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juris-Abkürzung:FFeuerwFBerV BW 2
Fassung vom:23.10.2012
Gültig ab:01.12.2012
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:92
Verordnung der Landesregierung
und des Verkehrsministeriums über Fahrberechtigungen
zum Führen von Einsatzfahrzeugen für die ehrenamtlich tätigen Angehörigen
der Freiwilligen Feuerwehren, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste,
des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes
(Zweite Fahrberechtigungsverordnung)
Vom 23. Oktober 2012

Anlage 4

(zu § 3 Absatz 1 Satz 3)

Inhalt und Umfang der praktischen Prüfung,
Anforderungen an das Prüfungsfahrzeug

1.

Prüfungsinhalt

Die Prüfung setzt sich wie folgt zusammen:

1.1

Grundfahraufgaben

-

Rückwärtsfahren und Rangieren

-

Fahren nach rechts rückwärts unter Ausnutzung einer Einmündung, Kreuzung oder Einfahrt

-

Rückwärtsfahren in eine Parklücke (längs und quer)

1.2

Prüfungsfahrt

Der Prüfling muss fähig sein, selbständig das Fahrzeug auch in schwierigen Verkehrssituationen verkehrsgerecht und sicher zu führen. Die Fahrweise soll vorausschauend und dem jeweiligen Verkehrsfluss angepasst sein. Der Prüfling soll zeigen, dass er oder sie Gefahrensituationen im Straßenverkehr erkennt und erforderliche Gegenmaßnahmen einleiten kann.

1.3

Soweit die Fahrberechtigung auch Fahrzeugkombinationen umfassen soll, ist die Prüfungsfahrt nach Nummer 1.2 insgesamt mit einer Fahrzeugkombination gemäß den Anforderungen der Nummer 4 in Verbindung mit Anlage 2 Nummer 3.3 durchzuführen.

Für die Fahrberechtigung mit Fahrzeugkombinationen ist zusätzlich zu Nummer 1.1 folgende Grundfahraufgabe zu absolvieren:

-

Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links

2.

Prüfungsdauer

2.1

Die Prüfungsdauer beträgt mindestens 60 Minuten, davon reine Fahrzeit mindestens 45 Minuten, sofern der Prüfling nicht schon vorher gezeigt hat, dass er oder sie den Anforderungen der Prüfung nicht gewachsen ist.

2.2

Soweit die Fahrberechtigung auch Fahrzeugkombinationen umfassen soll, beträgt die zusätzliche Prüfungsdauer unter Berücksichtigung der in Nummer 1.3 genannten Grundfahraufgabe und unter Berücksichtigung einer verlängerten Prüfungsfahrt mindestens 15 Minuten.

3.

Bewertung der Prüfung

3.1

Zum Nichtbestehen der Prüfung führen:

-

erhebliche Fehler,

-

die Wiederholung von Einzelfehlern oder

-

die Häufung von verschiedenen Fehlern, die als Einzelfehler noch nicht zum Nichtbestehen führen.

3.2

Vorzeitige Beendigung der Prüfungsfahrt

Die Prüfungsfahrt soll beendet werden, sobald sich herausstellt, dass der Prüfling den Anforderungen der Prüfung nicht gerecht wird.

3.3

Nichtbestehen der Prüfung

Hat der Prüfling die Prüfung nicht bestanden, so ist er oder sie bei Beendigung der Prüfung unter Benennung der Gründe hierfür von der Prüfperson zu unterrichten.

4.

Anforderungen an das Prüfungsfahrzeug

Das Prüfungsfahrzeug muss den Anforderungen nach Anlage 2 Nummer 3 entsprechen. Weiterhin muss das Prüfungsfahrzeug über mindestens drei Sitzplätze für

-

den Prüfling,

-

die ausbildungsberechtigte Person und

-

die Prüfperson

verfügen.

Es muss gewährleistet sein, dass die Prüfperson alle für den Ablauf der praktischen Prüfung wichtigen Verkehrsvorgänge beobachten kann.


 


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