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juris-Abkürzung:FischSeuchSchV BW
Fassung vom:29.01.1998
Gültig ab:18.03.1998
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:7831-1, 793
Verordnung des Ministeriums
für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zum vorbeugenden
Schutz von Fischhaltungsbetrieben vor
Infektiöser Hämatopoetischer Nekrose und
Viraler Hämorrhagischer Septikämie
(Fischseuchen-Schutzverordnung IHN/VHS)
Vom 29. Januar 1998

§ 1

(1) Wer in einem in Anhang 2 aufgeführten Gebiet Süßwasserfische der in Anhang 1 genannten Arten hält, hat dies bei der unteren Verwaltungsbehörde unverzüglich anzuzeigen. Dies gilt nicht für Betriebe, die bereits nach § 2 der Fischseuchen-Verordnung angezeigt wurden. Die Anzeige muß folgende Angaben enthalten:

1.

Bezeichnung, Lage und Größe der Fischhaltung,

2.

Name und Anschrift des Betreibers,

3.

gehaltene Fischarten,

4.

Betriebsart,

5.

Art und Weise der Wasserversorgung.

(2) Wer Süßwasserfische der in Anhang 1 genannten Arten hält, hat ein Register zu führen, in das folgende Angaben einzutragen sind:

1.

alle Zugänge an Süßwasserfischen unter Angabe der Daten der Anlieferung, der Fischart, der Stückzahl oder des Gewichts, der Fischgröße, der Herkunft und des Zulieferers,

2.

alle Abgänge an Süßwasserfischen unter Angabe der Versanddaten, der Fischart, der Stückzahl oder des Gewichts, der Fischgröße und des Empfängers,

3.

Zahl, Art und Größenklasse der verendeten Fische.

Das Register ist mindestens vier Jahre ab dem Zeitpunkt der letzten Eintragung aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

(3) Wer Süßwasserfische der in Anhang 1 genannten Arten hält, hat diese jährlich zweimal nach näherer Anweisung der unteren Verwaltungsbehörde auf Infektiöse Hämatopoetische Nekrose (IHN) und Virale Hämorrhagische Septikämie (VHS) untersuchen zu lassen.

Für Fischhaltungen ohne Vermarktung wird abweichend von Satz 1 die Durchführung der Untersuchung auf IHN und VHS im Einzelfall bestimmt.

(4) Ausgenommen von den Absätzen 1 bis 3 sind die Fischhaltung in Aquarien sowie die Hälterung von Fischen in geringem Umfang zur unmittelbaren Abgabe an den Verbraucher, soweit sie in Behältern erfolgt, deren Abläufe nicht mit Oberflächengewässern in Verbindung stehen.

(5) In den in Anhang 2 aufgeführten Gebieten ist die Impfung von Süßwasserfischen der in Anhang 1 genannten Arten gegen IHN oder VHS verboten.

 


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