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Inhalt
Aktuelle Gesamtvorschrift
Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:UStHA 2005
Fassung vom:01.03.2005
Gültig ab:01.01.2005
Quelle:juris Logo
Gesamtvorschrift in der Gültigkeit zum 01.01.2005

Amtliche Umsatzsteuer-Handausgabe 2005

Fußnoten


Für Umsätze, die nach dem 31.12.2007 ausgeführt werden, gelten die UStR 2008 (UStHA 2008)



Inhaltsverzeichnis

Titel

Fassung vom

Amtliche Umsatzsteuer-Handausgabe 200501.03.2005
Inhaltsübersicht01.03.2005
Abkürzungsverzeichnis01.03.2005
A. Umsatzsteuergesetz, Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung und Umsatzsteuer-Richtlinien01.03.2005
Einführung01.03.2005
I. Steuergegenstand und Geltungsbereich01.03.2005
zu § 1 UStG01.03.2005
§ 1 UStG Steuerbare Umsätze01.03.2005
Abschn 1 Leistungsaustausch01.03.2005
Abschn 2 Verwertung von Sachen01.03.2005
Abschn 3 Schadensersatz01.03.2005
Abschn 4 Mitgliederbeiträge01.03.2005
Abschn 5 Geschäftsveräußerung01.03.2005
Abschn 6 Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen01.03.2005
Abschn 7-11 (unbesetzt)01.03.2005
Abschn 12 Sachzuwendungen und sonstige Leistungen an das Personal01.03.2005
Abschn 13 Inland - Ausland01.03.2005
Abschn 13a Gemeinschaftsgebiet - Drittlandsgebiet01.03.2005
Abschn 14 Umsätze in Freihäfen usw. (§ 1 Absatz 3 Nr. 1 bis 3 und 6 UStG)01.03.2005
Abschn 15 Freihafen-Veredelungsverkehr, Freihafenlagerung und einfuhrumsatzsteuerrechtlich freier Verkehr (§ 1 Absatz 3 Nr. 4 und 5 UStG)01.03.2005
zu § 1a UStG01.03.2005
§ 1a UStG Innergemeinschaftlicher Erwerb01.03.2005
Abschn 15a Innergemeinschaftlicher Erwerb01.03.2005
Abschn 15b Innergemeinschaftliches Verbringen01.03.2005
zu § 1b UStG01.03.2005
§ 1b UStG Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge01.03.2005
Abschn 15c Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge01.03.2005
zu § 1c UStG01.03.2005
§ 1c UStG Innergemeinschaftlicher Erwerb durch diplomatische Missionen, zwischenstaatliche Einrichtungen und Streitkräfte der Vertragsparteien des Nordatlantikvertrages01.03.2005
Abschn 15d Ausnahme vom innergemeinschaftlichen Erwerb bei diplomatischen Missionen usw. (§ 1c Absatz 1 UStG)01.03.2005
zu § 2 UStG01.03.2005
§ 2 UStG Unternehmer, Unternehmen01.03.2005
Abschn 16 Unternehmer01.03.2005
Abschn 17 Selbständigkeit01.03.2005
Abschn 18 Gewerbliche und berufliche Tätigkeit01.03.2005
Abschn 19 Beginn und Ende der Unternehmereigenschaft01.03.2005
Abschn 20 Unternehmen01.03.2005
Abschn 21 Organschaft01.03.2005
Abschn 21a Beschränkung der Organschaft auf das Inland01.03.2005
Abschn 22 Unternehmereigenschaft und Vorsteuerabzug bei Vereinen, Forschungsbetrieben und ähnlichen Einrichtungen01.03.2005
Abschn 23 Juristische Personen des öffentlichen Rechts01.03.2005
zu § 2a UStG01.03.2005
§ 2a UStG Fahrzeuglieferer01.03.2005
zu § 3 UStG01.03.2005
§ 3 UStG Lieferung, sonstige Leistung01.03.2005
Abschn 24 Lieferungen und sonstige Leistungen01.03.2005
Abschn 24a Unentgeltliche Wertabgaben01.03.2005
Abschn 24b Den Lieferungen gleichgestellte Wertabgaben01.03.2005
Abschn 24c Den sonstigen Leistungen gleichgestellte Wertabgaben01.03.2005
Abschn 25 Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen01.03.2005
Abschn 25a Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle01.03.2005
Abschn 26 Vermittlung oder Eigenhandel01.03.2005
Abschn 27 Werklieferung, Werkleistung01.03.2005
Abschn 28 Lieferungsgegenstand bei noch nicht abgeschlossenen Werklieferungen01.03.2005
Abschn 29 Einheitlichkeit der Leistung01.03.2005
Abschn 29a Kreditgewährung im Zusammenhang mit anderen Umsätzen01.03.2005
Abschn 30 Ort der Lieferung01.03.2005
Abschn 31 Lieferungsort in besonderen Fällen (§ 3 Absatz 8 UStG)01.03.2005
Abschn 31a Reihengeschäfte01.03.2005
Abschn 32 Dienstleistungskommission (§ 3 Absatz 11 UStG)01.03.2005
zu § 3a UStG01.03.2005
§ 3a UStG Ort der sonstigen Leistung01.03.2005
§ 1 UStDV Sonderfälle des Ortes der sonstigen Leistung01.03.2005
Abschn 33 Ort der sonstigen Leistung nach § 3a Absatz 1 UStG01.03.2005
Abschn 33a Ort der sonstigen Leistung bei der Vermietung von Beförderungsmitteln01.03.2005
Abschn 34 Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück01.03.2005
Abschn 34a Ort der sonstigen Leistung bei Messen und Ausstellungen01.03.2005
Abschn 35 unbesetzt01.03.2005
Abschn 36 Ort der Tätigkeit01.03.2005
Abschn 37 unbesetzt01.03.2005
Abschn 38 Ort des Leistungsempfängers01.03.2005
Abschn 39 Leistungskatalog des § 3a Absatz 4 Nr. 1 bis 11 UStG01.03.2005
Abschn 39a Sonstige Leistungen auf dem Gebiet der Telekommunikation im Sinne des § 3a Absatz 4 Nr. 12 UStG01.03.2005
Abschn 39b Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen im Sinne des § 3a Absatz 4 Nr. 13 UStG01.03.2005
Abschn 39c Auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistungen im Sinne des § 3a Absatz 4 Nr. 14 UStG01.03.2005
Abschn 40 unbesetzt01.03.2005
Abschn 41 Ort der sonstigen Leistung bei Einschaltung eines Erfüllungsgehilfen01.03.2005
Abschn 42 Sonderfälle des Ort der sonstigen Leistung01.03.2005
zu § 3b UStG01.03.2005
§ 3b UStG Ort der Beförderungsleistungen und der damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen01.03.2005
§ 2 UStDV Verbindungsstrecken im Inland01.03.2005
§ 3 UStDV Verbindungsstrecken im Ausland01.03.2005
§ 4 UStDV Anschlussstrecken im Schienenbahnverkehr01.03.2005
§ 5 UStDV Kurze Straßenstrecken im Inland01.03.2005
§ 6 UStDV Straßenstrecken in den in § 1 Abs. 3 des Gesetzes bezeichneten Gebieten01.03.2005
§ 7 UStDV Kurze Strecken im grenzüberschreitenden Verkehr mit Wasserfahrzeugen01.03.2005
Abschn 42a Ort einer Personenbeförderung und Ort einer Güterbeförderung, die keine innergemeinschaftliche Güterbeförderung ist01.03.2005
Abschn 42b Ort der Leistung, die im Zusammenhang mit einer Güterbeförderung steht01.03.2005
Abschn 42c Begriff des Leistungsempfängers im Sinne des § 3b Absatz 3 bis 6 UStG01.03.2005
Abschn 42d Ort der innergemeinschaftlichen Güterbeförderung01.03.2005
Abschn 42e Ort der gebrochenen innergemeinschaftlichen Güterbeförderung01.03.2005
Abschn 42f Ort der Leistung, die im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung steht01.03.2005
Abschn 42g Ort der Vermittlung einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung und einer Leistung, die im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung steht01.03.2005
Abschn 42h weggefallen01.03.2005
Abschn 42i Besteuerungsverfahren bei innergemeinschaftlichen Güterbeförderungen und damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen01.03.2005
zu § 3c UStG01.03.2005
§ 3c UStG Ort der Lieferung in besonderen Fällen01.03.2005
Abschn 42j Ort der Lieferung bei innergemeinschaftlichen Beförderungs- und Versendungslieferungen an bestimmte Abnehmer01.03.2005
zu § 3d UStG01.03.2005
§ 3d UStG Ort des innergemeinschaftlichen Erwerbs01.03.2005
zu § 3e UStG01.03.2005
§ 3e UStG Ort der Lieferung während einer Beförderung an Bord eines Schiffes, in einem Luftfahrzeug oder in einer Eisenbahn01.03.2005
zu § 3f UStG01.03.2005
§ 3f UStG Ort der unentgeltlichen Lieferungen und sonstigen Leistungen01.03.2005
zu § 3g UStG01.03.2005
§ 3g UStG Ort der Lieferung von Gas und Elektrizität01.03.2005
II. Steuerbefreiungen und Steuervergütungen01.03.2005
zu § 4 UStG Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen Leistungen01.03.2005
§ 4 Nr. 1, 2 UStG01.03.2005
Abschn 43 Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
Abschn 44 Umsätze für die Seeschifffahrt und die Luftfahrt01.03.2005
§ 4 Nr. 3 UStG01.03.2005
§ 19 UStDV (weggefallen)01.03.2005
§ 20 UStDV Belegmäßiger Nachweis bei steuerfreien Leistungen, die sich auf Gegenstände der Ausfuhr oder Einfuhr beziehen01.03.2005
§ 21 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei steuerfreien Leistungen, die sich auf Gegenstände der Ausfuhr oder Einfuhr beziehen01.03.2005
Abschn 45 Allgemeines01.03.2005
Abschn 46 Grenzüberschreitende Güterbeförderungen01.03.2005
Abschn 47 Grenzüberschreitende Güterbeförderungen und andere sonstige Leistungen, die sich auf Gegenstände der Einfuhr beziehen01.03.2005
Abschn 48 Grenzüberschreitende Beförderungen und andere sonstige Leistungen, die sich unmittelbar auf Gegenstände der Ausfuhr oder der Durchfuhr beziehen01.03.2005
Abschn 49 Ausnahmen von der Steuerbefreiung01.03.2005
Abschn 50 Buchmäßiger Nachweis01.03.2005
§ 4 Nr. 4 UStG01.03.2005
Abschn 51 Lieferungen von Gold an Zentralbanken01.03.2005
§ 4 Nr. 4a, 4b UStG01.03.2005
Abschn 51a Umsatzsteuerlagerregelung und Steuerbefreiung für die einer Einfuhr vorangehenden Lieferungen von Gegenständen01.03.2005
§ 4 Nr. 5 UStG01.03.2005
§ 22 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei steuerfreien Vermittlungen01.03.2005
Abschn 52 Steuerfreie Vermittlungsleistungen01.03.2005
Abschn 53 Vermittlungsleistungen der Reisebüros01.03.2005
Abschn 53a Verkauf von Flugscheinen durch Reisebüros oder Tickethändler ("Consolidator")01.03.2005
Abschn 54 Buchmäßiger Nachweis01.03.2005
§ 4 Nr. 6 UStG01.03.2005
Abschn 55 Leistungen der Eisenbahnen des Bundes01.03.2005
Abschn 55a Steuerbefreiung für Restaurationsumsätze an Bord von Seeschiffen01.03.2005
§ 4 Nr. 7 UStG01.03.2005
Abschn 56 Leistungen an Vertragsparteien des Nordatlantikvertrages, NATO-Streitkräfte, diplomatische Missionen und zwischenstaatliche Einrichtungen01.03.2005
§ 4 Nr. 8 UStG01.03.2005
Abschn 57 Gewährung und Vermittlung von Krediten01.03.2005
Abschn 58 unbesetzt01.03.2005
Abschn 59 Gesetzliche Zahlungsmittel01.03.2005
Abschn 60 Umsätze im Geschäft mit Forderungen01.03.2005
Abschn 61 Einlagengeschäft01.03.2005
Abschn 62 Inkasso von Handelspapieren01.03.2005
Abschn 63 Zahlungs-, Überweisungs- und Kontokorrentverkehr01.03.2005
Abschn 64 Umsätze im Geschäft mit Wertpapieren01.03.2005
Abschn 65 Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren01.03.2005
Abschn 66 Gesellschaftsanteile01.03.2005
Abschn 67 Übernahme von Verbindlichkeiten01.03.2005
Abschn 68 Übernahme von Bürgschaften und anderen Sicherheiten01.03.2005
Abschn 69 Verwaltung von Sondervermögen01.03.2005
Abschn 70 Amtliche Wertzeichen01.03.2005
Abschn 70a unbesetzt01.03.2005
§ 4 Nr. 9 UStG01.03.2005
Abschn 71 Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen01.03.2005
Abschn 72 Umsätze, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen01.03.2005
§ 4 Nr. 10 UStG01.03.2005
Abschn 73 Versicherungsleistungen01.03.2005
Abschn 74 Verschaffung von Versicherungsschutz01.03.2005
§ 4 Nr. 11 UStG01.03.2005
Abschn 75 Bausparkassenvertreter, Versicherungsvertreter, Versicherungsmakler01.03.2005
§ 4 Nr. 11a, 11b UStG01.03.2005
§ 4 Nr. 12 UStG01.03.2005
Abschn 76 Vermietung und Verpachtung von Grundstücken01.03.2005
Abschn 77 Vermietung von Plätzen für das Abstellen von Fahrzeugen01.03.2005
Abschn 78 Vermietung von Campingplätzen01.03.2005
Abschn 79 Abbauverträge und Ablagerungsverträge01.03.2005
Abschn 80 Gemischte Verträge01.03.2005
Abschn 81 Verträge besonderer Art01.03.2005
Abschn 82 Kaufanwartschaftsverhältnisse01.03.2005
Abschn 83 Dingliche Nutzungsrechte01.03.2005
Abschn 84 Beherbergungsumsätze01.03.2005
Abschn 85 Vermietung und Verpachtung von Betriebsvorrichtungen01.03.2005
Abschn 86 Nutzungsüberlassung von Sportanlagen und anderen Anlagen01.03.2005
§ 4 Nr. 13 UStG01.03.2005
Abschn 87 Wohnungseigentümergemeinschaften01.03.2005
§ 4 Nr. 14 UStG01.03.2005
Abschn 88 Tätigkeit als Arzt01.03.2005
Abschn 89 Tätigkeit als Zahnarzt01.03.2005
Abschn 90 Tätigkeit als Angehöriger anderer Heilberufe01.03.2005
Abschn 91 Tätigkeit als klinischer Chemiker01.03.2005
Abschn 91a Umfang der Steuerbefreiung01.03.2005
Abschn 92 weggefallen01.03.2005
Abschn 93 Rechtsform des Unternehmers01.03.2005
Abschn 94 Praxis- und Apparategemeinschaften01.03.2005
§ 4 Nr. 15, 15a UStG01.03.2005
Abschn 95 Sozialversicherung, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Sozialhilfe, Kriegsopferversorgung01.03.2005
§ 4 Nr. 16 UStG01.03.2005
Abschn 96 Krankenhäuser01.03.2005
Abschn 97 Diagnosekliniken oder andere Einrichtungen ärztlicher Heilbehandlung oder Diagnostik01.03.2005
Abschn 98 Einrichtungen ärztlicher Befunderhebung01.03.2005
Abschn 99 Altenheime, Altenwohnheime und Pflegeheime01.03.2005
Abschn 99a Pflegeeinrichtungen nach § 4 Nr. 16 Buchstabe e UStG01.03.2005
Abschn 100 Eng verbundene Umsätze01.03.2005
§ 4 Nr. 17 UStG01.03.2005
Abschn 101 Menschliches Blut und Frauenmilch01.03.2005
Abschn 102 Beförderungen von kranken und verletzten Personen01.03.2005
§ 4 Nr. 18 UStG01.03.2005
§ 23 UStDV Amtlich anerkannte Verbände der freien Wohlfahrtspflege01.03.2005
Abschn 103 Wohlfahrtseinrichtungen01.03.2005
§ 4 Nr. 18a UStG01.03.2005
§ 4 Nr. 19 UStG01.03.2005
Abschn 104 Blinde01.03.2005
Abschn 105 Blindenwerkstätten01.03.2005
§ 4 Nr. 20 UStG01.03.2005
Abschn 106 Theater01.03.2005
Abschn 107 Orchester, Kammermusikensembles und Chöre01.03.2005
Abschn 108 Museen und Denkmäler der Bau- und Gartenbaukunst01.03.2005
Abschn 109 Zoologische Gärten und Tierparks01.03.2005
Abschn 110 Bescheinigungsverfahren01.03.2005
§ 4 Nr. 21 UStG01.03.2005
Abschn 111 Ersatzschulen01.03.2005
Abschn 112 Ergänzungsschulen und andere allgemeinbildende oder berufsbildende Einrichtungen01.03.2005
Abschn 112a Erteilung von Unterricht durch selbständige Lehrer an Schulen und Hochschulen01.03.2005
Abschn 113 Unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen01.03.2005
Abschn 114 Bescheinigungsverfahren für Ergänzungsschulen und andere allgemeinbildende oder berufsbildende Einrichtungen01.03.2005
§ 4 Nr. 22 UStG01.03.2005
Abschn 115 Veranstaltung wissenschaftlicher und belehrender Art01.03.2005
Abschn 116 Andere kulturelle und sportliche Veranstaltungen01.03.2005
§ 4 Nr. 23 UStG01.03.2005
Abschn 117 Beherbergung und Beköstigung von Jugendlichen01.03.2005
§ 4 Nr. 24 UStG01.03.2005
Abschn 118 Jugendherbergswesen01.03.2005
§ 4 Nr. 25 UStG01.03.2005
Abschn 119 Leistungen im Rahmen der Jugendhilfe01.03.2005
§ 4 Nr. 26 UStG01.03.2005
Abschn 120 Ehrenamtliche Tätigkeit01.03.2005
§ 4 Nr. 27 UStG01.03.2005
Abschn 121 Gestellung von Mitgliedern geistlicher Genossenschaften und Angehörigen von Mutterhäusern01.03.2005
Abschn 121a Gestellung von land- und forstwirtschaftlichen Arbeitskräften sowie Gestellung von Betriebshelfern und Haushaltshilfen01.03.2005
§ 4 Nr. 28 UStG01.03.2005
Abschn 122 Lieferung bestimmter Gegenstände01.03.2005
zu § 4a UStG01.03.2005
§ 4a UStG Steuervergütung01.03.2005
§ 24 UStDV Antragsfrist für die Steuervergütung und Nachweis der Voraussetzungen01.03.2005
Abschn 123 Vergütungsberechtigte01.03.2005
Abschn 124 Voraussetzungen für die Vergütung01.03.2005
Abschn 125 Nachweis der Voraussetzungen01.03.2005
Abschn 126 Antragsverfahren01.03.2005
Abschn 127 Wiedereinfuhr von Gegenständen01.03.2005
zu § 4b UStG01.03.2005
§ 4b UStG Steuerbefreiung beim innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen01.03.2005
Abschn 127a Steuerbefreiung beim innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen01.03.2005
zu § 5 UStG01.03.2005
§ 5 UStG Steuerbefreiungen bei der Ausfuhr01.03.2005
Einfuhrumsatzsteuer-Befreiungsverordnung 1993 (EUStBV 1993)01.03.2005
zu § 6 UStG01.03.2005
§ 6 UStG Ausfuhrlieferung01.03.2005
§ 8 UStDV Grundsätze für den Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen01.03.2005
§ 9 UStDV Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen in Beförderungsfällen01.03.2005
§ 10 UStDV Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen in Versendungsfällen01.03.2005
§ 11 UStDV Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen in Bearbeitungs- und Verarbeitungsfällen01.03.2005
§ 13 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
§§ 14 bis 16 UStDV (weggefallen)01.03.2005
§ 17 UStDV Abnehmernachweis bei Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr01.03.2005
Abschn 128 Ausfuhrlieferungen01.03.2005
Abschn 129 Ausländischer Abnehmer01.03.2005
Abschn 130 Ausschluss der Steuerbefreiung bei der Ausrüstung und Versorgung bestimmter Beförderungsmittel01.03.2005
Abschn 131 Ausfuhrnachweis (Allgemeines)01.03.2005
Abschn 132 Ausfuhrnachweis in Beförderungsfällen01.03.2005
Abschn 133 Ausfuhrnachweis in Versendungsfällen01.03.2005
Abschn 134 Ausfuhrnachweis in Bearbeitungs- und Verarbeitungsfällen01.03.2005
Abschn 135 Sonderregelungen zum Ausfuhrnachweis01.03.2005
Abschn 136 Buchmäßiger Nachweis01.03.2005
Abschn 137 Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr01.03.2005
Abschn 138-140 (unbesetzt)01.03.2005
Abschn 140a Gesonderter Steuerausweis bei Ausfuhrlieferungen01.03.2005
zu § 6a UStG01.03.2005
§ 6a UStG Innergemeinschaftliche Lieferung01.03.2005
§ 17a UStDV Nachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen in Beförderungs- und Versendungsfällen01.03.2005
§ 17b UStDV Nachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen in Bearbeitungs- oder Verarbeitungsfällen01.03.2005
§ 17c UStDV Buchmäßiger Nachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen01.03.2005
zu § 7 UStG01.03.2005
§ 7 UStG Lohnveredelung an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
§ 12 UStDV Ausfuhrnachweis bei Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
§ 13 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
Abschn 141 Lohnveredelung an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
Abschn 142 Ausfuhrnachweis01.03.2005
Abschn 143 Buchmäßiger Nachweis01.03.2005
Abschn 144 Abgrenzung zwischen Lohnveredelungen im Sinne des § 7 UStG und Ausfuhrlieferungen im Sinne des § 6 UStG01.03.2005
zu § 8 UStG01.03.2005
§ 8 UStG Umsätze für die Seeschifffahrt und für die Luftfahrt01.03.2005
§ 13 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr01.03.2005
§ 18 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei Umsätzen für die Seeschifffahrt und für die Luftfahrt01.03.2005
Abschn 145 Umsätze für die Seeschifffahrt01.03.2005
Abschn 146 Umsätze für die Luftfahrt01.03.2005
Abschn 147 Buchmäßiger Nachweis01.03.2005
zu § 9 UStG01.03.2005
§ 9 UStG Verzicht auf Steuerbefreiungen01.03.2005
Abschn 148 Verzicht auf Steuerbefreiungen (§ 9 Absatz 1 UStG)01.03.2005
Abschn 148a Einschränkung des Verzichts auf Steuerbefreiungen (§ 9 Absatz 2 und 3 UStG)01.03.2005
III. Bemessungsgrundlagen01.03.2005
zu § 10 UStG01.03.2005
§ 10 UStG Bemessungsgrundlage für Lieferungen, sonstige Leistungen und innergemeinschaftliche Erwerbe01.03.2005
§ 25 UStDV Durchschnittsbeförderungsentgelt01.03.2005
Abschn 149 Entgelt01.03.2005
Abschn 150 Zuschüsse01.03.2005
Abschn 151 Entgeltsminderungen01.03.2005
Abschn 152 Durchlaufende Posten01.03.2005
Abschn 153 Bemessungsgrundlage beim Tausch und bei tauschähnlichen Umsätzen01.03.2005
Abschn 154 unbesetzt01.03.2005
Abschn 155 Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben01.03.2005
Abschn 156-157 (unbesetzt)01.03.2005
Abschn 158 Mindestbemessungsgrundlage (§ 10 Absatz 5 UStG)01.03.2005
Abschn 159 Durchschnittsbeförderungsentgelt01.03.2005
zu § 11 UStG01.03.2005
§ 11 UStG Bemessungsgrundlage für die Einfuhr01.03.2005
IV. Steuer und Vorsteuer01.03.2005
zu § 12 UStG01.03.2005
§ 12 UStG Steuersätze01.03.2005
Anlage 2 zum Umsatzsteuergesetz (zu § 12 Abs. 2 Nr. 1 und 2)01.03.2005
§§ 26 bis 29 UStDV (weggefallen)01.03.2005
§ 30 UStDV Schausteller01.03.2005
Abschn 160 Steuersätze01.03.2005
Abschn 161 unbesetzt01.03.2005
Abschn 162 Vieh- und Pflanzenzucht01.03.2005
Abschn 163 Vatertierhaltung, Förderung der Tierzucht usw.01.03.2005
Abschn 164 unbesetzt01.03.2005
Abschn 165 Umsätze der Zahntechniker und Zahnärzte01.03.2005
Abschn 166 Leistungen der Theater, Orchester, Museen usw. (§ 12 Absatz 2 Nr. 7 Buchstabe a UStG)01.03.2005
Abschn 167 Überlassung von Filmen und Filmvorführungen (§ 12 Absatz 2 Nr. 7 Buchstabe b UStG)01.03.2005
Abschn 168 Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte (§ 12 Absatz 2 Nr. 7 Buchstabe c UStG)01.03.2005
Abschn 169 Zirkusunternehmen, Schausteller und zoologische Gärten (§ 12 Absatz 2 Nr. 7 Buchstabe d UStG)01.03.2005
Abschn 170 Gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Einrichtungen sowie deren Zusammenschlüsse01.03.2005
Abschn 171 Schwimm- und Heilbäder, Bereitstellung von Kureinrichtungen01.03.2005
Abschn 172 Übergangsregelung bei Personenbeförderungen mit Schiffen01.03.2005
Abschn 173 Begünstigte Verkehrsarten01.03.2005
Abschn 174 Begünstigte Beförderungsstrecken01.03.2005
Abschn 175 Beförderung von Arbeitnehmern zwischen Wohnung und Arbeitsstelle01.03.2005
Abschn 176 unbesetzt01.03.2005
zu § 13 UStG01.03.2005
§ 13 UStG Entstehung der Steuer01.03.2005
Abschn 177 Entstehung der Steuer bei der Besteuerung nach vereinbarten Entgelten01.03.2005
Abschn 178 Sollversteuerung in der Bauwirtschaft01.03.2005
Abschn 179 Sollversteuerung bei Architekten und Ingenieuren01.03.2005
Abschn 180 Teilleistungen01.03.2005
Abschn 181 Istversteuerung von Anzahlungen01.03.2005
Abschn 182 Entstehung der Steuer bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten01.03.2005
zu § 13a UStG01.03.2005
§ 13a UStG Steuerschuldner01.03.2005
zu § 13b UStG01.03.2005
§ 13b UStG Leistungsempfänger als Steuerschuldner01.03.2005
§ 30a UStDV Steuerschuldnerschaft bei unfreien Versendungen01.03.2005
Abschn 182a Leistungsempfänger als Steuerschuldner01.03.2005
zu § 13c UStG01.03.2005
§ 13c UStG Haftung bei Abtretung, Verpfändung oder Pfändung von Forderungen01.03.2005
Abschn 182b Haftung bei Abtretung, Verpfändung oder Pfändung von Forderungen01.03.2005
zu § 13d UStG01.03.2005
§ 13d UStG Haftung bei Änderung der Bemessungsgrundlage01.03.2005
Abschn 182c Haftung bei Änderung der Bemessungsgrundlage01.03.2005
zu § 14 UStG01.03.2005
§ 14 UStG Ausstellung von Rechnungen01.03.2005
§ 31 UStDV Angaben in der Rechnung01.03.2005
§ 32 UStDV Rechnungen über Umsätze, die verschiedenen Steuersätzen unterliegen01.03.2005
§ 33 UStDV Rechnungen über Kleinbeträge01.03.2005
§ 34 UStDV Fahrausweise als Rechnungen01.03.2005
Abschn 183 Zum Begriff der Rechnung01.03.2005
Abschn 184 Rechnung in Form der Gutschrift01.03.2005
Abschn 184a Elektronisch übermittelte Rechnung01.03.2005
Abschn 185 Pflichtangaben in der Rechnung01.03.2005
Abschn 185a Rechnungen über Kleinbeträge01.03.2005
Abschn 186 Fahrausweise als Rechnungen01.03.2005
Abschn 187 Rechnungserteilung bei der Istversteuerung von Anzahlungen01.03.2005
Abschn 187a Rechnungserteilung bei verbilligten Leistungen (§ 10 Absatz 5 UStG)01.03.2005
Abschn 188 Rechnungserteilung in Einzelfällen01.03.2005
Abschn 188a Berichtigung von Rechnungen01.03.2005
Abschn 189-190 (weggefallen)01.03.2005
zu § 14a UStG01.03.2005
§ 14a UStG Zusätzliche Pflichten bei der Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen01.03.2005
Abschn 190a Zusätzliche Pflichten bei der Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen01.03.2005
zu § 14b UStG01.03.2005
§ 14b UStG Aufbewahrung von Rechnungen01.03.2005
Abschn 190b Aufbewahrung von Rechnungen01.03.2005
zu § 14c UStG01.03.2005
§ 14c UStG Unrichtiger oder unberechtigter Steuerausweis01.03.2005
Abschn 190c Unrichtiger Steuerausweis01.03.2005
Abschn 190d Unberechtigter Steuerausweis (§ 14c Absatz 2 UStG)01.03.2005
zu § 15 UStG01.03.2005
§ 15 UStG Vorsteuerabzug01.03.2005
§ 35 UStDV Vorsteuerabzug bei Rechnungen über Kleinbeträge und bei Fahrausweisen01.03.2005
§§ 36 bis 39a UStDV (weggefallen)01.03.2005
§ 40 UStDV Vorsteuerabzug bei unfreien Versendungen01.03.2005
§§ 41 bis 42 UStDV (weggefallen)01.03.2005
§ 43 UStDV Erleichterungen bei der Aufteilung der Vorsteuern01.03.2005
Abschn 191 Zum Vorsteuerabzug berechtigter Personenkreis01.03.2005
Abschn 192 Abzug der gesondert in Rechnung gestellten Steuerbeträge als Vorsteuer01.03.2005
Abschn 192a Vorsteuerabzug ohne gesonderten Steuerausweis in einer Rechnung01.03.2005
Abschn 193 Vorsteuerabzug bei Zahlungen vor Empfang der Leistung01.03.2005
Abschn 194 Vorsteuerabzug bei Rechnungen über Kleinbeträge01.03.2005
Abschn 195 Vorsteuerabzug bei Fahrausweisen01.03.2005
Abschn 196 unbesetzt01.03.2005
Abschn 197 Vorsteuerabzug bei Repräsentationsaufwendungen01.03.2005
Abschn 197a Ausschluss des Vorsteuerabzugs aus Umzugskosten01.03.2005
Abschn 198 Vorsteuerabzug bei unfreien Versendungen und innergemeinschaftlichen Güterbeförderungen01.03.2005
Abschn 199 Abzug der Einfuhrumsatzsteuer bei Einfuhr im Inland01.03.2005
Abschn 200 Abzug der Einfuhrumsatzsteuer in den Fällen des § 1 Absatz 3 UStG01.03.2005
Abschn 201 weggefallen01.03.2005
Abschn 202 Nachweis der Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug01.03.2005
Abschn 203 Allgemeines zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug01.03.2005
Abschn 204 Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei steuerfreien Umsätzen01.03.2005
Abschn 205 Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei Umsätzen im Ausland01.03.2005
Abschn 206 Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei unentgeltlichen Leistungen01.03.2005
Abschn 207 Grundsätze zur Aufteilung der Vorsteuerbeträge01.03.2005
Abschn 208 Aufteilung der Vorsteuerbeträge nach § 15 Absatz 4 UStG01.03.2005
Abschn 209 unbesetzt01.03.2005
Abschn 210 Erleichterungen bei der Aufteilung der Vorsteuerbeträge01.03.2005
Abschn 211 unbesetzt01.03.2005
Abschn 212 Vorsteuerabzug bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts01.03.2005
Abschn 213 Vorsteuerabzug bei Überlassung von Gegenständen durch Gesellschafter an die Gesellschaft01.03.2005
zu § 15a UStG01.03.2005
§ 15a UStG Berichtigung des Vorsteuerabzugs01.03.2005
§ 44 UStDV Vereinfachungen bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs01.03.2005
§ 45 UStDV Maßgebliches Ende des Berichtigungszeitraums01.03.2005
Abschn 214 Anwendungsgrundsätze01.03.2005
Abschn 215 Änderung der Verhältnisse01.03.2005
Abschn 216 Maßgeblicher Berichtigungszeitraum01.03.2005
Abschn 217 Berichtigungsverfahren01.03.2005
Abschn 218 Vereinfachungen bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs01.03.2005
Abschn 219 Aufzeichnungspflichten für die Berichtigung des Vorsteuerabzugs01.03.2005
V. Besteuerung01.03.2005
zu § 16 UStG01.03.2005
§ 16 UStG Steuerberechnung, Besteuerungszeitraum und Einzelbesteuerung01.03.2005
Abschn 220 Steuerberechnung01.03.2005
Abschn 221 Beförderungseinzelbesteuerung01.03.2005
Abschn 221a Fahrzeugeinzelbesteuerung01.03.2005
Abschn 222 Umrechnung von Werten in fremder Währung01.03.2005
zu § 17 UStG01.03.2005
§ 17 UStG Änderung der Bemessungsgrundlage01.03.2005
Abschn 223 Steuer- und Vorsteuerberichtigung bei Änderung der Bemessungsgrundlage01.03.2005
Abschn 224 Änderung der Bemessungsgrundlage bei der Ausgabe von Gutscheinen01.03.2005
zu § 18 UStG Besteuerungsverfahren01.03.2005
§ 18 Absatz 1-7 UStG01.03.2005
§ 46 UStDV Fristverlängerung01.03.2005
§ 47 UStDV Sondervorauszahlung01.03.2005
§ 48 UStDV Verfahren01.03.2005
§ 49 UStDV Verzicht auf die Steuererhebung im Börsenhandel mit Edelmetallen01.03.2005
Abschn 225 Verfahren bei der Besteuerung nach § 18 Absatz 1 bis 4 UStG01.03.2005
Abschn 225a Voranmeldungszeitraum01.03.2005
Abschn 226 Vordrucke, die von den amtlich vorgeschriebenen Vordrucken abweichen01.03.2005
Abschn 227 weggefallen01.03.2005
Abschn 228 Dauerfristverlängerung01.03.2005
Abschn 229 Vereinfachte Steuerberechnung bei Kreditverkäufen01.03.2005
Abschn 230 Abgabe der Voranmeldungen in Sonderfällen01.03.2005
Abschn 230a Abgabe von Voranmeldungen in Neugründungsfällen01.03.2005
Abschn 231 Verfahren bei der Beförderungseinzelbesteuerung01.03.2005
Abschn 231a Verfahren bei der Fahrzeugeinzelbesteuerung01.03.2005
Abschn 232 weggefallen01.03.2005
§ 18 Absatz 8 UStG (weggefallen)01.03.2005
§§ 51 bis 58 UStDV (weggefallen)01.03.2005
Abschn 233-239 (weggefallen)01.03.2005
§ 18 Absatz 9 UStG01.03.2005
§ 59 UStDV Vergütungsberechtigte Unternehmer01.03.2005
§ 60 UStDV Vergütungszeitraum01.03.2005
§ 61 UStDV Vergütungsverfahren01.03.2005
§ 62 UStDV Berücksichtigung von Vorsteuerbeträgen, Belegnachweis01.03.2005
Abschn 240 Unter das Vorsteuer-Vergütungsverfahren fallende Unternehmer und Vorsteuerbeträge01.03.2005
Abschn 241 Vom Vorsteuer-Vergütungsverfahren ausgeschlossene Vorsteuerbeträge01.03.2005
Abschn 242 Vergütungszeitraum01.03.2005
Abschn 243 Vorsteuer-Vergütungsverfahren01.03.2005
Abschn 244 Vorsteuer-Vergütungsverfahren und allgemeines Besteuerungsverfahren01.03.2005
Abschn 245 Unternehmerbescheinigung für Unternehmer, die im Inland ansässig sind01.03.2005
§ 18 Absatz 10-12 UStG01.03.2005
zu § 18a UStG01.03.2005
§ 18a UStG Zusammenfassende Meldung01.03.2005
Abschn 245a Verpflichtung zur Abgabe der Zusammenfassenden Meldung01.03.2005
Abschn 245b Abgabefrist01.03.2005
Abschn 245c Angaben für den Meldezeitraum01.03.2005
Abschn 245d Änderung der Bemessungsgrundlage01.03.2005
Abschn 245e Berichtigung der ZM01.03.2005
Abschn 245f Vordrucke, die von den amtlich vorgeschriebenen Vordrucken für die ZM abweichen01.03.2005
Abschn 245g Elektronische Übermittlung der ZM01.03.2005
zu § 18b UStG01.03.2005
§ 18b UStG Gesonderte Erklärung innergemeinschaftlicher Lieferungen im Besteuerungsverfahren01.03.2005
zu § 18c UStG01.03.2005
§ 18c UStG Meldepflicht bei der Lieferung neuer Fahrzeuge01.03.2005
zu § 18d UStG01.03.2005
§ 18d UStG Vorlage von Urkunden01.03.2005
Abschn 245h Zuständigkeit und Verfahren01.03.2005
zu § 18e UStG01.03.2005
§ 18e UStG Bestätigungsverfahren01.03.2005
Abschn 245i Bestätigung einer ausländischen USt-IdNr.01.03.2005
Abschn 245j Übersicht über den Aufbau der USt-IdNrn. der EU-Mitgliedstaaten01.03.2005
zu § 18f UStG01.03.2005
§ 18f UStG Sicherheitsleistung01.03.2005
Abschn 245k Sicherheitsleistung01.03.2005
zu § 19 UStG01.03.2005
§ 19 UStG Besteuerung der Kleinunternehmer01.03.2005
Abschn 246 Nichterhebung der Steuer01.03.2005
Abschn 247 Verzicht auf die Anwendung des § 19 Absatz 1 UStG01.03.2005
Abschn 248-250 (unbesetzt)01.03.2005
Abschn 251 Gesamtumsatz01.03.2005
Abschn 252 Verhältnis des § 19 zu § 24 UStG01.03.2005
Abschn 253 Wechsel der Besteuerungsform01.03.2005
zu § 20 UStG01.03.2005
§ 20 UStG Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten01.03.2005
Abschn 254 Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten01.03.2005
zu § 21 UStG01.03.2005
§ 21 UStG Besondere Vorschriften für die Einfuhrumsatzsteuer01.03.2005
zu § 22 UStG01.03.2005
§ 22 UStG Aufzeichnungspflichten01.03.2005
§ 63 UStDV Aufzeichnungspflichten01.03.2005
§ 64 UStDV Aufzeichnung im Fall der Einfuhr01.03.2005
§ 65 UStDV Aufzeichnungspflichten der Kleinunternehmer01.03.2005
§ 66 UStDV Aufzeichnungspflichten bei der Anwendung allgemeiner Durchschnittssätze01.03.2005
§ 66a UStDV Aufzeichnungspflichten bei der Anwendung des Durchschnittssatzes für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes01.03.2005
§ 67 UStDV Aufzeichnungspflichten bei der Anwendung der Durchschnittssätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe01.03.2005
§ 68 UStDV Befreiung von der Führung des Steuerhefts01.03.2005
Abschn 255 Ordnungsgrundsätze01.03.2005
Abschn 256 Umfang der Aufzeichnungspflichten01.03.2005
Abschn 256a Aufzeichnungspflichten bei innergemeinschaftlichen Warenlieferungen und innergemeinschaftlichen Erwerben01.03.2005
Abschn 257 Aufzeichnungen bei Aufteilung der Vorsteuern01.03.2005
Abschn 258 Erleichterungen der Aufzeichnungspflichten01.03.2005
Abschn 259 Erleichterungen für die Trennung der Bemessungsgrundlagen01.03.2005
zu § 22a UStG01.03.2005
§ 22a UStG Fiskalvertretung01.03.2005
zu § 22b UStG01.03.2005
§ 22b UStG Rechte und Pflichten des Fiskalvertreters01.03.2005
zu § 22c UStG01.03.2005
§ 22c UStG Ausstellung von Rechnungen im Falle der Fiskalvertretung01.03.2005
zu § 22d UStG01.03.2005
§ 22d UStG Steuernummer und zuständiges Finanzamt01.03.2005
zu § 22e UStG01.03.2005
§ 22e UStG Untersagung der Fiskalvertretung01.03.2005
VI. Sonderregelungen01.03.2005
zu § 23 UStG01.03.2005
§ 23 UStG Allgemeine Durchschnittssätze01.03.2005
§ 69 UStDV Festsetzung allgemeiner Durchschnittssätze01.03.2005
§ 70 UStDV Umfang der Durchschnittssätze01.03.2005
Anlage zur Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (zu den §§ 69 und 70)01.03.2005
Abschn 260 Anwendung der Durchschnittssätze01.03.2005
Abschn 261 Berufs- und Gewerbezweige01.03.2005
Abschn 262 Umfang der Durchschnittsätze01.03.2005
Abschn 263 Verfahren01.03.2005
zu § 23a UStG01.03.2005
§ 23a UStG Durchschnittssatz für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes01.03.2005
zu § 24 UStG01.03.2005
§ 24 UStG Durchschnittssätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe01.03.2005
§ 71 UStDV Verkürzung der zeitlichen Bindungen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe01.03.2005
Abschn 264 Umsätze im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs01.03.2005
Abschn 265 Erzeugnisse im Sinne des § 24 Absatz 1 Satz 1 UStG01.03.2005
Abschn 266 Steuerfreie Umsätze im Sinne des § 4 Nr. 8 ff. UStG im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs01.03.2005
Abschn 267 Ausfuhrlieferungen und Umsätze im Ausland bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben01.03.2005
Abschn 268 Vereinfachungsregelung für Umsätze von Getränken und alkoholischen Flüssigkeiten01.03.2005
Abschn 269 Zusammentreffen der Durchschnittssatzbesteuerung mit anderen Besteuerungsformen01.03.2005
Abschn 270 Verzicht auf die Durchschnittssatzbesteuerung01.03.2005
Abschn 271 Ausstellung von Rechnungen bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben01.03.2005
zu § 25 UStG01.03.2005
§ 25 UStG Besteuerung von Reiseleistungen01.03.2005
§ 72 UStDV Buchmäßiger Nachweis bei steuerfreien Reiseleistungen01.03.2005
Abschn 272 Besteuerung von Reiseleistungen01.03.2005
Abschn 273 Steuerfreiheit von Reiseleistungen01.03.2005
Abschn 274 Bemessungsgrundlage bei Reiseleistungen01.03.2005
Abschn 275 Vorsteuerabzug bei Reiseleistungen01.03.2005
Abschn 276 Aufzeichnungspflichten bei Reiseleistungen01.03.2005
zu § 25a UStG01.03.2005
§ 25a UStG Differenzbesteuerung01.03.2005
Abschn 276a Differenzbesteuerung01.03.2005
zu § 25b UStG01.03.2005
§ 25b UStG Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte01.03.2005
Abschn 276b Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte01.03.2005
zu § 25c UStG01.03.2005
§ 25c UStG Besteuerung von Umsätzen mit Anlagegold01.03.2005
Abschn 276c Besteuerung von Umsätzen mit Anlagegold01.03.2005
zu § 25d UStG01.03.2005
§ 25d UStG Haftung für schuldhaft nicht abgeführte Steuer01.03.2005
Abschn 276d Haftung für die schuldhaft nicht abgeführte Steuer01.03.2005
VII. Durchführung, Bußgeld-, Straf-, Verfahrens-, Übergangs- und Schlussvorschriften01.03.2005
zu § 26 UStG01.03.2005
§ 26 UStG Durchführung01.03.2005
§ 73 UStDV Nachweis der Voraussetzungen der in bestimmten Abkommen enthaltenen Steuerbefreiungen01.03.2005
Abschn 277 Luftverkehrsunternehmer01.03.2005
Abschn 278 Grenzüberschreitende Beförderungen im Luftverkehr01.03.2005
Abschn 279 Beförderung über Teilstrecken durch verschiedene Luftfrachtführer01.03.2005
Abschn 280 Gegenseitigkeit01.03.2005
Abschn 281 Zuständigkeit01.03.2005
Abschn 282 unbesetzt01.03.2005
zu § 26a UStG01.03.2005
§ 26a UStG Bußgeldvorschriften01.03.2005
zu § 26b UStG01.03.2005
§ 26b UStG Schädigung des Umsatzsteueraufkommens01.03.2005
zu § 26c UStG01.03.2005
§ 26c UStG Gewerbsmäßige oder bandenmäßige Schädigung des Umsatzsteueraufkommens01.03.2005
zu § 27 UStG01.03.2005
§ 27 UStG Allgemeine Übergangsvorschriften01.03.2005
zu § 27a UStG01.03.2005
§ 27a UStG Umsatzsteuer-Identifikationsnummer01.03.2005
Abschn 282a Antrag auf Erteilung der USt-IdNr.01.03.2005
zu § 27b UStG01.03.2005
§ 27b UStG Umsatzsteuer-Nachschau01.03.2005
Abschn 282b Umsatzsteuer-Nachschau01.03.2005
zu § 28 UStG01.03.2005
§ 28 UStG Zeitlich begrenzte Fassungen einzelner Gesetzesvorschriften01.03.2005
zu § 29 UStG01.03.2005
§ 29 UStG Umstellung langfristiger Verträge01.03.2005
Abschn 283 Zivilrechtliche Ausgleichsansprüche für umsatzsteuerliche Mehr- und Minderbelastungen01.03.2005
Abschn 284 Anwendungszeitraum01.03.2005
B. Anhänge01.03.2005
Anhang 1 6. EG-Richtlinie01.03.2005
Anhang 2 Offshore-Steuerabkommen01.03.2005
Anhang 2 I Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika über die von der Bundesrepublik zu gewährenden Abgabenvergünstigungen für die von den Vereinigten Staaten im Interesse der gemeinsamen Verteidigung geleisteten Ausgaben01.03.2005
Anhang 2 II Anhang zu dem Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika über die von der Bundesrepublik zu gewährenden Abgabenvergünstigungen für die von den Vereinigten Staaten im Interesse der gemeinsamen Verteidigung geleisteten Ausgaben01.03.2005
Anhang 3 NATO-Truppenstatut01.03.2005
Anhang 3 I Abkommen zwischen den Parteien des Nordatlantikvertrags über die Rechtsstellung ihrer Truppen - NATO-Truppenstatut -01.03.2005
Anhang 3 II Zusatzabkommen zu dem Abkommen zwischen den Parteien des Nordatlantikvertrages über die Rechtsstellung ihrer Truppen hinsichtlich der in der Bundesrepublik Deutschland stationierten ausländischen Truppen - ZA-NTS01.03.2005
Anhang 3 III Unterzeichnungsprotokoll zum Zusatzabkommen01.03.2005
Anhang 4 NATO-Hauptquartiere01.03.2005
Anhang 4 I Protokoll über die Rechtsstellung der auf Grund des Nordatlantikvertrags errichteten internationalen militärischen Hauptquartiere01.03.2005
Anhang 4 II Gesetz zu dem Protokoll vom 28. August 1952 über die Rechtsstellung der auf Grund des Nordatlantikvertrags errichteten internationalen militärischen Hauptquartiere und zu den dieses Protokoll ergänzenden Vereinbarungen (Gesetz zum Protokoll über die NATO-Hauptquartiere und zu den Ergänzungsvereinbarungen)01.03.2005
Anhang 4 III Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Obersten Hauptquartier der Alliierten Mächte, Europa, über die besonderen Bedingungen für die Einrichtung und den Betrieb internationaler militärischer Hauptquartiere in der Bundesrepublik Deutschland (Ergänzungsabkommen)01.03.2005
Anhang 4 IV Unterzeichnungsprotokoll zu dem Abkommen über die besonderen Bedingungen für die Einrichtung und den Betrieb internationaler militärischer Hauptquartiere in der Bundesrepublik Deutschland01.03.2005
Anhang 5 Umsatzsteuervergünstigung auf Grund Art. 67 Abs. 3 des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut (NATO-ZAbk)01.03.2005
Anhang 6 Blindenwarenvertriebsgesetz01.03.2005
Anhang 6 I Blindenwarenvertriebsgesetz (BliwaG)01.03.2005
Anhang 6 II Verordnung zur Durchführung des Blindenwarenvertriebsgesetzes (BliwaGDV)01.03.2005
Anhang 7 Umsatzsteuerzuständigkeitsverordnung01.03.2005
Anhang 8 Zusammenarbeitsverordnung01.03.2005
Anhang 9 Umsatzsteuererstattungsverordnung01.03.2005
Anhang 10 Ausfuhrlieferungen, innergemeinschaftliche Lieferungen, Vordruckmuster01.03.2005
Anhang 10 I Bescheinigung für Umsatzsteuerzwecke bei der Versendung/Beförderung durch einen Spediteur oder Frachtführer01.03.2005
Anhang 10 II Versandbestätigung für Umsatzsteuerzwecke01.03.2005
Anhang 10 III Bescheinigung für Umsatzsteuerzwecke in Bearbeitungs- und Verarbeitungsfällen01.03.2005
Anhang 10 IV Ausfuhr- und Abnehmerbescheinigung für Umsatzsteuerzwecke bei Ausfuhren im nichtkommerziellen Reiseverkehr01.03.2005
Anhang 11 Vordruckmuster zur Inanspruchnahme der Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 7 UStG01.03.2005
Anhang 11 I Bescheinigung über die Befreiung von der Mehrwertsteuer und Verbrauchsteuer01.03.2005
Anhang 11 II Erläuterungen01.03.2005
C. Stichwortverzeichnis01.03.2005

