Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Kurztext
Langtext
Gericht:VG Freiburg (Breisgau) 2. Kammer
Entscheidungsdatum:12.12.2018
Aktenzeichen:2 K 10256/17
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 8 Abs 1 WaffG 2002, § 18 Abs 1 WaffG 2002, § 45 WaffG 2002, § 46 WaffG 2002, § 18 Abs 2 S 3 WaffG 2002 ... mehr

Waffenrechtliche Erlaubnis; Widerruf; Waffen- und Munitionssachverständiger; keine Regelmäßigkeit der Ausübung der Sachverständigentätigkeit bei geringer Anzahl erstellter Gutachten

Leitsatz

1. Ein waffenrechtliches Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition durch Waffen- oder Munitionssachverständige (§§ 8, 18 Abs. 1 WaffG; juris: WaffG 2002) ist nur dann anzuerkennen, wenn der Sachverständigentätigkeit mit einer gewissen Regelmäßigkeit nachgegangen wird.(Rn.35)

2. Welche Anforderungen an das Erfordernis der Regelmäßigkeit konkret zu stellen sind, ist stets anhand des Einzelfalls unter Berücksichtigung der jeweiligen Gesamtumstände zu beurteilen.(Rn.39)

3. Ein waffenrechtliches Bedürfnis im Sinne der §§ 8, 18 WaffG (juris: WaffG 2002) ist jedenfalls nicht nachgewiesen, wenn der Erlaubnisinhaber über einen Zeitraum von 25 Jahren hinweg lediglich 10 schriftliche Gutachten vorlegt, die allesamt einen außergewöhnlich umfangreichen Bearbeitungsaufwand nicht erkennen lassen.(Rn.40)

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE190000432&psml=bsbawueprod.psml&max=true