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juris-Abkürzung:SGB 5
Fassung vom:11.12.2018 Fassungen
Gültig ab:01.01.2019
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 860-5
Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477)
 
§ 257 Beitragszuschüsse für Beschäftigte
(1) Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Beschäftigte, die nur wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei sind, erhalten von ihrem Arbeitgeber als Beitragszuschuß den Betrag, den der Arbeitgeber entsprechend § 249 Absatz 1 oder 2 bei Versicherungspflicht des Beschäftigten zu tragen hätte. Satz 1 gilt für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Beschäftigte, deren Mitgliedschaft auf der Versicherungsberechtigung nach § 9 Absatz 1 Satz 1 Nummer 8 beruht, entsprechend. Bestehen innerhalb desselben Zeitraums mehrere Beschäftigungsverhältnisse, sind die beteiligten Arbeitgeber anteilig nach dem Verhältnis der Höhe der jeweiligen Arbeitsentgelte zur Zahlung des Beitragszuschusses verpflichtet.
(2) Beschäftigte, die nur wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder auf Grund von § 6 Abs. 3a versicherungsfrei oder die von der Versicherungspflicht befreit und bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichert sind und für sich und ihre Angehörigen, die bei Versicherungspflicht des Beschäftigten nach § 10 versichert wären, Vertragsleistungen beanspruchen können, die der Art nach den Leistungen dieses Buches entsprechen, erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Beitragszuschuß. Der Zuschuss wird in Höhe des Betrages gezahlt, der sich bei Anwendung der Hälfte des Beitragssatzes nach § 241 zuzüglich der Hälfte des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a und der nach § 226 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bei Versicherungspflicht zugrunde zu legenden beitragspflichtigen Einnahmen als Beitrag ergibt, höchstens jedoch in Höhe der Hälfte des Betrages, den der Beschäftigte für seine Krankenversicherung zu zahlen hat. Für Beschäftigte, die bei Versicherungspflicht keinen Anspruch auf Krankengeld hätten, tritt an die Stelle des Beitragssatzes nach § 241 der Beitragssatz nach § 243. Soweit Kurzarbeitergeld bezogen wird, ist der Beitragszuschuss in Höhe des Betrages zu zahlen, den der Arbeitgeber bei Versicherungspflicht des Beschäftigten entsprechend § 249 Absatz 2 zu tragen hätte, höchstens jedoch in Höhe des Betrages, den der Beschäftigte für seine Krankenversicherung zu zahlen hat; für die Berechnung gilt der um den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz nach § 242a erhöhte allgemeine Beitragssatz nach § 241. Absatz 1 Satz 3 gilt.
(2a) Der Zuschuss nach Absatz 2 wird ab 1. Januar 2009 für eine private Krankenversicherung nur gezahlt, wenn das Versicherungsunternehmen
1.
diese Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung betreibt,
2.
einen Basistarif im Sinne des § 152 Absatz 1 des Versicherungsaufsichtsgesetzes anbietet,
2a.
sich verpflichtet, Interessenten vor Abschluss der Versicherung das amtliche Informationsblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gemäß § 146 Absatz 1 Nummer 6 des Versicherungsaufsichtsgesetzes auszuhändigen, welches über die verschiedenen Prinzipien der gesetzlichen sowie der privaten Krankenversicherung aufklärt,
3.
soweit es über versicherte Personen im brancheneinheitlichen Standardtarif im Sinne von § 257 Abs. 2a in der bis zum 31. Dezember 2008 geltenden Fassung verfügt, sich verpflichtet, die in § 257 Abs. 2a in der bis zum 31. Dezember 2008 geltenden Fassung in Bezug auf den Standardtarif genannten Pflichten einzuhalten,
4.
sich verpflichtet, den überwiegenden Teil der Überschüsse, die sich aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft ergeben, zugunsten der Versicherten zu verwenden,
5.
vertraglich auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet,
6.
die Krankenversicherung nicht zusammen mit anderen Versicherungssparten betreibt, wenn das Versicherungsunternehmen seinen Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat.
Der Versicherungsnehmer hat dem Arbeitgeber jeweils nach Ablauf von drei Jahren eine Bescheinigung des Versicherungsunternehmens darüber vorzulegen, dass die Aufsichtsbehörde dem Versicherungsunternehmen bestätigt hat, dass es die Versicherung, die Grundlage des Versicherungsvertrages ist, nach den in Satz 1 genannten Voraussetzungen betreibt.
(2b) u. (2c) (weggefallen)
(3) Für Bezieher von Vorruhestandsgeld nach § 5 Abs. 3, die als Beschäftigte bis unmittelbar vor Beginn der Vorruhestandsleistungen Anspruch auf den vollen oder anteiligen Beitragszuschuß nach Absatz 1 hatten, bleibt der Anspruch für die Dauer der Vorruhestandsleistungen gegen den zur Zahlung des Vorruhestandsgeldes Verpflichteten erhalten. Der Zuschuss wird in Höhe des Betrages gezahlt, den der Arbeitgeber bei Versicherungspflicht des Beziehers von Vorruhestandsgeld zu tragen hätte. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.
(4) Für Bezieher von Vorruhestandsgeld nach § 5 Abs. 3, die als Beschäftigte bis unmittelbar vor Beginn der Vorruhestandsleistungen Anspruch auf den vollen oder anteiligen Beitragszuschuß nach Absatz 2 hatten, bleibt der Anspruch für die Dauer der Vorruhestandsleistungen gegen den zur Zahlung des Vorruhestandsgeldes Verpflichteten erhalten. Der Zuschuss wird in Höhe des Betrages gezahlt, der sich bei Anwendung der Hälfte des Beitragssatzes nach § 243 und des Vorruhestandsgeldes bis zur Beitragsbemessungsgrenze (§ 223 Absatz 3) als Beitrag ergibt, höchstens jedoch in Höhe der Hälfte des Betrages, den der Bezieher von Vorruhestandsgeld für seine Krankenversicherung zu zahlen hat; Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

