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Aktuelle Gesamtausgabe
Gesamtausgaben-ListeÄnderungshistorie
Amtliche Abkürzung:BinSchStrO
Ausfertigungsdatum:16.12.2011
Gültig ab:01.02.2012
Dokumenttyp:Rechtsverordnung
Quelle:juris Logo
Fundstelle:BGBl I 2012, 2 (1666) [Anlageband]
FNA:FNA 9501-57
Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung
 
Zum 22.09.2021 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Stand:Zuletzt geändert durch Art. 6 V v. 31.10.2019 I 1518
Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 204 vom 21.7.1998, S. 37), die zuletzt durch die Richtlinie 2006/96/EG (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 81) geändert worden ist, sind beachtet worden.

Fußnoten


(+++ Textnachweis ab: 1.2.2012 +++)
(+++ Amtlicher Hinweis des Normgebers auf EG-Recht:
Beachtung der
EGRL 34/98 (CELEX Nr: 31998L0034) +++)

(+++ Text der Einführungsverordnung siehe: BinSchStrEV 2012 +++)

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Titel

Fassung vom

Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung16.12.2011
Inhaltsverzeichnis 1) 31.10.2019
Erster Teil Gemeinsame Bestimmungen für alle Binnenschifffahrtsstraßen16.12.2011
Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen16.12.2011
§ 1.01 Begriffsbestimmungen31.10.2019
§ 1.02 Schiffsführer31.10.2019
§ 1.03 Pflichten der Besatzung und sonstiger Personen an Bord16.12.2011
§ 1.04 Allgemeine Sorgfaltspflicht16.12.2011
§ 1.05 Verhalten unter besonderen Umständen16.12.2011
§ 1.06 Benutzung der Wasserstraße16.12.2011
§ 1.07 Anforderungen an die Beladung und freie Sicht; Höchstzahl der Fahrgäste31.10.2019
§ 1.08 Bau, Ausrüstung und Besatzung der Fahrzeuge31.10.2019
§ 1.09 Besetzung des Ruders31.10.2019
§ 1.10 Mitführen von Urkunden und sonstigen Unterlagen31.10.2019
§ 1.11 Mitführen der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung16.12.2011
§ 1.12 Gefährdung durch Gegenstände an Bord; Verlust von Gegenständen;
Schifffahrtshindernisse
02.06.2016
§ 1.13 Schutz der Schifffahrtszeichen02.06.2016
§ 1.14 Beschädigung der Wasserstraße oder von Anlagen02.06.2016
§ 1.15 Verbot des Einbringens von Gegenständen und
anderen Stoffen in die Wasserstraße
02.06.2016
§ 1.16 Rettung und Hilfeleistung16.12.2011
§ 1.17 Festgefahrene oder gesunkene Fahrzeuge; Anzeige von Unfällen02.06.2016
§ 1.18 Freimachen des Fahrwassers16.12.2011
§ 1.19 Besondere Anweisungen16.12.2011
§ 1.20 Überwachung16.12.2011
§ 1.21 Sondertransporte16.12.2011
§ 1.22 Anordnungen vorübergehender Art16.12.2011
§ 1.23 Erlaubnis besonderer Veranstaltungen16.12.2011
§ 1.24 Sonderregelung für Fahrzeuge
im öffentlichen Dienst und für Wasserrettungsfahrzeuge
02.06.2016
§ 1.25 Laden, Löschen und Leichtern16.12.2011
§ 1.26 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 1.27 Verbände16.12.2011
Kapitel 2 Kennzeichen und Tiefgangsanzeiger der Fahrzeuge; Schiffseichung16.12.2011
§ 2.01 Kennzeichen der Fahrzeuge, ausgenommen Kleinfahrzeuge und Seeschiffe13.02.2015
§ 2.02 Kennzeichen der Kleinfahrzeuge21.09.2018
§ 2.03 Schiffseichung16.12.2011
§ 2.04 Einsenkungsmarken und Tiefgangsanzeiger16.12.2011
§ 2.05 Kennzeichen der Anker16.12.2011
§ 2.06 Kennzeichnung der Fahrzeuge, die Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzen
(Anlage 3: Bild 65)
31.10.2019
§ 2.07 Verhaltenspflichten31.10.2019
Kapitel 3 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
Abschnitt I. Allgemeines16.12.2011
§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen
(Anlage 3: Bild 1)
16.12.2011
§ 3.02 Lichter und Signalleuchten21.09.2018
§ 3.03 Flaggen, Tafeln und Wimpel16.12.2011
§ 3.04 Zylinder, Bälle und Kegel16.12.2011
§ 3.05 Verbotene oder ausnahmsweise zugelassene Lichter und Sichtzeichen16.12.2011
§ 3.0616.12.2011
§ 3.07 Verbotener Gebrauch von Lichtern, Scheinwerfern, Sichtzeichen und anderen Gegenständen16.12.2011
Abschnitt II. Nacht- und Tagbezeichnung16.12.2011
Titel A. Bezeichnung während der Fahrt16.12.2011
§ 3.08 Bezeichnung einzeln fahrender Fahrzeuge mit Maschinenantrieb
(Anlage 3: Bild 2, 3)
16.12.2011
§ 3.09 Bezeichnung der Schleppverbände in Fahrt
(Anlage 3: Bild 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10)
31.10.2019
§ 3.10 Bezeichnung der Schubverbände in Fahrt
(Anlage 3: Bild 11, 12, 13, 14)
31.10.2019
§ 3.11 Bezeichnung gekuppelter Fahrzeuge in Fahrt
(Anlage 3: Bild 15, 16)
16.12.2011
§ 3.12 Bezeichnung der Fahrzeuge unter Segel in Fahrt
(Anlage 3: Bild 17)
16.12.2011
§ 3.13 Bezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt
(Anlage 3: Bild 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26)
16.12.2011
§ 3.14 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
(Anlage 3: Bild 27a, 27b, 28a, 28b, 29, 30, 31, 32)
31.10.2019
§ 3.15 Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt,
die zur Beförderung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen sind
und deren Schiffskörper eine größte Länge von weniger als 20,00 m aufweist
(Anlage 3: Bild 33)
16.12.2011
§ 3.16 Bezeichnung der Fähren in Fahrt
(Anlage 3: Bild 34, 35, 36)
16.12.2011
§ 3.17 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die einen Vorrang besitzen
(Anlage 3: Bild 37)
16.12.2011
§ 3.18 Zusätzliche Bezeichnung manövrierunfähiger Fahrzeuge in Fahrt
(Anlage 3: Bild 38)
16.12.2011
§ 3.19 Bezeichnung der Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen in Fahrt
(Anlage 3: Bild 39)
16.12.2011
Titel B. Bezeichnung beim Stillliegen16.12.2011
§ 3.20 Bezeichnung der Fahrzeuge beim Stillliegen
(Anlage 3: Bild 40, 41)
16.12.2011
§ 3.21 Zusätzliche Bezeichnung stillliegender Fahrzeuge bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
(Anlage 3: Bild 42, 43, 44)
16.12.2011
§ 3.22 Bezeichnung der Fähren, die an ihrer Anlegestelle stillliegen
(Anlage 3: Bild 45, 46)
16.12.2011
§ 3.23 Bezeichnung der Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen beim Stillliegen
(Anlage 3: Bild 47)
16.12.2011
§ 3.24 Bezeichnung bestimmter
stillliegender Fischereifahrzeuge und der Netze oder Ausleger
(Anlage 3: Bild 48)
16.12.2011
§ 3.25 Bezeichnung schwimmender Geräte
bei der Arbeit sowie festgefahrener oder gesunkener Fahrzeuge
(Anlage 3: Bild 49a, 49b, 50a, 50b, 51, 52)
16.12.2011
§ 3.26 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge, Schwimmkörper
und schwimmenden Anlagen, deren Anker die Schifffahrt gefährden können, und ihrer Anker
(Anlage 3: Bild 53, 54, 55)
16.12.2011
Abschnitt III. Sonstige Bezeichnung16.12.2011
§ 3.27 Bezeichnung der Fahrzeuge der Überwachungsbehörden
(Anlage 3: Bild 56)
16.12.2011
§ 3.28 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die Arbeiten in der Wasserstraße ausführen
(Anlage 3: Bild 57)
16.12.2011
§ 3.28a Bezeichnung und Fahrregeln für Mehrzweckfahrzeuge der Bundeswehr16.12.2011
§ 3.29 Schutz gegen Sog und Wellenschlag
(Anlage 3: Bild 58)
31.10.2019
§ 3.30 Notzeichen
(Anlage 3: Bild 59)
16.12.2011
§ 3.31 Hinweis auf das Verbot, das Fahrzeug zu betreten
(Anlage 3: Bild 60)
16.12.2011
§ 3.32 Hinweis auf das Verbot zu rauchen, ungeschütztes Licht oder Feuer zu verwenden
(Anlage 3: Bild 61)
16.12.2011
§ 3.33 Hinweis auf das Verbot des Stillliegens nebeneinander
(Anlage 3: Bild 62)
16.12.2011
Abschnitt IV. Pflichten16.12.2011
§ 3.34 Verhaltenspflichten20.12.2012
Kapitel 4 Schallzeichen der Fahrzeuge; Sprechfunk; Informations- und Navigationsgeräte16.12.2016
Abschnitt I. Schallzeichen (Anlage 6)16.12.2011
§ 4.01 Allgemeines16.12.2011
§ 4.02 Gebrauch der Schallzeichen16.12.2011
§ 4.03 Verbotene Schallzeichen16.12.2011
§ 4.04 Notzeichen16.12.2011
Abschnitt II. Sprechfunk16.12.2011
§ 4.05 Sprechfunk31.10.2019
Abschnitt III. Informations- und Navigationsgeräte16.12.2016
§ 4.06 Radar21.09.2018
§ 4.07 Inland AIS und Inland ECDIS31.10.2019
Kapitel 5 Schifffahrtszeichen und Bezeichnung der Wasserstraße16.12.2011
§ 5.01 Schifffahrtszeichen16.12.2011
§ 5.02 Bezeichnung der Wasserstraße16.12.2011
Kapitel 6 Fahrregeln16.12.2011
Abschnitt I. Allgemeines16.12.2011
§ 6.0116.12.2011
§ 6.02 Gegenseitiges Verhalten von Kleinfahrzeugen und anderen Fahrzeugen16.12.2011
§ 6.02a Besondere Fahrregeln für Kleinfahrzeuge untereinander16.12.2011
Abschnitt II. Begegnen, Kreuzen und Überholen16.12.2011
§ 6.03 Allgemeine Grundsätze16.12.2011
§ 6.03a Kreuzen *) 16.12.2011
§ 6.04 Allgemeine Bestimmungen für das Begegnen
(Anlage 3: Bild 63) *)
16.12.2016
§ 6.05 Ausnahmen von den allgemeinen Bestimmungen für das Begegnen*) 16.12.2011
§ 6.0616.12.2011
§ 6.07 Begegnen im engen Fahrwasser *) 16.12.2011
§ 6.08 Durch Schifffahrtszeichen verbotenes Begegnen31.10.2019
§ 6.09 Allgemeine Bestimmungen für das Überholen16.12.2011
§ 6.10 Verhalten und Zeichengebung der Fahrzeuge beim Überholen*) 16.12.2011
§ 6.11 Überholverbot durch Schifffahrtszeichen *) 16.12.2011
Abschnitt III. Weitere Regeln für die Fahrt16.12.2011
§ 6.12 Fahrt auf Strecken mit vorgeschriebenem Kurs**) 16.12.2011
§ 6.13 Wenden16.12.2011
§ 6.14 Verhalten vor der Abfahrt16.12.2011
§ 6.15 Verbot des Hineinfahrens in
die Abstände zwischen Teilen eines Schleppverbandes
16.12.2011
§ 6.16 Überqueren der Wasserstraße;
Einfahrt in und Ausfahrt aus Häfen und Nebenwasserstraßen
31.10.2019
§ 6.17 Fahrt auf gleicher Höhe; Verbot der Annäherung an Fahrzeuge16.12.2011
§ 6.18 Verbot des Schleifenlassens von Ankern, Trossen oder Ketten16.12.2011
§ 6.19 Schifffahrt durch Treibenlassen16.12.2011
§ 6.20 Vermeidung von Wellenschlag16.12.2011
§ 6.21 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 6.22 Sperrung der Schifffahrt und gesperrte Wasserflächen16.12.2011
§ 6.22a Vorbeifahrt an schwimmenden Geräten
bei der Arbeit sowie an festgefahrenen oder gesunkenen Fahrzeugen
(Anlage 3: Bild 50a, 50b, 52)
16.12.2011
Abschnitt IV. Fähren16.12.2011
§ 6.23 Verhalten der Fähren16.12.2011
Abschnitt V. Durchfahren von Brücken, Wehren und Schleusen16.12.2011
§ 6.24 Allgemeine Regelungen zum Durchfahren von Brücken und Wehren16.12.2011
§ 6.25 Durchfahrt unter festen Brücken16.12.2011
§ 6.26 Durchfahren beweglicher Brücken16.12.2011
§ 6.27 Durchfahren der Wehre16.12.2011
§ 6.28 Durchfahren der Schleusen31.10.2019
§ 6.28a Schleuseneinfahrt und -ausfahrt16.12.2011
§ 6.29 Reihenfolge der Schleusungen21.09.2018
§ 6.29a Durchfahren der Schiffshebewerke16.12.2011
Abschnitt VI. Unsichtiges Wetter; Benutzung von Radar16.12.2011
§ 6.30 Allgemeine Regeln für die Fahrt bei unsichtigem Wetter16.12.2011
§ 6.31 Stillliegende Fahrzeuge16.12.2011
§ 6.32 Mit Radar fahrende Fahrzeuge31.08.2015
§ 6.33 Nicht mit Radar fahrende Fahrzeuge20.12.2012
§ 6.34 Abweichende Regeln für die Fahrt bei unsichtigem Wetter20.12.2012
Abschnitt VII. Pflichten16.12.2011
§ 6.35 Verhaltenspflichten31.10.2019
Kapitel 7 Regeln für das Stillliegen, das Ankern und das Festmachen16.12.2011
§ 7.01 Allgemeine Grundsätze für das Stillliegen31.10.2019
§ 7.02 Liegeverbot16.12.2011
§ 7.03 Ankern und Verwendung von Pfählen31.10.2019
§ 7.04 Festmachen16.12.2011
§ 7.05 Liegestellen16.12.2011
§ 7.06 Besondere Liegestellen31.10.2019
§ 7.07 Mindestabstände bei der Beförderung bestimmter gefährlicher Güter beim Stillliegen31.10.2019
§ 7.08 Wache und Aufsicht31.10.2019
§ 7.09 Verhaltenspflichten31.10.2019
Kapitel 8 Zusatzbestimmungen16.12.2011
§ 8.01 Höchstabmessungen der Fahrzeuge16.12.2011
§ 8.02 Geschleppte und schleppende Schubverbände16.12.2011
§ 8.03 Schubverbände, die andere Fahrzeuge als Schubleichter mitführen16.12.2011
§ 8.04 Schubverbände, die Trägerschiffsleichter mitführen16.12.2011
§ 8.05 Fortbewegung von Schubleichtern außerhalb eines Schubverbandes16.12.2011
§ 8.06 Kupplungen der Schubverbände16.12.2011
§ 8.07 Sprechverbindung auf Verbänden16.12.2011
§ 8.08 Begehbarkeit der Schubverbände16.12.2011
§ 8.09 Bleib-weg-Signal02.06.2016
§ 8.10 Bade- und Schwimmverbot30.05.2014
§ 8.11 Bezeichnung von Fanggeräten der Fischerei16.12.2011
§ 8.12 Bezeichnung beim Einsatz von Tauchern
(Anlage 3: Bild 64)
16.12.2011
§ 8.13 Verbot des Kitesurfens02.06.2016
§ 8.14 Sicherheit an Bord von Fahrzeugen, die Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzen31.10.2019
§ 8.15 Verhaltenspflichten31.10.2019
Kapitel 9 Fahrgastschifffahrt16.12.2011
§ 9.01 Fahrpläne16.12.2011
§ 9.02 Anlegestellen16.12.2011
§ 9.03 Schiffsverkehr an den Anlegestellen16.12.2011
§ 9.04 Ein- und Aussteigen der Fahrgäste16.12.2011
§ 9.05 Zurückweisung von Fahrgästen16.12.2011
§ 9.06 Sicherheit an Bord und an den Anlegestellen16.12.2011
§ 9.07 Sicherheit an Bord von Fahrzeugen, die für die Beförderung und Übernachtung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen sind16.12.2011
§ 9.08 Personenbarkassen und Sportfahrzeuge im Sinne des § 34 Absatz 1 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung21.09.2018
Zweiter Teil Zusätzliche Bestimmungen für einzelne Binnenschifffahrtsstraßen16.12.2011
Kapitel 10 Neckar16.12.2011
§ 10.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 10.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe16.12.2011
§ 10.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 10.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 10.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 10.06 Begegnen30.05.2014
§ 10.07 Überholen16.12.2011
§ 10.08 Wenden16.12.2011
§ 10.09 Ankern16.12.2011
§ 10.10 Stillliegen31.10.2019
§ 10.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 10.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 10.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 10.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 10.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 10.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 10.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 10.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 10.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 10.20 Segeln16.12.2011
§ 10.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 10.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 10.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 10.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 10.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 10.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 10.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 10.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 10.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 11 Main16.12.2011
§ 11.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 11.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und -breite20.12.2012
§ 11.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 11.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 11.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 11.06 Begegnen16.12.2011
§ 11.07 Überholen16.12.2011
§ 11.08 Wenden16.12.2011
§ 11.09 Ankern16.12.2011
§ 11.10 Stillliegen16.12.2011
§ 11.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 11.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 11.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 11.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 11.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 11.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 11.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 11.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 11.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 11.20 Segeln16.12.2011
§ 11.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 11.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 11.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 11.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 11.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 11.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 11.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 11.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 11.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 12 Main-Donau-Kanal16.12.2011
§ 12.01 Anwendungsbereich20.12.2012
§ 12.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe16.12.2011
§ 12.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 12.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 12.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 12.06 Begegnen16.12.2011
§ 12.07 Überholen16.12.2011
§ 12.08 Wenden16.12.2011
§ 12.09 Ankern16.12.2011
§ 12.10 Stillliegen16.12.2011
§ 12.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 12.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 12.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 12.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 12.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 12.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 12.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 12.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 12.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 12.20 Segeln16.12.2011
§ 12.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 12.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 12.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 12.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 12.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 12.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 12.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 12.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 12.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 13 Lahn16.12.2011
§ 13.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 13.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe20.12.2012
§ 13.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 13.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 13.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 13.06 Begegnen16.12.2011
§ 13.07 Überholen16.12.2011
§ 13.08 Wenden16.12.2011
§ 13.09 Ankern16.12.2011
§ 13.10 Stillliegen16.12.2011
§ 13.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 13.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 13.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 13.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 13.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 13.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 13.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 13.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 13.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 13.20 Segeln16.12.2011
§ 13.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 13.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 13.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 13.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 13.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 13.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 13.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 13.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 13.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 14 Schifffahrtsweg Rhein-Kleve16.12.2011
§ 14.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 14.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe16.12.2011
§ 14.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 14.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 14.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 14.06 Begegnen16.12.2011
§ 14.07 Überholen16.12.2011
§ 14.08 Wenden16.12.2011
§ 14.09 Ankern16.12.2011
§ 14.10 Stillliegen16.12.2011
§ 14.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 14.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 14.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 14.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 14.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 14.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 14.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 14.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 14.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 14.20 Segeln16.12.2011
§ 14.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 14.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 14.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 14.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 14.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 14.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 14.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 14.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 14.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 15 Norddeutsche Kanäle16.12.2011
§ 15.01 Anwendungsbereich13.02.2015
§ 15.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe31.10.2019
§ 15.03 Zusammenstellung der Verbände30.05.2014
§ 15.04 Fahrgeschwindigkeit20.12.2012
§ 15.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 15.06 Begegnen20.12.2012
§ 15.07 Überholen20.12.2012
§ 15.08 Wenden16.12.2011
§ 15.09 Ankern16.12.2011
§ 15.10 Stillliegen16.12.2011
§ 15.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 15.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 15.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 15.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 15.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 15.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen20.12.2012
§ 15.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 15.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
31.10.2019
§ 15.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 15.20 Segeln16.12.2011
§ 15.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 15.22 Regelungen über den Verkehr30.05.2014
§ 15.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 15.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 15.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 15.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 15.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 15.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 15.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
31.10.2019
§ 15.30 Schließung des Sperrtors bei Artlenburg (Elbe-Seitenkanal)16.12.2011
Kapitel 16 Wesergebiet16.12.2011
§ 16.01 Anwendungsbereich13.02.2015
§ 16.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe13.02.2015
§ 16.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 16.04 Fahrgeschwindigkeit13.02.2015
§ 16.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 16.06 Begegnen16.12.2011
§ 16.07 Überholen16.12.2011
§ 16.08 Wenden16.12.2011
§ 16.09 Ankern16.12.2011
§ 16.10 Stillliegen16.12.2011
§ 16.11 Schifffahrt bei Hochwasser20.12.2012
§ 16.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 16.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 16.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 16.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 16.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen20.12.2012
§ 16.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 16.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 16.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 16.20 Segeln16.12.2011
§ 16.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 16.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 16.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 16.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 16.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 16.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 16.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 16.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 16.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters13.02.2015
Kapitel 17 Elbe16.12.2011
§ 17.01 Anwendungsbereich31.10.2019
§ 17.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe31.10.2019
§ 17.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 17.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 17.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 17.06 Begegnen16.12.2011
§ 17.07 Überholen16.12.2011
§ 17.08 Wenden16.12.2011
§ 17.09 Ankern16.12.2011
§ 17.10 Stillliegen16.12.2011
§ 17.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 17.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 17.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 17.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 17.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 17.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 17.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 17.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 17.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 17.20 Segeln16.12.2011
§ 17.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 17.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 17.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 17.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 17.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 17.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 17.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 17.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 17.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters20.12.2012
Kapitel 18 Ilmenau16.12.2011
§ 18.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 18.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe16.12.2011
§ 18.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 18.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 18.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 18.06 Begegnen16.12.2011
§ 18.07 Überholen16.12.2011
§ 18.08 Wenden16.12.2011
§ 18.09 Ankern16.12.2011
§ 18.10 Stillliegen16.12.2011
§ 18.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 18.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 18.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 18.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 18.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 18.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen30.05.2014
§ 18.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 18.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
30.05.2014
§ 18.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 18.20 Segeln16.12.2011
§ 18.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 18.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 18.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 18.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 18.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 18.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 18.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt30.05.2014
§ 18.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 18.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 19 Elbe-Lübeck-Kanal und Kanaltrave16.12.2011
§ 19.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 19.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe31.10.2019
§ 19.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 19.04 Fahrgeschwindigkeit31.10.2019
§ 19.05 Bergfahrt30.05.2014
§ 19.06 Begegnen16.12.2011
§ 19.07 Überholen16.12.2011
§ 19.08 Wenden16.12.2011
§ 19.09 Ankern16.12.2011
§ 19.10 Stillliegen16.12.2011
§ 19.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 19.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 19.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 19.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 19.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 19.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 19.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 19.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 19.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 19.20 Segeln16.12.2011
§ 19.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 19.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 19.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 19.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 19.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 19.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 19.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 19.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 19.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 20 Saar16.12.2011
§ 20.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 20.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe21.09.2018
§ 20.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 20.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 20.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 20.06 Begegnen16.12.2011
§ 20.07 Überholen16.12.2011
§ 20.08 Wenden16.12.2011
§ 20.09 Ankern16.12.2011
§ 20.10 Stillliegen16.12.2011
§ 20.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 20.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 20.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 20.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 20.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 20.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 20.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 20.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 20.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 20.20 Segeln16.12.2011
§ 20.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 20.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 20.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 20.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 20.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 20.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 20.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 20.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 20.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 21 Spree-Oder-Wasserstraße,
Berliner und Brandenburger Wasserstraßen
16.12.2011
§ 21.01 Anwendungsbereich13.02.2015
§ 21.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe16.12.2016
§ 21.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 21.04 Fahrgeschwindigkeit31.10.2019
§ 21.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 21.06 Begegnen16.12.2011
§ 21.07 Überholen20.12.2012
§ 21.08 Wenden16.12.2011
§ 21.09 Ankern16.12.2011
§ 21.10 Stillliegen30.05.2014
§ 21.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 21.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 21.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 21.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 21.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 21.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 21.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 21.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 21.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 21.20 Segeln16.12.2011
§ 21.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 21.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 21.23 Regelungen zum Sprechfunk31.10.2019
§ 21.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge31.10.2019
§ 21.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 21.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 21.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt31.10.2019
§ 21.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 21.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters31.10.2019
Kapitel 22 Untere Havel-Wasserstraße und Havelkanal16.12.2011
§ 22.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 22.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe16.12.2011
§ 22.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 22.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 22.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 22.06 Begegnen16.12.2011
§ 22.07 Überholen16.12.2011
§ 22.08 Wenden16.12.2011
§ 22.09 Ankern16.12.2011
§ 22.10 Stillliegen16.12.2011
§ 22.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 22.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 22.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 22.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 22.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 22.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 22.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 22.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 22.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 22.20 Segeln16.12.2011
§ 22.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 22.22 Regelungen über den Verkehr13.02.2015
§ 22.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 22.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 22.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 22.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 22.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt31.10.2019
§ 22.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 22.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters30.05.2014
Kapitel 23 Havel-Oder-Wasserstraße16.12.2011
§ 23.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 23.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Tauchtiefe, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe13.02.2015
§ 23.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 23.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 23.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 23.06 Begegnen16.12.2011
§ 23.07 Überholen16.12.2011
§ 23.08 Wenden16.12.2011
§ 23.09 Ankern16.12.2011
§ 23.10 Stillliegen16.12.2011
§ 23.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 23.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 23.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 23.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 23.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 23.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 23.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 23.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 23.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 23.20 Segeln16.12.2011
§ 23.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 23.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 23.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 23.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 23.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 23.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 23.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt31.10.2019
§ 23.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 23.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters13.02.2015
Kapitel 24 Obere Havel-Wasserstraße, Müritz-Havel-Wasserstraße und Müritz-Elde-Wasserstraße16.12.2011
§ 24.01 Anwendungsbereich13.02.2015
§ 24.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Tauchtiefe und Abladetiefe16.12.2016
§ 24.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 24.04 Fahrgeschwindigkeit20.12.2012
§ 24.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 24.06 Begegnen16.12.2011
§ 24.07 Überholen16.12.2011
§ 24.08 Wenden16.12.2011
§ 24.09 Ankern16.12.2011
§ 24.10 Stillliegen16.12.2011
§ 24.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 24.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 24.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 24.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 24.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 24.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 24.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 24.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 24.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 24.20 Segeln31.10.2019
§ 24.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 24.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 24.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 24.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 24.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 24.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 24.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt13.02.2015
§ 24.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 24.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters30.05.2014
Kapitel 25 Saale und Saale-Leipzig-Kanal16.12.2011
§ 25.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 25.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe16.12.2011
§ 25.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 25.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 25.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 25.06 Begegnen16.12.2011
§ 25.07 Überholen16.12.2011
§ 25.08 Wenden16.12.2011
§ 25.09 Ankern16.12.2011
§ 25.10 Stillliegen16.12.2011
§ 25.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 25.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 25.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 25.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 25.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 25.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 25.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 25.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 25.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 25.20 Segeln16.12.2011
§ 25.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 25.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 25.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 25.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 25.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 25.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 25.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 25.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 25.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 26 Grenzgewässer Oder,
Westoder und Lausitzer Neiße
16.12.2011
§ 26.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 26.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe16.12.2011
§ 26.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 26.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 26.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 26.06 Begegnen16.12.2011
§ 26.07 Überholen16.12.2011
§ 26.08 Wenden16.12.2011
§ 26.09 Ankern16.12.2011
§ 26.10 Stillliegen16.12.2011
§ 26.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 26.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 26.13 Nachtschifffahrt31.10.2019
§ 26.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 26.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 26.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 26.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 26.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 26.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 26.20 Segeln16.12.2011
§ 26.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 26.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 26.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 26.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 26.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 26.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 26.27 Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt16.12.2011
§ 26.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 26.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Kapitel 27 Peene16.12.2011
§ 27.01 Anwendungsbereich16.12.2011
§ 27.02 Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe16.12.2011
§ 27.03 Zusammenstellung der Verbände16.12.2011
§ 27.04 Fahrgeschwindigkeit16.12.2011
§ 27.05 Bergfahrt16.12.2011
§ 27.06 Begegnen16.12.2011
§ 27.07 Überholen16.12.2011
§ 27.08 Wenden16.12.2011
§ 27.09 Ankern16.12.2011
§ 27.10 Stillliegen16.12.2011
§ 27.11 Schifffahrt bei Hochwasser16.12.2011
§ 27.12 Schifffahrt bei Eis16.12.2011
§ 27.13 Nachtschifffahrt16.12.2011
§ 27.14 Einsatz von Trägerschiffsleichtern16.12.2011
§ 27.15 Meldepflicht16.12.2011
§ 27.16 Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen16.12.2011
§ 27.17 Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten16.12.2011
§ 27.18 Durchfahren der Brücken, Sperrwerke,
Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.12.2011
§ 27.19 Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen16.12.2011
§ 27.20 Segeln16.12.2011
§ 27.21 Bezeichnung der Fahrzeuge16.12.2011
§ 27.22 Regelungen über den Verkehr16.12.2011
§ 27.23 Regelungen zum Sprechfunk16.12.2011
§ 27.24 Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge16.12.2011
§ 27.25 Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen16.12.2011
§ 27.26 Schutz der Kanäle und Anlagen16.12.2011
§ 27.27 Verkehrsbeschränkungen20.12.2012
§ 27.28 Benutzung der Wasserstraßen16.12.2011
§ 27.29 Verhaltenspflichten des Schiffsführers,
der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
16.12.2011
Dritter Teil Umweltbestimmungen16.12.2011
Kapitel 28 Gewässerschutz und Abfallbeseitigung auf Fahrzeugen16.12.2011
§ 28.01 Behandlung von Schiffsabfällen16.12.2011
§ 28.02 Allgemeine Sorgfaltspflicht16.12.2011
§ 28.03 Sorgfaltspflicht beim Bunkern31.10.2019
§ 28.04 Sorgfaltspflicht beim Bunkern von Flüssigerdgas (LNG)31.10.2019
§ 28.05 Anstrich und Außenreinigung der Fahrzeuge31.10.2019
Anlage 1 Unterscheidungsbuchstabe oder -buchstabengruppe des Staates,
in dem der Heimat- oder Registerort des Fahrzeugs liegt
(nur Hinweis)
16.12.2011
Anlage 216.12.2011
Anlage 3 Bezeichnung der Fahrzeuge31.10.2019
Anlage 416.12.2011
Anlage 516.12.2011
Anlage 6 Schallzeichen31.10.2019
Anlage 7 Schifffahrtszeichen31.10.2019
Anlage 8 Bezeichnung der Wasserstraße16.12.2011
Anlage 9 Daten, die in das Inland AIS Gerät einzugeben sind:
Erläuterungen des „Navigationsstatus“ und des „Bezugspunktes der Positionsinformation auf dem Fahrzeug“
16.12.2016

