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Inhalt
Aktuelle Gesamtvorschrift
Normgeber:Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration
Aktenzeichen:6-1412.2/1
Erlassdatum:10.10.2019
Fassung vom:10.10.2019
Gültig ab:01.11.2019
Gültig bis:31.10.2026
Quelle:juris Logo
Gliederungs-Nr:2150-1
Fundstelle:GABl. 2019, 294
Gesamtvorschrift in der Gültigkeit zum 01.11.2019 bis 31.10.2026

Verwaltungsvorschrift des Innenministeriu ms
über die Stärke und Gliederung
des Katastrophenschutzdienstes
(VwV KatSD)



Vom 10. Oktober 2019 – Az.: 6-1412.2/1 –



Fundstelle: GABl. 2019, S. 294



Inhaltsverzeichnis

Titel

Fassung vom

Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die Stärke und Gliederung des Katastrophenschutzdienstes (VwV KatSD) 10.10.2019
INHALTSÜBERSICHT10.10.2019
1 Allgemeines10.10.2019
2 Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz10.10.2019
2.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
2.2 Aufgabe10.10.2019
2.3 Gliederung10.10.2019
2.4 Ausstattung10.10.2019
2.5 Besondere Einsatzlagen10.10.2019
2.5.1 Messeinsätze nach kerntechnischen Unfällen10.10.2019
2.5.2 Einsatz der Analytischen Task Force (ATF) Mannheim10.10.2019
2.6 Waldbrandbekämpfung10.10.2019
2.7 Mobile Einsatz-Führungsunterstützung in Baden-Württemberg (MoFüSt)10.10.2019
3 Fachdienst Sanität und Betreuung10.10.2019
3.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
3.2 Aufgabe10.10.2019
3.3 Gliederung10.10.2019
3.4 Ausstattung10.10.2019
3.5 Besondere Einsatzlagen10.10.2019
3.5.1 Einsatz der Abrollbehälter Massenanfall von Verletzten (AB ManV)10.10.2019
3.5.2 Einsatz der Medizinischen Task Forces (MTF)10.10.2019
3.5.3 SAR-Hubschrauber der Bundeswehr10.10.2019
4 Fachdienst Wasserrettung10.10.2019
4.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
4.2 Aufgabe10.10.2019
4.3 Gliederung10.10.2019
4.4 Ausstattung10.10.2019
5 Fachdienst Bergrettung10.10.2019
5.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
5.2. Aufgabe10.10.2019
5.3 Gliederung10.10.2019
5.4 Ausstattung10.10.2019
6 Fachdienst Höhlenrettung10.10.2019
6.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
6.2. Aufgabe10.10.2019
6.3 Gliederung10.10.2019
6.4 Ausstattung10.10.2019
7 Fachdienst Retten mit Hunden10.10.2019
7.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
7.2 Aufgabe10.10.2019
7.3 Gliederung10.10.2019
7.4 Ausstattung10.10.2019
8 Fachdienst Veterinär10.10.2019
8.1 Träger des Fachdienstes10.10.2019
8.2 Aufgabe10.10.2019
8.3 Gliederung10.10.2019
8.4 Ausstattung10.10.2019
9 Sonstige Ressourcen10.10.2019
9.1 Einsatz von Notfallstationen10.10.2019
9.2 Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)10.10.2019
9.2.1 Aufgabe10.10.2019
9.2.2 Gliederung10.10.2019
9.3 Bundesanstalt Technisches Hilfswerk10.10.2019
9.3.1 Aufgabe10.10.2019
9.3.2 Ausstattung10.10.2019
9.4 Landespolizei10.10.2019
9.4.1 Aufgabe10.10.2019
9.4.2 Ausstattung10.10.2019
9.5 Bundespolizei10.10.2019
9.5.1 Aufgabe10.10.2019
9.5.2 Ausstattung10.10.2019
9.6 Bundeswehr10.10.2019
9.5.1 Aufgabe10.10.2019
9.5.2 Ausstattung10.10.2019
9.7 Private Organisationen10.10.2019
10 Schlussbestimmungen10.10.2019
Anlage 1: Stärke und Gliederung des Katastrophenschutzdienstes in Baden-Württemberg10.10.2019
Anlage 2: Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz10.10.2019
Anlage 3: Fachdienst Sanität und Betreuung10.10.2019
Anlage 4: Fachdienst Wasserrettung10.10.2019
Anlage 5: Fachdienst Bergrettung10.10.2019
Anlage 6: Fachdienst Höhlenrettung10.10.2019
Anlage 7: Fachdienst Retten mit Hunden10.10.2019
Anlage 8: Fachdienst Veterinär10.10.2019

