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Amtliche Abkürzung:GymPO I
Fassung vom:31.07.2009
Gültig ab:01.09.2010
Gültig bis:31.12.2024
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums
über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
(Gymnasiallehrerprüfungsordnung I - GymPO I)
Vom 31. Juli 2009

§ 2
Aufgaben der Hochschulen

(1) Die Ausbildung von Lehrkräften für das Lehramt an Gymnasien ist Aufgabe der Universitäten beziehungsweise im Fach Jüdische Religionslehre der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, im Fach Musik der Musikhochschulen, im Fach Bildende Kunst der Kunsthochschulen. Die genannten Hochschulen kooperieren miteinander bei Fächerkombinationen mit Bildender Kunst, Musik oder Jüdischer Religionslehre und stimmen die Studien- und Prüfungsordnungen ab, so dass ein Studium dieser Fächerkombinationen insbesondere in zeitlicher Hinsicht sinnvoll möglich ist. Sie regeln und verwalten die studienbegleitenden Prüfungen; die entsprechenden Studien- und Prüfungsordnungen der Hochschulen müssen schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen in ausgewogenem Verhältnis vorsehen. Der Hochschulzugang zu den Kunst- und Musikhochschulen erfolgt nach § 58 Abs. 7 LHG; die Aufnahmeprüfung berücksichtigt auch lehramtsbezogene Elemente. Der Zugang zum Studium des Fachs Sport an Universitäten erfolgt nach § 58 Abs. 6 LHG.

(2) Die Universitäten und die Kunst- und Musikhochschulen kooperieren in der gymnasialen Lehramtsausbildung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durch Kooperationsvereinbarungen in den Erziehungswissenschaften, im Bildungswissenschaftlichen Begleitstudium und in den Fachdidaktiken mit den Pädagogischen Hochschulen und den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien). Darüber hinaus sind weitere Kooperationen auf vertraglicher Grundlage möglich. Erziehungswissenschaftliche und fachdidaktische Veranstaltungen müssen den besonderen Erfordernissen der schulischen Ausbildung in allen Stufen des Gymnasiums nach den jeweils geltenden Bildungsplänen Rechnung tragen. Bei Kooperationen ist Ausbildungsort die Hochschule, an welcher der Studierende eingeschrieben ist. Bei Kooperationen von Kunst- und Musikhochschulen sowie der Hochschule für Jüdische Studien mit Universitäten sind jeweils beide Hochschularten Ausbildungsort.

(3) Die Hochschulen sind für die studienbegleitenden Prüfungen zuständig und übermitteln bei der Meldung des Prüflings zur Prüfung den Nachweis der absolvierten Leistungspunkte und der erzielten Noten sowie die Durchschnittsnoten in den Modulen der Fächer, der Fachdidaktiken, des Bildungswissenschaftlichen Begleitstudiums und des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums an das Landeslehrerprüfungsamt, ebenso ein deutschsprachiges und ein englischsprachiges Diploma Supplement, die Auskunft über das dem Abschluss zugrunde liegende Studium im Einzelnen erteilen und von der Hochschule unterzeichnet sind. Die Noten sind jeweils mit zwei Dezimalen hinter dem Komma auszuweisen.

 


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