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Amtliche Abkürzung:StBerG
Fassung vom:26.06.2013 Fassungen
Gültig ab:30.06.2013
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 610-10
Steuerberatungsgesetz
 
§ 4 Befugnis zu beschränkter Hilfeleistung in Steuersachen
Zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen sind ferner befugt:
1.
Notare im Rahmen ihrer Befugnisse nach der Bundesnotarordnung,
2.
Patentanwälte und Patentanwaltsgesellschaften im Rahmen ihrer Befugnisse nach der Patentanwaltsordnung,
3.
Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie die überörtlichen Prüfungseinrichtungen für Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts im Rahmen ihrer Zuständigkeit,
4.
Verwahrer und Verwalter fremden oder zu treuen Händen oder zu Sicherungszwecken übereigneten Vermögens, soweit sie hinsichtlich dieses Vermögens Hilfe in Steuersachen leisten,
5.
Unternehmer, die ein Handelsgewerbe betreiben, soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Geschäft, das zu ihrem Handelsgewerbe gehört, ihren Kunden Hilfe in Steuersachen leisten,
6.
genossenschaftliche Prüfungs- und Spitzenverbände und genossenschaftliche Treuhandstellen, soweit sie im Rahmen ihres Aufgabenbereichs den Mitgliedern der Prüfungs- und Spitzenverbände Hilfe in Steuersachen leisten,
7.
als Berufsvertretung oder auf ähnlicher Grundlage gebildete Vereinigungen, soweit sie im Rahmen ihres Aufgabenbereichs ihren Mitgliedern Hilfe in Steuersachen leisten; § 95 des Bundesvertriebenengesetzes bleibt unberührt,
8.
als Berufsvertretung oder auf ähnlicher Grundlage gebildete Vereine von Land- und Forstwirten, zu deren satzungsmäßiger Aufgabe die Hilfeleistung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe im Sinne des Bewertungsgesetzes gehört, soweit sie diese Hilfe durch Personen leisten, die berechtigt sind, die Bezeichnung "Landwirtschaftliche Buchstelle" zu führen, und die Hilfe nicht die Ermittlung der Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb betrifft, es sei denn, daß es sich hierbei um Nebeneinkünfte handelt, die üblicherweise bei Landwirten vorkommen,
9.
a)
Speditionsunternehmen, soweit sie Hilfe in Eingangsabgabensachen oder bei der verbrauchsteuerlichen Behandlung von Waren im Warenverkehr mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union leisten,
b)
sonstige gewerbliche Unternehmen, soweit sie im Zusammenhang mit der Zollbehandlung Hilfe in Eingangsabgabensachen leisten,
c)
die in den Buchstaben a und b genannten Unternehmen, soweit sie für Unternehmer im Sinne des § 22a des Umsatzsteuergesetzes Hilfe in Steuersachen nach § 22b des Umsatzsteuergesetzes leisten und im Geltungsbereich dieses Gesetzes ansässig sind, nicht Kleinunternehmer im Sinne des § 19 des Umsatzsteuergesetzes und nicht von der Fiskalvertretung nach § 22e des Umsatzsteuergesetzes ausgeschlossen sind,
10.
Arbeitgeber, soweit sie für ihre Arbeitnehmer Hilfe bei lohnsteuerlichen Sachverhalten oder bei Sachverhalten des Familienleistungsausgleichs im Sinne des Einkommensteuergesetzes leisten,
11.
Lohnsteuerhilfevereine, soweit sie für ihre Mitglieder Hilfe in Steuersachen leisten, wenn diese
a)
Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, sonstige Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen (§ 22 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes), Einkünfte aus Unterhaltsleistungen (§ 22 Nr. 1a des Einkommensteuergesetzes) oder Einkünfte aus Leistungen nach § 22 Nr. 5 des Einkommensteuergesetzes erzielen,