INHALTSÜBERSICHT



1
Allgemeines


2
Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz


3
Fachdienst Sanität und Betreuung


4
Fachdienst Wasserrettung


5
Fachdienst Bergrettung


6
Fachdienst Höhlenrettung


7
Fachdienst Retten mit Hunden


8
Fachdienst Veterinär


9
Sonstige Ressourcen


10
Schlussbestimmungen


Anlagen 1–8


1
Allgemeines


1.1
Diese Verwaltungsvorschrift dient der Sicherstellung der dauernden Verfügbarkeit eines Teils der nach § 9 des Landeskatastrophenschutzgesetzes Baden-Württemberg (LKatSG) mitwirkenden Kräfte für Katastropheneinsätze.


Sie regelt auf der Grundlage von § 10 LKatSG sowohl die Zahl der zur Verfügung stehenden als auch die strukturelle und personelle Gliederung der Einheiten des Katastrophenschutzdienstes.


Über die in dieser Verwaltungsvorschrift genannten Einheiten hinaus verfügen die mitwirkenden Einrichtungen und Organisationen in der Regel und oft auch fachdienstübergreifend über eine Vielzahl weiterer Ressourcen, auf die in einem Katastrophenfall ebenso zurückgegriffen werden kann.


Der Katastrophenschutzdienst wird aus nach Fachdiensten gegliederten Einheiten und Einrichtungen gebildet. Die in den Anlagen 1 bis 8 dargestellte Zahl der Einheiten, deren Mindestpersonalstärke sowie deren Zusammensetzung ist verbindlich. Damit soll die Planbarkeit von Einsätzen sowie die Versorgung und die Logistik der eingesetzten Einheiten gewährleistet werden.


Der Katastrophenschutzdienst gliedert sich in die Fachdienste


Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Gefahrenabwehr (Anlage 2),


Sanität und Betreuung (Anlage 3),


Wasserrettung (Anlage 4),


Bergrettung (Anlage 5),


Höhlenrettung (Anlage 6),


Retten mit Hunden (Anlage 7) und


Veterinär (Anlage 8).


1.4
Die Einheiten sind personell in Doppelbesetzung vorzuhalten. Die in den Übersichten dargestellten Mindestpersonalstärken geben jeweils die einfache Besetzung wieder. Die Stärkeangabe erfolgt nach dem Schema Führerin beziehungsweise Führer/Unterführerin beziehungsweise Unterführer/Mannschaften/Gesamtstärke.


1.5
Die Ausstattung der Einheiten wird von den Trägern der Katastrophenhilfe sowie von Land und Bund zur Verfügung gestellt. Neben der dargestellten technischen Ausstattung des Katastrophenschutzdienstes steht ergänzende Ausstattung der im Katastrophenschutz mitwirkenden Einrichtungen und Organisationen zur Verfügung.


1.6
Die aufgestellten Einheiten sind insbesondere auch für Katastrophenschutzeinsätze außerhalb der eigenen örtlichen Zuständigkeit konzipiert, wie zum Beispiel in anderen Stadt- und Landkreisen1, anderen Ländern2 und Staaten3.


1.7
Durch die in den Übersichten enthaltenen Schaubilder werden weder Hersteller noch Typen oder Einzelheiten der Ausstattung vorgegeben. Einsatztaktisch gleichwertige oder höherwertige Fahrzeuge, Geräte und Besetzung können unter Beibehaltung der angegebenen taktischen Stärken stets eingesetzt werden.


1.8
Die Einheiten werden nach Maßgabe dieser Verwaltungsvorschrift und der Anlagen eins bis acht durch die unteren Katastrophenschutzbehörden für ihren Zuständigkeitsbereich gegliedert und erfasst sowie an die höheren Katastrophenschutzbehörden gemeldet. Bei Einheiten, die kreisübergreifend aufgestellt werden, obliegt die Gliederung und Erfassung der hierfür zuständigen4 Katastrophenschutzbehörde. Die höheren Katastrophenschutzbehörden führen die gebildeten Einheiten jeweils auf Regierungsbezirksebene zusammen und unterrichten das Innenministerium.