Inhaltsverzeichnis 1)

Erster Teil
 Gemeinsame Bestimmungen für alle
Binnenschifffahrtsstraßen
   
Kapitel 1
Allgemeine Bestimmungen
   
§§  
1.01Begriffsbestimmungen
1.02Schiffsführer
1.03Pflichten der Besatzung und sonstiger Personen an Bord
1.04Allgemeine Sorgfaltspflicht
1.05Verhalten unter besonderen Umständen
1.06Benutzung der Wasserstraße
1.07Anforderungen an die Beladung und freie Sicht; Höchstzahl der Fahrgäste
1.08Bau, Ausrüstung und Besatzung der Fahrzeuge
1.09Besetzung des Ruders
1.10Mitführen von Urkunden und sonstigen Unterlagen
1.11Mitführen der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung
1.12Gefährdung durch Gegenstände an Bord; Verlust von Gegenständen; Schifffahrtshindernisse
1.13Schutz der Schifffahrtszeichen
1.14Beschädigung der Wasserstraße oder von Anlagen
1.15Verbot des Einbringens von Gegenständen und anderen Stoffen in die Wasserstraße
1.16Rettung und Hilfeleistung
1.17Festgefahrene oder gesunkene Fahrzeuge; Anzeige von Unfällen
1.18Freimachen des Fahrwassers
1.19Besondere Anweisungen
1.20Überwachung
1.21Sondertransporte
1.22Anordnungen vorübergehender Art
1.23Erlaubnis besonderer Veranstaltungen
1.24Sonderregelung für Fahrzeuge im öffentlichen Dienst und für Wasserrettungsfahrzeuge
1.25Laden, Löschen und Leichtern
1.26Fahrgeschwindigkeit
1.27Verbände
   
Kapitel 2
Kennzeichen und Tiefgangsanzeiger der Fahrzeuge;
Schiffseichung
   
2.01Kennzeichen der Fahrzeuge, ausgenommen Kleinfahrzeuge und Seeschiffe
2.02Kennzeichen der Kleinfahrzeuge
2.03Schiffseichung
2.04Einsenkungsmarken und Tiefgangsanzeiger
2.05Kennzeichen der Anker
2.06Kennzeichnung der Fahrzeuge, die Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzen
2.07Verhaltenspflichten
   
Kapitel 3
 Bezeichnung der Fahrzeuge
   
Abschnitt I. Allgemeines
 
3.01Begriffsbestimmungen und Anwendungen
3.02Lichter und Signalleuchten
3.03Flaggen, Tafeln und Wimpel
3.04Zylinder, Bälle und Kegel
3.05Verbotene oder ausnahmsweise zugelassene Lichter und Sichtzeichen
3.06(ohne Inhalt)
3.07Verbotener Gebrauch von Lichtern, Scheinwerfern, Sichtzeichen und anderen Gegenständen
   
 Abschnitt II. Nacht- und Tagbezeichnung
   
 Titel A. Bezeichnung während der Fahrt
   
3.08Bezeichnung einzeln fahrender Fahrzeuge mit Maschinenantrieb
3.09Bezeichnung der Schleppverbände in Fahrt
3.10Bezeichnung der Schubverbände in Fahrt
3.11Bezeichnung gekuppelter Fahrzeuge in Fahrt
3.12Bezeichnung der Fahrzeuge unter Segel in Fahrt
3.13Bezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt
3.14Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
3.15Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die zur Beförderung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen sind und deren Schiffskörper eine größte Länge von weniger als 20,00 m aufweist
3.16Bezeichnung der Fähren in Fahrt
3.17Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die einen Vorrang besitzen
3.18Zusätzliche Bezeichnung manövrierunfähiger Fahrzeuge in Fahrt
3.19Bezeichnung der Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen in Fahrt
   
 Titel B. Bezeichnung beim Stillliegen
   
3.20Bezeichnung der Fahrzeuge beim Stillliegen
3.21Zusätzliche Bezeichnung stillliegender Fahrzeuge bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
3.22Bezeichnung der Fähren, die an ihrer Anlegestelle stillliegen
3.23Bezeichnung der Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen beim Stillliegen
3.24Bezeichnung bestimmter stillliegender Fischereifahrzeuge und der Netze oder Ausleger
3.25Bezeichnung schwimmender Geräte bei der Arbeit sowie festgefahrener oder gesunkener Fahrzeuge
3.26Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge, Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen, deren Anker die Schifffahrt gefährden können, und ihrer Anker
   
Abschnitt III. Sonstige Bezeichnung
   
3.27Bezeichnung der Fahrzeuge der Überwachungsbehörden
3.28Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die Arbeiten in der Wasserstraße ausführen
3.28aBezeichnung und Fahrregeln für Mehrzweckfahrzeuge der Bundeswehr
3.29Schutz gegen Sog und Wellenschlag
3.30Notzeichen
3.31Hinweis auf das Verbot, das Fahrzeug zu betreten
3.32Hinweis auf das Verbot zu rauchen, ungeschütztes Licht oder Feuer zu verwenden
3.33Hinweis auf das Verbot des Stillliegens nebeneinander
   
Abschnitt IV. Pflichten
   
3.34Verhaltenspflichten
   
Kapitel 4
Schallzeichen der Fahrzeuge;
Sprechfunk; Informations- und Navigationsgeräte
   
Abschnitt I. Schallzeichen
   
4.01Allgemeines
4.02Gebrauch der Schallzeichen
4.03Verbotene Schallzeichen
4.04Notzeichen
   
Abschnitt II . Sprechfunk
4.05Sprechfunk
   
 Abschnitt III. Informations- und Navigationsgeräte
   
4.06Radar
4.07 Inland AIS und Inland ECDIS
   
Kapitel 5
Schifffahrtszeichen und
Bezeichnung der Wasserstraße
   
5.01Schifffahrtszeichen
5.02Bezeichnung der Wasserstraße
   
Kapitel 6
Fahrregeln
   
Abschnitt I. Allgemeines
   
6.01(ohne Inhalt)
6.02Gegenseitiges Verhalten von Kleinfahrzeugen und anderen Fahrzeugen
6.02aBesondere Fahrregeln für Kleinfahrzeuge untereinander
   
Abschnitt II. Begegnen, Kreuzen
und Überholen
   
6.03Allgemeine Grundsätze
6.03aKreuzen
6.04Allgemeine Bestimmungen für das Begegnen
6.05Ausnahmen von den allgemeinen Bestimmungen für das Begegnen
6.06(ohne Inhalt)
6.07Begegnen im engen Fahrwasser
6.08Durch Schifffahrtszeichen verbotenes Begegnen
6.09Allgemeine Bestimmungen für das Überholen
6.10Verhalten und Zeichengebung der Fahrzeuge beim Überholen
6.11Überholverbot durch Schifffahrtszeichen
   
Abschnitt III. Weitere Regeln für die Fahrt
   
6.12Fahrt auf Strecken mit vorgeschriebenem Kurs
6.13Wenden
6.14Verhalten bei der Abfahrt
6.15Verbot des Hineinfahrens in die Abstände zwischen Teilen eines Schleppverbandes
6.16Überqueren der Wasserstraße; Einfahrt in und Ausfahrt aus Häfen und Nebenwasserstraßen
6.17Fahrt auf gleicher Höhe; Verbot der Annäherung an Fahrzeuge
6.18Verbot des Schleifenlassens von Ankern, Trossen oder Ketten
6.19Schifffahrt durch Treibenlassen
6.20Vermeidung von Wellenschlag
6.21Zusammenstellung der Verbände
6.22Sperrung der Schifffahrt und gesperrte Wasserflächen
6.22aVorbeifahrt an schwimmenden Geräten bei der Arbeit sowie an festgefahrenen oder gesunkenen Fahrzeugen
   
Abschnitt IV . Fähren
   
6.23Verhalten der Fähren
   
Abschnitt V. Durchfahren von Brücken,
Wehren und Schleusen
   
6.24Allgemeine Regelungen zum Durchfahren von Brücken und Wehren
6.25Durchfahrt unter festen Brücken
6.26Durchfahren beweglicher Brücken
6.27Durchfahren der Wehre
6.28Durchfahren der Schleusen
6.28aSchleuseneinfahrt und -ausfahrt
6.29Reihenfolge der Schleusungen
6.29aDurchfahren der Schiffshebewerke
   
Abschnitt VI. Unsichtiges Wetter;
Benutzung von Radar
   
6.30Allgemeine Regeln für die Fahrt bei unsichtigem Wetter
6.31Stillliegende Fahrzeuge
6.32Mit Radar fahrende Fahrzeuge
6.33Nicht mit Radar fahrende Fahrzeuge
6.34Abweichende Regeln für die Fahrt bei unsichtigem Wetter
   
Abschnitt VII. Pflichten
   
6.35Verhaltenspflichten
   
Kapitel 7
Regeln für das Stillliegen,
das Ankern und das Festmachen
   
7.01Allgemeine Grundsätze für das Stillliegen
7.02Liegeverbot
7.03Ankern und Verwendung von Pfählen
7.04Festmachen
7.05Liegestellen
7.06Besondere Liegestellen
7.07Mindestabstände bei der Beförderung bestimmter gefährlicher Güter beim Stillliegen
7.08Wache und Aufsicht
7.09Verhaltenspflichten
   
Kapitel 8
Zusatzbestimmungen
   
8.01Höchstabmessungen der Fahrzeuge
8.02Geschleppte und schleppende Schubverbände
8.03Schubverbände, die andere Fahrzeuge als Schubleichter mitführen
8.04Schubverbände, die Trägerschiffsleichter mitführen
8.05Fortbewegung von Schubleichtern außerhalb eines Schubverbandes
8.06Kupplungen der Schubverbände
8.07Sprechverbindung auf Verbänden
8.08Begehbarkeit der Schubverbände
8.09Bleib-weg-Signal
8.10Bade- und Schwimmverbot
8.11Bezeichnung von Fanggeräten der Fischerei
8.12Bezeichnung beim Einsatz von Tauchern
8.13Verbot des Kitesurfens
8.14Sicherheit an Bord der Fahrzeuge, die Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzen
8.15Verhaltenspflichten
   
Kapitel 9
  Fahrgastschifffahrt
   
9.01Fahrpläne
9.02Anlegestellen
9.03Schiffsverkehr an den Anlegestellen
9.04Ein- und Aussteigen der Fahrgäste
9.05Zurückweisung von Fahrgästen
9.06Sicherheit an Bord und an den Anlegestellen
9.07Sicherheit an Bord von Fahrzeugen, die für die Beförderung und Übernachtung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen sind
9.08Personenbarkassen und Sportfahrzeuge im Sinne des § 34 Absatz 1 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung
   
Zweiter Teil
  Zusätzliche Bestimmungen für
einzelne Binnenschifffahrtsstraßen
   
Kapitel 10
  Neckar
   
10.01Anwendungsbereich
10.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe
10.03Zusammenstellung der Verbände
10.04Fahrgeschwindigkeit
10.05Bergfahrt
10.06Begegnen
10.07Überholen
10.08Wenden
10.09Ankern
10.10Stillliegen
10.11Schifffahrt bei Hochwasser
10.12Schifffahrt bei Eis
10.13Nachtschifffahrt
10.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
10.15Meldepflicht
10.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
10.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
10.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
10.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
10.20Segeln
10.21Bezeichnung der Fahrzeuge
10.22Regelungen über den Verkehr
10.23Regelungen zum Sprechfunk
10.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
10.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
10.26Schutz der Kanäle und Anlagen
10.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
10.28Benutzung der Wasserstraßen
10.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 11
Main
   
11.01Anwendungsbereich
11.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und -breite
11.03Zusammenstellung der Verbände
11.04Fahrgeschwindigkeit
11.05Bergfahrt
11.06Begegnen
11.07Überholen
11.08Wenden
11.09Ankern
11.10Stillliegen
11.11Schifffahrt bei Hochwasser
11.12Schifffahrt bei Eis
11.13Nachtschifffahrt
11.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
11.15Meldepflicht
11.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
11.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
11.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
11.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
11.20Segeln
11.21Bezeichnung der Fahrzeuge
11.22Regelungen über den Verkehr
11.23Regelungen zum Sprechfunk
11.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
11.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
11.26Schutz der Kanäle und Anlagen
11.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
11.28Benutzung der Wasserstraßen
11.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 12
  Main-Donau-Kanal
   
12.01Anwendungsbereich
12.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
12.03Zusammenstellung der Verbände
12.04Fahrgeschwindigkeit
12.05Bergfahrt
12.06Begegnen
12.07Überholen
12.08Wenden
12.09Ankern
12.10Stillliegen
12.11Schifffahrt bei Hochwasser
12.12Schifffahrt bei Eis
12.13Nachtschifffahrt
12.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
12.15Meldepflicht
12.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
12.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
12.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
12.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
12.20Segeln
12.21Bezeichnung der Fahrzeuge
12.22Regelungen über den Verkehr
12.23Regelungen zum Sprechfunk
12.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
12.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
12.26Schutz der Kanäle und Anlagen
12.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
12.28Benutzung der Wasserstraßen
12.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 13
  Lahn
   
13.01Anwendungsbereich
13.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe
13.03Zusammenstellung der Verbände
13.04Fahrgeschwindigkeit
13.05Bergfahrt
13.06Begegnen
13.07Überholen
13.08Wenden
13.09Ankern
13.10Stillliegen
13.11Schifffahrt bei Hochwasser
13.12Schifffahrt bei Eis
13.13Nachtschifffahrt
13.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
13.15Meldepflicht
13.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
13.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
13.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
13.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
13.20Segeln
13.21Bezeichnung der Fahrzeuge
13.22Regelungen über den Verkehr
13.23Regelungen zum Sprechfunk
13.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
13.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
13.26Schutz der Kanäle und Anlagen
13.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
13.28Benutzung der Wasserstraßen
13.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 14
  Schifffahrtsweg Rhein-Kleve
   
14.01Anwendungsbereich
14.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe
14.03Zusammenstellung der Verbände
14.04Fahrgeschwindigkeit
14.05Bergfahrt
14.06Begegnen
14.07Überholen
14.08Wenden
14.09Ankern
14.10Stillliegen
14.11Schifffahrt bei Hochwasser
14.12Schifffahrt bei Eis
14.13Nachtschifffahrt
14.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
14.15Meldepflicht
14.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
14.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
14.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
14.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
14.20Segeln
14.21Bezeichnung der Fahrzeuge
14.22Regelungen über den Verkehr
14.23Regelungen zum Sprechfunk
14.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
14.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
14.26Schutz der Kanäle und Anlagen
14.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
14.28Benutzung der Wasserstraßen
14.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 15
  Norddeutsche Kanäle
   
15.01Anwendungsbereich
15.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe
15.03Zusammenstellung der Verbände
15.04Fahrgeschwindigkeit
15.05Bergfahrt
15.06Begegnen
15.07Überholen
15.08Wenden
15.09Ankern
15.10Stillliegen
15.11Schifffahrt bei Hochwasser
15.12Schifffahrt bei Eis
15.13Nachtschifffahrt
15.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
15.15Meldepflicht
15.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
15.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
15.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
15.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
15.20Segeln
15.21Bezeichnung der Fahrzeuge
15.22Regelungen über den Verkehr
15.23Regelungen zum Sprechfunk
15.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
15.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
15.26Schutz der Kanäle und Anlagen
15.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
15.28Benutzung der Wasserstraßen
15.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
15.30Schließung des Sperrtors bei Artlenburg (Elbe-Seitenkanal)
   
Kapitel 16
Wesergebiet
   
16.01Anwendungsbereich
16.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
16.03Zusammenstellung der Verbände
16.04Fahrgeschwindigkeit
16.05Bergfahrt
16.06Begegnen
16.07Überholen
16.08Wenden
16.09Ankern
16.10Stillliegen
16.11Schifffahrt bei Hochwasser
16.12Schifffahrt bei Eis
16.13Nachtschifffahrt
16.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
16.15Meldepflicht
16.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
16.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
16.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
16.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
16.20Segeln
16.21Bezeichnung der Fahrzeuge
16.22Regelungen über den Verkehr
16.23Regelungen zum Sprechfunk
16.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
16.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
16.26Schutz der Kanäle und Anlagen
16.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
16.28Benutzung der Wasserstraßen
16.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 17
  Elbe
   
17.01Anwendungsbereich
17.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
17.03Zusammenstellung der Verbände
17.04Fahrgeschwindigkeit
17.05Bergfahrt
17.06Begegnen
17.07Überholen
17.08Wenden
17.09Ankern
17.10Stillliegen
17.11Schifffahrt bei Hochwasser
17.12Schifffahrt bei Eis
17.13Nachtschifffahrt
17.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
17.15Meldepflicht
17.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
17.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
17.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
17.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
17.20Segeln
17.21Bezeichnung der Fahrzeuge
17.22Regelungen über den Verkehr
17.23Regelungen zum Sprechfunk
17.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
17.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
17.26Schutz der Kanäle und Anlagen
17.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
17.28Benutzung der Wasserstraßen
17.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 18
  Ilmenau
   
18.01Anwendungsbereich
18.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe
18.03Zusammenstellung der Verbände
18.04Fahrgeschwindigkeit
18.05Bergfahrt
18.06Begegnen
18.07Überholen
18.08Wenden
18.09Ankern
18.10Stillliegen
18.11Schifffahrt bei Hochwasser
18.12Schifffahrt bei Eis
18.13Nachtschifffahrt
18.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
18.15Meldepflicht
18.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
18.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
18.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
18.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
18.20Segeln
18.21Bezeichnung der Fahrzeuge
18.22Regelungen über den Verkehr
18.23Regelungen zum Sprechfunk
18.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
18.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
18.26Schutz der Kanäle und Anlagen
18.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
18.28Benutzung der Wasserstraßen
18.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 19
  Elbe-Lübeck-Kanal und Kanaltrave
   
19.01Anwendungsbereich
19.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe
19.03Zusammenstellung der Verbände
19.04Fahrgeschwindigkeit
19.05Bergfahrt
19.06Begegnen
19.07Überholen
19.08Wenden
19.09Ankern
19.10Stillliegen
19.11Schifffahrt bei Hochwasser
19.12Schifffahrt bei Eis
19.13Nachtschifffahrt
19.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
19.15Meldepflicht
19.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
19.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
19.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
19.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
19.20Segeln
19.21Bezeichnung der Fahrzeuge
19.22Regelungen über den Verkehr
19.23Regelungen zum Sprechfunk
19.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
19.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
19.26Schutz der Kanäle und Anlagen
19.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
19.28Benutzung der Wasserstraßen
19.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 20
Saar
   
20.01Anwendungsbereich
20.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe
20.03Zusammenstellung der Verbände
20.04Fahrgeschwindigkeit
20.05Bergfahrt
20.06Begegnen
20.07Überholen
20.08Wenden
20.09Ankern
20.10Stillliegen
20.11Schifffahrt bei Hochwasser
20.12Schifffahrt bei Eis
20.13Nachtschifffahrt
20.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
20.15Meldepflicht
20.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
20.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
20.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
20.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
20.20Segeln
20.21Bezeichnung der Fahrzeuge
20.22Regelungen über den Verkehr
20.23Regelungen zum Sprechfunk
20.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
20.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
20.26Schutz der Kanäle und Anlagen
20.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
20.28Benutzung der Wasserstraßen
20.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 21
  Spree-Oder-Wasserstraße,
Berliner und Brandenburger Wasserstraßen
   
21.01Anwendungsbereich
21.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Abladetiefe
21.03Zusammenstellung der Verbände
21.04Fahrgeschwindigkeit
21.05Bergfahrt
21.06Begegnen
21.07Überholen
21.08Wenden
21.09Ankern
21.10Stillliegen
21.11Schifffahrt bei Hochwasser
21.12Schifffahrt bei Eis
21.13Nachtschifffahrt
21.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
21.15Meldepflicht
21.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
21.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
21.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
21.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
21.20Segeln
21.21Bezeichnung der Fahrzeuge
21.22Regelungen über den Verkehr
21.23Regelungen zum Sprechfunk
21.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
21.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
21.26Schutz der Kanäle und Anlagen
21.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
21.28Benutzung der Wasserstraßen
21.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 22
Untere Havel-Wasserstraße und Havelkanal
   
22.01Anwendungsbereich
22.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
22.03Zusammenstellung der Verbände
22.04Fahrgeschwindigkeit
22.05Bergfahrt
22.06Begegnen
22.07Überholen
22.08Wenden
22.09Ankern
22.10Stillliegen
22.11Schifffahrt bei Hochwasser
22.12Schifffahrt bei Eis
22.13Nachtschifffahrt
22.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
22.15Meldepflicht
22.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
22.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
22.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
22.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
22.20Segeln
22.21Bezeichnung der Fahrzeuge
22.22Regelungen über den Verkehr
22.23Regelungen zum Sprechfunk
22.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
22.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
22.26Schutz der Kanäle und Anlagen
22.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
22.28Benutzung der Wasserstraßen
22.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 23
Havel-Oder-Wasserstraße
   
23.01Anwendungsbereich
23.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Tauchtiefe, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
23.03Zusammenstellung der Verbände
23.04Fahrgeschwindigkeit
23.05Bergfahrt
23.06Begegnen
23.07Überholen
23.08Wenden
23.09Ankern
23.10Stillliegen
23.11Schifffahrt bei Hochwasser
23.12Schifffahrt bei Eis
23.13Nachtschifffahrt
23.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
23.15Meldepflicht
23.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
23.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
23.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
23.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
23.20Segeln
23.21Bezeichnung der Fahrzeuge
23.22Regelungen über den Verkehr
23.23Regelungen zum Sprechfunk
23.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
23.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
23.26Schutz der Kanäle und Anlagen
23.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
23.28Benutzung der Wasserstraßen
23.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 24
  Obere Havel-Wasserstraße,
Müritz-Havel-Wasserstraße und Müritz-Elde-Wasserstraße
   
24.01Anwendungsbereich
24.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Tauchtiefe und Abladetiefe
24.03Zusammenstellung der Verbände
24.04Fahrgeschwindigkeit
24.05Bergfahrt
24.06Begegnen
24.07Überholen
24.08Wenden
24.09Ankern
24.10Stillliegen
24.11Schifffahrt bei Hochwasser
24.12Schifffahrt bei Eis
24.13Nachtschifffahrt
24.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
24.15Meldepflicht
24.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
24.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
24.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
24.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
24.20Segeln
24.21Bezeichnung der Fahrzeuge
24.22Regelungen über den Verkehr
24.23Regelungen zum Sprechfunk
24.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
24.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
24.26Schutz der Kanäle und Anlagen
24.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
24.28Benutzung der Wasserstraßen
24.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 25
  Saale und Saale-Leipzig-Kanal
   
25.01Anwendungsbereich
25.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
25.03Zusammenstellung der Verbände
25.04Fahrgeschwindigkeit
25.05Bergfahrt
25.06Begegnen
25.07Überholen
25.08Wenden
25.09Ankern
25.10Stillliegen
25.11Schifffahrt bei Hochwasser
25.12Schifffahrt bei Eis
25.13Nachtschifffahrt
25.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
25.15Meldepflicht
25.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
25.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
25.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
25.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
25.20Segeln
25.21Bezeichnung der Fahrzeuge
25.22Regelungen über den Verkehr
25.23Regelungen zum Sprechfunk
25.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
25.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
25.26Schutz der Kanäle und Anlagen
25.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
25.28Benutzung der Wasserstraßen
25.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 26
Grenzgewässer Oder,
Westoder und Lausitzer Neiße
   
26.01Anwendungsbereich
26.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe und Abladetiefe
26.03Zusammenstellung der Verbände
26.04Fahrgeschwindigkeit
26.05Bergfahrt
26.06Begegnen
26.07Überholen
26.08Wenden
26.09Ankern
26.10Stillliegen
26.11Schifffahrt bei Hochwasser
26.12Schifffahrt bei Eis
26.13Nachtschifffahrt
26.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
26.15Meldepflicht
26.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
26.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
26.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
26.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
26.20Segeln
26.21Bezeichnung der Fahrzeuge
26.22Regelungen über den Verkehr
26.23Regelungen zum Sprechfunk
26.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
26.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
26.26Schutz der Kanäle und Anlagen
26.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
26.28Benutzung der Wasserstraßen
26.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Kapitel 27
  Peene
   
27.01Anwendungsbereich
27.02Abmessungen der Fahrzeuge und Verbände, Fahrrinnentiefe
27.03Zusammenstellung der Verbände
27.04Fahrgeschwindigkeit
27.05Bergfahrt
27.06Begegnen
27.07Überholen
27.08Wenden
27.09Ankern
27.10Stillliegen
27.11Schifffahrt bei Hochwasser
27.12Schifffahrt bei Eis
27.13Nachtschifffahrt
27.14Einsatz von Trägerschiffsleichtern
27.15Meldepflicht
27.16Höhe der Brücken, sonstigen festen Überbauten und Freileitungen
27.17Kennzeichnung der Brücken- und Wehrdurchfahrten
27.18Durchfahren der Brücken, Sperrwerke, Wehre, Schleusen und einzelner Stromstrecken
27.19Benutzung der Schleusen, Bootsschleusen und Bootsumsetzanlagen
27.20Segeln
27.21Bezeichnung der Fahrzeuge
27.22Regelungen über den Verkehr
27.23Regelungen zum Sprechfunk
27.24Sonderbestimmungen für Kleinfahrzeuge
27.25Befahren der Altwässer, Kanäle und einzelner Wasserstraßen
27.26Schutz der Kanäle und Anlagen
27.27Verkehrsbeschränkungen der Schifffahrt
27.28Benutzung der Wasserstraßen
27.29Verhaltenspflichten des Schiffsführers, der Besatzung an Bord, des Eigentümers und des Ausrüsters
   
Dritter Teil
Umweltbestimmungen
   
Kapitel 28
  Gewässerschutz und Abfallbeseitigung
auf Fahrzeugen
   
28.01Behandlung von Schiffsabfällen
28.02Allgemeine Sorgfaltspflicht
28.03Sorgfaltspflicht beim Bunkern
28.04Sorgfaltspflicht beim Bunkern von Flüssigerdgas (LNG)
28.05Anstrich und Außenreinigung der Fahrzeuge
   
Anlagen
   
Anlage 1Unterscheidungsbuchstabe oder -buchstabengruppe des Staates, in dem der Heimat- oder Registerort des Fahrzeugs liegt
Anlage 2(ohne Inhalt)
Anlage 3Bezeichnung der Fahrzeuge
Anlage 4(ohne Inhalt)
Anlage 5(ohne Inhalt)
Anlage 6Schallzeichen
Anlage 7Schifffahrtszeichen
Anlage 8Bezeichnung der Wasserstraße
Anlage 9Daten, die in das Inland AIS Gerät einzugeben sind:
 Erläuterungen „Navigationsstatus“ und des „Bezugspunktes der Positionsinformation auf dem Fahrzeug“
1)
An mehreren Stellen dieser Verordnung findet sich der Vermerk „ohne Inhalt“ oder „keine besonderen Vorschriften“, da die Nummerierung der Paragrafen und Anlagen im Hinblick auf die europäische Vereinheitlichung der Schifffahrtspolizeiverordnungen einer Entschließung der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (Arbeitsgruppe Binnenschifffahrt Entschließung Nummer 24 vom 15. November 1985 in der vierten revidierten Fassung) folgt bzw. die Sonderkapitel eine einheitliche Gliederungsstruktur enthalten sollen.

