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Normgeber:Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration
Aktenzeichen:3-1132.0/68
Erlassdatum:09.12.2019
Fassung vom:09.12.2019
Gültig ab:01.01.2020
Gültig bis:31.12.2026
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2053
Fundstelle:GABl. 2020, 2
 

5.2.1
Umfang der Verkehrsunfallbearbeitung


Der Umfang der Unfallaufnahme, insbesondere die Erhebung des subjektiven und objektiven Tatbestandes, orientiert sich an der Schwere des Tatvorwurfes und den Unfallfolgen. Bei der Unfallaufnahme ist die Art der Unfallbeteiligung, die Verkehrstüchtigkeit der Personen, die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge, das Verhalten der Personen sowie der Zustand des Verkehrsraumes zu überprüfen. Es sind im Rahmen der Unfallaufnahme grundsätzlich Lichtbilder


von der Unfallörtlichkeit aus der Fahrtrichtung des/r Verursachenden und


von den beteiligten Fahrzeugen einschließlich der Beschädigungen anzufertigen.


Im Interesse des ungehinderten Verkehrsflusses sind polizeiliche Maßnahmen an der Unfallstelle zügig durchzuführen. Sofern keine Beeinträchtigung des Ermittlungserfolges droht, ist die Unfallstelle möglichst rasch zu räumen, insbesondere auch, um bei Staubildung die Gefahr von Folgeunfällen zu reduzieren.


Bemaßte Handskizzen sind bei komplexen Verkehrsunfällen mit Personenschaden der Kategorie 2 zu fertigen. Bei Verkehrsunfällen der Kategorie 1 und bei schweren Arbeits- oder Betriebsunfällen, die eine komplexe Unfallaufnahme erfordern, sind die Skizzen mittels einer PC-Software anzufertigen.


Über die Hinzuziehung eines Sachverständigen entscheidet grundsätzlich die zuständige Verfolgungsbehörde.



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