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Amtliche Abkürzung:GymPO I
Fassung vom:31.07.2009
Gültig ab:01.09.2010
Gültig bis:31.12.2024
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums
über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
(Gymnasiallehrerprüfungsordnung I - GymPO I)
Vom 31. Juli 2009

§ 12
Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

(1) Zur Prüfung wird nur zugelassen, wer

1.

die Qualifikation für die Zulassung zu dem Studiengang besitzt (§§ 58 und 59 LHG),

2.

in seinen Hauptfächern die akademische Zwischenprüfung oder eine gleichwertige Prüfung bestanden hat,

3.

den Nachweis über ein bestandenes Schulpraxissemester nach § 9 vorgelegt hat,

4.

den Nachweis über die gegebenenfalls vorgeschriebenen Sprachkenntnisse erbracht hat,

5.

die nach Anlage D und E geforderten Nachweise über den erfolgreichen Abschluss des Bildungswissenschaftlichen Begleitstudiums und des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums erbracht hat,

6.

die geforderten Nachweise über die Module Personale Kompetenz (Anlage F) erbracht hat,

7.

die Nachweise über erfolgreich absolvierte Modulprüfungen (Note mindestens 4,00) im Umfang nach §§ 5, 6 und 7, die im Pflichtbereich die Inhalte nach Anlagen A, B beziehungsweise C abdecken, erbracht hat, einschließlich der erzielten Durchschnittsnoten jeweils in Fachwissenschaft und Fachdidaktik eines Faches und

8.

für einen Studiengang für das Lehramt an Gymnasien an einer Hochschule des Landes immatrikuliert ist.

(2) Die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul nach Absatz 1 Nr. 5 und 7 erfordert, dass die Leistung in einer mündlichen Prüfung, einer Aufsichtsarbeit, einer schriftlichen Ausarbeitung oder in einem Referat, in den Fächern Sport, Bildende Kunst und Musik auch in fachpraktischen beziehungsweise künstlerisch-praktischen Aufgaben, mindestens mit »ausreichend« (4,00) bewertet worden ist.

(3) Das Prüfungsamt kann Ausnahmen von Absatz 1 Nr. 5 und 7 zulassen, wenn der Nachweis erbracht wird, dass der Besuch einzelner Module entbehrlich ist, weil gleichwertige Leistungen in einem anderen Ausbildungsgang erbracht wurden oder weil in den neusprachlichen Fächern die studierte Fremdsprache die Muttersprache ist oder weil ein mehrjähriger Aufenthalt im entsprechenden Sprachgebiet absolviert wurde; in diesen Fällen müssen die entbehrlichen Module durch fachwissenschaftliche Wahlmodule nach Wahl des Studierenden ersetzt werden. Das Gleiche gilt für Leistungsnachweise nach den Anlagen A, B und C, wenn die für das Fach zuständige Einrichtung der Hochschule die Gleichwertigkeit eines im jeweils anderen Fach oder im Fach eines Erweiterungsstudiums erworbenen Leistungsnachweises feststellt.

 


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