Fußnoten

Inhaltsverzeichnis: IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 1 Buchst. a bis d V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016, d. Art. 2 § 8 Nr. 1 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018 u. d. Art. 6 Nr. 1 Buchst. a bis g V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

Erster Teil Gemeinsame Bestimmungen für alle Binnenschifffahrtsstraßen

Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen

§ 1.01 Begriffsbestimmungen

In dieser Verordnung gelten als:
1.
„Fahrzeug”:

ein Binnenschiff, einschließlich Kleinfahrzeug und Fähre, sowie schwimmendes Gerät und ein Seeschiff;
2.
„Fahrzeug mit Maschinenantrieb”:

ein Fahrzeug mit eigener in Tätigkeit gesetzter Antriebsmaschine, ausgenommen ein solches Fahrzeug, dessen Motor nur zu kleinen Ortsveränderungen, insbesondere in einem Hafen oder an einer Umschlagstelle oder zur Erhöhung der Steuerfähigkeit des Fahrzeugs im Schlepp- oder Schubverband verwendet wird;
3.
„Verband”:

ein Schleppverband, ein Schubverband oder gekuppelte Fahrzeuge;
4.
„Schleppverband”:

eine Zusammenstellung von einem oder mehreren Fahrzeugen, schwimmenden Anlagen oder Schwimmkörpern, die von einem oder mehreren zum Verband gehörigen Fahrzeugen mit Maschinenantrieb geschleppt wird;
5.
„Schubverband”:

eine starre Verbindung von Fahrzeugen, von denen sich mindestens eines vor dem oder den Fahrzeugen mit Maschinenantrieb befindet, die den Verband fortbewegen und als „schiebendes Fahrzeug“ oder „schiebende Fahrzeuge“ bezeichnet werden; hierzu zählen auch Gelenkverbände, deren Kupplungen an nicht mehr als einer Stelle ein gesteuertes Knicken ermöglichen;
6.
„Schubleichter”:

ein zur Fortbewegung durch Schieben gebautes oder hierfür besonders eingerichtetes Fahrzeug;
7.
„Trägerschiffsleichter”:

ein Schubleichter, der für die Beförderung an Bord eines Seeschiffes und für die Fahrt auf Binnenwasserstraßen gebaut ist;
8.
„gekuppelte Fahrzeuge”:

eine Zusammenstellung von längsseits gekuppelten Fahrzeugen, von denen sich keines vor dem oder den Fahrzeugen mit Maschinenantrieb befindet, die die Zusammenstellung fortbewegen;
9.
„Gelenkverband”:

eine Zusammenstellung von Fahrzeugen hintereinander, die mindestens an einer Stelle durch Gelenkkupplung verbunden sind, unabhängig davon, welches Fahrzeug die Hauptantriebskraft stellt;
10.
„schwimmendes Gerät”:

eine schwimmende Konstruktion mit mechanischen Einrichtungen, die dazu bestimmt ist, auf Wasserstraßen oder in Häfen zur Arbeit eingesetzt zu werden, insbesondere ein Bagger, Elevator, Hebebock oder Kran;
11.
„schwimmende Anlage”:

eine schwimmende Einrichtung, die in der Regel nicht zur Fortbewegung bestimmt ist, insbesondere eine Badeanstalt, ein Dock, eine Landebrücke oder ein Bootshaus;
12.
„Schwimmkörper”:

ein Floß und andere einzeln oder in Verbindung fahrtauglich gemachte Gegenstände, soweit sie nicht ein Fahrzeug oder eine schwimmende Anlage sind;
13.
„Fähre”:

ein Fahrzeug, das dem Übersetzverkehr von einem Ufer zum anderen auf der Wasserstraße dient und von der zuständigen Behörde als Fähre behandelt wird;
14.
„Kleinfahrzeug”:

ein Fahrzeug, dessen Schiffskörper, ohne Ruder und Bugspriet, eine größte Länge von weniger als 20,00 m aufweist, einschließlich Segelsurfbrett, Amphibienfahrzeug, Luftkissenfahrzeug und Tragflügelboot, ausgenommen
a)
ein Fahrzeug, das nach seiner nach § 7 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung erteilten Fahrtauglichkeitsbescheinigung (Fahrtauglichkeitsbescheinigung) zugelassen ist, andere Fahrzeuge, die nicht Kleinfahrzeuge sind, zu schleppen, zu schieben oder längsseits gekuppelt mitzuführen,
b)
ein Fahrzeug, das zur Beförderung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen ist,
c)
eine Fähre
d)
ein Schubleichter sowie
e)
ein schwimmendes Gerät;
15.
„Fahrzeug unter Segel”:

ein Fahrzeug, das nur unter Segel fährt; ein Fahrzeug, das unter Segel fährt und gleichzeitig eine Antriebsmaschine benutzt, gilt als Fahrzeug mit Maschinenantrieb;
16.
„Fahrgastschiff”:

ein Fahrzeug, das zur Beförderung von Fahrgästen gebaut und eingerichtet ist; ein Fahrgastschiff im Sinne dieser Verordnung ist auch ein Fahrgastboot;
17.
„Tagesausflugschiff”:

ein Fahrgastschiff ohne Kabinen für die Übernachtung von Fahrgästen;
18.
„Fahrgastboot“:

ein nach Anhang II Kapitel 7 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung zugelassenes und eingerichtetes Fahrzeug zur Beförderung von Fahrgästen;
19.
„Personenbarkasse“:

ein nach Anhang II Kapitel 5 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung zugelassenes Fahrzeug zur Beförderung von Fahrgästen;
20.
„Sportfahrzeug”:

ein Fahrzeug, das für Sport- oder Erholungszwecke verwendet wird und kein Fahrgastschiff oder Fahrgastboot ist;
21.
„Vorspann”:

ein Fahrzeug mit Maschinenantrieb, das an der Spitze eines Fahrzeugs oder Verbandes Schleppunterstützung leistet;
22.
„stillliegend”:

ein Fahrzeug, ein Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage, das, der oder die unmittelbar oder mittelbar vor Anker liegt oder am Ufer festgemacht ist;
23.
„fahrend“ oder „in Fahrt befindlich“:

ein Fahrzeug, ein Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage, das, der oder die weder unmittelbar noch mittelbar ankert, unmittelbar noch mittelbar am Ufer festgemacht ist oder festgefahren ist;
24.
„Ankern“:

das Halten eines Fahrzeugs auf dem Wasser in Position mit Hilfe eines Gegenstandes, der an einem Seil oder einer Kette befestigt ist und durch sein Gewicht oder seine Form am Grund haftet;
25.
„Länge/Breite eines Fahrzeugs, eines Verbandes“:

die Länge oder Breite über alles im Sinne des Artikels 1.01 Nummer 4.17 und 4.20 ES-TRIN;
26.
„Radarfahrt“:

eine Fahrt bei unsichtigem Wetter mit Radar;
27.
„unsichtiges Wetter“:

ein Zustand, bei dem die Sicht durch Nebel, Schneefall, heftige Regengüsse oder andere ähnliche Ursachen eingeschränkt ist;
28.
„Nacht“:

der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang;
29.
„Tag“:

der Zeitraum zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang;
30.
„weißes Licht“, „rotes Licht“, „grünes Licht“, „gelbes Licht“ und „blaues Licht“:

ein Licht, dessen Farbe den Anforderungen der Tabelle 2 der Norm DIN EN 14744:2006-01 entspricht*) ;
31.
„starkes Licht“, „helles Licht“ und „gewöhnliches Licht“:

ein Licht, dessen Stärke den Anforderungen der Tabelle 1 der Norm DIN EN 14744:2006-01 entspricht*) ;
32.
„Funkellicht“:

ein Licht, dessen Anzahl regelmäßiger Lichterscheinungen der Anforderung der Zeile 1 der Tabelle 3 der Norm DIN EN 14744:2006-01 entspricht*) ;
33.
„kurzer Ton“:

ein Ton von etwa einer Sekunde Dauer;
34.
„langer Ton“:

ein Ton von etwa vier Sekunden Dauer, wobei die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tönen etwa eine Sekunde beträgt;
35.
„Folge sehr kurzer Töne“:

eine Folge von mindestens sechs Tönen von je etwa einer viertel Sekunde Dauer, wobei die Pausen zwischen den aufeinanderfolgenden Tönen ebenfalls etwa eine viertel Sekunde betragen;
36.
„Fahrwasser“:

der Teil der Wasserstraße, der den örtlichen Umständen nach vom durchgehenden Schiffsverkehr benutzt wird;
37.
„Fahrrinne“:

der Teil des Fahrwassers, in dem für den durchgehenden Schiffsverkehr bestimmte Breiten und Tiefen vorhanden sind, deren Erhaltung im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren angestrebt wird;
38.
„rechte Seite/linke Seite“:

die „rechte Seite“ oder „linke Seite“ des Fahrwassers/der Fahrrinne, bezogen auf die Richtung „Talfahrt“;
39.
„zu Berg“ oder „Bergfahrt“:

auf einem Fluss die Richtung zur Quelle, auf einem Schifffahrtskanal die Richtung, die im zweiten Teil dieser Verordnung für die einzelnen Binnenschifffahrtsstraßen als „Bergfahrt“ bezeichnet ist, ferner die Fahrt von der Hafeneinfahrt in den Hafen;
40.
„zu Tal“ oder „Talfahrt“:

die der Richtung „zu Berg“ oder der „Bergfahrt“ entgegengesetzte Richtung;
41.
„Stoffnummer“:

Nummer zur Kennzeichnung von Stoffen, denen noch keine UN-Nummer zugeordnet wurde oder die nicht einer Sammelbezeichnung mit UN-Nummer zugeordnet werden können, entsprechend ADN in der jeweils geltenden Fassung. 2Diese vierstellige Zahl beginnt mit der Ziffer 9;
42.
„UN-Nummer“:

vierstellige Zahl als Nummer zur Kennzeichnung von Stoffen oder Gegenständen entsprechend ADN in der jeweils geltenden Fassung;
43.
„Anlage“:

bundeseigene
a)
Schifffahrtsanlage, insbesondere eine Schleuse, ein Schleusenkanal, ein Wehr oder ein Schiffshebewerk,
b)
wasserbauliche Anlage, insbesondere eine Grundschwelle, eine Buhne, ein Parallelwerk, ein Deckwerk, ein Leitdamm oder eine Brücke;
44.
„Kilometerangabe (km-Angabe)“:

bei einer Streckenangabe schließt der Kilometerendpunkt die jeweilige Kilometerangabe ein und der Kilometeranfangspunkt die jeweilige Kilometerangabe aus;
45.
„diensttuende Mindestbesatzung“:

die Besatzung nach Anhang VI der Binnenschiffsuntersuchungsordnung oder nach den §§ 3.15 bis 3.23 der Anlage 1 zu Artikel 1 Satz 2 der Rheinschiffspersonaleinführungsverordnung vom 16. Dezember 2011 (BGBl. 2011 II S. 1300) in der jeweils geltenden und anzuwendenden Fassung, die sich nicht in der Ruhezeit befindet;
46.
„Inland ECDIS Gerät“:

ein Gerät, das auf einem Fahrzeug eingebaut ist und im Sinne des Standards „Schiffsverfolgung und Aufspürung in der Binnenschifffahrt (Beschluss 2006-I-21)“ der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt genutzt wird;
47.
„Inland AIS Gerät“:

ein Gerät zur Darstellung von elektronischen Binnenschifffahrtskarten, das in den zwei Betriebsarten Informationsmodus oder Navigationsmodus betrieben werden kann;
48.
„ADN“:

die dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung von gefährlichen Gütern auf Binnenwasserstraßen (ADN) vom 26. Mai 2000 in der Anlage beigefügte Verordnung (BGBl. 2007 II S. 1906, 1908 – Anlageband), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 17. Dezember 2010 (BGBl. 2010 II S. 1550) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;
49.
„Binnenschiffsuntersuchungsordnung":

Verordnung über die Schiffssicherheit in der Binnenschifffahrt vom 21. September 2018 (BGBl. I S. 1398) in der jeweils geltenden Fassung;
50.
„Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins“:

Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins vom 26. Juni 2000 (BGBl. I S. 1018), die zuletzt durch Artikel 14 der Verordnung vom 16. Dezember 2011 (BGBl. 2011 II S. 1300) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;
51.
„Binnenschifferpatentverordnung“:

Verordnung über Befähigungszeugnisse in der Binnenschifffahrt vom 15. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3066), die zuletzt durch Artikel 38 Absatz 4 der Verordnung vom 16. Dezember 2011 (BGBl. 2012 I S. 2) geändert worden ist, in der jeweils geltenden und anzuwendenden Fassung;
52.
„Regionale Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk“:

Regionale Vereinbarung vom 6. April 2000 über den Binnenschifffahrtsfunk (BGBl. 2000 II S. 1213, 1214) in der jeweils geltenden Fassung;
53.
„Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung“:

Verordnung über den Betrieb von Sprechfunkanlagen auf Ultrakurzwellen in der Binnenschifffahrt und den Erwerb des UKW-Sprechfunkzeugnisses für den Binnenschifffahrtsfunk vom 18. Dezember 2002 (BGBl. I S. 4569; 2003 I S. 130), die zuletzt durch § 38 Absatz 6 der Verordnung vom 16. Dezember 2011 (BGBl. 2012 I S. 2) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;
54.
„ES-TRIN“:

Europäischer Standard der technischen Vorschriften für Binnenschiffe in der Edition 2017/1, der vom Europäischen Ausschuss für die Ausarbeitung von Standards im Bereich der Binnenschifffahrt (CESNI) angenommen wurde (Bekanntmachung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 7. März 2018 (BAnz AT 13.03.2018 B4) und der zuletzt durch das Korrigendum 2 vom 10. April 2018 berichtigt worden ist (Bekanntmachung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 28. September 2018 (BAnz AT 08.10.2018 B4));
55.
„LNG-System“:

sämtliche Teile des Fahrzeugs, die Flüssigerdgas (LNG) oder Erdgas enthalten können, insbesondere Motoren, Brennstofftanks und die Schlauch- und Rohrleitungen für das Bunkern;
56.
„Bunkerbereich“:

der Bereich in einem Radius von 20 Metern um den Bunkerverteiler;
57.
„Flüssigerdgas (LNG)“:

Erdgas, das durch Abkühlung auf eine Temperatur von –161 °C verflüssigt wurde.
*)
Die Norm ist bei der Beuth-Verlag GmbH erschienen und beim Deutschen Patent- und Markenamt in München archivmäßig gesichert.

Fußnoten

§ 1.01 Eingangssatz: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 1 V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.01 Nr. 14 Buchst. a: IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. a V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 16: IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. b V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018 u. d. Art. 6 Nr. 2 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.01 Nr. 18: Eingef. durch Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. c V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 19: Frühere Nr. 19 aufgeh. durch Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. e V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018; Früher Nr. 18 jetzt Nr. 19 gem. u. idF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. d V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 20: Frühere Nr. 20 aufgeh. durch Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. e V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018; Früher Nr. 21 jetzt Nr. 20 gem. u. idF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. f V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 21 bis 24: Früher Nr. 22 bis 25 jetzt Nr. 21 bis 24 gem. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. g V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 25: Früher Nr. 26 jetzt Nr. 25 gem. u. idF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. h V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 26 bis 44: Früher Nr. 27 bis 45 jetzt Nr. 26 bis 44 gem. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. i V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 45: Früher Nr. 46 jetzt Nr. 45 gem. u. idF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. j V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 46: Früher Nr. 47 jetzt Nr. 46 gem. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. k V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 47 (früher Nr. 48): Eingef. durch Art. 2 § 2 Nr. 2 Buchst. a V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016; Früher Nr. 48 jetzt Nr. 47 gem. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. k V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018; Änderungsanweisung gem. Art. 6 Nr. 2 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019 nicht ausführbar wegen textlicher Unstimmigkeiten
§ 1.01 Nr. 48: Früher Nr. 49 jetzt Nr. 48 gem. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. k V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 49: Früher Nr. 50 jetzt Nr. 49 gem. u. idF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. l V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 50 bis 52: Früher Nr. 51 bis 53 jetzt Nr. 50 bis 52 gem. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. m V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 53: früher Nr. 54 jetzt Nr. 53 gem. u. idF d. Art. 2 § 8 Nr. 2 Buchst. n V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.01 Nr. 54: IdF d. Art. 6 Nr. 2 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.01 Nr. 55 bis 57: Eingef. durch Art. 6 Nr. 2 Buchst. d V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 1.02 Schiffsführer

1.
Ein Fahrzeug sowie einen Schwimmkörper darf nur führen (Schiffsführer), wer hierfür geeignet ist. 2Seine Eignung gilt als vorhanden, wenn er ein Befähigungszeugnis oder eine sonstige Erlaubnis zum Führen von Fahrzeugen für die Fahrzeugart und die zu befahrende Strecke besitzt sowie körperlich und geistig zur Führung des Fahrzeugs geeignet ist. 3Sind mehrere Personen an Bord eines Fahrzeugs, die die Anforderungen des Satzes 2 erfüllen, ist der Schiffsführer rechtzeitig zu bestimmen. 4Sind nach den einschlägigen Besatzungsvorschriften mehrere Schiffsführer für das Fahrzeug vorgeschrieben, benötigt nur der Schiffsführer, unter dessen Führung das Fahrzeug steht, ein Streckenzeugnis für den betreffenden Streckenabschnitt.
2.
Einen Verband darf nur führen, wer hierfür geeignet ist. 2Stellt ein Fahrzeug mit Maschinenantrieb die Hauptantriebskraft, ist dessen Schiffsführer zugleich Führer des Verbandes. 3Stellen mehrere Fahrzeuge die Hauptantriebskraft, ist der Führer des Verbandes rechtzeitig zu bestimmen. 4Bei einem Schubverband, der durch zwei schiebende Fahrzeuge nebeneinander fortbewegt wird, ist der Führer des Verbandes der Schiffsführer des schiebenden Fahrzeugs an der Steuerbordseite.
3.
In einem Schubverband benötigen die geschobenen Fahrzeuge keinen eigenen Schiffsführer, sondern unterstehen der Führung des schiebenden Fahrzeugs. 2Befindet sich unter gekuppelten Fahrzeugen ein Schubleichter, kann der Führer der gekuppelten Fahrzeuge zugleich die Aufgaben des Schiffsführers des Schubleichters wahrnehmen.
4.
Der Schiffsführer muss während der Fahrt an Bord sein, auf einem schwimmenden Gerät ferner auch während des Betriebes.
5.
Der Schiffsführer ist, unbeschadet der Verantwortung anderer Personen, für die Befolgung dieser Verordnung verantwortlich. 2Der Führer eines Verbandes ist für die Befolgung der für diesen geltenden Bestimmungen verantwortlich; insoweit steht er dem Schiffsführer gleich. 3In einem Schleppverband hat der Schiffsführer eines geschleppten Fahrzeugs die Anweisungen des Führers des Schleppverbandes zu befolgen; er hat jedoch auch ohne solche Anweisungen alle Maßnahmen zu treffen, die für die sichere Führung seines Fahrzeugs durch die Umstände geboten sind. 4Das Gleiche gilt für die Schiffsführer gekuppelter Fahrzeuge, die nicht zugleich Führer des Verbandes sind.
6.
Ist für ein stilliegendes Fahrzeug oder einen stillliegenden Schwimmkörper eine Person als Wache oder als Aufsicht nach § 7.08 bestellt, tritt diese Person an die Stelle des Schiffsführers.
7.
Der Schiffsführer darf nicht durch Übermüdung, Einwirkung von Alkohol, Medikamenten, Drogen oder aus einem anderen Grund beeinträchtigt sein. 2Bei 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder bei 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder einer Alkoholmenge im Körper, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt, ist es dem Schiffsführer verboten, das Fahrzeug zu führen.
8.
Der Schiffsführer hat vor Fahrtantritt die erforderlichen Reisevorbereitungen zu treffen. 2Insbesondere hat er sich über die Bedingungen und Verhältnisse der Wasserstraße, wie Wasserstände, Durchfahrtshöhen, die er befahren will, zu informieren und dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug mit Fahrtbeginn fahrtüchtig und betriebssicher ist.
9.
Der Eigentümer und der Ausrüster haben jeweils sicherzustellen, dass ein Fahrzeug oder ein Schwimmkörper unter der Führung einer hierfür geeigneten Person steht und der Führer eines Verbandes rechtzeitig bestimmt wird.

Fußnoten

§ 1.02 Nr. 1 Satz 4: Eingef. durch Art. 6 Nr. 3 V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.02 Nr. 6 Kursivdruck: Müsste richtig „stillliegendes" lauten

§ 1.03 Pflichten der Besatzung und sonstiger Personen an Bord

1.
Jedes Mitglied der Besatzung hat den Anweisungen des Schiffsführers Folge zu leisten, die dieser im Rahmen seiner Verantwortlichkeit erteilt. 2Es hat zur Einhaltung dieser Verordnung ihrerseits beizutragen.
2.
Alle übrigen an Bord befindlichen Personen haben die Anweisungen zu befolgen, die ihnen vom Schiffsführer oder in seiner Vertretung oder seinem Auftrag von einem Mitglied der Besatzung im Interesse der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt sowie der Ordnung und Sicherheit an Bord erteilt werden.
3.
Mitglieder der Besatzung und sonstige Personen an Bord, die vorübergehend selbstständig den Kurs und die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs bestimmen, sind insoweit auch für die Befolgung der Bestimmungen dieser Verordnung und der im Rahmen des § 1.22 erlassenen Verordnungen und Anordnungen vorübergehender Art verantwortlich.
4.
Die Mitglieder der diensttuenden Mindestbesatzung nach der Binnenschiffsuntersuchungsordnung und sonstige Personen an Bord, die vorübergehend selbstständig den Kurs und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmen, dürfen nicht durch Übermüdung, Einwirkung von Alkohol, Medikamenten, Drogen oder aus einem anderen Grund beeinträchtigt sein. 2Bei 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder einer Alkoholmenge im Körper, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt, ist es den in Satz 1 genannten Personen verboten, den Kurs und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu bestimmen. 3Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend auch für die Mitglieder der Besatzung, die andere, für die sichere Teilnahme des Fahrzeugs am Verkehr notwendige Tätigkeiten, ausüben.
5.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass niemand selbstständig den Kurs und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt oder andere, für die sichere Teilnahme des Fahrzeugs am Verkehr notwendige Tätigkeiten ausübt, der 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt.

§ 1.04 Allgemeine Sorgfaltspflicht

Über die Anforderungen nach dieser Verordnung hinaus hat jeder Verkehrsteilnehmer auf Binnenschifffahrtsstraßen alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, welche die allgemeine Sorgfaltspflicht und die Übung der Schifffahrt gebieten, um insbesondere
1.
die Gefährdung von Menschenleben zu vermeiden,
2.
die Beschädigung anderer Fahrzeuge oder Schwimmkörper, der Ufer, der Regelungsbauwerke sowie von Anlagen jeder Art in der Wasserstraße oder an ihren Ufern zu vermeiden,
3.
die Behinderung der Schifffahrt zu vermeiden und
4.
jede vermeidbare Beeinträchtigung der Umwelt zu verhindern.

§ 1.05 Verhalten unter besonderen Umständen

Bei unmittelbar drohender Gefahr muss der Schiffsführer alle Maßnahmen treffen, die die Umstände gebieten, auch wenn er dadurch gezwungen ist, von dieser Verordnung abzuweichen.

§ 1.06 Benutzung der Wasserstraße

1.
Unbeschadet der für die einzelnen Binnenschifffahrtsstraßen geltenden Einschränkungen muss der Schiffsführer sicherstellen, dass Länge, Breite, Höhe, Tiefgang und Geschwindigkeit seines Fahrzeugs oder Verbandes den Gegebenheiten der Wasserstraße und der Anlagen unter Beachtung der für Fahrwassertiefen und Brückenhöhen geltenden Vorschriften angepasst sind. 2Satz 1 gilt hinsichtlich der Geschwindigkeit für die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person entsprechend. 3Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs oder Verbandes nur anordnen oder zulassen, wenn die Länge, Breite, Höhe, Tiefgang und Geschwindigkeit seines Fahrzeugs oder Verbandes den Gegebenheiten der Wasserstraße und der Anlagen unter Beachtung der für Fahrwassertiefen und Brückenhöhen geltenden Vorschriften angepasst sind.
2.
Die zuständige Behörde kann ein Fahrzeug oder einen Verband, das oder der die in den zusätzlichen Bestimmungen für die einzelnen Binnenschifffahrtsstraßen festgesetzten Abmessungen und Abladetiefen überschreitet, zulassen, wenn dadurch der Zustand oder die Benutzung der Wasserstraßen sowie der übrige Schiffsverkehr nicht über Gebühr beeinträchtigt werden. 2Die Zulassung kann zeitlich und örtlich beschränkt werden.

§ 1.07 Anforderungen an die Beladung und freie Sicht; Höchstzahl der Fahrgäste

1.
Ein Fahrzeug darf nicht tiefer als bis zur Unterkante der Einsenkungsmarken abgeladen sein.
2.
Die freie Sicht darf durch die Ladung oder die Trimmlage des Fahrzeugs nicht weiter als 250,00 m vor dem Bug eingeschränkt werden. 2Wird während der Fahrt die unmittelbare Sicht nach hinten eingeschränkt, kann dies durch ein optisches Hilfsmittel ausgeglichen werden, das in einem ausreichenden Blickfeld ein klares und unverzerrtes Bild liefert. 3Ist beim Durchfahren von Brücken oder Schleusen infolge der Ladung keine ausreichende unmittelbare Sicht nach vorne möglich, kann dies während der Durchfahrt durch den Einsatz von Flachspiegelperiskopen, Radargeräten, Videoanlagen oder eines Ausguckes, der in ständiger Verbindung mit dem Steuerhaus steht, ausgeglichen werden.
3.
Die Ladung darf die Stabilität eines Fahrzeugs und die Festigkeit des Schiffskörpers nicht gefährden.
4.
Die Stabilität eines Fahrzeugs, das Container befördert, muss jederzeit gewährleistet sein. 2Der Schiffsführer hat auf Verlangen nachzuweisen, dass eine Stabilitätsprüfung vor Beginn des Ladens und Löschens sowie vor Fahrtantritt durchgeführt wurde. 3Die Stabilitätsprüfung kann manuell oder mit Hilfe eines Ladungsrechners erfolgen. 4Das Ergebnis der Stabilitätsprüfung und der aktuelle Stauplan sind an Bord mitzuführen und müssen jederzeit lesbar gemacht werden können. 5Das Fahrzeug muss außerdem die Stabilitätsunterlagen nach Artikel 27.01 ES-TRIN mitführen. 6Eine Stabilitätsprüfung ist bei einem Fahrzeug, das Container befördert, nicht erforderlich, wenn das Fahrzeug in seiner Breite
a)
höchstens drei Reihen Container laden kann und es vom Laderaumboden aus nur mit einer Lage Containern beladen ist oder
b)
vier und mehr Reihen Container laden kann und es ausschließlich mit Containern in höchstens zwei Lagen vom Laderaumboden aus beladen ist.
5.
Ein Fahrzeug, das zur Beförderung von Fahrgästen bestimmt ist, darf nicht mehr als die in seiner Fahrtauglichkeitsbescheinigung eingetragene Anzahl der Fahrgäste an Bord haben.
6.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass ein Fahrzeug nicht tiefer als bis zur Unterkante der Einsenkungsmarken abgeladen ist und ein Fahrzeug, das zur Beförderung von Fahrgästen bestimmt ist, nicht mehr als die in seiner Fahrtauglichkeitsbescheinigung eingetragene Anzahl der Fahrgäste an Bord hat.
7.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass
a)
die freie Sicht durch die Ladung oder die Trimmlage des Fahrzeugs nicht weiter als 250,00 m vor dem Bug eingeschränkt ist,
b)
die Ladung die Stabilität des Fahrzeugs und die Festigkeit des Schiffskörpers nicht gefährdet,
c)
die Stabilität eines Fahrzeugs, das Container befördert, jederzeit gewährleistet ist.
8.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nur anordnen oder zulassen, wenn
a)
das Fahrzeug nicht tiefer als bis zur Unterkante der Einsenkungsmarken abgeladen ist,
b)
ein Fahrzeug, das zur Beförderung von Fahrgästen bestimmt ist, nicht mehr als die in seiner Fahrtauglichkeitsbescheinigung eingetragene Anzahl der Fahrgäste an Bord hat,
c)
die Ladung die Stabilität des Fahrzeugs und die Festigkeit des Schiffskörpers nicht gefährdet und
d)
der Nachweis nach Nummer 4 Satz 2 in Verbindung mit Satz 3 auf Verlangen erbracht werden kann.