1.9
Die Einsatzfähigkeit der Einheiten ist mindestens einmal pro Kalenderjahr in geeigneter Weise durch die zuständigen unteren Katastrophenschutzbehörden zu überprüfen. Das Ergebnis ist den höheren Katastrophenschutzbehörden mitzuteilen.


1.10
Die Einheiten innerhalb der Fachdienste sind modular aufgebaut. Das heißt, dass Teile der Einheiten auch eigenständig einsetzbar sein können (Module). Zudem ist es möglich, Einheiten um einzelne Module zu erweitern. So können beispielsweise bei einer Betreuungslage mehrere Module Betreuung unter einheitlicher Führung zusammenwirken, ohne die gesamte Einsatzeinheit aufrufen zu müssen.


1.11
Alarmierung und Anforderung


1.11.1
Regelfall


Die Alarmierung der in dieser Verwaltungsvorschrift aufgestellten Einheiten erfolgt im Regelfall durch die untere Katastrophenschutzbehörde, die sich hierzu der Integrierten Leitstelle bedienen kann. Die nach Nummer 1.8 vorgeplanten Einheiten sind zu diesem Zweck in der Alarm- und Ausrückeordnung bei der jeweils zuständigen Integrierten Leitstelle zu hinterlegen. Bei Einsätzen außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs ist das Benehmen mit der höheren Katastrophenschutzbehörde herzustellen. Erfolgt ausnahmsweise eine Alarmierung solcher Einheiten durch eine höhere Katastrophenschutzbehörde oder durch die oberste Katastrophenschutzbehörde, ist die zuständige untere Katastrophenschutzbehörde hiervon unverzüglich in Kenntnis zu setzen.


Bei Einheiten, die kreisübergreifend aufgestellt werden, liegt die Alarmierungszuständigkeit bei derjenigen unteren Katastrophenschutzbehörde, in deren Zuständigkeitsgebiet das Führungsfahrzeug seinen Standort hat.


1.11.2
Alarmierung von Kräften der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)


Die Alarmierung der örtlichen PSNV-Kräfte sowie lageabhängig die Anforderung von Unterstützungsleistungen durch die Landeszentralstelle PSNV erfolgen aufgrund einer Entscheidung der Einsatzleitung über die zuständige Integrierte Leitstelle.


1.11.3
Anforderung des THW


Die Anforderung des THW erfolgt in der Regel aufgrund einer Entscheidung der Einsatzleitung über die zuständige Integrierte Leitstelle.


1.11.4
Anforderung der Landespolizei


Die verfügbaren Fähigkeiten der Landespolizei sind im Bedarfsfall auf dem Dienstweg bei der obersten Katastrophenschutzbehörde abzufragen und anzufordern.


1.11.5
Anforderung der Bundespolizei


Die verfügbaren Fähigkeiten der Bundespolizei sind im Bedarfsfall auf dem Dienstweg bei der obersten Katastrophenschutzbehörde abzufragen und anzufordern. Die oberste Katastrophenschutzbehörde stellt den Kontakt zur Bundespolizei über das Lagezentrum der Landesregierung im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration her.


1.11.6
Anforderung der Bundeswehr


Die verfügbaren Fähigkeiten sind im Bedarfsfall von den Katastrophenschutzbehörden über die jeweiligen Verbindungskommandos zur Bundeswehr abzufragen und anzufordern.


Über die Anforderung der Bundeswehr und deren Hilfeleistung ist die oberste Katastrophenschutzbehörde auf dem Dienstweg unverzüglich zu unterrichten.


1.12
Übungen


Regelmäßige Übungen sind nach § 1 Absatz 1 Satz 1, § 2 Absatz 1 Nummer 7, § 8a Absatz 5 Satz 1 LKatSG rechtlich verpflichtend. Das Nähere wird in jährlich vom Innenministerium herausgegebenen Übungserlassen geregelt.


2
Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz


2.1
Träger des Fachdienstes


Die Gemeinden wirken mit ihren Gemeindefeuerwehren aufgrund von § 5 LKatSG im Brandschutz, bei der technischen Hilfe und bei Gefahrstoff- sowie Strahlenschutz- und Messeinsätzen mit allen Feuerwehrangehörigen sowie mit allen Fahrzeugen und Geräten, unter Berücksichtigung des örtlichen Grundschutzes, mit.


