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juris-Abkürzung:HygWeitBiV BW
Fassung vom:18.07.2017
Gültig ab:30.03.2006
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2123-5
Verordnung der Landesregierung und des Sozialministeriums über die Weiterbildung
zur Hygienefachkraft für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz
(Weiterbildungsverordnung - Hygiene)
Vom 18. Juli 2017 *

§ 2
Ziel der Weiterbildung

(1) Die Weiterbildung soll die speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermitteln, die erforderlich sind, um in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens die Hygiene und die Infektionsprävention durch Maßnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen zu verbessern.

(2) Zu den Aufgaben der Hygienefachkraft gehören insbesondere:

1.

Mitwirkung bei der Einhaltung der Regeln der Krankenhaushygiene durch:

a)

regelmäßige Begehungen aller Bereiche des Krankenhauses, insbesondere der Krankenstationen,

b)

Überwachung der Pflegetechniken und anderer Arbeitsabläufe,

c)

Erstellung, Fortschreibung und Überwachung der Einhaltung von Hygieneplänen und Arbeitsanleitungen nach hygienischen Gesichtspunkten;

2.

Mitwirkung bei der Erkennung von Krankenhausinfektionen durch:

a)

Aufzeichnung der Daten nach dem Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 4 Absatz 20 des Gesetzes vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1666, 1667) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung bezüglich Krankenhausinfektionen. Dabei soll die Hygienefachkraft Einblick in die klinischen Unterlagen nehmen beziehungsweise Informationen vom ärztlichen und vom Pflegepersonal einholen, soweit sie für die Erkennung von Infektionen von Bedeutung sind. Die hierfür erforderlichen Unterlagen müssen ihr zugänglich sein,

b)

Mitarbeit bei der Erstellung von Infektionsstatistiken und deren Auswertung als Grundlage epidemiologischer Untersuchungen,

c)

Mitarbeit bei epidemiologischen Untersuchungen;

3.

Informationsweitergabe über Verdachtsfälle an die für die entsprechenden Bereiche Verantwortlichen;

4.

Mitwirkung bei der Verhütung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen durch allgemeine und bereichsspezifische Beratung;

5.

Schulung und praktische Anleitung des Personals; hierzu gehören auch Hinweise auf einschlägige Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie anerkannte Regeln der Technik;

6.

praktische Anleitung von in der Weiterbildung befindlichen Hygienefachkräften;

7.

Mitwirkung bei der Auswahl hygienerelevanter Verfahren;

8.

Mitwirkung bei der Planung funktioneller und baulicher Maßnahmen;

9.

Vorbereitung für die Sitzungen der Hygienekommission des Krankenhauses in enger Zusammenarbeit mit der Person, die den Vorsitz hat, der Krankenhaushygienikerin oder dem Krankenhaushygieniker und anderen Mitgliedern der Kommission;

10.

Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten der Fachberufe im Gesundheitswesen.


Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Verkündet als Art. 11 der Verordnung der Landesregierung, des Sozialministeriums und des Kultusministeriums über die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in den pflegerischen und sozialen Berufen und zur Änderung anderer Verordnungen vom 18. Juli 2017 (GBl. S. 381, 394).

 


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