Inhaltsübersicht


Seite


Abkürzungsverzeichnis

XXV

A. Umsatzsteuergesetz, Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung und
Umsatzsteuer-Richtlinien

Einführung

XXVIII



I. Steuergegenstand und Geltungsbereich

§ 1

Steuerbare Umsätze

1



1.

Leistungsaustausch

3

2.

Verwertung von Sachen

8

3.

Schadensersatz

9

4.

Mitgliederbeiträge

11

5.

Geschäftsveräußerung

13

6.

Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen

15

7. bis 11.

(unbesetzt)

21

12.

Sachzuwendungen und sonstige Leistungen an das Personal

21

13.

Inland - Ausland

30

13a.

Gemeinschaftsgebiet - Drittlandsgebiet

30

14.

Umsätze in Freihäfen usw. ( § 1 Abs. 3 Nr. 1 bis 3 und 6 UStG )

32

15.

Freihafen-Veredelungsverkehr, Freihafenlagerung und einfuhrumsatzsteuerrechtlich freier Verkehr ( § 1 Abs. 3 Nr. 4 und 5 UStG )

32



§ 1a

Innergemeinschaftlicher Erwerb

34



15a.

Innergemeinschaftlicher Erwerb

35

15b.

Inne rgemeinschaftliches Verbringen

36



§ 1b

Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge

44



15c.

Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge

44



§ 1c

Innergemeinschaftlicher Erwerb durch diplomatische Missionen, zwischenstaatliche Einrichtungen und Streitkräfte der Vertragsparteien des Nordatlantikvertrages

46



15d.

Ausnahme vom innergemeinschaftlichen Erwerb bei diplomatischen Missionen usw. ( § 1c Abs. 1 UStG )

46



§ 2

Unternehmer, Unternehmen

48



16.

Unternehmer

49

17.

Selbständigkeit

52

18.

Gewerbliche oder berufliche Tätigkeit

54

19.

Beginn und Ende der Unternehmereigenschaft

61

20.

Unternehmen

63

21.

Organschaft

63

21a.

Beschränkung der Organschaft auf das Inland

66

22.

Unternehmereigenschaft und Vorsteuerabzug bei Vereinen, Forschungsbetrieben und ähnlichen Einrichtungen

71

23.

Juristische Personen des öffentlichen Rechts

78



§ 2a

Fahrzeuglieferer

85

§ 3

Lieferung, sonstige Leistung

86



24.

Lieferungen und sonstige Leistungen

88

24a.

Unentgeltliche Wertabgaben

90

24b.

D e n Lieferungen gleichgestellte Wertabgaben

91

24c.

Den sonstigen Leistungen gleichgestellte We rtabgaben

96

25.

Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen

100

25a.

Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle

101

26.

Vermittlung oder Eigenhandel

104

27.

Werklieferung, Werkleistung

107

28.

Lieferungsgegenstand bei noch nicht abgeschlossenen Werklieferungen

109

29.

Einheitlichkeit der Leistung

109

29a.

Kreditgewährung im Zusammenhang mit anderen Umsätzen

111

30.

Ort der Lieferung

113

31.

Lieferungsort in besonderen Fällen ( § 3 Abs. 8 UStG )

115

31a.

Reihengeschäfte

116

32.

Dienstleistungskommission ( § 3 Abs. 11 UStG )

129



§ 3a

Ort der sonstigen Leistung

134



§ 1 UStDV Sonderfälle des Ortes der sonstigen Leistung

136

33.

Ort der sonstigen Leistung nach § 3a Abs. 1 UStG

137

33a.

Ort der sonstigen Leistung bei der Vermietung von Beförderungsmitteln

139

34.

Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück

140

34a.

Ort der sonstigen Leistung bei Messen und Ausstellungen

142

35.

(unbesetzt)

145

36.

Ort der Tätigkeit

145

37.

(unbesetzt)

147

38.

Ort des Leistungsempfängers

147

39.

Leist ungskatalog des § 3a Abs. 4 Nr. 1 bis 11 UStG

149

39a.

Sonstige Leistungen auf dem Gebiet der Telekommunikation im Sinne des § 3a Abs. 4 Nr. 12 UStG

153

39b.

Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen im Sinne des § 3a Abs. 4 Nr. 13 UStG

158

39c.

Auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistungen im Sinne des § 3a Abs. 4 Nr. 14 UStG

158

40.

(unbesetzt)

163

41.

Ort der sonstigen Leistung bei Einschaltung eines Erfüllungsgehilfen

163

42.

Sonderfälle des Orts der sonstigen Leistung

164



§ 3b

Ort der Beförderungsleistungen und der damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen

166



§ 2 UStDV

Verbindungsstrecken im Inland

167

§ 3 UStDV

Verbindungsstrecken im Ausland

167

§ 4 UStDV

Anschlussstrecken im Schienenbahnverkehr

167

§ 5 UStDV

Kurze Straßenstrecken im Inland

167

§ 6 UStDV

Straßenstrecken in den in § 1 Abs. 3 des Gesetzes bezeichneten Gebieten

168

§ 7 UStDV

Kurze Strecken im grenzüberschreitenden Verkehr mit Wasserfahrzeugen

168

42a.

Ort einer Personenbeförderung und Ort einer Güterbeförderung, die keine innergemeinschaftliche Güterbeförderung ist

169

42b.

Ort der Leistung, die im Zusammenhang mit einer Güterbeförderung steht

176

42c.

Begriff des Leistungsempfängers im Sinne des § 3b Abs. 3 bis 6 UStG

176

42d.

Ort der innergemeinschaftlichen Güterbeförderung

177

42e.

Ort der gebrochenen innergemeinschaftlichen Güterbeförderung

181

42f.

Ort der Leistung, die im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung steht

185

42g.

Ort der Vermittlung einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung und einer Leistung, die im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung steht

188

42h.

(weggefallen)

190

42i.

Besteuerungsverfahren bei innergemeinschaftlichen Güterbeförderungen und damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen

190



§ 3c

Ort der Lieferung in besonderen Fällen

192



42j.

Ort der Lieferung bei innergemeinschaftlichen Beförderungs- und Versendungslieferungen an bestimmte Abnehmer

193



§ 3d

Ort des innergemeinschaftlichen Erwerbs

196

§ 3e

Ort der Lieferung während einer Beförderung an Bord eines Schiffes, in einem Luftfahrzeug oder in einer Eisenbahn

197

§ 3f

Ort der unentgeltlichen Lieferungen und sonstigen Leistungen

198

§ 3g

Ort der Lieferung von Gas und Elektrizität

199



II. Steuerbefreiungen und Steuervergütungen

§ 4

Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen Leistungen

200



Nr. 1


200

43.

Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr

200

Nr. 2


200

44.

Umsätze für die Seeschifffahrt und für die Luftfahrt

200

Nr. 3


201

§ 19 UStDV

(weggefallen)

201

§ 20 UStDV

Belegmäßiger Nachweis bei steuerfreien Leistungen, die sich auf Gegenstände der Ausfuhr oder Einfuhr beziehen

202

§ 21 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei steuerfreien Leistungen, die sich auf Gegenstände der Ausfuhr oder Einfuhr beziehen

202

45.

Allgemeines

202

46.

Grenzüberschreitende Güterbeförderungen

203

47.

Grenzüberschreitende Güterbeförderungen und andere sonstige Leistungen, die sich auf Gegenstände der Einfuhr beziehen

204

48.

Grenzüberschreitende Beförderungen und andere sonstige Leistungen, die sich unmittelbar auf Gegenstände der Ausfuhr oder der Durchfuhr beziehen

211

49.

Ausnahmen von der Steuerbefreiung

215

50.

Buchmäßiger Nachweis

216

Nr. 4


217

51.

Lieferungen von Gold an Zentralbanken

217

Nr. 4a und 4b


218

51a.

Umsatzsteuerlagerregelung und Steuerbefreiung für die einer Einfuhr vorangehenden Lieferungen von Gegenständen

219

Nr. 5


220

§ 22 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei steuerfreien Vermittlungen

220

52.

Steuerfreie Vermittlungsleistungen

220

53.

Vermittlungsleistungen der Reisebüros

222

53a.

Verkauf von Flugscheinen durch Reisebüros oder Tickethändler („Consolidator“)

224

54.

Buchmäßiger Nachweis

226

Nr. 6


227

55.

Leistungen der Eisenbahnen des Bundes

227

55a.

Steuerbefreiung für Restaurationsumsätze an Bord von Seeschiffen

227

Nr. 7


228

56.

Leistungen an Vertragsparteien des Nordatlantikvertrages, NATO-Streitkräfte, diplomatische Missionen und zwischenstaatliche Einrichtungen

228

Nr. 8


231

57.

Gewährung und Vermittlung von Krediten

231

58.

(unbesetzt)

233

59.

Gesetzliche Zahlungsmittel

233

60.

Umsätze im Geschäft mit Forderungen

234

61.

Einlagengeschäft

234

62.

Inkasso von Handelspapieren

234

63.

Zahlungs-, Überweisungs- und Kontokorrentverkehr

235

64.

Umsätze im Geschäft mit Wertpapieren

235

65.

Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren

235

66.

Gesellschaftsanteile

236

67.

Übernahme von Verbindlichkeiten

237

68.

Übernahme von Bürgschaften und anderen Sicherheiten

237

69.

Verwaltung von Sondervermögen

237

70.

Amtliche Wertzeichen

238

70a.

(unbesetzt)

238

Nr. 9


239

71.

Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen

239

72.

Umsätze, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen

240

Nr. 10


241

73.

Versicherungsleistungen

241

74.

