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Amtliche Abkürzung:VVPSchG
Fassung vom:20.07.1971 Fassungen
Gültig ab:30.05.1970
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2207
Verordnung des Kultusministeriums und des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum
zum Vollzug des Privatschulgesetzes
(Vollzugsverordnung zum Privatschulgesetz - VVPSchG)
in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juli 1971

12. Anerkennung von Ersatzschulen

(1) Die gestellten Anforderungen werden unbeschadet der Vorschriften des § 5 Absatz 2 PSchG erfüllt

1.

von einer Ersatzschule im Sinne des § 3 Absatz 1 PSchG, wenn

a)

dem Unterricht ein von der Schulaufsichtsbehörde genehmigter Lehrplan zugrunde liegt;

b)

das Lehrziel der entsprechenden öffentlichen Schule erreicht wird;

c)

der Übertritt eines Schülers von der Ersatzschule an die entsprechende öffentliche Schule und umgekehrt ohne besondere Schwierigkeiten möglich ist;

d)

die für die entsprechenden öffentlichen Schulen geltenden Aufnahme- und Versetzungsbestimmungen angewendet werden;

e)

der Leiter der Schule die für seine Aufgabe erforderliche wissenschaftliche und pädagogische Eignung besitzt;

f)

die Lehrer in der Regel die Anstellungsfähigkeit für das ihrer Tätigkeit entsprechende Lehramt an öffentlichen Schulen besitzen. Auf diese Voraussetzung kann in einem den besonderen Gegebenheiten der betreffenden Privatschule angemessenem Umfang verzichtet werden;

2.

von einer Ersatzschule im Sinne von § 3 Absatz 2 PSchG, wenn

a)

dem Unterricht ein von der Schulaufsichtsbehörde genehmigter Lehrplan zugrunde liegt;

b)

das Lehrziel entsprechend der Verordnung der Landesregierung gemäß § 3 Absatz 2 PSchG erreicht wird;

c)

der Leiter der Schule die für seine Aufgabe erforderliche wissenschaftliche und pädagogische Eignung besitzt;

d)

die Lehrer die notwendige Lehrfähigkeit entsprechend der Verordnung der Landesregierung gemäß § 3 Absatz 2 PSchG besitzen.

(2) Die Ersatzschule muß die gestellten Anforderungen grundsätzlich drei Jahre erfüllt haben, bevor angenommen werden kann, daß die Schule diese Anforderungen auf die Dauer erfüllt. Satz 1 findet keine Anwendung, wenn eine bereits anerkannte Ersatzschule ausgebaut wird oder wenn der Träger einer bestehenden staatlich anerkannten Ersatzschule eine weitere Ersatzschule desselben Schultyps einrichtet.

(3) Der Antrag auf staatliche Anerkennung ist bei der Schulaufsichtsbehörde einzureichen. Diese leitet den Antrag mit ihrer Stellungnahme an das zuständige Ministerium weiter.

(4) Zeugnisse der anerkannten Ersatzschulen und Prüfungen, die an diesen Schulen nach den für die entsprechenden öffentlichen Schulen geltenden Prüfungsordnungen abgelegt werden, stehen den entsprechenden Zeugnissen und Prüfungen der öffentlichen Schulen gleich.

 


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