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Amtliche Abkürzung:BGB
Fassung vom:17.12.2008 Fassungen
Gültig ab:01.09.2009
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 400-2
Bürgerliches Gesetzbuch
 
§ 1684 Umgang des Kindes mit den Eltern
(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
(2) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.
(3) Das Familiengericht kann über den Umfang des Umgangsrechts entscheiden und seine Ausübung, auch gegenüber Dritten, näher regeln. Es kann die Beteiligten durch Anordnungen zur Erfüllung der in Absatz 2 geregelten Pflicht anhalten. Wird die Pflicht nach Absatz 2 dauerhaft oder wiederholt erheblich verletzt, kann das Familiengericht auch eine Pflegschaft für die Durchführung des Umgangs anordnen (Umgangspflegschaft). Die Umgangspflegschaft umfasst das Recht, die Herausgabe des Kindes zur Durchführung des Umgangs zu verlangen und für die Dauer des Umgangs dessen Aufenthalt zu bestimmen. Die Anordnung ist zu befristen. Für den Ersatz von Aufwendungen und die Vergütung des Umgangspflegers gilt § 277 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend.
(4) Das Familiengericht kann das Umgangsrecht oder den Vollzug früherer Entscheidungen über das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Eine Entscheidung, die das Umgangsrecht oder seinen Vollzug für längere Zeit oder auf Dauer einschränkt oder ausschließt, kann nur ergehen, wenn andernfalls das Wohl des Kindes gefährdet wäre. Das Familiengericht kann insbesondere anordnen, dass der Umgang nur stattfinden darf, wenn ein mitwirkungsbereiter Dritter anwesend ist. Dritter kann auch ein Träger der Jugendhilfe oder ein Verein sein; dieser bestimmt dann jeweils, welche Einzelperson die Aufgabe wahrnimmt.

Fußnoten ausblendenFußnoten

§ 1684: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42
§ 1684 Abs. 3 Satz 3 bis 6: Eingef. durch Art. 50 Nr. 28 nach Maßgabe d. Art. 111 G v. 17.12.2008 I 2586 mWv 1.9.2009

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§ 1684 BGB wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden§ 1684 BGB wird von folgenden Dokumenten zitiert

§ 14 RPflG, gültig ab 22.07.2017
§ 18 SGB 8, gültig ab 01.01.2014
§ 1686a BGB, gültig ab 13.07.2013
§ 14 RPflG, gültig ab 13.07.2013 bis 21.07.2017
§ 14 RPflG, gültig ab 19.05.2013 bis 12.07.2013
§ 18 SGB 8, gültig ab 19.05.2013 bis 31.12.2013
§ 14 RPflG, gültig ab 01.01.2013 bis (gegenstandslos)
§ 14 RPflG, gültig ab 01.01.2013 bis 18.05.2013
§ 18 SGB 8, gültig ab 01.01.2012 bis 18.05.2013
§ 1685 BGB, gültig ab 01.09.2009
§ 14 RPflG, gültig ab 01.09.2009 bis 31.12.2012
§ 14 RPflG, gültig ab 01.01.2009 bis 31.08.2009
§ 49a FGG, gültig ab 01.04.2008 bis 31.08.2009
§ 94 KostO, gültig ab 01.04.2008 bis 31.08.2009
§ 18 SGB 8, gültig ab 01.01.2007 bis 31.12.2011
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§ 18 SGB 8, gültig ab 01.10.2005 bis 31.12.2006
§ 23b GVG, gültig ab 01.03.2005 bis 31.08.2009
§ 94 KostO, gültig ab 01.03.2005 bis 31.03.2008
§ 14 RPflG, gültig ab 01.03.2005 bis 31.12.2008
§ 14 RPflG, gültig ab 01.01.2005 bis 28.02.2005
§ 1685 BGB, gültig ab 30.04.2004 bis 31.08.2009
§ 49a FGG, gültig ab 31.12.2003 bis 31.03.2008
§ 14 RPflG, gültig ab 31.12.2003 bis 31.12.2004
§ 49a FGG, gültig ab 01.01.2002 bis 30.12.2003
§ 1685 BGB, gültig ab 01.01.2002 bis (gegenstandslos)
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§ 23b GVG, gültig ab 01.08.2001 bis (gegenstandslos)
§ 23b GVG, gültig ab 01.08.2001 bis 31.12.2001
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§ 49a FGG, gültig ab 01.07.1998 bis (gegenstandslos)
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§ 1685 BGB, gültig ab 01.07.1998 bis 31.07.2001
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