Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Inhalt
Aktuelle Gesamtvorschrift
Blättern zur vorhergehenden Verwaltungsvorschrift Blättern in der Vorschrift Blättern zur nachfolgenden Verwaltungsvorschrift
Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:Zu § 1a EStG EStH 2002
Fassung vom:01.03.2003
Gültig ab:01.01.2002
Quelle:juris Logo


 
§ 1a EStG 1)


2) (1) 1Für Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der
Europäischen Union oder eines Staates, auf den das
Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum anwendbar
ist, die nach § 1 Abs. 1 unbeschränkt
einkommensteuerpflichtig sind und die Voraussetzungen
des § 1 Abs. 3 Satz 2 bis 4 erfüllen, oder die nach
§ 1 Abs. 3 als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig zu
behandeln sind, gilt bei Anwendung von
§ 10 Abs. 1 Nr. 1, § 26 Abs. 1 Satz 1, § 32 Abs. 7 und
§ 33c hinsichtlich des Ehegatten und der Kinder
Folgendes:


1. Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd
getrennt lebenden Ehegatten (§ 10 Abs. 1 Nr. 1) sind
auch dann als Sonderausgaben abziehbar, wenn der
Empfänger nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig
ist. 2Voraussetzung ist, dass der Empfänger seinen
Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im
Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaates der
Europäischen Union oder eines Staates hat, auf den
das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum
Anwendung findet. 3Weitere Voraussetzung ist, dass
die Besteuerung der Unterhaltszahlungen beim
Empfänger durch eine Bescheinigung der zuständigen
ausländischen Steuerbehörde nachgewiesen wird;
2. der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte ohne
Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland wird
auf Antrag für die Anwendung des § 26 Abs. 1 Satz 1
als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt.
Nummer 1 Satz 2 gilt entsprechend. 2Bei Anwendung des
§ 1 Abs. 3 Satz 2 ist auf die Einkünfte beider
Ehegatten abzustellen und der Betrag von 6.136 Euro
zu verdoppeln;
3. ein Haushaltsfreibetrag (§ 32 Abs. 7) wird auch
abgezogen, wenn das Kind, für das dem
Steuerpflichtigen ein Freibetrag nach § 32 Abs. 6
oder Kindergeld zusteht, in der Wohnung des
Steuerpflichtigen gemeldet ist, die nicht im Inland
belegen ist. 2Nummer 1 Satz 2 gilt sinngemäß. Weitere
Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige, falls
er verheiratet ist, von seinem Ehegatten dauernd
getrennt lebt.


(2) Für unbeschränkt einkommensteuerpflichtige Personen
im Sinne des § 1 Abs. 2, die die Voraussetzungen des
§ 1 Abs. 3 Satz 2 bis 4 erfüllen, und für unbeschränkt
einkommensteuerpflichtige Personen im Sinne des
§ 1 Abs. 3, die die Voraussetzungen des
§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2 erfüllen und an einem
ausländischen Dienstort tätig sind, gelten die
Regelungen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 entsprechend mit
der Maßgabe, dass auf Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt,
Wohnung oder Haushalt im Staat des ausländischen
Dienstortes abzustellen ist.
---------------------------
1) Zur Anwendung >§ 52 Abs. 2 EStG.
2) Absatz 1 Satz 1 wurde durch das Zweite Gesetz zur
Familienförderung geändert.


 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jv-FRNR100010003FRNG000040003&psml=bsbawueprod.psml&max=true

Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=EStH+Zu+%C2%A7+1a+EStG&psml=bsbawueprod.psml&max=true


Blättern zur vorhergehenden Verwaltungsvorschrift Blättern in der Vorschrift Blättern zur nachfolgenden Verwaltungsvorschrift