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Gericht:VG Freiburg (Breisgau) 9. Kammer
Entscheidungsdatum:31.07.2018
Aktenzeichen:A 9 K 2445/18
Dokumenttyp:Gerichtsbescheid
Quelle:juris Logo
Normen:Art 3 Abs 2 EUV 604/2013, § 29 Abs 1 Nr 1 AsylVfG 1992

Keine systemischen Mängel des Asylverfahrens in Dänemark

Leitsatz

1. Das Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen für Asylbewerber in Dänemark leiden nicht an systemischen Mängeln.(Rn.18)(Rn.20)

2. Für die pauschale Behauptung, in Dänemark seien keine Strukturen für eine ordnungsgemäße Durchführung von Asyl- und Aufnahmeverfahren vorhanden, und Asylbewerber würden sehr schlecht informiert und seien der Willkür der Behörden ausgeliefert, fehlt jeder Anhaltspunkt.(Rn.21)

3. Es trifft nicht zu, dass anerkannte Flüchtlinge ein Jahr nach der Anerkennung keine Sozialleistungen mehr erhalten. Vielmehr erhalten sie in den ersten sieben Jahren abhängig von ihrem nach einem Punktesystem bewerteten Eigenengagement, etwa Sprachkursteilnahme, "Integrationsleistungen"(Rn.22).(Rn.25)

4. Die pauschale ins Blaue hinein aufgestellte Behauptung unmenschlicher Bedingungen für anerkannte Schutzberechtigte entbehrt jeder Grundlage. Anders als etwa zu anderen insoweit problematischen Dublin-Staaten findet sich dazu - trotz freier Berichterstattung und einer aktiven Szene von engagierten Hilfsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen - in allgemeinzugänglichen Quellen kein einziger Bericht.(Rn.29)

 


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