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Amtliche Abkürzung:GHPO II
Fassung vom:16.11.2012 Fassungen
Gültig ab:13.12.2012
Gültig bis:30.12.2024
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums über den Vorbereitungsdienst und
die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Werkrealschulen
(GHPO II)
Vom 9. März 2007*

§ 20
Beurteilung der Unterrichtspraxis

(1) Im zweiten Ausbildungsabschnitt werden die unterrichtspraktischen Fähigkeiten des Anwärters im Rahmen seines Lehrauftrags nach § 13 Abs. 4 beurteilt. Er wird hierzu an zwei verschiedenen Tagen in didaktisch zusammenhängenden Unterrichtssequenzen (Lehrproben) besucht, die jeweils mindestens eine Unterrichtsstunde dauern. Ist Evangelische oder Katholische Religionslehre Ausbildungsfach, ist es stets Gegenstand einer Lehrprobe; gleiches gilt für ein eventuelles Bilingualfach. Bei studiertem Schwerpunkt Grundschule findet je eine Lehrprobe in der Grund- und in der Hauptschule, Werkrealschule oder Gemeinschaftsschule statt. § 13 Absatz 4 bleibt hiervon unberührt. Bei studiertem Schwerpunkt Hauptschule, Werkrealschule oder Gemeinschaftsschule findet eine Lehrprobe in der Hauptschule oder Werkrealschule statt, die andere soll in der Grundschule stattfinden. In den Fällen des § 4 Abs. 9 finden beide Lehrproben in der Hauptschule, Werkrealschule oder Gemeinschaftsschule statt, davon eine ab Klasse sieben. Im Anschluss an den Unterricht kann der Anwärter zu dessen Ablauf Stellung nehmen. Die Lehrprobe wird unmittelbar anschließend beurteilt und bewertet. Schriftliche Unterrichtsplanung und gegebenenfalls Stellungnahme werden berücksichtigt.

(2) Der Prüfungsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden, dem fachkundigen Prüfer und gegebenenfalls dem Kirchenvertreter. Der Mentor des Anwärters, der Schulleiter und seine anderen eigenen Ausbilder dürfen nicht zu Prüfern bestellt werden. Andere eigene Ausbilder sind nur die Ausbilder am Seminar, die ihn in seinem Unterricht besucht haben. Eine Ausnahme ist für Ausbilder am Seminar in zwingenden Fällen möglich.

(3) Das Prüfungsamt bestimmt einen Zeitraum, in dem die Lehrproben angesetzt werden. Das Seminar entwirft für den Prüfungszeitraum einen Rohplan für den einzelnen Anwärter; es berücksichtigt soweit möglich dabei seinen aktuellen Stundenplan, seinen Lehrauftrag sowie seine Sperrtermine, die Prüfung nach § 19 und stimmt sich mit dem Prüfungsamt ab. Es schlägt diesem Prüfungstage und Prüfer vor und nennt, auf Vorschlag der zuständigen Kirchenbehörde, gegebenenfalls auch den Kirchenvertreter. Das Prüfungsamt bestellt die Prüfungsausschüsse einschließlich der Vorsitzenden und übermittelt dann die Prüfungsdaten (Ansetzungsblatt) an die Prüfer und den Schulleiter. Dieser unterrichtet den Anwärter jeweils am sechsten Werktag vor dem Prüfungstag.

(4) Der Anwärter übergibt dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses etwa 30 Minuten vor einer Lehrprobe seine schriftliche Unterrichtsplanung, und zwar jeweils ein Exemplar pro Ausschussmitglied und eines für die Akten. Sie muss auch den Zusammenhang mit vorherigem und folgendem Unterricht darlegen. Der Anwärter übergibt auch seine aktuellen Wochen- oder Stoffpläne sowie die jeweiligen Klassentagebücher.

(5) § 19 Abs. 4 gilt entsprechend.

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§ 20 GHPO II wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden§ 20 GHPO II wird von folgenden Dokumenten zitiert

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Diese Verordnung gilt nur für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, deren Vorbereitungsdienst vor dem Zulassungstermin Februar 2016 begonnen hat. Wer im Zulassungstermin Februar 2016 in den Vorbereitungsdienst eingestellt worden ist, wird nach den Vorschriften der Verordnung des Kultusministeriums über den Vorbereitungsdienst und die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt Grundschule (Grundschullehramtsprüfungsordnung - GPO II 2014) vom 3. November 2014 (GBl. S. 623) ausgebildet und geprüft.

 


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