Fußnoten ausblendenFußnoten

§ 257 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 151 Buchst. a G v. 14.11.2003 I 2190, dieses idF d. Art. 1 G v. 15.12.2004 I 3445 mWv 1.7.2005; idF d. Art. 1 Nr. 174 Buchst. a G v. 26.3.2007 I 378 mWv 1.4.2007, d. Art. 6 Nr. 3 G v. 14.6.2007 I 1066 mWv 1.1.2009 u. d. Art. 1 Nr. 72 Buchst. a DBuchst. aa G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012
§ 257 Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 2 Nr. 7 Buchst. a G v. 11.12.2018 I 2387 mWv 1.1.2019
§ 257 Abs. 1 Satz 3: Früher Satz 2 jetzt Satz 3 gem. Art. 2 Nr. 7 Buchst. a G v. 11.12.2018 I 2387 mWv 1.1.2019
§ 257 Abs. 2: IdF d. Art. 5 Nr. 14 Buchst. b G v. 24.3.1997 I 594 mWv 1.1.1998
§ 257 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 69 Buchst. a G v. 22.12.1999 I 2626 mWv 1.1.2000 u. d. Art. 1 Nr. 13 Buchst. a G v. 23.12.2002 I 4637 mWv 1.1.2003
§ 257 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 72 Buchst. b G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012, d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. a G v. 21.7.2014 I 1133 mWv 1.1.2015 u. d. Art. 2 Nr. 7 Buchst. b DBuchst. aa G v. 11.12.2018 I 2387 mWv 1.1.2019
§ 257 Abs. 2 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 72 Buchst. b G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012
§ 257 Abs. 2 Satz 4: IdF d. Art. 1 Nr. 72 Buchst. b G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012 u. d. Art. 1 Nr. 76a G v. 16.7.2015 I 1211 mWv 23.7.2015
§ 257 Abs. 2 Satz 5: IdF d. Art. 2 Nr. 7 Buchst. b DBuchst. bb G v. 11.12.2018 I 2387 mWv 1.1.2019
§ 257 Abs. 2a: IdF d. Art. 6 Nr. 3 Buchst. b G v. 14.6.2007 I 1066 mWv 1.1.2009
§ 257 Abs. 2a Satz 1 Nr. 2: IdF d. Art. 2 Abs. 21 Nr. 3 Buchst. a G v. 1.4.2015 I 434 mWv 1.1.2016
§ 257 Abs. 2a Satz 1 Nr. 2a: Eingef. durch Art. 2 Abs. 21 Nr. 3 Buchst. b G v. 1.4.2015 I 434 mWv 1.1.2016
§ 257 Abs. 2b u. 2c: Aufgeh. durch Art. 6 Nr. 3 Buchst. c G v. 14.6.2007 I 1066 mWv 1.1.2009
§ 257 Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 5 Nr. 14 Buchst. d G v. 24.3.1997 I 594 mWv 1.1.1998
§ 257 Abs. 3 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 72 Buchst. c G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012
§ 257 Abs. 4: Eingef. durch Art. 5 Nr. 14 Buchst. e G v. 24.3.1997 I 594 mWv 1.1.1998; früherer Satz 3 u. 4 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 72 Buchst. d DBuchst. bb G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012
§ 257 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 72 Buchst. d DBuchst. aa G v. 22.12.2011 I 2983 mWv 1.1.2012 u. d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. b G v. 21.7.2014 I 1133 mWv 1.1.2015

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