2.2
Aufgabe


Die besonderen Einheiten des Fachdienstes Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz unterstützen örtliche Einheiten bei der Führung sowie der Rettung, der Brandbekämpfung, insbesondere bei Wald- und Vegetationsbränden und der Herstellung von Wasserversorgungen über lange Förderstrecken. Sie leisten technische Hilfe größeren Umfangs, auch bei Hochwasserlagen. Sie unterstützen bei der Durchführung von Einsätzen mit Gefahrstoffen, stellen die von radiologischen, biologischen und chemischen Stoffen ausgehenden Gefahren fest und dekontaminieren Personen und Gegenstände, insbesondere Fahrzeuge.


2.3
Gliederung


Der Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz gliedert sich in die taktischen Einheiten


Führung der Führungsstufe C,


Führung der Führungsstufe D,


Zug Brandbekämpfung,


Zug Wasserförderung Schlauchwagen,


Zug Wasserförderung Abrollbehälter Wasserförderung,


Zug Technische Hilfe,


Zug Hochwasser,


Zug Gefahrstoff,


Zug Messen,


Platz Dekontamination von Verletzten (Dekon V) – Teileinheit Feuerwehr,


Platz Dekontamination von Personal (Dekon P) und


Platz Dekontamination von Gegenständen (Dekon G).


2.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 2.


Die jeweiligen Einheiten können anlassbezogen, in der Regel aufgrund einer entsprechenden Entscheidung der anfordernden Stelle, durch weitere Fahrzeuge und Ausstattungen, wie beispielsweise Drehleitern, Kranwagen, Tanklöschfahrzeuge, Abrollbehälter und Mehrzweckboote ergänzt werden.


2.5
Besondere Einsatzlagen


2.5.1
Messeinsätze nach kerntechnischen Unfällen


Die CBRN-Erkundungskraftwagen sind auch als eigenständige Einheiten im Messeinsatz, zum Beispiel bei kerntechnischen Unfällen, vorgesehen (Strahlenspürtrupps).


2.5.2
Einsatz der Analytischen Task Force (ATF) Mannheim


Die Bewältigung von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Lagen im Zivil- und Katastrophenschutz erfordert abgestufte Fähigkeiten. Die Feuerwehr Mannheim unterhält als Spezialressource des Bundes eine ATF zur Schnellanalytik und Beratung in CBRN-Lagen. Diese steht auch für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Die ATF setzt sich aus hoch spezialisierten mobilen Einsatzkräften zusammen, deren Fähigkeiten auf dem Gebiet der CBRN-Analytik und -Beratung über die üblicherweise vorhandenen Möglichkeiten der Feuerwehren hinausgehen.5 Die Anforderung der ATF erfolgt aufgrund einer Entscheidung der Einsatzleitung über die zuständige Integrierte Leitstelle. Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist auf dem Dienstweg über die Einsätze der ATF zu unterrichten.


2.6
Waldbrandbekämpfung


Die Züge Brandbekämpfung sind insbesondere auch zur Waldbrandbekämpfung einsetzbar.


Zur Unterstützung der bodengebundenen Löschmaßnahmen aus der Luft kann auf Ressourcen der Bundeswehr6 und der Bundespolizei zurückgegriffen werden.


Die Ressourcen werden von der Bundeswehr und der Bundespolizei auch für Einsätze außerhalb des Landesgebietes vorgehalten und stehen deshalb nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Die Amtshilfe erfolgt gemäß dem Verfahren nach Nummer 1.11.5 (Bundespolizei) beziehungsweise 11.1.6 (Bundeswehr).


Darüber hinaus können Unterstützungskräfte für die Waldbrandbekämpfung, auch aus der Luft, aus dem europäischen Ausland im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens7 auf dem Dienstweg über die oberste Katastrophenschutzbehörde angefordert werden.


2.7
Mobile Einsatz-Führungsunterstützung in Baden-Württemberg (MoFüSt)


Die Mobile Einsatz-Führungsunterstützung (MoFüSt) verfolgt das Ziel, dem örtlich verantwortlichen Einsatzleiter qualifizierte personelle und technische Unterstützung für eine Einsatzleitung in angemessener Zeit zur Verfügung zu stellen. Dabei kann die MoFüSt, je nach Anforderung, die bestehende Einsatzleitung


personell ergänzen,


nachgeordnete Einsatzführungsaufgaben, beispielsweise Einsatzabschnitte, gegebenenfalls selbständig übernehmen oder


im Auftrag umfassende Einsatzführungsaufgaben übernehmen, die eine autarke stabsmäßig organisierte Führungsstruktur erforderlich machen.