Verschaffung von Versicherungsschutz

241

Nr. 11


243

75.

Bausparkassenvertreter, Versicherungsvertreter, Versicherungsmakler

243

Nr. 11a


244

Nr. 11b


244

Nr. 12


245

76.

Vermietung und Verpachtung von Grundstücken

245

77.

Vermietung von Plätzen für das Abstellen von Fahrzeugen

247

78.

Vermietung von Campingflächen

250

79.

Abbauverträge und Ablagerungsverträge

251

80.

Gemischte Verträge

251

81.

Vert ge besonderer Art

252

82.

Kaufanwartschaftsverhältnisse

254

83.

Dingliche Nutzungsrechte

254

84.

Beherbergungsumsätze

254

85.

Vermietung und Verpachtung von Betriebsvorrichtungen

255

86.

Nutzungsüberlassung von Sportanlagen und anderen Anlagen

255

Nr. 13


263

87.

Wohnungseigentümergemeinschaften

263

Nr. 14


265

88.

Tätigkeit als Arzt

265

89.

Tätigkeit als Zahnarzt

266

90.

Tätigkeit als Angehöriger anderer Heilberufe

267

91.

Tätigkeit als klinischer Chemiker

269

91a.

Umfang der Steuerbefreiung

270

92.

(weggefallen)

271

93.

Rechtsform des Unternehmers

271

94.

Praxis- und Apparategemeinschaften

271

Nr. 15


273

95.

Sozialversicherung, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Sozialhilfe, Kriegsopferversorgung

273

Nr. 15a


273

Nr. 16


274

96.

Krankenhäuser

274

97.

Diagnosekliniken und andere Einrichtungen ärztlicher Heilbehandlung oder Diagnostik

275

98.

Einrichtungen ärztlicher Befunderhebung

275

99.

Altenheime, Altenwohnheime und Pflegeheime

276

99a.

Pflegeeinrichtungen nach § 4 Nr. 16 Buchstabe e UStG

278

100.

Eng verbundene Umsätze

282

Nr. 17


285

101.

Menschliches Blut und Frauenmilch

285

102.

Beförderungen von kranken und verletzten Personen

285

Nr. 18


287

§ 23 UStDV

Amtlich anerkannte Verbände der freien Wohlfahrtspflege

287

103.

Wohlfahrtseinrichtungen

288

Nr. 18a


291

Nr. 19


292

104.

Blinde

292

105.

Blindenwerkstätten

293

Nr. 20


294

106.

Theater

294

107.

Orchester, Kammermusikensembles und Chöre

295

108.

Museen und Denkmäler der Bau- und Gartenbaukunst

295

109.

Zoologische Gärten und Tierparks

296

110.

Bescheinigungsverfahren

297

Nr. 21


298

111.

Ersatzschulen

298

112.

Ergänzungsschulen und andere allgemeinbildende oder berufsbildende Einrichtungen

298

112a.

Erteilung von Unterricht durch selbständige Lehrer an Schulen und Hochschulen

301

113.

Unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen

302

114.

Bescheinigungsverfahren für Ergänzungsschulen und andere allgemeinbildende oder berufsbildende Einrichtungen

303

Nr. 22


305

115.

Veranstaltung wissenschaftlicher und belehrender Art

305

116.

Andere kulturelle und sportliche Veranstaltungen

306

Nr. 23


307

117.

Beherbergung und Beköstigung von Jugendlichen

307

Nr. 24


309

118.

Jugendherbergswesen

309

Nr. 25


312

119.

Leistungen im Rahmen der Jugendhilfe

312

Nr. 26


314

120.

Ehrenamtliche Tätigkeit

314

Nr. 27


315

121.

Gestellung von Mitgliedern geistlicher Genossenschaften und Angehörigen von Mutterhäusern

315

121a.

Gestellung von land- und forstwirtschaftlichen Arbeitskräften sowie Gestellung von Betriebshelfern und Haushaltshilfen

315

Nr. 28


318

122.

Lieferung bestimmter Gegenstände

318






§ 4a

Steuervergütung

320



§ 24 UStDV

Antragsfrist für die Steuervergütung und Nachweis der Voraussetzungen

321

123.

Vergütungsberechtigte

321

124.

Voraussetzungen für die Vergütung

321

125.

Nachweis der Voraussetzungen

323

126.

Antragsverfahren

324

127.

Wiedereinfuhr von Gegenständen

324



§ 4b

Steuerbefreiung beim innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen

325



127a.

Steuerbefreiung beim innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenständen

325



§ 5

Steuerbefreiungen bei der Einfuhr

326



Einfuhrumsatzsteuer Befreiungsverordnung 1993 (EUStBV 1993)

327



§ 6

Ausfuhrlieferung

334



§ 8 UStDV

Grundsätze für den Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen

335

§ 9 UStDV

Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen in Beförderungsfällen

335

§ 10 UStDV

Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen in Versendungsfällen

336

§ 11 UStDV

Ausfuhrnachweis bei Ausfuhrlieferungen in Bearbeitungs- und Verarbeitungsfällen

337

§ 13 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr

337

§ 14 bis 16 UStDV

(weggefallen)

338

§ 17 UStDV

Abnehmernachweis bei Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr

338

128.

Ausfuhrlieferungen

339

129.

Ausländischer Abnehmer

340

130.

Ausschluss der Steuerbefreiung bei der Ausrüstung und Versorgung bestimmter Beförderungsmittel

342

131.

Ausfuhrnachweis (Allgemeines)

343

132.

Ausfuhrnachweis in Beförderungsfällen

344

133.

Ausfuhrnachweis in Versendungsfällen

347

134.

Ausfuhrnachweis in Bearbeitungs- und Verarbeitungsfällen

348

135.

Sonderregelungen zum Ausfuhrnachweis

349

136.

Buchmäßiger Nachweis

355

137.

Ausfuhrlieferungen im nichtkommerziellen Reiseverkehr

357

138. bis 140.

(unbesetzt)

361

140a.

Gesonderter Steuerausweis bei Ausfuhrlieferungen

361



§ 6a

Innergemeinschaftliche Lieferung

362



§ 17a UStDV

Nachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen in Beförderungs- und Versendungsfällen

363

§ 17b UStDV

Nachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen in Bearbeitungs- oder Verarbeitungsfällen

364

§ 17c UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

364



§ 7

Lohnveredelung an Gegenständen der Ausfuhr

366



§ 12 UStDV

Ausfuhrnachweis bei Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr

367

§ 13 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr

367

141.

Lohnveredelung an Gegenständen der Ausfuhr

368

142.

Ausfuhrnachweis

370

143.

Buchmäßiger Nachweis

371

144.

Abgrenzung zwischen Lohnveredelungen im Sinne des § 7 UStG und Ausfuhrlieferungen im Sinne des § 6 UStG

372



§ 8

Umsätze für die Seeschifffahrt und für die Luftfahrt

373



§ 13 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr

374

§ 18 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei Umsätzen für die Seeschifffahrt und für die Luftfahrt

375

145.

Umsätze für die Seeschifffahrt

375

146.

Umsätze für die Luftfahrt

379

147.

Buchmäßiger Nachweis

381



§ 9

Verzicht auf Steuerbefreiungen

382



148.

Verzicht auf Steuerbefreiungen ( § 9 Abs. 1 UStG )

382

148a.

Einschränkung des Verzichts auf Steuerbefreiungen ( § 9 Abs. 2 und 3 UStG )

384






III. Bemessungsgrundlagen



§ 10

Bemessungsgrundlage für Lieferungen, sonstige Leistungen und innergemeinschaftliche Erwerbe

390



§ 25 UStDV

Durchschnittsbeförderungsentgelt

391

149.

Entgelt

392

150.

Zuschüsse

396

151.

Entgeltsminderungen

402

152.

Durchlaufende Posten

404

153.

Bemessungsgrundlage beim Tausch und bei tauschähnlichen Umsätzen

405

154.

(unbesetzt)

410

155.

Bemessungsgrundlage bei unentgeltlichen Wertabgaben

410

156. und 157.

(unbesetzt)

412

158.

Mindestbemessungsgrundlage ( § 10 Abs. 5 UStG )

412

159.

Durchschnittsbeförderungsentgelt

413



§ 11

Bemessungsgrundlage für die Einfuhr

414



IV. Steuer und Vorsteuer



§ 12

Steuersätze

415



Anlage 2 (zu § 12 Abs. 2 Nr. 1 und 2)

416

§ 26 bis 29 UStDV

(weggefallen)

425

§ 30 UStDV

Schausteller

425

160.

Steuer sätze

425

161.

(unbesetzt)

426

162.

Vieh- und Pflanzenzucht

426

163.

Vatertierhaltung, Förderung der Tierzucht usw.

427

164.

(unbesetzt)

430

165.

Umsätze der Zahntechniker und Zahnärzte

430

166.

Leistungen der Theater, Orchester, Museen usw. ( § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchstabe a UStG )

430

167.

Überlassung von Filmen und Filmvorführungen ( § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchstabe b UStG )

431

168.

Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte ( § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchstabe c UStG )

432

169.

Zirkusunternehmen, Schausteller und zoologische Gärten ( § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchstabe d UStG )

441

170.

Gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Einrichtungen sowie deren Zusammenschlüsse

442

171.

Schwimm- und Heilbäder, Bereitstellung von Kureinrichtungen

447

172.

Übergangsregelung bei Personenbeförderungen mit Schiffen

449

173.

Begünstigte Verkehrsarten

450

174.

Begünstigte Beförderungsstrecken

454

175.

Beförderung von Arbeitnehmern zwischen Wohnung und Arbeitsstelle

455

176.

(unbesetzt)

456



§ 13

Entstehung der Steuer

457



177.

Entstehung der Steuer bei der Besteuerung nach vereinbarten Entgelten

458

178.

Sollversteuerung in der Bauwirtschaft

459

179.

Sollversteuerung bei Architekten und Ingenieuren

460

180.

Teilleistungen

461

181.

Istversteuerung von Anzahlungen

463

182.

Entstehung der Steuer bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten

464



§ 13a

Steuerschuldner

466

§ 13b

Leistungsempfänger als Steuerschuldner

467



§ 30a UStDV

Steuerschuldnerschaft bei unfreien Versendungen

468

182a.

Leistungsempfänger als Steuerschuldner

469



§ 13c

Haftung bei Abtretung, Verpfändung oder Pfändung von Forderungen

483



182b.

Haftung bei Abtretung, Verpfändung oder Pfändung von Forderungen

483



§ 13d

Haftung bei Änderung der Bemessungsgrundlage

492



182c.

Haftung bei Änderung der Bemessungsgrundlage

492



§ 14

Ausstellung von Rechnungen

497



§ 31 UStDV

Angaben in der Rechnung

499

§ 32 UStDV

Rechnungen über Umsätze, die verschiedenen Steuersätzen unterliegen

500

§ 33 UStDV

Rechnungen über Kleinbeträge

500

§ 34 UStDV

Fahrausweise als Rechnungen

500

183.

Zum Begriff der Rechnung

501

184.

Rechnung in Form der Gutschrift

503

184a.

Elektronisch übermittelte Rechnung

504

185.

Pflichtangaben in der Rechnung

508

185a.

Rechnungen über Kleinbeträge

513

186.

Fahrausweise als Rechnungen

514

187.

Rechnungserteilung bei der Istversteuerung von Anzahlungen

515

187a.

Rechnungserteilung bei verbilligten Leistungen



( § 10 Abs. 5 UStG )

521

188.

Rechnungserteilung in Einzelfällen

522

188a.

Berichtigung von Rechnungen

523

189. und 190.

(weggefallen)

524



§ 14a

Zusätzliche Pflichten bei der Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen

525



190a.

Zusätzliche Pflichten bei der Ausstellung von Rechnungen in besonderen Fällen

526



§ 14b

Aufbewahrung von Rechnungen

528



190b.

Aufbewahrung von Rechnungen

529



§ 14c

Unrichtiger oder unberechtigter Steuerausweis

532



190c.

Unrichtiger Steuerausweis

532

190d.

Unberechtigter Steuerausweis ( § 14c Abs. 2 UStG )

536



§ 15

Vorsteuerabzug

540



§ 35 UStDV

Vorsteuerabzug bei Rechnungen über Kleinbeträge und bei Fahrausweisen

542

§ 36 bis 39a UStDV

(weggefallen)

543

§ 40 UStDV

Vorsteuerabzug bei unfreien Versendungen

543

§ 41 bis 42 UStDV

(weggefallen)

543

§ 43 UStDV

Erleichterungen bei der Aufteilung der Vorsteuern

543

191.

Zum Vorsteuerabzug berechtigter Personenkreis

544

192.

Abzug der gesondert in Rechnung gestellten Steuerbeträge als Vorsteuer

545

192a.

Vorsteuerabzug ohne gesonderten Steuerausweis in einer Rechnung

557

193.

Vorsteuerabzug bei Zahlungen vor Empfang der Leistung

557

194.

Vorsteuerabzug bei Rechnungen über Kleinbeträge

559

195.

Vorsteuerabzug bei Fahrausweisen

560

196.

(unbesetzt)

562

197.

Vorsteuerabzug bei Repräsentationsaufwendungen

562

197a.

Ausschluss des Vorsteuerabzugs aus Umzugskosten

564

198.

Vorsteuerabzug bei unfreien Versendungen und innergemeinschaftlichen Güterbeförderungen

564

199.

Abzug der Einfuhrumsatzsteuer bei Einfuhr im Inland

565

200.

Abzug der Einfuhrumsatzsteuer in den Fällen des § 1 Abs. 3 UStG

569

201.

(weggefallen)

571

202.

Nachweis der Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug

571

203.

Allgemeines zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug

574

204.

Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei steuerfreien Umsätzen

577

205.

Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei Umsätzen im Ausland

579

206.

Ausschluss des Vorsteuerabzugs bei unentgeltlichen Leistungen

580

207.

Grundsätze zur Aufteilung der Vorsteuerbeträge

581

208.

Aufteilung der Vorsteuerbeträge nach § 15 Abs. 4 UStG

581

209.

(unbesetzt)

583

210.

Erleichterungen bei der Aufteilung der Vorsteuerbeträge

583

211.

(unbesetzt)

585

212.

Vorsteuerabzug bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts

585

213.

Vorsteuerabzug bei Überlassung von Gegenständen durch Gesellschafter an die Gesellschaft

587



§ 15a

Berichtigung des Vorsteuerabzugs

588



§ 44 UStDV

Vereinfachungen bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs

590

§ 45 UStDV

Maßgebliches Ende des Berichtigungszeitraums

590

214.

Anwendungsgrundsätze

591

215.

Änderung der Verhältnisse

592

216.

Maßgeblicher Berichtigungszeitraum

597

217.

Berichtigungsverfahren

599

218.

Vereinfachungen bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs

601

219.

Aufzeichnungspflichten für die Berichtigung des Vorsteuerabzugs

603






V. Besteuerung



§ 16

Steuerberechnung, Besteuerungszeitraum und Einzelbesteuerung

604



220.

Steuerberechnung

605

221.

Beförderungseinzelbesteuerung

606

221a.

Fahrzeugeinzelbesteuerung

608

222.

Umrechnung von Werten in fremder Währung

608



§ 17

Änderung der Bemessungsgrundlage

610



223.

Steuer- und Vorsteuerberichtigung bei Änderung der Bemessungsgrundlage

611

224.

Änderung der Bemessungsgrundlage bei der Ausgabe von Gutscheinen

614



§ 18

Besteuerungsverfahren

620



Abs. 1-7


620

§ 46 UStDV

Fristverlängerung

623

§ 47 UStDV

Sondervorauszahlung

623

§ 48 UStDV

Verfahren

623

§ 49 UStDV

Verzicht auf die Steuererhebung im Börsenhandel mit Edelmetallen

624

§ 50 UStDV

(weggefallen)

624

225.

Verfahren bei der Besteuerung nach § 18 Abs. 1 bis 4 UStG

624

225a.

Voranmeldungszeitraum

625

226.

Vordrucke, die von den amtlich vorgeschriebenen Vordrucken abweichen

626

227.

(weggefallen)

626

228.

Dauerfristverlängerung

626

229.

Vereinfachte Steuerberechnung bei Kreditverkäufen

627

230.

Abgabe der Voranmeldungen in Sonderfällen

628

230a.

Abgabe von Voranmeldungen in Neugründungsfällen

629

231.

Verfahren bei der Beförderungseinzelbesteuerung

630

231a.

Verfahren bei der Fahrzeugeinzelbesteuerung

630

232.

(weggefallen)

631

Abs. 8

(aufgehoben)

632

§ 51 bis 58 UStDV

(weggefallen)

632

233. bis 239

(weggefallen)

632

Abs. 9


633

§ 59 UStDV

Vergütungsberechtigte Unternehmer

633

§ 60 UStDV

Vergütungszeitraum

634

§ 61 UStDV

Vergütungsverfahren

634

§ 62 UStDV

Berücksichtigung von Vorsteuerbeträgen, Belegnachweis

634

240.

Unter das Vorsteuer-Vergütungsverfahren fallende Unternehmer und Vorsteuerbeträge

635

241.

Vom Vorsteuer-Vergütungsverfahren ausgeschlossene Vorsteuerbeträge

636

242.

Vergütungszeitraum

638

243.

Vorsteuer-Vergütungsverfahren

638

244.

Vorsteuer-Vergütungsverfahren und allgemeines Besteuerungsverfahren

641

245.

Unternehmerbescheinigung für Unternehmer, die im Inland ansässig sind

642

Abs. 10-12


643



§ 18a

Zusammenfassende Meldung

646



245a.

Verpflichtung zur Abgabe der Zusammenfassenden Meldung

648

245b.

Abgabefrist

649

245c.

Angaben für den Meldezeitraum

649

245d.

Änderung der Bemessungsgrundlage

650

245e.

Berichtigung der ZM

650

245f.

Vordrucke, die von den amtlich vorgeschriebenen Vordrucken für die ZM abweichen

650

245g.

Elektronische Übermittlung der ZM

651



§ 18b

Gesonderte Erklärung innergemeinschaftlicher Lieferungen im Besteuerungsverfahren

652

§ 18c

Meldepflicht bei der Lieferung neuer Fahrzeuge

653

§ 18d

Vorlage von Urkunden

654



245h.

Zuständigkeit und Verfahren

654



§ 18e

Bestätigungsverfahren

655



245i.

Bestätigung einer ausländischen USt-IdNr.

655

245j.

Übersicht über den Aufbau der USt-IdNrn. der EU-Mitgliedstaaten

656



§ 18f

Sicherheitsleistung

658



245k.

Sicherheitsleistung

658



§ 19

Besteuerung der Kleinunternehmer

660



246.

Nichterhebung der Steuer

661

247.

Verzicht auf die Anwendung des § 19 Abs. 1 UStG

662

248. bis 250.

(unbesetzt)

664

251.

Gesamtumsatz

664

252.

Verhältnis des § 19 zu § 24 UStG

665

253.

Wechsel der Besteuerungsform

665



§ 20

Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten

667



254.

Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten

667



§ 21

Besondere Vorschriften für die Einfuhrumsatzsteuer

669

§ 22

Aufzeichnungspflichten

670



§ 63 UStDV

Aufzeichnungspflichten

673

§ 64 UStDV

Aufzeichnung im Fall der Einfuhr

674

§ 65 UStDV

Aufzeichnungspflichten der Kleinunternehmer

674

§ 66 UStDV

Aufzeichnungspflichten bei der Anwendung allgemeiner Durchschnittssätze

675

§ 66a UStDV

Aufzeichnungspflichten bei der Anwendung des Durchschnittssatzes für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes

675

§ 67 UStDV

Aufzeichnungspflichten bei der Anwendung der Durchschnittssätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

675

§ 68 UStDV

Befreiung von der Führung des Steuerheftes

675

255.

Ordnungsgrundsätze

676

256.

Umfang der Aufzeichnungspflichten

677

256a.

Aufzeichnungspflichten bei innergemeinschaftlichen Warenlieferungen und innergemeinschaftlichen Erwerben

679

257.

Aufzeichnungen bei Aufteilung der Vorsteuern

681

258.

Erleichterungen der Aufzeichnungspflichten

682

259.

Erleichterungen für die Trennung der Bemessungsgrundlagen

683



§ 22a

Fiskalvertretung

689

§ 22b

Rechte und Pflichten des Fiskalvertreters

690

§ 22c

Ausstellung von Rechnungen im Falle der Fiskalvertretung

691

§ 22d

Steuernummer und zuständiges Finanzamt

692

§ 22e

Untersagung der Fiskalvertretung

693



VI. Sonderregelungen



§ 23

Allgemeine Durchschnittssätze

694



§ 69 UStDV

Festsetzung allgemeiner Durchschnittssätze

694

§ 70 UStDV

Umfang der Durchschnittssätze

695

Anlage zu den §§ 69 und 70

695

260.

Anwendung der Durchschnittssätze

702

261.

Berufs- und Gewerbezweige

702

262.

Umfang der Durchschnittssätze

704

263.

Verfahren

705



§ 23a

Durchschnittssatz für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes

706

§ 24

Durchschnittssätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

707



§ 71 UStDV

Verkürzung der zeitlichen Bindungen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

708

264.

Umsätze im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs

708

265.

Erzeugnisse im Sinne des § 24 Abs. 1 Satz 1 UStG

712

266.

Steuerfreie Umsätze im Sinne des § 4 Nr. 8 ff. UStG im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs

713

267.

Ausfuhrlieferungen und Umsätze im Ausland bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben

714

268.

Vereinfachungsregelung für Umsätze von Getränken und alkoholischen Flüssigkeiten

714

269.

Zusammentreffen der Durchschnittssatzbesteuerung mit anderen Besteuerungsformen

714

270.

Verzicht auf die Durchschnittssatzbesteuerung

716

271.

Ausstellung von Rechnungen bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben

717



§ 25

Besteuerung von Reiseleistungen

718



§ 72 UStDV

Buchmäßiger Nachweis bei steuerfreien Reiseleistungen

719

272.

Besteuerung von Reiseleistungen

719

273.

Steuerfreiheit von Reiseleistungen

727

274.

Bemessungsgrundlage bei Reiseleistungen

730

275.

Vorsteuerabzug bei Reiseleistungen

735

276.

Aufzeichnungspflichten bei Reiseleistungen

737



§ 25a

Differenzbesteuerung

741



276a.

Differenzbesteuerung

743



§ 25b

Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte

752



276b.

Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte

753



§ 25c

Besteuerung von Umsätzen mit Anlagegold

761



276c.

Besteuerung von Umsätzen mit Anlagegold

762



§ 25d

Haftung für schuldhaft nicht abgeführte Steuer

765



276d.

Haftung für die schuldhaft nicht abgeführte Steuer

765

VII. Durchführung, Bußgeld-, Straf-, Verfahrens-,
Übergangs- und Schlussvorschriften



§ 26

Durchführung

768



§ 73 UStDV

Nachweis der Voraussetzungen der in bestimmten Abkommen enthaltenen Steuerbefreiungen

769

277.

Luftverkehrsunternehmer

770

278.

Grenzüberschreitende Beförderungen im Luftverkehr

770

279.

Beförderung über Teilstrecken durch verschiedene Luftfrachtführer

771

280.

Gegenseitigkeit

772

281.

Zuständigkeit

772

282.

(unbesetzt)

772



§ 26a

Bußgeldvorschriften

773

§ 26b

Schädigung des Umsatzsteueraufkommens

774

§ 26c

Gewerbsmäßige oder bandenmäßige Schädigung des Umsatzsteueraufkommens

775

§ 27

Allgemeine Übergangsvorschriften

776

§ 27a

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

778



282a.

Antrag auf Erteilung der USt-IdNr.

778



§ 27b

Umsatzsteuer-Nachschau

780



282b.

Umsatzsteuer-Nachschau

780



§ 28

Zeitlich begrenzte Fassungen einzelner Gesetzesvorschriften

784

§ 29

Umstellung langfristiger Verträge

785



283.

Zivilrechtliche Ausgleichsansprüche für umsatzsteuerliche Mehr- und Minderbelastungen

785

284.

Anwendungszeitraum

786



Anhänge s. Seiten XXIII u. XXIV

Stichwortverzeichnis

979



B. Anhänge


787

Anhang 1

6. EG-Richtlinie



Sechste Richtlinie (77/388/EWG) des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern

789

Anhang 2

Offshore-Steuerabkommen

890


I. Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika über die von der Bundesrepublik zu gewährenden Abgabenvergünstigungen für die von den Vereinigten Staaten im Interesse der gemeinsamen Verteidigung geleisteten Ausgaben - Auszug -

890


II. Anhang zum Abkommen unter I. - Auszug -

892

Anhang 3

NATO-Truppenstatut

893


I. Abkommen zwischen den Parteien des Nordatlantikvertrags über die Rechtsstellung ihrer Truppen (NATO-Truppenstatut) - Auszug -

893


II. Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut hinsichtlich der in der Bundesrepublik Deutschland stationierten ausländischen Truppen - ZA-NTS - Auszug -

895


III. Unterzeichnungsprotokoll zum ZA-NTS - Auszug -

900

Anhang 4

NATO-Hauptquartiere

902


I. Protokoll über die Rechtsstellung der auf Grund des Nordatlantikvertrags errichteten internationalen militärischen Hauptquartiere - Auszug -

902


II. Gesetz zum Protokoll über die NATO-Hauptquartiere und zu den Ergänzungsvereinbarungen - Auszug -

904


III. Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Obersten Hauptquartier der Alliierten Mächte, Europa, über die besonderen Bedingungen für die Einrichtung und den Betrieb internationaler militärischer Hauptquartiere in der Bundesrepublik Deutschland (Ergänzungsabkommen) - Auszug -

906


IV. Unterzeichnungsprotokoll zum Ergänzungsabkommen - Auszug -

910

Anhang 5

Umsatzsteuervergünstigung auf Grund Art. 67 Abs. 3 des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut (NATO-ZAbk)



BMF-Schreiben vom 22. Dezember 2004 - IV A 6 - S 7492 - 13/04 - (BStBl I S. 1200)

911

Anhang 6

Blindenwarenvertriebsgesetz

946


I. Blindenwarenvertriebsgesetz (BliwaG) - Auszug -

946


II. Verordnung zur Durchführung des Blindenwarenvertriebsgesetzes (BliwaGDV) - Auszug -

948

Anhang 7

Umsatzsteuerzuständigkeitsverordnung

949

Anhang 8

Zusammenarbeitsverordnung



Verordnung (EG) Nr. 1798/2003 des Rates vom 7. Oktober 2003 über die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 218/92

951

Anhang 9

Umsatzsteuererstattungsverordnung



Verordnung über die Erstattung von Umsatzsteuer an ausländische ständige diplomatische Missionen und berufskonsularische Vertretungen sowie an ihre ausländischen Mitglieder (Umsatzsteuererstattungsverordnung - UStErstV) - Auszug -

966

Anhang 10

Vordruckmuster zur Inanspruchnahme der Umsatzsteuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftliche Lieferungen

968


I. Bescheinigung für Umsatzsteuerzwecke bei der Versendung/ Beförderung durch einen Spediteur oder Frachtführer

969


II. Versandbestätigung für Umsatzsteuerzwecke

970


III. Bescheinigung für Umsatzsteuerzwecke in Bearbeitungs- und Verarbeitungsfällen

971


IV. Ausfuhr- und Abnehmerbescheinigung für Umsatzsteuerzwecke bei Ausfuhren im nichtkommerziellen Reiseverkehr

973

Anhang 11

Vordruckmuster zur Inanspruchnahme der Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 7 UStG

975


I. Bescheinigung über die Befreiung von der Mehrwertsteuer und Verbrauchsteuer

976


II. Erläuterungen

978



Abkürzungsverzeichnis

a. a. O.

= am angeführten/angegebenen Ort

ABl. EG

= Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft

AfA

= Absetzungen für Abnutzung

AFG

= Arbeitsförderungsgesetz

AG

= Aktiengesellschaft

AktG

= Aktiengesetz

AO

= Abgabenordnung

AWV

= Außenwirtschaftsverordnung

BA

= Bundesagentur für Arbeit

BAnz.

= Bundesanzeiger

BauGB

= Baugesetzbuch

BdF

= Bundesminister der Finanzen

BewG

= Bewertungsgesetz

BfF

= Bundesamt für Finanzen

BFH

= Bundesfinanzhof

BGB

= Bürgerliches Gesetzbuch

BGBl.