Fußnoten

§ 1.07 Überschrift: IdF d. Art. 6 Nr. 4 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 2: Eingef. durch Art. 6 Nr. 4 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 3: Frühere Nr. 2 jetzt Nr. 3 gem. Art. 6 Nr. 4 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 4 (früher Nr. 3): IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 3 Buchst. a V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016; Frühere Nr. 3 jetzt Nr. 4 gem. Art. 6 Nr. 4 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 4 Satz 5 (früher Nr. 3 Satz 5): IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 3 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018; Frühere Nr. 3 Satz 5 jetzt Nr. 4 Satz 5 gem. Art. 6 Nr. 4 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 6 (früher Nr. 5): Früherer Satz 2 aufgeh., frühere Nr. 5 Satz 1 jetzt Nr. 5 einziger Text gem. Art. 2 § 2 Nr. 3 Buchst. b V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016; Frühere Nr. 5 jetzt Nr. 6 gem. Art. 6 Nr. 4 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 7 (früher Nr. 6): Frühere Nr. 6 jetzt Nr. 7 gem. u. idF d. Art. 6 Nr. 4 Buchst. d V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 8 (früher Nr. 7): Jetzt Nr. 7 gem. u. idF d. Art. 2 § 2 Nr. 3 Buchst. d V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016; Frühere Nr. 7 jetzt Nr. 8 gem. Art. 6 Nr. 4 Buchst. e V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.07 Nr. 8 Buchst. d: IdF d. Art. 6 Nr. 4 Buchst. e V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019 (bezeichnet als Nr. 8)

§ 1.08 Bau, Ausrüstung und Besatzung der Fahrzeuge

1.
Ein Fahrzeug muss so gebaut und ausgerüstet sein, dass die Sicherheit der an Bord befindlichen Personen und der Schifffahrt gewährleistet ist und die Verpflichtungen aus dieser Verordnung erfüllt werden können.
2.
Die Besatzung eines Fahrzeugs muss nach Zahl und Eignung ausreichen, um die Sicherheit aller an Bord befindlichen Personen und der Schifffahrt zu gewährleisten.
3.
Die Voraussetzungen nach den Nummern 1 und 2 gelten als erfüllt, wenn das Fahrzeug mit einer Fahrtauglichkeitsbescheinigung versehen ist, Bau und Ausrüstung des Fahrzeugs den Angaben der Fahrtauglichkeitsbescheinigung entsprechen und Besatzung und Betrieb den Vorschriften der Binnenschiffsuntersuchungsordnung genügen.
4.
Unbeschadet der Nummer 3 müssen die unter Nummer 44 der Fahrtauglichkeitsbescheinigung eingetragenen Einzelrettungsmittel für Fahrgäste in einer der Verteilung der Fahrgäste entsprechenden Anzahl für Erwachsene und für Kinder an Bord vorhanden sein. 2Für Kinder bis zu 30 kg Körpergewicht oder einem Alter bis zu sechs Jahren sind nur Feststoffwesten nach den in Artikel 13.08 Nummer 2 ES-TRIN genannten Normen zulässig.
5.
Sind die nach Artikel 14.02 Nummer 4 ES-TRIN geforderten Geländer umlegbar oder wegnehmbar, dürfen sie nur bei einem stillliegenden Fahrzeug geöffnet oder teilweise entfernt werden und nur bei folgenden Betriebszuständen:
a)
beim An- und Vonbordgehen an einer hierfür vorgesehenen Stelle,
b)
beim Einsatz des Schwenkbaumes in seinem Schwenkbereich,
c)
beim Festmachen und Lösen eines Seils im Pollerbereich,
d)
bei einem Fahrzeug, das an einem senkrechten Ufer liegt, an der dem Ufer zugekehrten Seite, wenn keine Absturzgefahr besteht,
e)
bei Fahrzeugen, die Bord an Bord liegen, an den sich berührenden Stellen, wenn keine Absturzgefahr besteht, und
f)
wenn Beladearbeiten, Entladearbeiten oder der Baubetrieb unverhältnismäßig behindert würden.
2Sind die Betriebszustände nach Satz 1 nicht mehr vorhanden, sind die Geländer sofort wieder zu schließen oder zu setzen.
6.
Die Mitglieder der Besatzung und die sonstigen Personen an Bord müssen in folgenden Fällen Rettungswesten nach Artikel 13.08 Nummer 2 ES-TRIN tragen:
a)
beim An- und Vonbordgehen, sofern Absturzgefahr ins Wasser besteht,
b)
bei Aufenthalt in einem Beiboot,
c)
bei einer Arbeit außenbords und
d)
bei einem Aufenthalt oder einer Arbeit an Deck oder im Gangbord, sofern Schanzkleider von mindestens 90 cm Höhe nicht vorhanden oder Geländer nach Nummer 5 nicht durchgehend gesetzt sind.
2Die Mitglieder der Besatzung dürfen Außenbordarbeiten nur bei einem stillliegenden Fahrzeug und nur dann durchführen, wenn durch den übrigen Schiffsverkehr keine Gefährdung zu erwarten ist.
7.
Der Schiffsführer
a)
darf ein Fahrgastschiff nur führen, wenn die Einzelrettungsmittel nach Nummer 4 in ausreichender Anzahl und in der vorgeschriebenen Art an Bord vorhanden sind,
b)
hat sicherzustellen, dass
aa)
die Geländer nach Nummer 5 Satz 1 nur in den dort genannten Fällen und nur bei Vorliegen eines der dort genannten Betriebszustände geöffnet oder teilweise entfernt werden,
bb)
die Geländer nach Nummer 5 Satz 1 sofort wieder geschlossen oder gesetzt werden, wenn die dort genannten Betriebszustände nicht mehr vorhanden sind,
cc)
die Mitglieder der Besatzung und die sonstigen Personen an Bord in den in Nummer 6 Satz 1 genannten Fällen die dort genannten Rettungswesten tragen,
dd)
Außenbordarbeiten nur bei einem stillliegenden Fahrzeug und nur dann durchgeführt werden, wenn durch den übrigen Schiffsverkehr keine Gefährdung zu erwarten ist.
8.
Der Eigentümer und der Ausrüster müssen jeweils sicherstellen, dass die Einzelrettungsmittel nach Nummer 4 in ausreichender Anzahl und in der vorgeschriebenen Art an Bord vorhanden sind.

Fußnoten

§ 1.08 Nr. 4: IdF d. Art. 6 Nr. 5 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.08 Nr. 5 bis 8: Eingef. durch Art. 6 Nr. 5 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 1.09 Besetzung des Ruders

1.
Auf jedem in Fahrt befindlichen Fahrzeug hat der Schiffsführer sicherzustellen, dass das Ruder mit einer hierfür geeigneten Person im Alter von mindestens 16 Jahren besetzt ist.
2.
Die Anforderung an das Mindestalter nach Nummer 1 gilt nicht für ein Kleinfahrzeug, sofern dieses mit keiner Antriebsmaschine ausgerüstet ist.
3.
Zur sicheren Steuerung des Fahrzeugs muss der Rudergänger in der Lage sein, alle im Steuerstand ankommenden Informationen und Weisungen zu empfangen oder von dort Informationen zu geben. 2Insbesondere muss er alle Schallzeichen wahrnehmen können und nach allen Seiten genügend freie Sicht haben.
4.
Soweit es besondere Umstände erfordern, hat der Schiffsführer dafür zu sorgen, dass zu seiner Unterrichtung und der des Rudergängers ein Ausguck aufgestellt ist.
5.
Für die Fahrt auf den in der folgenden Tabelle genannten Binnenschifffahrtsstraßen:
   
BundeswasserstraßekmBeschränkungen
Aller0,25 – 49,65 (Schleuse
Hademstorf)

49,65 - 117,00
nur bis zu einem Wasserstand
von 200 cm am Pegel Celle

nur bis zu einem Wasserstand
von 210 cm am Pegel Rethem
Altenplathower Altkanal0,00 – 2,10 
Beetzsee-Riewendsee-Wasserstraße1,00 – 21,80 
Dahme-Wasserstraße10,30 – 14,75 (Krimnicksee,
Krüpelsee)
 
Ems44,78 bis 124,00nur bis zu einem Wasserstand
von 320 cm am Pegel Rheine
Ems-Seitenkanalvolle Länge 
Fuldabis 108,78 
Hohennauener Wasserstraße1,50 (Straßenbrücke B 102) – 10,40 
Lahn-11,08 – 135,96 
MainAltarm Steinheimer Bogen
57,90 – 58,30
 
Obere Havel-WasserstraßeGroßer Labussee von 86,35 – 92,08,
Wangnitzsee von 0,00 – 0,40
 
Peene0,95 – 104,60 
Regnitz7,43 – 6,41 
Roßdorfer Altkanal0,90 – 6,86 
Ruhr11,70 – 12,21nur bis zu einem Wasserstand
von 267 cm am Pegel Hattingen
Saale36,65 – 93,60
95,80 – 120,00
 
Sagter EmsLeda – Einmündung bis
Elisabethfehnkanal
 
Stadttrave0,09 – 2,65 
Stichkanal Osnabrück1,56 (Brücke 72) – 6,05 (Brücke 76) 
Stör-Wasserstraße20,00 – 44,70 
Storkower Gewässer0,00 – 2,70 (Langer See)
3,90 – 7,00 (Wolziger See)
nur in Begleitung einer geeigneten
Person im Alter von mindestens
18 Jahren
Teupitzer Gewässer0,00 – 6,63 (Huschtesee,
Schmöldesee, Hölzerner See)
nur in Begleitung einer geeigneten
Person im Alter von mindestens
18 Jahren
Wasserstraße Kleiner Wend-
see – Wusterwitzer See
1,50 (Großer Wusterwitzer See,
Straßenbrücke Plaue –
Wusterwitz) – km 3,93
 
Werra0,78 – 89,00 
Weser0,00 – 204,30 
Zernsdorfer Lanke0,00 – 3,00 
Ziegelsee26,50 – 30,37 
   
genügt abweichend von Nummer 1 ein Mindestalter von zwölf Jahren, wenn
a)
der Rudergänger
aa)
den Ausweis eines einem Spitzenverband des deutschen Wassersports angeschlossenen Vereins mitführt, sofern der Spitzenverband ein grundlegendes Verkehrssicherheitskonzept gewährleistet, und
bb)
die Beschränkungen nach Spalte 3 der vorstehenden Tabelle einhält und
b)
das Fahrzeug eine Länge von 5 m nicht überschreitet und mit einer Antriebsmaschine mit einer effektiven Nutzleistung von höchstens 3,68 kW ausgerüstet ist.
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur macht die Spitzenverbände nach Satz 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa im Verkehrsblatt bekannt. 2Insofern ist der Rudergänger Schiffsführer.

Fußnoten

§ 1.09 Nr. 3: Früherer Nr. 3 Satz 3 aufgeh. durch Art. 6 Nr. 6 V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.09 Nr. 5 Satz 1 Zeile Stichkanal Osnabrück: Eingef. durch Art. 2 § 9 Nr. 2 V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.09 Nr. 5 Satz 2: IdF d. Art. 538 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015

§ 1.10 Mitführen von Urkunden und sonstigen Unterlagen

1.
Folgende Urkunden und sonstige Unterlagen müssen sich an Bord befinden, soweit sie auf Grund besonderer Vorschriften vorgeschrieben sind:
a)
die Fahrtauglichkeitsbescheinigung oder die als Ersatz zugelassene Urkunde;
b)
das Befähigungszeugnis oder die sonstige Erlaubnis zum Führen von Fahrzeugen und das Streckenzeugnis des Schiffsführers sowie für die anderen Mitglieder der Besatzung der ordnungsgemäß ausgefüllte Qualifikationsnachweis oder das Befähigungszeugnis oder die sonstige Erlaubnis zum Führen von Fahrzeugen und das Streckenzeugnis;
c)
das ordnungsgemäß ausgefüllte Bordbuch oder Fahrtenbuch;
d)
die Bescheinigung über die Ausgabe der Bordbücher;
e)
das ordnungsgemäß ausgefüllte Ölkontrollbuch;
f)
der Eichschein des Fahrzeugs;
g)
die Bescheinigung über Einbau und Funktion des Fahrtenschreibers sowie die vorgeschriebenen Aufzeichnungen des Fahrtenschreibers;
h)
die Bescheinigung über Einbau und Funktion von Radaranlagen und Wendeanzeiger;
i)
das Radarpatent oder ein anderes nach der Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins als gleichwertig anerkanntes Zeugnis; diese Dokumente sind an Bord nicht erforderlich, wenn die Schifferpatentkarte die Eintragung „Radar“ oder ein anderes nach der Binnenschifferpatentverordnung zugelassenes Zeugnis des Schiffsführers die entsprechende Eintragung enthält;
j)
die Urkunde „Frequenzzuteilung“ oder die Urkunde „Zuteilungsurkunde“;
k)
ein Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk;
l)
ein Abdruck des Handbuchs Binnenschifffahrtsfunk, Allgemeiner Teil und Regionaler Teil Deutschland für die befahrene Wasserstraße, in der jeweils geltenden Fassung; als Abdruck gilt auch eine elektronische Textfassung, wenn sie jederzeit lesbar gemacht werden kann;
m)
die Urkunden für Schiffsdampfkessel und sonstige Druckbehälter;
n)
die Bescheinigung für Flüssiggasanlagen;
o)
die Unterlagen über elektrische Anlagen;
p)
die Prüfbescheinigung über fest installierte Feuerlöschanlagen;
q)
die Prüfbescheinigung über Krane;
r)
die nach ADN Unterabschnitt 8.1.2.1, 8.1.2.2 und 8.1.2.3 erforderlichen Urkunden;
s)
bei Containerbeförderung die von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt geprüften Stabilitätsunterlagen des Fahrzeugs, einschließlich des Ergebnisses der Stabilitätsprüfung und des aktuellen Stauplans; das Ergebnis der Stabilitätsprüfung und der aktuelle Stauplan können auch elektronisch mitgeführt werden, wenn sie jederzeit lesbar gemacht werden können;
t)
die Bescheinigung über Dauer und örtliche Begrenzung der Baustelle, auf der das Baustellenfahrzeug eingesetzt werden darf;
u)
die Urkunde über das Kennzeichen für Kleinfahrzeuge oder die für das als Ersatz anerkannte Kennzeichen ausgestellte Bescheinigung;
v)
bei Fahrzeugen, die das Kennzeichen nach § 2.06 tragen, das in Anlage 8 Nummer 1.4.9 ES-TRIN vorgeschriebene Betriebshandbuch und die in Artikel 30.03 Nummer 1 ES-TRIN vorgeschriebene Sicherheitsrolle.
2.
Die Schiffspapiere nach Nummer 1 Buchstabe a und f müssen jedoch nicht mitgeführt werden auf einem Schubleichter, auf dem eine Metalltafel nach folgendem Muster angebracht ist:
    
  

EINHEITLICHE EUROPÄISCHE SCHIFFSNUMMER: ..................
 
    
  SCHIFFSATTEST/SCHIFFSZEUGNIS 
    
  – NUMMER: ....................................................................................... 
    
  – SUK: ....................................................................................... 
    
  – GÜLTIG BIS: ...................................................................................


 
    
Sofern der Schubleichter über eine amtliche Schiffsnummer verfügt, ist diese abweichend von dem vorstehenden Muster unter der Bezeichnung „amtliche Schiffsnummer“ auf der Metalltafel anzugeben. 2Die geforderten Angaben müssen auf der Metalltafel in gut lesbaren Buchstaben von mindestens 6 mm Höhe eingeschlagen oder eingekörnt sein. 3Die Metalltafel muss mindestens 60 mm hoch und 120 mm lang sein. 4Sie muss gut sichtbar und dauerhaft auf der hinteren Steuerbordseite des Schubleichters befestigt sein. 5Die Übereinstimmung der Angaben auf der Metalltafel mit denen in der Fahrtauglichkeitsbescheinigung des Schubleichters muss von einer Schiffsuntersuchungskommission dadurch bestätigt sein, dass ihr Zeichen auf der Metalltafel eingeschlagen ist. 6Die Schiffspapiere nach Nummer 1 Buchstabe a und f muss der Eigentümer des Schubleichters aufbewahren.
3.
Nummer 2 gilt auch für ein anderes Fahrzeug ohne Antriebsmaschine, das nicht über Wohnräume, Steuerhäuser oder Aufenthaltsräume verfügt, sofern die Fahrtauglichkeitsbescheinigung keine Auflagen enthält oder das Erkennen von Auflagen anderweitig sichergestellt werden kann. 2Außer den Angaben nach Nummer 2 ist die Mindestbesatzung anzugeben.
4.
Auf einem schwimmenden Gerät brauchen die Schiffspapiere nach Nummer 1 Buchstabe a nicht mitgeführt zu werden, wenn an ihm eine Metalltafel nach Maßgabe der Nummer 2 angebracht ist.
5.
Auf einem Baustellenfahrzeug nach ES-TRIN, auf dem weder ein Steuerhaus noch eine Wohnung vorhanden ist, brauchen die Schiffspapiere nach Nummer 1 Buchstabe a und f nicht an Bord mitgeführt zu werden. 2Der Eigentümer und Ausrüster haben jeweils dafür zu sorgen, dass diese jedoch jederzeit im Bereich der Baustelle verfügbar sind.
6.
Auf einem schwimmenden Gerät oder einem Baustellenfahrzeug nach ES-TRIN brauchen die Schiffspapiere nach Nummer 1 Buchstabe a, b und f im Baustellenbereich nicht an Bord mitgeführt zu werden. 2Der Eigentümer und der Ausrüster haben jeweils dafür zu sorgen, dass diese jedoch jederzeit im Bereich der Baustelle verfügbar sind.
7.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass die Urkunden, das Bordbuch, das Betriebshandbuch und die sonstigen Unterlagen nach Nummer 1 Buchstabe a bis c, f bis n, s, t und v an Bord mitgeführt und auf Verlangen den zur Kontrolle befugten Personen ausgehändigt werden.
8.
Der Eigentümer und der Ausrüster haben jeweils dafür zu sorgen, dass die Urkunden und sonstigen Unterlagen nach Nummer 1 Buchstabe a, f bis h, j, l, m, n, s, t und v sowie das Bordbuch an Bord mitgeführt werden.

Fußnoten

§ 1.10 Nr. 1 Buchst. a bis i: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. j: IdF d. Art. 2 Nr. 2 V v. 13.2.2015 I 142 mWv 20.2.2015
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. k bis o: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. p: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa u. bb V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. q bis r: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. s: IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 4 V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. t: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. u: IdF d. Art. 6 Nr. 7 Buchst. a DBuchst. aa V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.10 Nr. 1 Buchst. v: Eingef. durch Art. 6 Nr. 7 Buchst. a DBuchst. bb V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 1.10 Nr. 5 Satz 1: IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 5 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.10 Nr. 6 Satz 1: IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 5 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 1.10 Nr. 7: IdF d. Art. 6 Nr. 7 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019 (die Änderungsanweisung hätte zutreffend lauten müssen "die Urkunden, das Bordbuch und die..." werden durch die Wörter "die Urkunden, ...." ersetzt, die Änderung wurde sinngemäß konsolidiert)
§ 1.10 Nr. 8: Eingef. durch Art. 2 § 9 Nr. 3 Buchst. b V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013; IdF d. Art. 6 Nr. 7 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 1.11 Mitführen der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung

1Der Schiffsführer hat dafür zu sorgen, dass sich an Bord jedes Fahrzeugs ein Abdruck dieser Verordnung in ihrer jeweils geltenden Fassung einschließlich der sonstigen im Rahmen des § 1.22 Nummer 3 für die befahrene Strecke erlassenen Rechtsverordnungen befinden. 2Als Abdruck gilt auch eine elektronische Textfassung, wenn sie jederzeit lesbar gemacht werden kann. 3Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für
1.
Kleinfahrzeuge und
2.
Schubleichter und andere Fahrzeuge ohne Antriebsmaschine, die nicht über Wohnräume, Steuerhäuser oder Aufenthaltsräume verfügen.

§ 1.12 Gefährdung durch Gegenstände an Bord; Verlust von Gegenständen;
Schifffahrtshindernisse

1.
Ein Gegenstand, der eine Gefährdung, eine Beschädigung, eine Behinderung oder eine Beeinträchtigung im Sinne des § 1.04 verursachen kann, darf nicht über die Bordwand eines Fahrzeugs, eines Schwimmkörpers oder einer schwimmenden Anlage hinausragen.
2.
Ein aufgeholter Anker darf nicht unter den Boden oder den Kiel des Fahrzeugs reichen.
3.
Hat ein Fahrzeug oder ein Schwimmkörper einen Gegenstand verloren und kann die Schifffahrt dadurch behindert oder gefährdet werden, muss der Schiffsführer dies unverzüglich der nächsten Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder der nächsten Dienststelle der Wasserschutzpolizei mitteilen und dabei die Stelle des Verlustes so genau wie möglich angeben. 2Ferner hat er die Stelle nach Möglichkeit zu kennzeichnen.
4.
Trifft der Schiffsführer eines Fahrzeugs während der Fahrt in einer Wasserstraße ein störendes Hindernis an, muss er dies unverzüglich der nächsten Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder der nächsten Dienststelle der Wasserschutzpolizei mitteilen; er hat dabei die Stelle, wo das Hindernis angetroffen wurde, so genau wie möglich anzugeben.
5.
Der Schiffsführer hat dafür zu sorgen, dass ein Gegenstand, der eine Gefährdung, eine Beschädigung, eine Behinderung oder eine Beeinträchtigung im Sinne des § 1.04 verursachen kann, nicht über die Bordwand eines Fahrzeugs, eines Schwimmkörpers oder einer schwimmenden Anlage hinausragt und ein aufgeholter Anker nicht unter den Boden oder den Kiel eines Fahrzeugs reicht.

Fußnoten

§ 1.12 Nr. 3 Satz 1 und Nr. 4 Halsatz 1: IdF d. Art. 45 Nr. 2 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016

§ 1.13 Schutz der Schifffahrtszeichen

1.
Es ist verboten, ein Schifffahrtszeichen, insbesondere eine Tonne, eine Schwimmstange, eine Bake, oder ein Wahrschaufloß mit einem Schifffahrtszeichen, zum Festmachen oder Verholen zu benutzen, es zu beschädigen oder unbrauchbar zu machen.
2.
Hat ein Schiffsführer mit dem von ihm geführten Fahrzeug oder Schwimmkörper ein Schifffahrtszeichen von seinem Platz verschoben oder eine zur Bezeichnung der Wasserstraße dienende Einrichtung beschädigt, muss er dies unverzüglich der nächsten Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder der nächsten Dienststelle der Wasserschutzpolizei mitteilen.
3.
Jeder Schiffsführer ist verpflichtet, die nächste Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder die nächste Dienststelle der Wasserschutzpolizei unverzüglich zu benachrichtigen, wenn er durch Unfälle verursachte oder sonstige Veränderungen an den Schifffahrtszeichen, insbesondere Erlöschen eines Lichtes, falsche Lage einer Tonne oder Zerstörung eines Zeichens, feststellt.

Fußnoten

§ 1.13 Nr. 2 und 3: IdF d. Art. 45 Nr. 2 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016

§ 1.14 Beschädigung der Wasserstraße oder von Anlagen

Hat ein Schiffsführer mit dem von ihm geführten Fahrzeug oder Schwimmkörper die Wasserstraße oder eine Anlage beschädigt, muss er dies unverzüglich der nächsten Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder der nächsten Dienststelle der Wasserschutzpolizei mitteilen.

Fußnoten

§ 1.14: IdF d. Art. 45 Nr. 2 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016

§ 1.15 Verbot des Einbringens von Gegenständen und
anderen Stoffen in die Wasserstraße

1.
Es ist verboten, einen festen Gegenstand oder anderen Stoff, der geeignet ist, die Schifffahrt oder sonstige Benutzer der Wasserstraße zu behindern oder zu gefährden, in die Wasserstraße zu werfen, zu gießen oder auf andere Weise einzubringen oder einzuleiten.
2.
Ist ein derartiger Gegenstand oder anderer Stoff frei geworden oder droht er frei zu werden, muss der Schiffsführer unverzüglich die nächste Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder die nächste Dienststelle der Wasserschutzpolizei unterrichten; er hat dabei die Stelle des Vorfalls und die Art des Gegenstandes oder der Flüssigkeit so genau wie möglich anzugeben.

Fußnoten

§ 1.15 Nr. 2 Halbsatz 1: IdF d. Art. 45 Nr. 2 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016

§ 1.16 Rettung und Hilfeleistung

1.
Der Schiffsführer muss bei einem Unfall, der die Besatzung oder Fahrgäste gefährdet, zu ihrer Rettung alle verfügbaren Mittel aufbieten.
2.
Sind bei dem Unfall eines Fahrzeugs oder Schwimmkörpers Menschen in Gefahr oder droht infolge des Unfalls eine Sperrung des Fahrwassers oder einer Schleuse nach § 6.28 Nummer 1, ist der Schiffsführer jedes in der Nähe befindlichen Fahrzeugs verpflichtet, unverzüglich Hilfe zu leisten, soweit dies mit der Sicherheit seines eigenen Fahrzeugs vereinbar ist.
3.
Nach einem Schiffsunfall hat jeder Beteiligte sich über die Unfallfolgen zu vergewissern und die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung an dem Unfall zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten zu ermöglichen. 2Beteiligt an einem Schiffsunfall ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zum Unfall beigetragen haben kann.

§ 1.17 Festgefahrene oder gesunkene Fahrzeuge; Anzeige von Unfällen

1.
Der Schiffsführer eines festgefahrenen oder gesunkenen Fahrzeugs oder eines festgefahrenen oder gesunkenen Schwimmkörpers muss so bald es ihm möglich ist für die Benachrichtigung der nächsten Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder der nächsten Dienststelle der Wasserschutzpolizei sorgen. 2Er oder das von ihm bestimmte Mitglied der Besatzung muss an Bord oder in der Nähe der Unfallstelle bleiben, bis Beschäftigte der Strom- und Schifffahrtspolizeibehörde, einer nachgeordneten Dienststelle oder der Wasserschutzpolizei ihm gestatten, sich zu entfernen.
2.
Sofern es nicht offensichtlich unnötig ist, muss der Schiffsführer eines festgefahrenen oder gesunkenen Fahrzeugs oder Schwimmkörpers unbeschadet des § 3.25 unverzüglich für eine Wahrschau der herankommenden Fahrzeuge oder Schwimmkörper an geeigneten Stellen und in einer solchen Entfernung von der Unfallstelle sorgen, dass diese rechtzeitig die erforderlichen Maßnahmen treffen können.
3.
Ereignet sich der Unfall im Sinne der Nummer 1 oder des § 1.16 in einer Schleuse nach § 6.28 Nummer 1, muss der Schiffsführer die Schleusenaufsicht unverzüglich benachrichtigen.
4.
Ereignet sich der Unfall im Sinne der Nummer 1 oder des § 1.16 oder eine Störung des Verkehrs oder des Betriebes im Bereich einer selbstbedienten oder automatisierten Schleuse, muss der Schiffsführer unverzüglich die nächste Dienststelle der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder die nächste Dienststelle der Wasserschutzpolizei benachrichtigen.
5.
Die Nummern 1 bis 4 gelten auch, wenn infolge eines Unfalls die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs beeinträchtigt wird.

Fußnoten

§ 1.17 Nr. 1 Satz 1 und Nr. 4: IdF d. Art. 45 Nr. 2 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016

§ 1.18 Freimachen des Fahrwassers

1.
Wenn ein festgefahrenes oder gesunkenes Fahrzeug, ein festgefahrener oder gesunkener Schwimmkörper oder ein von einem Fahrzeug oder Schwimmkörper verlorener Gegenstand das Fahrwasser ganz oder teilweise sperrt oder zu sperren droht, hat der Schiffsführer die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um das Fahrwasser in kürzester Frist freizumachen.
2.
Nummer 1 gilt entsprechend, wenn ein Fahrzeug oder Schwimmkörper zu sinken droht oder manövrierunfähig wird.

§ 1.19 Besondere Anweisungen

Der Schiffsführer hat eine Anweisung zu befolgen, die ihm von einem Beschäftigten der Strom- und Schifffahrtspolizeibehörde, einem Beschäftigten einer ihr nachgeordneten Dienststelle oder einem Beschäftigten der Wasserschutzpolizei für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs oder zur Verhütung von der Schifffahrt ausgehender Gefahren erteilt wird.

§ 1.20 Überwachung

Der Schiffsführer hat einem Beschäftigten der Strom- und Schifffahrtspolizeibehörde, einem Beschäftigten einer ihr nachgeordneten Dienststelle, oder einem Beschäftigten der Wasserschutzpolizei die erforderliche Unterstützung zu geben, insbesondere sein sofortiges Anbordkommen zu erleichtern, damit er die Einhaltung der Bestimmungen dieser Verordnung und der übrigen auf den Binnenschifffahrtsstraßen geltenden Regelwerke überwachen kann.

§ 1.21 Sondertransporte

1.
Als Sondertransport gilt die Fortbewegung
a)
eines Fahrzeugs oder Verbandes, das oder der nicht den Anforderungen des § 1.06 Nummer 1 und des § 1.08 Nummer 1 entspricht,
b)
einer schwimmenden Anlage, eines Wasserflugzeuges oder Flugbootes außerhalb von genehmigten Flugplätzen nach § 6 des Luftverkehrsgesetzes oder von Außenstart- und Außenlandegeländen nach § 25 des Luftverkehrsgesetzes, eines Bodeneffektfahrzeugs, Luftkissenfahrzeugs, Tragflächenfahrzeugs oder eines Fahrzeugs, das geeignet ist, unter Wasser zu verkehren, soweit es sich nicht um ein Fahrzeug handelt, das nach der Binnenschiffsuntersuchungsordnung zulassungspflichtig ist,
c)
eines Schwimmkörpers, soweit dabei nicht offensichtlich eine Behinderung oder Gefährdung der Schifffahrt oder eine Beschädigung einer Anlage ausgeschlossen ist.
2.
Ein Sondertransport darf nur mit Erlaubnis der Behörden, die für die jeweils zu durchfahrenden Strecken zuständig sind, durchgeführt werden. 2Die Erlaubnis ist mit den zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs erforderlichen Auflagen zu versehen. 3§ 1.06 Nummer 2 bleibt unberührt. 4Für jeden Sondertransport hat der Eigentümer und der Ausrüster jeweils unter Berücksichtigung des § 1.02 einen Schiffsführer zu bestimmen.

§ 1.22 Anordnungen vorübergehender Art

1.
Der Schiffsführer muss eine von der zuständigen Behörde erlassene Anordnung vorübergehender Art beachten, die aus besonderen Anlässen für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs bekannt gemacht worden ist.
2.
Eine Anordnung nach Nummer 1 kann insbesondere veranlasst sein durch Arbeiten in der Wasserstraße, militärische Übungen, öffentliche Veranstaltungen nach § 1.23 oder durch die Fahrwasserverhältnisse. 2Sie kann auf bestimmten Strecken, auf denen besondere Vorsicht geboten ist und die durch Tonnen, Baken oder andere Zeichen oder durch Aufstellen von Wahrschauen bezeichnet sind, das Fahren bei Nacht oder mit einem zu tiefgehenden Fahrzeug untersagen.
3.
Nummer 1 gilt auch für eine Rechtsverordnung, die notwendig ist, um bis zu einer Änderung dieser Verordnung oder zu Versuchszwecken schifffahrtspolizeiliche Maßnahmen zu treffen. 2Die Rechtsverordnung gilt höchstens drei Jahre.

§ 1.23 Erlaubnis besonderer Veranstaltungen

1Eine sportliche Veranstaltung, Wasserfestlichkeit oder sonstige Veranstaltung, die die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen kann, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. 2Die Erlaubnis ist mit den zur Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs erforderlichen Auflagen zu versehen.

