Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelnorm
Aktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:LVOPol
Fassung vom:09.03.2018 Fassungen
Gültig ab:30.03.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2030-221
Verordnung des Innenministeriums über die Einrichtung
von Laufbahnen der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten
(Polizei-Laufbahnverordnung - LVOPol)
Vom 26. November 2014
§ 8
Einstellung in den Vorbereitungsdienst

(1) Die Bewerberinnen und Bewerber werden als Beamtinnen und Beamte auf Widerruf in den Vorbereitungsdienst eingestellt. Einstellungsbehörde in den Vorbereitungsdienst für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst ist die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg.

(2) Beamtinnen und Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst führen folgende Dienstbezeichnung:

1.

Im mittleren Dienst »Polizeimeisteranwärterin« oder »Polizeimeisteranwärter«,

2.

im gehobenen Dienst »Polizeikommissaranwärterin« oder »Polizeikommissaranwärter«,

3.

im gehobenen Dienst der Wirtschaftskriminalistinnen und Wirtschaftskriminalisten sowie im gehobenen Dienst der Cyberkriminalistinnen und Cyberkriminalisten »Kriminalkommissaranwärterin« oder »Kriminalkommissaranwärter«.

(3) In den Vorbereitungsdienst für den mittleren Polizeivollzugsdienst kann eingestellt werden, wer das 17. Lebensjahr und noch nicht das 33. Lebensjahr vollendet hat. Die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg kann Ausnahmen vom Mindestalter in Satz 1 zulassen. Das Mindestalter darf nicht um mehr als ein Jahr unterschritten werden. In den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Polizeivollzugsdienst kann eingestellt werden, wer noch nicht das 34. Lebensjahr vollendet hat.

(4) Das Höchstalter nach Absatz 3 wird angehoben um Zeiten

1.

des gesetzlichen Mutterschutzes,

2.

der tatsächlich in Anspruch genommenen Elternzeit,

3.

der tatsächlichen Betreuung eines Kindes unter 18 Jahre, höchstens jedoch um drei Jahre je Kind, und

4.

der tatsächlichen Pflege eines nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen nahen Angehörigen im Sinne von § 7 Absatz 3 des Pflegezeitgesetzes, jedoch höchstens um drei Jahre je Angehörige oder Angehörigen, wenn die Bewerberinnen und Bewerber deshalb von einer Bewerbung um Einstellung vor Vollendung der dort genannten Höchstaltersgrenzen abgesehen haben. Auch wenn Zeiten nach Satz 1 zu berücksichtigen sind, darf die Bewerberin oder der Bewerber für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Entsprechendes gilt beim Höchstalter für die Zulassung zum Aufstieg in die nächsthöhere Laufbahn nach § 13 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 und § 17 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 bis zur Vollendung des 47. Lebensjahres.

(5) Abweichend von Absatz 3 sind bei Bewerberinnen und Bewerbern die Zeiten der Ableistung

1.

des Wehr- oder Zivildienstes für die Dauer des Dienstes bis zu zwei Jahren,

2.

eines Dienstes nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz für die Dauer des Dienstes und

3.

eines Dienstes nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz oder Jugendfreiwilligendienstegesetz bis zu einem Jahr

der Altersgrenze bis zur Vollendung des 40. Lebensjahr hinzuzurechnen, sofern sich hierdurch die Einstellung nachweislich verzögert hat. Entsprechendes gilt beim Höchstalter für die Zulassung zum Aufstieg in die nächsthöhere Laufbahn nach § 13 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 und § 17 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 bis zur Vollendung des 47. Lebensjahres.

(6) Die Vorschriften über die Höchstaltersgrenzen für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst gelten nicht für die Inhaber eines Eingliederungs- oder Zulassungsscheins und in den Fällen des § 9 Absatz 2 des Soldatenversorgungsgesetzes.

(7) Der Vorbereitungsdienst gilt als entsprechend verlängert, wenn die Laufbahnprüfung erst nach Ablauf des vorgeschriebenen Vorbereitungsdienstes beendet wird.

(8) Bei Beamtinnen und Beamten auf Widerruf im Vorbereitungsdienst endet das Beamtenverhältnis mit Ablauf des Monats, in dem die Laufbahnprüfung bestanden ist, im Übrigen mit Ablauf des Tages, an dem die Laufbahnprüfung endgültig nicht bestanden ist. Das Beamtenverhältnis wird darüber hinaus mit Ablauf des Tages beendet, ab dem auf Grund ausbildungsrechtlicher Bestimmungen das Ausbildungsziel eines Ausbildungsabschnitts nicht erreicht wurde und eine Wiederholung nicht mehr zulässig ist.

Weitere Fassungen dieser Norm ausblendenWeitere Fassungen dieser Norm

§ 8 LVOPol wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden§ 8 LVOPol wird von folgenden Dokumenten zitiert

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jlr-PolLbVBW2014V1P8&psml=bsbawueprod.psml&max=true

Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=PolLbV+BW+%C2%A7+8&psml=bsbawueprod.psml&max=true


Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm