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Amtliche Abkürzung:AkadG
Fassung vom:13.03.2018 Fassungen
Gültig ab:30.03.2018
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2239-1
Gesetz über die Film- und die Popakademie
und die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg
(Akademiengesetz - AkadG)
Vom 25. Februar 1992*)

§ 1
Geltungsbereich, Begriff und Aufgaben

(1) Dieses Gesetz gilt für die Filmakademie Baden-Württemberg, die Popakademie Baden-Württemberg und die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (Akademie oder Akademien).

(2) Träger der Filmakademie ist die Filmakademie Baden-Württemberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie vermittelt eine Ausbildung für Film- und Medienberufe und betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Filmgestaltung und Film- und Medienproduktion. Träger der Popakademie ist die Popakademie Baden-Württemberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie vermittelt eine Ausbildung für Berufe auf dem Gebiet der Popmusik. Träger der Akademie für Darstellende Kunst ist die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie vermittelt eine Ausbildung für Berufe auf dem Gebiet der darstellenden Kunst. § 2 Absatz 5 des Landeshochschulgesetzes gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass auch Absolventinnen und Absolventen und ehemalige Beschäftigte anderer Einrichtungen des tertiären Bereichs, mit denen die Akademien gemäß Absatz 4 aufgrund einer schriftlichen Vereinbarung kooperieren, für die Dauer von bis zu drei Jahren gefördert werden können.

(3) Die Studiengänge an den Akademien bieten eine Ausbildung in praxisorientierter Projektarbeit, ergänzt durch Grundübungen und theoretische Lehrveranstaltungen an. Lehre und Projektarbeit schließen die Entwicklung neuer Formen und Ausdrucksmittel ein.

(4) Die Akademien wirken bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben mit Hochschulen und anderen Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Theatern und sonstigen Einrichtungen auf dem Gebiet der darstellenden Kunst, des Films, der audiovisuellen Medien oder der Musik zusammen. Das Zusammenwirken ist durch Kooperationsvereinbarungen sicherzustellen, die dem zuständigen Ministerium anzuzeigen sind.

(5) Die Akademie für Darstellende Kunst soll insbesondere mit Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen gemeinsame interdisziplinäre Ausbildungsangebote schaffen. Sie kann dabei auch für andere Hochschulen und Bildungseinrichtungen die Durchführung von Ausbildungsangeboten nach Maßgabe der von diesen erlassenen Studien- und Prüfungsordnungen übernehmen. Das Zusammenwirken ist durch öffentlich-rechtliche Kooperationsvereinbarungen sicherzustellen, die der Zustimmung des zuständigen Ministeriums bedürfen.

(6) Die Akademien gehören dem tertiären Bildungsbereich an. Die an der Filmakademie nach vier Jahren und an der Popakademie oder der Akademie für Darstellende Kunst nach mindestens drei Jahren erfolgreich abgeschlossene Ausbildung steht vergleichbaren berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen gleich. Dasselbe gilt für eine nach mindestens einem Jahr erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in Masterstudiengängen der Akademie für Darstellende Kunst oder der Popakademie.

(7) Das nach diesem Gesetz zuständige Ministerium wird durch Rechtsverordnung der Landesregierung bestimmt.

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§ 1 AkadG wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden§ 1 AkadG wird von folgenden Dokumenten zitiert

Fußnoten ausblendenFußnoten

*)
Verkündet als Artikel 1 des Gesetzes über die Filmakademie Baden-Württemberg und zur Änderung des Studentenwerksgesetzes vom 25. Februar 1992

 


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