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Amtliche Abkürzung:GHPO II
Fassung vom:16.11.2012 Fassungen
Gültig ab:13.12.2012
Gültig bis:30.12.2024
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums über den Vorbereitungsdienst und
die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Werkrealschulen
(GHPO II)
Vom 9. März 2007*

§ 19
Dokumentation mit Präsentation und pädagogisches Kolloquium

(1) Der Anwärter wählt zu Ende des ersten Ausbildungsabschnitts aus seinen Ausbildungsfächern im Rahmen des § 20 Abs. 1 seine beiden Lehrprobenfächer und sein Präsentationsfach. Hat er nur zwei Ausbildungsfächer, wählt er sein Präsentationsfach aus diesen.

(2) Der Prüfungsausschuss besteht aus zwei Prüfern. Vorsitzender ist ein Pädagogik-Ausbilder, der nicht eigener Ausbilder des Anwärters war; der zweite Prüfer soll der Ausbilder nach Absatz 3 Satz 1 sein.

(3) Nach Absprache mit einem Ausbilder am Seminar wählt der Anwärter jeweils bis Ende Oktober in seinem Präsentationsfach ein Thema aus einem eigenen fachbezogenen und projektorientierten Unterrichtsvorhaben. Wurde das Thema bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgesprochen, wird es vom Seminarleiter bestimmt. Der Anwärter fertigt eine Dokumentation, die er im darauffolgenden Januar in zwei Exemplaren abgibt. Der Abgabetermin wird vom Prüfungsamt festgelegt. Der Umfang soll nicht mehr als 15 Seiten DIN A 4 mit üblicher Gestaltung umfassen, wozu noch bis zu 10 Seiten für Inhaltsübersicht, Literaturangaben und gegebenenfalls Anhang hinzukommen können; je eine Fassung auf einem elektronischen Speichermedium im PDF-Format ist beizufügen. Ist bis zu dem in Satz 1 genannten Termin kein Thema abgesprochen, wird es zeitnah vom Seminarleiter bestimmt.

(4) Der Dokumentation ist die schriftliche Versicherung beizufügen, dass sie selbstständig und nur mit den angegebenen Hilfsmitteln angefertigt wurde. Für alle Stellen und Materialien, die dem Wortlaut oder dem Sinn nach anderen Werken, auch elektronischen Medien, entnommen worden, sind die Quellen anzugeben. Materialien aus dem Internet sind durch Ausdruck der ersten Seite zu belegen, auf Nachfrage durch kompletten Ausdruck oder auf einem elektronischen Speichermedium im PDF-Format.

(5) Die Präsentation, der die Dokumentation zu Grunde liegt, ist eine Einzelprüfung und dauert etwa 20 Minuten. Der Anwärter präsentiert dabei aus seiner Dokumentation seine Überlegungen und Resultate mediengestützt in freier Rede. Er kann sowohl für die Dokumentation als auch für die Präsentation nach Absprache mit dem Ausbilder auch die englische oder französische Sprache wählen. Ist eine dieser Sprachen Ausbildungsfach, soll die Präsentation in der Fremdsprache erfolgen.

(6) Das pädagogische Kolloquium ist eine Einzelprüfung von etwa 30 Minuten und folgt der Präsentation nach einer Pause von etwa 15 Minuten.

(7) Die Präsentation findet in der Regel zu Beginn des dritten Ausbildungshalbjahres in den Räumen des Seminars statt. Die Präsentation kann mit Einverständnis des Anwärters seminaröffentlich sein. Teilnehmer des laufenden Prüfungsdurchgangs sind als Zuhörer ausgeschlossen.

(8) Die Leistungen in Dokumentation mit Präsentation einerseits und pädagogischem Kolloquium andererseits werden jeweils im unmittelbaren Anschluss nach § 22 beurteilt und bewertet. Im Anschluss an das pädagogische Kolloquium werden die Noten auf Verlangen eröffnet, auf Wunsch auch deren tragende Gründe.

(9) Wird die Dokumentation mit Präsentation nicht mindestens mit der Note »ausreichend« (4,0) bewertet, kann dieser Prüfungsteil einmal wiederholt werden. Die Wiederholung umfasst die Dokumentation mit Präsentation eines neuen Themas aus einer eigenen Unterrichtseinheit. Im Übrigen gelten die Absätze 1 bis 5 sowie 7 und 8 entsprechend, Absatz 1 Satz 1 mit der Maßgabe, dass das Vorschlagsrecht spätestens innerhalb von vier Wochen nach Eröffnung des Nichtbestehens auszuüben ist, Absatz 8, soweit er die Dokumentation mit Präsentation betrifft.

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Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Diese Verordnung gilt nur für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, deren Vorbereitungsdienst vor dem Zulassungstermin Februar 2016 begonnen hat. Wer im Zulassungstermin Februar 2016 in den Vorbereitungsdienst eingestellt worden ist, wird nach den Vorschriften der Verordnung des Kultusministeriums über den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt Grundschule (Grundschullehramtsprüfungsordnung - GPO II 2014) vom 3. November 2014 (GBl. S. 623) ausgebildet und geprüft.

 


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