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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 2. Senat
Entscheidungsdatum:13.11.2020
Aktenzeichen:2 S 2134/20
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:2020:1113.2S2134.20.00
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 79 Abs 1 Nr 1 VwGO, § 2 Abs 1 VwVfG BW 2005, § 37 Abs 5 S 1 VwVfG BW 2005, § 10a RdFunkBeitrStVtr BW, § 35a VwVfG BW 2005

Heilung eines Rundfunkbeitragsfestsetzungsbescheides im Widerspruchsverfahren

Leitsatz

1. Der behauptete Mangel des noch vor dem Inkrafttreten des § 10a RBStV (juris: RdFunkBeitrStVtr BW) erfolgten vollautomatisierten Erlasses eines Rundfunkbeitragsfestsetzungsbescheides ist jedenfalls dann „geheilt“, wenn dieser Bescheid im Widerspruchsverfahren durch einen Amtswalter überprüft und der Widerspruchsbescheid unterschrieben worden ist. Denn nach § 79 Abs. 1 Nr. 1 VwGO ist Gegenstand der Anfechtungsklage der ursprüngliche Verwaltungsakt in der Gestalt, die er durch den Widerspruchsbescheid gefunden hat.(Rn.15)(Rn.16)

2. § 79 Abs. 1 Nr. 1 VwGO findet auch auf nur formal der Behörde zurechenbare Verwaltungsakte Anwendung, wenn mit dem Widerspruchsbescheid eine materielle behördlich verantwortete Regelung nachgeholt wird (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 23.08.2011 - 9 C 2.11 - BVerwGE 140, 245, juris Rn. 20).(Rn.17)

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend VG Karlsruhe, 29. Mai 2020, Az: 14 K 4050/19, Urteil

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