= Bundesgesetzblatt

BGH

= Bundesgerichtshof

BGHZ

= Sammlung der Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen

BMF

= Bundesministerium der Finanzen

BMWF

= Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen

BNotO

= Bundesnotarordnung

BStBl

= Bundessteuerblatt

BVerfG

= Bundesverfassungsgericht

DEGT

= Deutscher Eisenbahngütertarif

EG

= Europäische Gemeinschaft

EGBGB

= Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch

EStDV

= Einkommensteuer-Durchführungsverordnung

EStG

= Einkommensteuergesetz

EStR

= Einkommensteuer-Richtlinien

EU

= Europäische Union

EuGH

= Europäischer Gerichtshof

EUStBV

= Einfuhrumsatzsteuer-Befreiungsverordnung

EVO

= Eisenbahnverkehrsordnung

FVG

= Finanzverwaltungsgesetz

GenG

= Genossenschaftsgesetz

GewStG

= Gewerbesteuergesetz

GewStDV

= Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung

GewStR

= Gewerbesteuer-Richtlinien

GmbH

= Gesellschaft mit beschränkter Haftung

gVV

= Gemeinschaftliches Versandverfahren

HFR

= Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung

HGB

= Handelsgesetzbuch

HOAI

= Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

InsO

= Insolvenzordnung

InvG

= Investmentgesetz

JWG

= Gesetz für Jugendwohlfahrt

KG

= Kommanditgesellschaft

KHG

= Krankenhausfinanzierungsgesetz

KO

= Konkursordnung

KostO

= Kostenordnung (freiwillige Gerichtsbarkeit)

KraftStG

= Kraftfahrzeugsteuergesetz

KStDV

= Körperschaftsteuer-Durchführungsverordnung

KStG

= Körperschaftsteuergesetz

KStR

= Körperschaftsteuer-Richtlinien

LStDV

= Lohnsteuer-Durchführungsverordnung

LStR

= Lohnsteuer-Richtlinien

NATO

= North Atlantic Treaty Organization (Organisation für den Nord-Atlantik-Vertrag)

NJW

= Neue Juristische Wochenschrift

OHG

= Offene Handelsgesellschaft

PBefG

= Personenbeförderungsgesetz

RFH

= Reichsfinanzhof

RKT

= Reichskraftwagentarif

RStBl

= Reichssteuerblatt

SachbezV

= Sachbezugsverordnung

SGB

= Sozialgesetzbuch

StADV

= Steueranmeldungs-Datenträger-Verordnung

StGB

= Strafgesetzbuch

StVZO

= Straßenverkehrszulassungsordnung

UmwG

= Umwandlungsgesetz

UR

= Umsatzsteuer-Rundschau

UrhG

= Urheberrechtsgesetz

UStDV

= Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung

USt-IdNr.

= Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

UStG

= Umsatzsteuergesetz

UStR

= Umsatzsteuer-Richtlinien

VersStG

= Versicherungsteuergesetz

VO

= Verordnung

VwV

= Verwaltungsvorschrift

WoEigG

= Wohnungseigentumsgesetz

WGG

= Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz

WoPG

= Wohnungsbau-Prämiengesetz

ZK

= Zollkodex (Verordnung [EWG] Nr. 2913/92 des Rates)

ZK-DVO

= Zollkodex-Durchführungsverordnung
(Verordnung [EWG] Nr. 2454/93 der Kommission)

ZM

= Zusammenfassende Meldung

ZollV

= Zollverordnung

ZollVG

= Zollverwaltungsgesetz

ZVG

= Gesetz über die Zwangsversteigerung
und die Zwangsverwaltung





A.
Umsatzsteuergesetz 2005

(UStG 2005)
in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. Februar 2005
(BGBl. I S. 386)

Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung 2005

(UStDV 2005)
in der Fassung der Bekantmachung vom 21. Februar 2005
(BGBl. I S. 434)

Umsatzsteuer-Richtlinien 20051

(UStR 2005)
vom 16. Dezember 2004
(BStBl I Sondernummer 3/2004, BAnz Nr. 248, Beilage Nr. 248a)

Fußnoten
1)
Änderungen und Ergänzungen gegenüber den Umsatzsteuer-Richtlinien 2000 sind durch Fettdruck hervorgehoben.



Einführung1

1Die Umsatzsteuer-Richtlinien 2005 behandeln Zweifelsfragen und Auslegungsfragen von allgemeiner Bedeutung, um eine einheitliche Anwendung des Umsatzsteuerrechts durch die Behörden der Finanzverwaltung sicherzustellen. 2Sie enthalten außerdem Regelungen, wie zur Vermeidung unbilliger Härten und zur Verwaltungsvereinfachung in bestimmten Fällen zu verfahren ist.

Fußnoten
1)
Änderungen und Ergänzungen gegenüber den Umsatzsteuer-Richtlinien 2000 sind durch Fettdruck hervorgehoben.

I. Steuergegenstand und Geltungsbereich

zu § 1 UStG

UStG

§ 1
Steuerbare Umsätze
(1)
1 Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Umsätze:
S 7100
1.
1 die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt. 2 Die Steuerbarkeit entfällt nicht, wenn der Umsatz auf Grund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung ausgeführt wird oder nach gesetzlicher Vorschrift als ausgeführt gilt;
2.
(weggefallen)
3.
(weggefallen)
S 7103
4.
die Einfuhr von Gegenständen im Inland oder in den österreichischen Gebieten Jungholz und Mittelberg (Einfuhrumsatzsteuer);
S 7103 a
5.
der innergemeinschaftliche Erwerb im Inland gegen Entgelt.
S 7100 b
(1a) 1 Die Umsätze im Rahmen einer Geschäftsveräußerung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen unterliegen nicht der Umsatzsteuer. 2 Eine Geschäftsveräußerung liegt vor, wenn ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert geführter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich übereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird. 3 Der erwerbende Unternehmer tritt an die Stelle des Veräußerers.
S 7101
(2)
1 Inland im Sinne dieses Gesetzes ist das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme des Gebiets von Büsingen, der Insel Helgoland, der Freizonen des Kontrolltyps I nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des Zollverwaltungsgesetzes (Freihäfen), der Gewässer und Watten zwischen der Hoheitsgrenze und der jeweiligen Strandlinie sowie der deutschen Schiffe und der deutschen Luftfahrzeuge in Gebieten, die zu keinem Zollgebiet gehören. 2 Ausland im Sinne dieses Gesetzes ist das Gebiet, das danach nicht Inland ist. 3 Wird ein Umsatz im Inland ausgeführt, so kommt es für die Besteuerung nicht darauf an, ob der Unternehmer deutscher Staatsangehöriger ist, seinen Wohnsitz oder Sitz im Inland hat, im Inland eine Betriebsstätte unterhält, die Rechnung erteilt oder die Zahlung empfängt.
S 7101 a
(2a) 1 Das Gemeinschaftsgebiet im Sinne dieses Gesetzes umfasst das Inland im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 und die Gebiete der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, die nach dem Gemeinschaftsrecht als Inland dieser Mitgliedstaaten gelten (übriges Gemeinschaftsgebiet). 2 Das Fürstentum Monaco gilt als Gebiet der Französischen Republik; die Insel Man gilt als Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. 3 Drittlandsgebiet im Sinne dieses Gesetzes ist das Gebiet, das nicht Gemeinschaftsgebiet ist.
S 7120
(3)
1 Folgende Umsätze, die in den Freihäfen und in den Gewässern und Watten zwischen der Hoheitsgrenze und der jeweiligen Strandlinie bewirkt werden, sind wie Umsätze im Inland zu behandeln:
1.
die Lieferungen von Gegenständen, die zum Gebrauch oder Verbrauch in den bezeichneten Gebieten oder zur Ausrüstung oder Versorgung eines Beförderungsmittels bestimmt sind, wenn die Lieferungen nicht für das Unternehmen des Abnehmers ausgeführt werden;
2.
die sonstigen Leistungen, die nicht für das Unternehmen des Auftraggebers ausgeführt werden;
3.
die Lieferungen im Sinne des § 3 Abs. 1b und die sonstigen Leistungen im Sinne des § 3 Abs. 9a;
4.
die Lieferungen von Gegenständen, die sich im Zeitpunkt der Lieferung
a)
in einem zollamtlich bewilligten Freihafen-Veredelungsverkehr oder in einer zollamtlich besonders zugelassenen Freihafenlagerung oder
b)
einfuhrumsatzsteuerrechtlich im freien Verkehr befinden;
5.
die sonstigen Leistungen, die im Rahmen eines Veredelungsverkehrs oder einer Lagerung im Sinne der Nummer 4 Buchstabe a ausgeführt werden;
6.
der innergemeinschaftliche Erwerb durch eine juristische Person, die nicht Unternehmer ist oder den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erwirbt, soweit die erworbenen Gegenstände zum Gebrauch oder Verbrauch in den bezeichneten Gebieten oder zur Ausrüstung oder Versorgung eines Beförderungsmittels bestimmt sind;
7.
der innergemeinschaftliche Erwerb eines neuen Fahrzeugs durch die in § 1a Abs. 3 und § 1b Abs. 1 genannten Erwerber.
2 Lieferungen und sonstige Leistungen an juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie deren innergemeinschaftlicher Erwerb in den bezeichneten Gebieten sind als Umsätze im Sinne der Nummern 1, 2 und 6 anzusehen, soweit der Unternehmer nicht anhand von Aufzeichnungen und Belegen das Gegenteil glaubhaft macht.



1. Leistungsaustausch

(1) 1Ein Leistungsaustausch setzt voraus, dass Leistender und Leistungsempfänger vorhanden sind und der Leistung eine Gegenleistung (Entgelt) gegenübersteht. 2Für die Annahme eines Leistungsaustausches müssen Leistung und Gegenleistung in einem wechselseitigen Zusammenhang stehen. 3Ein Leistungsaustausch kann nur zu Stande kommen, wenn sich die Leistung auf den Erhalt einer Gegenleistung richtet und damit die gewollte, erwartete oder erwartbare Gegenleistung auslöst, so dass schließlich die wechselseitig erbrachten Leistungen miteinander innerlich verbunden sind (BFH-Urteile vom 7. 5. 1981 - BStBl II S. 495 und vom 30. 1. 1997 - BStBl II S. 335). 4Auch wenn die Gegenleistung für die Leistung des Unternehmers nur im nichtunternehmerischen Bereich verwendbar ist (z. B. eine zugewendete Reise), kann sie Entgelt sein. 5Der Annahme eines Leistungsaustausches steht nicht entgegen, dass sich die Entgeltserwartung nicht erfüllt, dass das Entgelt uneinbringlich wird oder dass es sich nachträglich mindert (vgl. BFH-Urteil vom 22. 6. 1989 - BStBl II S. 913). 6Bloße - vorübergehende - Liquiditätsschwierigkeiten des Entgeltschuldners ändern hieran regelmäßig nichts (vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1993 - BStBl II S. 562). 7Auch wenn eine Gegenleistung freiwillig erbracht wird, kann ein Leistungsaustausch vorliegen (vgl. BFH-Urteil vom 17. 2. 1972 - BStBl II S. 405). 8Leistung und Gegenleistung brauchen sich nicht gleichwertig gegenüberzustehen (vgl. BFH-Urteil vom 22. 6. 1989 a. a. O.). 9An einem Leistungsaustausch fehlt es in der Regel, wenn eine Gesellschaft Geldmittel nur erhält, damit sie in die Lage versetzt wird, sich in Erfüllung ihres Gesellschaftszwecks zu betätigen (vgl. BFH-Urteil vom 20. 4. 1988 - BStBl II S. 792).

(2) 1Zur Prüfung der Leistungsbeziehungen zwischen nahen Angehörigen, wenn der Leistungsempfänger die Leistung für Umsätze in Anspruch nimmt, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen, vgl. BFH-Urteil vom 15. 3. 1993 - BStBl II S. 728. 2Zur rechtsmissbräuchlichen Gestaltung nach § 42 AO bei "Vorschaltung" von Minderjährigen in den Erwerb und die Vermietung von Gegenständen (vgl. BFH-Urteile vom 21. 11. 1991 - BStBl 1992 II S. 446 - und vom 4. 5. 1994 - BStBl II S. 829). 3Ist der Leistungsempfänger ganz oder teilweise nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, ist der Missbrauch von rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten sowohl bei der "Vorschaltung" von Ehegatten als auch bei der "Vorschaltung" von Gesellschaften nach den Grundsätzen der BFH-Urteile vom 22. 10. 1992 - BStBl 1993 II S. 210 -, vom 4. 5. 1994 - BStBl II S. 829 - und vom 18. 12. 1996 - BStBl 1997 II S. 374 - zu prüfen.

(3) 1Der Leistungsaustausch umfasst alles, was Gegenstand eines Rechtsverkehrs sein kann. 2Leistungen im Rechtssinne unterliegen aber nur insoweit der Umsatzsteuer, als sie auch Leistungen im wirtschaftlichen Sinne sind, d. h. Leistungen, bei denen ein über die reine Entgeltsentrichtung hinausgehendes eigenes wirtschaftliches Interesse des Entrichtenden verfolgt wird (vgl. BFH-Urteil vom 31. 7. 1969 - BStBl II S. 637). 3Die bloße Entgeltsentrichtung, insbesondere die Geldzahlung oder Überweisung, ist keine Leistung im wirtschaftlichen Sinne. 4Unter welchen Voraussetzungen bei der Schuldübernahme eine Leistung im wirtschaftlichen Sinne anzunehmen ist vgl. die BFH-Urteile vom 18. 4. 1962 - BStBl III S. 292 - und vom 31. 7. 1969 a. a. O. 5Die Übernahme einer Baulast gegen ein Darlehen zu marktunüblich niedrigen Zinsen kann einen steuerbaren Umsatz darstellen (vgl. BFH-Beschluss vom 12. 11. 1987 - BStBl 1988 II S. 156). 6Vereinbart der Bauherr einer Tiefgarage mit einer Gemeinde den Bau und die Zurverfügungstellung von Stellplätzen für die Allgemeinheit und erhält er dafür einen Geldbetrag, so ist in der Durchführung dieses Vertrages ein Leistungsaustausch mit der Gemeinde zu sehen (vgl. BFH-Urteil vom 13. 11. 1997 - BStBl 1998 II S. 169). 7Die Unterhaltung von Giro-, Bauspar- und Sparkonten stellt für sich allein keine Leistung im wirtschaftlichen Sinne dar (vgl. BFH-Urteil vom 1. 2. 1973 - BStBl II S. 172). 8Die geschäftsmäßige Ausgabe nicht börsengängiger so genannter Optionen (Privatoptionen) auf Warenterminkontrakte gegen Zahlung einer Prämie ist eine steuerbare Leistung (BFH-Urteil vom 28. 11. 1985 - BStBl 1986 II S. 160). 9Die entgeltliche Anlage und Verwaltung von Vermögenswerten ist grundsätzlich steuerbar. 10Dies gilt auch dann, wenn sich der Unternehmer im Auftrag der Geldgeber treuhänderisch an einer Anlagegesellschaft beteiligt und deren Geschäfte führt (BFH-Urteil vom 29. 1. 1998 - BStBl II S. 413). 11Das Anbieten von Leistungen (Leistungsbereitschaft) kann eine steuerbare Leistung sein, wenn dafür ein Entgelt gezahlt wird (vgl. BFH-Urteil vom 27. 8. 1970 - BStBl 1971 II S. 6). 12Zahlt ein Apotheker einem Hauseigentümer dafür etwas, dass dieser Praxisräume einem Arzt (mietweise oder unentgeltlich) überlässt, kann zwischen dem Apotheker und dem Hauseigentümer ein eigener Leistungsaustausch vorliegen (BFH-Urteil vom 20. 2. 1992 - BStBl II S. 705).

(4) 1Ein Leistungsaustausch liegt nicht vor, wenn eine Lieferung rückgängig gemacht wird (Rückgabe). 2Ob eine nicht steuerbare Rückgabe oder eine steuerbare Rücklieferung vorliegt, ist aus der Sicht des ursprünglichen Lieferungsempfängers und nicht aus der Sicht des ursprünglichen Lieferers zu beurteilen (vgl. BFH-Urteil vom 27. 6. 1995 - BStBl II S. 756).

(5) 1Die Freigabe eines Fußballvertragsspielers oder Lizenzspielers gegen Zahlung einer Ablöseentschädigung vollzieht sich im Rahmen eines Leistungsaustausches zwischen abgebenden und aufnehmenden Verein (vgl. BFH-Urteil vom 31. 8. 1955 - BStBl III S. 333). 2Das gilt auch, wenn die Ablöseentschädigung für die Abwanderung eines Fußballspielers in das Ausland von dem ausländischen Verein gezahlt wird; zum Ort der Leistung in derartigen Fällen vgl. Abschnitt 39 Absatz 2 Satz 4.

(6) 1Personalgestellungen und -überlassungen gegen Entgelt, auch gegen Aufwendungsersatz, erfolgen grundsätzlich im Rahmen eines Leistungsaustausches. 2In den folgenden Beispielsfällen liegt bei der Freistellung von Arbeitnehmern durch den Unternehmer gegen Erstattung der Aufwendungen wie Lohnkosten, Sozialversicherungsbeiträge und dgl. jedoch kein Leistungsaustausch vor:



Freistellung:



1.
für Luftschutz- und Katastrophenschutzübungen;
2.
für Sitzungen des Gemeinderates oder seiner Ausschüsse;
3.
an das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, den Malteser Hilfsdienst, die Johanniter Unfallhilfe oder den Arbeiter Samariter Bund;
4.
an die Feuerwehr für Zwecke der Ausbildung, zu Übungen und zu Einsätzen;
5.
für Wehrübungen;
6.
zur Teilnahme an der Vollversammlung einer Handwerkskammer, an Konferenzen, Lehrgängen und dgl. einer Industriegewerkschaft, für eine Tätigkeit im Vorstand des Zentralverbands Deutscher Schornsteinfeger e. V., für die Durchführung der Gesellenprüfung im Schornsteinfegerhandwerk;
7.
für Sitzungen der Vertreterversammlung und des Vorstandes der Verwaltungsstellen der Bundesknappschaft;
8.
für die ehrenamtliche Tätigkeit in den Selbstverwaltungsorganen der Allgemeinen Ortskrankenkassen, bei Innungskrankenkassen und ihren Verbänden;
9.
als Heimleiter in Jugenderholungsheimen einer Industriegewerkschaft;
10.
von Bergleuten für Untersuchungen durch das Berufsgenossenschaftliche Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA);
11.
für Kurse der Berufsgenossenschaft zur Unfallverhütung.


(7) 1Bei der Abgrenzung zwischen steuerbarer Leistung und nicht steuerbarer Beistellung von Personal des Auftraggebers ist unter entsprechender Anwendung der Grundsätze der sog. Materialbeistellung (vgl. Abschnitt 27 Absatz 2 bis 4) darauf abzustellen, ob der Auftraggeber an den Auftragnehmer selbst eine Leistung (als Gegenleistung) bewirken oder nur zur Erbringung der Leistung durch den Auftragnehmer beitragen will. 2Soweit der Auftraggeber mit der Beistellung seines Personals an der Erbringung der bestellten Leistung mitwirkt, wird dadurch zugleich auch der Inhalt der gewollten Leistung näher bestimmt. 3Ohne entsprechende Beistellung ist es Aufgabe des Auftragnehmers, sämtliche Mittel für die Leistungserbringung selbst zu beschaffen. 4Daher sind Beistellungen nicht Bestandteil des Leistungsaustauschs, wenn sie nicht im Austausch für die gewollte Leistung aufgewendet werden.

(8) 1Eine nicht steuerbare Beistellung von Personal des Auftraggebers setzt voraus, dass das Personal nur im Rahmen der Leistung des Auftragnehmers für den Auftraggeber eingesetzt wird. 2Der Einsatz von Personal des Auftraggebers für Umsätze des Auftragnehmers an Drittkunden muss vertraglich und tatsächlich ausgeschlossen sein. 3Der Auftragnehmer hat dies sicherzustellen und trägt hierfür die objektive Beweislast. 4Die Entlohnung des überlassenen Personals muss weiterhin ausschließlich durch den Auftraggeber erfolgen. 5Ihm allein muss auch grundsätzlich das Weisungsrecht obliegen. 6Dies kann nur in dem Umfang eingeschränkt und auf den Auftragnehmer übertragen werden, soweit es zur Erbringung der Leistung erforderlich ist.

(9) 1Das Bestehen einer Gewinngemeinschaft (Gewinnpoolung) beinhaltet für sich allein noch keinen Leistungsaustausch zwischen den Beteiligten (vgl. BFH-Urteil vom 26. 7. 1973 - BStBl II S. 766). 2Bei einer Innengesellschaft ist kein Leistungsaustausch zwischen Gesellschaftern und Innengesellschaft, sondern nur unter den Gesellschaftern denkbar (vgl. BFH-Urteil vom 27. 5. 1982 - BStBl II S. 678).

(10) 1 Ein Leistungsaustausch bezogen auf Geschäftsführungs- und Vertretungsleistungen für eine Personengesellschaft durch einen Gesellschafter gegen Vergütung setzt voraus, dass ein Leistender und ein Leistungsempfänger vorhanden sind und der Leistung eine Gegenleistung gegenübersteht, also ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung besteht (vgl. BFH-Urteil vom 6. 6. 2002 - BStBl 2003 II S. 36 - und Abschnitt 6). 2Die Tätigkeit eines Kassenarztes als Vorstandsmitglied einer Kassenärztlichen Vereinigung ist keine sonstige Leistung im Rahmen eines Leistungsaustausches, wie sie von einem Unternehmer durch geschäftliche Betätigung gegenüber Dritten erbracht wird (BFH-Urteil vom 4. 11. 1982 - BStBl 1983 II S. 156).

(11) 1Werden auf Grund des Baugesetzbuchs (BauGB) Betriebsverlagerungen vorgenommen, so handelt es sich dabei um umsatzsteuerbare Leistungen des betreffenden Unternehmers an die Gemeinde oder den Sanierungsträger; das Entgelt für diese Leistungen besteht in den Entschädigungsleistungen. 2Reichen die normalen Entschädigungsleistungen nach dem BauGB nicht aus und werden zur anderweitigen Unterbringung eines von der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme betroffenen gewerblichen Betriebs zusätzliche Sanierungsfördermittel in Form von Zuschüssen eingesetzt, sind sie als Teil des Entgelts für die oben bezeichnete Leistung des Unternehmers anzusehen.

(12) 1Nach § 181 BauGB soll die Gemeinde bei der Durchführung des BauGB zur Vermeidung oder zum Ausgleich wirtschaftlicher Nachteile, die für den Betroffenen in seinen persönlichen Lebensumständen eine besondere Härte bedeuten, auf Antrag einen Geldausgleich im Billigkeitswege gewähren. 2Ein solcher Härteausgleich ist, wenn er einem Unternehmer gezahlt wird, nicht als Entgelt für eine steuerbare Leistung des Unternehmers gegenüber der Gemeinde anzusehen; es handelt sich vielmehr um eine nicht steuerbare Zuwendung. 3Das Gleiche gilt, wenn dem Eigentümer eines Gebäudes ein Zuschuss gewährt wird

1.
für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nach § 177 BauGB,
2.
für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne des § 177 BauGB, zu deren Durchführung sich der Eigentümer gegenüber der Gemeinde vertraglich verpflichtet hat,
3.
für andere der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung dienende Maßnahmen an einem Gebäude, das wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben soll, zu deren Durchführung sich der Eigentümer gegenüber der Gemeinde vertraglich verpflichtet hat.


4Voraussetzung ist, dass in den Fällen der Nummern 2 und 3 der Zuschuss aus Sanierungsförderungsmitteln zur Deckung der Kosten der Modernisierung und Instandsetzung nur insoweit gewährt wird, als diese Kosten nicht vom Eigentümer zu tragen sind.

(13) 1Überlässt eine Gemeinde nach § 146 Absatz 3 BauGB einem Grundstückseigentümer (Unternehmer) die Durchführung einer Ordnungsmaßnahme und zahlt sie ihm auf Grund eines Vertrags entsprechend § 155 Absatz 6 BauGB für die Freimachung des Grundstücks mit aufstehendem Gebäude die Abbruchkosten sowie eine Gebäude-Restwertentschädigung, so stellen diese Beträge das Entgelt für eine steuerbare und steuerpflichtige Leistung des Grundstückseigentümers an die Gemeinde dar. 2Führt die Gemeinde die Abbrucharbeiten selbst durch und zahlt dem Grundstückseigentümer eine Gebäude-Restwertentschädigung, so ist die Restwertentschädigung ebenfalls Entgelt für eine steuerbare Leistung (Duldung des Gebäudeabbruchs im Rahmen der Ordnungsmaßnahmen) des Grundstückseigentümers an die Gemeinde. 3 Zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Erschließungsmaßnahmen vgl. BMF-Schreiben vom 31. 5. 2002 - BStBl I S. 631.

(14) 1Der Übergang eines Grundstücks im Flurbereinigungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) und im Umlegungsverfahren nach dem Baugesetzbuch unterliegt grundsätzlich nicht der Umsatzsteuer. 2In den Fällen der Unternehmensflurbereinigung (§§ 87 bis 89 FlurbG) ist die Bereitstellung von Flächen insoweit umsatzsteuerbar, als dafür eine Geldentschädigung gezahlt wird. 3Ggf. kommt die Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 9 Buchstabe a UStG in Betracht.

(15) Zum Bauen auf fremdem Boden vgl. BMF-Schreiben vom 23. 7. 1986 - BStBl I S. 432.

(16) 1Die Teilnahme eines Händlers an einem Verkaufswettbewerb seines Lieferanten, dessen Gegenstand die vertriebenen Produkte sind, begründet regelmäßig keinen Leistungsaustausch (BFH-Urteil vom 9. 11. 1994 - BStBl 1995 II S. 277). 2Zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Verkaufswettbewerben vgl. auch Abschnitte 149 und 151.
(17) In den Fällen des Folgerechts beim Weiterverkauf des Originals eines Werkes der bildenden Künste (vgl. § 26 UrhG) besteht zwischen dem Anspruchsberechtigten (Urheber bzw. Rechtsnachfolger) und dem Zahlungsverpflichteten (Veräußerer) auf Grund mangelnder vertraglicher Beziehungen kein Leistungsaustauschverhältnis.



Fußnoten

OFD Hannover:
Abschnitt 1 Abs. 13 teilweise überholt,
s Abk: VV ND OFD Hannover 2006-11-01 S 7100-508-StO 172



2. Verwertung von Sachen

(1) 1Bei der Sicherungsübereignung erlangt der Sicherungsnehmer zu dem Zeitpunkt, in dem er von seinem Verwertungsrecht Gebrauch macht, auch die Verfügungsmacht über das Sicherungsgut. 2Die Verwertung der zur Sicherheit übereigneten Gegenstände außerhalb des Insolvenzverfahrens führt zu zwei Umsätzen (sog. Doppelumsatz), und zwar zu einer Lieferung des Sicherungsgebers an den Sicherungsnehmer und zu einer Lieferung des Sicherungsnehmers an den Erwerber (vgl. BFH-Urteil vom 4. 6. 1987 - BStBl II S. 741). 3Entsprechendes gilt bei der Versteigerung verfallener Pfandsachen durch den Pfandleiher (vgl. BFH-Urteil vom 16. 4. 1997 - BStBl II S. 585). 4Zwei Umsätze liegen auch vor, wenn die Verwertung vereinbarungsgemäß vom Sicherungsgeber im eigenen oder im Namen des Sicherungsnehmers vorgenommen wird oder die Verwertung zwar durch den Sicherungsnehmer, aber im Auftrag und für Rechnung des Sicherungsgebers stattfindet. 5Dies schließt jedoch nicht aus, dass vor der Verwertung des Sicherungsgutes dieses zum Zwecke der Auswechslung des Sicherungsgebers durch den Sicherungsgeber an einen Dritten geliefert wird, ohne dass ein Doppelumsatz vorliegt (vgl. BFH-Urteil vom 9. 3. 1995 - BStBl II S. 564). 6 Ein Doppelumsatz ist auch nicht gegeben, wenn bei der Sicherungsverwertung im Insolvenzverfahren der Insolvenzverwalter von seinem Recht zur freihändigen Verwertung nach § 166 Absatz 1 InsO Gebrauch macht.

(2) Wird im Rahmen der Zwangsvollstreckung eine Sache durch den Gerichtsvollzieher oder ein anderes staatliches Vollstreckungsorgan öffentlich versteigert oder freihändig verkauft, so liegt darin keine Lieferung des Vollstreckungsschuldners an das jeweilige Bundesland, dem die Vollstreckungsorgane angehören, und keine Lieferung durch dieses an den Erwerber, sondern es handelt sich um eine Lieferung des Vollstreckungsschuldners unmittelbar an den Erwerber (vgl. BFH-Urteile vom 19. 12. 1985 - BStBl 1986 II S. 500 - und vom 16. 4. 1997 - BStBl II S. 585).
(3) 1Werden in laufenden Insolvenzverfahren Wirtschaftsgüter verwertet, an denen ein Sicherungseigentum bestellt war, legt § 171 Absatz 1 und 2 InsO dem Sicherungsnehmer einen Kostenbeitrag auf. 2Die Feststellungskostenpauschale und die Verwertungskostenpauschale bzw. die tatsächlichen Kosten der Verwertung sind kein Entgelt für eine steuerbare und steuerpflichtige Leistung des Insolvenzschuldners - vertreten durch den Insolvenzverwalter - an den Sicherungsnehmer.
(4) Zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei der Lieferung sicherungsübereigneter Gegenstände durch den Sicherungsgeber an den Sicherungsnehmer außerhalb des Insolvenzverfahrens vgl. § 13b Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 UStG und Abschnitt 182a Absatz 2 Nr. 3.





