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Amtliche Abkürzung:APrORpfl
Fassung vom:27.07.2011
Gültig ab:12.08.2011
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2030-224
Verordnung des Justizministeriums über die
Ausbildung und Prüfung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger
(APrORpfl)
Vom 27. Juli 2011

§ 5
Studium

(1) Das Studium I und II (Studium) findet an der Fachhochschule statt.

(2) Im Studium werden auf wissenschaftlicher Grundlage die für die Berufspraxis erforderlichen Rechtskenntnisse vermittelt und die jeweiligen Praxisbezüge aufgezeigt und veranschaulicht. In Verbindung damit sollen das soziale, wirtschaftliche und rechtspolitische Verständnis geweckt und der allgemeine Bildungsstand gefördert werden.

(3) Das Studium I beginnt mit einer zehntägigen Einführungsveranstaltung. Die beiden ersten Tage der Einführungsveranstaltung werden bei einem Gericht im Bezirk der Einstellungsbehörde durchgeführt und dienen im Wesentlichen der Ableistung des Diensteides bei Dienstantritt und der Vermittlung verwaltungsorganisatorischer Grundlagen. Die weitere Einführungsveranstaltung, in der den Anwärterinnen und Anwärtern insbesondere die für das Verständnis der weiteren Lehrveranstaltungen erforderlichen rechtlichen und methodischen Grundlagen vermittelt werden, findet an der Fachhochschule statt.

(4) Auf Vorschlag der Fachhochschule erlässt das Justizministerium im Benehmen mit der Fachhochschule und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst für das Studium einen modular aufgebauten Studienplan, in dem Anzahl, Dauer und Gegenstand der Lehrveranstaltungen sowie der Leistungsnachweise bestimmt werden. Die zur Ausführung des Studienplans von der Fachhochschule erstellten Beschreibungen der einzelnen Module bedürfen der Genehmigung des Justizministeriums.

(5) Die nach Maßgabe des Studienplans erbrachten Leistungsnachweise sind mit einer Note und Punktzahl nach § 15 zu bewerten. § 14 Absatz 4 und 5, § 25 Absatz 1, 2 und 4 sowie § 26 sind entsprechend anwendbar. Über diesbezügliche Maßnahmen entscheidet die Rektorin oder der Rektor der Fachhochschule, ein Ausschluss von weiteren Leistungsnachweisen kann nicht ausgesprochen werden.

(6) Die Anwärterinnen und Anwärter sind verpflichtet, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten durch Selbststudium laufend zu ergänzen und zu vervollkommnen. Bei der Aufstellung des Studienplans ist darauf zu achten, dass hinreichend Zeit zum Selbststudium bleibt.

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