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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 9. Senat
Entscheidungsdatum:16.07.2003
Aktenzeichen:9 S 616/03
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:2003:0716.9S616.03.0A
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:Art 3 GG, Art 6 GG, Art 7 GG, Art 12 GG, § 8 SchulG BW

Abiturverordnung: Kernfächer - Fächerkombination - Unterrichtsstundenzahl in der Oberstufe

Leitsatz

1. Die Länder haben bei der Festlegung der Schulorganisation sowie der Erziehungsziele und Unterrichtsgegenstände eine weitgehende, eigenständige Gestaltungsfreiheit, die nur eingeschränkt ist, soweit ihr Verfassungsrecht Grenzen setzt. Die Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes und die Erhöhung des Stellenwertes der Kernfächer (Deutsch, Mathematik und Fremdsprache) durch die "Abiturverordnung Gymnasien der Normalform" vom 24.06.2001 verletzen Grundrechte des Schülers oder seiner Eltern nicht.

2. Der Grundsatz des Vertrauensschutzes steht einer Änderung von Prüfungsvorschriften und zulässigen Fächerkombinationen nicht entgegen, wenn der Prüfling hinreichend Zeit hat, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen. Ob dies gewahrt ist, hängt von den Regelungen im Einzelfall ab.

3. Die Belastung eines Schülers der Oberstufe mit 30-34 Unterrichtsstunden je Woche ist in der Regel nicht unverhältnismäßig.

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Abkürzung Fundstelle VBlBW 2004, 220-224 (Leitsatz und Gründe)

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