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Gericht:VG Karlsruhe 7. Kammer
Entscheidungsdatum:29.05.2015
Aktenzeichen:7 K 2513/15
ECLI:ECLI:DE:VGKARLS:2015:0529.7K2513.15.0A
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:Art 2 Abs 2 S 1 GG, § 60a Abs 2 S 1 AufenthG, § 24 Abs 1 VwVfG BW, § 123 Abs 1 S 1 VwGO

Aussetzung der Abschiebung wegen Suizidgefahr

Leitsatz

1. Die Frage, ob auf Grund einer Abschiebung eines Ausländers die Gefahr besteht, dass sich dessen Gesundheitszustand infolge ernsthafter suizidaler Handlungen wesentlich verschlechtert, und mit welchen Vorkehrungen eine solche Gefahr abgewendet oder gemindert werden kann, kann nur durch ein psychologisch-psychotherapeutisches Gutachten geklärt werden; eine bloße ärztliche Begutachtung ist dafür nicht ausreichend. Dies gilt auch, wenn die Ausländerbehörde einen Amtsarzt mit der Begutachtung beauftragt, der nicht über die fachliche Qualifikation für die Erstellung eines psychologisch-psychotherapeutischen Gutachtens verfügt (im Anschluss an VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 06.02.2008 - 11 S 2439/07 -, juris).(Rn.19)(Rn.20)

2. Zur Notwendigkeit, einen Dolmetscher zu einer psychologisch-psychotherapeutischen Begutachtung eines der deutschen Sprache nicht mächtigen Ausländers hinzuziehen.(Rn.23)

Fundstellen ausblendenFundstellen

Abkürzung Fundstelle Asylmagazin 2015, 269-272 (red. Leitsatz und Gründe)

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