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Vorschrift
Normgeber:Finanzministerium Baden-Württemberg
Vorschrift:VV BW FinMin 1967-10-02 S 3332 A-1/67
Fassung vom:02.10.1967
Gültig ab:02.10.1967
Quelle:juris Logo
Normen:Abschn 23 Abs 2 BewRGr , § 44 BVO 2 , § 66 BauO BW , § 79 Abs 2 BewG , § 42 BVO 2 ... mehr
Karteifundstellen:Bew-Kartei BW § 79 BewG Karte 1
Zitiervorschlag:Finanzministerium Baden-Württemberg, 02.10.1967, S 3332 A-1/67, FMNR113800067 Zitiervorschlag

Berechnung der Wohnfläche



Soweit bei der Ermittlung der üblichen Miete die Wohnfläche von Bedeutung ist, soll sie nach Abschnitt 23 Abs. 2 BewR Gr nach den Grundsätzen der §§ 42 bis 44 II. BVO berechnet werden. Hobbyräume, Tischtennisräume oder Barräume im Keller oder im Dachraum, die die Voraussetzungen für Aufenthaltsräume in Kellergeschossen und Dachräumen nach der Landesbauordnung von Baden-Württemberg vom 6.4.1964, Gesetzblatt S. 151 (vgl. §§ 65, 66) erfüllen, sind daher nach der II. BVO als Wohnräume ebenso wie die nicht im Keller oder Dachraum liegenden Wohnräume dieser Art mit der vollen Grundfläche zu berücksichtigen. Es gibt aber auch Räume, die zwar nach der II. BVO nicht zur Wohnfläche gehören, die aber durch ihr Vorhandensein und ihre Ausstattung den Mietwert (die übliche Miete) erhöhen. Da dieser Mietwert für die Einheitsbewertung zu ermitteln ist, dürfen sie nicht wie bei der für andere Zwecke geltenden II. BVO unberücksichtigt bleiben. Dazu gehören z.B. im Keller liegende Barräume, Hobby- und Tischtennisräume, die nach der Landesbauordnung von Baden-Württemberg nicht als Aufenthaltsräume gelten.



Die hierdurch bedingte Erhöhung des Mietwerts kann bei Räumen, die voll nutzbar sind, dadurch berücksichtigt werden, daß die Grundfläche dieser Räume der nach den Grundsätzen der §§ 42 bis 44 II. BVO errechneten Wohnfläche zugeschlagen wird.



Schwimmbäder sind dagegen oft nur beschränkt heizbar und deshalb nicht voll nutzbar. Ihre Grundfläche kann unabhängig von ihrer Lage im Keller oder im Erdgeschoß in Anlehnung an die Behandlung der Wintergärten (§ 44 Abs. 1 Nr. 2 II. BVO) mit der Hälfte berücksichtigt werden, sofern sie nicht bereits als Aufenthaltsraum bei der nach der II. BVO berechneten Wohnfläche erfaßt ist.



Durch die Einbeziehung von teuer ausgestatteten Räumen wie z.B. gekachelten Schwimmbädern kann die Schätzung eines angemessenen Mietsatzes je qm sehr erschwert sein. Es kann daher angebracht sein, die Mietberechnung nach qm-Flächen auf den Wohnteil zu beschränken und die Mietwertsteigerung durch die anderen Räume nach den Gestehungskosten hinzuzuschätzen.



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Zusatzinformationen ausblendenZusatzinformationen


Finanzministerium Baden-Württemberg Stuttgart, 02.10.1967
S 3332 A-1/67
OberfinanzdirektionFreiburg Freiburg, 10.01.1969
S 3300 A-57-St 52 1
Oberfinanzdirektion Karlsruhe Karlsruhe, 10.01.1969
S 3300 A-37-St 311
Oberfinanzdirektion Stuttgart Stuttgart,10.01.1969
S 3300 A-33-St 41

 


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