Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelnorm
Aktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:HZG
Fassung vom:15.10.2019 Fassungen
Gültig ab:24.10.2019
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2234-4
Gesetz über die Zulassung zum Hochschulstudium in Baden-Württemberg
(Hochschulzulassungsgesetz - HZG)
in der Fassung vom 15. September 20051)

§ 5
Voraussetzung für die Festsetzung von Zulassungszahlen,
Kapazitätsermittlung und Festsetzung von Zulassungszahlen

(1) In einem nicht in das Zentrale Vergabeverfahren einbezogenen Studiengang sollen Zulassungszahlen festgesetzt werden, wenn zu erwarten ist, dass die Zahl der Einschreibungen die Zahl der Studienplätze an den einzelnen Hochschulen in dem Studiengang erheblich übersteigen wird. Dies gilt entsprechend für höhere Fachsemester eines Studiengangs. § 3 gilt entsprechend.

(2) Zulassungszahl nach Absatz 1 ist die Zahl der von der einzelnen Hochschule höchstens aufzunehmenden Bewerber in einem Studiengang. Sie wird auf der Grundlage der jährlichen Aufnahmekapazität festgesetzt. Zulassungszahlen dürfen nur für einen bestimmten Zeitraum, höchstens für die Dauer eines Jahres, festgesetzt werden.

(3) Die Zulassungszahlen sind so festzusetzen, dass nach Maßgabe der haushaltsrechtlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der räumlichen und fachspezifischen Gegebenheiten eine erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazität erreicht wird; die Qualität in Forschung und Lehre, die geordnete Wahrnehmung der Aufgaben der Hochschule, insbesondere in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung sowie in der Krankenversorgung, sind zu gewährleisten. Bei der Erprobung neuer Studiengänge und -methoden, bei der Neuordnung von Studiengängen und Fachbereichen sowie beim Aus- oder Aufbau der Hochschulen können Zulassungszahlen abweichend von Satz 1 festgesetzt werden.

(4) Die jährliche Aufnahmekapazität wird auf der Grundlage des Lehrangebots, des Ausbildungsaufwands und weiterer kapazitätsbestimmender Kriterien ermittelt. Dem Lehrangebot liegen die Stellen für das hauptamtlich tätige wissenschaftliche Personal, soweit ihm Lehraufgaben übertragen sind, die Lehraufträge und die dienstrechtlichen Lehrverpflichtungen unter Berücksichtigung festgelegter Reduzierungen zugrunde. Der Ausbildungsaufwand ist durch Normwerte festzusetzen, die den Aufwand festlegen, der für die ordnungsgemäße Ausbildung eines Studierenden in dem jeweiligen Studiengang erforderlich ist. Bei der Festsetzung von Normwerten sind ausbildungsrechtliche Vorschriften sowie der Ausbildungsaufwand in gleichartigen und vergleichbaren Studiengängen zu beachten. Die Normwerte haben eine gleichmäßige und erschöpfende Auslastung der Hochschulen zu gewährleisten; in diesem Rahmen sind die Hochschulen bei der Gestaltung von Lehre und Studium frei. Soweit die Rechtsverordnung nach § 11 Abs. 4 nicht unmittelbar für einzelne Studiengänge, Fächer oder Fächergruppen allgemeine Normwerte oder Bandbreiten festgelegt hat oder die Festsetzung den Hochschulen durch Satzung überlässt, setzt das Wissenschaftsministerium die Normwerte oder Bandbreiten fest. Weitere kapazitätsbestimmende Kriterien sind insbesondere die räumlichen und sächlichen Gegebenheiten, zusätzliche Belastungen auf Grund der bisherigen Entwicklung der Studienanfängerzahl und der Zahl der Studierenden, das Verbleibeverhalten der Studierenden (Schwund) sowie die besonderen Gegebenheiten in medizinischen Studiengängen.

(5) Die Ermittlung der jährlichen Aufnahmekapazität kann auch in der Weise erfolgen, dass einem ausgewiesenen Budget für die Lehre und den Grundbedarf der Forschung ein Kostennormwert gegenübergestellt wird, der die Kosten für die ordnungsgemäße Ausbildung eines Studierenden in dem jeweiligen Studiengang festlegt.

(6) Vor der Festsetzung von Zulassungszahlen legt die Hochschule dem Wissenschaftsministerium einen Bericht mit ihren Kapazitätsberechnungen vor.

(7) Bei der Ermittlung der Aufnahmekapazität nach den Absätzen 4 und 5 bleiben aus Studiengebühren nach § 3 des Landeshochschulgebührengesetzes (LHGebG) in der vor Inkrafttreten des Studiengebührenabschaffungsgesetzes geltenden Fassung und nach §§ 13 und 14 LHGebG sowie aus Qualitätssicherungsmitteln nach Maßgabe des § 2 des Qualitätssicherungsgesetzes finanzierte Maßnahmen und Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen auf Grund der bisherigen Entwicklung der Studienanfängerzahl und der Zahl der Studierenden unberücksichtigt.

(8) Wenn bisher eingerichtete Studiengänge nicht fortgeführt werden, kann in der Verordnung nach Absatz 1 in Verbindung mit § 3 bestimmt werden, dass keine Studienanfänger mehr aufgenommen werden.

Weitere Fassungen dieser Norm ausblendenWeitere Fassungen dieser Norm

§ 5 HZG wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden§ 5 HZG wird von folgenden Dokumenten zitiert

Baden-Württemberg
Eingangsformel ZZVO-HAW 2020/2021, gültig ab 15.07.2020
Eingangsformel ZZVO-PH 2020/2021, gültig ab 15.07.2020
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2020/2021, gültig ab 15.07.2020
Eingangsformel ZZVO-HAW 2019/2020, gültig ab 01.07.2019
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2019/2020, gültig ab 01.07.2019
Eingangsformel ZZVO-HAW 2018/2019, gültig ab 01.07.2018 bis 14.07.2020
Eingangsformel ZZVO-PH 2018/2019, gültig ab 01.07.2018 bis 14.07.2020
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2018/2019, gültig ab 01.07.2018 bis 14.07.2020
Eingangsformel ZZVO-HAW 2017/2018, gültig ab 01.07.2017 bis 30.06.2019
Eingangsformel ZZVO-PH 2017/2018, gültig ab 01.07.2017 bis 30.06.2019
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2017/2018, gültig ab 01.07.2017 bis 30.06.2019
Eingangsformel ZZVO-HAW 2016/2017, gültig ab 01.07.2016 bis 30.06.2018
Eingangsformel ZZVO-PH 2016/2017, gültig ab 01.07.2016 bis 30.06.2018
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2016/2017, gültig ab 01.07.2016 bis 30.06.2018
Eingangsformel ZZVO-HAW 2015/2016, gültig ab 01.07.2015 bis 30.06.2017
Eingangsformel ZZVO-PH 2015/2016, gültig ab 01.07.2015 bis 30.06.2017
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2015/2016, gültig ab 01.07.2015 bis 30.06.2017
Eingangsformel ZZVO-HAW 2014/2015, gültig ab 01.07.2014 bis 30.06.2016
Eingangsformel ZZVO-PH 2014/2015, gültig ab 01.07.2014 bis 30.06.2016
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2014/2015, gültig ab 01.07.2014 bis 30.06.2016
Eingangsformel ZZVO-HAW 2013/2014, gültig ab 01.07.2013 bis 30.06.2015
Eingangsformel ZZVO-PH 2013/2014, gültig ab 01.07.2013 bis 30.06.2015
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2013/2014, gültig ab 01.07.2013 bis 30.06.2015
§ 27c LHG, gültig ab 14.07.2012 bis 08.04.2014
Eingangsformel ZZVO-HAW 2012/2013, gültig ab 01.07.2012 bis 30.06.2014
Eingangsformel ZZVO-PH 2012/2013, gültig ab 01.07.2012 bis 30.06.2014
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2012/2013, gültig ab 01.07.2012 bis 30.06.2014
Eingangsformel ZZVO-HAW 2011/2012, gültig ab 01.07.2011 bis 30.06.2013
Eingangsformel ZZVO-HAW 2011/2012, gültig ab 01.07.2011 bis 30.06.2013
Eingangsformel ZZVO-PH 2011/2012, gültig ab 01.07.2011 bis 30.06.2013
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2011/2012, gültig ab 01.07.2011 bis 30.06.2013
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2010/2011, gültig ab 01.07.2010 bis 30.06.2012
Eingangsformel ZZVO-FH 2010/2011, gültig ab 01.07.2010 bis 30.06.2012
Eingangsformel ZZVO-PH 2010/2011, gültig ab 01.07.2010 bis 30.06.2012
Eingangsformel ZZVO-FH 2009/2010, gültig ab 01.07.2009 bis 30.06.2011
Eingangsformel ZZVO-PH 2009/2010, gültig ab 01.07.2009 bis 30.06.2011
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2009/2010, gültig ab 01.07.2009 bis 30.06.2011
§ 27c LHG, gültig ab 01.03.2009 bis 13.07.2012
Eingangsformel ZZVO-FH 2008/2009, gültig ab 01.07.2008 bis 30.06.2010
Eingangsformel ZZVO-PH 2008/2009, gültig ab 01.07.2008 bis 30.06.2010
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2008/2009, gültig ab 01.07.2008 bis 30.06.2010
Eingangsformel ZZVO-FH 2007/2008, gültig ab 01.07.2007 bis 30.06.2009
Eingangsformel ZZVO-PH 2007/2008, gültig ab 01.07.2007 bis 30.06.2009
Eingangsformel ZZVO Universitäten 2006/2007, gültig ab 01.07.2006 bis 30.06.2008
Eingangsformel ZZVO-FH 2006/2007, gültig ab 01.07.2006 bis 30.06.2008
Eingangsformel ZZVO-PH 2006/2007, gültig ab 01.07.2006 bis 30.06.2008
Eingangsformel ZZVO-FH 2005/2006, gültig ab 01.07.2005 bis 30.06.2007
Eingangsformel ZZVO-PH 2005/2006, gültig ab 01.07.2005 bis 30.06.2007
Eingangsformel ZZVO 2005/2006, gültig ab 01.07.2005 bis 30.06.2007
Eingangsformel ZZVO 2004/2005, gültig ab 01.07.2004 bis 30.06.2006
Dies sind die aktuellsten 50 zitierenden Gesetze

Fußnoten ausblendenFußnoten

1)
[Red. Anm.: Der Staatsvertrag über die Hochschulzulassung vom 4. April 2019 (GBl. S. 405, 412) ist zu beachten.
Entsprechend der Bekanntmachung vom 28. November 2019 (GBl. S. 524) ist der Staatsvertrag am 1. Dezember 2019 in Kraft getreten und findet entsprechend seinem Art. 19 Abs. 1 erstmals auf das nach seinem Inkrafttreten unmittelbar nachfolgende Vergabeverfahren, frühestens jedoch auf das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020, Anwendung.]

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jlr-HSchulZulGBW2005V8P5&psml=bsbawueprod.psml&max=true

Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=HSchulZulG+BW+%C2%A7+5&psml=bsbawueprod.psml&max=true


Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm