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Einzelvorschrift
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Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:Anhang 18 IV EStH 2002
Fassung vom:01.03.2003
Gültig ab:01.01.2002
Quelle:juris Logo
Normen:§ 4 InvZulG, § 4 Abs 2 S 2 Nr 3 InvZulG, § 4 Abs 2 InvZulG, § 4 Abs 2 S 1 InvZulG


 
Investitionszulage nach § 4 InvZulG 1999;
Bemessungsgrundlage nach § 4 Abs. 2 InvZulG 1999


BMF vom 18.10.1999 (BStBl I S. 896)
IV C 3-InvZ 1220-9/99






Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder nehme ich zu Fragen der Bemessungsgrundlage der Investitionszulage nach § 4 InvZulG 1999 bei einer zu eigenen Wohnzwecken dienenden Wohnung im eigenen Haus oder eigenen Eigentumswohnung wie folgt Stellung:





Nach § 4 InvZulG 1999 wird eine Investitionszulage in Höhe von 15 v.H. für nach dem 31. Dezember 1998 und vor dem 1. Januar 2005 1) vorgenommene nachträgliche Herstellungsarbeiten und Erhaltungsarbeiten an einer zu eigenen Wohnzwecken dienenden Wohnung im eigenen Haus oder Eigentumswohnung gezahlt. Bemessungsgrundlage der Investitionszulage sind die Zahlungen, die im jeweiligen Kalenderjahr für begünstigte Modernisierungsarbeiten abzüglich eines Selbstbehalts von 5.000 DM 2) (§ 4 Abs. 2 Satz 1 InvZulG 1999) geleistet werden. Die nach Abzug des Selbstbehalts verbleibenden Aufwendungen sind nach § 4 Abs.2 Satz 2 Nr. 3 InvZulG 1999 insgesamt auf 40.000 DM 3) begrenzt. Der Förderhöchstbetrag bezieht sich auf die jeweiligen Aufwendungen für eine Wohnung. Dementsprechend ist auch für jede Wohnung ein Selbstbehalt von 5.000 DM 2) abzuziehen.

 


Beispiel:
A ist Eigentümer eines 1985 erbauten Einfamilienhauses in
Erfurt, das er selbst bewohnt. In den Jahren 1999 und 2000 nimmt
er an dem Haus Modernisierungsmaßnahmen mit einem Kostenaufwand
von 30.000 DM bzw. 25.000 DM vor.


Begünstigte Modernisierungsaufwendungen im Jahr 1999
Aufwendungen 30.000 DM
./. Selbstbehalt 5.000 DM


Bemessungsgrundlage 1999 25.000 DM


A kann für 1999 eine Investitionszulage in Höhe von 3.750 DM
(15 v.H. von 25.000 DM) beanspruchen.


Begünstigte Modernisierungsaufwendungen im Jahr 2000
Aufwendungen 25.000 DM
./. Selbstbehalt 5.000 DM


20.000 DM


Bemessungsgrundlage (40.000 DM - 25.000 DM) 15.000 DM


In die Bemessungsgrundlage für die Investitionszulage 2000 gehen
nur 15.000 DM ein, weil A von dem Förderhöchstbetrag von
40.000 DM 1999 bereits 25.000 DM ausgeschöpft hat.


Für das Jahr 2000 kann A eine Investitionszulage in Höhe von
2.250 DM (15 v.H. von 15.000 DM) beanspruchen.






Bei Miteigentümern einer eigenen Wohnzwecken dienenden Wohnung ist der Selbstbehalt wie der Förderhöchstbetrag entsprechend den Miteigentumsanteilen aufzuteilen. Bewohnt ein Miteigentümer eines Zwei- oder Mehrfamilienhauses eine Wohnung alleine, ist eine anteilige Kürzung des Förderhöchstbetrags und des Selbstbehalts nicht vorzunehmen, wenn der Wert der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung den Wert des Miteigentumsanteils nicht übersteigt (vgl. Tz. 66 des BMF-Schreibens vom 10.2.1998 - BStBl I S. 190). Übersteigt der Wert der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung den Wert des Miteigentumsanteils, ist der Förderhöchstbetrag und der Selbstbehalt im Verhältnis des Werts des Miteigentumsanteils zum Wert der Wohnung zu kürzen.

 


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1) Nach dem StÄndG 2001: 1.1.2002.
2) Ab Kalenderjahr 2002: 2.556 EUR.
3) Ab Kalenderjahr 2002: 20.452 EUR.


Anwendende Verweise ausblendenAnwendende Verweise

StÄndG 2001 (Zitierung)
VV DEU BMF 1998-02-10 IV B 3-EZ 1010-11/98 IX. (Anwendung)
VV DEU BMF 1999-10-18 IV C 3-InvZ 1220-9/99 (Anwendung)

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