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Einzelvorschrift
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Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:Anlage EStH 2002
Fassung vom:01.03.2003
Gültig ab:01.01.2002
Quelle:juris Logo
Normen:§ 4 Abs 3 EStG, § 13a EStG, § 5 EStG, R 17 EStR, § 4 Abs 1 EStG


 
Anlage (zu R 17)


Übersicht über die Berichtigung des Gewinns bei Wechsel
der Gewinnermittlungsart


Übergang Berichtigung des Gewinns im ersten
Jahr nach dem Übergang:


1. von der Einnahmen- Der Gewinn des ersten Jahres ist
überschussrechnung insbesondere um die folgenden
zum Bestandsvergleich, Hinzurechnungen und
zur Durchschnittssatz- Abrechnungen zu
gewinnermittlung berichtigen:
oder zur
Richtsatzschätzung + Warenbestand
+ Warenforderungsanfangsbestand
+ Sonstige Forderungen
- Warenschuldenanfangsbestand
+ Anfangsbilanzwert
(Anschaffungskosten) der nicht
abnutzbaren Wirtschaftsgüter des
Anlagevermögens (mit Ausnahme des
Grund und Bodens), soweit
diese während der Dauer der
Einnahmenüberschussrechnung
angeschafft und ihre
Anschaffungskosten vor dem
1.1.1971 als Betriebsausgaben
abgesetzt wurden, ohne dass ein
Zuschlag nach § 4 Abs. 3 Satz 2
EStG in den vor dem
Steuerneuordnungsgesetz geltenden
Fassungen gemacht wurde.


2. vom Bestandsvergleich, Der Überschuss der Betriebseinnahmen
von der Durchschnitts- über die Betriebsausgaben ist im
satzgewinnermittlung ersten Jahr insbesondere um die
oder von der Richt- folgenden Hinzurechnungen und
satzschätzung zur Abrechnungen zu berichtigen:
Einnahmeüberschussrechnung


+ Warenschuldenbestand des Vorjahrs
- Warenendbestand des Vorjahrs
- Warenforderungsbestand des
Vorjahrs
- Sonstige Forderungen.


Sind in früheren Jahren
Korrektivposten gebildet und noch
nicht oder noch nicht in voller Höhe
aufgelöst worden, so ist dies bei
Hinzurechnung des
Unterschiedsbetrags zu
berücksichtigen; noch nicht
aufgelöste Zuschläge vermindern,
noch nicht aufgelöste Abschläge
erhöhen den Unterschiedsbetrag.






Die vorstehende Übersicht ist nicht erschöpfend. Beim Wechsel der Gewinnermittlungsart sind auch andere als die oben bezeichneten Positionen durch Zu- und Abrechnungen zu berücksichtigen. Das gilt insbesondere für die Rechnungsabgrenzungsposten, z.B. im Voraus gezahlte Miete und im Voraus vereinnahmte Zinsen, sowie für Rückstellungen, z.B. für Gewerbesteuer des abgelaufenen Wirtschaftsjahrs.

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