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Amtliche Abkürzung:PsychTh-APrV
Fassung vom:15.08.2019 Fassungen
Gültig ab:01.03.2020
Gültig bis:31.08.2020
Dokumenttyp:Rechtsverordnung
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 2122-5-1
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten
 
§ 20b Fristen, Bescheide, Durchführungsbestimmungen
(1) Die zuständige Behörde hat über Anträge auf Erteilung einer Approbation als Psychologische Psychotherapeutin oder als Psychologischer Psychotherapeut nach § 1 Absatz 1 Satz 1 des Psychotherapeutengesetzes in Verbindung mit § 2 Absatz 2, 3 oder Absatz 3a des Psychotherapeutengesetzes kurzfristig, spätestens vier Monate, nach Vorlage der Unterlagen nach § 19 zu entscheiden. Im Falle des § 81a des Aufenthaltsgesetzes soll die Entscheidung innerhalb von zwei Monaten erfolgen.
(2) Über die Feststellung wesentlicher Unterschiede, die zur Auferlegung einer Kenntnisprüfung, eines Anpassungslehrgangs oder einer Eignungsprüfung führen, ist den Antragstellern ein rechtsmittelfähiger Bescheid zu erteilen, der folgende Angaben enthält:
1.
das Niveau der in Deutschland verlangten Qualifikation und das Niveau der von den Antragstellern vorgelegten Qualifikation gemäß der Klassifizierung in Artikel 11 der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255 vom 30.9.2005, S. 22, L 271 vom 16.10.2007, S. 18) in der jeweils geltenden Fassung,
2.
die Themenbereiche oder Ausbildungsbestandteile, bei denen wesentliche Unterschiede festgestellt wurden,
3.
eine inhaltliche Erläuterung der wesentlichen Unterschiede sowie die Begründung, warum diese dazu führen, dass die Antragsteller nicht in ausreichender Form über die in Deutschland zur Ausübung des Berufs der Psychologischen Psychotherapeuten notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, und
4.
eine Begründung, warum die wesentlichen Unterschiede nicht durch Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeglichen werden konnten, die die Antragsteller im Rahmen ihrer nachgewiesenen Berufspraxis oder durch lebenslanges Lernen im Sinne des § 2 Absatz 2 Satz 7 des Psychotherapeutengesetzes erworben haben.
(3) Die Eignungsprüfung nach § 20 Absatz 3 und die Kenntnisprüfung nach § 20a Absatz 2 finden in Form einer staatlichen Prüfung vor einer staatlichen Prüfungskommission statt. Die Länder können zur Durchführung der Prüfungen die regulären Prüfungstermine der staatlichen Prüfung nach § 8 Absatz 1 nutzen; sie haben dabei sicherzustellen, dass die Antragsteller die Prüfungen innerhalb von sechs Monaten nach der Entscheidung nach Absatz 1 ablegen können. Soweit in diesem Abschnitt nichts anderes bestimmt ist, gelten die §§ 10, 13 bis 15 für die Durchführung der Prüfungen nach Satz 1 entsprechend.

Fußnoten ausblendenFußnoten

§§ 20 bis 20d: Früher § 20 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 V v. 2.8.2013 I 3005 mWv 1.1.2014
§ 20b Abs. 1 Satz 1: Früher einziger Text gem. Art. 19 G v. 15.8.2019 I 1307 mWv 1.3.2020
§ 20b Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 19 G v. 15.8.2019 I 1307 mWv 1.3.2020
§ 20b Abs. 2 Nr. 1: IdF d. Art. 7 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 20b Abs. 2 Nr. 4: IdF d. Art. 7 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. bb G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 20b Abs. 3 Satz 3: IdF d. Art. 7 Nr. 3 Buchst. b G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016

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