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juris-Abkürzung:BerOSchulAPrV BW
Fassung vom:16.06.1999
Gültig ab:01.08.1999
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2227-2
Verordnung des Kultusministeriums über die
Ausbildung und Prüfung in der Oberstufe der Berufsoberschulen
Vom 16. Juni 1999

§ 10
Voraussetzungen

(1) In die Klasse 2 wird versetzt, wer auf Grund der Leistungen in den für die Versetzung maßgebenden Fächern den Anforderungen der Klasse 1 im Ganzen entsprochen hat und deshalb erwarten lässt, dass er den Anforderungen der Klasse 2 genügen wird.

(2) Die Voraussetzungen nach Absatz 1 liegen vor, wenn im Jahreszeugnis

1.

der Durchschnitt aus den Noten aller maßgebenden Fächer 4,0 oder besser ist,

2.

der Durchschnitt aus den Noten der Kernfächer 4,0 oder besser ist,

3.

die Leistungen in keinem Kernfach mit der Note »ungenügend« bewertet sind und

4.

die Leistungen in nicht mehr als einem maßgebenden Fach geringer als mit der Note »ausreichend« bewertet sind; sind die Leistungen in zwei maßgebenden Fächern geringer als mit der Note »ausreichend« bewertet, erfolgt eine Versetzung, wenn für beide Fächer ein Ausgleich gegeben ist. Ausgeglichen werden können

a)

die Note »ungenügend« in einem Fach, das nicht Kernfach ist, durch die Note »sehr gut« in einem anderen maßgebenden Fach oder die Note »gut« in zwei anderen maßgebenden Fächern,

b)

die Note »mangelhaft« in einem Kernfach durch mindestens die Note »gut« in einem anderen Kernfach,

c)

die Note »mangelhaft« in einem Fach, das nicht Kernfach ist, durch mindestens die Note »gut« in einem anderen maßgebenden Fach oder die Note »befriedigend« in zwei anderen maßgebenden Fächern.

(3) Ausnahmsweise kann durch Beschluss der Klassenkonferenz auch bei Nichterfüllung der in den Absätzen 1 und 2 genannten Voraussetzungen eine Versetzung erfolgen, wenn die Klassenkonferenz mit Zweidrittelmehrheit zu der Auffassung gelangt, dass die Leistungen nur vorübergehend nicht für die Versetzung ausreichen und nach einer Übergangszeit die Anforderungen der Klasse 2 voraussichtlich erfüllt werden. Wurde das Verbleiben an der Berufsoberschule bereits nach § 9 Abs. 2 erlaubt, findet Satz 1 keine Anwendung.

(4) Ist die Versetzung nur dann möglich, wenn die Note für die als Wahlfach belegte zweite Fremdsprache nicht berücksichtigt wird, erfolgt die Versetzung mit der Maßgabe, dass in der Klasse 2 keine zweite Fremdsprache belegt werden darf.

(5) Im Jahreszeugnis sind zu vermerken:

1.

die Versetzung mit »versetzt« und die Nichtversetzung mit »nicht versetzt«,

2.

die Versetzung nach Absatz 3 mit »versetzt nach § 10 Abs. 3 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung«,

3.

bei der Versetzung nach Absatz 4 zusätzlich: »In der Klasse 2 darf keine zweite Fremdsprache belegt werden.«


 


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