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Gericht:VG Sigmaringen 3. Kammer
Entscheidungsdatum:11.07.2019
Aktenzeichen:3 K 6879/17
ECLI:ECLI:DE:VGSIGMA:2019:0711.3K6879.17.00
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 46 Abs 1 S 1 Nr 1 WHG 2009, § 33 WHG 2009, § 17a WasG BW 2005, § 103 Nr 1 WasG BW 2014, § 103 Nr 9a WasG BW 2014 ... mehr

Privilegierung eines Massentierhaltungsbetriebes im Rahmen der Festsetzung des Wasserentnahmeentgelts

Leitsatz

1. Ein Massentierhaltungsbetrieb (hier: Schweinezucht) kann sich nicht auf die Privilegierung des § 46 Abs 1 S 1 Nr 1 WHG (juris: WHG 2009) („Landwirtschaftlicher Hofbetrieb“) i.V.m. § 103 Nr 1 WG (juris: WasG BW 2014) (§ 17a ff. WG BW a.F. (juris: WasG BW 2005)) anlässlich der Erhebung eines Wasserentnahmeentgeltes berufen.(Rn.24)

2. Ob ein Massentierhaltungsbetrieb vorliegt, der zu einer Entgeltpflicht für die Nutzung von Wasser führt, entscheidet sich nach einer Gesamtbetrachtung im Einzelfall, insbesondere anhand der Anzahl der vorhandenen Tiere, des konkreten Wasserverbrauches sowie der maßgeblichen Überschreitung des Schwellenwertes nach § 103 Nr 9a WG BW (juris: WasG BW 2014).(Rn.27)

3. Die systematisch-bedingte Ungleichbehandlung verschiedener Tierarten anhand der 4. BImSchV (juris: BImSchV 4) im Zuge der Notwendigkeit einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung (BT-Drs. 16/12275) vermag die Beurteilung, ob ein landwirtschaftlicher Hofbetrieb vorliegt, nicht zu beeinflussen, wenn im Übrigen der Gesamteindruck einer Massentierhaltung besteht.(Rn.41)

 


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