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Amtliche Abkürzung:UstA-VO
Fassung vom:17.01.2017
Gültig ab:09.02.2017
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:8213
Verordnung der Landesregierung über die Anerkennung der Angebote zur Unterstützung im Alltag
nach § 45a Absatz 3 SGB XI, zur Förderung ehrenamtlicher Strukturen und Weiterentwicklung
der Versorgungsstrukturen und Versorgungskonzepte nach § 45c Absatz 7 SGB XI sowie
über die Förderung der Selbsthilfe nach § 45d SGB XI
(Unterstützungsangebote-Verordnung - UstA-VO)
Vom 17. Januar 2017

§ 18
Besondere Fördervoraussetzungen für Modellvorhaben
zur Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und
zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte

(1) Die Förderung von Modellvorhaben soll die Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen, insbesondere für an Demenz erkrankte Pflegebedürftige sowie andere Gruppen von Pflegebedürftigen, deren Versorgung in besonderem Maße der strukturellen Weitentwicklung bedarf, zum Ziel haben. Dabei sollen insbesondere Möglichkeiten einer stärker integrativ ausgerichteten Versorgung sowie einer wirksamen Vernetzung der erforderlichen Hilfen in einzelnen Regionen nach § 45c Absatz 9 SGB XI entwickelt und erprobt werden.

(2) Die Förderung ist vorrangig auf ambulante Versorgungsangebote und die Unterstützung im häuslichen Umfeld auszurichten. Insbesondere unter dem Aspekt der Vernetzung können auch stationäre Angebote einbezogen werden.

(3) Der Förderantrag ist vor Projektbeginn vorzulegen und muss neben dem Konzept folgende Angaben enthalten:

1.

Ziele,

2.

Inhalte,

3.

Dauer,

4.

beabsichtigte Durchführung,

5.

Finanzierungsplan,

6.

Darstellung des innovativen Charakters und

7.

Nachweis einer wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung nach Absatz 4.

(4) Eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung hat die allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards einzuhalten und Auskunft über das Erreichen der mit dem Modellvorhaben verfolgten Ziele sowie über Auswirkungen auf Qualität und Kosten der Versorgung zu geben. Die wissenschaftliche Begleitung soll den Praxisbezug in den Vordergrund stellen und die Aspekte Vernetzung und Übertragbarkeit auf andere Regionen einbeziehen. Die oder der Antragstellende ist verpflichtet, an der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung mitzuwirken.

 


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