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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 3. Senat
Entscheidungsdatum:14.03.2019
Aktenzeichen:3 S 1890/18
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:2019:0314.3S1890.18.00
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 107 WasG BW 2014, § 113 Abs 1 S 1 Nr 8 WasG BW 2014, § 164 Abs 1 S 1 AO 1977, § 17n Abs 1 S 1 WasG BW 2005 vom 00.00.2010, § 17h WasG BW 2005 vom 00.00.2010

(Umfang eines Vorbehalts der Nachprüfung in einem Bescheid zur Festsetzung des Wasserentnahmeentgelts; Härtefälle im Sinne des WasG BW 2005, Fassung: 2010 § 17h WG (= WasG BW 2014 § 107 WG n.F.); Ermäßigung einer Abgabe zwecks Korrektur einer verfehlten Entscheidung des Gesetzgebers)

Leitsatz

1. Der einem Bescheid zur Festsetzung des Wasserentnahmeentgelts gemäß § 17n Abs 1 S 1 WG a.F. (juris: WasG BW 2005, Fassung: 2010) (= § 113 Abs 1 S 1 Nr 8 WG n.F. (juris: WasG BW 2014)) in Verbindung mit § 164 Abs 1 S 1 AO (juris: AO 1977) beigefügte Vorbehalt der Nachprüfung erfasst nicht nur die eigentliche Festsetzung des Entgelts, sondern auch die Entscheidung über einen Antrag auf Ermäßigung wegen eines besonderen Härtefalls.(Rn.26)

2. Von der Härtefallregelung in § 17h WG a.F. (juris: WasG BW 2005, Fassung: 2010) (= § 107 WG n.F. (juris: WasG BW 2014)) werden sowohl Härtefälle persönlicher als auch Härtefälle sachlicher Art erfasst.(Rn.42)

3. Die in einem Gesetz für besondere Härtefalle vorgesehene Ermäßigung einer Abgabe ist kein Instrument, um eine möglicherweise wirtschafts- oder rechtspolitisch verfehlte Entscheidung des Gesetzgebers zu korrigieren. § 17h WG a.F. (juris: WasG BW 2005, Fassung: 2010) macht davon keine Ausnahme.(Rn.48)

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

 


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