§ 1.24 Sonderregelung für Fahrzeuge
im öffentlichen Dienst und für Wasserrettungsfahrzeuge

1.
Ein Fahrzeug der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, der Wasserschutzpolizei, der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei, des Bundeskriminalamtes, der Streitkräfte, des Zolldienstes, der Feuerwehr, des Zivil- und Katastrophenschutzes, der Wasserwirtschaftsverwaltungen oder der Fischereiaufsicht der Länder sind von der Beachtung der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung befreit, soweit dies zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dringend geboten ist.
2.
Dies gilt auch für ein Wasserrettungsfahrzeug einer öffentlich-rechtlichen Anstalt oder Körperschaft oder einer als gemeinnützig anerkannten Körperschaft im Rettungseinsatz.

Fußnoten

§ 1.24 Nr. 1: IdF d. Art. 45 Nr. 2 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016

§ 1.25 Laden, Löschen und Leichtern

1.
Der Schiffsführer hat dafür zu sorgen, dass ein Fahrzeug ohne Erlaubnis der zuständigen Behörde nicht an Stellen geladen, gelöscht oder geleichtert wird, an denen die Schifffahrt behindert oder gefährdet werden kann.
2.
Der Schiffsführer hat dafür zu sorgen, dass ein Fahrzeug auf Schifffahrtskanälen und in Schleusenkanälen außerhalb der Häfen und Umschlagstellen nur mit Erlaubnis der zuständigen Behörde geladen, gelöscht oder geleichtert wird.
3.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen nicht anordnen oder zulassen, dass ein Fahrzeug entgegen Nummer 1 oder 2 geladen, gelöscht oder geleichtert wird.

§ 1.26 Fahrgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeitsbeschränkungen nach § 10.04 Nummer 1 und 2, §§ 11.04, 12.04 Nummer 1, § 13.04 Nummer 1, §§ 14.04, 15.04 Nummer 1 bis 4, § 16.04 Nummer 1 bis 3, §§ 18.04, 19.04 Nummer 1 und 2, § 20.04 Nummer 1, § 21.04 Nummer 1 bis 3, 4 Satz 1, § 22.04 Nummer 1 bis 3, 4 Satz 1, § 23.04 Nummer 1 und 2 Satz 1, § 24.04 Nummer 1, 2 Satz 1 und Nummer 3, 4, 5 Satz 1, § 25.04 Nummer 1 und 2, § 26.04 Nummer 1 und § 27.04 Nummer 1 und 2 gelten nicht
1.
für ein Kleinfahrzeug, das einen oder mehrere Wasserskiläufer auf den für das Wasserskilaufen durch das Zeichen E.17 freigegebenen Strecken zieht,
2.
für ein Wassermotorrad auf den durch das Zeichen E.22 freigegebenen Strecken,
3.
für ein Fahrzeug mit Sondererlaubnis von der zuständigen Behörde.

§ 1.27 Verbände

Die in dieser Verordnung enthaltenen Vorschriften für ein Fahrzeug gelten für einen Verband entsprechend, soweit diese Verordnung für einen Verband nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt.

Kapitel 2 Kennzeichen und Tiefgangsanzeiger der Fahrzeuge; Schiffseichung

§ 2.01 Kennzeichen der Fahrzeuge, ausgenommen Kleinfahrzeuge und Seeschiffe

1.
An jedem Fahrzeug müssen nach außen sichtbar entweder auf dem Schiffskörper oder auf dauerhaft befestigten Platten oder Schildern folgende Kennzeichen angebracht sein:
a)
Sein Name, der auch eine Devise sein kann.

2Der Name ist auf beiden Seiten des Fahrzeugs und, mit Ausnahme von Schubleichtern, auch von hinten sichtbar anzubringen. 3Wird eine solche Aufschrift bei einem Fahrzeug, das gekuppelte Fahrzeuge oder einen Schubverband fortbewegt, verdeckt, ist der Name auf Tafeln in der Richtung, in der die Aufschrift verdeckt ist, gut sichtbar zu zeigen. 4In Ermangelung eines Namens für das Fahrzeug ist entweder der Name der Organisation, der das Fahrzeug gehört, oder deren gebräuchliche Abkürzung, im Falle mehrerer Fahrzeuge der Organisation gefolgt von einer Nummer, oder die Registernummer anzubringen, welcher der Buchstabe oder die Buchstabengruppe des Staates folgt, in dem der Heimat- oder Registerort liegt (Anlage 1).
b)
Sein Heimat- oder Registerort.

2Der Name des Heimat- oder Registerortes ist entweder auf beiden Seiten oder am Heck des Fahrzeugs anzubringen; ihm folgt der Buchstabe oder die Buchstabengruppe des Staates, in dem der Heimat- oder Registerort liegt (Anlage 1).
c)
Seine einheitliche europäische Schiffsnummer, die aus acht arabischen Ziffern besteht. 2Die drei ersten Ziffern dienen der Bezeichnung des Staates und der Ausgabestelle der einheitlichen europäischen Schiffsnummer. 3Diese Kennzeichnung ist nur für ein Fahrzeug verbindlich, dem eine einheitliche europäische Schiffsnummer erteilt worden ist.
d)
Sofern eine einheitliche europäische Schiffsnummer nicht erteilt ist, seine amtliche Schiffsnummer, die aus sieben arabischen Ziffern besteht, denen ein Kleinbuchstabe folgen kann. 2Die beiden ersten Ziffern dienen der Bezeichnung des Staates und der Ausgabestelle der amtlichen Schiffsnummer. 3Diese Kennzeichnung ist nur für ein Fahrzeug verbindlich, dem eine amtliche Schiffsnummer erteilt worden ist.
Die einheitliche europäische Schiffsnummer und die amtliche Schiffsnummer sind nach Maßgabe der in Satz 1 Buchstabe a genannten Anforderungen anzubringen. 2Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für ein Kleinfahrzeug oder ein Seeschiff.
2.
Darüber hinaus muss an jedem Fahrzeug, das zur
a)
Güterbeförderung bestimmt ist, die Tragfähigkeit in Tonnen nach außen sichtbar auf beiden Seiten des Fahrzeugs entweder auf dem Schiffskörper oder auf dauerhaft befestigten Platten oder Schildern,
b)
Beförderung von Fahrgästen bestimmt ist, die höchstzulässige Anzahl der Fahrgäste an Bord nach außen an gut sichtbarer Stelle
angegeben sein. 2Satz 1 gilt nicht für ein Kleinfahrzeug oder ein Seeschiff.
3.
Die Kennzeichen nach den Nummern 1 und 2 sind – soweit sie Buchstaben enthalten – in gut lesbaren und dauerhaften lateinischen Schriftzeichen anzubringen. 2Die Höhe der Schriftzeichen muss beim Namen, der einheitlichen europäischen Schiffsnummer und der amtlichen Schiffsnummer mindestens 20 cm, bei den anderen Zeichen mindestens 15 cm betragen.

3Die Breite der Schriftzeichen und die Stärke der Striche müssen der Höhe entsprechen. 4Die Schriftzeichen müssen in heller Farbe auf dunklem Grund oder in dunkler Farbe auf hellem Grund angebracht sein.
4.
Bei der Fahrt durch Schleusen müssen Länge und Breite des Fahrzeugs von beiden Seiten gut sichtbar angegeben sein. 2Satz 1 gilt nicht für ein Kleinfahrzeug oder ein Seeschiff.

Fußnoten

§ 2.01 Nr. 1 Buchst. c und d: IdF d. Art. 2 Nr. 3 V v. 13.2.2015 I 142 mWv 20.2.2015
§ 2.01 Nr. 2 Buchst. a: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 4 V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013

§ 2.02 Kennzeichen der Kleinfahrzeuge

1.
Sofern ein Kleinfahrzeug nicht auf Grund besonderer Bestimmungen ein amtliches oder amtlich anerkanntes Kennzeichen führen muss, ist es, mit Ausnahme eines Segelsurfbretts, wie folgt dauerhaft zu kennzeichnen:
a)
mit seinem Namen oder seiner Devise.

2Der Name ist auf beiden Außenseiten des Kleinfahrzeugs in gut lesbaren mindestens 10 cm hohen lateinischen Schriftzeichen anzubringen. 3In Ermangelung eines Namens für das Kleinfahrzeug ist entweder der Name der Organisation, der es angehört, oder deren gebräuchliche Abkürzung, im Falle mehrerer Fahrzeuge der Organisation gefolgt von einer Nummer in arabischen Ziffern, anzugeben. 4Die Schriftzeichen müssen in heller Farbe auf dunklem Grund oder in dunkler Farbe auf hellem Grund angebracht sein. 5Sofern in einem Fall des Satzes 3 ein Kleinfahrzeug mit einer Nummer in lateinischen Ziffern gekennzeichnet ist, darf diese Kennzeichnung weitergeführt werden.
b)
mit dem Namen und der Anschrift des Eigentümers.

2Der Name und die Anschrift des Eigentümers sind an der Innen- oder Außenseite des Kleinfahrzeugs anzubringen.
2.
Ein Beiboot eines Fahrzeugs muss jedoch an der Innen- oder Außenseite nur ein Kennzeichen tragen, das die Feststellung des Eigentümers gestattet.
3.
Für ein Fahrgastboot gilt § 2.01.

Fußnoten

§ 2.02 Nr. 3: Eingef. durch Art. 2 § 8 Nr. 6 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018

§ 2.03 Schiffseichung

Jedes Binnenschiff, das zur Güterbeförderung bestimmt ist, ausgenommen ein Kleinfahrzeug, muss geeicht sein.

§ 2.04 Einsenkungsmarken und Tiefgangsanzeiger

1.
An jedem Fahrzeug – mit Ausnahme eines Kleinfahrzeugs – müssen Marken angebracht sein, welche die Ebene der größten Einsenkung anzeigen. 2Bei einem Seeschiff ersetzt die „Frischwassermarke im Sommer“ die Einsenkungsmarken. 3Die Einzelheiten über die Festsetzung der größten Einsenkung und die Grundsätze für die Anbringung der Einsenkungsmarken richten sich nach der Binnenschiffsuntersuchungsordnung.
2.
An jedem Fahrzeug – mit Ausnahme eines Kleinfahrzeugs –, dessen Tiefgang 1,00 m überschreiten kann, müssen Tiefgangsanzeiger angebracht sein. 2Die Grundsätze für ihre Anbringung richten sich nach der Binnenschiffsuntersuchungsordnung.

§ 2.05 Kennzeichen der Anker

1.
Ein Schiffsanker muss ein dauerhaftes Kennzeichen tragen. 2Dieses muss entweder die Nummer der Fahrtauglichkeitsbescheinigung und die Unterscheidungsbuchstaben der Schiffsuntersuchungskommission oder den Namen und Wohnort des Eigentümers des Fahrzeugs enthalten. 3Wird der Anker auf einem anderen Fahrzeug desselben Eigentümers verwendet, kann es bei der erstmaligen Kennzeichnung verbleiben.
2.
Nummer 1 gilt nicht für Anker eines Seeschiffes oder eines Kleinfahrzeugs. 2Bei einem Seeschiff reicht es aus, wenn die Anker mit dem Unterscheidungssignal des Schiffes gekennzeichnet sind.

§ 2.06 Kennzeichnung der Fahrzeuge, die Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzen
(Anlage 3: Bild 65)

1.Ein Fahrzeug, das Flüssigerdgas (LNG) als Brennstoff nutzt, muss ein Kennzeichen tragen.65Link auf Abbildung
2.Das Kennzeichen ist rechteckig mit der Aufschrift „LNG“ in weißen Buchstaben auf rotem Grund und einem weißen Rand von mindestens 5 cm Breite. Die Längsseite des Rechtecks muss mindestens 60 cm betragen. Die Höhe der Schriftzeichen muss mindestens 20 cm betragen. Die Breite der Schriftzeichen und die Stärke der Striche müssen der Höhe entsprechen. 
3.
Das Kennzeichen muss an einer geeigneten und gut sichtbaren Stelle angebracht sein.
4.
Das Kennzeichen muss erforderlichenfalls beleuchtet werden, damit es bei Nacht deutlich sichtbar ist.

Fußnoten

§ 2.06: Eingef. durch Art. 6 Nr. 8 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 2.07 Verhaltenspflichten

1.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nur dann anordnen oder zulassen, wenn
a)
das Fahrzeug nach den §§ 2.01, 2.02 oder 2.06 in der dort vorgeschriebenen Weise gekennzeichnet ist,
b)
das Fahrzeug nach § 2.03 geeicht ist,
c)
an dem Fahrzeug Einsenkungsmarken nach § 2.04 Nummer 1 und im Falle eines Tiefgangs des Fahrzeugs von mehr als 1,00 m zusätzlich Tiefgangsanzeiger nach § 2.04 Nummer 2 angebracht sind und
d)
die Schiffsanker nach § 2.05 Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 2 Satz 2, in der dort vorgeschriebenen Weise gekennzeichnet sind.
2.
Der Schiffsführer darf ein Fahrzeug nur führen, wenn
a)
das Fahrzeug nach den §§ 2.01, 2.02 oder 2.06 in der dort vorgeschriebenen Weise gekennzeichnet ist,
b)
das Fahrzeug nach § 2.03 geeicht ist,
c)
an dem Fahrzeug Einsenkungsmarken nach § 2.04 Nummer 1 und im Falle eines Tiefgangs des Fahrzeugs von mehr als 1,00 m zusätzlich Tiefgangsanzeiger nach § 2.04 Nummer 2 angebracht sind und
d)
die Schiffsanker nach § 2.05 Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 2 Satz 2, in der dort vorgeschriebenen Weise gekennzeichnet sind.

Fußnoten

§ 2.07: Früher § 2.06 jetzt § 2.07 gem. Art. 6 Nr. 8 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 2.07 Nr. 1 Buchst. a: IdF d. Art. 6 Nr. 8 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 2.07 Nr. 2 Buchst. a: IdF d. Art. 6 Nr. 8 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

Kapitel 3 Bezeichnung der Fahrzeuge

Abschnitt I. Allgemeines

§ 3.01 Begriffsbestimmungen und Anwendungen
(Anlage 3: Bild 1)

1.
In diesem Kapitel gelten als
a)
„Topplicht“:

ein weißes starkes Licht, das über einen Horizontbogen von 225°
und zwar von Voraus bis beiderseits 22°30’ hinter die Querlinie,
und das nur in diesem Bogen sichtbar ist;
b)
„Seitenlichter“:

an Steuerbord ein grünes helles Licht und an Backbord ein rotes
helles Licht, von denen jedes über einen Horizontbogen von
112°30’, das heißt von Voraus bis 22°30’ hinter die Querlinie auf
der Seite, auf der das Licht angebracht ist, und nur in diesem Bogen
sichtbar ist;
c)
„Hecklicht“:

ein weißes gewöhnliches Licht oder ein weißes helles Licht,
das über einen Horizontbogen von 135°, und zwar 67°30’ von
Achteraus nach jeder Seite und nur in diesem Bogen sichtbar ist;
d)
„von allen Seiten sichtbares Licht“:

ein Licht, das über einen Horizontbogen von 360° sichtbar ist.
Link auf Abbildung
2.
Wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, müssen die für die Nacht vorgeschriebenen Lichter zusätzlich bei Tag gesetzt werden.
3.
Bei Anwendung dieses Kapitels gilt ein Schubverband, dessen Länge 110,00 m und dessen Breite 12,00 m nicht überschreiten, als ein einzeln fahrendes Fahrzeug mit Maschinenantrieb von gleicher Länge und Breite und ein Verband gekuppelter Fahrzeuge, dessen Länge 140,00 m überschreitet, als ein Schubverband von gleicher Länge.
4.
Ein auf Schleusung wartendes Fahrzeug, das stillliegt, kann die für die Fahrt vorgeschriebene Bezeichnung beibehalten.
5.
Die in diesem Kapitel vorgeschriebenen Bezeichnungen sind in Anlage 3 abgebildet.

§ 3.02 Lichter und Signalleuchten

1.
Soweit nichts anderes bestimmt ist, müssen die in dieser Verordnung vorgeschriebenen Lichter von allen Seiten sichtbar sein und ein gleichmäßiges, ununterbrochenes Licht werfen.
2.
Es dürfen nur Signalleuchten verwendet werden, deren Lichter in horizontaler Ausstrahlung, Farbe und Stärke den Bestimmungen dieser Verordnung und den Anforderungen des Artikels 7.05 ES-TRIN entsprechen. 2Signalleuchten, die den Anforderungen der am 30. Juni 2011 oder am 31. Dezember 2012 oder am 6. Oktober 2018 geltenden Fassung der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung entsprechen, dürfen weiterhin verwendet werden.
3.
Die Nachtbezeichnung eines stillliegenden nicht motorisierten Fahrzeugs braucht nicht den Anforderungen der Nummer 2 zu entsprechen; sie muss jedoch bei klarer Sicht und dunklem Hintergrund eine Tragweite von mindestens 1 000,00 m haben.

Fußnoten

§ 3.02 Nr. 2: IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 7 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018

§ 3.03 Flaggen, Tafeln und Wimpel

1.
Soweit nichts anderes bestimmt ist, muss eine in dieser Verordnung vorgeschriebene Flagge oder Tafel rechteckig sein.
2.
Die Farben einer Flagge, einer Tafel oder eines Wimpels dürfen weder verblasst noch verschmutzt sein.
3.
Die Abmessungen der Sichtzeichen nach Nummer 2 müssen so groß sein, dass sie gut gesehen werden können; diese Voraussetzung gilt in jedem Falle als erfüllt
a)
bei einer Flagge oder Tafel, wenn sie mindestens 1,00 m hoch und 1,00 m breit, bei Kleinfahrzeugen mindestens 0,60 m hoch und 0,60 m breit ist,
b)
bei einem Wimpel, wenn seine Länge mindestens 1,00 m und seine Breite an der Seite, an der der Wimpel befestigt ist, mindestens 0,50 m beträgt.

§ 3.04 Zylinder, Bälle und Kegel

1.
Ein in dieser Verordnung vorgeschriebener Zylinder, Ball oder Kegel darf durch Einrichtungen ersetzt werden, die aus der Entfernung das gleiche Aussehen haben.
2.
Die Farben der Sichtzeichen nach Nummer 1 dürfen weder verblasst noch verschmutzt sein.
3.
Die Abmessungen der Sichtzeichen nach Nummer 1 müssen mindestens betragen:
a)
für einen Zylinder 0,80 m in der Höhe und 0,50 m im Durchmesser;
b)
für einen Ball 0,60 m im Durchmesser;
c)
für einen Kegel 0,60 m in der Höhe und 0,60 m im Durchmesser der Grundfläche;
d)
für einen Doppelkegel 0,80 m in der Höhe und 0,50 m im Durchmesser der Grundfläche.
4.
Für ein Kleinfahrzeug dürfen entgegen Nummer 3 Sichtzeichen mit geringeren Abmessungen, die im Verhältnis zur Größe des Kleinfahrzeugs angemessen sind, verwendet werden. 2Sie müssen jedoch so groß sein, dass sie gut gesehen werden können.

§ 3.05 Verbotene oder ausnahmsweise zugelassene Lichter und Sichtzeichen

1.
Es ist verboten, andere als die in dieser Verordnung vorgesehenen Lichter oder Sichtzeichen zu gebrauchen oder Lichter oder Sichtzeichen unter Umständen zu gebrauchen, für die sie nicht vorgeschrieben oder zugelassen sind.
2.
Zur Verständigung von Fahrzeug zu Fahrzeug oder zwischen Fahrzeug und Land dürfen jedoch auch andere Lichter oder Sichtzeichen verwendet werden, sofern dies zu keiner Verwechslung mit den in dieser Verordnung vorgesehenen Lichtern oder Sichtzeichen führen kann.

§ 3.06

(ohne Inhalt)

§ 3.07 Verbotener Gebrauch von Lichtern, Scheinwerfern, Sichtzeichen und anderen Gegenständen

1.
Es ist verboten, ein Licht, einen Schweinwerfer, ein Sichtzeichen oder einen anderen Gegenstand in einer Weise zu gebrauchen, dass es oder er mit den in dieser Verordnung vorgesehenen Bezeichnungen verwechselt werden kann, deren Sichtbarkeit beeinträchtigt oder deren Erkennbarkeit erschweren kann.
2.
Es ist verboten, ein Licht oder einen Scheinwerfer in einer Weise zu gebrauchen, dass es oder er blendet und dadurch die Schifffahrt oder den Verkehr an Land gefährdet oder behindert.

Abschnitt II. Nacht- und Tagbezeichnung

Titel A. Bezeichnung während der Fahrt

§ 3.08 Bezeichnung einzeln fahrender Fahrzeuge mit Maschinenantrieb
(Anlage 3: Bild 2, 3)

1.
Ein einzeln fahrendes Fahrzeug mit Maschinenantrieb muss bei Nacht führen:
a)
ein Topplicht, das auf dem vorderen Teil des Fahrzeugs gesetzt
werden muss;
b)
die Seitenlichter, die in gleicher Höhe und in einer Ebene senkrecht
zur Längsebene des Fahrzeugs gesetzt werden müssen. 2Bei
Fahrten auf Flüssen müssen die Seitenlichter mindestens 1,00 m
tiefer als das Topplicht gesetzt werden. 3Bei Fahrten auf Kanälen
müssen die Seitenlichter nach Möglichkeit 1,00 m tiefer als das
Topplicht, sie dürfen jedoch nicht höher als dieses gesetzt werden.
4Sie müssen mindestens 1,00 m hinter dem Topplicht gesetzt
und binnenbords derart abgeblendet werden, dass das grüne
Licht nicht von Backbord, das rote Licht nicht von Steuerbord gesehen
werden kann;
c)
ein Hecklicht auf dem Achterschiff.
Link auf Abbildung
2.
Ein einzeln fahrendes Fahrzeug mit Maschinenantrieb mit mehr als
110,00 m Länge muss bei Nacht außerdem ein zweites Topplicht führen
und zwar auf dem Achterschiff und in größerer Höhe als das vordere
Licht.
Link auf Abbildung
3.
Die Nummern 1 und 2 gelten nicht für ein Kleinfahrzeug oder für eine Fähre; für ein Kleinfahrzeug gilt § 3.13, für eine Fähre § 3.16.

§ 3.09 Bezeichnung der Schleppverbände in Fahrt
(Anlage 3: Bild 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10)

1.
An der Spitze eines Schleppverbandes in Fahrt muss das Fahrzeug mit Maschinenantrieb führen:
a)
bei Nacht:
aa)
außer dem Topplicht und den Seitenlichtern nach § 3.08
Nummer 1 Buchstabe a und b ein zweites Topplicht; dieses
muss etwa 1,00 m unter dem ersten Topplicht, jedoch nach
Möglichkeit mindestens 1,00 m höher als die Seitenlichter gesetzt
werden;
bb)
statt des Hecklichts nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe c ein
gelbes Hecklicht an geeigneter Stelle und in ausreichender
Höhe, damit es von dem nachfolgenden Anhang gesehen
werden kann.
Link auf Abbildung
Das Fahrzeug muss diese Lichter auch dann beibehalten, wenn ihm vorübergehend auf einer kurzen Strecke ein Vorspann voranfährt; der Vorspann muss die Lichter ebenfalls führen.
b)
bei Tag:

einen gelben Zylinder, der oben und unten mit je einem schwarzen und je einem weißen Streifen – letztere an den äußeren Enden – eingefasst ist; der Zylinder muss auf dem Vorschiff senkrecht und so hoch gesetzt werden, dass er von allen Seiten sichtbar ist. 4Link auf Abbildung
Das Fahrzeug muss den Zylinder auch dann beibehalten, wenn ihm vorübergehend auf einer kurzen Strecke ein Vorspann voran fährt; der Vorspann muss den Zylinder ebenfalls führen.
2.
Hat ein Schleppverband an der Spitze mehrere Fahrzeuge mit Maschinenantrieb, die nebeneinander fahren, sei es längsseits gekuppelt oder nicht, muss jedes dieser Fahrzeuge führen:
a)
bei Nacht:

ein drittes Topplicht; dieses muss etwa 2,00 m unter dem ersten
Topplicht, jedoch nach Möglichkeit mindestens 1,00 m höher als
die Seitenlichter gesetzt werden;
Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

den Zylinder nach Nummer 1 Buchstabe b.Link auf Abbildung
Das Gleiche gilt für alle Fahrzeuge mit Maschinenantrieb, die gemeinsam ein Fahrzeug, einen Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage bugsieren.
3.
Die geschleppten Fahrzeuge eines Schleppverbandes in Fahrt müssen führen:
a)
bei Nacht:

ein weißes helles, von allen Seiten sichtbares Licht; dieses muss
nach hinten und kann nach den Seiten durch eine Mattglasscheibe abgeblendet werden;
Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

einen gelben Ball an einer geeigneten Stelle und so hoch, dass er
von allen Seiten sichtbar ist.
Link auf Abbildung
Das Gleiche gilt für geschleppte Schwimmkörper oder geschleppte schwimmende Anlagen. 2Wenn jedoch
a)
eine Anhanglänge des Verbandes 110,00 m überschreitet, muss
sie bei Nacht zwei Lichter nach Satz 1 führen, und zwar eines auf
der vorderen und eines auf der hinteren Hälfte des Fahrzeugs;

Link auf Abbildung
b)
eine Anhanglänge des Verbandes aus mehr als zwei längsseits
verbundenen Fahrzeugen besteht, sind die Lichter oder die Bälle
nach Satz 1 nur von den beiden äußeren Fahrzeugen zu führen.
Link auf Abbildung
 Link auf Abbildung
Die Lichter und Bälle aller geschleppten Fahrzeuge eines Verbandes sind so zu setzen, dass sie sich möglichst in gleicher Höhe über dem Wasserspiegel befinden.
4.
Das Fahrzeug oder die Fahrzeuge, die die letzte Anhanglänge eines Schleppverbandes in Fahrt bilden, müssen bei Nacht führen:
a)
das Licht nach Nummer 3 oder das Topplicht nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe a;
Link auf Abbildung
b)
das Hecklicht nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe c; bilden mehr
als zwei längsseits verbundene Fahrzeuge den Schluss des
Verbandes, brauchen nur die beiden äußeren Fahrzeuge dieses
Licht zu führen.
Link auf Abbildung
Bilden ein oder mehrere Kleinfahrzeuge den Schluss eines Verbandes, bleiben sie bei Anwendung der Vorschriften dieser Nummer unberücksichtigt.
5.
Auf einer Reede braucht ein Schleppverband, der aus einem Fahrzeug mit Maschinenantrieb und einer einzigen Anhanglänge besteht, die Tagbezeichnung nach den Nummern 1 bis 4 nicht zu führen.
6.
Die Nummern 1 bis 5 gelten nicht für ein Kleinfahrzeug, das ausschließlich Kleinfahrzeuge schleppt, und nicht für ein geschlepptes Kleinfahrzeug. 2Für derartige Kleinfahrzeuge gilt § 3.13 Nummer 2 und 3.

Fußnoten

§ 3.09 Nr. 1: Früherer Nr. 1 Satz 2 aufgeh. durch Art. 6 Nr. 9 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019, früherer Nr. 1 Satz 1 jetzt Nr. 1 einziger Text gem. Art. 6 Nr. 9 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 3.09 Nr. 1 Buchst. b: IdF d. Art. 6 Nr. 9 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 3.10 Bezeichnung der Schubverbände in Fahrt
(Anlage 3: Bild 11, 12, 13, 14)

1.
Ein Schubverband in Fahrt muss bei Nacht führen:
a)
als Topplichter
aa)
drei Topplichter auf dem Vorschiff des Fahrzeugs oder, bei mehreren Fahrzeugen, auf dem Vorschiff des linken der Fahrzeuge an der Spitze des Verbandes; diese Topplichter müssen in der Form eines gleichseitigen Dreiecks mit waagerechter Grundlinie in einer Ebene senkrecht zur Längsebene des Verbandes angeordnet sein; die beiden unteren Topplichter müssen in einem Abstand von 1,25 m voneinander und 1,10 m unter dem obersten Topplicht gesetzt werden; sie müssen darüber hinaus auf einem Fluss mindestens 2,00 m über der Ebene der Einsenkungsmarken und mindestens 1,00 m über den Seitenlichtern, auf einem Schifffahrtskanal oder in einem Schleusenkanal so hoch wie möglich, jedoch mindestens in Höhe der Seitenlichter gesetzt werden;
Link auf Abbildung
bb)
ein Topplicht auf dem Vorschiff jedes anderen Fahrzeugs, dessen ganze Breite von vorn sichtbar ist; dieses Topplicht ist nach Möglichkeit 3,00 m tiefer als das oberste Topplicht nach Doppelbuchstabe aa hiervor zu setzen.
Die Masten dieser Topplichter müssen in der Längsebene des Fahrzeugs stehen, auf dem sie geführt werden;
b)
als Seitenlichter
auf dem breitesten Teil des Verbandes, höchstens 1,00 m von dessen Außenseiten entfernt, möglichst nahe beim schiebenden Fahrzeug und mindestens 2,00 m über dem Wasserspiegel;
c)
als Hecklichter
aa)
drei Hecklichter auf dem Achterschiff des schiebenden Fahrzeugs in einer waagerechten Linie senkrecht zur Längsebene mit einem seitlichen Abstand von etwa 1,25 m und in ausreichender Höhe, sodass sie nicht durch eines der anderen Fahrzeuge des Verbandes verdeckt werden können;
bb)
ein Hecklicht auf dem Achterschiff eines jeden anderen Fahrzeugs, dessen ganze Breite von hinten sichtbar ist; befinden sich in dem Verband außer dem schiebenden Fahrzeug mehr als zwei von hinten sichtbare Fahrzeuge, ist dieses Hecklicht nur von den beiden äußeren Fahrzeugen zu führen.
Link auf Abbildung
2.
Ein Schubverband, der durch zwei schiebende Fahrzeuge nebeneinander fortbewegt wird, muss bei Nacht Hecklichter nach Nummer 1 Buchstabe c Doppelbuchstabe aa auf dem steuerbordseitigen schiebenden Fahrzeug führen, das andere schiebende Fahrzeug muss das Hecklicht nach Nummer 1 Buchstabe c Doppelbuchstabe bb führen.
Link auf Abbildung
3.
Nummer 1 gilt auch für einen Schubverband, wenn er bei Nacht geschleppt wird; jedoch müssen die drei Hecklichter nach Nummer 1 Buchstabe c Doppelbuchstabe aa gelb sein.
Link auf Abbildung
4.
Wird ein Schubverband bei Tag geschleppt, muss das schiebende Fahrzeug führen:

einen gelben Ball an einer geeigneten Stelle und so hoch, dass er von allen Seiten sichtbar ist.
Link auf Abbildung

Fußnoten

§ 3.10 Nr. 1 Buchst. c DBuchst. bb: IdF d. Art. 6 Nr. 10 V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 3.11 Bezeichnung gekuppelter Fahrzeuge in Fahrt
(Anlage 3: Bild 15, 16)

1.
Gekuppelte Fahrzeuge in Fahrt müssen bei Nacht führen:
a)
auf jedem Fahrzeug das Topplicht nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe a;
auf Fahrzeugen ohne Maschinenantrieb kann dieses Topplicht jedoch
an einer geeigneten Stelle und nicht höher als das Topplicht des
Fahrzeugs oder der Fahrzeuge mit Maschinenantrieb durch das Licht
nach § 3.09 Nummer 3 ersetzt werden;
Link auf Abbildung
b)
die Seitenlichter nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe b; diese Lichter
müssen an der Außenseite der äußeren Fahrzeuge gesetzt werden, und
zwar möglichst in gleicher Höhe und mindestens 1,00 m tiefer als das
niedrigste Topplicht;
c)
auf jedem Fahrzeug ein Hecklicht nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe c.
Link auf Abbildung
2.
Nummer 1 gilt nicht für ein Kleinfahrzeug, das nur Kleinfahrzeuge längsseits gekuppelt führt, und nicht für ein längsseits gekuppeltes Kleinfahrzeug. 2Für derartige Kleinfahrzeuge gilt § 3.13 Nummer 2 und 3.

