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Amtliche Abkürzung:APrOFL
Fassung vom:17.12.2015 Fassungen
Gültig ab:01.01.2016
Gültig bis:31.12.2024
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung
von Fachlehrkräften für musisch-technische Fächer an Pädagogischen Fachseminaren
(APrOFL)
Vom 15. Dezember 2006

§ 9

Ausbildungsverhältnis

(1) Wer als zugelassene Bewerberin oder zugelassener Bewerber die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, wird vom Regierungspräsidium unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zur Fachlehreranwärterin oder zum Fachlehreranwärter ernannt. Ansonsten wird in ein öffentlich-rechtliches Ausbildungsverhältnis übernommen.

(2) Das Beamtenverhältnis oder öffentlich-rechtliche Ausbildungsverhältnis (Ausbildungsverhältnis) endet mit dem Ende der Ausbildung. Ferner endet es, wenn ein Leistungsnachweis in einem Ausbildungsbereich (§ 16) auch nach Wiederholung nicht erbracht wurde oder als nicht erbracht gilt, oder die Abschlussprüfung auch nach Wiederholung nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt. In diesen Fällen erlischt der Prüfungsanspruch für dieses Lehramt.

(3) Der Anwärter soll entlassen werden,

1.

wenn er sich in solchem Maße als ungeeignet erwiesen hat, dass er nicht länger ausgebildet oder im Unterricht verwendet werden kann,

2.

das Ausbildungsverhältnis krankheitsbedingt um ein Unterrichtshalbjahr verlängert und nicht wieder angetreten wurde oder wenn es um mehr als diese Zeit verlängert werden müsste; gleiches gilt, wenn während einer solchen Zeitspanne wegen häufiger Erkrankungen eine geregelte Ausbildung nicht möglich war oder dies bereits vor ihrem Ablauf absehbar ist; der Anspruch auf Fortsetzung der Ausbildung binnen vier Jahren und der Prüfungsanspruch gehen durch diese Entlassung nicht verloren; vor Wiederaufnahme des Dienstes ist ein ärztliches Zeugnis im Sinne vor § 2 Abs. 1 Nr. 4 vorzulegen,

3.

wenn die Nachweise nach § 2 Abs. 2 nicht bis spätestens zu Beginn des dritten Unterrichtshalbjahres vorliegen,

4.

ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt.


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