Die MoFüSt ist so angelegt, dass sie sich in die örtlichen Führungsstrukturen kollegial und kooperativ einfügt. Die administrativ-organisatorische und die grundsätzliche operativ-taktische Verantwortung der anfordernden Stelle bleiben unberührt.


3
Fachdienst Sanität und Betreuung


3.1
Träger des Fachdienstes


Nach § 9 Absatz 1 LKatSG wirken juristische Personen des öffentlichen Rechts und vom Innenministerium anerkannte private Organisationen mit ihren Kräften, die zur Katastrophenbekämpfung allgemein geeignet sind, nach Maßgabe ihrer Bereitschaftserklärung im Katastrophenschutz mit. Träger der Katastrophenhilfe nach § 9 Absatz 1 LKatSG im Fachdienst Sanität und Betreuung sind der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e.V., das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Baden-Württemberg e.V., das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Badisches Rotes Kreuz e.V., die DRF Luftrettung gemeinnützige AG, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Baden-Württemberg, der Malteser Hilfsdienst e.V. Erzdiözese Freiburg und der Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Rottenburg-Stuttgart.


3.2
Aufgabe


Der Fachdienst Sanität und Betreuung rettet mit seinem Modul Sanität Verletzte und Kranke, versorgt sie medizinisch/sanitätsdienstlich und transportiert sie mit seinem Modul Transport und gegebenenfalls unter Hinzuziehung des Luftkrankentransporttrupps boden- und luftgebunden. Er betreut und verpflegt mit seinem Modul Betreuung unverletzt Betroffene und sorgt für deren vorübergehende Unterbringung. Bei Bedarf versorgt und betreut er eingesetzte Kräfte, auch anderer Fachdienste.


3.3
Gliederung


Der Fachdienst Sanität und Betreuung gliedert sich in die taktischen Einheiten


Führung der Führungsstufe C,


Einsatzeinheit Sanität und Betreuung,


Platz Dekontamination von Verletzten (Dekon V) – Teileinheit Sanität und


Luftkrankentransporttrupp.


3.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 3.


Neben den in Anlage 3 aufgeführten Einheiten steht zur Verstärkung des Fachdienstes insbesondere folgende Sonderausstattung zur Verfügung:


ein Großraumrettungswagen (GRTW) am Standort Stuttgart,


ein Abrollbehälter Medizintechnik (AB MedTech) am Standort Stuttgart,


drei Abrollbehälter Massenanfall von Verletzten 25 (AB ManV25 plus) an den Standorten Freiburg, Tuttlingen und Ulm,


vier Abrollbehälter Massenanfall von Verletzten 50 (AB ManV50) an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Ravensburg,


vier Einheiten Überregionales Kreisauskunftsbüro an den Standorten Stuttgart, Heidelberg, Freiburg und Balingen und


eine Unterstützungseinheit Sonderlagen Hochschwarzwald, die in Stärke und Gliederung einer Einsatzeinheit des Fachdienstes Sanität und Betreuung entspricht.


3.5
Besondere Einsatzlagen


3.5.1
Einsatz der Abrollbehälter Massenanfall von Verletzten (AB ManV)


Bei der Einplanung der AB ManV ist der unterschiedliche taktische und technische Einsatzwert gegenüber den Einsatzeinheiten zu beachten. Die AB ManV können anlassbezogen mit dem entsprechend erforderlichen Bedienpersonal des Moduls Sanität der Einsatzeinheit Sanität und Betreuung zum Aufbau von Behandlungsplätzen eingesetzt werden und dienen auch der Erhöhung der Durchhaltefähigkeit bei länger andauernden Einsätzen.


3.5.2
Einsatz der Medizinischen Task Forces (MTF)


Der Bund ergänzt für Zwecke des Zivilschutzes den Sanitätsdienst der Länder durch Ausstattung und Ausbildung für die Aufstellung einer interoperablen, bundeseinheitlichen Sanitätseinheit. In Baden-Württemberg werden fünf MTF (Nummern 42–46) gebildet.8 Das Nähere wird durch Umsetzungserlass des Innenministeriums geregelt.


3.5.3
SAR-Hubschrauber der Bundeswehr


Zur Unterstützung beim Luftkrankentransport kann subsidiär auf die auf dem Heeresflugplatz Niederstetten stationierten SAR-Hubschrauber9 der Bundeswehr zurückgegriffen werden. Die Amtshilfe der Bundeswehr erfolgt gemäß dem unter Nummer 1.11.6 vorgesehenen Verfahren.


