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Einzelvorschrift
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Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:H 3 EStH 2002
Fassung vom:01.03.2003
Gültig ab:01.01.2002
Quelle:juris Logo
Normen:§ 2 Abs 3 S 2 EStG, § 2 Abs 5 EStG, § 2 Abs 4 EStG, § 2 Abs 3 S 7 EStG, § 2 Abs 3 S 6 EStG ... mehr


 
R 3. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens


Berechnungsschema
(1) Das zu versteuernde Einkommen ist wie folgt zu
ermitteln:


S 2117 1 Summen der positiven Einkünfte aus jeder
Einkunftsart (§ 2 Abs. 3 Satz 2 EStG)
S 2118 2 + Hinzurechnungsbetrag (§ 52 Abs. 3 Satz 2 i.V.m.
§ 2a Abs. 3 Satz 3, Abs. 4 EStG i.d.F. vom
16.4.1997, BGBl. I S. 821), § 2 Abs. 1 Satz 3,
Abs. 2 Auslandsinvestitionsgesetz)
3 - ausgleichsfähige negative Summen der Einkünfte
(§ 2 Abs. 3 Sätze 3 bis 8 EStG)


4 = Summe der Einkünfte (>Abs. 2)
5 - Altersentlastungsbetrag (§ 24a EStG)
6 - Freibetrag für Land- und Forstwirte
(§ 13 Abs. 3 EStG)


7 = Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 Satz 1 EStG)
8 - Verlustabzug nach § 10d EStG i.d.F. des
Steuerentlastungsgesetzes 1999/2000/2002 vom
24.3.1999, BGBl. I S. 402
9 - Sonderausgaben (§§ 10, 10b, 10c EStG) 1)
10 - außergewöhnliche Belastungen
(§§ 33 bis 33b EStG) 2)
11 - Steuerbegünstigung der zu Wohnzwecken genutzten
Wohnungen, Gebäude und Baudenkmale sowie der
schutzwürdigen Kulturgüter (§§ 10e bis 10i EStG,
52 Abs. 21 Satz 6 EStG i.d.F. vom 16.4.1997,
BGBl. I S. 821 und § 7 FördG)
12 - Verlustabzug nach § 10d EStG i.d.F. vom 16.4.1997,
BGBl. I S. 821 (§ 52 Abs. 25 Satz 1 EStG)
13 + zuzurechnendes Einkommen gemäß § 15 Abs. 1 AStG


S 2112 14 = Einkommen (§ 2 Abs. 4 EStG)
15 - Freibeträge für Kinder (§§ 31, 32 Abs. 6 EStG)
16 - Haushaltsfreibetrag (§ 32 Abs. 7 EStG)
17 - Härteausgleich nach § 46 Abs. 3 EStG, § 70 EStDV


18 = zu versteuerndes Einkommen (§ 2 Abs. 5 EStG).


Summe der Einkünfte
(2) 1Die Summe der Einkünfte nach § 2 Abs. 3 EStG ist
grundsätzlich positiv oder mindestens 0 DM (ab VZ 2002
0 Euro). 2Erzielt ein Steuerpflichtiger nur Einkünfte
aus einer Einkunftsart und ist deren Summe negativ, ist
auch die Summe der Einkünfte negativ, da in diesen
Fällen die Summe der Einkünfte aus dieser Einkunftsart
(§ 2 Abs. 3 Satz 2 EStG) mit der Summe der Einkünfte
übereinstimmt und es auf die weiteren
Berechnungsschritte in § 2 Abs. 3 EStG nicht ankommt.
3Ist die Summe der positiven Einkünfte nicht größer als
100.000 DM (ab VZ 2002 51.500 Euro) und ist die Summe
der negativen Einkünfte höher als die Summe der
positiven Einkünfte, greifen die weiteren
Verlustverrechnungsschritte des § 2 Abs. 3 EStG nicht
ein mit der Folge, dass eine negative Summe der
Einkünfte vorliegt.


H 3 Hinweise


Beispiele zu R 3 Zeile 1 für die Berechnung der Summe
der Einkünfte nach § 2 Abs. 3 Satz 2 ff. EStG 3)


Beispiele


Liebhaberei
bei Einkünften aus
- Land- und Forstwirtschaft >H 130 (Liebhaberei),
- Gewerbebetrieb >H 134b (Abgrenzung der
Gewinnerzielungsabsicht zur Liebhaberei),
H 139 (2) Liebhaberei,
- selbständiger Arbeit >H 149 (Gewinnerzielungsabsicht),
- Kapitalvermögen >H 153 (Schuldzinsen),
- Vermietung und Verpachtung >H 161
(Einkünfteerzielungsabsicht).


Preisgelder
>BMF vom 5.9.1996 (BStBl I S. 1150) unter
Berücksichtigung der Änderung durch BMF vom 23.12.2002
(BStBl 2003 I S. 76).


Verlustabzug
>R 115


Verlustausgleichsbeschränkungen nach § 15 Abs. 4,
§ 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 3 sowie § 22 Nr. 3 EStG
>H 115 (Beispiele 8 und 9)
---------------------------
1) § 10a EStG wurde durch das AVmG ab VZ 2002 eingefügt.
2) § 33c EStG wurde durch das Zweite Gesetz zur Familienförderung
ab VZ 2002 eingefügt.
3) Die Änderungen gegenüber dem EStH 2001 wurden nicht kenntlich
gemacht.


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