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Amtliche Abkürzung:APrO-LMK
Fassung vom:30.11.2012
Gültig ab:01.01.2013
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2030-227
Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
über die Ausbildung und Prüfung von Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleuren
(Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure - APrO-LMK)
Vom 30. November 2012

§ 13
Leistungsnachweise der praktischen Ausbildung

(1) Die Ausbildungsstellen nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 haben für jedes Ausbildungsjahr einen Befähigungsbericht (Anlage 2) zu fertigen. Die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungsleiter hat den Befähigungsbericht zu erstellen, der oder dem Auszubildenden bekannt zu geben und mit ihr oder ihm zu besprechen. Die oder der Auszubildende kann zu dem Befähigungsbericht Stellung nehmen.

(2) Während der praktischen Ausbildung ist in den Ausbildungsstellen nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 je Ausbildungsjahr eine schriftliche ausbildungsbegleitende Arbeit unter Aufsicht anzufertigen. Die Themen der Arbeiten sind Aufgabenstellungen aus der Praxis der amtlichen Lebensmittelüberwachung, die während der Ausbildung bereits behandelt wurden. Die Bearbeitungszeit soll für jede Arbeit höchstens drei Stunden betragen. Die Ausbilderin oder der Ausbilder, die auch die Arbeit bewerten, stellt das Thema. Die durch die Ausbilderin oder den Ausbilder korrigierte und bewertete Arbeit wird spätestens vier Wochen nach Anfertigung der Prüfungsbehörde vorgelegt.

(3) Bei den Ausbildungsstellen nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 sind nach Abschluss der theoretischen Ausbildung zwei Betriebskontrollen durchzuführen:

Die oder der Auszubildende hat unter Aufsicht von zwei Prüferinnen oder Prüfern, einer oder einem wissenschaftlichen Sachverständigen und einer Lebensmittelkontrolleurin oder einem Lebensmittelkontrolleur, welche Ausbilderin oder Ausbilder sind, eine Betriebskontrolle

a)

eines Marktes, eines Zentrallagers, einer Gaststätte oder einer Einrichtung zur Gemeinschaftsverpflegung sowie

b)

in einem Herstellerbetrieb einschließlich Probenahme

selbständig durchzuführen. Jede Kontrolle soll etwa zwei Stunden dauern. Die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungsleiter bestimmt im Einvernehmen mit der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die Betriebe, in denen die Kontrollen stattfinden, und die Prüferinnen oder Prüfer. An der Prüfung können Mitglieder des Prüfungsausschusses teilnehmen.

Die oder der Auszubildende hat nach jeder Betriebskontrolle innerhalb von drei Arbeitstagen in der selben Kalenderwoche selbstständig unter Anwendung der einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften über jede Kontrolle einen schriftlichen Bericht anzufertigen. Der Kontrollbericht soll zumindest

a)

eine sachkundige Beschreibung,

b)

eine lebensmittelrechtliche Beurteilung der vorgefundenen Zustände und

c)

Vorschläge für die von der Verwaltung zu ergreifenden Maßnahmen im Betrieb umfassen.

Die Prüferinnen oder Prüfer bewerten jeweils unabhängig die Betriebskontrolle und den Kontrollbericht. Aus diesen Einzelbewertungen wird eine Durchschnittspunktzahl nach Maßgabe von § 11 Absatz 4 ermittelt.

(4) Die oder der Auszubildende hat während der praktischen Ausbildung bei der Ausbildungsstelle nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 ein Berichtsheft über die durchgeführten Kontrollen und die erfolgten Bewertungen zu führen. Es wird regelmäßig von der Ausbildungsleiterin oder vom Ausbildungsleiter überprüft. Die Inhalte der einzelnen Kontrollberichte können Gegenstand der theoretischen Ausbildung werden. Das Berichtsheft ist vier Wochen vor der Prüfungsanmeldung bei der Ausbildungsleiterin oder dem Ausbildungsleiter, die es bewerten, abzugeben.

(5) Die einzelnen bewerteten Leistungsnachweise werden zu den jeweiligen Ausbildungsakten genommen. Das Berichtsheft wird der oder dem Auszubildenden nach Abschluss der Prüfung zurückgegeben.

 


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