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juris-Abkürzung:BBesG
Fassung vom:29.03.2017 Fassungen
Gültig ab:05.04.2017
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 2032-1
Bundesbesoldungsgesetz
 
§ 28 Berücksichtigungsfähige Zeiten
(1) Beamten und Soldaten werden bei der ersten Stufenfestsetzung als Erfahrungszeiten im Sinne des § 27 Absatz 3 anerkannt:
1.
Zeiten einer gleichwertigen hauptberuflichen Tätigkeit außerhalb eines Soldatenverhältnisses, die für Beamte nicht Voraussetzung für den Erwerb der Laufbahnbefähigung oder für Soldaten nicht Voraussetzung für die Einstellung mit einem Dienstgrad einer Besoldungsgruppe bis A 13 sind,
2.
Zeiten als Berufssoldat oder Soldat auf Zeit,
3.
Zeiten von mindestens vier Monaten und insgesamt höchstens zwei Jahren, in denen Wehrdienst, soweit er nicht unter Nummer 2 fällt, Zivildienst, Bundesfreiwilligendienst, Entwicklungsdienst oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr geleistet wurde,
4.
Verfolgungszeiten nach dem Beruflichen Rehabilitierungsgesetz, soweit eine Erwerbstätigkeit, die einem Dienst bei einem öffentlich-rechtlichen Dienstherrn (§ 29) entspricht, nicht ausgeübt werden konnte.
Mit Zustimmung des Bundesministeriums des Innern kann hiervon abgewichen werden, wenn für die Zulassung zu einer Laufbahn besondere Voraussetzungen gelten. Zeiten nach Satz 1 werden durch Unterbrechungszeiten nach Absatz 5 Nummer 2 bis 5 nicht vermindert. Erfahrungszeiten nach Satz 1 stehen gleich:
1.
Zeiten einer Kinderbetreuung von bis zu drei Jahren für jedes Kind (Kinderbetreuungszeiten),
2.
Zeiten der tatsächlichen Pflege von Eltern, Schwiegereltern, Ehegatten, Geschwistern oder Kindern, die nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftig sind, von bis zu drei Jahren für jeden dieser Angehörigen (Pflegezeiten).
(2) Beamten können weitere hauptberufliche Zeiten, die nicht Voraussetzung für den Erwerb der Laufbahnbefähigung sind, ganz oder teilweise anerkannt werden, soweit diese für die Verwendung förderlich sind. Wird für die Einstellung ein mit einem Master abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein gleichwertiger Abschluss vorausgesetzt, sind Beamten dafür zwei Jahre als Erfahrungszeit anzuerkennen. Zusätzliche Qualifikationen, die nicht im Rahmen von hauptberuflichen Zeiten erworben wurden, können Beamten in besonderen Einzelfällen, insbesondere zur Deckung des Personalbedarfs, mit bis zu drei Jahren als Erfahrungszeit im Sinne des § 27 Absatz 3 anerkannt werden. Die Entscheidungen nach den Sätzen 1 und 3 trifft die oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle. Absatz 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
(3) Werden Soldaten auf Grund ihrer beruflichen Qualifikation mit einem höheren Dienstgrad eingestellt, können entsprechend den jeweiligen Einstellungsvoraussetzungen als Erfahrungszeiten anerkannt werden:
1.
in der Laufbahngruppe der Unteroffiziere für die Einstellung mit einem Dienstgrad einer Besoldungsgruppe bis A 7 höchstens vier Jahre und
2.
in der Laufbahngruppe der Offiziere für die Einstellung mit einem Dienstgrad einer Besoldungsgruppe bis A 13 höchstens sechs Jahre.
Im Übrigen können hauptberufliche Zeiten ganz oder teilweise als Erfahrungszeiten anerkannt werden, soweit diese für die Verwendung förderlich sind. Absatz 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(4) Derselbe Zeitraum kann nur einmal anerkannt werden. Die Zeiten nach den Absätzen 1 bis 3 sind zu addieren und danach auf volle Monate aufzurunden.
(5) Abweichend von § 27 Absatz 3 Satz 3 wird der Aufstieg in den Stufen durch folgende Zeiten nicht verzögert:
1.
Kinderbetreuungs- und Pflegezeiten nach Absatz 1 Satz 4,
2.
Zeiten einer Beurlaubung ohne Dienstbezüge, die nach gesetzlichen Bestimmungen dienstlichen Interessen dient; dies gilt auch, wenn durch die oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle schriftlich oder elektronisch anerkannt ist, dass der Urlaub dienstlichen Interessen oder öffentlichen Belangen dient,
3.
Zeiten, die nach dem Arbeitsplatzschutzgesetz nicht zu dienstlichen Nachteilen führen dürfen,
4.
Zeiten einer Eignungsübung nach dem Eignungsübungsgesetz und
5.
Zeiten, die in einem kommunalen Wahlbeamtenverhältnis erbracht wurden.
(6) Zeiten, die nach § 28 Absatz 3 Nummer 1 oder 2 des Bundesbesoldungsgesetzes in der bis zum 30. Juni 2009 geltenden Fassung berücksichtigt wurden, werden auf die Zeiten nach Absatz 5 Nummer 1 angerechnet.