Fußnoten

Absatz 1 Sätze 2 - 4:
Nicht-mehr-Anwendung von Absatz 1 Sätze 2 - 4 ab 01.01.2007 soweit die Ausführungen den Urteilsgrundsätzen der BFH-Urteile vom 06.10.2005 - V R 20/04 - und vom 30.03.2006 - V R 9/03 - entgegenstehen stehen; sie gelten hingegen weiterhin im Fall der Veräußerung eines zur Sicherung übereigneten bzw. verpfändeten Gegenstands im Namen und für Rechnung des Sicherungsnehmers bzw. Pfandleihers. Abschnitt 2 Abs. 1 Satz 5 und Satz 6 UStR bleiben auch bei Anwendung der Urteilsgrundsätze unberührt.
Siehe BMF-Schreiben vom 30.11.2006, VV DEU BMF 2006-11-30 IV A 5-S 7100-166/06



3. Schadensersatz

(1) 1Im Falle einer echten Schadensersatzleistung fehlt es an einem Leistungsaustausch. 2Der Schadensersatz wird nicht geleistet, weil der Leistende eine Lieferung oder sonstige Leistung erhalten hat, sondern weil er nach Gesetz oder Vertrag für den Schaden und seine Folgen einzustehen hat. 3Echter Schadensersatz ist insbesondere gegeben bei Schadensbeseitigung durch den Schädiger oder durch einen von ihm beauftragten selbständigen Erfüllungsgehilfen, bei Zahlung einer Geldentschädigung durch den Schädiger, bei Schadensbeseitigung durch den Geschädigten oder in dessen Auftrag durch einen Dritten ohne einen besonderen Auftrag des Ersatzverpflichteten. 4Ein Schadensersatz ist dagegen dann nicht anzunehmen, wenn die Ersatzleistung tatsächlich die - wenn auch nur teilweise - Gegenleistung für eine Lieferung oder sonstige Leistung darstellt (vgl. BFH-Urteile vom 22. 11. 1962 - BStBl 1963 III S. 106 - und vom 19. 10. 2001 - BStBl 2003 II S. 210 - sowie Abschnitt 150 Absatz 3 Satz 5 ). 5Beseitigt der Geschädigte im Auftrag des Schädigers einen ihm zugefügten Schaden selbst, ist die Schadensersatzleistung als Entgelt im Rahmen eines Leistungsaustausches anzusehen (vgl. BFH-Urteil vom 11. 3. 1965 - BStBl III S. 303).

(2) 1Vertragsstrafen, die wegen Nichterfüllung oder wegen nicht gehöriger Erfüllung (§§ 340, 341 BGB) geleistet werden, haben Schadensersatzcharakter (vgl. auch BFH-Urteil vom 10. 7. 1997 - BStBl II S. 707). 2Hat der Leistungsempfänger die Vertragsstrafe an den leistenden Unternehmer zu zahlen, ist sie deshalb nicht Teil des Entgelts für die Leistung. 3Zahlt der leistende Unternehmer die Vertragsstrafe an den Leistungsempfänger, liegt darin keine Entgeltsminderung (vgl. BFH-Urteil vom 4. 5. 1994 - BStBl II S. 589). 4Die Entschädigung, die ein Verkäufer nach den Geschäftsbedingungen vom Käufer verlangen kann, wenn dieser innerhalb bestimmter Fristen seinen Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag nicht nachkommt (Schadensersatz wegen Nichterfüllung), ist nicht Entgelt, sondern Schadensersatz (vgl. BFH-Urteil vom 27. 4. 1961 - BStBl III S. 300). 5Eine Willenserklärung, durch die der Unternehmer seinem zur Übertragung eines Vertragsgegenstandes unfähig gewordenen Schuldner eine Ersatzleistung in Geld gestattet, kann nicht als sonstige Leistung (Rechtsverzicht) beurteilt werden. 6Die Ersatzleistung ist echter Schadensersatz (vgl. BFH-Urteil vom 12. 11. 1970 - BStBl 1971 II S. 38). 7Auch die Vergütung, die der Unternehmer nach Kündigung oder vertraglicher Auflösung eines Werklieferungsvertrags vereinnahmt, ohne an den Besteller die bereitgestellten Werkstoffe oder das teilweise vollendete Werk geliefert zu haben, ist kein Entgelt im Sinne des Umsatzsteuerrechts (vgl. BFH-Urteil vom 27. 8. 1970 - BStBl 1971 II S. 6). 8Zum Leistungsgegenstand bei noch nicht abgeschlossenen Werklieferungen vgl. Abschnitt 28.

(3) 1Erhält ein Unternehmer die Kosten eines gerichtlichen Mahnverfahrens erstattet, handelt es sich dabei nicht um einen Teil des Entgelts für eine steuerbare Leistung, sondern um Schadensersatz. 2Die Mahngebühren oder Mahnkosten, die ein Unternehmer von säumigen Zahlern erhebt und auf Grund seiner Geschäftsbedingungen oder anderer Unterlagen - z. B. Mahnschreiben - als solche nachweist, sind ebenfalls nicht das Entgelt für eine besondere Leistung. 3Verzugszinsen, Fälligkeitszinsen und Prozesszinsen (vgl. z. B. §§ 288, 291 BGB; § 353 HGB) sind als Schadensersatz zu behandeln. 4Das Gleiche gilt für Nutzungszinsen, die z. B. nach § 641 Absatz 4 BGB von der Abnahme des Werkes an erhoben werden. 5Als Schadensersatz sind auch die nach den Artikeln 48 und 49 des Wechselgesetzes sowie den Artikeln 45 und 46 des Scheckgesetzes im Falle des Rückgriffs zu zahlenden Zinsen, Kosten des Protestes und Vergütungen zu behandeln.

(4) 1Die Ausgleichszahlung für Handelsvertreter nach § 89b HGB ist kein Schadensersatz, sondern eine Gegenleistung des Geschäftsherrn für erlangte Vorteile aus der Tätigkeit als Handelsvertreter. 2Dies gilt auch dann, wenn der Ausgleichsanspruch durch den Tod des Handelsvertreters fällig wird (BFH-Urteile vom 26. 9. 1968 - BStBl 1969 II S. 210 - und vom 25. 6. 1998 - BStBl 1999 II S. 102).

(5) 1Entschädigungen an den Mieter oder Vermieter für die vorzeitige Räumung der Mieträume und die Aufgabe des noch laufenden Mietvertrages sind nicht Schadensersatz, sondern Leistungsentgelt (vgl. BFH-Urteil vom 27. 2. 1969 - BStBl II S. 386 - und Abschnitt 76 Absatz 1). 2Das gilt auch dann, wenn der Unternehmer zur Vermeidung einer Enteignung auf die vertragliche Regelung eingegangen ist. 3Ob die Vertragsparteien die Zahlung als Schadensersatz bezeichnen oder vereinbaren, nur die durch die Freimachung entstandenen tatsächlichen Aufwendungen zu erstatten, ist unbeachtlich (vgl. BFH-Urteile vom 27. 2. 1969 und vom 7. 8. 1969 - BStBl II S. 387 und 696). 4Entschädigungen, die als Folgewirkung einer Enteignung nach § 96 BauGB gezahlt werden, sind kein Schadensersatz und daher steuerbar (BFH-Urteil vom 10. 2. 1972 - BStBl II S. 403; vgl. auch BFH-Urteil vom 24. 6. 1992 - BStBl II S. 986).

(6) 1Die Ersatzleistung auf Grund einer Warenkreditversicherung stellt nicht die Gegenleistung für eine Lieferung oder sonstige Leistung dar, sondern nicht steuerbaren Schadensersatz. 2Zur Frage des Leistungsaustausches bei Zahlungen von Fautfrachten wegen Nichterfüllung eines Chartervertrages vgl. BFH-Urteil vom 22. 1. 1970 - BStBl II S. 363.

(7) 1In Gewährleistungsfällen ist die Erstattung der Material- und Lohnkosten, die ein Vertragshändler auf Grund vertraglicher Vereinbarungen für die Beseitigung von Mängeln an den bei ihm gekauften Gegenständen vom Hersteller ersetzt bekommt, echter Schadensersatz, wenn sich der Gewährleistungsanspruch des Kunden nicht gegen den Hersteller, sondern gegen den Vertragshändler richtet (vgl. BFH-Urteil vom 16. 7. 1964 - BStBl III S. 516). 2In diesen Fällen erfüllt der Händler mit der Garantieleistung unentgeltlich eine eigene Verpflichtung gegenüber dem Kunden aus dem Kaufvertrag und erhält auf Grund seiner Vereinbarung mit dem Herstellerwerk von diesem den durch den Materialfehler erlittenen, vom Werk zu vertretenden Schaden ersetzt (BFH-Urteil vom 17. 2. 1966 - BStBl II S. 261). 3Wegen der Einzelheiten bei der umsatzsteuerrechtlichen Beurteilung von Garantieleistungen und Freiinspektionen in der Kraftfahrzeugwirtschaft vgl. BMF-Schreiben vom 3. 12. 1975 - BStBl I S. 1132. 4Zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Garantieleistungen in der Reifenindustrie vgl. BMF-Schreiben vom 21. 11. 1974 - BStBl I S. 1021.

(8) 1Die Entschädigung der Zeugen und der ehrenamtlichen Richter nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) ist echter Schadensersatz. 2Die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetschern und Übersetzern nach Abschnitt 3 JVEG ist dagegen Entgelt für eine Leistung.

(9) Im Falle der vorzeitigen Beendigung eines Leasingvertrags vertragsgemäß zu leistende Zahlungen des Leasingnehmers sind echter Schadensersatz (vgl. BFH-Urteil vom 24. 8. 1995 - BStBl II S. 808).



4. Mitgliederbeiträge

(1) 1Soweit eine Vereinigung zur Erfüllung ihrer den Gesamtbelangen sämtlicher Mitglieder dienenden satzungsgemäßen Gemeinschaftszwecke tätig wird und dafür echte Mitgliederbeiträge erhebt, die dazu bestimmt sind, ihr die Erfüllung dieser Aufgaben zu ermöglichen, fehlt es an einem Leistungsaustausch mit dem einzelnen Mitglied. 2Erbringt die Vereinigung dagegen Leistungen, die den Sonderbelangen der einzelnen Mitglieder dienen, und erhebt sie dafür Beiträge entsprechend der tatsächlichen oder vermuteten Inanspruchnahme ihrer Tätigkeit, so liegt ein Leistungsaustausch vor (vgl. BFH-Urteile vom 4. 7. 1985 - BStBl 1986 II S. 153 - und vom 7. 11. 1996 - BStBl 1997 II S. 366).

(2) 1Voraussetzung für die Annahme echter Mitgliederbeiträge ist, dass die Beiträge gleich hoch sind oder nach einem für alle Mitglieder verbindlichen Bemessungsmaßstab gleichmäßig errechnet werden. 2Die Gleichheit ist auch dann gewahrt, wenn die Beiträge nach einer für alle Mitglieder einheitlichen Staffel erhoben werden oder die Höhe der Beiträge nach persönlichen Merkmalen der Mitglieder, z. B. Lebensalter, Stand, Vermögen, Einkommen, Umsatz, abgestuft wird (vgl. BFH-Urteil vom 8. 9. 1994 - BStBl II S. 957). 3Allein aus der Gleichheit oder aus einem gleichen Bemessungsmaßstab kann auf die Eigenschaft der Zahlungen als echte Mitgliederbeiträge nicht geschlossen werden (vgl. BFH-Urteil vom 8. 9. 1994 a. a. O.).

(3) 1Beitragszahlungen, die Mitglieder einer Interessenvereinigung der Lohnsteuerzahler, z. B. Lohnsteuerhilfeverein, erbringen, um deren in der Satzung vorgesehene Hilfe in Lohnsteuersachen in Anspruch nehmen zu können, sind Entgelte für steuerbare Sonderleistungen dieser Vereinigung. 2Dies gilt auch dann, wenn ein Mitglied im Einzelfall trotz Beitragszahlung auf die Dienste der Interessenvereinigung verzichtet, weil die Bereitschaft der Interessenvereinigung, für dieses Mitglied tätig zu werden, eine Sonderleistung ist (vgl. BFH-Urteil vom 9. 5. 1974 - BStBl II S. 530).

(4) Umlagen, die ein Wasserversorgungszweckverband satzungsgemäß zur Finanzierung der gemeinsamen Anlagen, der betriebsnotwendigen Vorratshaltung und der Darlehenstilgung entsprechend der Wasserabnahme durch die Mitgliedsgemeinden erhebt, sind Leistungsentgelte (BFH-Urteil vom 4. 7. 1985 - BStBl II S. 559).

(5) 1Eine aus Mietern und Grundstückseigentümern eines Einkaufszentrums bestehende Werbegemeinschaft erbringt gegenüber ihren Gesellschaftern steuerbare Leistungen, wenn sie Werbemaßnahmen für das Einkaufszentrum vermittelt oder ausführt und zur Deckung der dabei entstehenden Kosten entsprechend den Laden- bzw. Verkaufsflächen gestaffelte Umlagen von ihren Gesellschaftern erhebt (BFH-Urteil vom 4. 7. 1985 - BStBl 1986 II S. 153). 2Allein die unterschiedliche Höhe der von Mitgliedern erhobenen Umlagen führt nicht zur Annahme eines Leistungsaustausches zwischen der Gemeinschaft und ihren Mitgliedern (vgl. BFH-Urteil vom 18. 4. 1996 - BStBl II S. 387).

(6) 1Die Abgabe von Druckerzeugnissen an die Mitglieder ist nicht als steuerbare Leistung der Vereinigung anzusehen, wenn es sich um Informationen und Nachrichten aus dem Leben der Vereinigung handelt. 2Steuerbare Sonderleistungen liegen jedoch vor, wenn es sich um Fachzeitschriften handelt, die das Mitglied andernfalls gegen Entgelt im freien Handel beziehen müsste.

(7) 1Bewirkt eine Vereinigung Leistungen, die zum Teil den Einzelbelangen, zum Teil den Gesamtbelangen der Mitglieder dienen, sind die Beitragszahlungen in Entgelte für steuerbare Leistungen und in echte Mitgliederbeiträge aufzuteilen (vgl. BFH-Urteil vom 22. 11. 1963 - BStBl 1964 III S. 147). 2Der auf die steuerbaren Leistungen entfallende Anteil der Beiträge entspricht der Bemessungsgrundlage, die nach § 10 Absatz 5 Nr. 1 in Verbindung mit § 10 Absatz 4 UStG anzusetzen ist (vgl. Abschnitt 158 Absatz 1).



5. Geschäftsveräußerung

G e s c h ä f t s v e r ä u ß e r u n g i m G a n z e n

(1) 1Eine Geschäftsveräußerung im Sinne des § 1 Absatz 1a UStG liegt vor, wenn die wesentlichen Grundlagen eines Unternehmens oder eines gesondert geführten Betriebs an einen Unternehmer für dessen Unternehmen übertragen werden. 2Voraussetzung dabei ist, dass eine organische Zusammenfassung von Sachen und Rechten übertragen wird, die dem Erwerber die Fortführung des Unternehmens oder des in der Gliederung gesondert geführten Teils ohne großen finanziellen Aufwand ermöglicht (BFH-Urteil vom 28. 11. 2002 - BStBl 2004 II S. 664). 3Das gilt auch dann, wenn der Erwerber mit dem Erwerb des Unternehmens oder des gesondert geführten Betriebs seine unternehmerische Tätigkeit beginnt (vgl. Abschnitt 19 Absatz 1) oder diese nach dem Erwerb in veränderter Form fortführt, nicht jedoch, wenn er beabsichtigt, die übernommene Geschäftstätigkeit sofort abzuwickeln (vgl. EuGH-Urteil vom 27. 11. 2003, Rs. C-497/01 - HFR 2004 S. 402). 4Das Vorliegen der Voraussetzungen für eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung kann nicht mit der Begründung verneint werden, es werde noch kein "lebendes Unternehmen" übertragen, da der tatsächliche Betrieb des Unternehmens noch nicht aufgenommen worden sei (vgl. BFH-Urteil vom 8. 3. 2001 - BStBl 2003 II S. 430). 5 Eine Geschäftsveräußerung kann auch vorliegen, wenn verpachtete Gegenstände nach Beendigung der Pacht veräußert werden (vgl. BFH-Urteil vom 10. 5. 1961 - BStBl III S. 322). 6 Bei entgeltlicher oder unentgeltlicher Übereignung eines Unternehmens oder eines gesondert geführten Betriebs im Ganzen ist eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung auch dann anzunehmen, wenn einzelne unwesentliche Wirtschaftsgüter davon ausgenommen werden (vgl. BFH-Urteil vom 1. 8. 2002 - BStBl 2004 II S. 626). 7Eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen liegt z. B. bei einer Einbringung eines Betriebs in eine Gesellschaft auch dann vor, wenn einzelne wesentliche Wirtschaftsgüter, insbesondere auch die dem Unternehmen dienenden Grundstücke, nicht mit dinglicher Wirkung übertragen, sondern an den Erwerber vermietet oder verpachtet werden und eine dauerhafte Fortführung des Unternehmens oder des gesondert geführten Betriebes durch den Erwerber gewährleistet ist (vgl. BFH-Urteile vom 15. 10. 1998 - BStBl II 1999 S. 41 und vom 4. 7. 2002 - BStBl II 2004 S. 662). 8Hiervon kann z. B. ausgegangen werden, wenn ein dem Unternehmen dienendes Grundstück für zehn Jahre mit Verlängerungsoption zur Fortführung des Unternehmens an den Übernehmer vermietet wird (vgl. BFH-Urteil vom 28. 11. 2002, a. a. O.). 9Eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung kann auf mehreren zeitlich versetzten Kausalgeschäften beruhen, wenn diese in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang stehen und die Übertragung des ganzen Vermögens auf einen Erwerber zur Beendigung der bisherigen gewerblichen Tätigkeit - insbesondere auch für den Erwerber - offensichtlich ist (BFH-Urteil vom 1. 8. 2002, a. a. O.).

W e s e n t l i c h e G r u n d l a g e n

(2) 1Welches die wesentlichen Grundlagen sind, richtet sich nach den tatsächlichen Verhältnissen im Zeitpunkt der Übereignung (BFH-Urteil vom 25. 11. 1965 - BStBl 1966 III S. 333). 2Auch ein einzelnes Grundstück kann wesentliche Betriebsgrundlage sein. 3Bei einem Herstellungsunternehmer bilden die Betriebsgrundstücke mit den Maschinen und sonstigen der Fertigung dienenden Anlagen regelmäßig die wesentlichen Grundlagen des Unternehmens (vgl. BFH-Urteil vom 5. 2. 1970 - BStBl II S. 365). 4Gehören zu den wesentlichen Grundlagen des Unternehmens bzw. des Betriebs nicht eigentumsfähige Güter, z. B. Gebrauchs- und Nutzungsrechte an Sachen, Forderungen, Dienstverträge, Geschäftsbeziehungen usw., so muss der Unternehmer diese Rechte auf den Erwerber übertragen, soweit sie für die Fortführung des Unternehmens erforderlich sind. 5Wird das Unternehmen bzw. der Betrieb in gepachteten Räumen und mit gepachteten Maschinen unterhalten, so gehört das Pachtrecht zu den wesentlichen Grundlagen. 6Dieses Pachtrecht muss der Veräußerer auf den Erwerber übertragen, indem er ihm die Möglichkeit verschafft, mit dem Verpächter einen Pachtvertrag abzuschließen, so dass der Erwerber die dem bisherigen Betrieb dienenden Räume usw. unverändert nutzen kann (vgl. BFH-Urteil vom 19. 12. 1968 - BStBl 1969 II S. 303). 7Eine Übereignung in mehreren Akten ist dann als eine Geschäftsveräußerung anzusehen, wenn die einzelnen Teilakte in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen und der Wille auf Erwerb des Unternehmens gerichtet ist (vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1982 - BStBl II S. 483). 8Eine Übereignung ist auch anzunehmen, wenn der Erwerber beim Übergang des Unternehmens Einrichtungsgegenstände, die ihm bereits vorher zur Sicherung übereignet worden sind, und Waren, die er früher unter Eigentumsvorbehalt geliefert hat, übernimmt (vgl. BFH-Urteil vom 20. 7. 1967 - BStBl III S. 684).

I n d e r G l i e d e r u n g d e s U n t e r n e h m e n s g e s o n d e r t g e f ü h r t e B e t r i e b e

(3) 1Ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert geführter Betrieb liegt vor, wenn er wirtschaftlich selbständig ist. 2Dies setzt voraus, dass der veräußerte Teil des Unternehmens einen für sich lebensfähigen Organismus gebildet hat, der unabhängig von den anderen Geschäften des Unternehmens nach Art eines selbständigen Unternehmens betrieben worden ist und nach außen hin ein selbständiges, in sich abgeschlossenes Wirtschaftsgebilde gewesen ist. 3Dabei ist nicht Voraussetzung, dass mit dem Unternehmen oder mit dem in der Gliederung des Unternehmens gesondert geführten Teil in der Vergangenheit bereits Umsätze erzielt wurden; die Absicht, Umsätze erzielen zu wollen, muss jedoch anhand objektiver, vom Unternehmer nachzuweisender Anhaltspunkte spätestens im Zeitpunkt der Übergabe bestanden haben (vgl. BFH-Urteil vom 8. 3. 2001, a. a. O.). 4Soweit einkommensteuerrechtlich eine Teilbetriebsveräußerung angenommen wird (vgl. R 139 Absatz 3 EStR 2003), kann umsatzsteuerrechtlich von der Veräußerung eines gesondert geführten Betriebs ausgegangen werden. 5Veräußert ein Beförderungsunternehmer, der Güterbeförderungen mit mehreren Kraftfahrzeugen betreibt, einen dem Güterfernverkehr dienenden Lastzug, und verzichtet er auf die Konzession zu Gunsten des Erwerbers, so liegt nicht die Übereignung eines in der Gliederung des Unternehmens gesondert geführten Betriebs vor (vgl. BFH-Urteil vom 1. 12. 1966 - BStBl 1967 III S. 161).

(4) 1Eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung ist kein Verwendungsumsatz im Sinne des § 15 Absatz 2 UStG (BFH-Urteil vom 8. 3. 2001, a. a. O.). 2Zur Vorsteuerberichtigung des Erwerbers vgl. Abschnitt 215 Absatz 2.

(5) Liegen bei einer unentgeltlichen Übertragung die Voraussetzungen für eine Geschäftsveräußerung nicht vor, kann eine steuerbare unentgeltliche Wertabgabe (vgl. Abschnitt 24a) in Betracht kommen.



6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen

(1) 1Zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften und ihren Gesellschaftern ist ein Leistungsaustausch möglich (vgl. BFH-Urteil vom 23. 7. 1959 - BStBl III S. 379). 2Unentgeltliche Leistungen von Gesellschaften an ihre Gesellschafter werden durch § 3 Absatz 1b und Absatz 9a UStG erfasst (vgl. Abschnitte 24a bis 24c). 3An einem Leistungsaustausch fehlt es in der Regel, wenn eine Gesellschaft Geldmittel nur erhält, damit sie in die Lage versetzt wird, sich in Erfüllung ihres Gesellschaftszwecks zu betätigen (vgl. BFH-Urteil vom 20. 4. 1988 - BStBl II S. 792). 4Das ist z. B. der Fall, wenn ein Gesellschafter aus Gründen, die im Gesellschaftsverhältnis begründet sind, die Verluste seiner Gesellschaft übernimmt, um ihr die weitere Tätigkeit zu ermöglichen (vgl. BFH-Urteil vom 11. 4. 2002 - BStBl II S. 782).

G r ü n d u n g v o n G e s e l l s c h a f t e n , E i n t r i t t n e u e r G e s e l l s c h a f t e r

(2) 1Sacheinlagen eines Gesellschafters sind nur dann umsatzsteuerbar, wenn es sich um Lieferungen und sonstige Leistungen im Rahmen seines Unternehmens handelt und keine Geschäftsveräußerung im Sinne des § 1 Absatz 1a UStG vorliegt. 2Die Einbringung von Wirtschaftsgütern durch den bisherigen Einzelunternehmer in die neu gegründete Gesellschaft ist auf die Übertragung der Gesellschaftsrechte gerichtet (vgl. BFH-Urteile vom 8. 11. 1995 - BStBl 1996 II S. 114 - und vom 15. 5. 1997 - BStBl II S. 705). 3Als Entgelt für die Einbringung von Wirtschaftsgütern in eine Gesellschaft kommt neben der Verschaffung der Beteiligung an der Gesellschaft auch die Übernahme von Schulden des Gesellschafters durch die Gesellschaft in Betracht, wenn der einbringende Gesellschafter dadurch wirtschaftlich entlastet wird (vgl. BFH-Urteil vom 15. 5. 1997, a. a. O.). 4Zum Nachweis der Voraussetzung, dass der Leistungsaustausch zwischen Gesellschafter und Gesellschaft tatsächlich vollzogen worden ist, vgl. BFH-Urteil vom 8. 11. 1995, a. a. O.

L e i s t u n g s a u s t a u s c h o d e r n i c h t s t e u e r b a r e r G e s e l l s c h a f t e r b e i t r a g

(3) 1Ein Gesellschafter kann an die Gesellschaft sowohl Leistungen erbringen, die ihren Grund in einem gesellschaftsrechtlichen Beitragsverhältnis haben, als auch Leistungen, die auf einem gesonderten schuldrechtlichen Austauschverhältnis beruhen. 2Die umsatzsteuerrechtliche Behandlung dieser Leistungen richtet sich danach, ob es sich um Leistungen handelt, die als Gesellschafterbeitrag durch die Beteiligung am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft abgegolten werden, oder um Leistungen, die gegen Sonderentgelt ausgeführt werden und damit auf einen Leistungsaustausch gerichtet sind. 3Entscheidend ist die tatsächliche Ausführung des Leistungsaustauschs und nicht allein die gesellschaftsrechtliche Verpflichtung. 4Dabei ist es unerheblich, dass der Gesellschafter zugleich seine Mitgliedschaftsrechte ausübt. 5Umsatzsteuerrechtlich maßgebend für das Vorliegen eines Leistungsaustauschs ist, dass ein Leistender und ein Leistungsempfänger vorhanden sind und der Leistung eine Gegenleistung gegenübersteht. 6Die Steuerbarkeit der Geschäftsführungs- und Vertretungsleistungen eines Gesellschafters an die Gesellschaft setzt das Bestehen eines unmittelbaren Zusammenhangs zwischen der erbrachten Leistung und dem empfangenen Sonderentgelt voraus (vgl. BFH-Urteile vom 6. 6. 2002 - BStBl 2003 II S. 36 - und vom 16. 1. 2003 - BStBl II S. 732). 7Für die Annahme eines unmittelbaren Zusammenhangs im Sinne eines Austauschs von Leistung und Gegenleistung genügt es nicht schon, dass die Mitglieder der Personenvereinigung lediglich gemeinschaftlich die Kosten für den Erwerb und die Unterhaltung eines Wirtschaftsguts tragen, das sie gemeinsam nutzen wollen oder nutzen (vgl. BFH-Urteil vom 28. 11. 2002 - BStBl 2003 II S. 443). 8Der Gesellschafter einer Personengesellschaft kann grundsätzlich frei entscheiden, in welcher Eigenschaft er für die Gesellschaft tätig wird. 9 Der Gesellschafter kann wählen, ob er einen Gegenstand verkauft, vermietet oder ihn selbst bzw. seine Nutzung als Einlage einbringt (vgl. BFH-Urteil vom 18. 12. 1996 - BStBl 1997 II S. 374). 10 Eine sonstige Leistung durch Überlassung der Nutzung eines Gegenstandes muss beim Leistungsempfänger die Möglichkeit begründen, den Gegenstand für seine Zwecke zu verwenden. 11 Soweit die Verwendung durch den Leistungsempfänger in der Rücküberlassung der Nutzung an den Leistenden besteht, muss deutlich erkennbar sein, dass dieser nunmehr sein Recht zur Nutzung aus dem Nutzungsrecht des Leistungsempfängers ableitet (BFH-Urteil vom 9. 9. 1993 - BStBl 1994 II S. 56).

(4) 1Auf die Bezeichnung der Gegenleistung z. B. als Aufwendungsersatz, als Umsatzbeteiligung oder als Kostenerstattung kommt es nicht an. 2Wird im Rahmen der Ergebnisverwendung ein Gewinnvorab aus dem Bilanzgewinn verteilt (z. B. an einen geschäftsführenden Gesellschafter), ist dieser Gewinnvorab kein Sonderentgelt. 3Dabei ist der handelsbilanzielle Gewinn maßgebend. 4Ein Leistungsaustausch zwischen Gesellschaft und Gesellschafter liegt hingegen vor, wenn der Gesellschafter z. B. für seine Geschäftsführungs- und Vertretungsleistung an die Gesellschaft eine Vergütung erhält (auch wenn diese als Gewinnvorab bezeichnet wird), die im Rahmen der Ergebnisermittlung bei der Handelsbilanz als Aufwand behandelt wird. 5Die Vergütung ist in diesem Fall Gegenleistung für die erbrachte Leistung. 6Auch gewinnabhängige Vergütungen können ein zur Steuerbarkeit führendes Sonderentgelt darstellen, wenn sie sich nicht nach den vermuteten, sondern nach den tatsächlich erbrachten Gesellschafterleistungen bemessen. 7Verteilt eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gemäß dem Gesellschaftsvertrag den gesamten festgestellten Gewinn je Geschäftsjahr an ihre Gesellschafter nach der Menge der jeweils gelieferten Gegenstände, so handelt es sich - unabhängig von der Bezeichnung als Gewinnverteilung - umsatzsteuerrechtlich um Entgelt für die Lieferungen der Gesellschafter an die Gesellschaft (vgl. BFH-Urteil vom 10. 5. 1990 - BStBl II S. 757). 8Zur Überlassung von Gegenständen gegen jährliche Pauschalvergütung vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1993 - BStBl II S. 529, und gegen Gutschriften auf dem Eigenkapitalkonto vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1993 - BStBl II S. 562. 9Ohne Bedeutung ist, ob der Gesellschafter zunächst nur Abschlagszahlungen erhält und der ihm zustehende Betrag erst im Rahmen der Überschussermittlung verrechnet wird. 10Die Tätigkeit eines Kommanditisten als Beiratsmitglied, dem vor allem Zustimmungs- und Kontrollrechte übertragen sind, kann eine Sonderleistung sein (vgl. BFH-Urteil vom 24. 8. 1994 - BStBl 1995 II S. 150).

