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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 1. Senat
Entscheidungsdatum:06.11.2020
Aktenzeichen:1 S 3448/20
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:2020:1106.1S3448.20.00
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 1a Abs 3 CoronaVV BW 3, § 1a Abs 6 Nr 4 CoronaVV BW 3, § 28 Abs 1 S 1 IfSG, § 32 S 1 IfSG, Art 3 Abs 1 GG ... mehr

Verbot von Unterhaltungsveranstaltungen während der  Corona-Pandemie (Baden-Württemberg)

Leitsatz

1. Ob § 1a Abs. 3 Satz 1 CoronaVO (juris: CoronaVV BW) mit dem dort normierten Verbot von Unterhaltungsveranstaltungen den Anforderungen des Art. 3 Abs. 1 GG und des Parlamentsvorbehalts genügt, ist offen (Fortführung der Senatsrechtsprechung, vgl. Beschl. v. 05.11.2020 - 1 S 3405/20 -).(Rn.19)

2. Der durch § 1a Abs. 3 Satz 1 CoronaVO bewirkte Eingriff in das Grundrecht der Normadressaten auf Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) ist mit Blick auf die staatlichen Maßnahmen zur Umsatzkompensation voraussichtlich verhältnismäßig.(Rn.37)

3. Der durch § 1a Abs. 3 Satz 1 CoronaVO bewirkte Eingriff in die Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG) genügt voraussichtlich den Grundsätzen der praktischen Konkordanz zum Ausgleich von kollidierenden Grundrechtspositionen (hier mit dem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG).(Rn.71)

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