Fußnoten ausblendenFußnoten

§ 28: Neugefasst durch Bek. v. 19.6.2009 I 1434
§ 28 Abs. 1 Satz 1 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a DBuchst. aa aaa G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 1 Satz 2 u. 3 (früher Satz 2 bis 9): Jetzt Satz 2 u. 3 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a DBuchst. bb G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 2 bis 4: Eingef. durch Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 2 Satz 4: IdF d. Art. 6 Nr. 2 G v. 5.1.2017 I 17 mWv 1.1.2016 § 28 Abs. 5 (früher Abs. 2): Jetzt Abs. 5 gem. Art. 1 Nr. 5 Buchst. c G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 5 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 6 Buchst. b DBuchst. aa G v. 15.3.2012 I 462 mWv 22.3.2012 u. d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. c G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 5 Nr. 2: Frühere Nr. 2 aufgeh., frühere Nr. 3 jetzt Nr. 2 gem. Art. 1 Nr. 6 Buchst. b DBuchst. bb u. cc G v. 15.3.2012 I 462 mWv 22.3.2012; idF d. Art. 33 G v. 29.3.2017 I 626 mWv 5.4.2017
§ 28 Abs. 5 Nr. 3 bis 5: Frühere Nr. 2 aufgeh., frühere Nr. 4 bis 6 jetzt Nr. 3 bis 5 gem. Art. 1 Nr. 6 Buchst. b DBuchst. bb u. cc G v. 15.3.2012 I 462 mWv 22.3.2012
§ 28 Abs. 6 (früher Abs. 3): Jetzt Abs. 6 gem. Art. 1 Nr. 5 Buchst. d G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016
§ 28 Abs. 6: IdF d. Art. 1 Nr. 6 Buchst. c G v. 15.3.2012 I 462 mWv 22.3.2012 u. d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. d G v. 3.12.2015 I 2163 mWv 1.1.2016

Weitere Fassungen dieser Norm ausblendenWeitere Fassungen dieser Norm

§ 28 BBesG, vom 03.12.2015, gültig ab 01.01.2016 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 05.01.2017, gültig ab 01.01.2016 bis 04.04.2017
§ 28 BBesG, vom 11.06.2013, gültig ab 01.08.2013 bis 31.12.2015
§ 28 BBesG, vom 15.03.2012, gültig ab 22.03.2012 bis 31.07.2013
§ 28 BBesG, vom 05.02.2009, gültig ab 01.07.2009 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 19.06.2009, gültig ab 01.07.2009 bis 21.03.2012
§ 28 BBesG, vom 06.08.2002, gültig ab 01.07.2002 bis 30.06.2009
§ 28 BBesG, vom 14.12.2001, gültig ab 01.01.2002 bis 30.06.2002
§ 28 BBesG, vom 29.06.1998, gültig ab 01.01.1999 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 03.12.1998, gültig ab 01.01.1999 bis 31.12.2001
§ 28 BBesG, vom 24.02.1997, gültig ab 01.07.1997 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 16.05.1997, gültig ab 01.07.1997 bis 31.12.1998
§ 28 BBesG, vom 22.02.1996, gültig ab 01.01.1996 bis 30.06.1997
§ 28 BBesG, vom 21.09.1994, gültig ab 01.10.1994 bis 31.12.1995
§ 28 BBesG, vom 23.06.1994, gültig ab 01.07.1994 bis 30.09.1994
§ 28 BBesG, vom 09.03.1992, gültig ab 01.01.1992 bis 30.06.1994
§ 28 BBesG, vom 06.02.1991, gültig ab 01.01.1991 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 28.05.1990, gültig ab 01.01.1990 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 11.12.1990, gültig ab 01.01.1990 bis (gegenstandslos)
§ 28 BBesG, vom 21.02.1992, gültig ab 01.01.1990 bis 31.12.1991
§ 28 BBesG, vom 21.02.1989, gültig ab 01.01.1989 bis 31.12.1989
§ 28 BBesG, vom 01.10.1986, gültig ab 01.01.1986 bis 31.12.1988
§ 28 BBesG, vom 13.11.1980, gültig ab 01.09.1980 bis 31.12.1985
§ 28 BBesG, vom 09.10.1979, gültig ab 01.03.1979 bis 31.08.1980

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