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Gericht:VG Karlsruhe 8. Kammer
Entscheidungsdatum:29.09.2020
Aktenzeichen:8 K 11197/18
ECLI:ECLI:DE:VGKARLS:2020:0929.8K11197.18.00
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 37 S 1 S 1 SGB 1, § 86 Abs 1 S 1 SGB 8, § 86 Abs 5 S 2 Alt 1 SGB 8, § 86a Abs 4 S 1 Alt 2 SGB 8, § 43 Abs 1 VwGO ... mehr

Zur örtlichen Zuständigkeit des Trägers der Jugendhilfe und zum Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts

Leitsatz

Nach § 37 Satz 1 i.V.m. § 30 Abs. 3 Satz 2 SGB I hat eine Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt dort, wo sie sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass sie an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt. Maßgeblich dafür ist, ob der Betreffende sich an dem fraglichen Ort „bis auf Weiteres“ im Sinne eines zukunftsoffenen Verbleibs aufhält und dort den Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen hat (vgl. BVerwG, Urteile vom 18.05.2000 – 5 C 27.99 –, juris Rn. 14 und vom 18.03.1999 – 5 C 11.98 –, juris Rn. 15; VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 25.05.2020 – 12 S 3395/19 –, juris Rn. 34 und vom 22.04.2008 – 9 S 2278/07 –, juris Rn. 4; Urteil der Kammer vom 26.04.2019 – 8 K 1439/18 –, juris Rn. 28). Für die Prognose der Zukunftsoffenheit sind neben den subjektiven Vorstellungen der betroffenen Person vor allem die tatsächlichen Verhältnisse maßgebend.(Rn.39)

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