(5) 1Wird für Leistungen des Gesellschafters an die Gesellschaft neben einem Sonderentgelt auch eine gewinnabhängige Vergütung gezahlt (sog. Mischentgelt), sind das Sonderentgelt und die gewinnabhängige Vergütung umsatzsteuerrechtlich getrennt zu beurteilen. 2Das Sonderentgelt ist als Entgelt einzuordnen, da es einer bestimmten Leistung zugeordnet werden kann. 3Die gewinnabhängige Vergütung ist dagegen kein Entgelt.

E i n z e l f ä l l e

(6) Ein Gesellschafter kann seine Verhältnisse so gestalten, dass sie zu einer möglichst geringen steuerlichen Belastung führen (BFH-Urteil vom 16. 3. 1993 - BStBl II S. 530).

1.

1Der Gesellschafter erwirbt einen Gegenstand, den er der Gesellschaft zur Nutzung überlässt. 2Der Gesellschafter ist nur als Gesellschafter tätig.

a)

Der Gesellschafter überlässt den Gegenstand zur Nutzung gegen Sonderentgelt.

B e i s p i e l 1 :

1Der Gesellschafter erwirbt für eigene Rechnung einen Pkw, den er in vollem Umfang seinem Unternehmen zuordnet, auf seinen Namen zulässt und den er in vollem Umfang der Gesellschaft zur Nutzung überlässt. 2Die Gesellschaft zahlt dem Gesellschafter für die Nutzung des Pkw eine besondere Vergütung, z. B. einen feststehenden Mietzins oder eine nach der tatsächlichen Fahrleistung bemessene Vergütung.
3Nach den Grundsätzen der BFH-Urteile vom 7. 11. 1991 - BStBl 1992 II S. 269 - und vom 16. 3. 1993 - BStBl II S. 562 - ist die Unternehmereigenschaft des Gesellschafters zu bejahen. 4Er bewirkt mit der Überlassung des Pkw eine steuerbare Leistung an die Gesellschaft. 5Das Entgelt dafür besteht in der von der Gesellschaft gezahlten besonderen Vergütung. 6Die Mindestbemessungsgrundlage ist zu beachten. 7 Ein Leistungsaustausch kann auch dann vorliegen, wenn der Gesellschafter den Pkw ausschließlich selbst nutzt (vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1993 - BStBl II S. 530).

8Der Gesellschafter, nicht die Gesellschaft, ist zum Vorsteuerabzug aus dem Erwerb des Pkw berechtigt (vgl. Abschnitt 213 Absatz 1).

B e i s p i e l 2 :

1Sachverhalt wie Beispiel 1, jedoch mit der Abweichung, dass der Pkw nur zu 70 v. H. der Gesellschaft überlassen und zu 30 v. H. für eigene unternehmensfremde Zwecke des Gesellschafters genutzt wird.

2Ein Leistungsaustausch zwischen Gesellschafter und Gesellschaft findet nur insoweit statt, als der Gegenstand für Zwecke der Gesellschaft überlassen wird. 3Das Entgelt dafür besteht in der von der Gesellschaft gezahlten besonderen Vergütung. 4Die Mindestbemessungsgrundlage ist zu beachten. 5 Insoweit als der Gesellschafter den Gegenstand für eigene unternehmensfremde Zwecke verwendet, liegt bei ihm eine nach § 3 Absatz 9a Nr. 1 UStG nicht steuerbare unentgeltliche Wertabgabe vor.

b)

Der Gesellschafter überlässt den Gegenstand zur Nutzung gegen eine Beteiligung am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft.

B e i s p i e l 3 :

1Der Gesellschafter erwirbt für eigene Rechnung einen Pkw, den er auf seinen Namen zulässt und den er in vollem Umfang der Gesellschaft zur Nutzung überlässt. 2Der Gesellschafter erhält hierfür jedoch keine besondere Vergütung; ihm steht lediglich der im Gesellschaftsvertrag bestimmte Gewinnanteil zu.

3Überlässt der Gesellschafter der Gesellschaft den Gegenstand gegen eine Beteiligung am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft zur Nutzung, handelt er insoweit nicht als Unternehmer. 4Weder der Gesellschafter noch die Gesellschaft sind berechtigt, die dem Gesellschafter beim Erwerb des Gegenstandes in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer abzuziehen (vgl. Abschnitt 213 Absatz 1 Satz 7 ). 5Eine Zuordnung zum Unternehmen kommt daher nicht in Betracht.


2.

1Der Gesellschafter ist selbst als Unternehmer tätig. 2Er überlässt der Gesellschaft einen Gegenstand seines dem Unternehmen dienenden Vermögens zur Nutzung.

a)

1Der Gesellschafter überlässt den Gegenstand zur Nutzung gegen Sonderentgelt.

2Bei der Nutzungsüberlassung gegen Sonderentgelt handelt es sich um einen steuerbaren Umsatz im Rahmen des Unternehmens. 3Das Entgelt besteht in der von der Gesellschaft gezahlten besonderen Vergütung. 4Die Mindestbemessungsgrundlage ist zu beachten.

5Zum Vorsteuerabzug des Gesellschafters und der Gesellschaft vgl. Abschnitt 213 Absatz 2 und 3.

b)

Der Gesellschafter überlässt den Gegenstand zur Nutzung gegen eine Beteiligung am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft.

B e i s p i e l 4 :

1Ein Bauunternehmer ist Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft und stellt dieser gegen eine Beteiligung am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft Baumaschinen zur Verfügung.

2Die Überlassung des Gegenstandes an die Gesellschaft gegen eine Beteiligung am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft ist beim Gesellschafter keine unentgeltliche Wertabgabe, wenn dafür unternehmerische Gründe ausschlaggebend waren. 3Es handelt sich mangels Sonderentgelt um eine nicht steuerbare sonstige Leistung im Rahmen des Unternehmens (vgl. auch Absatz 7).

4Wird der Gegenstand aus unternehmensfremden Gründen überlassen, liegt beim Gesellschafter unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 9a UStG eine unentgeltliche Wertabgabe vor. 5Das kann beispielsweise im Einzelfall bei der Überlassung von Gegenständen an Familiengesellschaften der Fall sein. 6Unternehmensfremde Gründe liegen nicht allein deshalb vor, weil der Gesellschafter die Anteile an der Gesellschaft nicht in seinem Betriebsvermögen hält (vgl. BFH-Urteil vom 20. 12. 1962 - BStBl 1963 III S. 169).
7Zum Vorsteuerabzug des Gesellschafters und der Gesellschaft vgl. Abschnitt 213 Absatz 2 und 3.


3.

1Der Gesellschafter ist selbst als Unternehmer tätig. 2Er liefert der Gesellschaft einen Gegenstand aus seinem Unternehmen unentgeltlich. 3Er ist nur am Gewinn oder Verlust der Gesellschaft beteiligt.

a)

1Der Gesellschafter ist zum Vorsteuerabzug aus dem Erwerb des Gegenstands berechtigt.

2Es liegt eine unentgeltliche Wertabgabe nach § 3 Absatz 1b Satz 1 Nr. 1 oder 3 UStG vor.

b)

1Der Gesellschafter ist nicht zum Vorsteuerabzug aus dem Erwerb des Gegenstands berechtigt.

2Es liegt nach § 3 Absatz 1b Satz 2 UStG keine einer entgeltlichen Lieferung gleichgestellte unentgeltliche Wertabgabe vor.


L e i s t u n g s a u s t a u s c h b e i A r b e i t s g e m e i n s c h a f t e n d e s B a u g e w e r b e s

(7) 1Überlassen die Gesellschafter einer Arbeitsgemeinschaft des Baugewerbes dieser für die Ausführung des Bauauftrages Baugeräte (Gerätevorhaltung), so kann sich die Überlassung im Rahmen eines Leistungsaustausches vollziehen. 2Vereinbaren die Gesellschafter, dass die Baugeräte von den Partnern der Arbeitsgemeinschaft kostenlos zur Verfügung zu stellen sind, ist die Überlassung der Baugeräte keine steuerbare Leistung, wenn der die Geräte beistellende Gesellschafter die Überlassung der Geräte der Arbeitsgemeinschaft nicht berechnet und sich mit dem ihm zustehenden Gewinnanteil begnügt. 3Wird die Überlassung der Baugeräte seitens des Bauunternehmers an die Arbeitsgemeinschaft vor der Verteilung des Gewinns entsprechend dem Geräteeinsatz ausgeglichen oder wird der Gewinn entsprechend der Gerätevorhaltung aufgeteilt, obwohl sie nach dem Vertrag "kostenlos" zu erbringen ist, handelt es sich im wirtschaftlichen Ergebnis um besonders berechnete sonstige Leistungen (vgl. BFH-Urteil vom 18. 3. 1988 - BStBl II S. 646, zur unentgeltlichen Gegenstandsüberlassung vgl. Absatz 6 Nr. 2 Buchstabe b Beispiel 4). 4Das gilt auch dann, wenn die Differenz zwischen vereinbarter und tatsächlicher Geräteüberlassung unmittelbar zwischen den Arbeitsgemeinschaftspartnern abgegolten (Spitzenausgleich) und der Gewinn formell von Ausgleichszahlungen unbeeinflusst verteilt wird (BFH-Urteile vom 21. 3. 1968 - BStBl II S. 449 - und vom 11. 12. 1969 - BStBl 1970 II S. 356). 5In den Fällen, in denen im Arbeitsgemeinschaftsvertrag ein Spitzenausgleich der Mehr- und Minderleistungen und der darauf entfallenden Entgelte außerhalb der Arbeitsgemeinschaft zwischen den Partnern unmittelbar vereinbart und auch tatsächlich dementsprechend durchgeführt wird, ist ein Leistungsaustausch zwischen den Arbeitsgemeinschaftsmitgliedern und der Arbeitsgemeinschaft nicht feststellbar. 6Die Leistungen (Gerätevorhaltungen) der Partner an die Arbeitsgemeinschaft sind in diesen Fällen nicht steuerbar (BFH-Urteil vom 11. 12. 1969 - BStBl 1970 II S. 358).

7. bis 11. (unbesetzt)



12. Sachzuwendungen und sonstige Leistungen an das Personal

A l l g e m e i n e s

(1) 1Wendet der Unternehmer (Arbeitgeber) seinem Personal (seinen Arbeitnehmern) als Vergütung für geleistete Dienste neben dem Barlohn auch einen Sachlohn zu, bewirkt der Unternehmer mit dieser Sachzuwendung eine entgeltliche Leistung im Sinne des § 1 Absatz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG, für die der Arbeitnehmer einen Teil seiner Arbeitsleistung als Gegenleistung aufwendet. 2Wegen des Begriffs der Vergütung für geleistete Dienste vgl. Abschnitt 103 Absatz 7. 3Ebenfalls nach § 1 Absatz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG steuerbar sind Lieferungen oder sonstige Leistungen, die der Unternehmer an seine Arbeitnehmer oder deren Angehörige auf Grund des Dienstverhältnisses gegen besonders berechnetes Entgelt, aber verbilligt, ausführt. 4Von einer entgeltlichen Leistung in diesem Sinne ist auszugehen, wenn der Unternehmer für die Leistung gegenüber dem einzelnen Arbeitnehmer einen unmittelbaren Anspruch auf eine Geldzahlung oder eine andere - nicht in der Arbeitsleistung bestehende - Gegenleistung in Geldeswert hat. 5Für die Steuerbarkeit kommt es nicht darauf an, ob der Arbeitnehmer das Entgelt gesondert an den Unternehmer entrichtet oder ob der Unternehmer den entsprechenden Betrag vom Barlohn einbehält. 6Die Gewährung von Personalrabatt durch den Unternehmer beim Einkauf von Waren durch seine Mitarbeiter ist keine Leistung gegen Entgelt, sondern Preisnachlass (BFH-Beschluss vom 17. 9. 1981 - BStBl II S. 775).

(2) 1Zuwendungen von Gegenständen (Sachzuwendungen) und sonstige Leistungen an das Personal für dessen privaten Bedarf sind nach § 3 Absatz 1b Satz 1 Nr. 2 und § 3 Absatz 9a UStG auch dann steuerbar, wenn sie unentgeltlich sind (vgl. Abschnitt 24b Absatz 7). 2Die Steuerbarkeit setzt voraus, dass Leistungen aus unternehmerischen (betrieblichen) Gründen für den privaten, außerhalb des Dienstverhältnisses liegenden Bedarf des Arbeitnehmers ausgeführt werden (vgl. BFH-Urteile vom 11. 3. 1988 - BStBl II S. 643 und 651). 3Der Arbeitnehmer erhält Sachzuwendungen und sonstige Leistungen unentgeltlich, wenn er seine Arbeit lediglich für den vereinbarten Barlohn und unabhängig von dem an alle Arbeitnehmer gerichteten Angebot (vgl. BFH-Urteil vom 10. 6. 1999 - BStBl II S. 582) oder unabhängig von dem Umfang der gewährten Zuwendungen leistet. 4Hieran ändert der Umstand nichts, dass der Unternehmer die Zuwendungen zur Ablösung tarifvertraglicher Verpflichtungen erbringt (vgl. BFH-Urteil vom 11. 5. 2000 - BStBl II S. 505). 5 Steuerbar sind auch Leistungen an ausgeschiedene Arbeitnehmer auf Grund eines früheren Dienstverhältnisses sowie Leistungen an Auszubildende. 6 Bei unentgeltlichen Zuwendungen eines Gegenstands an das Personal oder der Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten Gegenstands für den privaten Bedarf des Personals setzt die Steuerbarkeit voraus, dass der Gegenstand oder seine Bestandteile zumindest zu einem teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben (vgl. Abschnitt 24b und 24c). 7 Keine steuerbaren Umsätze sind Aufmerksamkeiten und Leistungen, die überwiegend durch das betriebliche Interesse des Arbeitgebers veranlasst sind (vgl. BFH-Urteil vom 9. 7. 1998 - BStBl II S. 635).

(3) 1Aufmerksamkeiten sind Zuwendungen des Arbeitgebers, die nach ihrer Art und nach ihrem Wert Geschenken entsprechen, die im gesellschaftlichen Verkehr üblicherweise ausgetauscht werden und zu keiner ins Gewicht fallenden Bereicherung des Arbeitnehmers führen (vgl. BFH-Urteil vom 22. 3. 1985 - BStBl II S. 641, R 73 LStR 2004). 2Zu den Aufmerksamkeiten rechnen danach gelegentliche Sachzuwendungen bis zu einem Wert von 40 €, z. B. Blumen, Genussmittel, ein Buch oder ein Tonträger, die dem Arbeitnehmer oder seinen Angehörigen aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses zugewendet werden. 3Gleiches gilt für Getränke und Genussmittel, die der Arbeitgeber den Arbeitnehmern zum Verzehr im Betrieb unentgeltlich überlässt. 4Aufmerksamkeiten sind auch Speisen, die der Arbeitgeber den Arbeitnehmern anlässlich und während eines außergewöhnlichen Arbeitseinsatzes, z. B. während einer außergewöhnlichen betrieblichen Besprechung oder Sitzung, im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse an einer günstigen Gestaltung des Arbeitsablaufs unentgeltlich überlässt und deren Wert 40 € nicht überschreitet.

(4) 1Nicht steuerbare Leistungen, die überwiegend durch das betriebliche Interesse des Arbeitgebers veranlasst sind, liegen vor, wenn betrieblich veranlasste Maßnahmen zwar auch die Befriedigung eines privaten Bedarfs der Arbeitnehmer zur Folge haben, diese Folge aber durch die mit den Maßnahmen angestrebten betrieblichen Zwecke überlagert wird. 2Dies ist regelmäßig anzunehmen, wenn die Maßnahme die dem Arbeitgeber obliegende Gestaltung der Dienstausübung betrifft (vgl. BFH-Urteil vom 9. 7. 1998 - BStBl II S. 635). 3Hierzu gehören insbesondere:

1.

1Leistungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, z. B. die Bereitstellung von Aufenthalts- und Erholungsräumen sowie von betriebseigenen Duschanlagen, die grundsätzlich von allen Betriebsangehörigen in Anspruch genommen werden können. 2Auch die Bereitstellung von Bade- und Sportanlagen kann überwiegend betrieblich veranlasst sein, wenn in der Zurverfügungstellung der Anlagen nach der Verkehrsauffassung kein geldwerter Vorteil zu sehen ist. 3Z. B. ist die Bereitstellung von Fußball- oder Handballsportplätzen kein geldwerter Vorteil, wohl aber bei die Bereitstellung von Tennis- oder Golfplätzen (vgl. auch BFH-Urteil vom 27. 9. 1996 - BStBl 1997 II S. 146);

2.

die betriebsärztliche Betreuung sowie die Vorsorgeuntersuchung des Arbeitnehmers, wenn sie im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers liegt (vgl. BFH-Urteil vom 17. 9. 1982 - BStBl 1983 II S. 39);

3.

betriebliche Fort- und Weiterbildungsleistungen;

4.

die Überlassung von Arbeitsmitteln zur beruflichen Nutzung einschließlich der Arbeitskleidung, wenn es sich um typische Berufskleidung, insbesondere um Arbeitsschutzkleidung, handelt, deren private Nutzung so gut wie ausgeschlossen ist;

5.

das Zurverfügungstellen von Parkplätzen auf dem Betriebsgelände;

6.

1Zuwendungen im Rahmen von Betriebsveranstaltungen, soweit sie sich im üblichen Rahmen halten. 2Die Üblichkeit der Zuwendungen ist bis zu einer Höhe von 110 € einschließlich Umsatzsteuer je Arbeitnehmer und Betriebsveranstaltung nicht zu prüfen. 3Satz 2 gilt nicht bei mehr als zwei Betriebsveranstaltungen im Jahr. 4Die lohnsteuerrechtliche Beurteilung gilt entsprechend (vgl. R 72 LStR 2004);

7.

das Zurverfügungstellen von Betriebskindergärten;

8.

das Zurverfügungstellen von Übernachtungsmöglichkeiten in gemieteten Zimmern, wenn der Arbeitnehmer an weit von seinem Heimatort entfernten Tätigkeitsstellen eingesetzt wird (vgl. BFH-Urteil vom 21. 7. 1994 - BStBl II S. 881);

9.

Schaffung und Förderung der Rahmenbedingungen für die Teilnahme an einem Verkaufswettbewerb (vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1995 - BStBl II S. 651);

10.

die Sammelbeförderung unter den in Absatz 14 Satz 2 bezeichneten Voraussetzungen.

(5) 1Nach § 1 Absatz 1 Nr. 1 Satz 1, § 3 Absatz 1b oder § 3 Absatz 9a UStG steuerbare Umsätze an Arbeitnehmer können steuerfrei, z. B. nach § 4 Nr. 10 Buchstabe b, Nr. 12, 18, 23 bis 25 UStG, sein. 2Die Überlassung von Werkdienstwohnungen durch Arbeitgeber an Arbeitnehmer ist nach § 4 Nr. 12 UStG steuerfrei (vgl. BFH-Urteile vom 30. 7. 1986 - BStBl II S. 877 - und vom 7. 10. 1987 - BStBl 1988 II S. 88). 3Überlässt ein Unternehmer in seiner Pension Räume an eigene Saison-Arbeitnehmer, ist diese Leistung nach § 4 Nr. 12 Satz 2 UStG steuerpflichtig, wenn diese Räume wahlweise zur vorübergehenden Beherbergung von Gästen oder zur Unterbringung des Saisonpersonals bereitgehalten werden (vgl. BFH-Urteil vom 13. 9. 1988 - BStBl II S. 1021); vgl. auch Abschnitt 84 Absatz 2.

B e m e s s u n g s g r u n d l a g e

(6) 1Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die entgeltlichen Lieferungen und sonstigen Leistungen an Arbeitnehmer (Absatz 1) ist die Vorschrift über die Mindestbemessungsgrundlage in § 10 Absatz 5 Nr. 2 UStG zu beachten. 2Danach ist als Bemessungsgrundlage mindestens der in § 10 Absatz 4 UStG bezeichnete Wert (Einkaufspreis, Selbstkosten, Kosten, vgl. Absatz 7) abzüglich der Umsatzsteuer anzusetzen, wenn dieser den vom Arbeitnehmer tatsächlich aufgewendeten (gezahlten) Betrag abzüglich der Umsatzsteuer übersteigt. 3Beruht die Verbilligung auf einem Belegschaftsrabatt, z. B. bei der Lieferung von sog. Jahreswagen an Werksangehörige in der Automobilindustrie, liegen die Voraussetzungen für die Anwendung der Vorschrift des § 10 Absatz 5 Nr. 2 UStG regelmäßig nicht vor; Bemessungsgrundlage ist dann der tatsächlich aufgewendete Betrag abzüglich Umsatzsteuer. 4Zuwendungen, die der Unternehmer in Form eines Sachlohns als Vergütung für geleistete Dienste gewährt, sind nach den Werten des § 10 Absatz 4 UStG zu bemessen; dabei sind auch die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigenden Kosten in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen.

(7) 1Die Bemessungsgrundlage für die unentgeltlichen Lieferungen und sonstigen Leistungen an Arbeitnehmer (Absatz 2) ist in § 10 Absatz 4 UStG geregelt. 2Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für unentgeltliche Lieferungen (§ 10 Absatz 4 Nr. 1 UStG) ist vom Einkaufspreis zuzüglich der Nebenkosten für den Gegenstand oder für einen gleichartigen Gegenstand oder mangels eines Einkaufspreises von den Selbstkosten, jeweils zum Zeitpunkt des Umsatzes, auszugehen. 3Der Einkaufspreis entspricht in der Regel dem Wiederbeschaffungspreis des Unternehmers. 4Die Selbstkosten umfassen alle durch den betrieblichen Leistungsprozess entstehenden Kosten. 5Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für unentgeltliche sonstige Leistungen (§ 10 Absatz 4 Nr. 2 und 3 UStG) ist von den bei der Ausführung dieser Leistungen entstandenen Kosten auszugehen. 6Hierzu gehören auch die anteiligen Gemeinkosten. 7In den Fällen des § 10 Absatz 4 Nr. 2 UStG sind aus der Bemessungsgrundlage solche Kosten auszuscheiden, die nicht zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben.

(8) 1Die in § 10 Absatz 4 UStG vorgeschriebenen Werte weichen grundsätzlich von den für Lohnsteuerzwecke anzusetzenden Werten (§ 8 Absatz 2 und 3 EStG, R 31 und 32 LStR 2004) ab. 2In bestimmten Fällen (vgl. Absätze 9, 11, 14, 18) ist es jedoch aus Vereinfachungsgründen nicht zu beanstanden, wenn für die umsatzsteuerrechtliche Bemessungsgrundlage von den lohnsteuerrechtlichen Werten ausgegangen wird. 3Diese Werte sind dann als Bruttowerte anzusehen, aus denen zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage die Umsatzsteuer herauszurechnen ist. 4Der Freibetrag nach § 8 Absatz 3 Satz 2 EStG von 1 080 € bleibt bei der umsatzsteuerrechtlichen Bemessungsgrundlage unberücksichtigt.

E i n z e l f ä l l e

(9) 1Erhalten Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber freie Verpflegung, freie Unterkunft oder freie Wohnung, ist von den Werten auszugehen, die in der Sachbezugsverordnung in der jeweils geltenden Fassung festgesetzt sind. 2Für die Gewährung von Unterkunft und Wohnung kann unter den Voraussetzungen des § 4 Nr. 12 Buchstabe a UStG Steuerfreiheit in Betracht kommen (vgl. aber Absatz 5 Satz 3). 3Die Gewährung der Verpflegung unterliegt dem allgemeinen Steuersatz (vgl. BFH-Urteil vom 24. 11. 1988 - BStBl 1989 II S. 210; Abschnitt 25a).

(10) 1Bei der Abgabe von Mahlzeiten an die Arbeitnehmer ist hinsichtlich der Ermittlung der Bemessungsgrundlage zu unterscheiden, ob es sich um eine unternehmenseigene Kantine oder um eine vom Unternehmer (Arbeitgeber) nicht selbst betriebene Kantine handelt. 2Eine unternehmenseigene Kantine ist nur anzunehmen, wenn der Unternehmer die Mahlzeiten entweder selbst herstellt oder die Mahlzeiten vor der Abgabe an die Arbeitnehmer mehr als nur geringfügig be- oder verarbeitet bzw. aufbereitet oder ergänzt. 3Von einer nicht selbst betriebenen Kantine ist auszugehen, wenn die Mahlzeiten nicht vom Arbeitgeber/Unternehmer selbst (d. h. durch eigenes Personal) zubereitet und an die Arbeitnehmer abgegeben werden. 4Überlässt der Unternehmer (Arbeitgeber) im Rahmen der Fremdbewirtschaftung Küchen- und Kantinenräume, Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände sowie Koch- und Küchengeräte u. Ä., ist der Wert dieser Gebrauchsüberlassung bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Mahlzeiten nicht zu berücksichtigen.

(11) 1Bei der unentgeltlichen Abgabe von Mahlzeiten an die Arbeitnehmer durch unternehmenseigene Kantinen ist aus Vereinfachungsgründen bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage von dem Wert auszugehen, der dem amtlichen Sachbezugswert nach der Sachbezugsverordnung entspricht (vgl. R 31 Absatz 7 LStR 2004). 2Werden die Mahlzeiten in unternehmenseigenen Kantinen entgeltlich abgegeben, ist der vom Arbeitnehmer gezahlte Essenspreis, mindestens jedoch der Wert der Besteuerung zu Grunde zu legen, der dem amtlichen Sachbezugswert entspricht. 3Abschläge für Jugendliche, Auszubildende und Angehörige der Arbeitnehmer sind nicht zulässig.

B e i s p i e l 1 :

Wert der Mahlzeit

2,58 €

Zahlung des Arbeitnehmers

1,- €

maßgeblicher Wert

2,58 €

darin enthalten 16/116 Umsatzsteuer
(Steuersatz 16 %)


./. 0,36 €

Bemessungsgrundlage

2,22 €

B e i s p i e l 2 :

Wert der Mahlzeit

2,58 €

Zahlung des Arbeitnehmers

3,- €

maßgeblicher Wert

3,- €

darin enthalten 16/116 Umsatzsteuer
(Steuersatz 16 %)


./. 0,41 €

Bemessungsgrundlage

2,59 €

4In den Beispielen 1 und 2 wird von den Sachbezugswerten 2004 ausgegangen (vgl. BMF-Schreiben vom 4. 11. 2003- BStBl I S. 564).
5 Soweit unterschiedliche Mahlzeiten zu unterschiedlichen Preisen verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, kann bei der umsatzsteuerrechtlichen Bemessungsgrundlage von dem für Lohnsteuerzwecke gebildeten Durchschnittswert ausgegangen werden.

(12) Bei der Abgabe von Mahlzeiten durch eine v o m U n t e r n e h m e r ( A r b e i t g e b e r ) n i c h t s e l b s t b e t r i e b e n e K a n t i n e o d e r G a s t s t ä t t e gilt Folgendes:

1.

1Vereinbart der Arbeitgeber mit dem Kantinenbetreiber bzw. Gastwirt die Zubereitung und die Abgabe von Essen an die Arbeitnehmer zum Verzehr an Ort und Stelle und hat der Kantinenbetreiber bzw. Gastwirt einen Zahlungsanspruch gegen den Arbeitgeber, liegt einerseits ein Leistungsaustausch zwischen Kantinenbetreiber bzw. Gastwirt und Arbeitgeber und andererseits ein Leistungsaustausch des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer vor. 2Der Arbeitgeber bedient sich in diesen Fällen des Kantinenbetreibers bzw. Gastwirts zur Beköstigung seiner Arbeitnehmer. 3Sowohl in dem Verhältnis Kantinenbetreiber bzw. Gastwirt - Arbeitgeber als auch im Verhältnis Arbeitgeber - Arbeitnehmer liegt eine sonstige Leistung vor.

B e i s p i e l 1 :

1Der Arbeitgeber vereinbart mit einem Gastwirt die Abgabe von Essen an seine Arbeitnehmer zu einem Preis von 3 € je Essen. 2Der Gastwirt rechnet über die ausgegebenen Essen mit dem Arbeitgeber auf der Grundlage dieses Preises ab. 3Die Arbeitnehmer haben einen Anteil am Essenspreis von 1 € zu entrichten, den der Arbeitgeber von den Arbeitslöhnen einbehält.

4Nach § 3 Absatz 9 UStG erbringen der Gastwirt an den Arbeitgeber und der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer je eine sonstige Leistung. 5Der Preis je Essen beträgt für den Arbeitgeber 3 €. 6Als Bemessungsgrundlage für die Abgabe der Mahlzeiten des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ist der Betrag von 2,59 € (3 € abzüglich 16/116 Umsatzsteuer) anzusetzen. 7Der Arbeitgeber kann die ihm vom Gastwirt für die Beköstigungsleistungen gesondert in Rechnung gestellte Umsatzsteuer unter den Voraussetzungen des § 15 UStG als Vorsteuer abziehen.

2.

1Bestellt der Arbeitnehmer in einer Gaststätte selbst sein gewünschtes Essen nach der Speisekarte und bezahlt dem Gastwirt den - ggf. um einen Arbeitgeberzuschuss geminderten - Essenspreis, liegt eine sonstige Leistung des Gastwirts an den Arbeitnehmer vor. 2Ein Umsatzgeschäft zwischen Arbeitgeber und Gastwirt besteht nicht. 3Im Verhältnis des Arbeitgebers zum Arbeitnehmer ist die Zahlung des Essenszuschusses ein nicht umsatzsteuerbarer Vorgang. 4Bemessungsgrundlage der sonstigen Leistung des Gastwirts an den Arbeitnehmer ist der von dem Arbeitnehmer an den Gastwirt gezahlte Essenspreis zuzüglich des ggf. gezahlten Arbeitgeberzuschusses (Entgelt von dritter Seite).

B e i s p i e l 2 :

1Der Arbeitnehmer kauft in einer Gaststätte ein Mittagessen, welches mit einem Preis von 4 € ausgezeichnet ist. 2Er übergibt dem Gastwirt eine Essensmarke des Arbeitgebers im Wert von 1 € und zahlt die Differenz in Höhe von 3 €. 3Der Gastwirt lässt sich den Wert der Essensmarken wöchentlich vom Arbeitgeber erstatten.

4Bemessungsgrundlage beim Gastwirt ist der Betrag von 4 € abzüglich Umsatzsteuer. 5Die Erstattung der Essensmarke (Arbeitgeberzuschuss) führt nicht zu einer steuerbaren Sachzuwendung an den Arbeitnehmer. 6Der Arbeitgeber kann aus der Abrechnung des Gastwirts keinen Vorsteuerabzug geltend machen.

3.

Vereinbart der Arbeitgeber mit einem selbständigen Kantinenpächter (z. B. Caterer), dass dieser die Kantine in den Räumen des Arbeitgebers betreibt und die Verpflegungsleistungen an die Arbeitnehmer im eigenen Namen und für eigene Rechnung erbringt, liegt ein Leistungsaustausch zwischen Caterer und Arbeitnehmer vor (vgl. BFH-Beschluss vom 18. 7. 2002 - BStBl 2003 II S. 675).

B e i s p i e l 3 :

1Der Arbeitgeber und der Caterer vereinbaren, dass der Caterer die Preise für die Mittagsverpflegung mit dem Arbeitgeber abzustimmen hat. 2Der Arbeitgeber zahlt dem Caterer einen jährlichen (pauschalen) Zuschuss (Arbeitgeberzuschuss). 3Der Zuschuss wird anhand der Zahl der durchschnittlich ausgegebenen Essen je Kalenderjahr ermittelt oder basiert auf einem prognostizierten "Verlust" (Differenz zwischen den voraussichtlichen Zahlungen der Arbeitnehmer und Kosten der Mittagsverpflegung).

4Ein Leistungsaustausch zwischen Arbeitgeber und Caterer sowie zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer besteht nicht. 5Bemessungsgrundlage der sonstigen Leistung des Caterers an den Arbeitnehmer ist der von dem Arbeitnehmer an den Caterer gezahlte Essenspreis zuzüglich des ggf. gezahlten Arbeitgeberzuschusses. 6Diese vom Arbeitgeber in pauschalierter Form gezahlten Beträge sind Entgelt von dritter Seite (vgl. Abschnitt 150 Absatz 5 Satz 3). 7Da der Arbeitgeber keine Leistung vom Caterer erhält, ist er nicht zum Vorsteuerabzug aus der Zahlung des Zuschusses an den Caterer berechtigt.

(13) 1In den Fällen, in denen Verpflegungsleistungen anlässlich einer unternehmerisch bedingten Auswärtstätigkeit des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber empfangen und in voller Höhe getragen werden, kann der Arbeitgeber den Vorsteuerabzug aus den entstandenen Verpflegungskosten in Anspruch nehmen, wenn die Aufwendungen durch Rechnungen mit gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer auf den Namen des Unternehmers oder durch Kleinbetragsrechnungen im Sinne des § 33 UStDV belegt sind. 2Es liegt keine einer entgeltlichen Leistung gleichgestellte unentgeltliche Wertabgabe vor.

(14) 1Zu den unentgeltlichen Wertabgaben rechnen auch unentgeltliche Deputate, z. B. im Bergbau und in der Land- und Forstwirtschaft, und die unentgeltliche Abgabe von G e t r ä n k e n u n d G e n u s s m i t t e l n zum häuslichen Verzehr, z. B. Haustrunk im Brauereigewerbe, Freitabakwaren in der Tabakwarenindustrie. 2Das Gleiche gilt für Sachgeschenke, Jubiläumsgeschenke und ähnliche Zuwendungen aus Anlass von Betriebsveranstaltungen, soweit diese Zuwendungen weder Aufmerksamkeiten (vgl. Absatz 3) noch Leistungen im überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers (vgl. Absatz 4) sind. 3Als Bemessungsgrundlage sind in diesen Fällen grundsätzlich die in § 10 Absatz 4 Nr. 1 UStG bezeichneten Werte anzusetzen. 4Aus Vereinfachungsgründen kann von den nach den lohnsteuerrechtlichen Regelungen (vgl. R 31 Absatz 2, R 32 Absatz 2 LStR 2004) ermittelten Werten ausgegangen werden.

(15) 1Unentgeltliche B e f ö r d e r u n g e n d e r A r b e i t n e h m e r von ihrem Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthaltsort oder von einer Sammelhaltestelle, z. B. einem Bahnhof, zum Arbeitsplatz durch betriebseigene Kraftfahrzeuge oder durch vom Arbeitgeber beauftragte Beförderungsunternehmer sind nach § 3 Absatz 9a Nr. 2 UStG steuerbar, sofern sie nicht im überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers liegen. 2Nicht steuerbare Leistungen im überwiegenden betrieblichen Interesse sind z. B. in den Fällen anzunehmen, in denen

1.

die Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Zeitaufwand durchgeführt werden könnte,

2.

die Arbeitnehmer an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten oder an verschiedenen Stellen eines weiträumigen Arbeitsgebiets eingesetzt werden, oder

3.

im Einzelfall die Beförderungsleistungen wegen eines außergewöhnlichen Arbeitseinsatzes erforderlich werden oder wenn sie hauptsächlich dem Materialtransport an die Arbeitsstelle dienen und der Arbeitgeber dabei einige Arbeitnehmer unentgeltlich mitnimmt (vgl. BFH-Urteil vom 9. 7. 1998 - BStBl II S. 635).

3Ergänzend wird auf das BFH-Urteil vom 11. 5. 2000 - BStBl II S. 505 verwiesen. 4Danach ist das Gesamtbild der Verhältnisse entscheidend. 5Die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist nur ein Umstand, der neben anderen in die tatsächliche Würdigung einfließt.

(16) 1Die Bemessungsgrundlage für die unentgeltlichen Beförderungsleistungen des Arbeitgebers richtet sich nach den bei der Ausführung der Umsätze entstandenen Kosten (§ 10 Absatz 4 Nr. 3 UStG). 2Es ist nicht zu beanstanden, wenn der Arbeitgeber die entstandenen Kosten schätzt, soweit er die Beförderung mit betriebseigenen Fahrzeugen durchführt. 3Die Bemessungsgrundlage für die Beförderungsleistungen eines Monats kann z. B. pauschal aus der Zahl der durchschnittlich beförderten Arbeitnehmer und aus dem Preis für eine Monatskarte für die kürzeste und weiteste gefahrene Strecke (Durchschnitt) abgeleitet werden.

B e i s p i e l :

1Ein Unternehmer hat in einem Monat durchschnittlich sechs Arbeitnehmer mit einem betriebseigenen Fahrzeug unentgeltlich von ihrer Wohnung zur Arbeitsstätte befördert. 2Die kürzeste Strecke von der Wohnung eines Arbeitnehmers zur Arbeitsstätte beträgt 10 km, die weiteste 30 km (Durchschnitt 20 km).

3Die Bemessungsgrundlage für die Beförderungsleistungen in diesem Monat berechnet sich wie folgt:

6 Arbeitnehmer x 76 € (Monatskarte für 20 km) = 456 € abzüglich 29,83 € Umsatzsteuer (Steuersatz 7 %) = 426,17 €.

4Zur Anwendung der Steuerermäßigung des § 12 Absatz 2 Nr. 10 Buchstabe b UStG vgl. Abschnitt 175.

(17) 1Werden von Verkehrsbetrieben die F r e i f a h r t e n aus betrieblichen Gründen für den privaten, außerhalb des Dienstverhältnisses liegenden Bedarf der Arbeitnehmer, ihrer Angehörigen und der Pensionäre gewährt, sind die Freifahrten nach § 3 Absatz 9a Nr. 2 UStG steuerbar. 2Die als Bemessungsgrundlage anzusetzenden Kosten sind nach den jeweiligen örtlichen Verhältnissen zu ermitteln und können im Allgemeinen mit 25 % des normalen Preises für den überlassenen Fahrausweis oder eines der Fahrberechtigung entsprechenden Fahrausweises angenommen werden. 3Die Umsatzsteuer ist herauszurechnen.

(18) 1Zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung der Überlassung von Kraftfahrzeugen an Arbeitnehmer zu deren privater Nutzung vgl. Tz. 4 des BMF-Schreibens vom 27. 8. 2004 - BStBl I S. 864. 2Leistet der Arbeitnehmer in diesen Fällen Zuzahlungen, vgl. BMF-Schreiben vom 30. 12. 1997 - BStBl 1998 I S. 110.

(19) 1Zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung unentgeltlicher oder verbilligter Reisen für Betriebsangehörige vgl. Abschnitt 274 Absatz 5. 2Wendet ein Hersteller bei einem Verkaufswettbewerb ausgelobte Reiseleistungen seinen Vertragshändlern unter der Auflage zu, die Reisen bestimmten Arbeitnehmern zu gewähren, kann der Händler steuerbare Reiseleistungen an seine Arbeitnehmer ausführen. 3Wendet der Hersteller Reiseleistungen unmittelbar Arbeitnehmern seiner Vertragshändler zu, erbringt der Vertragshändler insoweit keine steuerbaren Leistungen an seine Arbeitnehmer (vgl. BFH-Urteil vom 16. 3. 1995 - BStBl II S. 651).



13. Inland - Ausland

(1) 1Das Inland umfasst das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme der in § 1 Absatz 2 Satz 1 UStG bezeichneten Gebiete, zu denen unter anderem die Freizonen des Kontrolltyps I im Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 1 ZollVG gehören. 2 Es handelt sich dabei um die Freihäfen Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Emden, Hamburg und Kiel, die vom übrigen deutschen Teil des Zollgebiets der Gemeinschaft getrennt sind; die Freizonen des Kontrolltyps II Deggendorf und Duisburg sind hingegen ab dem 1. Januar 2004 als Inland zu behandeln. 3Botschaften, Gesandtschaften und Konsulate anderer Staaten gehören selbst bei bestehender Exterritorialität zum Inland. 4Das Gleiche gilt für Einrichtungen, die von Truppen anderer Staaten im Inland unterhalten werden.

(2) 1Zum Ausland gehören das Drittlandsgebiet (einschließlich der Gebiete, die nach § 1 Absatz 2 Satz 1 UStG vom Inland ausgenommen sind) und das übrige Gemeinschaftsgebiet (vgl. Abschnitt 13a). 2Die österreichischen Gemeinden Mittelberg (Kleines Walsertal) und Jungholz in Tirol gehören zum Ausland im Sinne des § 1 Absatz 2 Satz 2 UStG; die Einfuhr in diesen Gebieten unterliegt jedoch der deutschen Einfuhrumsatzsteuer (§ 1 Absatz 1 Nr. 4 UStG).



13a. Gemeinschaftsgebiet - Drittlandsgebiet

(1) 1Das Gemeinschaftsgebiet umfasst das Inland der Bundesrepublik Deutschland im Sinne des § 1 Absatz 2 Satz 1 UStG sowie die gemeinschaftsrechtlichen Inlandsgebiete der übrigen EU-Mitgliedstaaten (übriges Gemeinschaftsgebiet). 2Zum übrigen Gemeinschaftsgebiet gehören:

-

Belgien

-

Dänemark (ohne Grönland und die Färöer)

-

Estland

-

Finnland (ohne die Åland-Inseln)

-

Frankreich (ohne die überseeischen Departements Guadeloupe, Guyana, Martinique und Réunion) zuzüglich des Fürstentums Monaco

-

Griechenland (ohne Berg Athos)

-

Irland

-

Italien (ohne Livigno, Campione d' Italia, San Marino und den zum italienischen Hoheitsgebiet gehörenden Teil des Luganer Sees)

-

Lettland

-

Litauen

-

Luxemburg

-

Malta

-

Niederlande (ohne die überseeischen Gebiete Aruba und Niederländische Antillen)

-

Österreich

-

Polen

-

Portugal (einschließlich Madeira und der Azoren)

-

Schweden

-

Slowakei

-

Slowenien

-

Spanien (einschließlich Balearen, ohne Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla)

-

Tschechien

-

Ungarn

-

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (ohne die überseeischen Länder und Gebiete und die Selbstverwaltungsgebiete der Kanalinseln Jersey und Guernsey) zuzüglich der Insel Man.

-

Zypern (ohne die Landesteile, in denen die Regierung der Republik Zypern keine tatsächliche Kontrolle ausübt) einschließlich der Hoheitszonen des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (Akrotiri und Dhekalia) auf Zypern.

(2) 1Das Drittlandsgebiet umfasst die Gebiete, die nicht zum Gemeinschaftsgebiet gehören, u. a. auch Andorra, Gibraltar und den Vatikan. 2Als Drittlandsgebiet werden auch die Teile der Insel Zypern behandelt, in denen die Regierung der Republik Zypern keine tatsächliche Kontrolle ausübt.



14. Umsätze in Freihäfen usw. (§ 1 Absatz 3 Nr. 1 bis 3 und 6 UStG)

(1) Unter § 1 Absatz 3 Nr. 1 UStG fallen z. B. der Verkauf von Tabakwaren aus Automaten in Freizonen des Kontrolltyps I nach § 1 Absatz 1 Satz 1 ZollVG (Freihäfen) sowie Lieferungen von Schiffsausrüstungsgegenständen, Treibstoff und Proviant an private Schiffseigentümer zur Ausrüstung und Versorgung von Wassersportfahrzeugen.

(2) Unter § 1 Absatz 3 Nr. 2 UStG fallen z. B. die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle, Beförderungen für private Zwecke, Reparaturen an Wassersportfahrzeugen und die Veranstaltung von Wassersport-Lehrgängen.

(3) 1Bei Lieferungen und sonstigen Leistungen an juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie bei deren innergemeinschaftlichem Erwerb in den bezeichneten Gebieten enthält § 1 Absatz 3 Satz 2 UStG eine Vermutung, dass die Umsätze an diese Personen für ihren hoheitlichen und nicht für ihren unternehmerischen Bereich ausgeführt werden. 2Der Unternehmer kann jedoch anhand von Aufzeichnungen und Belegen, z. B. durch eine Bescheinigung des Abnehmers, das Gegenteil glaubhaft machen.



15. Freihafen-Veredelungsverkehr, Freihafenlagerung und einfuhrumsatzsteuerrechtlich freier Verkehr (§ 1 Absatz 3 Nr. 4 und 5 UStG)

(1) 1Der Freihafen-Veredelungsverkehr im Sinne von § 12b EUStBV dient der Veredelung von Gemeinschaftswaren (Art. 4 Nr. 7 ZK), die in einer Freizone des Kontrolltyps I nach § 1 Absatz 1 Satz 1 ZollVG (Freihafen) bearbeitet oder verarbeitet und anschließend im Inland oder in den österreichischen Gebieten Jungholz und Mittelberg eingeführt werden. 2Die vorübergehende Lagerung von Gemeinschaftswaren kann nach § 12a EUStBV im Freihafen zugelassen werden, wenn dort für den Außenhandel geschaffene Anlagen sonst nicht wirtschaftlich ausgenutzt werden können und der Freihafen durch die Lagerung seinem Zweck nicht entfremdet wird. 3Bei der Einfuhr der veredelten oder vorübergehend gelagerten Gegenstände im Inland oder in den österreichischen Gebieten Jungholz und Mittelberg wird keine Einfuhrumsatzsteuer erhoben.

(2) Steuerbare Lieferungen liegen nach § 1 Absatz 3 Nr. 4 Buchstabe a UStG vor, wenn sich der Lieferungsgegenstand im Zeitpunkt der jeweiligen Lieferung in einem zollamtlich bewilligten Freihafen-Veredelungsverkehr oder in einer zollamtlich besonders zugelassenen Freihafenlagerung befindet.

B e i s p i e l :

1Der Unternehmer A in Hannover übersendet dem Freihafen-Unternehmer B Rohlinge. 2Er beauftragt ihn, daraus Zahnräder herzustellen. 3B versendet die von ihm im Rahmen eines bewilligten Freihafen-Veredelungsverkehrs gefertigten Zahnräder auf Weisung des A an dessen Abnehmer C in Lübeck. 4Für die Einfuhr wird keine Einfuhrumsatzsteuer erhoben.

5Die nach § 3 Absatz 6 UStG im Freihafen bewirkte Lieferung des A an C ist nach § 1 Absatz 3 Nr. 4 Buchstabe a UStG wie eine Lieferung im Inland zu behandeln.

(3) Steuerbare Lieferungen nach § 1 Absatz 3 Nr. 4 Buchstabe a UStG liegen nicht vor, wenn der Lieferungsgegenstand nicht in das Inland gelangt oder wenn die Befreiung von der Einfuhrumsatzsteuer auf anderen Vorschriften als den §§ 12a oder 12b EUStBV beruht.

(4) Durch die Regelung des § 1 Absatz 3 Nr. 4 Buchstabe b UStG werden insbesondere in Abholfällen technische Schwierigkeiten beim Abzug der Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer vermieden.

B e i s p i e l :

1Ein Importeur lässt einen im Freihafen lagernden, aus dem Drittlandsgebiet stammenden Gegenstand bei einer vorgeschobenen Zollstelle (§ 21 Absatz 2a UStG) in den freien Verkehr überführen (Artikel 79 ZK). 2Anschließend veräußert er den Gegenstand. 3Der Abnehmer holt den Gegenstand im Freihafen ab und verbringt ihn in das Inland.

4Die Lieferung des Importeurs unterliegt nach § 1 Absatz 3 Nr. 4 Buchstabe b UStG der Umsatzsteuer. 5Er kann die entrichtete Einfuhrumsatzsteuer nach § 15 Absatz 1 Nr. 2 UStG als Vorsteuer abziehen. 6Der Abnehmer ist unter den Voraussetzungen des § 15 UStG zum Vorsteuerabzug berechtigt.

(5) 1Unter § 1 Absatz 3 Nr. 5 UStG fallen insbesondere die sonstigen Leistungen des Veredelers, des Lagerhalters und des Beförderungsunternehmers im Rahmen eines zollamtlich bewilligten Freihafen-Veredelungsverkehrs oder einer zollamtlich besonders zugelassenen Freihafenlagerung. 2Beförderungen der veredelten Gegenstände aus dem Freihafen in das Inland sind deshalb insgesamt steuerbar und auf Grund des § 4 Nr. 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb Satz 2 UStG auch insgesamt steuerpflichtig.

Abbildung

zu § 1a UStG

UStG

§ 1a
Innergemeinschaftlicher Erwerb

#

S 7103 a
(1)
Ein innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt liegt vor, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
1.
Ein Gegenstand gelangt bei einer Lieferung an den Abnehmer (Erwerber) aus dem Gebiet eines Mitgliedstaates in das Gebiet eines anderen Mitgliedstaates oder aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet in die in § 1 Abs. 3 bezeichneten Gebiete, auch wenn der Lieferer den Gegenstand in das Gemeinschaftsgebiet eingeführt hat,
2.
der Erwerber ist
a)
ein Unternehmer, der den Gegenstand für sein Unternehmen erwirbt, oder
b)
eine juristische Person, die nicht Unternehmer ist oder die den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erwirbt,
und
3.
die Lieferung an den Erwerber
a)
wird durch einen Unternehmer gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausgeführt und
b)
ist nach dem Recht des Mitgliedstaates, der für die Besteuerung des Lieferers zuständig ist, nicht auf Grund der Sonderregelung für Kleinunternehmer steuerfrei.
S 7100 a
(2)
1 Als innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt gilt das Verbringen eines Gegenstands des Unternehmens aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet in das Inland durch einen Unternehmer zu seiner Verfügung, ausgenommen zu einer nur vorübergehenden Verwendung, auch wenn der Unternehmer den Gegenstand in das Gemeinschaftsgebiet eingeführt hat. 2 Der Unternehmer gilt als Erwerber.
(3)
Ein innergemeinschaftlicher Erwerb im Sinne der Absätze 1 und 2 liegt nicht vor, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
1.
Der Erwerber ist
a)
ein Unternehmer, der nur steuerfreie Umsätze ausführt, die zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug führen,
b)
ein Unternehmer, für dessen Umsätze Umsatzsteuer nach § 19 Abs. 1 nicht erhoben wird,
c)
ein Unternehmer, der den Gegenstand zur Ausführung von Umsätzen verwendet, für die die Steuer nach den Durchschnittssätzen des § 24 festgesetzt ist, oder
d)
eine juristische Person, die nicht Unternehmer ist oder die den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erwirbt,
und
2.
der Gesamtbetrag der Entgelte für Erwerbe im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1 und des Absatzes 2 hat den Betrag von 12 500 Euro im vorangegangenen Kalenderjahr nicht überstiegen und wird diesen Betrag im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht übersteigen (Erwerbsschwelle).
(4)
1 Der Erwerber kann auf die Anwendung des Absatzes 3 verzichten. 2 Der Verzicht ist gegenüber dem Finanzamt zu erklären und bindet den Erwerber mindestens für zwei Kalenderjahre.
(5)
1 Absatz 3 gilt nicht für den Erwerb neuer Fahrzeuge und verbrauchsteuerpflichtiger Waren. 2 Verbrauchsteuerpflichtige Waren im Sinne dieses Gesetzes sind Mineralöle, Alkohol und alkoholische Getränke sowie Tabakwaren.



15a. Innergemeinschaftlicher Erwerb

(1) 1Ein innergemeinschaftlicher Erwerb setzt insbesondere voraus, dass an den Erwerber eine Lieferung ausgeführt wird und der Gegenstand dieser Lieferung aus dem Gebiet eines EU-Mitgliedstaates in das Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates oder aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet in die in § 1 Absatz 3 UStG bezeichneten Gebiete gelangt. 2Zum Begriff Gegenstand vgl. Abschnitt 24 Absatz 1. 3Ein Gegenstand gelangt aus dem Gebiet eines EU-Mitgliedstaates in das Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates, wenn die Beförderung oder Versendung durch den Lieferer oder durch den Abnehmer im Gebiet des einen EU-Mitgliedstaates beginnt und im Gebiet des anderen EU-Mitgliedstaates endet. 4Dies gilt auch dann, wenn die Beförderung oder Versendung im Drittlandsgebiet beginnt und der Gegenstand im Gebiet eines EU-Mitgliedstaates der Einfuhrumsatzsteuer unterworfen wird, bevor er in das Gebiet des anderen EU-Mitgliedstaates gelangt. 5Kein Fall des innergemeinschaftlichen Erwerbs liegt demnach vor, wenn die Ware aus einem Drittland im Wege der Durchfuhr durch das Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates in das Inland gelangt und erst hier einfuhrumsatzsteuerrechtlich zum freien Verkehr abgefertigt wird. 6Als innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt gilt auch das innergemeinschaftliche Verbringen eines Gegenstandes in das Inland (vgl. Abschnitt 15b).

(2) 1Ein innergemeinschaftlicher Erwerb ist bei einem Unternehmer, der ganz oder zum Teil zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, unabhängig von einer Erwerbsschwelle steuerbar. 2Bei

a)

einem Unternehmer, der nur steuerfreie Umsätze ausführt, die zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug führen,

b)

einem Unternehmer, für dessen Umsätze Umsatzsteuer nach § 19 Absatz 1 UStG nicht erhoben wird,

c)

einem Unternehmer, der den Gegenstand zur Ausführung von Umsätzen verwendet, für die die Steuer nach den Durchschnittssätzen des § 24 UStG festgesetzt ist, oder

d)

einer juristischen Person des öffentlichen oder privaten Rechts, die nicht Unternehmer ist oder den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erwirbt,

liegt ein steuerbarer innergemeinschaftlicher Erwerb nur vor, wenn der Gesamtbetrag der innergemeinschaftlichen Erwerbe nach § 1a Absatz 1 Nr. 1 und Absatz 2 UStG aus allen EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Erwerbe neuer Fahrzeuge und verbrauchsteuerpflichtiger Waren über der Erwerbsschwelle von 12 500 € liegt oder wenn nach § 1a Absatz 4 UStG zur Erwerbsbesteuerung optiert wird. 3Bei dem in Satz 2 genannten Personenkreis unterliegt der innergemeinschaftliche Erwerb neuer Fahrzeuge und verbrauchsteuerpflichtiger Waren unabhängig von der Erwerbsschwelle stets der Erwerbsbesteuerung. 4Liegen die Voraussetzungen der Sätze 2 und 3 nicht vor, ist die Besteuerung des Lieferers zu prüfen (vgl. Abschnitt 42j). 5Wurde die Erwerbsschwelle im vorangegangenen Kalenderjahr nicht überschritten und ist zu erwarten, dass sie auch im laufenden Kalenderjahr nicht überschritten wird, kann die Erwerbsbesteuerung unterbleiben, auch wenn die tatsächlichen innergemeinschaftlichen Erwerbe im Laufe des Kalenderjahres die Grenze von 12 500 € überschreiten. 6Der Erwerber kann dem Finanzamt erklären, dass er auf die Anwendung der Erwerbsschwelle verzichtet. 7Er unterliegt dann in jedem Fall der Erwerbsbesteuerung nach § 1a Absatz 1 und 2 UStG. 8Für die Erklärung ist keine bestimmte Form vorgeschrieben. 9Die Erklärung bindet den Erwerber mindestens für zwei Kalenderjahre.

(3) 1Juristische Personen des öffentlichen Rechts haben grundsätzlich alle in ihrem Bereich vorgenommenen innergemeinschaftlichen Erwerbe zusammenzufassen. 2Bei den Gebietskörperschaften Bund und Länder können auch einzelne Organisationseinheiten (z. B. Ressorts, Behörden, Ämter) für ihre innergemeinschaftlichen Erwerbe als Steuerpflichtige behandelt werden. 3Dabei wird aus Vereinfachungsgründen davon ausgegangen, dass die Erwerbsschwelle überschritten ist. 4In diesem Fall können die einzelnen Organisationseinheiten eine eigene USt-IdNr. erhalten (vgl. Abschnitt 282a Absatz 4).



15b. Innergemeinschaftliches Verbringen

(1) 1Das innergemeinschaftliche Verbringen eines Gegenstandes gilt unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 1a UStG als Lieferung und unter den entsprechenden Voraussetzungen des § 1a Absatz 2 UStG als innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt. 2Ein innergemeinschaftliches Verbringen liegt vor, wenn ein Unternehmer

-

einen Gegenstand seines Unternehmens aus dem Gebiet eines EU-Mitgliedstaates (Ausgangsmitgliedstaat) zu seiner Verfügung in das Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates (Bestimmungsmitgliedstaat) befördert oder versendet und

-

den Gegenstand im Bestimmungsmitgliedstaat nicht nur vorübergehend verwendet.

3Der Unternehmer gilt im Ausgangsmitgliedstaat als Lieferer, im Bestimmungsmitgliedstaat als Erwerber.

(2) 1Ein innergemeinschaftliches Verbringen, bei dem der Gegenstand vom Inland in das Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates gelangt, ist nach § 3 Absatz 1a UStG einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt. 2Diese Lieferung gilt nach § 6a Absatz 2 UStG als innergemeinschaftliche Lieferung, die unter den weiteren Voraussetzungen des § 6a UStG nach § 4 Nr. 1 Buchstabe b UStG steuerfrei ist. 3Ein innergemeinschaftliches Verbringen, bei dem der Gegenstand aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet in das Inland gelangt, gilt nach § 1a Absatz 2 UStG als innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt. 4Lieferung und innergemeinschaftlicher Erwerb sind nach dem Einkaufspreis zuzüglich der Nebenkosten für den Gegenstand oder mangels eines Einkaufspreises nach den Selbstkosten, jeweils zum Zeitpunkt des Umsatzes und ohne Umsatzsteuer, zu bemessen (§ 10 Absatz 4 Nr. 1 UStG). 5 § 3c UStG ist bei einem innergemeinschaftlichen Verbringen nicht anzuwenden.

V o r a u s s e t z u n g e n

(3) 1Ein Verbringen ist innergemeinschaftlich, wenn der Gegenstand auf Veranlassung des Unternehmers vom Ausgangsmitgliedstaat in den Bestimmungsmitgliedstaat gelangt. 2Es ist unerheblich, ob der Unternehmer den Gegenstand selbst befördert oder ob er die Beförderung durch einen selbständigen Beauftragten ausführen oder besorgen lässt.

(4) 1Ein innergemeinschaftliches Verbringen setzt voraus, dass der Gegenstand im Ausgangsmitgliedstaat bereits dem Unternehmen zugeordnet war und sich bei Beendigung der Beförderung oder Versendung im Bestimmungsmitgliedstaat weiterhin in der Verfügungsmacht des Unternehmers befindet. 2Diese Voraussetzung ist insbesondere dann erfüllt, wenn der Gegenstand von dem im Ausgangsmitgliedstaat gelegenen Unternehmensteil erworben, hergestellt oder in diesen EU-Mitgliedstaat eingeführt, zur Verfügung des Unternehmers in den Bestimmungsmitgliedstaat verbracht und anschließend von dem dort gelegenen Unternehmensteil auf Dauer verwendet oder verbraucht wird.

B e i s p i e l :

1Der französische Unternehmer F verbringt eine Maschine aus seinem Unternehmen in Frankreich in seinen Zweigbetrieb nach Deutschland, um sie dort auf Dauer einzusetzen. 2Der deutsche Zweigbetrieb kauft in Deutschland Heizöl und verbringt es in die französische Zentrale, um damit das Bürogebäude zu beheizen.

