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Normgeber:Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Aktenzeichen:28-8420.80
Erlassdatum:19.02.2018
Fassung vom:24.01.2019 Fassungen
Gültig ab:01.01.2019
Gültig bis:31.12.2023
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:7801
Fundstelle:GABl. 2018, 177
 

4.3
Qualifizierung der Beratungskräfte


Für die Durchführung der Beratungsmodule dürfen nur solche Beratungskräfte eingesetzt werden, die die entsprechende Qualifikation, ausreichende Berufserfahrung sowie fachliche, fachrechtliche und methodische Qualifizierung vorweisen und an den erforderlichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen haben.


Die im Vergabeverfahren geprüften und im Rahmenvertrag mit der Beratungsorganisation aufgeführten Beratungskräfte erfüllen die Anforderungen an die Berufserfahrung und die fachliche Eignung. Hiervon abweichend dürfen die im Rahmenvertrag aufgeführten Beratungskräfte noch ein Jahr lang nach Abschluss des Rahmenvertrages in der Erbringung von Beratungsmodulen eingesetzt werden, auch wenn sie die Grundqualifizierung im Bereich Fachrecht und »Cross Compliance« und die methodische Qualifizierung (CECRA 1 und 2) noch nicht absolviert haben.


Andere Beratungskräfte als die im Rahmenvertrag aufgeführten darf die Beratungsorganisation für die Erbringung von Beratungsmodulen erst nach vorheriger Zustimmung der Bewilligungsbehörde für die Erbringung von Beratungsmodulen einsetzen. Gegebenenfalls kann die Zustimmung mit Auflagen versehen werden. Für die Qualifikation neu tätiger Beratungskräfte gelten die nachfolgenden Anforderungen:


ein qualifizierter Bildungsabschluss eines einschlägigen Hochschulabschlusses (Bachelor, Master oder Diplom), mindestens jedoch ein Abschluss der Niveaustufe 6 des deutschen Qualifikationsrahmens. Ausnahmen können in begründeten Einzelfällen anerkannt werden,


ausreichende Berufserfahrung sowie einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen bei der Beratung landwirtschaftlicher Unternehmen. Der Nachweis ist erbracht, wenn die Beratungskraft mindestens zwei Jahre berufliche Erfahrung als Beratungskraft nachweist. Im begründeten Einzelfällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden,


eine Grundqualifizierung im Bereich Fachrecht und »Cross Compliance«, die durch den Besuch einer zweitägigen von der Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume angebotenen Fortbildung zu erbringen ist. Der Nachweis ist durch die Beratungskraft im ersten Jahr der Erbringung von Beratungsmodulen vorzulegen,


eine methodische Qualifizierung durch die Teilnahme an den Fortbildungen zu CECRA 1 (Certificate for European Consultants in Rural Areas) und CECRA 2 oder der Nachweis, dass diese Inhalte durch andere Qualifizierungen innerhalb der letzten fünf Jahre bereits abgedeckt wurden.


Darüber hinaus muss sich jede in der Erbringung von Beratungsmodulen eingesetzte Beratungskraft fortbilden. Für die Fortbildung gelten die nachfolgenden Anforderungen:


Die fachliche Qualifizierung ist durch die Teilnahme an mindestens drei fachlichen Fortbildungstagen pro Kalenderjahr nachzuweisen. Bei der fachlichen Qualifizierung sollen vorrangig die Fortbildungsangebote der landwirtschaftlichen Landesanstalten in Baden-Württemberg genutzt werden, um der Vernetzung zwischen Forschung und Beratung Rechnung zu tragen.


In jedem auf die Grundqualifizierung folgenden Jahr ist die Teilnahme an einer eintägigen Aufbaufortbildung zum Fachrecht und »Cross Compliance« verpflichtend, die durch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum angeboten wird.


Bis zum Ablauf der auf die Teilnahme an der methodischen Grundqualifizierung folgenden drei Kalenderjahre ist mindestens eine Methodik-Fortbildung von zweitägiger Dauer nachzuweisen.


Wenn die jährlich erforderlichen Fortbildungen durch die Beratungskräfte jeweils zum Ende eines Kalenderjahres nicht erbracht werden, erlischt die Zulassung der Beratungskraft zum 1. Januar des Folgejahres. In begründeten Ausnahmefällen kann die Frist verlängert werden.


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