägen,

können zwischen objektiven Tatbeständen und Werturteilen unterscheiden und Wege zur rationalen Urteilsbildung aufzeigen,

kennen grundlegende Fragen der Wirtschaftsethik.

Wirtschaftswissenschaftliche Gegenstandsbereiche und Theorien der Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Finanzwissenschaft, Arbeitsmarkt- und Konjunkturpolitik, Umweltökonomie,

schulrelevante Teilgebiete wie zum Beispiel Konsum-, Arbeits- und Gesellschaftsökonomik, Unternehmertum, Rechnungswesen und Controlling, Privat- und Wirtschaftsrecht

Funktionen des Staates in einer marktwirtschaftlichen Ordnung

Wirtschaftsordnung eines Landes als Gestaltungsaufgabe

Stellung der privaten Haushalte im Wirtschaftsgeschehen

Private Haushalte in funktionaler Perspektive, Strukturentwicklung und Haushaltstypologien

Zentrale Anwendungsfelder privater Haushalte, wie Konsumverhalten und Finanzkompetenz

Aufgaben und Umfeld von Unternehmen in der Gesellschaft

Unternehmen als ökonomische und soziale Aktionszentren

Arbeitsmarkt, Arbeit und Beruf

Branchen, Strukturen und Qualifikationsanforderungen der Berufs- und Arbeitswelt im Hinblick auf gelingende Übergänge

Gesellschaftliche Grundwerte

Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Globalisierung

Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik

Erkenntnisobjekt, Gegenstände und Methoden der Volkswirtschaftslehre (zum Beispiel Verhaltenstheorie, Wirtschaftskreislauf, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Markt- und Preisbildung)

Grundbegriffe des Wirtschaftens

Internationale und vergleichende Wirtschaftslehre

Theoretische und methodische Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Externes Rechnungswesen als System zur Erfassung und Verarbeitung von Prozessdaten und zur Bereitstellung entsprechender Informationen zur zielgerichteten Planung, Steuerung und Kontrolle betriebswirtschaftlicher Prozesse und unternehmerischer Entscheidungen

Verfahren der Kostenrechnung und Instrumente des Controllings zur Fundierung unternehmenspolitischer Entscheidungen

Bedeutung ökologischer, gesellschaftlicher und politischer Aspekte für einzelwirtschaftliche Problemstellungen und Entscheidungsprozesse

Relevanz unterschiedlicher und teilweise konträrer Interessen für das ökonomische Denken und Handeln der Wirtschaftssubjekte in den Sektoren Haushalt, Unternehmen und Staat

individuelle beziehungsweise einzelwirtschaftliche ökonomischen Handlungen sowie politisch geprägte gesamtwirtschaftlichen und gesamtgesellschaftliche Strukturen und Prozesse

Auswirkungen des europäischen Integrationsprozesses, der Globalisierung, des zunehmenden Standortwettbewerbs und unterschiedlicher Spannungsfelder

Fachwissenschaftliche Beiträge der Politikwissenschaft

verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich Politikwissenschaft.

Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union

Soziale Marktwirtschaft

Vertiefung der Studieninhalte des Lehramts Sekundarstufe I für das Lehramt Gymnasium

Fachdidaktik

kennen die Ziele der ökonomischen Bildung,

kennen Konzepte von ökonomischer Bildung können diese ansatzweise bewerten,

kennen die Dimensionen der ökonomischen Bildung als Teil der Allgemeinbildung,

verfügen über theoretische Konzepte des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Lernens,

kennen und beurteilen zentrale Prinzipien und Methoden des ökonomischen Lernens,

können grundlegend Möglichkeiten und Grenzen fächerverbindenden Unterrichts im Zusammenhang mit dem Fach Wirtschaft beschreiben (zum Beispiel Berufs- und Studienorientierung),

verfügen über grundlegende Fähigkeiten zur Planung, Gestaltung und Beurteilung von sozialwissenschaftlichem Unterricht,

können fachspezifisch relevante und zeitgemäße Medien und Materialien nutzen, kennen ihre Möglichkeiten und Grenzen und können Schülerinnen und Schüler zur sachgerechten und kritisch konstruktiven Nutzung anleiten,

kennen Formen des Umgangs mit Heterogenität und Interkulturalität im Unterricht auch unter Berücksichtigung von Genderaspekten.

Ziele ökonomischer Bildung

Wertebildung

Konzepte und Leitbilder der Wirtschaftsdidaktik

Zentrale didaktische Prinzipien der ökonomischen Bildung, unter anderem Beutelsbacher Konsens

grundlegend Unterrichtsmethoden und -medien

Gestaltung von Lernsituationen

Unterrichtsarrangements mit Diagnostik und Förderpotenzial

Ziele, Methoden und Grenzen der Leistungsüberprüfung und -bewertung im Unterricht

Weitere Fassungen dieser Norm ausblendenWeitere Fassungen dieser Norm

 RahmenVO-KM wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden RahmenVO-KM wird von folgenden Dokumenten zitiert

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jlr-LehrRahmenVBWV1Anlage2&psml=bsbawueprod.psml&max=true

Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=LehrRahmenV+BW+Anlage+2&psml=bsbawueprod.psml&max=true


Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm