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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 1. Senat
Entscheidungsdatum:25.04.1989
Aktenzeichen:1 S 1635/88
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:1989:0425.1S1635.88.0A
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:Art 21 GG, § 121 GemO BW, § 118 GemO BW, Art 3 GG

Gemeindlicher "Boykottaufruf" gegen NPD; Kommunalaufsicht

Leitsatz

1. Eine Gemeinde (hier: Stadt Mannheim) handelt rechtswidrig, wenn sie eine nicht im Verfahren nach Art 21 Abs 2 GG verbotene Partei (hier: NPD) an der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten als Partei hindert.

2. Das Einschreiten der Rechtsaufsichtsbehörde gegen gemeindliche Maßnahmen, die eine nicht im Verfahren nach Art 21 Abs 2 GG verbotene Partei an der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten als Partei zu hindern suchen, ist regelmäßig unabhängig davon, ob die Partei Rechtsschutz vor den Gerichten erlangen kann, im öffentlichen Interesse geboten.

Fundstellen ausblendenFundstellen

Abkürzung Fundstelle ESVGH 39, 218-225 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle VBlBW 1989, 332-334 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle BWVPr 1989, 275-277 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle NJW 1990, 136-138 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle DÖV 1990, 149-151 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle BWGZ 1995, 416-418 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle NVwZ 1990, 185 (Leitsatz 1-2 und Gründe)

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend VG Karlsruhe, 18. Februar 1988, Az: 6 K 126/87

 


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