b)
keine Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit erzielen oder umsatzsteuerpflichtige Umsätze ausführen, es sei denn, die den Einkünften zugrunde liegenden Einnahmen sind nach § 3 Nr. 12, 26 oder 26a des Einkommensteuergesetzes in voller Höhe steuerfrei, und
c)
Einnahmen aus anderen Einkunftsarten haben, die insgesamt die Höhe von dreizehntausend Euro, im Falle der Zusammenveranlagung von sechsundzwanzigtausend Euro, nicht übersteigen und im Veranlagungsverfahren zu erklären sind oder auf Grund eines Antrags des Steuerpflichtigen erklärt werden. An die Stelle der Einnahmen tritt in Fällen des § 20 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes der Gewinn im Sinne des § 20 Absatz 4 des Einkommensteuergesetzes und in den Fällen des § 23 Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes der Gewinn im Sinne des § 23 Absatz 3 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes; Verluste bleiben unberücksichtigt.
Die Befugnis erstreckt sich nur auf die Hilfeleistung bei der Einkommensteuer und ihren Zuschlagsteuern. Soweit zulässig, berechtigt sie auch zur Hilfeleistung bei der Eigenheimzulage und der Investitionszulage nach den §§ 3 bis 4 des Investitionszulagengesetzes 1999, bei mit Kinderbetreuungskosten im Sinne von § 10 Absatz 1 Nummer 5 des Einkommensteuergesetzes sowie bei mit haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen im Sinne des § 35a des Einkommensteuergesetzes zusammenhängenden Arbeitgeberaufgaben sowie zur Hilfe bei Sachverhalten des Familienleistungsausgleichs im Sinne des Einkommensteuergesetzes und der sonstigen Zulagen und Prämien, auf die die Vorschriften der Abgabenordnung anzuwenden sind. Mitglieder, die arbeitslos geworden sind, dürfen weiterhin beraten werden.
12.
inländische Kapitalanlagegesellschaften sowie Personen, Gesellschaften und andere Gesamthandsgemeinschaften, soweit sie in Vertretung der Gläubiger von Kapitalerträgen Sammelanträge auf Erstattung von Kapitalertragsteuer nach § 45b des Einkommensteuergesetzes stellen,
12a.
ausländische Kreditinstitute, soweit sie in Vertretung der Gläubiger von Kapitalerträgen Anträge auf Erstattung von Kapitalertragsteuer nach § 50d des Einkommensteuergesetzes stellen,
13.
öffentlich bestellte versicherungsmathematische Sachverständige, soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Berechnung von Pensionsrückstellungen, versicherungstechnischen Rückstellungen und Zuführungen zu Pensions- und Unterstützungskassen ihren Auftraggebern Hilfe in Steuersachen leisten,
14.
diejenigen, die Verträge im Sinne des § 2 Abs. 1 Wohnungsbau-Prämiengesetz schließen oder vermitteln, soweit sie bei der Ausfüllung von Anträgen auf Wohnungsbauprämie Hilfe leisten,
15.
Stellen, die durch Landesrecht als geeignet im Sinne des § 305 Abs. 1 Nr. 1 der Insolvenzordnung anerkannt sind, im Rahmen ihres Aufgabenbereichs,
16.
a)
diejenigen, die Verträge im Sinne des § 1 Abs. 1 und 1a des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes schließen oder vermitteln,
b)
die in § 82 Abs. 2 Satz 1 Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes genannten Versorgungseinrichtungen,
soweit sie im Rahmen des Vertragsabschlusses, der Durchführung des Vertrages oder der Antragstellung nach § 89 des Einkommensteuergesetzes Hilfe leisten.