§ 3.12 Bezeichnung der Fahrzeuge unter Segel in Fahrt
(Anlage 3: Bild 17)

1.
Ein Fahrzeug unter Segel in Fahrt muss bei Nacht führen:
a)
die Seitenlichter nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe b, jedoch können
diese gewöhnliche Lichter sein;
b)
ein Hecklicht nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe c.
Link auf Abbildung
2.
Nummer 1 gilt nicht für ein Kleinfahrzeug; für ein Kleinfahrzeug unter Segel in Fahrt gilt § 3.13 Nummer 4 und 6.

§ 3.13 Bezeichnung der Kleinfahrzeuge in Fahrt
(Anlage 3: Bild 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26)

1.
Ein einzeln fahrendes Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb muss bei Nacht führen:
entweder
a)
ein Topplicht, jedoch hell statt stark, in gleicher Höhe wie die Seitenlichter
und mindestens 1,00 m vor diesen;
b)
Seitenlichter, die gewöhnliche Lichter sein dürfen; sie müssen in
gleicher Höhe und in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des
Fahrzeugs gesetzt sein und innenbords derart abgeblendet sein,
dass das grüne Licht nicht von Backbord, das rote Licht nicht von
Steuerbord gesehen werden kann;
c)
ein Hecklicht;
Link auf Abbildung
oder
d)
ein Topplicht, jedoch hell statt stark, mindestens 1,00 m höher als
die Seitenlichter;
e)
Seitenlichter, die gewöhnliche Lichter sein dürfen; diese können
aa)
in gleicher Höhe und in einer Ebene senkrecht zur Längsachse
des Fahrzeugs
oder
bb)
unmittelbar nebeneinander oder in einer einzigen Laterne am
oder nahe am Bug in der Schiffsachse
gesetzt sein; im Falle des Doppelbuchstaben aa müssen sie
innenbords derart abgeblendet sein, dass das grüne Licht nicht von
Backbord, das rote Licht nicht von Steuerbord gesehen werden kann;
Link auf Abbildung
f)
ein Hecklicht; dieses Licht darf unter der Voraussetzung entfallen,
dass anstelle des Topplichtes nach Buchstabe d ein von allen
Seiten sichtbares weißes helles Licht geführt wird.
Link auf Abbildung
2.
Schleppt ein Kleinfahrzeug ausschließlich Kleinfahrzeuge oder führt es nur solche längsseits gekuppelt, muss es bei Nacht die Lichter nach Nummer 1 führen.
3.
Ein geschlepptes oder längsseits gekuppeltes Kleinfahrzeug muss
bei Nacht ein von allen Seiten sichtbares weißes gewöhnliches Licht
führen. 2Dies gilt nicht für die Beiboote des Fahrzeugs.
Link auf Abbildung
4.
Ein einzeln fahrendes Kleinfahrzeug unter Segel muss bei Nacht führen: entweder
a)
die Seitenlichter nach Nummer 1 Buchstabe e und ein Hecklicht
Link auf Abbildung
oder
b)
diese Seitenlichter und das Hecklicht in einer einzigen Laterne
am Topp
Link auf Abbildung
oder
c)
ein von allen Seiten sichtbares weißes gewöhnliches Licht und
bei der Annäherung anderer Fahrzeuge außerdem ein zweites
weißes gewöhnliches Licht zeigen.
Link auf Abbildung
5.
Ein einzeln weder mit Maschinenantrieb noch unter Segel fahrendes
Kleinfahrzeug muss bei Nacht ein von allen Seiten sichtbares weißes
gewöhnliches Licht führen. 2Ein Beiboot, auf das die gleichen Voraus-
setzungen zutreffen, braucht dieses Licht jedoch nur bei der Annäherung
eines anderen Fahrzeugs zu zeigen.
Link auf Abbildung
6.
Ein Kleinfahrzeug unter Segel, das gleichzeitig mit Maschinenantrieb
fährt, muss bei Tag einen schwarzen Kegel mit der Spitze nach unten,
so hoch wie möglich an einer Stelle, an der er am besten sichtbar ist,
führen.
Link auf Abbildung

§ 3.14 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
(Anlage 3: Bild 27a, 27b, 28a, 28b, 29, 30, 31, 32)

1.
Ein Fahrzeug in Fahrt, das bestimmte entzündbare Stoffe nach Kapitel 3.2 Tabelle A ADN befördert, muss zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung folgende Bezeichnung nach ADN Unterabschnitt 7.1.5.0 oder 7.2.5.0 führen:
a)
bei Nacht:
ein blaues Licht;
Link auf Abbildung
b)
bei Tag:
einen blauen Kegel mit der Spitze nach unten.
Link auf Abbildung
Das Zeichen muss an einer geeigneten Stelle und so hoch geführt
werden, dass es von allen Seiten sichtbar ist. Anstelle des blauen
Kegels nach Satz 1 Buchstabe b kann auch je ein blauer Kegel auf
dem Vorschiff und dem Achterschiff und so hoch geführt werden,
dass der Kegel auf
a)
dem Vorschiff mindestens in einem Bereich von Backbord
querab über Voraus bis Steuerbord querab,
b)
auf dem Achterschiff mindestens in einem Bereich von Backbord
querab über Achteraus bis Steuerbord querab
Link auf Abbildung
sichtbar ist. 
2.
Ein Fahrzeug in Fahrt, das bestimmte gesundheitsschädliche Stoffe nach Kapitel 3.2 Tabelle A ADN befördert, muss zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung folgende Bezeichnung nach ADN Unterabschnitt 7.1.5.0 oder 7.2.5.0 führen:
a)
bei Nacht:
zwei blaue Lichter;Link auf Abbildung
b)
bei Tag:
zwei blaue Kegel mit der Spitze nach unten.Link auf Abbildung

1Die Zeichen müssen übereinander in einem Abstand von 1,00 m an
einer geeigneten Stelle und so hoch geführt werden, dass sie von
allen Seiten sichtbar sind. 2Abweichend von Satz 2 kann der Abstand
zwischen den Zeichen in Abhängigkeit von den Gegebenheiten
geringer gewählt werden, wenn hierdurch ihre Erkennbarkeit nicht
eingeschränkt wird. 3Anstelle der zwei blauen Kegel nach Satz 1
Buchstabe b in Verbindung mit den Sätzen 2 und 3 können auch je
zwei blaue Kegel auf dem Vorschiff und dem Achterschiff und so
hoch geführt werden, dass die Kegel auf
a)
dem Vorschiff mindestens in einem Bereich von Backbord
querab über Voraus bis Steuerbord querab,
b)
auf dem Achterschiff mindestens in einem Bereich von Backbord
querab über Achteraus bis Steuerbord querab
Link auf Abbildung
sichtbar sind. 
3.
Ein Fahrzeug in Fahrt, das bestimmte explosive Stoffe nach Kapitel 3.2 Tabelle A ADN befördert, muss zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung folgende Bezeichnung nach ADN Unterabschnitt 7.1.5.0 oder 7.2.5.0 führen:
a)
bei Nacht:
drei blaue Lichter;Link auf Abbildung
b)
bei Tag:
drei blaue Kegel mit der Spitze nach unten.Link auf Abbildung
Die Zeichen müssen übereinander in einem Abstand von 1,00 m
an einer geeigneten Stelle und so hoch geführt werden, dass sie von
allen Seiten sichtbar sind. Abweichend von Satz 2 kann der Abstand
zwischen den Zeichen in Abhängigkeit von den Gegebenheiten
geringer gewählt werden, wenn hierdurch ihre Erkennbarkeit nicht
eingeschränkt wird. Anstelle der drei blauen Kegel nach Satz 1 Buch-
stabe b in Verbindung mit den Sätzen 2 und 3 können auch je drei
blaue Kegel auf dem Vorschiff und dem Achterschiff und so hoch
geführt werden, dass die Kegel auf
a)
dem Vorschiff mindestens in einem Bereich von Backbord
querab über Voraus bis Steuerbord querab,
b)
auf dem Achterschiff mindestens in einem Bereich von Backbord
querab über Achteraus bis Steuerbord querab
Link auf Abbildung
sichtbar sind. 
4.
Fährt oder fahren in einem Schubverband oder in einer Zusammenstellung gekuppelter Fahrzeuge ein Fahrzeug oder mehrere Fahrzeuge im Sinne der Nummer 1, 2 oder 3, muss die Bezeichnung nach der Nummer 1, 2 oder 3 auf dem Fahrzeug geführt werden, das den Verband oder die Zusammenstellung fortbewegt.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung
 Link auf AbbildungLink auf Abbildung
5.
Ein Schubverband, der durch zwei schiebende Fahrzeuge nebeneinander fortbewegt wird, muss die Bezeichnung nach Nummer 4 auf dem steuerbordseitigen, schiebenden Fahrzeug führen.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung
6.
Ein Fahrzeug, ein Schubverband oder gekuppelte Fahrzeuge, das, der oder die verschiedene gefährliche Güter nach den Nummern 1, 2 oder 3 zusammen befördern, führen die Bezeichnung für das gefährliche Gut, das die größte Anzahl der blauen Lichter oder blauen Kegel erfordert.
7.
Ein Fahrzeug, das keine Bezeichnung nach Nummer 1, 2 oder 3 führen muss, jedoch nach ADN Abschnitt 1.16.1 ein Zulassungszeugnis besitzt und die Sicherheitsbestimmungen einhält, die für ein Fahrzeug nach Nummer 1 gelten, hat bei der Annäherung an Schleusen die Bezeichnung nach Nummer 1 zu führen, wenn es zusammen mit einem Fahrzeug geschleust werden will, das die Bezeichnung nach Nummer 1 führen muss.
8.
Die Lichtstärke der in den Nummern 1 bis 7 vorgeschriebenen blauen Lichter muss mindestens derjenigen der gewöhnlichen blauen Lichter entsprechen.

Fußnoten

§ 3.14 Nr. 7: IdF d. Art. 6 Nr. 11 V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 3.15 Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt,
die zur Beförderung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen sind
und deren Schiffskörper eine größte Länge von weniger als 20,00 m aufweist
(Anlage 3: Bild 33)

1Ein Fahrzeug, das zur Beförderung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassen ist und dessen Schiffskörper eine größte Länge von weniger als 20,00 m aufweist, muss in Fahrt bei Tag

einen gelben Doppelkegel an einer geeigneten Stelle und so hoch,
dass er von allen Seiten sichtbar ist,
Link auf Abbildung



führen. 2Satz 1 gilt nicht für eine Fähre.

§ 3.16 Bezeichnung der Fähren in Fahrt
(Anlage 3: Bild 34, 35, 36)

1.
Eine nicht frei fahrende Fähre in Fahrt muss bei Nacht führen:
a)
ein von allen Seiten sichtbares weißes helles Licht
mindestens 5,00 m über der Ebene der Einsenkungsmarken; die Höhe darf
jedoch verringert werden, wenn die Länge der Fähre 15,00 m
nicht überschreitet;
b)
ein von allen Seiten sichtbares grünes helles Licht etwa 1,00 m
über dem Licht nach Buchstabe a.
Link auf Abbildung
2.
Bei einer Gierfähre am Längsseil in Fahrt muss bei Nacht der
oberste Buchtnachen oder Döpper mit einem weißen hellen Licht
mindestens 3,00 m über dem Wasser versehen sein.
Link auf Abbildung

3.
Eine frei fahrende Fähre in Fahrt muss bei Nacht führen:
a)
die Lichter nach Nummer 1;
b)
die Lichter nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe b und c.
Link auf Abbildung

§ 3.17 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die einen Vorrang besitzen
(Anlage 3: Bild 37)

Ein Fahrzeug, dem die zuständige Behörde zur Durchfahrt durch eine Stelle, an der eine bestimmte Reihenfolge gilt, einen Vorrang eingeräumt hat, muss in Fahrt außer der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung bei Tag

einen roten Wimpel auf dem Vorschiff und so hoch, dass er gut sichtbar ist, führen.Link auf Abbildung

§ 3.18 Zusätzliche Bezeichnung manövrierunfähiger Fahrzeuge in Fahrt
(Anlage 3: Bild 38)

1.
Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt muss zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung
a)
bei Nacht:
ein rotes Licht zeigen, das im unteren Halbkreis geschwenkt wird;Link auf Abbildung
b)
bei Tag:
eine rote Flagge zeigen, die im unteren Halbkreis geschwenkt
wird.
Link auf Abbildung
Anstelle der Bezeichnung nach Satz 1 kann das vorgeschriebene Schallzeichen gegeben werden oder beides zugleich.
2.
Die Flagge nach Nummer 1 Buchstabe b kann durch eine Tafel gleicher Farbe ersetzt werden.

§ 3.19 Bezeichnung der Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen in Fahrt
(Anlage 3: Bild 39)

Unbeschadet der besonderen Auflagen, die nach § 1.21 festgelegt werden können, muss ein Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage in Fahrt bei Nacht

von allen Seiten sichtbare weiße helle Lichter in genügender Zahl,
um ihre Umrisse kenntlich zu machen, führen.
Link auf Abbildung

Titel B. Bezeichnung beim Stillliegen

§ 3.20 Bezeichnung der Fahrzeuge beim Stillliegen
(Anlage 3: Bild 40, 41)

1.
Mit Ausnahme eines Kleinfahrzeugs und der in den §§ 3.22 und 3.25 genannten Fahrzeuge muss ein Fahrzeug beim Stillliegen bei Nacht

ein von allen Seiten sichtbares weißes gewöhnliches Licht auf der
Fahrwasserseite mindestens 3,00 m über der Ebene der
Einsenkungsmarken
Link auf Abbildung


führen. 2Anstelle der Bezeichnung nach Satz 1 können auch zwei von allen Seiten sichtbare weiße gewöhnliche Lichter auf der Fahrwasserseite in gleicher Höhe auf dem Vor- und dem Achterschiff geführt werden.
2.
Ein Kleinfahrzeug – mit Ausnahme eines Beibootes – muss beim Stillliegen bei Nacht

ein von allen Seiten sichtbares weißes gewöhnliches Licht
auf der Fahrwasserseite führen.
Link auf Abbildung
3.
Die in den Nummern 1 und 2 vorgeschriebene Bezeichnung braucht nicht geführt zu werden, wenn
a)
das Fahrzeug zu einer Zusammenstellung von Fahrzeugen gehört, die voraussichtlich nicht vor dem Ende der Nacht aufgelöst wird und die Fahrzeuge dieser Zusammenstellung auf der Fahrwasserseite das Licht nach Nummer 1 führen,
b)
sich das Fahrzeug völlig zwischen nicht überfluteten Buhnen befindet oder hinter einem aus dem Wasser ragenden Längswerk stillliegt oder
c)
das Fahrzeug am Ufer stillliegt und von diesem aus hinreichend beleuchtet ist.
4.
Sind Fahrzeuge an einer besonders dafür ausgewiesenen Stelle zusammengezogen, kann die zuständige Behörde in Sonderfällen einen Teil von ihnen von der Lichterführung nach den Nummern 1 oder 2 befreien.

§ 3.21 Zusätzliche Bezeichnung stillliegender Fahrzeuge bei Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
(Anlage 3: Bild 42, 43, 44)

Die nach § 3.14 jeweils vorgeschriebene Bezeichnung ist von den dort genannten Fahrzeugen, Schubverbänden und gekuppelten Fahrzeugen auch beim Stillliegen zu führen.


 Link auf Abbildung

Link auf Abbildung
 Link auf Abbildung

Link auf Abbildung
 Link auf Abbildung

Link auf Abbildung

§ 3.22 Bezeichnung der Fähren, die an ihrer Anlegestelle stillliegen
(Anlage 3: Bild 45, 46)

1.
Eine nicht frei fahrende Fähre muss während des Betriebes bei Nacht beim Stillliegen an ihrer Anlegestelle die Lichter nach § 3.16 Nummer 1 führen.

Außerdem muss bei einer Gierseilfähre am Längsseil bei Nacht der
oberste Buchtnachen oder Döpper das Licht nach § 3.16 Nummer 2 führen.
Link auf Abbildung
2.
Eine frei fahrende Fähre während des Betriebes bei Nacht muss beim Stillliegen an ihrer Anlegestelle die Lichter nach § 3.16 Nummer 1 führen; sie dürfen außerdem die Lichter nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe b und c beibehalten.

Das grüne Licht nach § 3.16 Nummer 1 Buchstabe b und die Lichter
nach § 3.08 Nummer 1 Buchstabe b und c müssen gelöscht werden,
sobald die Fähren nicht mehr in Betrieb sind.
Link auf Abbildung

§ 3.23 Bezeichnung der Schwimmkörper und schwimmenden Anlagen beim Stillliegen
(Anlage 3: Bild 47)

1Unbeschadet der besonderen Bedingungen, die nach § 1.21 festgelegt werden können, muss ein Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage beim Stillliegen bei Nacht

von allen Seiten sichtbare weiße gewöhnliche Lichter in genügender
Zahl, um ihre fahrwasserseitigen Umrisse kenntlich zu machen,
Link auf Abbildung


führen. 2Die in Satz 1 vorgeschriebenen Lichter brauchen nicht geführt zu werden, wenn die Voraussetzungen des § 3.20 Nummer 3 Buchstabe b oder c oder Nummer 4 erfüllt sind. 3Wenn durch die Lage des Schwimmkörpers oder der schwimmenden Anlage eine Behinderung des Schiffsverkehrs ausgeschlossen und dieser oder diese nicht über Gebühr durch die Schifffahrt gefährdet ist, kann die zuständige Behörde für einzelne Schwimmkörper oder schwimmende Anlagen das Stillliegen ohne Beleuchtung zulassen.

§ 3.24 Bezeichnung bestimmter
stillliegender Fischereifahrzeuge und der Netze oder Ausleger
(Anlage 3: Bild 48)

1.
Ein Fischereifahrzeug, ein Kleinfahrzeug eingeschlossen, das seine Netze oder Ausleger im Fahrwasser oder in dessen Nähe ausgelegt hat, muss beim Stillliegen bei Nacht die Bezeichnung nach § 3.20 Nummer 1 führen.
2.
Die Netze oder Ausleger des Fahrzeugs nach Nummer 1 müssen bezeichnet sein:
a)
bei Nacht:

durch von allen Seiten sichtbare weiße gewöhnliche Lichter in
ausreichender Zahl, um ihre Lage kenntlich zu machen;
Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

durch gelbe Döpper in ausreichender Zahl, um ihre Lage kenntlich
zu machen.
Link auf Abbildung
3.
Die zuständige Behörde kann eine von Nummer 2 Buchstabe b abweichende Bezeichnung vorschreiben oder zulassen.

§ 3.25 Bezeichnung schwimmender Geräte
bei der Arbeit sowie festgefahrener oder gesunkener Fahrzeuge
(Anlage 3: Bild 49a, 49b, 50a, 50b, 51, 52)

1.
Ein schwimmendes Gerät bei der Arbeit oder ein Fahrzeug, das in der Wasserstraße Arbeiten, Peilungen oder andere Messungen ausführt und dabei stillliegt, muss führen:
a)
nach der Seite oder den Seiten, an der oder denen die Durchfahrt frei ist:
aa)
bei Nacht:

übereinander zwei grüne gewöhnliche Lichter oder zwei
grüne helle Lichter;
Link auf Abbildung
bb)
bei Tag:

entweder
aaa)
das Tafelzeichen E.1 (Anlage 7)
Link auf Abbildung
oder
bbb)
zwei grüne Doppelkegel übereinander in einem
Abstand von 1,00 m
Link auf Abbildung
und gegebenenfalls
b)
nach der Seite, an der die Durchfahrt nicht frei ist:
aa)
bei Nacht:

ein rotes gewöhnliches Licht oder ein rotes helles Licht in
gleicher Höhe und von gleicher Stärke wie das nach
Buchstabe a Doppelbuchstabe aa gezeigte oberste grüne Licht;
Link auf Abbildung
bb)
bei Tag:

entweder
aaa)
das Tafelzeichen A.1 (Anlage 7) in gleicher Höhe wie
das Tafelzeichen nach Buchstabe a Doppelbuchstabe
bb Dreifachbuchstabe aaa
Link auf Abbildung
oder
bbb)
einen roten Ball in gleicher Höhe wie der oberste Doppelkegel nach Buchstabe a Doppelbuchstabe bb Dreifachbuchstabe bbb.
Link auf Abbildung
Wenn das in Satz 1 genannte Fahrzeug gegen Sog oder Wellenschlag geschützt werden muss, muss es führen:
a)
nach der Seite oder den Seiten, an der die Durchfahrt frei ist:
aa)
bei Nacht:

ein rotes gewöhnliches Licht und ein weißes gewöhnliches
Licht oder ein rotes helles und ein weißes helles Licht, das
rote Licht 1,00 m über dem weißen;
Link auf Abbildung
bb)
bei Tag:

eine Flagge, deren obere Hälfte rot und deren untere Hälfte
weiß ist, oder zwei Flaggen übereinander, die
obere rot, die untere weiß,
Link auf Abbildung
b)
nach der Seite, an der die Durchfahrt nicht frei ist:
aa)
bei Nacht:

ein rotes Licht in gleicher Höhe und von gleicher Stärke wie das nach Buchstabe a Doppelbuchstabe aa gezeigte rote Licht;
bb)
bei Tag:

eine rote Flagge in gleicher Höhe wie die weiß-rote Flagge oder die rote Flagge auf der anderen Seite.
Die Bezeichnung nach den Sätzen 1 und 2 ist so hoch zu setzen, dass sie von allen Seiten sichtbar ist. 2Die Flaggen können durch Tafeln gleicher Farbe ersetzt werden.
2.
Ein festgefahrenes oder gesunkenes Fahrzeug muss die Bezeichnung nach Nummer 1 Satz 2 Buchstabe a und b führen. 2Liegt ein gesunkenes Fahrzeug so, dass die Zeichen nicht auf ihm angebracht werden können, müssen sie auf Nachen, Tonnen oder in anderer geeigneter Weise gesetzt werden.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung
3.
Die zuständige Behörde kann von der Führung der Bezeichnung nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a und b befreien.

§ 3.26 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge, Schwimmkörper
und schwimmenden Anlagen, deren Anker die Schifffahrt gefährden können, und ihrer Anker
(Anlage 3: Bild 53, 54, 55)

1.
Ein stillliegendes Fahrzeug, dessen Anker so ausgeworfen sind, dass ein Anker, ein Ankerkabel oder eine Ankerkette die Schifffahrt gefährden kann, muss zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung bei Nacht führen:

ein von allen Seiten sichtbares zusätzliches weißes gewöhnliches
Licht 1,00 m unter dem Licht nach § 3.20 Nummer 1 oder, wenn zwei
Stillliegelichter gesetzt sind, unter dem Licht, das dem Anker am
nächsten liegt.
Link auf Abbildung
2.
Wenn in den Fällen des § 3.23 ein Anker so ausgeworfen ist, dass die Schifffahrt gefährdet sein kann, muss das diesem Anker nächstgelegene Licht durch

zwei von allen Seiten sichtbare weiße gewöhnliche Lichter, die in
einem Abstand von 1,00 m übereinander angebracht sind, ersetzt
werden.
Link auf Abbildung
3.
In den Fällen der Nummern 1 und 2 ist jeder dieser Anker mit einem gelben Döpper mit Radarreflektor zu bezeichnen.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung
4.
Wenn ein Anker, ein Ankerkabel oder eine Ankerkette eines schwimmenden Gerätes die Schifffahrt gefährden kann, ist er, es oder sie zu bezeichnen:
a)
bei Nacht:

durch eine Tonne mit Radarreflektor und einem von allen Seiten sichtbaren weißen gewöhnlichen Licht;Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

durch einen gelben Döpper mit Radarreflektor.Link auf Abbildung

Abschnitt III. Sonstige Bezeichnung

§ 3.27 Bezeichnung der Fahrzeuge der Überwachungsbehörden
(Anlage 3: Bild 56)

1Ein Fahrzeug der Überwachungsbehörden nach § 1.20 kann bei Nacht und bei Tag ein blaues Funkellicht zeigen, um sich kenntlich zu machen. 2Dies gilt auch für ein Feuerlöschboot oder für ein Wasserrettungsfahrzeug nach § 1.24 Nummer 2 im Rettungseinsatz sowie für ein Zollboot, ein Fahrzeug der Bundespolizei oder ein Fahrzeug des Bundeskriminalamtes.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung

§ 3.28 Zusätzliche Bezeichnung der Fahrzeuge in Fahrt, die Arbeiten in der Wasserstraße ausführen
(Anlage 3: Bild 57)

Ein in Fahrt befindliches Fahrzeug, das in der Wasserstraße Arbeiten, Peilungen oder andere Messungen ausführt, kann mit Erlaubnis der zuständigen Behörde bei Nacht und bei Tag zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung führen:

ein von allen Seiten sichtbares gelbes gewöhnliches Funkellicht oder ein von allen Seiten sichtbares gelbes helles Funkellicht.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung

§ 3.28a Bezeichnung und Fahrregeln für Mehrzweckfahrzeuge der Bundeswehr

1.
Ein Mehrzweckfahrzeug der Bundeswehr führt während der Fahrt bei Nacht die Lichter nach § 3.08 Nummer 1 und 1,00 m oberhalb des Topplichtes zusätzlich ein von allen Seiten sichtbares gelbes gewöhnliches Funkellicht oder ein von allen Seiten sichtbares gelbes helles Funkellicht, das bei Nacht und bei Tag eingeschaltet sein muss.
2.
Das Fahrzeug nach Nummer 1 verhält sich während der Fahrt grundsätzlich wie ein Kleinfahrzeug. 2Es gelten die §§ 6.02 und 6.02a Nummer 1 und 4.

§ 3.29 Schutz gegen Sog und Wellenschlag
(Anlage 3: Bild 58)

1.
Ein in Fahrt befindliches oder stillliegendes Fahrzeug, ein in Fahrt befindlicher oder stillliegender Schwimmkörper oder eine in Fahrt befindliche oder stillliegende schwimmende Anlage, das, der oder die gegen Sog und Wellenschlag eines vorbeifahrenden Fahrzeugs oder Schwimmkörpers geschützt werden will, kann zusätzlich zu der anderen nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Bezeichnung führen:
a)
bei Nacht:

ein rotes gewöhnliches und ein weißes gewöhnliches Licht oder
ein rotes helles und ein weißes helles Licht, das rote Licht 1,00 m
über dem weißen, an einer Stelle, an der sie gut gesehen und
nicht mit anderen Lichtern verwechselt werden können;
Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

eine Flagge, deren obere Hälfte rot und deren untere Hälfte weiß
ist, an einer geeigneten Stelle und so hoch, dass sie von allen Seiten
sichtbar ist. Die Flagge kann durch zwei Flaggen übereinander,
die obere rot, die untere weiß, ersetzt werden.

Die Flaggen können durch Tafeln gleicher Farbe ersetzt werden.
Link auf Abbildung

2.
Von der Bezeichnung nach Nummer 1 dürfen nur Gebrauch machen:
a)
ein Fahrzeug, ein Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage, das, der oder die schwer beschädigt ist oder das, der oder die sich an Rettungsarbeiten beteiligt, sowie ein manövrierunfähiges Fahrzeug;
b)
ein Fahrzeug, ein Schwimmkörper oder eine schwimmende Anlage mit schriftlicher Erlaubnis der zuständigen Behörde.
§ 3.25 bleibt unberührt.

