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Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:H 26 ErbStH 2003
Fassung vom:17.03.2003
Gültig ab:17.03.2003
Quelle:juris Logo
Normen:§ 10 Abs 5 ErbStG, § 39 Abs 2 Nr 2 AO, § 10 Abs 1 S 3 ErbStG, § 10 ErbStG, § 10 Abs 1 S 1 ErbStG


 
R 26. Übertragung eines Anteils an einer vermögensverwaltenden
Personengesellschaft


(1) 1Bei einem Erwerb eines Gesellschaftsanteils an
einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft können
die Besitzposten und Gesellschaftsschulden der
Gesamthandsgemeinschaft nicht zu einer wirtschaftlichen
Einheit zusammengefasst werden. 2Den Gesellschaftern
sind die einzelnen Wirtschaftsgüter und sonstigen
Besitzposten des Gesamthandsvermögens und die
Gesellschaftsschulden anteilig als Bruchteilseigentum
zuzurechnen (§ 10 Abs. 1 Satz 3 ErbStG,
§ 39 Abs. 2 Nr. 2 AO).


(2) 1Der unmittelbare oder mittelbare Erwerb eines
solchen Gesellschaftsanteils gilt als Erwerb der
Miteigentumsanteile an den zum Gesamthandsvermögen
gehörenden Wirtschaftsgütern und sonstigen Besitzposten.
2Daneben tritt die mit dem Übergang des
Gesellschaftsanteils verbundene Verpflichtung des
Erwerbers, für die Gesellschaftsschulden einzustehen.
3Sie kann nicht unmittelbar durch Abzug vom Wert der
Besitzposten, sondern nur im Rahmen der Ermittlung der
Bereicherung des Erwerbers (§ 10 Abs. 1 Satz 1 ErbStG)
berücksichtigt werden. 4Beim Erwerb von Todes wegen
(§ 3 ErbStG) kann der Erwerber die anteiligen
Gesellschaftsschulden als Nachlassverbindlichkeiten
abziehen (§ 10 Abs. 5 ErbStG). 5Bei einer Schenkung
unter Lebenden (§ 7 ErbStG) können die anteiligen
Gesellschaftsschulden die Bereicherung nur nach den
allgemeinen Grundsätzen der Behandlung einer freigebigen
Zuwendung mindern (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG).
6Erwerbsgegenstand ist der unentgeltlich erworbene Teil
der zum Gesamthandsvermögen gehörenden Wirtschaftsgüter
und sonstigen Besitzposten. 7Die schenkungsteuerliche
Behandlung richtet sich nach den Grundsätzen zur
Behandlung von gemischten Schenkungen sowie Schenkungen
unter Auflage (> R 17). 8Der Erwerb der anteiligen
Gesellschaftsschulden ist dabei als Gegenleistung zu
behandeln.


H 26 Hinweise


Entlastungen nach §§ 13a/19a ErbStG für Anteile an
Kapitalgesellschaften im Gesellschaftsvermögen
Wird ein Anteil an einer vermögensverwaltenden
Personengesellschaft übertragen, zu deren Vermögen
Anteile an einer inländischen Kapitalgesellschaft
gehören, ist zwar auch insoweit von einem Erwerb der
Miteigentumsanteile an diesen Anteilen auszugehen. Die
Entlastungen nach §§ 13a/19a ErbStG kommen jedoch nicht
in Betracht, weil der Erblasser oder Schenker nicht
unmittelbar am Nennkapital der Kapitalgesellschaft
beteiligt war.


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