4
Fachdienst Wasserrettung10


4.1
Träger des Fachdienstes


Nach § 9 Absatz 1 LKatSG wirken juristische Personen des öffentlichen Rechts und vom Innenministerium anerkannte private Organisationen mit ihren Kräften, die zur Katastrophenbekämpfung allgemein geeignet sind, nach Maßgabe ihrer Bereitschaftserklärung im Katastrophenschutz mit. Träger der Katastrophenhilfe nach § 9 Absatz 1 LKatSG im Fachdienst Wasserrettung sind die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Landesverband Baden e.V. und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Landesverband Württemberg e.V..


4.2
Aufgabe


Der Fachdienst Wasserrettung rettet, sichert und evakuiert Personen bei Einsatzlagen im Zusammenhang mit Gewässern und Örtlichkeiten nach Starkregen- und Hochwasserereignissen mit Personengefährdung durch Wasser. Er leistet anderen Fachdiensten bei diesen Einsatzlagen technische Unterstützung.


4.3
Gliederung


Der Fachdienst Wasserrettung gliedert sich in Wasserrettungszüge.


Die Wasserrettungszüge werden in der Regel kreisübergreifend zusammengestellt. Federführend ist die untere Katastrophenschutzbehörde, in deren Zuständigkeitsbereich das Führungsfahrzeug nach Anlage 4 des jeweiligen Wasserrettungszuges seinen Sitz hat.


Unabhängig davon werden die jeweiligen taktischen Einheiten von der für den einzelnen Standort zuständigen unteren Katastrophenschutzbehörde verwaltet.


4.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 4.


Hinzu kommen bedarfsgerecht Gerätewagen, welche den Wasserrettungszügen zu Transportzwecken dienen. Darüber hinaus können die Wasserrettungszüge je nach Schadenlage durch weitere Einheiten wie Verbandsführung, Strömungsrettung, Hochwasser- und Mehrzweckboote, Tauchen, Sanität und Technik ergänzt werden.


5
Fachdienst Bergrettung


5.1
Träger des Fachdienstes


Nach § 9 Absatz 1 LKatSG wirken juristische Personen des öffentlichen Rechts und vom Innenministerium anerkannte private Organisationen mit ihren Kräften, die zur Katastrophenbekämpfung allgemein geeignet sind, nach Maßgabe ihrer Bereitschaftserklärung im Katastrophenschutz mit. Träger der Katastrophenhilfe nach § 9 Absatz 1 LKatSG im Fachdienst Bergrettung sind die Bergwacht Schwarzwald e.V. und das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Baden-Württemberg e.V. – Bergwacht Württemberg.


5.2.
Aufgabe


Der Fachdienst Bergrettung rettet Verletzte und Kranke oder evakuiert sonstige Betroffene abseits befestigter Wege und Straßen sowie aus zeitweise oder permanent unzugänglichen Gebieten. Er leistet eine medizinische Erstversorgung und transportiert oder begleitet die Betroffenen aus dem Gelände. Außerdem unterstützt der Fachdienst Bergrettung bei der Lageerkundung und Lagedarstellung in schwer oder nicht zu erreichenden Gebieten.


5.3
Gliederung


Der Fachdienst Bergrettung gliedert sich in Bergrettungszüge.


Die Bergrettungszüge werden in der Regel kreisübergreifend zusammengestellt. Federführend ist die untere Katastrophenschutzbehörde, in deren Zuständigkeitsbereich das Führungsfahrzeug nach Anlage 5 des jeweiligen Bergrettungszuges seinen Sitz hat.


5.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 5.


Darüber hinaus besteht die Option, dass ein Polizeihubschrauber des Landes mit Winde den Fachdienst Bergrettung unterstützt. Die Anfrage, ob ein Polizeihubschrauber mit Rettungswinde zur Unterstützung der Bergwachten zur Verfügung steht, erfolgt im Bedarfsfall auf dem Dienstweg bei der obersten Katastrophenschutzbehörde.11


6
Fachdienst Höhlenrettung


6.1
Träger des Fachdienstes


Nach § 9 Absatz 1 LKatSG wirken juristische Personen des öffentlichen Rechts und vom Innenministerium anerkannte private Organisationen mit ihren Kräften, die zur Katastrophenbekämpfung allgemein geeignet sind, nach Maßgabe ihrer Bereitschaftserklärung im Katastrophenschutz mit. Träger der Katastrophenhilfe nach § 9 Absatz 1 LKatSG im Fachdienst Höhlenrettung ist der Malteser Hilfsdienst e.V. in Kooperation mit der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V..