Fußnoten

§ 3.29 Nr. 1 Buchst. b Satz 2: IdF d. Art. 6 Nr. 12 V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 3.30 Notzeichen
(Anlage 3: Bild 59)

1.
Ein in Not befindliches Fahrzeug, das Hilfe durch Sichtzeichen herbeirufen will, kann zeigen:
a)
bei Nacht:

ein Licht, das im Kreis geschwenkt wird;Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

eine rote Flagge, die im Kreis geschwenkt wird, oder einen sonstigen
geeigneten Gegenstand, der im Kreis geschwenkt wird.
Link auf Abbildung
2.
Die Sichtzeichen nach Nummer 1 ersetzen oder ergänzen die Schallzeichen nach § 4.04.

§ 3.31 Hinweis auf das Verbot, das Fahrzeug zu betreten
(Anlage 3: Bild 60)

1.
Sofern es nicht an Bord beschäftigten Personen durch andere Vorschriften verboten ist, das Fahrzeug zu betreten, muss dieses Verbot durch runde weiße Tafeln mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und
a)
einem schwarzen Sinnbild des Fußgängers oder
Link auf Abbildung
b)
einem schwarzen Sinnbild einer rufenden Person, die eine Hand abwehrend hochhält,
Link auf Abbildung
angezeigt werden. 2Die Tafeln sind je nach Bedarf an Bord oder am Laufsteg aufzustellen. 3Abweichend von § 3.03 Nummer 3 muss ihr Durchmesser mindestens 0,60 m betragen.
2.
Die Tafeln müssen erforderlichenfalls beleuchtet werden, damit sie bei Nacht deutlich sichtbar sind.

§ 3.32 Hinweis auf das Verbot zu rauchen, ungeschütztes Licht oder Feuer zu verwenden
(Anlage 3: Bild 61)

1.
Sofern es durch andere Vorschriften verboten ist, an Bord
a)
zu rauchen,
b)
ungeschütztes Licht oder Feuer zu verwenden,
muss dieses Verbot durch runde weiße Tafeln mit rotem Rand und rotem Schrägstrich, auf denen
a)
eine brennende Zigarette in schwarzer Farbe oder
Link auf Abbildung
b)
ein entzündetes Streichholz in schwarzer Farbe
Link auf Abbildung
abgebildet ist, angezeigt werden. 2Die Tafeln sind je nach Bedarf an Bord oder am Laufsteg aufzustellen. 3Abweichend von § 3.03 Nummer 3 muss ihr Durchmesser mindestens 0,60 m betragen.
2.
Die Tafeln müssen erforderlichenfalls beleuchtet werden, damit sie bei Nacht deutlich sichtbar sind.

§ 3.33 Hinweis auf das Verbot des Stillliegens nebeneinander
(Anlage 3: Bild 62)

1.
Sofern das seitliche Stillliegen in der Nähe eines Fahrzeugs durch andere Vorschriften oder durch besondere Anforderungen der zuständigen Behörde verboten ist, muss dieses Fahrzeug an Deck in der Längsachse

eine quadratische Tafel, darunter ein dreieckiges Zusatzschild führen.Link auf Abbildung
Die quadratische Tafel ist auf beiden Seiten weiß mit rotem Rand und trägt einen roten Schrägstrich von links oben nach rechts unten und ein schwarzes „P“ im Mittelfeld. 2Das dreieckige Zusatzschild ist auf beiden Seiten weiß und zeigt in schwarzen Zahlen die Entfernung in Metern an, innerhalb derer das Stillliegen verboten ist.
2.
Bei Nacht müssen die Tafeln so beleuchtet sein, dass sie an beiden Seiten des Fahrzeugs deutlich sichtbar sind.
3.
Dieser Paragraf gilt nicht für die in § 3.21 genannten Fahrzeuge, Schubverbände oder gekuppelten Fahrzeuge.

Abschnitt IV. Pflichten

§ 3.34 Verhaltenspflichten

1.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass in den Fällen des § 3.01 Nummer 2 die für die Nacht vorgeschriebenen Lichter zusätzlich auch bei Tag gesetzt werden.
2.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass auf dem Fahrzeug, dem Verband, dem Schwimmkörper oder der schwimmenden Anlage die in § 3.08 Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 2 und mit § 3.28a Nummer 1, § 3.11 Nummer 1, § 3.12 Nummer 1, § 3.15 Satz 1, § 3.17, § 3.18 Nummer 1 Satz 1 und § 3.19 jeweils vorgeschriebene Bezeichnung während der Fahrt geführt wird.
3.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass auf dem Fahrzeug, dem Verband, dem Vorspann, dem Schwimmkörper oder der schwimmenden Anlage in den in § 3.09 Nummer 1 bis 4, § 3.10 Nummer 1 bis 4, § 3.13 Nummer 1 bis 6, § 3.14 Nummer 1 bis 7, jeweils auch in Verbindung mit Nummer 8, und § 3.16 Nummer 1 bis 3 genannten Fällen die dort jeweils vorgeschriebene Bezeichnung während der Fahrt geführt wird.
4.
Der Schiffsführer darf das Fahrzeug nur führen, wenn
a)
dessen Lichter gemäß § 3.02 Nummer 1 von allen Seiten sichtbar sind und ein gleichmäßiges, ununterbrochenes Licht werfen,
b)
dessen Signalleuchten den in § 3.02 Nummer 2 Satz 1 genannten Vorschriften entsprechen,
c)
dessen Nachtbezeichnung die Tragweite nach § 3.02 Nummer 3 hat.
5.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass die auf dem Fahrzeug verwendeten
a)
Flaggen, Tafeln und Wimpel den Anforderungen nach § 3.03 Nummer 1 bis 3, § 3.31 Nummer 1 Satz 3 und § 3.32 Nummer 1 Satz 3 entsprechen und
b)
Zylinder, Bälle und Kegel den Anforderungen nach § 3.04 Nummer 2 und 3 entsprechen.
6.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass auf dem Fahrzeug oder dem Verband in den in § 3.20 Nummer 1 und 2, § 3.21 in Verbindung mit § 3.14 Nummer 1 bis 7, § 3.22 Nummer 1 und 2 Satz 1, § 3.24 Nummer 1 und 2, § 3.25 Nummer 1 und 2 und § 3.26 Nummer 1 genannten Fällen die dort jeweils vorgeschriebene Bezeichnung während des Stillliegens geführt wird.
7.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass ein ausgeworfener Anker des Fahrzeugs während des Stillliegens in dem in § 3.26 Nummer 1 genannten Fall nach § 3.26 Nummer 3 bezeichnet ist.
8.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass in dem in § 3.22 Nummer 2 Satz 2 genannten Fall die dort genannte Bezeichnung gelöscht ist.
9.
Der Schiffsführer hat sicherzustellen, dass auf dem Fahrzeug auf das Verbot
a)
des Betretens nach § 3.31 Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 2,
b)
zu rauchen und ungeschütztes Licht oder Feuer zu verwenden nach § 3.32 Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 2, und
c)
des Stillliegens seitlich nebeneinander nach § 3.33 Nummer 1, auch in Verbindung mit Nummer 2,
in der jeweils vorgeschriebenen Weise hingewiesen wird.
10.
Der Schiffsführer, Eigentümer und Ausrüster haben jeweils sicherzustellen, dass auf dem Schwimmkörper oder der schwimmenden Anlage bei Nacht beim Stillliegen die in § 3.23 Satz 1 vorgeschriebene Bezeichnung geführt wird.
11.
Der Schiffsführer, Eigentümer und Ausrüster haben jeweils sicherzustellen, dass auf dem Schwimmkörper oder der schwimmenden Anlage bei Nacht beim Stillliegen in dem in § 3.26 Nummer 2 genannten Fall die dort vorgeschriebene Bezeichnung geführt wird.
12.
Der Schiffsführer, Eigentümer und Ausrüster haben jeweils sicherzustellen, dass ein ausgeworfener Anker des oder der bei Nacht stillliegenden Schwimmkörpers oder schwimmenden Anlage in dem in § 3.26 Nummer 2 genannten Fall nach § 3.26 Nummer 3 bezeichnet ist.
13.
Der Schiffsführer, Eigentümer und Ausrüster haben jeweils sicherzustellen, dass ein Anker, ein Ankerkabel oder eine Ankerkette des schwimmenden Gerätes, der, das oder die die Schifffahrt gefährden kann, nach § 3.26 Nummer 4 bezeichnet ist.
14.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs oder eines Verbandes nur anordnen oder zulassen, wenn
a)
dessen Lichter nach § 3.02 Nummer 1 von allen Seiten sichtbar sind und ein gleichmäßiges, ununterbrochenes Licht werfen,
b)
dessen Signalleuchten den in § 3.02 Nummer 2 genannten Vorschriften entsprechen,
c)
dessen Nachtbezeichnung die nach § 3.02 Nummer 3 Halbsatz 2 vorgeschriebene Tragweite hat.

Fußnoten

§ 3.34 Nr. 5 Buchst. a: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 6 Buchst. a V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 3.34 Nr. 9: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 6 Buchst. b V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013

Kapitel 4 Schallzeichen der Fahrzeuge; Sprechfunk; Informations- und Navigationsgeräte

Fußnoten

Kapitel 4 Überschrift: IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 5 V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016

Abschnitt I. Schallzeichen (Anlage 6)

§ 4.01 Allgemeines

1.
Soweit in dieser Verordnung das Geben eines Schallzeichens und nicht die Verwendung der Glocke vorgeschrieben ist, muss es wie folgt gegeben werden:
a)
auf einem Fahrzeug mit Maschinenantrieb, ausgenommen einem Kleinfahrzeug, mittels eines mechanisch betriebenen Schallgerätes, das genügend hoch angebracht ist, dass sich der Schall nach vorn und möglichst auch nach achtern frei ausbreiten kann;
b)
auf einem Fahrzeug ohne Maschinenantrieb und auf einem Kleinfahrzeug mittels eines Schallgerätes, einer geeigneten Hupe oder eines geeigneten Horns.
2.
Auf einem Fahrzeug mit Maschinenantrieb muss gleichzeitig mit einem Schallzeichen ein gleich langes Lichtzeichen gegeben werden, das gelb, hell und von allen Seiten sichtbar sein muss. 2Dies gilt nicht für ein Kleinfahrzeug sowie für Glockenzeichen.
3.
Fahren Fahrzeuge in einem Verband, ist ein vorgeschriebenes Schallzeichen nur von dem Fahrzeug zu geben, auf dem sich der Führer des Verbandes befindet, bei einem Schleppverband von dem motorisierten Fahrzeug an der Spitze des Verbandes.
4.
Eine Gruppe von Glockenschlägen muss etwa vier Sekunden dauern. 2Sie kann durch Schläge von Metall auf Metall gleicher Dauer ersetzt werden.
5.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person müssen jeweils sicherstellen, dass ein vorgeschriebenes Schallzeichen in der in den Nummern 1, 2 Satz 1 und Nummer 4, jeweils auch in Verbindung mit Nummer 3, vorgeschriebenen Art und Weise abgegeben wird.

§ 4.02 Gebrauch der Schallzeichen

1.
Vorbehaltlich anderer Bestimmungen dieser Verordnung muss jedes Fahrzeug – mit Ausnahme eines Kleinfahrzeugs – in den in Anlage 6 genannten Fällen die dort jeweils genannten Schallzeichen geben.
2.
Ein Kleinfahrzeug kann erforderlichenfalls die allgemeinen Schallzeichen nach Abschnitt A der Anlage 6 geben.
3.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person müssen jeweils sicherstellen, dass nach Nummer 1 vorgeschriebene Schallzeichen gegeben werden.

§ 4.03 Verbotene Schallzeichen

1.
Es darf kein anderes als die in dieser Verordnung vorgesehenen Schallzeichen gebraucht oder unter Umständen gebraucht werden, für die es durch diese Verordnung nicht vorgeschrieben oder zugelassen ist.
2.
Zur Verständigung von Fahrzeug zu Fahrzeug und zwischen Fahrzeug und Land darf jedoch auch ein anderes Schallzeichen verwendet werden, sofern dies zu keiner Verwechslung mit den in dieser Verordnung vorgesehenen Schallzeichen führen kann.

§ 4.04 Notzeichen

1.
Ein Fahrzeug, das Hilfe durch ein Schallzeichen herbeirufen will, insbesondere, wenn das Fahrzeug in Not oder ein Mensch über Bord gefallen ist, kann entweder mit der Glocke läuten oder lange Töne wiederholt abgeben.
2.
Diese Schallzeichen ersetzen oder ergänzen die Sichtzeichen nach § 3.30.

Abschnitt II. Sprechfunk

§ 4.05 Sprechfunk

1.
Jede Sprechfunkanlage an Bord eines Fahrzeugs oder einer schwimmenden Anlage muss der Regionalen Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk entsprechen. 2Die Funkanlage muss nach folgenden Vorschriften betrieben werden:
a)
nach der in Satz 1 genannten Vereinbarung, die im Handbuch Binnenschifffahrtsfunk (§ 1.10 Nummer 1 Buchstabe l) erläutert ist,
b)
nach dieser Verordnung und
c)
nach der Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung.
3Funkmeldungen und Funkabsprachen sind in deutscher Sprache auszuführen. 4Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gibt den aktuellen Stand des Handbuchs Binnenschifffahrtsfunk im Verkehrsblatt oder im Bundesanzeiger bekannt.
2.
Ein Fahrzeug mit Maschinenantrieb, ausgenommen ein Kleinfahrzeug, eine Fähre oder ein schwimmendes Gerät, darf nur fahren, wenn es mit zwei betriebssicheren Sprechfunkanlagen ausgerüstet ist. 2Während der Fahrt muss eine Sprechfunkanlage in dem Verkehrskreis Schiff-Schiff und die andere Sprechfunkanlage in dem Verkehrskreis Nautische Information ständig sende- und empfangsbereit sein. 3Der Verkehrskreis Nautische Information darf nur zur Übermittlung oder zum Empfang von Nachrichten auf anderen Kanälen kurzfristig verlassen werden.
3.
Eine Fähre oder ein schwimmendes Gerät mit Maschinenantrieb darf nur fahren, wenn sie oder es mit einer betriebssicheren Sprechfunkanlage ausgerüstet ist. 2Während der Fahrt muss die Sprechfunkanlage im Verkehrskreis Schiff-Schiff ständig sende- und empfangsbereit sein. 3Dieser Verkehrskreis darf nur zur Übermittlung oder zum Empfang von Nachrichten auf anderen Kanälen kurzfristig verlassen werden. 4Die Sätze 1 und 2 gelten auch während des weiteren Betriebes der Fähre außerhalb der Fahrt.
4.
Jedes mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstete Fahrzeug muss sich vor der Einfahrt in unübersichtliche Strecken, Fahrwasserengen oder Brückenöffnungen auf dem für den Verkehrskreis Schiff-Schiff zugewiesenen Kanal melden.
5.
Zur Gewährleistung eines sicheren Funkverkehrs sind die Antennen der Sprechfunkanlagen in Engstellen senkrecht zu stellen und so hoch wie möglich auszufahren. 2Satz 1 gilt nicht, soweit die örtlichen Gegebenheiten es nicht zulassen, die Antennen der Sprechfunkanlagen senkrecht zu stellen.
6.
Das Tafelzeichen B.11 (Anlage 7) weist auf eine von der zuständigen Behörde festgelegte Verpflichtung hin, Sprechfunk zu benutzen.
7.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass die Sprechfunkanlagen des Fahrzeugs oder der schwimmenden Anlage nur in der in Nummer 1 Satz 2 und 3, Nummer 2 Satz 2 und 3, Nummer 3 Satz 2, auch in Verbindung mit Satz 4, und Nummer 3 Satz 3, Nummer 4 und 5 Satz 1 vorgeschriebenen Art und Weise betrieben werden.
8.
Der Schiffsführer hat unbeschadet der Nummer 7 sicherzustellen, dass
a)
die Sprechfunkanlagen seines Fahrzeugs oder seiner schwimmenden Anlage der Vorschrift nach Nummer 1 Satz 1 entsprechen und
b)
sein Fahrzeug mit den nach Nummer 2 Satz 1 und Nummer 3 Satz 1 vorgeschriebenen Sprechfunkanlagen ausgerüstet ist.
9.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs, eines Verbandes oder einer schwimmenden Anlage nur anordnen oder zulassen, wenn
a)
das Fahrzeug oder der Verband mit den nach Nummer 2 Satz 1 und Nummer 3 Satz 1 vorgeschriebenen Sprechfunkanlagen ausgerüstet ist und
b)
die Sprechfunkanlagen des Fahrzeugs oder der schwimmenden Anlage der Vorschrift nach Nummer 1 Satz 1 entsprechen und gemäß den Vorschriften nach Nummer 1 Satz 2 betrieben werden.

Fußnoten

§ 4.05 Nr. 1: IdF d. Art. 6 Nr. 13 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.05 Nr. 8: IdF d. Art. 6 Nr. 13 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.05 Nr. 9 Buchst. b: IdF d. Art. 6 Nr. 13 Buchst. c V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

Abschnitt III. Informations- und Navigationsgeräte

Fußnoten

Abschnitt III Überschrift: IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 6 V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016

§ 4.06 Radar

1.
Ein Fahrzeug darf nur dann Radar benutzen, wenn
a)
es mit einem Radargerät und einem Gerät zur Anzeige der Wendegeschwindigkeit des Fahrzeugs nach Artikel 7.06 ES-TRIN ausgerüstet ist; dabei müssen die Geräte in gutem Betriebszustand sein und einem von der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Verkehrsblatt oder Bundesanzeiger bekanntgemachten Stelle oder von den zuständigen Behörden eines anderen Rheinuferstaates oder Belgiens zugelassenen schiffssicherheitstechnischen Baumuster entsprechen; eine nicht frei fahrende Fähre braucht jedoch nicht mit einem Gerät zur Anzeige der Wendegeschwindigkeit ausgerüstet zu sein,
b)
sich an Bord eine Person befindet, die ein Patent nach der Verordnung über die Erteilung von Radarpatenten auf den Bundeswasserstraßen außerhalb des Rheins oder ein vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als gleichwertig anerkanntes und im Verkehrsblatt bekannt gemachtes Radarzeugnis besitzt.
Ein Kleinfahrzeug muss außerdem mit einer in gutem Betriebszustand befindlichen Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff-Schiff ausgerüstet sein. 2Unbeschadet des § 1.09 Nummer 3 kann jedoch am Tag bei guter Sicht abweichend von Satz 1 Buchstabe b Radar zu Ausbildungszwecken verwendet werden, auch wenn sich eine Person nach Satz 1 Buchstabe b nicht an Bord befindet.
2.
Bei einem Schubverband oder gekuppelten Fahrzeugen gilt Nummer 1 nur für das Fahrzeug, auf dem sich der Führer des Verbandes befindet.
3.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass auf dem Fahrzeug Radar nur nach den in Nummer 1 Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, genannten Anforderungen benutzt wird.
4.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Radarfahrt eines Fahrzeugs oder Verbandes nur anordnen oder zulassen, wenn
a)
das Fahrzeug oder der Verband mit einem für die Binnenschifffahrt geeigneten Radargerät und einem Gerät zur Anzeige der Wendegeschwindigkeit des Fahrzeugs nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe a, im Falle eines Kleinfahrzeugs oder Verbandes, der nur aus Kleinfahrzeugen besteht, darüber hinaus mit einer Sprechfunkanlage nach Nummer 1 Satz 2, ausgerüstet und
b)
das Fahrzeug oder der Verband mit einer geeigneten Person nach Nummer 1 Satz 1 Buchstabe b besetzt
ist.

Fußnoten

§ 4.06 Nr. 1 Satz 1 Buchst. a: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 7 V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013 u. d. Art. 2 § 8 Nr. 8 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 4.06 Nr. 1 Buchst. a Halbsatz 2: IdF d. Art. 45 Nr. 3 V v. 2.6.2016 I 1257 mWv 4.6.2016
§ 4.06 Nr. 1 Satz 1 Buchst. b: IdF d. Art. 538 V v. 31.8.2015 I 1474 mWv 8.9.2015

§ 4.07 Inland AIS und Inland ECDIS

Auf den Wasserstraßen Neckar, Main, Main-Donau-Kanal, Ruhr, Rhein-Herne-Kanal, Wesel-Datteln-Kanal, Datteln-Hamm-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal, Küstenkanal, Mittellandkanal einschließlich der Stichkanäle und des Rothenseer Verbindungskanals, Elbe-Seitenkanal, Elbe-Havel-Kanal einschließlich Großer Wendsee mit Niegripper Verbindungskanal und Pareyer Verbindungskanal, Weser von km 204,40 bis km 366,70 und UWe-km 0,00 bis UWe-km 1,375, Elbe, Elbe-Lübeck-Kanal, Saar von km 0,00 bis km 87,20, Spree-Oder-Wasserstraße von km 0,00 bis km 18,25 mit Ruhlebener Altarm, Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal mit Westhafen-Verbindungskanal, Westhafenkanal und Charlottenburger Verbindungskanal, Teltowkanal von km 0,00 bis km 37,00, Untere Havel-Wasserstraße von km 0,00 bis km 67,82 und von km 146,20 bis km 148,48 mit Großer Wannsee und Potsdamer Havel, Havelkanal und Havel-Oder-Wasserstraße mit Verbindungskanal Hohensaaten Ost, Verbindungskanal Schwedter Querfahrt und Veltener Stichkanal gelten die folgenden Regelungen zu Inland AIS und Inland ECDIS:
1.
Ein Fahrzeug muss mit einem Inland AIS Gerät nach Artikel 7.06 Nummer 3 ES-TRIN ausgestattet sein. 2Das Inland AIS Gerät muss in einem guten Betriebszustand sein. 3Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für
a)
ein Fahrzeug von Schubverbänden und gekuppelten Fahrzeugen, ausgenommen das Fahrzeug, das die Hauptantriebskraft stellt,
b)
ein Kleinfahrzeug,
c)
einen Schubleichter ohne eigenen Antrieb,
d)
ein schwimmendes Gerät ohne eigenen Antrieb,
e)
eine Fähre, soweit diese von der Verpflichtung zur Ausrüstung mit einer Sprechfunkanlage nach § 4.05 Nummer 3 befreit ist.
2.
Folgende Anforderungen müssen bei der Nutzung des Inland AIS Gerätes erfüllt sein:
a)
das Inland AIS Gerät muss ständig eingeschaltet sein,
b)
das Inland AIS Gerät muss mit maximaler Leistung senden; dies gilt nicht für ein Tankschiff mit dem Navigationsstatus „festgemacht“,
c)
es darf immer nur ein Inland AIS Gerät an Bord eines Fahrzeugs oder Verbandes im Sendebetrieb sein,
d)
die eingegebenen Daten des im Sendebetrieb befindlichen Inland AIS Gerätes müssen zu jedem Zeitpunkt den tatsächlichen Daten des Fahrzeugs oder Verbandes entsprechen.
Satz 1 Buchstabe a gilt nicht
a)
für den Fall, dass die zuständige Behörde eine Ausnahme für Wasserflächen gewährt hat, die von der Fahrrinne baulich getrennt sind,
b)
für ein Fahrzeug der Polizei, wenn die Übermittlung von AIS-Daten die Erfüllung polizeilicher Aufgaben gefährden würde.
3.
Ein Fahrzeug, das mit einem Inland AIS Gerät ausgerüstet sein muss, muss zusätzlich mit einem Inland ECDIS Gerät im Informationsmodus nach Maßgabe der Sätze 2 und 3, das mit dem Inland AIS Gerät verbunden sein muss, ausgestattet sein und dieses muss zusammen mit einer aktuellen elektronischen Binnenschifffahrtskarte genutzt werden. 2Das Inland ECDIS Gerät im Informationsmodus und die elektronische Binnenschifffahrtskarte müssen den Anforderungen der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 909/2013 der Kommission vom 10. September 2013 zu den technischen Spezifikationen für das System zur elektronischen Darstellung von Binnenschifffahrtskarten und von damit verbundenen Informationen (Inland ECDIS) gemäß der Richtlinie 2005/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 258 vom 28.9.2013 S. 1) entsprechen. 3Das Inland ECDIS Gerät im Informationsmodus muss in einem guten Betriebszustand sein. 4Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht für eine Fähre.
4.
Es müssen folgende Daten nach Kapitel 2 des Standards Schiffsverfolgung und -aufspürung in der Binnenschifffahrt unverzüglich nach Fahrtantritt übermittelt werden:
a)
User Identifier (Maritime Mobile Service Identity, MMSI);
b)
Schiffsname;
c)
Fahrzeug- oder Verbandstyp gemäß dem Standard Schiffsverfolgung und Aufspürung in der Binnenschifffahrt;
d)
einheitliche europäische Schiffsnummer (ENI), oder, für die Seeschiffe sofern keine ENI erteilt wurde, die IMO Nummer;
e)
Länge über alles des Fahrzeugs oder Verbandes mit einer Genauigkeit von 0,1 m;
f)
Breite über alles des Fahrzeugs oder Verbandes mit einer Genauigkeit von 0,1 m;
g)
Position im Kartenstandard WGS 84;
h)
Geschwindigkeit über Grund;
i)
Kurs über Grund;
j)
Zeitangabe der elektronischen Positionsermittlung;
k)
Navigationsstatus nach Anlage 9;
l)
Bezugspunkt der Positionsinformation auf dem Fahrzeug mit einer Genauigkeit von 1 m nach Anlage 9;
m)
Rufzeichen.
5.
Der Schiffsführer muss folgende Daten unverzüglich nach Auftreten einer Änderung umgehend aktualisieren:
a)
Länge über alles mit einer Genauigkeit von 0,1 m nach Anlage 9;
b)
Breite über alles mit einer Genauigkeit von 0,1 m nach Anlage 9;
c)
Fahrzeug- oder Verbandstyp gemäß dem Standard Schiffsverfolgung und Aufspürung in der Binnenschifffahrt;
d)
Navigationsstatus nach Anlage 9;
e)
Bezugspunkt der Positionsinformation auf dem Fahrzeug mit einer Genauigkeit von 1 m nach Anlage 9.
6.
Ein Kleinfahrzeug, das AIS nutzt, darf nur folgende AIS Geräte verwenden:
a)
Inland AIS Geräte nach Artikel 7.06 Nummer 3 ES-TRIN,
b)
nach den Vorschriften der IMO typzugelassene AIS Geräte der Klasse A,
c)
AIS Geräte der Klasse B, die den einschlägigen Anforderungen der Empfehlung ITU-R M.1371, der Richtlinie 2014/53/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über die Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung von Funkanlagen auf dem Markt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/5/EG und der internationalen Norm IEC 62287-1 oder 2* (einschließlich DSC Kanalmanagement) entsprechen; AIS Geräte der Klasse B, die den Anforderungen der am 8. November 2019 geltenden Fassung der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung entsprechen, dürfen weiterhin verwendet werden.
2Das AIS Gerät muss in einem guten Betriebszustand sein. 3Die in das AIS Gerät eingegebenen Daten müssen zu jedem Zeitpunkt den tatsächlichen Daten des Fahrzeugs oder Verbandes entsprechen.
7.
Ein Kleinfahrzeug, dem keine einheitliche europäische Schiffsnummer (ENI) erteilt wurde, braucht die Daten nach Nummer 4 Buchstabe d nicht zu übermitteln.
8.
Ein Kleinfahrzeug, das AIS nutzt, muss zusätzlich mit einer in einem guten Betriebszustand befindlichen und auf Empfang geschalteten Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff-Schiff ausgerüstet sein.
9.
Der Schiffsführer und die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person haben jeweils sicherzustellen, dass
a)
das Inland AIS Gerät ständig eingeschaltet ist,
b)
das Inland AIS Gerät auf einem Fahrzeug mit der maximalen Leistung sendet; dies gilt nicht für ein Tankschiff mit dem Navigationsstatus „festgemacht“,
c)
immer nur ein Inland AIS Gerät an Bord eines Fahrzeugs oder Verbandes im Sendebetrieb ist,
d)
die in das im Sendebetrieb befindliche Inland AIS Gerät eingegebenen Daten zu jedem Zeitpunkt den tatsächlichen Daten des Fahrzeugs oder Verbandes entsprechen,
e)
in dem in Nummer 3 Satz 1 genannten Fall ein Inland ECDIS Gerät im Informationsmodus, das mit dem Inland AIS Gerät verbunden ist, zusammen mit einer elektronischen Binnenschifffahrtskarte genutzt wird.
10.
Der Schiffsführer hat
a)
sicherzustellen, dass
aa)
das von ihm geführte Fahrzeug
aaa)
mit einem Inland AIS Gerät nach Nummer 1 Satz 1 ausgestattet ist,
bbb)
in dem in Nummer 3 Satz 1 genannten Fall mit einem Inland ECDIS Gerät im Informationsmodus, das mit dem Inland AIS Gerät verbunden ist, ausgestattet ist und
ccc)
in dem in Nummer 8 genannten Fall mit einer Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff-Schiff ausgerüstet ist,
bb)
das Inland AIS Gerät den in Nummer 1 Satz 1 und Nummer 6 Satz 1 jeweils genannten Vorschriften entspricht und
cc)
die in Nummer 4 genannten Daten nach Fahrtantritt vollständig übermittelt und die in Nummer 5 genannten Daten nach Auftreten einer Änderung unverzüglich und vollständig aktualisiert werden und
b)
in dem in Nummer 8 genannten Fall die Sprechfunkanlage auf Empfang zu schalten.
11.
Der Eigentümer und der Ausrüster dürfen jeweils die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs nur anordnen oder zulassen, wenn
a)
das Fahrzeug
aa)
mit einem Inland AIS Gerät nach Nummer 1 Satz 1 ausgestattet ist,
bb)
in dem in Nummer 3 Satz 1 genannten Fall mit einem Inland ECDIS Gerät im Informationsmodus, das mit dem Inland AIS Gerät verbunden ist, ausgestattet ist und
cc)
in dem in Nummer 8 genannten Fall mit einer Sprechfunkanlage für den Verkehrskreis Schiff-Schiff ausgerüstet ist und
b)
das Inland AIS Gerät den in Nummer 1 Satz 1 und Nummer 6 Satz 1 jeweils genannten Vorschriften entspricht.
*
amtlicher Hinweis: Die Normen entsprechen den Normen DIN EN 62287-1 und DIN EN 62287-2.