Fußnoten ausblendenFußnoten

§ 4 Nr. 2: IdF d. Art. 4 Nr. 2 G v. 31.8.1998 I 2600 mWv 1.3.1999
§ 4 Nr. 8: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. a G v. 9.6.1989 I 1062 mWv 16.6.1989
§ 4 Nr. 9 Buchst. a: IdF d. Art. 9 G v. 21.12.1992 I 2150 mWv 1.1.1993 u. d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 24.6.2000 I 874 mWv 1.7.2000
§ 4 Nr. 9 Buchst. c: Eingef. durch Art. 3 G v. 12.12.1996 I 1851 mWv 1.1.1997
§ 4 Nr. 10: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b G v. 24.6.2000 I 874 mWv 1.7.2000
§ 4 Nr. 11: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. c G v. 24.6.2000 I 874 mWv 1.7.2000
§ 4 Nr. 11 Satz 1 Buchst. a: IdF d. Art. 6 Buchst. a G v. 5.7.2004 I 1427 mWv 1.1.2005
§ 4 Nr. 11 Satz 1 Buchst. b: IdF d. Art. 13 Nr. 1 G v. 9.12.2004 I 3310 mWv 16.12.2004 u. d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa aaa G v. 8.4.2008 I 666 mWv 12.4.2008
§ 4 Nr. 11 Satz 1 Buchst. c Satz 1 (früher einziger Text): IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. aa bbb G v. 8.4.2008 I 666 mWv 12.4.2008; jetzt Satz 1 gem. Art. 30 Nr. 1 G v. 8.12.2010 I 1768 mWv 14.12.2010
§ 4 Nr. 11 Satz 1 Buchst. c Satz 2: Eingef. durch Art. 30 Nr. 1 G v. 8.12.2010 I 1768 mWv 14.12.2010
§ 4 Nr. 11 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. a DBuchst. bb G v. 8.4.2008 I 666 mWv 12.4.2008, d. Art. 7 G v. 22.12.2008 I 2955 mWv 1.1.2009 u. d. Art. 13 Nr. 3 G v. 26.6.2013 I 1809 mWv 30.6.2013
§ 4 Nr. 12: IdF d. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b G v. 8.4.2008 I 666 mWv 12.4.2008
§ 4 Nr. 12a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. c G v. 8.4.2008 I 666 mWv 12.4.2008
§ 4 Nr. 13: Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. c G v. 9.6.1989 I 1062 mWv 16.6.1989
§ 4 Nr. 14: Eingef. durch Art. 33 G v. 11.10.1995 I 1250 mWv 21.10.1995
§ 4 Nr. 15: Eingef. durch Art. 62 Nr. 1 G v. 5.10.1994 I 2911; idF d. Art. 1 Nr. 14 G v. 19.12.1998 I 3836 mWv 1.1.1999 u. d. Art. 8 Buchst. b G v. 26.6.2001 I 1310 mWv 30.6.2001
§ 4 Nr. 16: IdF d. Art. 6 Buchst. b G v. 5.7.2004 I 1427 mWv 1.1.2004
§ 4 Nr. 16 Buchst. a: IdF d. Art. 26 G v. 19.12.2008 I 2794 mWv 1.11.2008

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§ 4 StBerG, vom 08.12.2010, gültig ab 14.12.2010 bis 29.06.2013
§ 4 StBerG, vom 22.12.2008, gültig ab 01.01.2009 bis 13.12.2010
§ 4 StBerG, vom 19.12.2008, gültig ab 01.11.2008 bis 31.12.2008
§ 4 StBerG, vom 08.04.2008, gültig ab 12.04.2008 bis 31.10.2008
§ 4 StBerG, vom 05.07.2004, gültig ab 01.01.2005 bis (gegenstandslos)
§ 4 StBerG, vom 09.12.2004, gültig ab 01.01.2005 bis 11.04.2008
§ 4 StBerG, vom 09.12.2004, gültig ab 16.12.2004 bis 31.12.2004
§ 4 StBerG, vom 05.07.2004, gültig ab 01.01.2004 bis 15.12.2004
§ 4 StBerG, vom 24.06.2000, gültig ab 01.01.2002 bis (gegenstandslos)
§ 4 StBerG, vom 26.06.2001, gültig ab 01.01.2002 bis (gegenstandslos)
§ 4 StBerG, vom 20.12.2001, gültig ab 01.01.2002 bis 31.12.2003
§ 4 StBerG, vom 20.12.2001, gültig ab 23.12.2001 bis 31.12.2001
§ 4 StBerG, vom 24.06.2000, gültig ab 01.07.2000 bis 22.12.2001
§ 4 StBerG, vom 31.08.1998, gültig ab 01.03.1999 bis (gegenstandslos)
§ 4 StBerG, vom 19.12.1998, gültig ab 01.03.1999 bis 30.06.2000
§ 4 StBerG, vom 19.12.1998, gültig ab 01.01.1999 bis 28.02.1999
§ 4 StBerG, vom 12.12.1996, gültig ab 01.01.1997 bis 31.12.1998
§ 4 StBerG, vom 18.12.1995, gültig ab 01.01.1996 bis 31.12.1996
§ 4 StBerG, vom 11.10.1995, gültig ab 21.10.1995 bis 31.12.1995
§ 4 StBerG, vom 24.06.1994, gültig ab 01.07.1994 bis 20.10.1995
§ 4 StBerG, vom 21.12.1992, gültig ab 01.01.1993 bis 30.06.1994
§ 4 StBerG, vom 09.06.1989, gültig ab 16.06.1989 bis 31.12.1992
§ 4 StBerG, vom 09.06.1989, gültig ab 01.01.1989 bis 15.06.1989
§ 4 StBerG, vom 04.11.1975, gültig ab 04.11.1975 bis 31.12.1988

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