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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 9. Senat
Entscheidungsdatum:08.11.2002
Aktenzeichen:9 S 2361/02
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:2002:1108.9S2361.02.0A
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Norm:§ 88 SchulG BW

Aufnahmeprüfung für weiterführende Schulen - gerichtliche Überprüfung

Leitsatz

1. Die bei der Aufnahmeprüfung für Realschulen bzw. Gymnasien der Normalform gestellten Aufgaben dürfen den Stoffplan der vierten Grundschulklasse nicht überschreiten und müssen nach ihrem Umfang auch in der gesetzten Bearbeitungszeit zu bewältigen sein.

2. Das Verwaltungsgericht ist nicht verpflichtet, auf die nicht näher begründete Rüge eines Schülers, die in der Aufnahmeprüfung gestellten Aufgaben seien zu schwer, im einzelnen die gestellten Aufgaben dahin zu überprüfen, ob sie die zulässigen Anforderungen nach Qualität oder Quantität überschreiten.

3. Eine hohe Durchfallquote bei der Aufnahmeprüfung lässt nicht ohne weiteres den Schluss zu, die zulässigen Anforderungen seien überschritten. Dabei ist in Rechnung zu stellen, dass die Eignung eines Grundschülers zum Besuch einer Realschule bzw. eines Gymnasiums in einem dreistufigen Verfahren geprüft wird und dass die Aufnahmeprüfung erst als letzte Stufe in Betracht kommt, wenn zuvor weder die Grundschulempfehlung noch die Gemeinsame Bildungsempfehlung seine Eignung für die gewünschte Schulart ergeben hat.

Fundstellen ausblendenFundstellen

Abkürzung Fundstelle ESVGH 53, 86-90 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle NVwZ-RR 2003, 214-215 (Leitsatz und Gründe)

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Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

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