Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelvorschrift
Aktuelle GesamtvorschriftGesamtvorschriften-Liste
Blättern zur vorhergehenden Verwaltungsvorschrift Blättern in der Vorschrift Blättern zur nachfolgenden Verwaltungsvorschrift
Normgeber:Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Aktenzeichen:46-8871.00
Erlassdatum:11.05.2015
Fassung vom:17.06.2016 Fassungen
Gültig ab:01.09.2016
Gültig bis:31.07.2022
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:7815
Fundstelle:GABl. 2015, 451
 

3.1
Landschaftspflegerische Maßnahmen


Die landschaftspflegerischen Maßnahmen bestehen aus


Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen,


Artenschutzmaßnahmen,


Maßnahmen des ökologischen Mehrwerts und


zu erhaltenden Landschaftselementen.


Diese werden in der Wege- und Gewässerkarte, falls erforderlich in einer gesonderten Landschaftskarte, dargestellt und im Erläuterungsbericht näher beschrieben.


In Verfahren nach §§ 86, 91 und 103 a FlurbG sind die landschaftspflegerischen Maßnahmen im Flurbereinigungs-, Zusammenlegungsbeziehungsweise im Tauschplan darzustellen.


3.1.1
Die Wege- und Gewässerkarte mit Landschaftskarte enthält zu den landschaftspflegerischen Maßnahmen auch:


die Nutzungsarten,


neben den zu erhaltenden Landschaftselementen auch solche,


a)
die beim Ausbau der gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen und beim Übergang vom alten auf den neuen Bestand beseitigt oder beeinträchtigt werden,


b)
die zum Verständnis der Planung von Bedeutung sind und die Planungsentscheidungen nachvollziehbar machen und


c)
die als Biotope nach § 30 BNatSchG in Verbindung mit § 33 NatSchG und § 30 a LWaldG gesetzlich geschützt sind,


vorhandene und geplante Erholungseinrichtungen,


die zusätzlichen öffentlichen Vorhaben des Naturschutzes, der Landschaftspflege und der Erholungsvorsorge, die im Flurneuordnungsverfahren bodenordnerisch unterstützt werden sollen, insbesondere der Beitrag zur Umsetzung des landesweiten Biotopverbunds einschließlich des Generalwildwegeplans,


nachrichtlich die Schutzgebiete und Schutzobjekte nach §§ 23 bis 30 BNatSchG, die FFH- und Vogelschutzgebiete, Schutzgebiete nach Wasserrecht, innerhalb und außerhalb von Schutzgebieten nachgewiesene FFH-Lebensraumtypen wie FFH-Mähwiesen, sonstige geplante Maßnahmen des Naturschutzes, der Landschaftspflege und der Erholungsvorsorge sowie geschützte Waldgebiete nach §§ 29 bis 33 LWaldG. Die FFH-Mähwiesen können auch in einer Zusatzkarte dargestellt werden.


3.1.2
Der Erläuterungsbericht zum Plan nach § 41 FlurbG enthält:


eine Beurteilung der Landschaft nach Funktion, Eignung, Entwicklungstendenzen und Nutzungskonflikten,


ergänzende und begründete Angaben zu den planerischen Entscheidungen im Hinblick auf Bereitstellung von Land, Erhaltung landschaftsprägender Anlagen, Ausgleich und Ersatz für Eingriffe in Natur und Landschaft, Vorrangflächen (Flurbilanz Stufe 1), Grenzertragsflächen, Aufforstungsflächen, Mindestflur sowie ergänzende Maßnahmen und Anlagen zur Gestaltung und Entwicklung der Landschaft, Grünordnung und Erholungsvorsorge,


Angaben zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung,


gegebenenfalls zusammenfassende Angaben zur Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG mit Darstellung der Auswirkungen auf die Erhaltungsziele von Natura 2000-Gebieten und


zusammenfassende Angaben zur UVP mit Darstellung der wesentlichen Umweltauswirkungen und den wesentlichen Ergebnissen der Einbeziehung der Öffentlichkeit.


Weitere Fassungen dieser Vorschrift ausblendenWeitere Fassungen dieser Vorschrift


Blättern zur vorhergehenden Verwaltungsvorschrift Blättern in der Vorschrift Blättern zur nachfolgenden Verwaltungsvorschrift