6.2.
Aufgabe


Der Fachdienst Höhlenrettung rettet Verletzte und Kranke oder evakuiert sonstige Betroffene aus Höhlen und sonstigen unterirdischen Hohlräumen. Er leistet eine medizinische Erstversorgung und transportiert oder begleitet die Betroffenen aus Höhlen und interirdischen Hohlräumen.


6.3
Gliederung


Der Fachdienst Höhlenrettung gliedert sich in Höhlenrettungseinheiten.


6.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 6.


7
Fachdienst Retten mit Hunden


7.1
Träger des Fachdienstes


Nach § 9 Absatz 1 LKatSG wirken juristische Personen des öffentlichen Rechts und vom Innenministerium anerkannte private Organisationen mit ihren Kräften, die zur Katastrophenbekämpfung allgemein geeignet sind, nach Maßgabe ihrer Bereitschaftserklärung im Katastrophenschutz, mit. Träger der Katastrophenhilfe nach § 9 Absatz. 1 LKatSG im Fachdienst Retten mit Hunden ist der Bundesverband Rettungshunde e.V.. Auch andere Mitwirkende verfügen über entsprechende Ressourcen, auf die im Katastrophenfall zurückgegriffen werden kann.


7.2
Aufgabe


Der Fachdienst Retten mit Hunden ortet verschüttete Menschen und sucht vermisste Menschen im Gelände. Der Einsatz des Fachdienstes Retten mit Hunden kommt insbesondere bei der Flächensuche in unwegsamem Gelände oder in großen Waldflächen und der Trümmersuche (Suche von verschütteten Personen mittels der biologischen und technischen Ortung) in Betracht.


7.3
Gliederung


Der Fachdienst Retten mit Hunden gliedert sich in Rettungshundestaffeln.


7.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 7.


8
Fachdienst Veterinär


8.1
Träger des Fachdienstes


Träger des Fachdienstes sind die unteren Katastrophenschutzbehörden der Stadt Freiburg sowie bei den Landratsämtern Ravensburg und Schwäbisch Hall.


8.2
Aufgabe


Der Fachdienst Veterinär verhindert, vermindert und beseitigt Schäden, die bei Katastrophen an Tieren, Lebensmitteln tierischer Herkunft, Futtermitteln und Tränkwasser auftreten. Der Fachdienst Veterinär wirkt bei der Bergung, der Dekontamination, dem Transport, der Tötung von Tieren und der Tierkörperbeseitigung mit. Ferner unterstützt der Fachdienst Veterinär die Veterinärbehörden bei der Bekämpfung von anzeigepflichtigen Tierseuchen beziehungsweise Tierkrankheiten.


8.3
Gliederung


Die Veterinärzüge werden als Regieeinheiten aufgestellt und betrieben.


8.4
Ausstattung


Die Ausstattung ergibt sich aus Anlage 8.


Der Fachdienst Veterinär wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ausgestattet und fachlich betreut.


Der Fachdienst Veterinär unterhält ein zentrales Materiallager zur unmittelbaren Ausstattung der Veterinärzüge sowie der Veterinärbehörden bei Katastrophen im Veterinärbereich, insbesondere für den Tierseuchenfall. Die Verwaltung des Zentrallagers wird durch das Landratsamt Ravensburg gewährleistet, die Betreuung obliegt dem Veterinärzug Ravensburg. Das Landratsamt wird bei dieser Aufgabe fachlich von der Task Force Tierseuchenbekämpfung des Landes Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Tübingen unterstützt.


Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz erstattet den kommunalen Rechtsträgern der unteren Tiergesundheitsbehörden nach § 52 Absatz 2 Satz 2 Nummer 4 der Landkreisordnung (LKrO) – für Stadtkreise analog § 52 LKrO – auf Antrag mittelbare Sachkosten für die Tierseuchenbekämpfung; sonstige oder pauschalierte Kostenerstattungen werden geleistet, soweit dies in einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem betroffenen kommunalen Rechtsträger einer unteren Tiergesundheitsbehörde12 ausdrücklich geregelt ist.