3F bewirkt mit dem Verbringen der Maschine nach § 1a Absatz 2 UStG einen innergemeinschaftlichen Erwerb in Deutschland. 4Das Verbringen des Heizöls ist in Deutschland eine innergemeinschaftliche Lieferung im Sinne des § 3 Absatz 1a i. V. m. § 6a Absatz 2 UStG.

(5) 1Weitere Voraussetzung ist, dass der Gegenstand zu einer nicht nur vorübergehenden Verwendung durch den Unternehmer in den Bestimmungsmitgliedstaat gelangt. 2Diese Voraussetzung ist immer dann erfüllt, wenn der Gegenstand in dem dort gelegenen Unternehmensteil entweder dem Anlagevermögen zugeführt oder als Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoff verarbeitet oder verbraucht wird.

(6) 1Eine nicht nur vorübergehende Verwendung liegt auch dann vor, wenn der Unternehmer den Gegenstand mit der konkreten Absicht in den Bestimmungsmitgliedstaat verbringt, ihn dort (unverändert) weiterzuliefern (z. B. Verbringen in ein Auslieferungslager). 2Es ist in diesen Fällen nicht erforderlich, dass der Unternehmensteil im Bestimmungsmitgliedstaat die abgabenrechtlichen Voraussetzungen einer Betriebsstätte (§ 12 AO) erfüllt. 3Verbringt der Unternehmer Gegenstände zum Zweck des Verkaufs außerhalb einer Betriebsstätte in den Bestimmungsmitgliedstaat und gelangen die nicht verkauften Waren unmittelbar anschließend wieder in den Ausgangsmitgliedstaat zurück, kann das innergemeinschaftliche Verbringen aus Vereinfachungsgründen auf die tatsächlich verkaufte Warenmenge beschränkt werden.

B e i s p i e l :

1Der niederländische Blumenhändler N befördert im eigenen Lkw Blumen nach Köln, um sie dort auf dem Wochenmarkt zu verkaufen. 2Die nicht verkauften Blumen nimmt er am selben Tag wieder mit zurück in die Niederlande.

3N bewirkt in Bezug auf die verkauften Blumen einen innergemeinschaftlichen Erwerb nach § 1a Absatz 2 UStG in Deutschland. 4Er hat den Verkauf der Blumen als Inlandslieferung zu versteuern. 5Das Verbringen der nicht verkauften Blumen ins Inland muss nicht als innergemeinschaftlicher Erwerb im Sinne des § 1a Absatz 2 UStG, das Zurückverbringen der nicht verkauften Blumen nicht als innergemeinschaftliche Lieferung im Sinne des § 3 Absatz 1a i. V. m. § 6a Absatz 2 UStG behandelt werden.

(7) 1Bei der Verkaufskommission liegt zwar eine Lieferung des Kommittenten an den Kommissionär erst im Zeitpunkt der Lieferung des Kommissionsgutes an den Abnehmer vor (vgl. BFH-Urteil vom 25. 11. 1986 - BStBl 1987 II S. 278). 2Gelangt das Kommissionsgut bei der Zurverfügungstellung an den Kommissionär vom Ausgangs- in den Bestimmungsmitgliedstaat, kann die Lieferung des Kommittenten an den Kommissionär jedoch nach dem Sinn und Zweck der Regelung bereits zu diesem Zeitpunkt als erbracht angesehen werden. 3Gleichzeitig ist demnach der innergemeinschaftliche Erwerb beim Kommissionär der Besteuerung zu unterwerfen.

(8) Bei einer grenzüberschreitenden Organschaft (vgl. Abschnitt 21a) sind Warenbewegungen zwischen den im Inland und den im übrigen Gemeinschaftsgebiet gelegenen Unternehmensteilen Lieferungen, die beim liefernden inländischen Unternehmensteil nach § 3 Absatz 1 i. V. m. § 6a Absatz 1 UStG, beim erwerbenden inländischen Unternehmensteil nach § 1a Absatz 1 Nr. 1 UStG zu beurteilen sind.

A u s n a h m e n

(9) 1Nach dem Wortlaut der gesetzlichen Vorschriften ist das Verbringen zu einer nur vorübergehenden Verwendung von der Lieferungs- und Erwerbsfiktion ausgenommen. 2Diese Ausnahmeregelung ist unter Beachtung von Artikel 28a Absatz 5 Buchstabe b und Absatz 7 der 6. EG-Richtlinie auszulegen. 3Danach liegt kein innergemeinschaftliches Verbringen vor, wenn die Verwendung des Gegenstandes im Bestimmungsmitgliedstaat

-

ihrer Art nach nur vorübergehend ist (vgl. Absatz 10 und 11) oder

-

befristet ist (vgl. Absatz 12 und 13).

D e r A r t n a c h v o r ü b e r g e h e n d e V e r w e n d u n g

(10) Eine ihrer Art nach vorübergehende Verwendung liegt in folgenden Fällen vor:

1.

1Der Unternehmer verwendet den Gegenstand bei einer Werklieferung, die im Bestimmungsmitgliedstaat steuerbar ist. 2Es ist gleichgültig, ob der Gegenstand Bestandteil der Lieferung wird und im Bestimmungsmitgliedstaat verbleibt oder ob er als Hilfsmittel verwendet wird und später wieder in den Ausgangsmitgliedstaat zurückgelangt.

B e i s p i e l 1 :

1Der deutsche Bauunternehmer D errichtet in Frankreich ein Hotel. 2Er verbringt zu diesem Zweck Baumaterial und einen Baukran an die Baustelle. 3Der Baukran gelangt nach Fertigstellung des Hotels nach Deutschland zurück.
4Das Verbringen des Baumaterials und des Baukrans ist keine innergemeinschaftliche Lieferung im Sinne des § 3 Absatz 1a und § 6a Absatz 2 UStG. 5Beim Zurückgelangen des Baukrans in das Inland liegt ein innergemeinschaftlicher Erwerb im Sinne des § 1a Absatz 2 UStG nicht vor.

2.

Der Unternehmer verbringt den Gegenstand im Rahmen oder in unmittelbarem Zusammenhang mit einer sonstigen Leistung in den Bestimmungsmitgliedstaat.

B e i s p i e l 2 :

a)

Der deutsche Unternehmer D vermietet eine Baumaschine an den niederländischen Bauunternehmer N und verbringt die Maschine zu diesem Zweck in die Niederlande.

b)

Der französische Gärtner F führt im Inland Baumschneidearbeiten aus und verbringt zu diesem Zweck Arbeitsmaterial und Leitern in das Inland.

In beiden Fällen ist ein innergemeinschaftliches Verbringen nicht anzunehmen

3.

Der Unternehmer tätigt eine Materialbeistellung zu einer an ihn ausgeführten Werklieferung.

4.

Der Unternehmer lässt an dem Gegenstand im Bestimmungsmitgliedstaat eine sonstige Leistung (z. B. Reparatur) ausführen.

5.

Der Unternehmer überlässt einen Gegenstand an eine Arbeitsgemeinschaft als Gesellschafterbeitrag und verbringt den Gegenstand dazu in den Bestimmungsmitgliedstaat.

(11) 1Bei einer ihrer Art nach vorübergehenden Verwendung kommt es auf die Dauer der tatsächlichen Verwendung des Gegenstandes im Bestimmungsmitgliedstaat nicht an. 2Geht der Gegenstand unter, nachdem er in den Bestimmungsmitgliedstaat gelangt ist, gilt er in diesem Zeitpunkt als geliefert. 3Das Gleiche gilt, wenn zunächst eine ihrer Art nach vorübergehende Verwendung vorlag, der Gegenstand aber dann im Bestimmungsmitgliedstaat veräußert wird (z. B. wenn ein Gegenstand zunächst vermietet und dann verkauft wird).

B e f r i s t e t e V e r w e n d u n g

(12) 1Von einer befristeten Verwendung ist auszugehen, wenn der Unternehmer einen Gegenstand in den Bestimmungsmitgliedstaat im Rahmen eines Vorgangs verbringt, für den bei einer entsprechenden Einfuhr im Inland wegen vorübergehender Verwendung eine vollständige Befreiung von den Einfuhrabgaben bestehen würde. 2Die zu der zoll- und einfuhrumsatzsteuerrechtlichen Abgabenbefreiung erlassenen Rechts- und Verwaltungsvorschriften sind entsprechend anzuwenden. 3Dies gilt ab 1. 1. 1994 insbesondere für

-

Artikel 137 bis 144 ZK und

-

Artikel 496 bis 514, 519, 520, 523 und 553 bis 584 ZK-DVO.

4Die Höchstdauer der Verwendung (Verwendungsfrist) ist danach grundsätzlich auf 24 Monate festgelegt (Artikel 140 Absatz 2 ZK); für bestimmte Gegenstände gelten kürzere Verwendungsfristen. 5Fälle der vorübergehenden Verwendung mit einer Verwendungsfrist von 24 Monaten sind z. B. die Verwendung von

-

Paletten (Artikel 556 ZK-DVO),

-

Behältern (Artikel 557 ZK-DVO),

-

persönlichen Gebrauchsgegenständen und zu Sportzwecken verwendete Waren (Artikel 563 ZK-DVO),

-

Betreuungsgut für Seeleute (Artikel 564 ZK-DVO),

-

Material für Katastropheneinsätze (Artikel 565 ZK-DVO),

-

medizinisch-chirurgischer und labortechnischer Ausrüstung (Artikel 566 ZK-DVO),

-

lebenden Tieren (Artikel 567 Unterabs. 1 ZK-DVO),

-

Ausrüstung oder Waren, die für den Bau, die Instandhaltung oder Instandsetzung von Infrastrukturen in einer Grenzzone unter Aufsicht von Behörden verwendet werden (Artikel 567 Unterabs. 2 ZK-DVO),

-

Waren, die als Träger von Ton, Bild oder Informationen der Datenverarbeitung dienen oder ausschließlich zur Werbung verwendet werden (Artikel 568 ZK-DVO),

-

Berufsausrüstung (Artikel 569 ZK-DVO),

-

pädagogischem Material und wissenschaftlichem Gerät (Artikel 570 ZK-DVO),

-

Umschließungen (Artikel 571 ZK-DVO),

-

Formen, Matrizen, Klischees, Zeichnungen, Modelle, Geräte zum Messen, Überprüfen oder Überwachen und ähnliche Gegenstände (Artikel 572 ZK-DVO),

-

Waren, die Gegenstand von Tests, Experimenten oder Vorführungen sind oder zur Durchführung von Tests, Experimenten oder Vorführungen ohne Gewinnabsicht verwendet werden (Artikel 573 Buchstabe a und c ZK-DVO),

-

Mustern in angemessenen Mengen, die ausschließlich zu Vorführ- und Ausstellungszwecken verwendet werden (Artikel 574 ZK-DVO),

-

Waren, die im Rahmen einer öffentlich zugänglichen Veranstaltung ausgestellt oder verwendet oder aus in das Verfahren übergeführten Waren gewonnen werden (Artikel 576 Absatz 1 ZK-DVO),

-

Kunstgegenständen, Sammlungsstücken und Antiquitäten, die ausgestellt und gegebenenfalls verkauft werden, sowie anderer als neu hergestellter Waren, die im Hinblick auf ihre Versteigerung eingeführt wurden (Artikel 576 Absatz 3 ZK-DVO),

-

Ersatzteilen, Zubehör und Ausrüstungen, die für Zwecke der Ausbesserung, Wartungsarbeiten und Maßnahmen zum Erhalt für in das Verfahren übergeführte Waren verwendet werden (Artikel 577 ZK-DVO).

6Eine Verwendungsfrist von 18 Monaten gilt für zum eigenen Gebrauch verwendete Beförderungsmittel der See- und Binnenschifffahrt (Artikel 562 Buchstabe e ZK-DVO).
7Eine Verwendungsfrist von zwölf Monaten gilt für Schienenbeförderungsmittel (Artikel 562 Buchstabe a ZK-DVO).

8Eine Verwendungsfrist von sechs Monaten gilt u. a. für

-

Straßenbeförderungsmittel und Beförderungsmittel des Luftverkehrs, die jeweils zum eigenen Gebrauch verwendet werden (Artikel 562 Buchstabe c und d ZK-DVO),

-

Waren, die im Rahmen eines Kaufvertrages mit Erprobungsvorbehalt eingeführt und dieser Erprobung unterzogen werden (Artikel 573 Buchstabe b ZK-DVO),

-

Austauschproduktionsmittel, die einem Kunden vom Lieferanten oder Ausbesserer bis zur Lieferung oder Reparatur gleichartiger Waren vorübergehend zur Verfügung gestellt werden (Artikel 575 ZK-DVO).

9Eine Verwendungsfrist von zwei Monaten gilt u. a. für Waren zur Ansicht, die nicht als Muster eingeführt werden können und für die von Seiten des Versenders eine Verkaufsabsicht und beim Empfänger eine mögliche Kaufabsicht nach Ansicht besteht (Artikel 576 Absatz 2 ZK-DVO).

(13) 1Werden die in Absatz 12 bezeichneten Verwendungsfristen überschritten, ist im Zeitpunkt des Überschreitens ein innergemeinschaftliches Verbringen mit den sich aus § 1a Absatz 2 und § 3 Absatz 1a UStG ergebenden Wirkungen anzunehmen. 2Entsprechendes gilt, wenn der Gegenstand innerhalb der Verwendungsfrist untergeht oder veräußert (geliefert) wird. 3Das Zurückgelangen des Gegenstandes in den Ausgangsmitgliedstaat nach einer befristeten Verwendung ist umsatzsteuerrechtlich unbeachtlich.

E n t s p r e c h e n d e A n w e n d u n g d e s § 3 A b s a t z 8 U S t G

(14) 1 § 1a Absatz 2 und § 3 Absatz 1a UStG sind grundsätzlich nicht anzuwenden, wenn der Gegenstand im Rahmen einer im Ausgangsmitgliedstaat steuerbaren Lieferung in den Bestimmungsmitgliedstaat gelangt, d. h. wenn der Abnehmer bei Beginn des Transports im Ausgangsmitgliedstaat feststeht und der Gegenstand an ihn unmittelbar ausgeliefert wird. 2Aus Vereinfachungsgründen kann in diesen Fällen jedoch unter folgenden Voraussetzungen ein innergemeinschaftliches Verbringen angenommen werden:

1.

Die Lieferungen werden regelmäßig an eine größere Zahl von Abnehmern im Bestimmungsland ausgeführt.

2.

Bei entsprechenden Lieferungen aus dem Drittlandsgebiet wären die Voraussetzungen für eine Verlagerung des Ortes der Lieferung in das Gemeinschaftsgebiet nach § 3 Absatz 8 UStG erfüllt.

3.

1Der liefernde Unternehmer behandelt die Lieferung im Bestimmungsmitgliedstaat als steuerbar. 2Er wird bei einem Finanzamt des Bestimmungsmitgliedstaates für Umsatzsteuerzwecke geführt. 3Er gibt in den Rechnungen seine USt-IdNr. des Bestimmungsmitgliedstaates an.

4.

Die beteiligten Steuerbehörden im Ausgangs- und Bestimmungsmitgliedstaat sind mit dieser Behandlung einverstanden.

B e i s p i e l :

1Der niederländische Großhändler N in Venlo beliefert im grenznahen deutschen Raum eine Vielzahl von Kleinabnehmern (z. B. Imbissbuden, Gaststätten und Kasinos) mit Pommes frites. 2N verpackt und portioniert die Waren bereits in Venlo nach den Bestellungen der Abnehmer und liefert sie an diese mit eigenem Lkw aus.

3N kann die Gesamtsendung als innergemeinschaftliches Verbringen (innergemeinschaftlicher Erwerb nach § 1a Absatz 2 UStG) behandeln und alle Lieferungen als Inlandslieferungen bei dem zuständigen inländischen Finanzamt versteuern, sofern er in den Rechnungen seine deutsche USt-IdNr. angibt und seine örtlich zuständige niederländische Steuerbehörde diesem Verfahren zustimmt.

B e l e g a u s t a u s c h u n d A u f z e i c h n u n g s p f l i c h t e n

(15) Wegen des Belegaustauschs und der Aufzeichnungspflichten in Fällen des innergemeinschaftlichen Verbringens vgl. Abschnitte 190a Absatz 3 und 256a Absatz 1.

zu § 1b UStG

UStG

§ 1b
Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge
S 7103 b
(1)
Der Erwerb eines neuen Fahrzeugs durch einen Erwerber, der nicht zu den in § 1a Abs. 1 Nr. 2 genannten Personen gehört, ist unter den Voraussetzungen des § 1a Abs. 1 Nr. 1 innergemeinschaftlicher Erwerb.
(2)
1 Fahrzeuge im Sinne dieses Gesetzes sind
1.
motorbetriebene Landfahrzeuge mit einem Hubraum von mehr als 48 Kubikzentimetern oder einer Leistung von mehr als 7,2 Kilowatt;
2.
Wasserfahrzeuge mit einer Länge von mehr als 7,5 Metern;
3.
Luftfahrzeuge, deren Starthöchstmasse mehr als 1 550 Kilogramm beträgt.
2 Satz 1 gilt nicht für die in § 4 Nr. 12 Satz 2 und Nr. 17 Buchstabe b bezeichneten Fahrzeuge.
(3)
Ein Fahrzeug gilt als neu, wenn das
1.
Landfahrzeug nicht mehr als 6 000 Kilometer zurückgelegt hat oder wenn seine erste Inbetriebnahme im Zeitpunkt des Erwerbs nicht mehr als sechs Monate zurückliegt;
2.
Wasserfahrzeug nicht mehr als 100 Betriebsstunden auf dem Wasser zurückgelegt hat oder wenn seine erste Inbetriebnahme im Zeitpunkt des Erwerbs nicht mehr als drei Monate zurückliegt;
3.
Luftfahrzeug nicht länger als 40 Betriebsstunden genutzt worden ist oder wenn seine erste Inbetriebnahme im Zeitpunkt des Erwerbs nicht mehr als drei Monate zurückliegt.



15c. Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge

1Der entgeltliche innergemeinschaftliche Erwerb eines neuen Fahrzeuges unterliegt auch bei Privatpersonen, nichtunternehmerisch tätigen Personenvereinigungen und Unternehmern, die das Fahrzeug für ihren nichtunternehmerischen Bereich beziehen, der Besteuerung. 2Fahrzeuge im Sinne des § 1b UStG sind zur Personen- oder Güterbeförderung bestimmte Wasserfahrzeuge, Luftfahrzeuge und motorbetriebene Landfahrzeuge, die die in § 1b Absatz 2 UStG bezeichneten Merkmale aufweisen. 3Zu den Landfahrzeugen gehören insbesondere Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Motorräder, Motorroller, Mopeds und motorbetriebene Wohnmobile und Caravans. 4Die straßenverkehrsrechtliche Zulassung ist nicht erforderlich. 5Keine Landfahrzeuge sind dagegen Wohnwagen, Packwagen und andere Anhänger ohne eigenen Motor, die nur von Kraftfahrzeugen mitgeführt werden können, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen und land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart oder ihren besonderen, mit dem Fahrzeug fest verbundenen Einrichtungen nicht zur Beförderung von Personen oder Gütern bestimmt und geeignet sind.

§ 1c

zu § 1c UStG

UStG

§ 1c
Innergemeinschaftlicher Erwerb durch diplomatische Missionen,
zwischenstaatliche Einrichtungen und Streitkräfte der
Vertragsparteien des Nordatlantikvertrags
S 7103 c
(1)
1 Ein innergemeinschaftlicher Erwerb im Sinne des § 1a liegt nicht vor, wenn ein Gegenstand bei einer Lieferung aus dem Gebiet eines anderen Mitgliedstaates in das Inland gelangt und die Erwerber folgende Einrichtungen sind, soweit sie nicht Unternehmer sind oder den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erwerben:
1.
im Inland ansässige ständige diplomatische Missionen und berufskonsularische Vertretungen,
2.
im Inland ansässige zwischenstaatliche Einrichtungen oder
3.
im Inland stationierte Streitkräfte anderer Vertragsparteien des Nordatlantikvertrags.
2 Diese Einrichtungen gelten nicht als Erwerber im Sinne des § 1a Abs. 1 Nr. 2. § 1b bleibt unberührt.
(2)
Als innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt im Sinne des § 1a Abs. 2 gilt das Verbringen eines Gegenstands durch die deutschen Streitkräfte aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet in das Inland für den Gebrauch oder Verbrauch dieser Streitkräfte oder ihres zivilen Begleitpersonals, wenn die Lieferung des Gegenstands an die deutschen Streitkräfte im übrigen Gemeinschaftsgebiet oder die Einfuhr durch diese Streitkräfte nicht der Besteuerung unterlegen hat.



15d. Ausnahme vom innergemeinschaftlichen Erwerb bei diplomatischen Missionen usw. (§ 1c Absatz 1 UStG)

1Ständige diplomatische Missionen und berufskonsularische Vertretungen, zwischenstaatliche Einrichtungen und Streitkräfte anderer Vertragsparteien des Nordatlantikvertrages sind nach Maßgabe des § 1c Absatz 1 UStG vom innergemeinschaftlichen Erwerb nach § 1a UStG ausgenommen. 2Diese Einrichtungen werden nicht dem in § 1a Absatz 1 Nr. 2 UStG genannten Personenkreis zugeordnet. 3Dies hat zur Folge, dass

-

diesen Einrichtungen grundsätzlich keine USt-IdNr. zu erteilen ist,

-

bei Lieferungen aus anderen EU-Mitgliedstaaten an diese Einrichtungen der Ort der Lieferung unter den Voraussetzungen des § 3c UStG in das Inland verlagert wird und

-

diese Einrichtungen nur beim innergemeinschaftlichen Erwerb eines neuen Fahrzeugs der Erwerbsbesteuerung nach § 1b UStG unterliegen.



4Soweit die genannten Einrichtungen Unternehmer im Sinne des § 2 UStG sind und den Gegenstand für ihr Unternehmen erwerben, ist die Ausnahmeregelung des § 1c Absatz 1 UStG nicht anzuwenden.

zu § 2 UStG

UStG

§ 2
Unternehmer, Unternehmen
S 7104
(1)
1 Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Das Unternehmen umfasst die gesamte gewerbliche oder berufliche Tätigkeit des Unternehmers. 2 Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt oder eine Personenvereinigung nur gegenüber ihren Mitgliedern tätig wird.
S 7105
(2)
Die gewerbliche oder berufliche Tätigkeit wird nicht selbständig ausgeübt,
1.
soweit natürliche Personen, einzeln oder zusammengeschlossen, einem Unternehmen so eingegliedert sind, dass sie den Weisungen des Unternehmers zu folgen verpflichtet sind;
2.
1 wenn eine juristische Person nach dem Gesamtbild der tatsächlichen Verhältnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen des Organträgers eingegliedert ist (Organschaft). 2 Die Wirkungen der Organschaft sind auf Innenleistungen zwischen den im Inland gelegenen Unternehmensteilen beschränkt. 3 Diese Unternehmensteile sind als ein Unternehmen zu behandeln. 4 Hat der Organträger seine Geschäftsleitung im Ausland, gilt der wirtschaftlich bedeutendste Unternehmensteil im Inland als der Unternehmer.
S 7106
(3)
1 Die juristischen Personen des öffentlichen Rechts sind nur im Rahmen ihrer Betriebe gewerblicher Art (§ 1 Abs. 1 Nr. 6, § 4 des Körperschaftsteuergesetzes) und ihrer land- oder forstwirtschaftlichen Betriebe gewerblich oder beruflich tätig. 2 Auch wenn die Voraussetzungen des Satzes 1 nicht gegeben sind, gelten als gewerbliche oder berufliche Tätigkeit im Sinne dieses Gesetzes
1.
(weggefallen)
2.
die Tätigkeit der Notare im Landesdienst und der Ratschreiber im Land Baden-Württemberg, soweit Leistungen ausgeführt werden, für die nach der Bundesnotarordnung die Notare zuständig sind;
3.
die Abgabe von Brillen und Brillenteilen einschließlich der Reparaturarbeiten durch Selbstabgabestellen der gesetzlichen Träger der Sozialversicherung;
4.
die Leistungen der Vermessungs- und Katasterbehörden bei der Wahrnehmung von Aufgaben der Landesvermessung und des Liegenschaftskatasters mit Ausnahme der Amtshilfe;
5.
die Tätigkeit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, soweit Aufgaben der Marktordnung, der Vorratshaltung und der Nahrungsmittelhilfe wahrgenommen werden.



16. Unternehmer

A l l g e m e i n e s

(1) 1Natürliche und juristische Personen sowie Personenzusammenschlüsse können Unternehmer sein. 2Unternehmer ist jedes selbständig tätige Wirtschaftsgebilde, das nachhaltig Leistungen gegen Entgelt ausführt (vgl. BFH-Urteil vom 4. 7. 1956 - BStBl III S. 275) oder die durch objektive Anhaltspunkte belegte Absicht hat, eine unternehmerische Tätigkeit gegen Entgelt und selbständig auszuüben und erste Investitionsausgaben für diesen Zweck tätigt (vgl. BFH-Urteile vom 22. 2. 2001 - BStBl 2003 II S. 426 und vom 8. 3. 2001 - BStBl 2003 II S. 430). 3Dabei kommt es weder auf die Rechtsform noch auf die Rechtsfähigkeit des Leistenden an (vgl. BFH-Urteil vom 21. 4. 1994 - BStBl II S. 671). 4Auch eine Personenvereinigung, die nur gegenüber ihren Mitgliedern tätig wird, kann mit der entgeltlichen Überlassung von Gemeinschaftsanlagen unternehmerisch tätig sein (BFH-Urteil vom 28. 11. 2002 - BStBl 2003 II S. 443).

G e s e l l s c h a f t e n u n d G e m e i n s c h a f t e n

(2) 1Für die Unternehmereigenschaft einer Personengesellschaft ist es unerheblich, ob ihre Gesellschafter Mitunternehmer im Sinne des § 15 Absatz 1 Nr. 2 EStG sind (vgl. BFH-Urteil vom 18. 12. 1980 - BStBl 1981 II S. 408). 2Unternehmer kann auch eine Bruchteilsgemeinschaft sein. 3Vermieten Ehegatten mehrere in ihrem Bruchteilseigentum stehende Grundstücke, ist die jeweilige Bruchteilsgemeinschaft ein gesonderter Unternehmer, wenn auf Grund unterschiedlicher Beteiligungsverhältnisse im Vergleich mit den anderen Bruchteilsgemeinschaften eine einheitliche Willensbildung nicht gewährleistet ist (vgl. BFH-Urteile vom 25. 3. 1993 - BStBl II S. 729 - und vom 29. 4. 1993 - BStBl II S. 734). 4Ob der Erwerber eines Miteigentumsanteils eines vermieteten Grundstücks Unternehmer ist oder nicht, hängt von der Art der Überlassung seines Miteigentumsanteils an die Gemeinschaft ab. 5Die zivilrechtliche Stellung als Mitvermieter ist für die Unternehmereigenschaft allein nicht ausreichend (vgl. BFH-Urteil vom 27. 6. 1995 - BStBl II S. 915).

L e i s t e n d e r

(3) 1Wem eine Leistung als Unternehmer zuzurechnen ist, richtet sich danach, wer dem Leistungsempfänger gegenüber als Schuldner der Leistung auftritt. 2Dies ergibt sich regelmäßig aus den abgeschlossenen zivilrechtlichen Vereinbarungen. 3Leistender ist in der Regel derjenige, der die Lieferungen oder sonstigen Leistungen im eigenen Namen gegenüber einem anderen selbst oder durch einen Beauftragten ausführt. 4Ob eine Leistung dem Handelnden oder einem anderen zuzurechnen ist, hängt grundsätzlich davon ab, ob der Handelnde gegenüber Dritten im eigenen Namen oder berechtigterweise im Namen eines anderen bei Ausführung entgeltlicher Leistungen aufgetreten ist. 5Somit ist ein sog. Strohmann, der im eigenen Namen Gegenstände verkauft und dem Abnehmer die Verfügungsmacht einräumt, umsatzsteuerrechtlich Leistender (vgl. BFH-Urteil vom 28. 1. 1999 - BStBl II S. 628 - und BFH-Beschluss vom 31. 1. 2002 - BStBl 2004 II S. 622). 6Bei Schein- oder Strohmanngeschäften können die Leistungen jedoch auch einer anderen als der nach außen auftretenden Person (Strohmann) zuzurechnen sein (vgl. BFH-Urteil vom 15. 9. 1994 - BStBl 1995 II S. 275). 7Das ist jedenfalls dann der Fall, wenn das Rechtsgeschäft zwischen dem Leistungsempfänger und dem Strohmann nur zum Schein abgeschlossen worden ist und der Leistungsempfänger wusste oder davon ausgehen musste, dass der als Leistender Auftretende (Strohmann) keine eigene Verpflichtung aus dem Rechtsgeschäft eingehen und dementsprechend auch keine eigenen Leistungen versteuern wollte (BFH-Beschluss vom 31. 1. 2002, a. a. O.). 8Zur Frage des Vorsteuerabzugs aus Rechnungen über Strohmanngeschäfte vgl. Abschnitt 192 Absatz 15.

E i n z e l f ä l l e

(4) 1Schließt eine Arbeitsgemeinschaft des Baugewerbes allein die Bauverträge mit dem Auftraggeber ab, entstehen unmittelbare Rechtsbeziehungen nur zwischen dem Auftraggeber und der Arbeitsgemeinschaft, nicht aber zwischen dem Auftraggeber und den einzelnen Mitgliedern der Gemeinschaft. 2In die