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Aktuelle Gesamtvorschrift
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Normgeber:Bundesministerium der Finanzen
Vorschrift:Zu § 1 EStG EStH 2002
Fassung vom:01.03.2003
Gültig ab:01.01.2002
Quelle:juris Logo


 
S 2100 § 1 EStG


S 2101 (1) 1Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz
oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind
unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. 2Zum Inland im
Sinne dieses Gesetzes gehört auch der der Bundesrepublik
Deutschland zustehende Anteil am Festlandsockel, soweit
dort Naturschätze des Meeresgrundes und des
Meeresuntergrundes erforscht oder ausgebeutet werden.


S 2102 (2) 1Unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind auch
deutsche Staatsangehörige, die


1. im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren
gewöhnlichen Aufenthalt haben und
2. zu einer inländischen juristischen Person des
öffentlichen Rechts in einem Dienstverhältnis stehen
und dafür Arbeitslohn aus einer inländischen
öffentlichen Kasse beziehen


sowie zu ihrem Haushalt gehörende Angehörige, die die
deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder keine
Einkünfte oder nur Einkünfte beziehen, die
ausschließlich im Inland einkommensteuerpflichtig sind.
2Dies gilt nur für natürliche Personen, die in dem
Staat, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen
Aufenthalt haben, lediglich in einem der beschränkten
Einkommensteuerpflicht ähnlichen Umfang zu einer Steuer
vom Einkommen herangezogen werden.


(3) 1Auf Antrag werden auch natürliche Personen als
unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt, die im
Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen
Aufenthalt haben, soweit sie inländische Einkünfte im
Sinne des § 49 haben. 2Dies gilt nur, wenn ihre
Einkünfte im Kalenderjahr mindestens zu 90 vom Hundert
der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder die nicht
der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte
nicht mehr als 6.136 Euro im Kalenderjahr betragen;
dieser Betrag ist zu kürzen, soweit es nach den
Verhältnissen im Wohnsitzstaat des Steuerpflichtigen
notwendig und angemessen ist. 3Inländische Einkünfte,
die nach einem Abkommen zur Vermeidung der
Doppelbesteuerung nur der Höhe nach beschränkt besteuert
werden dürfen, gelten hierbei als nicht der deutschen
Einkommensteuer unterliegend. 4Weitere Voraussetzung
ist, dass die Höhe der nicht der deutschen
Einkommensteuer unterliegenden Einkünfte durch eine
Bescheinigung der zuständigen ausländischen
Steuerbehörde nachgewiesen wird. 5Der Steuerabzug nach
§ 50a ist ungeachtet der Sätze 1 bis 4 vorzunehmen.


S 2103 (4) Natürliche Personen, die im Inland weder einen
Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind
vorbehaltlich der Absätze 2 und 3 und des § 1a
beschränkt einkommensteuerpflichtig, wenn sie
inländische Einkünfte im Sinne des § 49 haben.


 


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