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Einzelvorschrift
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Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:H 6b.1 EStH 2007
Fassung vom:01.03.2008
Gültig ab:01.03.2008
Quelle:juris Logo
Normen:§ 6b EStG, § 6b Abs 1 EStG, § 6b Abs 2 EStG
H 6b.1
Hinweise
Aufwuchs auf Grund und Boden
-
Begriff
Aufwuchs auf dem Grund und Boden sind die Pflanzen, die auf dem Grund und Boden gewachsen und noch darin verwurzelt sind (>BFH vom 7.5.1987 - BStBl II S. 670).
-
Veräußerungsvorgänge
Die Anwendung des § 6b EStG ist auch dann möglich, wenn Aufwuchs auf Grund und Boden und der dazugehörige Grund und Boden in engem sachlichen (wirtschaftlichen) und zeitlichen Zusammenhang an zwei verschiedene Erwerber veräußert werden und die Veräußerungen auf einem einheitlichen Veräußerungsentschluss beruhen (>BFH vom 7.5.1987 - BStBl II S. 670).
 
Entnahme
Erwirbt der Stpfl. für die Hingabe eines Wirtschaftsguts ein Wirtschaftsgut des Privatvermögens oder wird er dafür von einer privaten Schuld befreit, liegt eine nach § 6b EStG nicht begünstigte Entnahme vor (>BFH vom 23.6.1981 - BStBl 1982 II S. 18); siehe aber >Tausch.
 
Grund und Boden
-
Der Begriff „Grund und Boden“ umfasst nur den „nackten“ Grund und Boden >BFH vom 24.8.1989 (BStBl II S. 1016).
-
Das Recht, ein Grundstück mit Klärschlamm zu verfüllen, ist kein vom Grund und Boden verselbständigtes Wirtschaftsgut (>BFH vom 20.3.2003 - BStBl II S. 878).
 
Nicht begünstigte Wirtschaftsgüter
Zum Grund und Boden rechnen nicht
-
Gebäude,
-
Bodenschätze, soweit sie als Wirtschaftsgut bereits entstanden sind,
-
Eigenjagdrechte (>BMF vom 23.6.1999 - BStBl  I S. 593),
-
grundstücksgleiche Rechte,
-
Be- und Entwässerungsanlagen,
-
stehendes Holz,
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Obst- und Baumschulanlagen,
-
Korbweidenkulturen,
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Rebanlagen,
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Spargelanlagen,
-
Feldinventar,
-
Rechte, den Grund und Boden zu nutzen (>BFH vom 24.8.1989 - BStBl II S. 1016).  
 
Tausch
Bei tauschweiser Hingabe eines betrieblichen Wirtschaftsguts setzt die Inanspruchnahme des § 6b EStG voraus, dass der Anspruch auf das eingetauschte Wirtschaftsgut (zunächst) Betriebsvermögen wird (>BFH vom 29.6.1995 - BStBl 1996 II S. 60); siehe aber >Entnahme.
 
Umlegungs- und Flurbereinigungsverfahren
Zwischen Grundstücken, die in ein Umlegungs- oder Flurbereinigungsverfahren eingebracht werden und den daraus im Zuteilungswege erlangten Grundstücken besteht Identität, soweit die eingebrachten und erlangten Grundstücke wertgleich sind; eine Gewinnrealisierung nach Tauschgrundsätzen tritt insoweit nicht ein (>BFH vom 13.3.1986 - BStBl II S. 711).
 
Veräußerung
ist die entgeltliche Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums an einem Wirtschaftsgut (>BFH vom 27.8.1992 - BStBl 1993 II S. 225).
 
Veräußerung aus dem Gesamthandsvermögen
Veräußert eine Personengesellschaft ein Wirtschaftsgut aus dem Gesamthandsvermögen an einen Gesellschafter zu Bedingungen, die bei entgeltlichen Veräußerungen zwischen Fremden üblich sind, und wird das Wirtschaftsgut bei dem Erwerber Privatvermögen, ist der dabei realisierte Gewinn insgesamt, d. h. auch soweit der Erwerber als Gesellschafter am Vermögen der veräußernden Personengesellschaft beteiligt ist, ein begünstigungsfähiger Veräußerungsgewinn (>BFH vom 10.7.1980 - BStBl 1981 II S. 84).
 
Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums
Das wirtschaftliche Eigentum ist in dem Zeitpunkt übertragen, in dem die Verfügungsmacht (Herrschaftsgewalt) auf den Erwerber übergeht. In diesem Zeitpunkt scheidet das Wirtschaftsgut bestandsmäßig aus dem Betriebsvermögen des veräußernden Stpfl. aus und darf dementsprechend (auch handelsrechtlich) nicht mehr bilanziert werden (>BFH vom 27.2.1986 - BStBl II S. 552).
>H 4.2 (1) Gewinnrealisierung bei Rücktrittsrecht

Anwendende Verweise ausblendenAnwendende Verweise

EStG § 6b (Zitierung)
EStH 2007 H 4.2 (1) (Zitierung)
VV DEU BMF 1999-06-23 IV C 2-S 2520-12/99 (Anwendung)

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