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Normgeber:Innenministerium
Aktenzeichen:III 6 - 4101 - 4/1
Erlassdatum:11.06.1981
Fassung vom:15.04.1983
Gültig ab:27.05.1983
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:9232
Fundstelle:GABl. 1981, 729
 

VwV IM - StVO - zu § 2 Abs. 4



1
Sind zwei Radwege - beiderseits der Fahrbahn - vorhanden, so ist grundsätzlich der rechte Radweg zu benutzen; diese Verpflichtung besteht unabhängig davon, ob der rechte Radweg mit Zeichen 237 beschildert ist oder nicht (vgl. Abschn. I VwV-StVO zu Zeichen 237). Bei zwei Radwegen kann jedoch der Radfahrverkehr in der Gegenrichtung (also der Verkehr, für den es sich jeweils um einen linken Radweg handelt) durch Zeichen 237 StVO im Einzelfall zugelassen werden. Nur dort, wo für den Gegenverkehr dieses Verkehrszeichen aufgestellt ist, darf statt des rechten auch der linke Radweg benutzt werden; dies gilt ausnahmslos, auch für den Innerortsbereich.


2
Ist nur ein Radweg vorhanden, muß der Radfahrverkehr, für den sich der Radweg als rechter Radweg darstellt, diesen Sonderweg benutzen. Der Radfahrverkehr in der Gegenrichtung hat hingegen grundsätzlich die Fahrbahn zu benutzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Radfahrverkehr in dieser Richtung durch das Zeichen 237 auf den für ihn linken Radweg verwiesen wird.


3
Es ist Sache der Straßenverkehrsbehörden, im Einzelfall zu entscheiden, ob auf linken Radwegen der Radfahrverkehr durch die Aufstellung des Zeichens 237 zugelassen werden soll. Wichtigste Voraussetzung für die Zulassung eines Zweirichtungsverkehrs ist eine genügende Breite des Sonderweges. Darüber hinaus ist jeweils zu prüfen, wie sich der Zweirichtungsverkehr in den Kreuzungs- und Einmündungsbereichen auswirkt. Nach Möglichkeit sollte bei nur einem Radweg der Radfahrverkehr aus Gründen der Verkehrssicherheit in beiden Richtungen auf diesen Radweg verwiesen und damit von der Fahrbahn ferngehalten werden.


4
Vgl. auch VwV IM - StVO - zu Zeichen 237.





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