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juris-Abkürzung:HygWeitBiV BW
Fassung vom:18.07.2017
Gültig ab:30.03.2006
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2123-5
Verordnung der Landesregierung und des Sozialministeriums über die Weiterbildung
zur Hygienefachkraft für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz
(Weiterbildungsverordnung - Hygiene)
Vom 18. Juli 2017 *

§ 8
Form, Dauer und Gliederung der Weiterbildung

(1) Die Weiterbildung kann in Vollzeit in einem Jahr oder in Teilzeit oder berufsbegleitend innerhalb von zwei Jahren erfolgen. Die Weiterbildung umfasst:

1.

den theoretischen Unterricht von 720 Stunden zu je 45 Minuten nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, der in Ausbildungsabschnitten von

a)

160 Stunden Grundlagen der Hygiene und Mikrobiologie,

b)

240 Stunden Grundlagen der Krankenhaushygiene,

c)

160 Stunden Grundlagen der technischen Krankenhaushygiene und des Krankenhausbaues,

d)

80 Stunden Grundlagen der Krankenhausbetriebsorganisation und

e)

80 Stunden sozialwissenschaftliche Grundlagen

abzuleisten ist;

2.

die praktische Weiterbildung von 30 Wochen, davon

a)

20 Wochen in dem Krankenhaus, in dem die an der Weiterbildung teilnehmende Person beschäftigt ist, wenn dort eine Begleitung nach Absatz 2 Satz 3 gewährleistet ist; ansonsten 20 Wochen in einem externen Krankenhaus, in dem eine Begleitung nach Absatz 2 Satz 3 gewährleistet ist. Drei Wochen des zwanzigwöchigen Praktikums sollen als Einführungspraktikum vor Beginn des theoretischen Teils der Weiterbildung absolviert werden,

b)

sechs Wochen in einem externen Krankenhaus,

c)

vier Wochen in einem Labor eines Instituts für Hygiene und Mikrobiologie;

3.

die Prüfung nach dem Abschnitt 4.

(2) Während der einzelnen Praktika soll die weiterzubildende Person praktisch mitarbeiten und dabei die Aufgaben einer Hygienefachkraft kennen lernen. Die weiterzubildende Person wird während der Praktika im Krankenhaus von einer Person, die sie in der Praxis anleitet, begleitet. Voraussetzung für die Begleitung ist die Weiterbildung zur Hygienefachkraft, mindestens ein Jahr Berufserfahrung in diesem Gebiet und eine Beschäftigung als Hygienefachkraft.

(3) Die Praxisbegleitung bespricht die Einsätze in den einzelnen Bereichen, diskutiert die Erfahrungen, berät bei auftretenden Problemen und bescheinigt nach Abschluss der Praktika die Durchführung.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Verkündet als Art. 11 der Verordnung der Landesregierung, des Sozialministeriums und des Kultusministeriums über die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in den pflegerischen und sozialen Berufen und zur Änderung anderer Verordnungen vom 18. Juli 2017 (GBl. S. 381, 394).

 


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