Fußnoten

§ 4.07: IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 7 V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016
§ 4.07 Eingangssatz: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. a V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 1 Satz 1: IdF d. Art. 2 § 8 Nr. 9 V v. 21.9.2018 I 1398 mWv 7.10.2018
§ 4.07 Nr. 2: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. b V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 4 Buchst. c: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. c DBuchst. aa V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 4 Buchst. l: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. c DBuchst. bb V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 4 Buchst. m: Eingef. durch Art. 6 Nr. 14 Buchst. c DBuchst. cc V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 5 Buchst. c: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. d V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 6: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. e V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019
§ 4.07 Nr. 9: IdF d. Art. 6 Nr. 14 Buchst. f V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

Kapitel 5 Schifffahrtszeichen und Bezeichnung der Wasserstraße

§ 5.01 Schifffahrtszeichen

1.
Anlage 7 enthält die Schifffahrtszeichen für Verbote, Gebote, Beschränkungen, Empfehlungen und Hinweise, die von der zuständigen Behörde im Interesse der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs angeordnet werden. 2Gleichzeitig ist dort die Bedeutung dieser Zeichen angegeben.
2.
Unbeschadet der übrigen Bestimmungen dieser Verordnung hat der Schiffsführer oder die nach § 1.03 Nummer 3 für Kurs und Geschwindigkeit verantwortliche Person die Anordnung zu befolgen sowie auf die Empfehlung und den Hinweis zu achten, die oder der ihnen durch ein auf der Wasserstraße oder an ihren Ufern angebrachtes Zeichen nach Nummer 1 erteilt oder gegeben wird.

§ 5.02 Bezeichnung der Wasserstraße

1.
Anlage 8 enthält die Schifffahrtszeichen, die ausgelegt oder aufgestellt werden können, um die Schifffahrt zu erleichtern. 2Sie führt auf, unter welchen Voraussetzungen die verschiedenen Schifffahrtszeichen verwendet werden.
2.
Anlage 8 bestimmt zudem die Schifffahrtszeichen für die Bezeichnung von vorübergehend bestehenden gefährlichen Stellen und Hindernissen.

Kapitel 6 Fahrregeln

Abschnitt I. Allgemeines

§ 6.01

(ohne Inhalt)

§ 6.02 Gegenseitiges Verhalten von Kleinfahrzeugen und anderen Fahrzeugen

1.
Ein einzeln fahrendes Kleinfahrzeug oder ein Verband, der ausschließlich aus Kleinfahrzeugen besteht, muss
a)
einem Fahrzeug, das das blaue Funkellicht nach § 3.27 zeigt, beim Begegnen, Kreuzen und Überholen rechtzeitig nach Steuerbord ausweichen,
b)
allen übrigen Fahrzeugen den für deren Kurs und zum Manövrieren notwendigen Raum lassen.
Ein Kleinfahrzeug oder ein Verband im Sinne des Satzes 1 kann nicht verlangen, dass ein Fahrzeug ihm ausweicht. 2Sofern aus nautischen Gründen die Fahrregel des Satzes 1 Buchstabe a nicht eingehalten werden kann, muss das ausweichpflichtige Kleinfahrzeug oder der ausweichpflichtige Verband rechtzeitig und unmissverständlich durch geeignete Manöver zeigen, wie es oder er ausweichen will.
2.
Die §§ 6.03a, 6.04, 6.05, 6.07, 6.08 Nummer 1, §§ 6.10, 6.11 und 6.12, mit Ausnahme der Regelung durch das Tafelzeichen B.1 (Anlage 7), gelten weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne der Nummer 1 Satz 1 noch sind sie ihm gegenüber anzuwenden. 2Ein Fahrzeug, das nicht ein Kleinfahrzeug ist, braucht § 6.09 Nummer 2, die §§ 6.13, 6.14, 6.16, 6.20 Nummer 1 Buchstabe b und c und § 6.23 Nummer 1 nicht gegenüber einem Kleinfahrzeug oder einem Verband im Sinne der Nummer 1 Satz 1 anzuwenden.
3.
Unbeschadet der §§ 1.04, 1.06 und 6.20 darf ein Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb oder ein Verband im Sinne der Nummer 1 Satz 1 vor einem Badeufer oder einem Zeltplatz sowie in der Nähe von einem erkennbar ausgelegten Angel- oder sonstigen Fischereifanggerät nur so schnell fahren, dass seine Steuerfähigkeit gewahrt bleibt. 2Jedes behindernde oder belästigende Umfahren eines anderen Fahrzeugs oder eines Kleinfahrzeugs oder das Umherfahren in der Nähe eines Fischereifanggerätes ist verboten. 3Beim Vorbeifahren an einer Person muss der Abstand so groß sein, dass sie durch Wellenschlag oder Sogwirkung nicht gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar belästigt wird.

§ 6.02a Besondere Fahrregeln für Kleinfahrzeuge untereinander

1.
Ein Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb muss einem Kleinfahrzeug ohne Maschinenantrieb ausweichen.
2.
Ein Kleinfahrzeug, das weder mit einer Antriebsmaschine noch unter Segel fährt, muss einem unter Segel fahrenden Kleinfahrzeug ausweichen.
3.
Ein Kleinfahrzeug, das nach Nummer 1 oder 2 ausweichpflichtig ist, muss beim Begegnen seinen Kurs rechtzeitig nach Steuerbord richten. 2Sofern diese Regel aus nautischen Gründen nicht eingehalten werden kann, muss das ausweichpflichtige Kleinfahrzeug rechtzeitig und unmissverständlich durch geeignete Manöver zeigen, wie es ausweichen will. 3Außerdem kann das nach Satz 1 oder 2 beabsichtigte Ausweichen durch das Geben der in § 4.02 Nummer 2 vorgesehenen Schallzeichen angezeigt werden.
4.
Zwei Kleinfahrzeuge mit Maschinenantrieb, deren Kurse sich derart kreuzen, dass die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht, müssen einander wie folgt ausweichen:
a)
wenn sie sich auf entgegengesetzten oder fast entgegengesetzten Kursen nähern, muss jedes seinen Kurs nach Steuerbord so ändern, dass es an der Backbordseite des anderen vorbeifährt;
b)
wenn sich ihre Kurse kreuzen, muss dasjenige ausweichen, welches das andere an seiner Steuerbordseite hat; die §§ 6.13, 6.14 und 6.16 werden dadurch nicht berührt.
Satz 1 gilt auch für zwei Kleinfahrzeuge ohne Maschinenantrieb, die nicht unter Segel fahren. 2Nummer 3 Satz 3 gilt entsprechend.
5.
Zwei Kleinfahrzeuge unter Segel, deren Kurse sich derart kreuzen, dass die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht, müssen einander wie folgt ausweichen:
a)
wenn sie den Wind nicht von derselben Seite haben, muss das Fahrzeug, das den Wind von Backbord hat, dem anderen ausweichen;
b)
wenn sie den Wind von derselben Seite haben, muss das luvseitige Fahrzeug dem leeseitigen Fahrzeug ausweichen;
c)
wenn ein Fahrzeug mit Wind von Backbord ein Fahrzeug in Luv sichtet und nicht mit Sicherheit feststellen kann, ob das andere Fahrzeug den Wind von Backbord oder von Steuerbord hat, muss es dem anderen ausweichen.
Ein unter Segel fahrendes Kleinfahrzeug überholt ein anderes unter Segel fahrendes Kleinfahrzeug auf der Luvseite. 2Luvseite ist diejenige Seite, die dem gesetzten Großsegel gegenüber liegt. 3Nummer 3 Satz 3 gilt entsprechend.
6.
Ein unter Segel fahrendes Kleinfahrzeug am Wind darf nicht derart kreuzen, dass es ein anderes Kleinfahrzeug, das das an seiner Steuerbordseite gelegene Ufer anhält, zum Ausweichen zwingt.
7.
Die Nummern 1 bis 6 gelten hinsichtlich eines Verbandes im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 entsprechend.

Abschnitt II. Begegnen, Kreuzen und Überholen

§ 6.03 Allgemeine Grundsätze

1.
Das Begegnen, Kreuzen oder Überholen ist nur gestattet, wenn das Fahrwasser unter Berücksichtigung aller örtlichen Umstände und des übrigen Verkehrs hinreichenden Raum für die Vorbeifahrt gewährt.
2.
Fahren Fahrzeuge in einem Verband, sind die nach den §§ 3.17, 6.04 und 6.10 vorgeschriebenen Zeichen nur von dem Fahrzeug zu geben, auf dem sich der Führer des Verbandes befindet, bei Schleppverbänden von dem motorisierten Fahrzeug an der Spitze des Verbandes.
3.
Beim Begegnen, Kreuzen oder Überholen dürfen Fahrzeuge, deren Kurse jede Gefahr eines Zusammenstoßes ausschließen, ihren Kurs oder ihre Geschwindigkeit nicht in einer Weise ändern, die die Gefahr eines Zusammenstoßes herbeiführen könnte.

§ 6.03a Kreuzen *)

1.
Kreuzen sich die Kurse zweier Fahrzeuge so, dass die Gefahr eines Zusammenstoßes besteht, muss das Fahrzeug, das das andere Fahrzeug an Steuerbord hat, diesem ausweichen und, sofern es die Umstände erlauben, ein Kreuzen des Kurses vor dem Fahrzeug vermeiden.
2.
Nummer 1 gilt nicht in den Fällen der §§ 6.02a, 6.13, 6.14 und 6.16.
*)
amtlicher Hinweis: Vorschrift gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

§ 6.04 Allgemeine Bestimmungen für das Begegnen
(Anlage 3: Bild 63) *)

1.
Beim Begegnen muss der Bergfahrer unter Berücksichtigung der örtlichen Umstände und des übrigen Verkehrs dem Talfahrer einen geeigneten Weg freilassen.
2.
Ein Bergfahrer, der einen Talfahrer an Backbord vorbeifahren lässt, gibt kein Zeichen.
3.
Ein Bergfahrer, der einen Talfahrer an Steuerbord vorbeifahren lässt, muss rechtzeitig nach Steuerbord zeigen:
a)
bei Nacht:

ein weißes helles Funkellicht, das auch mit einer hellblauen Tafel
gekoppelt sein darf;
Link auf Abbildung
b)
bei Tag:

eine hellblaue Tafel, die mit einem weißen hellen Funkellicht
gekoppelt ist.
Link auf Abbildung
Die hellblaue Tafel muss einen weißen Rand von mindestens 5,00 cm Breite haben, Rahmen und Gestänge sowie die Leuchte des Funkellichtes dürfen nur von dunkler Farbe sein. 2Diese Zeichen müssen von Voraus und von Achteraus sichtbar sein und bis zur Beendigung der Vorbeifahrt gezeigt werden. 3Sie dürfen nicht länger beibehalten werden, es sei denn, dass der Bergfahrer seine Absicht anzeigen will, auch weiterhin einen Talfahrer an Steuerbord vorbeifahren zu lassen.
4.
Ist zu befürchten, dass die Absicht des Bergfahrers von dem Talfahrer nicht verstanden worden ist, muss der Bergfahrer folgende Zeichen geben:
a)
„einen kurzen Ton“, wenn die Vorbeifahrt an Backbord stattfinden soll;
b)
„zwei kurze Töne“, wenn die Vorbeifahrt an Steuerbord stattfinden soll.
5.
Unbeschadet des § 6.05 muss der Talfahrer den Weg nehmen, den ihm der Bergfahrer nach den vorstehenden Bestimmungen weist; er muss die Sichtzeichen nach Nummer 3 und die Schallzeichen nach Nummer 4 erwidern, die der Bergfahrer an ihn gerichtet hat.
*)
amtlicher Hinweis: Vorschrift gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

Fußnoten

§ 6.04 Nr. 4 Buchst. a: IdF d. Art. 2 § 9 Nr. 8 V v. 20.12.2012 I 2802 mWv 1.1.2013
§ 6.04 Nr. 5: IdF d. Art. 2 § 2 Nr. 8 V v. 16.12.2016 I 2948 mWv 23.12.2016 (bezeichnet als Halbsatz 2)

§ 6.05 Ausnahmen von den allgemeinen Bestimmungen für das Begegnen*)

1.
Abweichend von § 6.04 kann
a)
ein zu Tal fahrendes Fahrgastschiff, das einen regelmäßigen Dienst versieht und dessen höchstzulässige Fahrgastzahl mindestens 300 Personen beträgt, wenn es an einer Landebrücke anlegen will, die an dem von dem Bergfahrer gehaltenen Ufer liegt,
b)
ein zu Tal fahrender Schleppverband, der zum Zwecke des Aufdrehens ein bestimmtes Ufer halten will,
von dem Bergfahrer verlangen, ihm einen anderen Weg freizulassen, wenn der nach § 6.04 gewiesene Weg für ihn nicht geeignet ist. 2Er darf dies jedoch nur, nachdem er sich vergewissert hat, dass seinem Verlangen ohne Gefahr entsprochen werden kann.
2.
In den Fällen der Nummer 1 muss der Talfahrer rechtzeitig folgende Zeichen geben:
a)
„einen kurzen Ton“, wenn die Vorbeifahrt an Backbord stattfinden soll;
b)
„zwei kurze Töne“ und außerdem die Sichtzeichen nach § 6.04 Nummer 3, wenn die Vorbeifahrt an Steuerbord stattfinden soll.
3.
Der Bergfahrer muss dem Verlangen des Talfahrers entsprechen und dies wie folgt bestätigen:
a)
soll die Vorbeifahrt an Backbord stattfinden, müssen sie „einen kurzen Ton“ geben und außerdem die Sichtzeichen nach § 6.04 Nummer 3 entfernen;
b)
soll die Vorbeifahrt an Steuerbord stattfinden, müssen sie „zwei kurze Töne“ und außerdem die Sichtzeichen nach § 6.04 Nummer 3 geben.
4.
Ist zu befürchten, dass die Absichten des Talfahrers von dem Bergfahrer nicht verstanden worden ist, muss der Talfahrer die Schallzeichen nach Nummer 2 wiederholen.
*)
amtlicher Hinweis: Vorschrift gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

§ 6.06

(ohne Inhalt)

§ 6.07 Begegnen im engen Fahrwasser *)

1.
Um nach Möglichkeit ein Begegnen auf einer Strecke oder an einer Stelle zu vermeiden, wo das Fahrwasser keinen hinreichenden Raum für die Vorbeifahrt gewährt (Fahrwasserenge), gilt Folgendes:
a)
ein Fahrzeug muss eine Fahrwasserenge in möglichst kurzer Zeit durchfahren; dabei ist das Überholen verboten;
b)
bei beschränkter Sicht muss ein Fahrzeug, bevor es in eine Fahrwasserenge hineinfährt, „einen langen Ton“ geben; es muss das Schallzeichen während der Durchfahrt in Abständen von längstens einer Minute wiederholen;
c)
ein Bergfahrer muss, wenn er feststellt, dass ein Talfahrer im Begriff ist, in eine Fahrwasserenge hineinzufahren, unterhalb der Enge anhalten, bis der Talfahrer sie durchfahren hat;
d)
ein Talfahrer muss, wenn ein Fahrzeug oder ein Verband bereits zu Berg in eine Fahrwasserenge hineingefahren ist, sofern möglich, oberhalb der Enge verbleiben, bis der Bergfahrer sie durchfahren hat.
2.
Ist das Begegnen in einer Fahrwasserenge unvermeidlich, müssen die Fahrzeuge alle möglichen Maßnahmen treffen, damit das Begegnen an einer Stelle und unter Bedingungen stattfindet, die eine möglichst geringe Gefahr in sich schließen.
*)
amtlicher Hinweis: Vorschrift gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

§ 6.08 Durch Schifffahrtszeichen verbotenes Begegnen

1.**
Auf einer Strecke, deren Beginn durch das Tafelzeichen A.4 oder A.4.1 (Anlage 7) gekennzeichnet ist, ist das Begegnen und Überholen verboten.
A.4Link auf Abbildung
 A.4.1Link auf Abbildung
Das Verbot nach Satz 1 kann auf Fahrzeuge und Verbände ab einer bestimmten Länge oder Breite beschränkt werden; in diesem Fall werden die Länge oder Breite auf einer rechteckigen weißen zusätzlichen Tafel angegeben, die unterhalb des Tafelzeichens A.4 oder A.4.1 angebracht ist. 2Für eine nach Satz 1 gekennzeichnete Strecke gelten im Übrigen die Regelungen des § 6.07 Nummer 1 entsprechend.
  
2.
Wenn die zuständige Behörde auf einer bestimmten Strecke das
Begegnen dadurch ausschließt, dass sie die Durchfahrt jeweils nur
in einer Richtung gestattet, bedeutet:
a)
ein allgemeines Zeichen A.1 (Anlage 7):
keine Durchfahrt;
Link auf Abbildung
b)
ein allgemeines Zeichen E.1 (Anlage 7):
Durchfahrt frei.
Link auf Abbildung

Je nach den örtlichen Umständen kann das Zeichen, das die
Durchfahrt verbietet, durch das als Vorwarnzeichen verwendete
Tafelzeichen B.8 (Anlage 7) angekündigt werden.
Link auf Abbildung
**
amtlicher Hinweis: § 6.08 Nummer 1 gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist er einem solchen Kleinfahrzeug oder Verband gegenüber anzuwenden.

Fußnoten

§ 6.08 Nr. 1: IdF d. Art. 6 Nr. 15 V v. 31.10.2019 I 1518 mWv 9.11.2019

§ 6.09 Allgemeine Bestimmungen für das Überholen

1.
Das Überholen ist nur gestattet, nachdem sich der Überholende vergewissert hat, dass dieses Manöver ohne Gefahr ausgeführt werden kann.
2.
Der Vorausfahrende muss das Überholen, soweit dies notwendig und möglich ist, erleichtern. 2Er muss nötigenfalls seine Geschwindigkeit vermindern, damit das Überholmanöver gefahrlos und so schnell ausgeführt werden kann, dass der übrige Verkehr nicht behindert wird.

§ 6.10 Verhalten und Zeichengebung der Fahrzeuge beim Überholen*)

1.
Der Überholende darf an Backbord oder an Steuerbord des Vorausfahrenden überholen. 2Ist das Überholen möglich, ohne dass der Vorausfahrende seinen Kurs zu ändern braucht, gibt der Überholende kein Schallzeichen.
2.
Wenn das Überholen nicht ausgeführt werden kann, ohne dass der Vorausfahrende seinen Kurs ändert, oder wenn zu befürchten ist, dass der Vorausfahrende die Absicht des Überholenden nicht erkannt hat und dadurch die Gefahr eines Zusammenstoßes entstehen kann, muss der Überholende folgende Schallzeichen geben:
a)
„zwei lange Töne, zwei kurze Töne“, wenn er an Backbord des Vorausfahrenden überholen will;
b)
„zwei lange Töne, einen kurzen Ton“, wenn er an Steuerbord des Vorausfahrenden überholen will.
3.
Wenn der Vorausfahrende dem Verlangen des Überholenden nachkommen kann, muss er dem Überholenden an der gewünschten Seite genügend Raum lassen, indem er erforderlichenfalls nach der anderen Seite ausweicht.
4.
Ist das Überholen nicht an der vom Überholenden gewünschten, jedoch an der anderen Seite möglich, muss der Vorausfahrende folgende Schallzeichen geben:
a)
„einen kurzen Ton“, wenn das Überholen an Backbord möglich ist;
b)
„zwei kurze Töne“, wenn das Überholen an Steuerbord möglich ist.
Der Überholende muss, sofern er unter den nun gegebenen Verhältnissen noch überholen will, folgende Schallzeichen geben:
a)
„zwei kurze Töne“ im Falle des Satzes 1 Buchstabe a;
b)
„einen kurzen Ton“ im Falle des Satzes 1 Buchstabe b.
Der Vorausfahrende muss alsdann dem Überholenden genügend Raum an derjenigen Seite lassen, an der das Überholen stattfinden soll, indem er erforderlichenfalls nach der anderen Seite ausweicht.
5.
Ist ein gefahrloses Überholen unmöglich, muss der Vorausfahrende „fünf kurze Töne“ geben.
*)
amtlicher Hinweis: Vorschrift gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

§ 6.11 Überholverbot durch Schifffahrtszeichen *)

Unbeschadet des § 6.08 Nummer 1 besteht
1.
auf einer Strecke, deren Beginn durch das Tafelzeichen A.2
(Anlage 7) gekennzeichnet ist, ein allgemeines Überholverbot;
Link auf Abbildung
2.
auf einer Strecke, deren Beginn durch das Tafelzeichen A.3
(Anlage 7) gekennzeichnet ist, ein Überholverbot für Verbände untereinander;
dies gilt nicht, sofern einer der Verbände ein Schubverband ist,
dessen Länge 110,00 m und dessen Breite 12,00 m nicht überschreiten.
Link auf Abbildung
*)
amtlicher Hinweis: Vorschrift gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

Abschnitt III. Weitere Regeln für die Fahrt

§ 6.12 Fahrt auf Strecken mit vorgeschriebenem Kurs**)

1.
Auf einer Strecke, die mit einem der Tafelzeichen B.1, B.2a, B.2b, B.3a, B.3b, B.4a oder B.4b (Anlage 7) bezeichnet ist, muss ein Fahrzeug dem durch das Tafelzeichen vorgeschriebenen Kurs folgen.
  Link auf Abbildung

 Link auf Abbildung

Link auf Abbildung
 Link auf Abbildung

Link auf Abbildung
 Link auf Abbildung

Link auf Abbildung
2.
Auf einer nach Nummer 1 gekennzeichneten Strecke gilt Folgendes:
a)
ein Bergfahrer, der sich am Ufer auf seiner Backbordseite hält, muss ständig die Sichtzeichen nach § 6.04 Nummer 3 zeigen;
b)
überquert ein Bergfahrer in Verfolgung des ihm durch die Tafelzeichen nach Nummer 1 vorgeschriebenen Kurses das Fahrwasser von Steuerbord nach Backbord, muss er rechtzeitig die in Buchstabe a bezeichneten Sichtzeichen setzen; überquert er das Fahrwasser in entgegengesetzter Richtung, muss er diese Sichtzeichen rechtzeitig entfernen;
c)
ein Bergfahrer darf in keinem Falle die Fahrt des Talfahrers behindern; insbesondere bei Annäherung an die Tafelzeichen B.4a oder B.4b muss er erforderlichenfalls seine Geschwindigkeit vermindern und sogar anhalten, damit der Talfahrer sein Manöver vollenden kann.
**)
amtlicher Hinweis: Vorschrift, ausgenommen der Regelung durch das Tafelzeichen B.1 (Anlage 7), gilt weder für ein Kleinfahrzeug oder einen Verband im Sinne des § 6.02 Nummer 1 Satz 1 noch ist sie ihm gegenüber anzuwenden.

§ 6.13 Wenden

1.
Ein Fahrzeug darf nur wenden,
a)
nachdem es sich vergewissert hat, dass der übrige Verkehr unter Berücksichtigung der nachstehenden Nummern 2 und 3 dies ohne Gefahr zulässt und
b)
ein anderes Fahrzeug nicht gezwungen wird, unvermittelt seinen Kurs oder seine Geschwindigkeit zu ändern.
2.
Sofern das beabsichtigte Manöver ein anderes Fahrzeug dazu zwingt oder zwingen kann, von seinem Kurs abzuweichen oder seine Geschwindigkeit zu ändern, muss das Fahrzeug, das wenden will, seine Absicht rechtzeitig wie folgt ankündigen:
a)
durch „einen langen Ton, einen kurzen Ton“, wenn es über Steuerbord wenden will;
b)
durch „einen langen Ton, zwei kurze Töne“, wenn es über Backbord wenden will.
3.
Das andere Fahrzeug muss daraufhin, sofern dies nötig und möglich ist, seine Geschwindigkeit und seinen Kurs ändern, damit das Wenden ohne Gefahr geschehen kann.
4.
Auf einer durch das Tafelzeichen A.8 (Anlage 7) gekennzeichneten
Strecke ist das Wenden verboten.
Link auf Abbildung
Ist eine Strecke durch das Tafelzeichen E.8 (Anlage 7) gekennzeichnet,
wird dem Schiffsführer empfohlen, dort zu wenden, wobei die in den
Nummern 1 bis 3 geregelten Anforderungen zu beachten sind.
Link auf Abbildung
Ist eine Strecke durch das Tafelzeichen E.8 (Anlage 7) mit einer unterhalb
angebrachten zusätzlichen rechteckigen weißen Tafel gekennzeichnet,
wird dem Schiffsführer empfohlen, mit einem Fahrzeug bis zu
der auf der zusätzlichen Tafel angegebenen Länge und der auf der
Wasserstraße zulässigen Abladetiefe, dort zu wenden, wobei die in
den Nummern 1 bis 3 geregelten Anforderungen zu beachten sind.
Link auf Abbildung

§ 6.14 Verhalten vor der Abfahrt

1.
§ 6.13 Nummer 1 bis 3 gilt nach Maßgabe der nachstehenden Nummer 2 entsprechend für ein Fahrzeug, das seinen Liege- oder Ankerplatz verlässt, ohne zu wenden.
2.
Ein Fahrzeug, das seinen Liege- oder Ankerplatz verlässt, hat statt der in § 6.13 Nummer 2 bezeichneten Schallzeichen die folgenden Zeichen zu geben:
a)
„einen kurzen Ton“, wenn es seinen Kurs nach Steuerbord richtet;
b)
„zwei kurze Töne“, wenn es seinen Kurs nach Backbord richtet.

§ 6.15 Verbot des Hineinfahrens in
die Abstände zwischen Teilen eines Schleppverbandes

Es ist verboten, in die Abstände zwischen den Teilen eines Schleppverbandes hineinzufahren.

§ 6.16 Überqueren der Wasserstraße;
Einfahrt in und Ausfahrt aus Häfen und Nebenwasserstraßen

1.
Ein Fahrzeug darf
a)
aus einem Hafen oder einer Nebenwasserstraße nur ausfahren und in die Hauptwasserstraße einbiegen,
b)
die Hauptwasserstraße überqueren oder
c)
in einen Hafen oder eine Nebenwasserstraße nur einfahren,
nachdem es sich vergewissert hat, dass das Manöver ausgeführt werden kann, ohne dass eine Gefahr entsteht und ohne dass ein anderes Fahrzeug unvermittelt seinen Kurs oder seine Geschwindigkeit ändern muss. 2Ein Talfahrer, der zur Einfahrt in einen Hafen oder in eine Nebenwasserstraße aufdrehen muss, hat einem Bergfahrer, der ebenfalls einfahren will, die Vorfahrt zu lassen.

3Eine Wasserstraße, die als Nebenwasserstraße zu betrachten ist, kann durch ein Tafelzeichen E.9 oder E.10 (Anlage 7) gekennzeichnet sein.

Die benutzte Hauptwasserstraße trifft auf eine von beiden Seiten
einmündende Nebenwasserstraße.
Link auf Abbildung
Die benutzte Hauptwasserstraße trifft auf eine von Steuerbord
einmündende Nebenwasserstraße.
E.9b
Link auf Abbildung
Die benutzte Hauptwasserstraße trifft auf eine von Backbord
einmündende Nebenwasserstraße.
E.9c
Link auf Abbildung
Die benutzte Nebenwasserstraße trifft auf eine von beiden Seiten
einmündende Hauptwasserstraße.
Link auf Abbildung
Die benutzte Nebenwasserstraße mündet in eine
Hauptwasserstraße ein.
Link auf Abbildung
2.
Ein Fahrzeug – ausgenommen eine Fähre –, das ein Manöver im Sinne der Nummer 1 beabsichtigt, das ein anderes Fahrzeug dazu zwingt oder zwingen kann, seinen Kurs oder seine Geschwindigkeit zu ändern, muss seine Absicht rechtzeitig wie folgt ankündigen:
a)
durch „drei lange Töne, einen kurzen Ton“, wenn es vor der Einfahrt oder nach der Ausfahrt seinen Kurs nach Steuerbord richten will;
b)
durch „drei lange Töne, zwei kurze Töne“, wenn es vor der Einfahrt oder nach der Ausfahrt seinen Kurs nach Backbord richten will;
c)
durch „drei lange Töne“, wenn es nach der Ausfahrt die Wasserstraße überqueren will; will es vor Beendigung der Querfahrt seine Richtung ändern, muss es geben:
aa)
„einen langen Ton, einen kurzen Ton“, wenn es seinen Kurs nach Steuerbord richten will;
bb)
„einen langen Ton, zwei kurze Töne“, wenn es seinen Kurs nach Backbord richten will.
Das andere Fahrzeug muss daraufhin, soweit notwendig, seinen Kurs und seine Geschwindigkeit ändern.
3.
Ist an der Ausfahrt eines Hafens oder an der Mündung einer Nebenwasserstraße ein Tafelzeichen B.9a oder B.9b (Anlage 7) angebracht, darf ein aus dem Hafen oder aus der Nebenwasserstraße kommendes Fahrzeug in die Hauptwasserstraße nur einbiegen oder sie überqueren, wenn dadurch ein Fahrzeug auf der Hauptwasserstraße nicht gezwungen wird, seinen Kurs oder seine Geschwindigkeit zu ändern.

 Link auf AbbildungLink auf Abbildung

4.
Ein rotes Licht, Zeichen A.1 (Anlage 7), mit einem weißen Pfeil
(Abschnitt II Nummer 2 Buchstabe c der Anlage 7) zeigt an, dass die Einfahrt
in den in Pfeilrichtung ge