9
Sonstige Ressourcen


9.1
Einsatz von Notfallstationen


Zum Aufbau und Betrieb von Notfallstationen für radiologische und chemische Lagen stehen insgesamt elf Abrollbehälter (AB Notfallstation) an den Standorten Überlingen, Blaustein, Pforzheim, Lahr, Kornwestheim, Backnang, Hüfingen, Eggenstein-Leopoldshafen, Mosbach-Neckarelz, Crailsheim und Esslingen zur Verfügung.13


9.2
Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)


9.2.1
Aufgabe


In der PSNV wirken speziell ausgebildete Kräfte der Hilfsorganisationen sowie Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger der evangelischen und katholischen Kirchen mit.


Die Kräfte der PSNV leisten von einem schweren Unglück Betroffenen sowie ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften nach belastenden Ereignissen psychosoziale Betreuung.


9.2.2
Gliederung


PSNV-Teams sind flächendeckend in den Stadt- und Landkreisen etabliert. Zur Gewährleistung einer behörden-, religionsgemeinschaften- und organisationsübergreifenden Zusammenarbeit sowie der Zusammenführung und Abstimmung aller vorhandenen Aktivitäten in der PSNV ist an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg die Landeszentralstelle PSNV angesiedelt. Sie ist Kompetenzstützpunkt für die PSNV im Land.


9.3
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk


9.3.1
Aufgabe


Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk leistet technische Hilfe bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes auf Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen.


9.3.2
Ausstattung


Die verfügbaren Fähigkeiten und Einheiten sind jeweils dem aktuellen Katalog »Einsatzoptionen des THW« zu entnehmen.


9.4
Landespolizei


9.4.1
Aufgabe


Die Landespolizei kann bei Katastrophen Hilfe leisten.


9.4.2
Ausstattung


Fähigkeiten und Einheiten können auf dem Dienstweg bei der obersten Katastrophenschutzbehörde angefragt werden.


9.5
Bundespolizei


9.5.1
Aufgabe


Die Bundespolizei kann den Maßgaben der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums des Innern über die Verwendung der Bundespolizei bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Unglücksfall sowie zur Hilfe im Notfall entsprechend Katastrophenhilfe leisten.


9.5.2
Ausstattung


Fähigkeiten und Einheiten können auf dem Dienstweg bei der obersten Katastrophenschutzbehörde angefragt werden.


9.6
Bundeswehr


9.5.1
Aufgabe


Die Bundeswehr leistet subsidiär mit verfügbaren Ressourcen auf Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen Amtshilfe in Form technisch-logistischer Unterstützung.


9.5.2
Ausstattung


Fähigkeiten und Einheiten können bei den jeweiligen Verbindungskommandos angefragt werden.


9.7
Private Organisationen


Neben den nach § 9 Absatz 1 LKatSG im Katastrophenschutz Mitwirkenden stehen weitere private Organisationen mit für den Katastrophenschutz spezifischen Kompetenzen und Potenzial entsprechend ihrem jeweiligen Leistungsspektrum zur Verfügung, zum Beispiel im Bereich der Waldbrandbekämpfung @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V.. Deren Unterstützungsleistungen können auf der Grundlage der §§ 25 ff. LKatSG in Anspruch genommen werden. Eine aktuelle Übersicht solcher landesweit verfügbaren Ressourcen findet sich in der Elektronischen Lagedarstellung Bevölkerungsschutz.


10
Schlussbestimmungen


Diese Verwaltungsvorschrift tritt am 1. November 2019 in Kraft und mit Ablauf des 31. Oktober 2026 außer Kraft.

Anlage 1: Stärke und Gliederung des Katastrophenschutzdienstes in Baden-Württemberg



Anlage 1: Stärke und Gliederung des Katastrophenschutzdienstes in Baden-Württemberg

Anlage 2: Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz



Anlage 2: Fachdienst Brandschutz, Technische Hilfe, CBRN-Schutz

Anlage 3: Fachdienst Sanität und Betreuung



Anlage 3: Fachdienst Sanität und Betreuung

Anlage 4: Fachdienst Wasserrettung



Anlage 4: Fachdienst Wasserrettung

Anlage 5: Fachdienst Bergrettung



Anlage 5: Fachdienst Bergrettung

Anlage 6: Fachdienst Höhlenrettung



Anlage 6: Fachdienst Höhlenrettung

Anlage 7: Fachdienst Retten mit Hunden



Anlage 7: Fachdienst Retten mit Hunden

Anlage 8: Fachdienst Veterinär



Anlage 8: Fachdienst Veterinär